Martin Schneeberger

Martin  Schneeberger
Martin Schneeberger
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Jahrgang: 1958

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Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

September 2018 Kommentar zu
Abstimmung vom 23.09.2018: «Für gesunde sowie umweltfreund-lich und fair hergestellte Lebensmittel (Fair-Food-Initiative)»
Bestimmt gut gemeint, aber in der Form der Initiative unpraktisch. Die garantierte Folge sind höhere Preise, auch für Importware, was zur Folge hat, dass noch mehr Schweizer im Ausland einkaufen. Sowohl einheimische Produktion wie auch Importware würden zur Verbesserung der Qualität von einheimischem Kompost beitragen, mitfinanziert von Steuergeldern (Bemerkung: das ist leicht ironisch gemeint, aber mit einem Bezug zur Realität).
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September 2018 Kommentar zu
Abstimmung vom 23. September 2018: «Für Ernährungssouveränität. Die Landwirtschaft betrifft uns alle»
Ich sehe schon die Überschriften in ausländischen Medien: "Die Schweiz will Handelskrieg gegen Europa." Zölle sind seit den Eingriffen Trumps tabu.
Abgesehen davon müssten zur Durchsetzung der Initiative neue Bundesstellen geschaffen werden, womit Bürokraten Macht gegeben wird, die bereits bis zur Totenstarre überregulierte Landwirtschaft weiter zu reglementieren. Ob damit wirklich günstiger produziert wird kann bezweifelt werden (ausser mit buchhalterischen Tricks zu Lasten des Steuerzahlers). Zudem wird den politischen Theoretikern in Bundesbern weiter Kompetenz zugewiesen, die in den Regionen besser angewendet wäre. Ich erinnere an die Marktmacht der zwei Grossverteiler, die mit grosser Effizienz und politischem Rückhalt die Initiativen einheimischer Produzenten abwürgen, die sich in sog. Nischenproduktion wagen. Ich bin für regionale Zuständigkeiten.
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March 2017 Kommentar zu
Trumpsche Behauptungen in der Klimadiskussion
Sehr geehrter Herr Nabulon, Sie sprechen mir aus dem Herzen. Damals, im letzten Jahrhundert, hatte der Schulstoff wenigstens wissenschaftliche Grundlagen. Heute sind sowohl Lehrbücher wie politische Agendas mit Propaganda, wenn nicht mit Lügen durchsetzt. Jeder Schmus wird so lange wiederholt, bis alle ihn glauben, und wer sich auf Tatsachen beruft, ist ein Verschwörungstheoreti​ker.

Wie viele Jahrzehnte lang machten uns Wissenschaftler im Auftrag der Industrie glauben, Rauchen sei harmlos? Oder radioaktiver Abfall aus AKWs sei unbedenklich? Dieselben Auguren wollen uns heute mit der CO2-Lüge übers Ohr hauen. (Ironie ein) Ich erwarte den Politiker, der unschuldigen Blicks verkündet, die letzte Eiszeit sei vergangen, weil die Steinzeitmenschen mit ihren Autos und Fabriken massiv CO2 produzierten! (Ironie aus)

Ich will C. Freidl keine negativen Beweggründe für Ihr Statement unterstellen, aber wenn sie einmal die Beschlüsse der Klimakonferenzen Paris 2015 oder Marrakesch 2016 durchgelesen hätte, würden ihr die Haare zu Berge stehen. Es scheint, dass das wirklich allerletzte, was diese Konferenzen beabsichtigen, der Schutz der Erde oder der Natur ist.
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March 2017 Kommentar zu
Trumpsche Behauptungen in der Klimadiskussion
@ Alex Müller - Danke für Ihren berechtigten Kommentar. Ich wollte neutral argumentieren, nicht zur Passivität anregen. Mich stört die Falschheit der Politik unter dem Vorwand des Klimaschutzes. Statt z.B. effizient gegen Stickoxide vorzugehen (Thema Dieselmotoren - geht nicht wegen Arbeitsplatzgefährdun​g - vgl. „Die Anstalt“ vom 7.3.2017) wird auf CO2 herumgehackt, das tut den Industrienationen nicht weh, und damit werden tausende neue Arbeitsplätze geschaffen, finanziert durch unsere Steuergelder.

Mich stört die Verlogenheit der Beschlüsse von Paris 2015, die grosszügigen CO2-Gutschriften an effektive Klimasünder, die absichtliche Verfälschung von Klimabilanzen, damit weiter Raubbau an Rohstoffen betrieben werden kann. Wenn z.B. bislang geschützte Moorbiotope zum Biomasseanbau freigegeben werden, deren Umnutzung mehr Treibhausgase verursacht als die angebauten Pflanzen je aufnehmen können, und das mit Buchhaltungstricks geschönt wird. Oder wenn Lobbyisten von Konzernen, denen Prämien in Millionenhöhe in Aussicht stehen, einen grösseren Einfluss auf die Entscheide haben als Wissenschaftler.

Beispiel dieser falschen Struktur: An der Klimakonferenz in Marrakesch 2016 wurde gefordert, dass das Ausbringen von Nanopartikeln bzw. Aerosolen in die Stratosphäre zur Erzeugung von Wolken (sog. Contrails) intensiviert werden soll, um der Erwärmung der Erde entgegen zu wirken (Verweis: Geoengineering und deren Methoden, Bericht der Planungsstelle der Bundeswehr zum Thema Strahlungsmanagement)​, als ein (Gesamtmenge: einer!, im Verhältnis zu tausenden von Lobbyisten) Klimatologe bemerkte, dass die Wolkenbildung eher zur Erwärmung beitrage als umgekehrt, worauf der Antrag klanglos verschwand.

Mich stört die Hinterhältigkeit, mit der Blödsinn als Wissenschaft verkauft wird, wenn z.B. der WWF einen Eisbären auf einer Eisscholle zeigt mit dem Hinweis, dass seine Existenz gefährdet sei. Der Eisbär sucht nicht Eis, sondern Nahrung. Und er hat im Laufe seiner Existenz alle bisherigen Wärmezeiten überlebt, da er auf eisfreiem Land mehr Nahrung findet. (Wenn Tier- oder Pflanzenarten gefährdet sind, dann durch das rücksichtlose Verhalten der Menschheit, nicht durch die Klimaveränderung. Aber kein Politiker, der wiedergewählt werden will, wird Massnahmen dagegen vorschlagen.) Oder die Behauptung, die erdenweite CO2-Konzentration steige 2 ppm pro Jahr, wenn jährliche Schwankungen eines X-fachen davon gemessen werden. Oder die Festlegung einer Erdtemperatur, wenn einzelne Parameter zu Verzerrungen von einigen Graden Celsius führen (je nachdem, ob z.B. Ozeane mit einbezogen werden oder nicht).

Das Institut EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie (veröffentlicht wissenschaftliche Arbeiten, wird vom Spiegel dafür als verschwörungstheoreti​sch ausgezeichnet, im Gegensatz zu den Verschwörungspraktike​n der Politik) hat dazu einen treffenden Slogan: „Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit!“ Da stimme ich vorbehaltlos zu.

Die Haltung, mit politischen Aktivitäten, wie sie von C. Friedl beschrieben werden, könne das Erdklima beeinflusst werden, halte ich für menschliche Arroganz. Leider begünstigt unser Politsystem dies, da kein Politiker für seine Fehlurteile haften muss.

Es gäbe wirklich viel zu tun, um der Zerstörung unseres Planeten entgegen zu wirken, und es wird immer dringender. Am effektivsten wäre eine Einschränkung - weniger Kriege, weniger Rüstung, weniger Energieverbrauch, weniger Rohstoffverschleiss, weniger Luxus, weniger elektronische Geräte - und die Erde würde aufatmen. Aber das widerspricht dem Wachstumsmodell unserer Wirtschaft. Was kann ich als einzelner also noch tun? Vorerst bleibt Information das einzige, um gegen den Unsinn vorzugehen.
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March 2017 Kommentar zu
Trumpsche Behauptungen in der Klimadiskussion
Also Sie meinen, dass unsere Politiker dieses Verhalten fördern statt Umweltschutz zu betreiben? Hmmmm - Sie haben vollkommen recht!
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March 2017 Kommentar zu
Trumpsche Behauptungen in der Klimadiskussion
Gewaltigen Dank für die Dokus. Sie haben absolute Berechtigung!
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March 2017 Kommentar zu
Trumpsche Behauptungen in der Klimadiskussion
„Kli¬ma¬schä¬den wie Un¬wet¬ter, Ein¬bus¬sen beim Tou¬ris¬mus und der Land¬wirt¬schaft wür¬den al¬leine in der Schweiz mit 2 bis 3 Mil¬li¬ar¬den jähr¬li¬chen Kos¬ten zu Buche schla¬gen, wenn die Tem¬pe¬ra¬tur um 2 Grad an¬stei¬gen wür¬de.“

Dieser Satz ist eine Behauptung. Das Klima ändert sich, seitdem die Erde besteht. Die Natur passt sich ohne Aufheben an. Der Mensch soll dazu nicht in der Lage sein? Die angegebenen Schäden könnten genauso gut verzehnfacht oder gezehntelt werden, sie wären genauso plausibel.

Der Meeresspiegel ist in den letzten Jahrhunderten pro Säkulum kontinuierlich 20 cm angestiegen. Ob sich dies jetzt beschleunigt hat, müsste belegt werden. Ich würde deshalb gerne bezweifeln, ob hunderte von Millionen Menschen notabene gegen ihren Willen umgesiedelt werden müssen.

Bevor ich allenfalls wirre politische Aktivitäten unterstütze, verlange ich, dass die Klimamodelle korrigiert werden.

Der Einfluss der Sonne auf den Klimawandel wurde bis vor kurzer Zeit generös vernachlässigt. Dabei könnte es sein, dass sie sich als einer der Hauptfaktoren des Vorgangs erweist.

Bis heute ist umstritten, ob das CO2 die Erwärmung verursacht, oder ob die Konzentration infolge der Erwärmung zunimmt. Letzteres würde den Diagrammen über die Wärme- und Kälteperioden der letzten 450‘000 Jahre eher entsprechen, unter Berücksichtigung der Kapazität der Meere, bei Temperaturabnahme CO2 aufzunehmen und bei Erwärmung wieder auszugasen.

Gemäss Vorhersagen der Experten von IPCC und UNFCCC müsste die Erdoberfläche infolge der Erwärmung versteppen. Die Auswertung der Satellitenaufnahmen der letzten 18 Jahre zeigt jedoch, dass die Oberfläche ergrünt, und das in nicht unbedeutendem Ausmass. (Googeln unter „global greening“.) Die sog. Experten müssen umdenken.

In den bisherigen Modellen sind die sog. Wärmeinseln nicht berücksichtigt. Beispiel: Als die Messstation beim Münchner Flugplatz installiert wurde, stand sie in freier Natur. Heute ist ihre Umgebung zubetoniert und überbaut. Schon deshalb zeigt sie eine höhere Temperatur an, wie tausende Wetterstationen vor allem in der nördlichen Hemisphäre. In der Stadt ist es durchschnittlich einige Grade wärmer als ausserhalb. Solange diese Verzerrungen in den Klimamodellen nicht ausgeglichen werden, sind diese m.E. schlicht Makulatur.

Während das CO2 ein relativ harmloses Gas ist, sind z.B. Stickoxide über 200 Mal stärkere Treibhausgase. Gegen letztere wird jedoch keine Beschränkung erlassen, denn solcherlei würde die hiesige Industrie pieken, während sich mit der CO2-Abgabe erkleckliche Geschäfte machen lassen. Rein schon der spekulative Aspekt dieser Spezialabgabe lässt mich zweifeln, ob damit der Erde etwas Gutes angetan wird.

C. Friedl erwähnt die durchschnittliche Erhöhung der CO2-Konzentration in den letzten Jahrzehnten. Soviel ich weiss, sind in den 90ern des letzten Jahrhunderts zwischen 250 und 400 ppm gemessen worden, je nach Kontinent, Jahreszeit, örtlichen Klimabedingungen, Wetter, Luftfeuchtigkeit etc. James Kendall z.B. hat 1916 bereits 353 ppm gemessen. Ein gültige Zahl für die gesamte Erde festzusetzen, und das auf einen millionstel genau, finde ich sehr sportlich, wenn nicht vermessen.

C. Friedl steht für die Entscheide der Klimakonferenz 2015 in Paris ein. Diese Beschlüssen waren wirklich bahnbrechend, denn zum ersten Mal wurde festgelegt, dass das Klima mit transitorischen Buchungen gerettet werden kann.

So wird China z.B. empfohlen, Biogas-Blockheizkraft​werke mit CSS-Technologie zu bauen. Würde China das tun, könnte es mit einer Gutschrift von einigen Mrd. Tonnen CO2 rechnen, und wäre ohne weiteres Zutun von einem Tag auf den anderen kein Klimasünder mehr.

Weiter wurde beschlossen, Biobenzin und Biogas-Kraftwerke von der Umweltverträglichkeit​s- und Nachhaltigkeitsprüfun​g auszunehmen, damit die Ökobilanz verbessert wird. Die CO2-Emissionen aus Transporten von Holzpellets aus Kanada sowie von Mais aus Südamerika nach Europa werden transitorisch ebenfalls aus der Ökobilanz gebucht, damit die Kraftwerke klimaneutral werden. All dies gereicht eher zur Verschandelung der Erde als zu deren Rettung.

Ich bin sehr für Umweltschutz. Ob das Klima mit derlei buchhalterischen Tricks gerettet wird, möchte ich lieber einen Profi wie D. Trump beurteilen lassen, und keinen wohlmeinenden aktivistischen Politikern.
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March 2017 Kommentar zu
Trumpsche Behauptungen in der Klimadiskussion
@Karl Hoppler: Guter Einwand! Entgegen der Experten der IPCC und der UNFCCC versandet die Erde infolge der Klimaerwärmung nicht, sondern sie ergrünt. In den letzten 18 Jahren ist weltweit eine Fläche von der Grösse der USA von Vegetation überwachsen worden. Googeln unter 'global greening'. Und das muss gemäss C. Friedli unbedingt und radikal bekämpft werden. Es wäre doch eine Schande, wenn auf Island plötzlich Früchte geerntet und in England Wein angebaut werden könnte (wie es vor 2000 Jahren schon mal möglich war).
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May 2015 Kommentar zu
Fairness muss das oberste Gebot sein!
In meinem Bekanntenkreis gibt es einige, die ihre Studienjahre mit Erfolg abschlossen, obwohl sie nebenher arbeiten mussten. Es gibt aber auch solche, die grosszügig unterstützt wurden, ohne jemals abzuschliessen. Dieser zweiten Kategorie Studenten würde mit dieser Initiative ein sorgenfreies Leben garantiert. In Italien ist dies bereits umgesetzt. Es gibt Institute - von Universität würde ich nicht sprechen, die haben Studenten in Philosophie, Heilpraktikum oder Tourismus, die aber nie an die Vorlesungen kommen, sondern in der Schweiz arbeiten. Aber von den Stipendien profitieren. Soll das auch unsere Zukunft werden?
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