Christof Kälin EDU

Christof Kälin
Christof Kälin EDU
Wohnort: Rüti
Beruf: Informatikingenieur
Jahrgang: 1975

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Vom Jein zum Nein: Mein Weg zur Ablehnung des Zensurgesetzes
Vom Jein zum Nein: Mein Weg zur Ab­leh­nung des «­Zen­sur­ge­set­zes»​ O­der warum Stimm­bür­ge­rIn­nen,​ die «N­ein» stim­men, nicht böse sind.

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Erklärung der Grafik und Dimensionen

Politische Position im Detail


Wahl:

Frage
Antwort Wichtigkeit
Kommentar
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
1
Der Cannabiskonsum soll nach Vollendung des 18. Lebensjahres legal werden.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
2
Die Kantonspolizei soll in Zukunft vermehrt mit 
Body-Cams
ausgestattet werden, welche Übergriffe auf Polizeibeamte verhindern und eine klare Beweislage schaffen sollen.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
3
Bei Kriminaldelikten wird vermehrt kurzzeitiger Freiheitsentzug anstelle von Geldstrafen und gemeinnütziger Arbeit als Strafe verhängt.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
4
Die Armee soll neue Kampfjets und Fliegerabwehrraketen für 8 Milliarden Franken beschaffen.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
5
Beiträge an Parteien sowie Abstimmungs- und Wahlkampagnen von über 10'000 Fr. sollen offengelegt werden.

 
Kann zu leicht umgangen werden... alles anzeigen

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
6
Mindestens jede dritte Kaderstelle in der kantonalen Verwaltung soll gesetzlich von einer Frau besetzt werden.

 
Das ist nicht sinnvoll. Ähnlich unsinnig wie wenn w... alles anzeigen

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
7
Der Kanton soll mehr Gelder für die Integration ausländischer Jugendlicher zur Verfügung stellen.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
8
Schweizer Armeeangehörige sollen unter 
UNO- oder OSZE-Mandaten
im Ausland Einsätze leisten dürfen, in denen sie zur Verteidigung bewaffnet sind.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
9
Sprachkurse für Asylsuchende werden unentgeltlich angeboten.

 
Es müssen verbindliche Leistu... alles anzeigen

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
10
Soll sich der Kanton Zürich auf Bundesebene dafür einsetzen, dass verpflichtende Kontingente für Bootsflüchtlinge geschaffen werden?

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
11
Der Aufenthaltstatus von bestimmten 
Sans-Papiers
soll, unter Bedingungen wie keine Vorstrafen und langer Aufenthalt in der Schweiz, legalisiert werden.

 
Auch die berufliche und familiäre Situation muss st... alles anzeigen

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
12
Die Schweiz soll das 
Rahmenabkommen
mit der EU abschliessen, falls die flankierenden Massnahmen als Schutz vor Lohndumping beibehalten werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
13
Der Anreiz für Arbeitslose, eine Stelle zu finden, soll erhöht werden, indem die Höhe der Arbeitslosengelder bei längerer Bezugszeit reduziert wird.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
14
Die AHV soll durch eine Mehrwertsteuererhöhung mitfinanziert werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
15
Die prozentuale Verbilligung der Krankenkassenprämie pro Bezüger soll im Kanton Zürich von 80% auf 70% des Bundesbeitrags gesenkt werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
16
Es soll eine 
Widerspruchslösung
in der Organspende eingeführt werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
17
Sollen im Kanton Zürich Leistungen, für die teure Apparaturen (z.B. CT oder MRI) benötigt werden, nur noch in wenigen spezialisierten Krankenhäusern angeboten werden?

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
18
Gleichgeschlechtlichen Paaren in eingetragenen Partnerschaften soll die Volladoption ermöglicht werden.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
19
Der klassische Mutterschaftsurlaub von 14 Wochen wird durch einen flexibleren Elternurlaub von 16 Wochen ersetzt, bei dem die Eltern den Elternurlaub frei untereinander aufteilen können.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
20
Um sicherzustellen, dass alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Zugang zu Musikunterricht und damit Chancengleichheit erhalten, soll sich der Kanton Zürich mit 20 Prozent der anrechenbaren Kosten an der Finanzierung der Musikschulen beteiligen (bisher rund 3 Prozent).

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
21
Um die Arbeitsmarktfähigkeit des Kantons Zürich sicherzustellen, werden staatliche Subventionen für Weiterbildungsstätten erhöht.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
22
Die Maturandenquote soll gesenkt werden.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
23
Die Obergrenze der 
abzugsfähigen Kosten für Fremdbetreuung
soll im Kanton Zürich von 6500 auf 24000 Franken erhöht werden.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
24
Fremdsprachige Kinder sollen im Kanton Zürich zu Beginn in separaten Deutschklassen unterrichtet und erst bei genügenden Deutschkenntnissen in die Regelklasse aufgenommen werden.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
25
Die 
Kinderzulagen
im Kanton Zürich sollen erhöht werden.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
26
Die Mineralölsteuererträge für Treibstoffe sollen ausschliesslich für den Strassenverkehr genutzt werden.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
27
Beim Flughafen Zürich soll die Ost-West-Piste ausgebaut werden, sodass diese Piste auch für den Start und die Landung von interkontinentalen Flügen genutzt werden kann.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
28
Anstelle aller Verkehrsabgaben wird ein 
Mobility Pricing
eingeführt, bei dem pro zurückgelegten Kilometer auf Strasse und Schiene ein bestimmter Betrag erhoben wird.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
29
In Zürcher Quartieren sollen Tempo-30-Zonen aufgrund des Lärmschutzes stärker ausgebaut werden.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
30
Der Strommarkt soll vollständig liberalisiert werden, sodass der/die Endverbraucher/in den Stromanbieter im Schweizer Markt selbst bestimmen kann.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
31
Der Kanton Zürich soll sich stärker für den Klimaschutz engagieren, z.B. durch den Abzug von Investitionen in fossile Energieträger ("Divestment").

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
32
Der Rosengartentunnel, welcher das Verkehrsproblem in der Stadt Zürich zu entschärfen versucht, sollte so rasch wie möglich detailliert geplant und dann umgesetzt werden.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
33
Der Kanton Zürich soll Gebäudesanierungen, welche die Wärmeisolation verbessern, stärker subventionieren.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
34
Die Geschäftsöffnungszeiten werden im Kanton Zürich vollständig 
liberalisiert
.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
35
Die Schweiz soll ein 
Agrar-Freihandelsabkommen
mit der EU einführen.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
36
Um den interkantonalen Steuerwettbewerb zu dämpfen, sollen Mindest- und Maximalsteuersätze für die Kantone eingeführt werden.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
37
Die Vermögenssteuer im Kanton Zürich soll mit höherem Vermögen stärker zunehmen als bisher (Erhöhung der Steuerprogression). Personen mit einem Vermögen grösser als 1 Mio. CHF sollen höhere Steuern bezahlen als heute, dafür soll die Vermögenssteuer für Personen mit tieferem Vermögen reduziert werden.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
38
Soll der kantonale Steuerfuss im Kanton Zürich um 2 Prozentpunkte gesenkt werden?

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
39
Die Zürcher Kantonalbank besitzt eine uneingeschränkte Staatsgarantie des Kantons Zürich. Soll diese gelockert werden, um so die Abhängigkeit zwischen dem Kanton und der ZKB zu verringern?

 

 



Legende:
Bin dafür
Bin eher dafür
Neutral/weiss nicht
Bin eher dagegen
Bin dagegen

Kandidaturen

Kandidatur:

Wahlkreis: Bezirk Hinwil
Partei: EDU
Liste: EDU Eidgenössisch-Demokratische Union
Listenplatz: 10.10
Bisheriger Sitz: Nein
Wahltermin: 24.03.2019
Ergebnis: Nicht gewählt


Dafür setze ich mich ein

Echte Freiheit.
Christliche Werte ohne Zwänge.





Meine politischen Ämter und Engagements


2019-[Kandidatur] Kantonsrat


Hobbies / Interessen

Lesen Alte Sprachen Gitarre Sport (weil ich ja sooo viel Freizeit habe ;-)



Meine neusten Kommentare

Vor 3 Tagen Kommentar zu

Welcher Scherzkeks hat denn „Zu wenig“ angeklickt :-)
-
Vor 10 Tagen Kommentar zu
Ein starkes Zeichen gegen Hass und Diskriminierung!
Ihre „Toleranz“, Herr Peter, scheint indes erstaunlich eng begrenzt zu sein. Denn sie gilt offensichtlich nicht für Christen und deren Meinungen. Oder allgemeiner gesagt, sie gilt nur, wenn man Ihre Meinung teilt. Das ist allerdings per definitionem keine Toleranz, sondern eher ein Meinungsdiktat.
Mir persönlich ist das egal, denn diese Luxus-Pseudo-Toleranz​ resp. Gratismut einer Wohlstandsgesellschaf​t ist m.e. keinen Pfifferling wert, wenn dann mal echte Verfolgung und Hass ausbrechen. Dann werden es nämlich die von Ihnen verachteten Christen sein, welche a) für die Verfolgten einstehen und
b) in die Lager gesperrt werden
Und im Gegensatz den faktenfreien Pauschalbehauptungen Ihres Beitrags (oder soll ich sagen Hate-Speech?) ist dies tatsächlich mehrmals in der Geschichte der letzten 2 Jahrtausende passiert. Ein Geschichtsbuch zu lesen, hat übrigens noch niemandem geschadet.
Mit Ihrem Beitrag haben Sie zudem bestens belegt, worum es bei der Gesetzeserweiterung im Grunde genommen ging. Aber dazu habe ich mich an anderer Stelle schon ausführlich genug geäussert.
-
Vor 27 Tagen Kommentar zu
Votum für Eigeninitiative im Klimawandel
@Philipp Kästli
Und wie immer an dieser Stelle meine übliche Frage:

Was machen Sie mit den Leuten, welche die Lösung durch Zwang, Gesetze und Verbote nicht wollen?
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January 2020 Kommentar zu
Die Menschheit MUSS weg von den fossilen Energiequellen
@Frau Votava

Ich kann Ihnen garantieren, dass die Mieter (ich bin auch einer) als Erste die Lasten von CO2-Abgaben und Sanierungen tragen werden.

Begründung​:
Schon heute werfen Immobilien kaum mehr eine vernünftige Rendite ab. Die Bauvorschriften sind kaum mehr zu tragen und es werden immer mehr. Dadurch wird Bauen immer teurer. Kommen noch CO2-Abgaben dazu, verstärkt sich der Druck, die Mieten weiter zu erhöhen.
Wenn dann als Gegenmassnahmen planwirtschaftliche Massnahmen umgesetzt (siehe MV-Initiative) oder drohen gar Enteignungen (siehe Berlin und andere deutsche Städte), so lohnt es sich kaum mehr, zu bauen.
Als Ergebnis baut der Staat und wir dürfen in Plattenbausiedlungen mit lausiger Qualität leben zum gleichen Preis wohlverstanden.
-
January 2020 Kommentar zu
Die Menschheit MUSS weg von den fossilen Energiequellen
An dieser Stelle kann ich nur noch etwas ironisch antworten, obwohl ich durchaus fürchte, dass solche Ideen ernst gemeint sind.

1. Ein Klima-Notstandsgesetz​​​, welches dem Bundesrat Handlungsfreiheit gibt.
>> Lieber nicht, ich bin nicht so ein grosser Fan von totalitären Systemen („Wollt ihr den totalen Bundesrat?!?!“)....

2. Mit klaren Regeln, aus Kohle, Öl und Gas aussteigen, u. a. mit einem Verbot neuer Ölheizungen und neuer Verbrennungsmotoren sowie mit Importverboten.
>> Regeln & Verbote... ja, das scheinen mir mal konstruktive und progressive Ideen zu sein....

3.​​ Beendigung von steuerlichen Begünstigungen für fossile Energien, so bei Diesel und Kerosin.
>> Die Wirtschaftsgrundlage Nr.1 teurer machen... ja, auch eine Idee für die uns asiatische Staaten Applaus spenden würden (verbunden mit einem lauten Lachen)

4. Entfernung der Hürden, die den naturverträglichen Ausbau der erneuerbaren Energien derzeit noch ausbremsen.
>> Den grossen Energiekonzernen noch mehr in die Tasche liefern? Ja, warum eigentlich nicht?


5. Mehr Raum für den öffentlichen Verkehr und Radfahrer sowie ein Moratorium für den Aus- und Neubau von Strassen und Flughäfen.
>> Also keine asphaltierten Radwege mehr...schade...

6​. Die Beendigung der industriellen Tierhaltung, die mit Landwirtschaft nichts zu tun hat.
>> Genau, Familien sollen gefälligst mehr ausländisches Billigfleisch kaufen!

7. Ein viel höherer Tonnenpreis für CO2-Ausstoss, der JETZT wirkt und bis 2030 noch ansteigt, sowie die Beendigung des Emissionshandels.
>> Wenn Sie den Emissionshandel tatsächlich stoppen würden (wofür ich ernsthaft auch bin!), dann würden Sie allerdings erstaunlich schnell feststellen, wie die „breite politische Unterstützung“ dahinschmelzen wird wie Butter in der Sommersonne im Treibhaus.

​​8. Festlegung der Klimaziele für alle Wirtschaftssektoren.

>> Ja, mehr Zwang scheint mir auch ein urschweizerisches Anliegen zu sein...

und zum Schluss wie immer die Frage, die ich allen Grünen schenke und stets mit Schweigen beantwortet wird:

„Was machen Sie mit den Bürgern, die da nicht mitmachen wollen?“

-
January 2020 Kommentar zu
Vom Jein zum Nein: Mein Weg zur Ablehnung des Zensurgesetzes
@Rudolf Oberli
Schade, dass Sie nicht auf meine konkreten Fragen eingehen mögen.
Ich schätze dennoch, dass Sie sich am Diskurs beteiligt haben, das ist meiner Erfahrung nach schon sehr viel wert.
P.S. Der Link funktioniert nicht
-
January 2020 Kommentar zu
Vom Jein zum Nein: Mein Weg zur Ablehnung des Zensurgesetzes
@Rudolf Oberli
Vielen Dank für den Kommentar, ich verstehe Ihre Argumente teilweise. Nur gerade die grossgeschriebenen Wörter «Hassrede» und «Gruppe» machen mir Probleme.
Eine kleine Herausforderung: Liefern Sie mir bitte eine exakte Definition von «Hassrede», die juristisch eindeutig verwertbar wäre, ohne gleich vom Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) zerrissen zu werden. Und bitte sagen Sie nicht «Aufruf zu einer Straftat», denn dies ist schon heute glücklicherweise strafbar.
Konkretes Beispiel: Wenn nun jemand sagt «Ich hasse Christen, denn die sind alle Heuchler», ist das aus Ihrer Sicht eine Hassrede?

Vielleic​ht ist es nicht ganz klar geworden: Es interessiert mich nicht, ob man noch Schwulenwitze erzählen darf oder nicht (solche Witze gehören wohl nicht wirklich zu einem schützenswerten Kulturgut). Es geht darum, dass die Erfahrung zeigt, wie solche Klagen in den Widerspruch zur BV sowie EU-Rechten treten. Es geht um die Glaubens- und Gewissensfreiheit sowie um die Vertragsfreiheit. Ich habe dies im Artikel hinreichend detailliert belegt.

Und denken Sie bitte nicht, ich würde die Gefühle von Randgruppen unter gesellschaftlichem Druck nicht verstehen: Als ich gläubiger Christ wurde, merkte ich sehr rasch, was es heisst, Verachtung, Spott und sogar Hass zu erleben. Bei uns im Westen ist dies noch rein auf Reden und Texte beschränkt, aber weltweit leiden über 200 Mio. Christen an echter physischer Verfolgung. Wir versuchen es zu ertragen, denn unser Herr Jesus hat dies in schlimmerer Form ertragen. Er hat uns uns auch genau dies für uns selbst angekündigt (Lukas 21,17; Johannes 15,18 etc).
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January 2020 Kommentar zu
Vom Jein zum Nein: Mein Weg zur Ablehnung des Zensurgesetzes
@Hans Knall

«Meine Auffassung deckt sich, Herr Kälin, mit der Ihren, wenn Sie postulieren, dass Menschen nicht nach äusseren Merkmalen „gewertet“ werden können und sollten. Aber diese Nicht-Wertung darf nicht so missverstanden werden, dass deswegen die realen „Unterschiede“ ignoriert werden müssen.»
Das ist vielleicht in meinem Artikel vielleicht unklar rübergekommen: Natürlich ist mit «gleichwertig» nicht «gleichartig» oder «gleichgemacht» gemeint, das wäre ja äusserst langweilig :-)


«Dennoch muss es möglich sein, das Verhalten von Menschen, nicht die Menschen selbst, zu kritisieren oder auch abzulehnen, wenn es sich von der als „normal“ empfundenen oder ethisch verstandenen, öffentlich wahrnehmbaren Richtschnur unterscheidet.»

Da​s können Sie allerdings nur, wenn Sie eine weltanschauliche resp. philosophische Grundlage dafür haben, welche in sich konsistent ist. Denn ansonsten diktiert die einfach die Mehrheit oder die Gruppe mit mehr Macht, was «normal» ist. Auch der Darwinismus ist eine (falsche) Weltanschauung, die im Endeffekt immer dazu führt, dass der Stärkere stets recht behält und die Schwachen ausgemerzt werden. Nachdem dies im 20. Jahrhundert zu >150 Mio. Toten in den div. gefärbten Sozialismen geführt hat, erleben wir dies seit einigen Jahrzehnten zunehmend, wenn auch schleichend, wieder in westlichen Gesellschaften.

Un​d auch die Widersprüche haben Sie richtig erkannt. Wie ich auch schon geschrieben habe; es ist zum Beispiel sexistisch, wenn man das Attribut «weiblich» als Wahlargument für Politikerinnen benutzt. Ironischerweise stehen hinter solch dümmlichen Wahlaktionen häufig Männer mit einem machohaften Beschützerinstinkt.
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January 2020 Kommentar zu
Vom Jein zum Nein: Mein Weg zur Ablehnung des Zensurgesetzes
Danke für Ihre Antwort. Ich verstehe noch nicht ganz, worauf Sie damit hinauswollen.

«Der​ Zweck der Anti-Rassismus-Strafn​​orm ist es, Menschen gegen Entwürdigungen zu schützen.»
...irgend​wie beschleicht mich das Gefühl, dass Sie meinen Artikel gar nicht gelesen haben sondern nur eine Trigger-Antwort verfasst haben, denn ich bin auf ebendiese Frage ja eingegangen.

«Die Wahrung dieser Würde ist das Ziel des Staates, der Grund, weshalb wir überhaupt einen Staat haben.»
Diese Aussage ist falsch. Die Aufgabe des Staates ist Schutz von Leib und Leben seiner Bürger und des Privateigentums.
Und​ unter diesem Schutz stehen alle Menschen in der Schweiz(siehe BV).

Um einen vernünftigen Diskurs zu führen, sollten Sie vielleicht etwas spezifischer auf meine konkreten Argumente im Artikel eingehen und diese versuchen zu wiederlegen. Ich diskutiere gerne, aber Platitüden und Allgemeinplätze wie « Dies ist ein liberales Prinzip. Kein Mensch darf in der Öffentlichkeit aufgrund von bestimmten Eigenschaften unwürdig behandelt werden.» sind heisse Luft. Ebenso könnte ich sagen «Wir wollen alle Weltfrieden.» und hätte etwas Wahres gesagt, dem alle zustimmen könnten, was aber in diesem Kontext nutzlos ist.
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January 2020 Kommentar zu
Vom Jein zum Nein: Mein Weg zur Ablehnung des Zensurgesetzes
@Gilbert Hottinger

Sie haben Recht: links- und rechtsextrem verbindet beide die Verachtung des Individuums und die Glorifizierung des Kollektivs/Staates.

Polit-philosophisch​ möchte ich hier klar stellen, dass ich den braunen und roten (also rechten und linken) Sozialismus als denselben Grundübeln verhaftet betrachte: Kollektivismus und Etatismus. Das Mittel zum Zweck ist dabei stets Macht und Gewalt. Es gibt übrigens noch etwas, was die beiden Extremismen verbinden: Juden- und Christenhass. Darum ist es für gläubige Christen historisch gesehen einerlei: Verfolgung und KZ/Gulag waren für sie stets das Ergebnis der beiden Sozialismen. Das hat sich bis heute nicht verändert.

Meiner persönlichen Meinung nach sind heute allerdings die Rechtsextremen massiv gefährlicher als der linksgrüne Mainstream. Bei Rechtsextremen wird ohne Umschweife auf die Person losgegangen, bis hin zu tätlichen Angriffen. Bei linksgrün wird man einfach in eine missliebige Kategorie (z.B. konservativ = faschist) gestellt und somit als «persona non grata» von jeglichem Diskurs ausgeschlossen.
Die bittere Ironie ist, dass durch diesen Mainstream, der uns bald den Diskurs verbieten will und Gesinnungen vorschreibt, ein neuer Rechtsextremismus geradezu herangezüchtet wird. Ob dies gewollt ist oder nicht, sollen andere beurteilen. Wir können dies heute in Deutschland beobachten, aber in der Schweiz befürchte ich ähnliche Entwicklungen. Eine gesetzlich festgeschriebene positive Diskriminierung (wie im StGB) führt geradewegs zur negativen Diskriminierung (Ressentiments).

D​ie Gleichung «schwul = auf unserer Seite» ist eine überhebliche Anmassung einiger Parteien. Im geradezu machohaften Wahn stellen sich (meist männliche) Politiker als Beschützer von Schwachen und Benachteiligten dar. Die Betroffenen können sich gegen diese moralische Bevormundung kaum wehren. Wenn sie es tun, laufen sie Gefahr, als Nestbeschmutzer, Gekaufte, Verräter und dergleichen betitelt zu werden.
Es ist mir ein Rätsel, dass nur Wenigen auffällt, wie sexistisch/rassistisc​h es eigentlich ist, dass wir dauernd Sätze wie «Wählt xyz, denn sie ist eine Frau» usw. zu hören bekommen.

Fazit: Ich halte es für einen ausgemachten Blödsinn, Menschen aufgrund äusserer und Verhaltens- Merkmale (Frau, dunkle Hautfarbe, homosexuell usw.) zu kategorisieren. Da habe ich eine komplett andere Weltanschauung. Diese Wertung einer Person nach äusseren Merkmalen läuft dem Christlichen Glauben und auch meiner politischen Überzeugung diametral entgegen. Dass hingegen alle Menschen unterschiedliche Gaben, Fähigkeiten und Interessen haben, wird indes gerne mal verschwiegen.
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