J. Wolf

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Wo steht die SVP nach der SBI?
Die Schlacht ist ge­schla­gen, das Schwei­zer Volk hat seine Mei­nung zur "Selbs­be­stim­mungs­​​​-I­ni­tia­ti­ve" (SBI) kund ge­tan. Das Re&sh
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Was steckt hinter den Reden von Donald Trump?
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Wissen die "NO-Billag"-Befürwort​er überhaupt worum es geht?
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Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

Vor 13 Tagen Kommentar zu
Les Gilet Jaunes versauen der EU den BREXIT
Guten Abend Herr Kuske

Einiges von den Kritikpunkten, welche Sie erwähnen finde ich auch nicht gut: Uploadfilter, Glyphosat, Patente auf Lebewesen, "Freihandel" mit Afrika z.B.

Aber in Ihren Texten geht es vor allem um Eines: Legitimation.

Sie Unterstellen der BRD, kein souveräner Staat zu sein. Das hört sich schon fast so an, als würde man Reichsbürgern zuhören. Eine Verfassung, welche "diktiert" worden sei....
Tatsächlich haben die westlichen Alliierten einen Auftrag für die Verfassung gegeben und in welche Richtung diese gehen soll - aber ausgearbeitet wurde das Deutsche Grundgesetz von Deutschen (sogar ein Schweizer soll dabei gewesen sein) und genehmigt von mehr als zwei Dritteln der Parlamente aller Deutschen Bundesländer (das war die Hürde für die Inkraftsetzung).

U​nd nur weil wir Schweizer als Volk über Verfassungsänderungen​ abstimmen dürfen, heisst das noch lange nicht, dass ein Land, in dem es dieses Recht nicht gibt keine legitime Verfassung hätte. Denn dann gäbe es ausser der Schweiz und ein paar Skandinavischen Ländern keine demokratisch legitimierten Länder. Weder die USA noch Russland kennen so etwas. Also insgesamt etwa 90% aller Staaten dieser Erde.

Ach ja, Sie behaupten ja auch noch, die BRD wäre kein "souveräner Staat". Wo muss denn die BRD noch die Erlaubnis einholen, wenn sie etwas machen will? Momentan wird ihr doch gerade haufenweise das Gegenteil vorgeworfen: Dass sie sich gebärde, als gehöre den Deutschen die halbe Welt.
Das passt irgendwie einfach nicht zusammen, Herr Kuske....!


Aber zurück zu den Verhandlungen mit der EU:
Nennen Sie es Rosinenpickerei, Machtmissbrauch, Unfaire Praktiken.
Egal wie.

Die EU geht mit einer klaren Linie in die Verhandlungen und hat gewisse Punkte, welche sie durchbringen will - bei anderen Punkten muss sie das nicht unbedingt. Und jetzt kommen Sie und behaupten, die EU wolle nur Verträge nach ihren Konditionen abschliessen.

Ja, das will sie:
1. Weil sie es kann
2. Weil es Grossbritannien auch genau so will
3. Weil die Schweiz das genau so auch will
4. Weil Sie, Herr Kuske das nämlich genau auch so machen
5. Weil niemand gegen seinen Willen einen Vertrag unterschreiben muss: Take it or leave it. Punkt. So wie es Trump mit dem TPP gemacht hat.


Es gibt genau EINE Möglichkeit, dass man einem Stärkeren etwas aufzwingen kann das er nicht will: übergeordnetes Recht.

Das ist im Mietrecht, dem Vertragsrecht in der Schweiz genauso wie im Welthandel, Freihandel oder allgemein dem Internationalen Recht.

Aber genau dieses internationale Recht wird ja in der Schweiz wehement bekämpft mit der Begründung, dieses würde die Schweiz zu Sachen zwingen, welches die Schweiz gar nicht wolle. Dabei ist es im Moment so ziemlich die einzige Waffe, etwas zu erreichen, was Vertragspartner der Schweiz nicht wollen.....
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Vor 14 Tagen Kommentar zu
Drei Tage vor Weihnachten
Guten Abend Herr Hottinger

Ich wage ja noch kaum, Ihnen zu Widersprechen - denn ich kann die Logik in Ihren Worten (gemäss Ihren Worten) ja sowieso nicht begreifen....


Da​rum erlaube ich mir auch nur, ein paar Fragen zu stellen - ohne diese wertend zu verstehen:

* welches sind die von Ihnen zitierten "ewig gültigen Schöpfungsgesetze"? Stammen die aus der Bibel? Wenn ja, wo stehen diese?

* Inwieweit sind Kamel und Elefant identisch? Denn nach meinem Verständnis der Bibel ging es bei diesem Gleichnis um ein Kamel und nicht um einen Elefanten, welche ja in der Region des heiligen Landes nicht heimisch sind?

* Inwieweit kommen Sie zur Auffassung, dass in Matthäus 5,1 die materiell Armen gemeint sind? Sämtliche Übersetzungen, die ich von dieser Stelle kenne, bezeichnen explizit jene Menschen, welche arm im Geiste sind und nicht die materiell Armen?

* Inwieweit ist es gesellschaftlicher Konsens, dass "echte Satire" einen spirituellen Hintergrund haben muss?

* Inwieweit soll die Wandlung vom Saulus zum Paulus Satire sein?

* Welchen Zusammenhang hat "Bescheidenheit" mit "Armut"?


Wie gesagt - vermutlich fehlt mir schlicht die Fähigkeit, Ihre Worte wirklich zu begreifen. Aber ich lerne sehr gerne dazu.

Vielen Dank!
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Vor 14 Tagen Kommentar zu
Drei Tage vor Weihnachten
Guten Abend Herr Hottinger

Sie machen mich jetzt ganz verlegen - ich weiss jetzt gar nicht, worüber ich mich mehr freuen soll: Dass Sie mir überhaupt antworten auf meinen Kommentar - oder dass Sie mir offensichtlich noch so viel Intellekt und Sachverständnis zugestehen, dass ich noch atmen kann...

Egal - ich nehme aus Ihrer Tastatur JEDES Kompliment an.
Wirklich!


S​pannend finde ich aber Ihre Aussage, dass Sie "noch nie auch irgendetwas gegen fremde, gegenanständige, respektvolle ausländische Menschen gesagt" haben sollen. Muss ich Ihnen Ihre eigenen Zitate aus all Ihren Blogartikeln hervorsuchen? Oder gehe ich von der falschen Voraussetzung aus, dass bereits die Anwesenheit eines Fremdländischen Menschen in der Schweiz als Übertretung der "Anständigkeit" gewertet werden muss?

Denn Ihr oben angeführtes Zitat kommt mir vor wie ein Malermeister, der seinen Lehrling anweist, NIEMALS die Farbe Gelb zu benutzen, weil Gelb hässlich sei. Auf den Einwand des Lehrlings, der Malermeister habe aber selber gelbe Socken an, also könne es gar nicht hässlich sein sagt er nur: "Das ist nicht Gelb - das ist Zitronengelb".

Auf​ die konkrete Situation angewendet bedeutet es folgendes: Sie wettern gegen sämtliche Ausländer, gegen jede Art vom Asylsuchenden - aber ein- bis zweimal im Jahr betonen Sie dann aber, dass Sie nichts gegen "fremde, gegenanständige, respektvolle ausländische Menschen" hätten.

Hä?

Sei​t wann schliesst der Begriff "Asylanten" die "anständigen, respektvollen Ausländer" NICHT mit ein?

Seit wann schliesst der Begriff "Migrant" die "anständigen, respektvollen Ausländer" NICHT mit ein?

Es wäre so leicht für Sie, dies auszudrücken indem Sie schreiben würden "ich habe etwas gegen UNANSTÄNDIGE Asylsuchende". Es ist ein Wort. Ein einziges Wort, welches Sie jeweils in der Gesamtzahl der verwendeten Wörter in Ihren Blog-Artikeln einfügen müssten, wenn Sie von Menschen schreiben, welche Ihnen nicht passen.

Aber Sie machen es nicht.

Aus Nachlässigkeit?

Au​s Gedankenlosigkeit?


Aus .......?


Sie posten in einem Artikel kurz vor Weihnachten in dem es scheinbar um Weihnachten und dessen Liebesbotschaft für alle Menschen gehen soll, politische Texte in denen Sie den "christlichen Kirchen ... von ziemlich allen Religionen nur sträflich missbraucht auf vielseitige Art und Weise, eben auf politischer Ebene zwecks narzisstischem MACHTMISSBRAUCH" und merken nicht, dass Sie drauf und dran sind, genau das selbe zu machen?
Sie schreiben davon, dass "die grosse Mehrheit der moslemischen Zuwanderer" irgendwie denken soll wie Sie es behaupten und merken nicht, dass diese in Ihren Augen "grosse Mehrheit" eben nur die Lauten und Kriminellen sind?
Solche Aussagen sind ein Schlag ins Gesicht aller Moslems, welche integriert in der Schweiz leben und Teil dieser Gesellschaft sind, sich anständig und gesetzesgetreu verhalten - schlicht so sind wie genau SIE es fordern, SIE es aber nicht bemerken, weil sie eben Angepasst und dadurch unsichtbar sind!

Indem Sie eine laute, kriminelle Minderheit zu einer "grossen Mehrheit" (IHRE Worte!) machen, konterkarieren Sie genau das Bild, welches Sie von sich selbst gesehen haben möchten von der weltoffenen Person, welche "mehr Kulturen kennt als ich jemals fähig sei zu fassen, schon gar nicht zu begreifen"....


I​ch kann aber auch gerne von der "Differenziertheit" sprechen (ach so, das habe ich ja weiter oben schon gemacht....), welche Sie mir genauso absprechen wie das Verständnis für die Schweizerische Kultur - über beide Begriffe haben Sie natürlich die absolute Deutungshoheit!


​Unabhängig davon, ob ich "Missetäter, Diebe, Gewalttäter, Arbeitsscheue" oder "Vergewaltiger des schwachen Geschlechtes" verteidigen würde (was ich übrigens nur insofern mache, als dass auch solche Menschen das Schweizer Recht beanspruchen können und dürfen, denn Sie sagen ja immer, dass in der Schweiz die Bundesverfassung gilt und nicht die Scharia!) - wer von den folgenden zwei Personen handelt besser?
-> Derjenige, der "schlechte" Menschen mit den "guten" Menschen in einen Topf wirft?
-> Oder derjenige, der "gute" Menschen in den selben Topf mit den "schlechten" Menschen wirft?

Wer von diesen beiden Menschen handelt mehr nach der Schweizer Verfassung, in der es heisst "Die Würde des Menschen ist zu achten und zu schützen" [1], "Jede Person hat Anspruch darauf, von den staatlichen Organen ohne Willkür und nach Treu und Glauben behandelt zu werden" [2], "Die Glaubens- und Gewissensfreiheit ist gewährleistet" [3], "Jede Person gilt bis zur rechtskräftigen Verurteilung als unschuldig" [4]?

Wer von diesen beiden Menschen handelt demokratischer?

We​r von diesen beiden Menschen handelt gesetzesgeteuer?

W​er von diesen beiden Menschen handelt schweizerischer?

W​er von diesen beiden Menschen handelt christlicher?

Wer von diesen beiden Menschen handelt menschlicher?



​Tja, meine Freude über eine Antwort wird wohl nur von kurzer Dauer gewesen sein - also freue ich mich halt darüber, dass ich noch so viel Intellekt und Sachverständnis habe, dass ich atmen kann...

Denn Weihnachten ist ja schon vorüber.
Schade.



[1] BV Art. 7
[2] BV Art. 9
[3] BV Art. 15,1
[4] BV Art. 32,1
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Vor 14 Tagen Kommentar zu
Drei Tage vor Weihnachten
Meine erste Reaktion auf Ihr Zitat war "welch gemeine Herabsetzung der Armen". Denn lange nicht alle "Arme" sind arm weil sie faul oder gar böse sind und lange nicht alle "Reichen" sind reich weil sie fleissig oder gar "gut" sind.

Aber dann fand ich heraus, dass Jean Antoine Petit-Senn bekannt wurde als Gründer der Genfer Satirezeitschrift "Le Fantasque" und als "biting satirist" beschrieben wird.

In diesem ganzen Kontext kommt mir diese gesamte Situation (dass Sie einen Satiriker zitieren - obwohl Sie vermutlich dieses Zitat beinernst meinen) schon fast wieder als Satire vor..... :-D
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Vor 18 Tagen Kommentar zu
Wo bleibt die Umsetzung der Masseneinwanderungsin​​​​itiative?
Kurze Repetition für den Fall, dass ich was verpasst habe:

Gesetzgebung​ zur Umsetzung der MEI: Eidgenössisches Parlament (Nationalrat, Ständerat)
Umsetzung​ des Inländervorranges: Kanton (nicht umsonst steht das R in RAV für "Regional")
Leute einstellen/entlassen:​ die einzelnen Firmen

Politiker (Legislative): vom Volk gewählt, beschliesst als Parlament Gesetze
Politiker (Exekutive, z.B. Bundesrat, Regierungsrat o.Ä., je nach Kanton): Vom Volk gewählt, führt die beschlossenen Gesetze als oberster Beamter aus.
Beamte: Setzen die vom Gesetzgeber beschlossenen Gesetze um und handeln nach den entsprechenden Gesetzen

Was wollten Sie uns nochmals sagen, Herr Hottinger?
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Vor 20 Tagen Kommentar zu
Les Gilet Jaunes versauen der EU den BREXIT
Hallo Herr Kuske

Es ist eine steile These, welche Sie hier lancieren. Die "demokratische Legitimation" der EU ist immer abhängig davon, wer diese interpretiert und nach welchen Standards dies gemessen wird.
Betrachten Sie es nach direktdemokratischen Massstäben nach Schweizer Vorbild, so haben Sie möglicherweise Recht. Wendet man jedoch die minimalen Standards einer Demokratie an, so ist die EU zementhart legitimiert. Schaut man es nach den Demokratie-Merkmalen an welche in Wikipedia aufgelistet sind [1], so sieht es auch nicht schlecht aus:

1. Es gibt einen Demos (das Volk), der politische Entscheidungen in kollektiven Prozeduren (Wahlen oder Abstimmungen) trifft.
2. Das Volk ist der souveräne Träger der Staatsgewalt (Volkssouveränität).

3. Es gibt sich selbst (meist durch eine Verfassung) ein politisches System (verfassungsgebende Gewalt).
4. Es gibt ein Territorium, in dem die Entscheidungen innenpolitisch angewendet werden und in dem der Demos angesiedelt ist, das Staatsgebiet.
5. Es gibt für politische Normen eine Entscheidungsfindungs​prozedur, die entweder direkt (als Referendum) oder indirekt (über die Wahl eines vertretenden Parlamentes) funktioniert.
6. Nationalstaaten müssen souverän sein: Demokratische Wahlen sind nutzlos, wenn eine Autorität von außen das Ergebnis überstimmen kann.
7. Durch wiederkehrende, verbindlich festgelegte Verfahren kann die Regierung ohne Revolution wechseln.
8. Garantie der Grundrechte jedes Einzelnen gegenüber dem Staat, gegenüber gesellschaftlichen Gruppen (insbesondere religiösen Gemeinschaften) und gegenüber anderen Einzelpersonen.
9. Gewaltenteilung zwischen den Staatsorganen Regierung (Exekutive), Parlament (Legislative) und Gerichten (Judikative).
10. Meinungs-, Presse- und Rundfunkfreiheit.

​Alle heutigen Mitglieder der EU sind entweder durch die Entscheidung eines demokratisch gewählten Parlamentes (z.B. in Deutschland und Frankreich) Teil der EU oder aber auch durch Volksabstimmungen wie es z.B. in Dänemark der Fall war.

Spannenderwei​se wird die demokratische Legitimation der EU vor allem von Ländern und Parteien in Zweifel gezogen, welche Ihrerseits nicht im Reinen sind mit den oben angeführten Merkmalen einer Demokratie - Stichworte wären da Tschechien, AfD und Rassemblement National.


Zu Ihren Unterstellungen bezüglich dem Brexit:
Die EU hat schon vor der Brexit-Abstimmung klar gemacht, dass es keine Rosinenpickerei gibt, was auch wir Schweizer schon schmerzvoll erfahren mussten: Es gibt nur das Gesamtpaket mit den vier Grundfreiheiten Freier Warenverkehr, Personenfreizügigkeit​, Dienstleistungsfreihe​it, Freier Kapital- und Zahlungsverkehr.
Die​se Grundfreiheiten gelten in der EU seit 1993, ist also nichts was erst vor Kurzem aufgetaucht ist.

Die Briten hingegen waren sich von Beginn an nicht einig, WIE der Brexit denn umgesetzt werden soll: Hart, weich, halbhart oder vielleicht überhaupt nicht....?

Derjeni​gen Verhandlungs-Partei nun vorzuwerfen, sie würde "ein Exempel statuieren zu wollen" nur weil sie an den vier Grundfreiheiten festhalten will zeugt nicht gerade von Erfahrungen in Verhandlungen. Denn würde an diesem Paket aus den Vier Grundfreiheiten gegenüber Nicht-EU-Mitgliedern gerüttelt, dürfte es problematisch sein, dieses Paket auch innerhalb der EU aufrecht zu erhalten.

Somit müsste eigentlich jeder, der es sich zum Ziel macht, dieses Paket aufzubrechen eine gute und plausible Strategie zurechtlegen, weshalb denn dieses Paket keine Einheit bilden sollte. Bisher hat das weder Grossbritannien noch die Schweiz geschafft. Vielmehr ist hüben wie drüben das grosse Gejammer wegen "Exempel statuieren", "über den Tisch gezogen" und "Machtpolitik der EU" zu hören.

Ebenfalls spannend: Es sind vorwiegend diejenigen Gruppierungen die reklamieren, welche populistisch agieren und ihren eigenen Wählern Maximalresultate schon vor Beginn der Verhandlungen versprochen haben und sich nun eingestehen müssten, dass Verhandlungen und Demokratie anders funktionieren......
​Das ist in Grossbritannien sowohl bei Teilen der Tories so und noch viel deutlicher bei der UKIP. Und in der Schweiz ist es halt die SVP, welche ihren eigenen Wählern laufend irgendwelche Sachen verspricht obwohl sie im Parlament gar nicht die Möglichkeiten hat, solche Versprechen durchzusetzen.


I​n einem zentralen Punkt Ihres Artikels bin ich aber vollständig mit Ihnen: Die "jetzige EU" hat keine grosse Zukunft. Das jetzige System, in welchem die Staats-Chefs in Einstimmigkeit Entscheide fällen kann in einem kleinen Rahmen (wie es die damalige EG noch war) durchaus funktionieren. In einer EU, welche als eine der grössten Wirtschaftsmacht auf der Welt auftritt, müsste die Integration der europäischen Staaten wesentlich weiter gehen: Es dürfte nicht nur eine Wirtschafts-Union sein, sondern die Union müsste als "EU des Volkes" auch eine politische Integration durchführen.

Gerad​e dies aber stösst in den meisten Staaten der EU noch mehr auf Ablehnung, da dies schlussendlich auch bedeuten würde, dass das gewählte EU-Parlament noch mehr Macht erhalten würde und noch mehr Einfluss auf die einzelnen Staaten nehmen würde und dort direkte Vorgaben auf Gesetzgebungsebene der einzelnen Staaten machen würde.

Um zu schauen wie so etwas aussehen könnte, muss man nicht mal so weit schauen: Hier in der Schweiz haben wir auch ein eidgenössisches Parlament, welches über _weitgehend_ souveräne Kantone bestimmen kann.


Ah, und jetzt kommen noch die "Gilets Jaune" ins Spiel: Diese haben einen wesentlich kleineren Einfluss auf die europäische Politik als Sie uns weismachen wollen. Frankreich ist wesentlich weiter entfernt von den Maastricht-Kriterien Italien. Somit hat Macron diesbezüglich auch mehr Spielraum als es die Chaos-Regierung in Rom hat.
Auch hat Frankreich als Gesamtes eine grosse Erfahrung mit Streiks und Protestaktionen. Die Gilets Jaune werden hier das selbe Schicksal erleiden wie alle Protestaktionen vorher: sie werden einige kleinere Zugeständnisse erreichen, aber den "Tanker" nicht auf neuen Kurs bringen können. Ob dies nun gut oder schlecht ist, steht wiederum auf einem anderen Papier.



[1] https://de.wikipedia.​org/wiki/Demokratie#W​esentliche_Merkmale_d​er_Demokratie
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Vor 21 Tagen Kommentar zu
Drei Tage vor Weihnachten
Mir wäre nicht bekannt, dass an die Wohltätigkeit an dem Samariter irgendeine Verpflichtung gestellt worden wäre.

Und auch wenn es Ihnen nicht passt: Die tatsächliche Nachricht von Weihnachten (und Ostern) ist, dass Gott die Menschen OHNE GEGENLEISTUNG liebt: "Ihr werdet also nicht aufgrund eurer guten Taten gerettet, damit sich niemand etwas darauf einbilden kann." (Epheser 2, 9) - und darauf folgend "Denn wir sind Gottes Schöpfung. Er hat uns in Christus Jesus neu geschaffen, damit wir die guten Taten ausführen, die er für unser Leben vorbereitet hat."
Denn ich wüsste ehrlich gesagt nicht, womit ich eine Wesen einer anderen Dimension (wie es Gott nun mal ist) beeindrucken könnte damit dieses Wesen sagt: "Wow! Ich bin beeindruckt. Du hast Dir Deine Rettung würdig erarbeitet".
Gute Taten als VORAUSSETZUNG: NEIN. Dafür liefert das neue Testament keine Grundlage!
Gute Taten als RESULTAT einer göttlichen Rettung: JA. Und genau so lassen sich auch Jesu Worte an die Prostituierte einordnen.

Die wunderschöne Metaphorik, dass in der längsten Nacht des Jahres (was übrigens der 21.12. wäre!) Christus zu uns gekommen sei ist ebenso Blödsinn (das Datum des Weihnachtsfestes wurde aufgrund der im damaligen Rom konkurrierenden Sol-Festivitäten festgelegt) wie der ganze Rest des Blogartikels, der einmal mehr nur dem Zweck dient, gegen Ausländer zu hetzen und die in den Augen des Blogschreibers "inkompetenten" Verantwortlichen des Staates ("Machtmissbrauch"???​) zu diskreditieren. Als ob die christliche Kirchengeschichte frei von jeglichem Machmissbrauch wäre....!
Ach, was für ein schöner Weihnachtstext!


​Also einmal mehr nur religiös angehauchte Blenderei, Heuchlerei und Frömmlerei.



Zu​m Abschluss ein Abschnitt aus dem Kautschuk-Evangelium:​

Kapitel 121a - Vom Umgang mit meinem Vermächtnis

[1] Also sprach Jesus: "Am Jahrestag meiner Geburt aber sollt Ihr billigen, erhitzten Wein trinken und schlechte Schlagermusik hören auf allen Plätzen in Euren Dörfern und Städten. [2] Auch sollt Ihr kaufen allerlei überteuerten Tand aus fernen Ländern in denen die Arbeiter schlecht bezahlt werden und gehalten wie Sklaven. [3] Feiert und labet Euch an Würsten und Braten von Tieren die nie die Natur gesehen haben damit die Prophezeiungen Euer Väter und Vorväter wahr werden.
[4] Und sehet, es werden Fremde zu Euch kommen und sie werden bedürftig sein. [5] Behandelt sie auf keinen Fall freundlich, sondern weist ihnen den Platz zu, welcher ihnen auch von eurem Gott, dem Vater zuweisen würde: am Schweinetrog. [6] Also beschimpft sie wüst in meinem Namen, verwehret ihnen Eure Herzen und meine Gemeinschaft zu jedem Preis. [7] Gehet hin und tut dies zu meinem Gedächtnis. Amen."
[8] Die Menschen wunderten sich über diese seltsamen Worte und konnten sie nicht einordnen. [9] Aber seine wirklichen Jünger bewahrten diese Worte bis heute im Herzen und richten ihr Tun nach diesen Worten des Herrn.



Ich wünsche allen, die in Weihnachten tatsächlich ein Fest der Liebe sehen, eine frohe Weihnachtszeit - und jenen, die sich eine Weihnachtskrippe ohne Araber, Juden, Flüchtlingen, Billigarbeitern und Intellektuellen zurechtbauen: viel Spass alleine mit Ochs und Esel.


Fröhliche Weihnachten an Alle - unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität und Religion.
Einfach Bedingungslos.
So wie Gottes Liebe zu uns.




PS: Nur für den Fall, dass es tatsächlich niemand gemerkt hätte - der Abschnitt aus dem Kautschuk-Evangelium ist reine Satire. Weder gibt es ein solches Evangelium, noch würde Jesus jemals solche Worte von sich geben. Und schon gar nicht würden Jesu Nachfolger so handeln. Wie das aber bei Satire sehr oft ist, stecken in diesem Satire-Text ein paar Körnchen Wahrheit und ein paar Körnchen Spiegelung von Menschlichem Verhalten drin.

PPS: Der Text-Teil VOR dem Kautschuk-Evangelium hingegen ist KEINE Satire und absolut ernst gemeint.

PPPS: Nur für den Fall, dass noch jemand auf die Idee kommt, mir zu unterstellen, ich würde an diesem heiligen Feiertag böse Gedanken verbreiten wollen - wer mir so etwas unterstellen will, der hat das verlinkte Video im Blog-Artikel nicht gesehen!
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Vor 25 Tagen Kommentar zu
Gericht in Deutschland erlaubt Muslïmen mehrere Frauen
SENSATIONELL: Polittalent entdeckt!

Ein einziger Mensch dieser Erde findet sich im Riesigen Dschungel der wirtschaftlichen und juristischen Fallstricke zurecht. Dank einzigartigen Methoden wie "Internet-Recherche" und Wahrheitsportalen wie "YouTube" und "die Weltwoche" hat er den kompletten Durchblick und kann so innert kürzester Zeit alle auftauchenden Sachverhalte präzis und fehlerfrei innert Sekunden in "Korrekt" und "Überflüssig" einteilen.

Was dabei noch viel Verwunderlicher ist - in all diesen Sekundenschnellen Entscheidungen sind auch sämtliche Abhängigkeiten und Nebeneffekte auf politische Systeme und die gesamte Volkswirtschaft der Schweiz sowie von ganz Europa mit einer Präzision einbezogen, welche sämtliche Computer-Simulations-​Programme in Scham erstarren lassen und den Dienst quittieren.

Wie aus unabhängiger, anonymer Quelle zu vernehmen ist, suchen verschiedene Schweizer Universitäten sowie die ETH in Zürich und Lausanne bereits im Gespräch mit dieser Person. Dort soll er sämtliche im Einsatz befindlichen Supercomputer ersetzen. Auch ausländische Fakultäten sollen sich bereits in die Warteschlange eingereiht haben. Die Kontaktaufnahme hat sich aber als schwieriger erwiesen als gedacht, da er bislang auf keine der vielen Anfragen reagiert hat.

Die Online-Talentschmiede​ "Vimentis.ch" (wo dieses Talent entdeckt wurde) will sich zu den vorliegenden Meldungen noch nicht äussern. Einzig das folgende Statement konnte der Pressestelle entlockt werden:
"In unseren Diskussionsregeln ist festgehalten, dass nur wahrheitsgemässe Angaben gemacht werden dürfen. Auch sind beleidigende, gegen die Person gerichtete, verleumderische, rassistische, pornografische oder rechtsverletzende Aussagen verboten. Wenn es nun einer Person auf unserem Portal gelungen ist, im engen Rahmen dieser Regeln einen derartigen Wissensschatz zu schaffen, dann ist dies natürlich einzigartig. Gerade weil wir eine extrem rigide Löschpraxis durchsetzen bei allen Inhalten, die diesen Regeln zuwiderlaufen."


​Unbestätigte Gerüchte sehen aber die wissenschaftliche Karriere bereits in Gefahr: die Politik interessiert sich nämlich ebenfalls für dieses Talent. So sollen sich Mitglieder der grössten parlamentarischen Fraktion im Schweizer Parlament dahingehend geäussert haben, dass einer der Bundesräte oder Bundesrätinnen zum Rücktritt gedrängt werden soll, um diesem Polittalent Platz zu machen. "Wir arbeiten hart daran, Frau Sommaruga hinauszudrängen, aber sie hat unsere Zeichen der Zeit immer noch nicht verstanden. Denn schliesslich gehören legitimerweise alle SP-Sitze im Bundesrat eigentlich uns. Wie auch die der CVP und FDP".

Der Grund, weshalb schon wieder ein Bundesrat gewählt werden soll liegt auf der Hand: "Ein derart wortgewaltiger Verfechter der Wahrheit muss unbedingt in den Bundesrat. Gerade darum, weil jetzt dort DREI Frauen ihr Unwesen treiben. Nur ER kann da wieder Zucht und Ordnung hineinbringen."
Auf Nachfrage muss unser Gesprächspartner dann aber folgendes einräumen: "OK, der Köppel könnte es eigentlich auch - aber der hat mit seiner Zeitung so viel zu tun, die einzige unabhängige Wahrheit ans Licht zu bringen, dass er nicht mal an die Sessionen kann. Obwohl es ihn immer da hin drängt. Wie sollte er dann als Bundesrat auch noch sieben Departemente führen? Darum muss eben ER da ran!"

Weiter war hinter vorgehaltener Hand zu vernehmen, dass diese Wahl entgegen dem derzeitigen Trend mit einer Einer-Kandidatur erreicht werden soll: "Nicht zu denken, wenn zwei Personen auf diesem Wahl-Ticket wären, denn dann müsste ja eine davon eine Frau sein. Und die würde von der linken Mehrheit sofort gewählt - sogar wenn es Rapunzel wäre. Wenn ER bei dieser Wahl nicht in den Bundesrat kommt, dann geht es mit der Schweiz nur noch abwärts. Darum ist es richtig, dass hier das Parlament keine Auswahl erhält. Zum Wohle der Demokratie!"


Sch​lussfolgerungen:

1​. Bekanntlich gibt es in der Bundesverfassung einen Artikel 121a. Dass dieser Artikel eine derart hohe Nummer trägt heisst nicht, dass es noch mindestens 120 andere Artikel gäbe.

2. Der Artikel 121a wurde vom Volk angenommen. Das heisst aber noch lange nicht, dass andere vom Volk angenommene Artikel der Bundesverfassung relevant wären.

12. Antworten auf Fragen werden völlig überbewertet. Fragen sind für Loser und in der Politik bewegt man sich ja in einem Haifischbecken in dem die Schwächsten einfach aufgefressen werden.
Wer Fragt, hat Zweifel und Zweifler sind Haifischfutter.

4.​ Merkel muss weg.

7. Je mehr Schlussfolgerungen ein Blog-Artikel hat (hier sind es doch 11!) desto wichtiger und stichhaltiger ist er.

13. Was Demokratie ist, bestimme ich - und alle Anderen haben sich daran zu richten.

5. Vergesst um Himmels Willen ja nicht das pathetische Spruchbild und das sinnentleerte Zitat am Ende!
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Vor 31 Tagen Kommentar zu
Flüchtlinge: SP-BR Sommaruga will p.A. 750/1000 einfliegen
Guten Tag Herr Wobmann

Mein "Fragenkatalog" hat nichts mit einem Verhör zu tun oder damit, dass ich irgendeine "Instanz" wäre, welche die Autorität hätte, zu entscheiden, was gut und böse ist. Vielmehr sind es einfach Fragen, die Herr Hottinger selber aufgeworfen hat in seinen Texten. Er macht irgendwelche Behauptungen, welche er weder begründen noch belegen kann.

Man kann ihm irgendwelche Fragen stellen - aber die werden von ihm einfach nicht beantwortet. Und so haben sich halt einfach einige Fragen angestaut, denen sich Herr Hottinger offensichtlich nicht stellen will oder kann.
Denn man kann auch aus einer "Nichtbeantwortung" einer Frage seine Schlüsse ziehen

Die Verletzung von Forumsregeln wurde übrigens mir von ihm vorgeworfen und nicht ich ihm. Mit diesem Kinderkram "Du hast die Regeln nicht eingehalten, Du bist böse" beschäftige ich mich schon lange nicht mehr, da Vimentis offensichtlich nicht interessiert ist, diese tatsächlich durchzusetzen.
Daher​ wundert mich eigentlich Ihre Zuversicht und "Obrigkeitsgläubigkei​t", dass über den ordentlichen Weg bei Vimentis irgendetwas geschieht. Wäre das der Fall, so wäre Herr Hottinger schon längst dauerhaft entfernt worden von dieser Plattform (wie auch immer das erfolgen soll...).

Und DAS wiederum hat gar nichts damit zu tun, "dass national denkende und heimatliebende Leute hier im Forum nichts mehr zu sagen haben" sollen. Solche Menschen SOLLEN hier im Forum sein und auch ihren Platz haben - aber es hat nichts mit demokatischem Denken zu tun, wenn man wie Herr Hottinger systematisch Andersdenkende verleumdet und ihnen ohne Begründung böse Absichten unterstellt - nur weil sie nicht der eigenen Meinung sind.

Zudem behauptet er immer wieder, aufgrund der Schweizer Verfassung zu argumentieren - hat aber offensichtlich keine Ahnung von Gewaltenteilung, Zuständigkeiten, Subsidiarität und allem was vor und hinter dem Artikel 121a in unserer Verfassung steht.

Ihre Auffassungen zum Islam sind zwar besser begründet und auch sachlicher als die Pauschalverunglimpfun​gen von diesem anderen Herrn hier - aber auch die Auffassung der SD entbehrt meiner Meinung nach einer notwendigen Differenziertheit und Reflexion.

So schreiben Sie von einem 1200 jährigen Reformstau im Islam. Das kann man durchaus so sehen - wenn es denn "den Islam" geben würde. Wie auch im Christentum gibt es verschiedene Strömungen, welche sich z.T. erheblich in den Bereichen "Gesetzestreue", "Reflektiertheit", "Integration" und "Antijudaismus" unterscheiden. Hier einfach alles in einen Topf zu werfen hat weder etwas mit der Realität zu tun noch löst es die aktuellen Probleme, die sich im Zusammenhang mit dem radikalen Islam stellen.
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December 2018 Kommentar zu
Das EJPD/Migrationsamt geht an Frau Karin Keller-Sutter
Sind Sie sicher, dass Frau Keller-Sutter diesen Posten mit Kompetenz füllen wird?

Denn sie hat keine Kinder - immerhin ein "Hauptargument" aus Ihrer Feder Herr Hottinger, wenn es jeweils darum ging, ob Frau Sommaruga denn überhaupt die Zukunft des Landes im Fokus hätte oder nicht....!
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