J. Wolf

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Antwort zu "Bundesrätin Doris Leuthard ist überfordert"
Herr Jürg Wal­ter hat vor ei­ni­gen Tagen hier einen Ar­ti­kel pu­bli­ziert, wel­cher einer am­tie­ren­den Bun­des­rätin vor­wirft, mit ver­schie­de­nen "Pro­blem­fäl­len"
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2x JA und 2x NEIN
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Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

Vor 5 Tagen Kommentar zu
Wieder einmal ein unüberlegter Vorschlag aus dem EJPD
Hallo Herr Nabulon

Wenn die "Negativen Fakten" tatsächlich Fakten wären, dann hätte ich überhaupt kein Problem, diese anzuerkennen. Aber das Problem ist ja, dass ich von Ihnen bisher noch gar keine wirkliche Fakten präsentiert bekam. Erst hiess es, die 300-jährigen Kurven seien gelogen weil es vor 300 Jahren ja noch sooo viele "Weisse Flecken" auf der Erdkugel gegeben hätten. Auf den Fakt, dass vor 300 Jahren die Welt weitgehend entdeckt und bekannt war, heisst es, dass die Messungen erst berücksichtigt werden dürften, nachdem das Jungfraujoch eingerichtet worden sei und dass das Messnetz zu wenig dicht und die Messgeräte zu wenig genau seien.

Nochmals: Das Wetter findet kleinräumig und kurzzeitig statt - das Klima über grössere Gebiete und längere Zeit statt. Klar muss man ein möglichst feinmaschiges Messnetz aufbauen um das WETTER vorhersagen zu können. Aber genau DAS will man ja NICHT mit den Klimamodellen, da es da ja um grössere Gebiete und längere Zeiträume geht.


Und jetzt kommen Sie noch mit dem scheinbaren Totschlagargument, dass CO2 ja schwerer sei als Luft. Ja, das stimmt, wenn man die reinen Werte zum spezifischen Gewicht betrachtet [1]. Aber lassen Sie uns einmal konsequent durchdenken, was das denn bedeuten würde, wenn sich die Einzelteile unserer Luft tatsächlich so schichten würden wie Essig und Öl.

Bei einer angenommenen Dicke unserer Athmosphäre von ca. 10 km (korrekt wären 8 km an den Polen, 18 km am Äquator aber so ist es einfacher zum rechnen und aufzeigen) folgende Schichtung:

1. Zuunterst kommt eine Schicht von einigen Zentimeter Ozon, da dieses das schwerste Gas unserer Athmosphäre ist, das in grösserer Menge vorkommt.
2. Dann käme eine Schicht von 4 Metern reinem Kohlendioxid (0,04 %)
3. Darauf folgt eine Schicht von 100 Metern des Edelgases Argon (ca. 1%)
4. Danach folgen 2.1 Kilometer reiner Sauerstoff (rund 21 %)
5. Der Rest bis zum Weltraum wäre dann reiner Stickstoff (rund 78 %)

Was das bedeuten würde ist folgendes: Alle Menschen, die am Meer leben wären erstens massivst gefährdet wegen dem tödlichen Ozon, dem für lebendige Organismen nicht verwertbaren Argon und der anschliessenden Schicht von giftigen CO2. Auf den ersten 100 Höhenmeter ab Meeresspiegel könnte kein Leben existieren, da alle uns bekannten Organismen Sauerstoff zum Leben benötigen.
Meeressäu​ger wie Wale und Delfine würden nicht existieren - ausser sie könnten mehr als 100 Meter in die Luft springen, um in der Reinsauerstoff-Schich​t die notwendige Energie zu holen. Aber auch die Fische hätten ein massives Problem, da der Sauerstoff-Gehalt des Wassers massiv sinken würde ohne den direkten Kontakt der Wasseroberfläche mit dem Sauerstoff der Luft.
In der Sauerstoff-Schicht hätte man zwar genügend Energie - aber eben auch ZU VIEL davon. Die Folge wären nicht gemütlich flackernde Lagerfeuer sondern ganze Wälder, die bei der kleinsten Flamme innert Minuten im Vollbrand stehen würden. Und oberhalb dieser Sauerstoff-Schicht wiederum wäre ab ca. 2'200 Höhenmeter ja der Stickstoff zu Hause, was jegliche Aktivitäten in den Bergen nur mit Sauerstoff-Flaschen ermöglichen würde.


Ich denke, Sie sehen die Absurdität dieses Gedankenexperimentes.​
Tatsächlich sind alle diese Gase vermischt - unabhängig davon ob sie leichter oder schwerer sind. Vermischt vom Wind, den man täglich spüren kann.
Vergleichbar mit einem Glas gesüsstem Himbeersirup bei dem Sie zuerst einen Löffel voll Kreistall-Zucker ins Glas geben, dann eine Schicht Sirup einfüllen und den Rest des Glases sorgfältig mit Wasser. Bei sauberer Ausführung kriegen sie die Schichtung problemlos hin. Aber einmal gemischt, bleiben alle Bestandteile (inklusive des schweren Zuckers) untrennbar verbunden.


Und so bleibe ich mit leeren Händen zurück mit meiner Bitte nach einem wissenschaftlichen Beleg dafür, dass der momentan erlebbare Klimawandel NICHT vom Menschen verursacht worden wäre. Ich habe viele Annahmen, Unterstellungen, Zweifel und Ausflüchte gehört - aber etwas mit Substanz habe ich bisher noch nicht mitbekommen.
Sie können mir glauben, dass es mir auch wohler wäre, wenn es handfeste wissenschaftliche Belege für Ihre Sicht der Dinge gäbe, denn dann müsste ich mir nicht Sorgen um die Zukunft machen sondern könnte einfach weitermachen wie bisher - aber im Moment sagen die verfügbaren Fakten etwas anderes.


[1] http://www.chemie.de/​lexikon/Liste_der_Dic​hte_gasf%C3%B6rmiger_​Stoffe.html
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Vor 6 Tagen Kommentar zu
Wieder einmal ein unüberlegter Vorschlag aus dem EJPD
Guten Abend Herr Nabulon

Die Schweiz hat Wetteraufzeichnungen seit 1864, seit 1911 lückenlos. Das sind bereits über 100 Jahre - also wesentlich mehr als die 30 Jahre, die Sie erwähnt haben [1].
Bis ca. 1700 waren die Küstenlinien aller Kontinente (mit Ausnahme der Antarktis) bekannt und bis ca. 1800 war im Groben die gesamte Landmasse der Welt bekannt [2]. Neben den eigentlichen Entdeckern, den Haudegen, gab es immer irgendwelche "Erbsenzähler" und Detailschreiber die Aufzeichnungen über alles Mögliche und Unmögliche machten. Vor allem wegen der Rohstoffe, die dem jeweiligen König geliefert werden sollten. Aber auch über das Wetter.
Da sind 300-jährige Aufzeichnungen plötzlich nicht mehr so abwägig, weil sie nicht mehr als "Annahmen" abgestempelt werden können. Da ist es vielmehr die Frage an Sie, weshalb denn diese Aufzeichnungen nicht "seriös" sein sollten. Weil Sie so gerne "Märli" hören?
Daneben gibt es auch einige Zeitzeugen, die Wetter auch ohne Stift und Papier aufzeichnen: Jahrringe von Bäumen zum Beispiel. Sediment-Ablagerungen​. Oder die Ablagerungen im arktischen Eis.

Aber Sie schauen ja lieber hinaus zum Fenster. Und da sehen Sie, dass "sich nichts so fest verändert" habe in den letzten 30 Jahren. Aber da muss ich mich fragen, wo Sie denn Ihre Augen hin gerichtet haben in diesen letzten 30 Jahren? Auf die Hauswand vis-a-vis?
Denn in der Natur, die ich beobachten kann hat sich in den letzten 30 Jahren sehr viel verändert. Wir haben wesentlich mehr Hitzetage in der Schweiz. Der Sommer ist ohne Klimaanlagen nicht mehr denkbar. "Seegfröörni" gab es früher immer wieder mal im Mittelland - seit 30 Jahren nur noch in absoluten Ausnahme-Jahren. Für Sie mag das "nicht besorgnisserregend" sein, da man sich ja mit einem Klimagerät gut darauf einlassen kann. Aber für die Natur ist das Stress. Und die Schweizer Wetter-Aufzeichnungen​ belegen das auch noch [1].

Spannenderwei​se finde ich auch in allen drei Links, die Sie gepostet haben lediglich die Bestätigung, dass der Klimawandel eine Tatsache ist und auch, dass dieser vom Menschen gemacht ist. So sagt z.B. Hr. Zorita aus dem ersten Link im allerersten Satz "...die Prognose, dass sich Luft und Ozeane im Gefolge des menschengemachten Treibhausgasausstoßes​ weiter erwärmen werden, stellen wir nicht in Frage.".
Oder im zweiten Link der zweitletzte Satz "Fundamentalkritik an der Leistung von Klimamodellen kommt jedoch Realitätsverweigerung​ gleich" um zu folgern dass man noch mehr forschen müsse um die Genauigkeit zu verbessern. Aber nicht die Berechnung an sich.
Und im dritten Link entkräftet Marotzke genau eine Statistik der Klimaerwärmungs-Skept​iker, die mit dem zu kurzen Zeitraum die Klimaerwärmung kleinreden wollen mit Daten über einem wesentlich längeren Zeitraum.

Also alle drei Links, die Sie mir anführten sagen genau das aus, was Sie eigentlich in Abrede stellen: Der Klimawandel ist da und er ist Menschengemacht.

N​ur weil die Details nicht zu 100% stimmen kann daraus noch lange nicht abgeleitet werden, dass das Ganze kompletter Humbug ist. Denn alle die Modelle befassen sich mit der Zukunft. Und alles, was die Zukunft betrifft ist mit einer Unsicherheit behaftet, denn sonst wären es ja Messungen und nicht Prognosen. Und ja, solche Klimamodelle sind komplex und mit der Komplexität steigen auch die "Freiheitsgrade" wie Sie es nennen oder eben die Parameter, die man dem Modell einspeist. Aber genau darum lässt man solche Modelle auch über bekannte Zeiträume laufen um zu sehen ob das Modell plausible Werte ausspucken, die mit den tatsächlichen Messwerten übereinstimmen. Also als Beispiel füttert man das Modell mit Daten von 1850 bis 1950 und lässt dann daraus rechnen, wie das Klima im Jahr 2000 aussehen würde. Stimmt das Resultat mit den tatsächlichen Werten des Jahres 2000 komplett überein, dann stimmt das Modell, wenn es Abweichungen gibt, muss man schauen woher diese Abweichung kommt: hat es Fehler in der Modell-Mechanik oder gab es in der Natur Ereignisse, welche zu einem anderen Resultat führen können. Dann wird das Modell entsprechend angepasst und verfeinert.

So ist die wissenschaftliche Vorgehensweise. Offen. Für jeden Nachvollziehbar. Ohne irgendwelchen Voodoo-Zauber oder verborgene Parameter, die das Resultat in eine gewünschte Richtung lenken sollen. Bei diesen Forschungen können Sie die einzelnen Teile einsehen und nachvollziehen. Aber man muss sich halt in das Thema einlesen und verstehen, wie die einzelnen Elemente der Modelle funktionieren.


I​m Moment kommen Sie mir vor wie ein Lastwagenfahrer, der mit grossem Tempo auf den Abgrund zu fährt und sich nicht sicher ist, ob der Bremsweg bis zur Kante noch reichen wird. Aber er beschliesst, den Bremsvorgang erst dann einzuleiten wenn er genau weiss wie lange sein Bremsweg sein wird. Da ihm Beifahrer A 120 Meter und der Beifahrer B 130 Meter angibt findet er, dass die beiden das erst ausdiskutieren sollen bevor er überhaupt etwas macht.

Viele Grüsse - J.Wolf



[1] http://www.meteoschwe​iz.admin.ch/home/klim​a/klima-der-schweiz/m​onats-und-jahresrueck​blick/das-schweizer-w​etterarchiv.html
[2]​ http://www.entdecker-​der-welt.de/entdeckun​gen/zeittafel-entdeck​ungen.htm
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Vor 6 Tagen Kommentar zu
Selbstbestimmung – auch in Zukunft
Herr Schweizer und Herr Wobmann

Nicht nur dann, wenn "das Volk" über etwas befunden hat, ist es demokratisch legitimiert. Jedes einzelne Gesetz, das durch unsere Parlamentarier entschieden wurde ist genauso legitimiert. Wenn Sie über all das entscheiden müssten, worüber unser Parlament in den beiden jährlichen Sessionen entscheiden
a) dann müsste es kein Parlament mehr geben, da ja das Volk sowieso das letzte Wort hat
b) dürften Sie mehrmals monatlich abstimmen gehen, was im Endeffekt der Demokratie auch nicht zuträglich wäre - Stichwort "Abstimmungsmüdigkeit​"

Noch was zum Beispiel von Herrn Schweizer mit dem Arbeitsvertrag weiter oben:
Nur weil der zweite Vertrag mit dem Ersten in Konflikt steht wird er noch lange nicht "automatisch ungültig". Das wäre zwar Ihr Wunschdenken - aber im Endeffekt wird Ihr Vertragspartner des Zweitvertrages Sie entweder auf Einhaltung des Vertrages oder auf Schadenersatz verklagen.

Und genau das würde auch mit der Schweiz passieren, wenn bestehende Verträge einfach so mit einem "Federstrich" ausser Kraft gesetzt würden: Es dürften Handelsklagen im Milliarden-Bereich auf die Schweiz zukommen, wenn Handelsverträge einfach so von Heute auf Morgen ungültig würden weil nicht zu 100% mit dem Schweizer Recht in Einklang, aber durch das Parlament abgesegnet. Auch wenn "Nachverhandlungen" möglich sind, wäre die Schweiz nicht gerade in der komfortablen Position, da ja unbedingt ein Abschluss her muss. Und wer UNBEDINGT einen Abschluss braucht, der muss automatisch mehr Zugeständnisse machen als wenn er sich selbstbestimmt aus den Verhandlungen zurückziehen kann.
Das hat man bei den "Nachverhandlungen" zur MEI gesehen, als die EU sich nicht mal die Zeit genommen hat um mit den kleinen Schweizern zu sprechen, auf Schweizer Seite aber die Uhr gnadenlos tickte...
Ebenfalls gut sichtbar bei den Brexit-Verhandlungen:​ Grossbritannien braucht unbedingt einen Abschluss, während die EU auch ein Scheitern in Kauf nehmen könnte. Da zieht UK ganz automatisch das schlechtere Resultat heraus.
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Vor 6 Tagen Kommentar zu
Freiheit des Einzelnen: Liberalismus auf neuer Basis
Guten Abend Herr Jacob

Vielen Dank für all die wunderschönen Beispiele davon, wenn sich Menschen MinderWERTig oder MehrWERTig gegenüber anderen Menschen fühlen. In der realen Welt ist es doch wirklich so, dass es Menschen gibt, die das Gefühl haben, sie seien mehr WERT als die Menschen um sich herum und benehmen sich dann entsprechend indem die Einen mit röhrendem Auspuff das Ruhebedürfnis anderer Menschen wegwischen oder indem Andere den WERT des eigenen Ruhebedürfnises über alles andere setzen und sogar bei spielenden Kindern im Hof gleich die Polizei rufen.

Ja, beides ist Ausdruck davon, dass sich jemand MehrWERTig gegenüber anderen Menschen fühlt.

Auf der anderen Seite gibt es auch das von Ihnen angeführte Beispiel, dass einem durch die Werbung versprochen wird der MinderWERTigkeit zu entgehen indem man dieses oder jenes Produkt besitzen soll um es stolz zu zeigen, damit einem andere Menschen durch Neid bezeugen, dass man nun mehr WERT sein soll...?
Oder indem jemand auf einen Thron gesetzt wird, weil er, ach so wichtig und toll sein soll. Das kann ein Roger Federer sein, das kann ein Fussballer, Musiker, Schauspieler sein, das kann aber auch ein Politiker sein, aber auch irgend eine andere Person, von der man denkt, sie sei mehr WERT als Andere und diese Person auch dementsprechend mehrWERTig behandelt. Denn diese Person soll einem zeigen, wo es hin geht, der diese Person und deren Meinung ist ja so viel mehr WERT - sei es duch Rhetorik, Ausstrahlung, Leistung oder weiss was.

Alle diese Ausprägungen KÖNNEN (aber MÜSSEN NICHT!) eine Form von MinderWERTigkeit sein.

Spannend in diesem Zusammenhang ist übrigens, dass sich gerade der von Ihnen aufgeführte Roger Federer überhaupt nicht als mehrWERTig betrachtet und alle Menschen in seinem Umfeld als gleichWERTig behandelt. Mit dem Resultat, dass er eben nicht als abgehobener Mensch oder als Hochnäsig wahrgenommen wird. Er kennt seinen monetären WERT vermutlich sehr gut und auch auf dem Tennis-Court ist er derzeit der sicherste WERT - aber er weiss, dass er auch Bereiche hat, in denen er nicht so gut ist wie andere und darum über alles gesehen nicht "mehr WERT" ist wie seine Mitmenschen. Nur weil man in einem speziellen Bereich nach Perfektion strebt (was ich sehr gut finde!) ist man noch lange nicht mehr WERT als jemand Anderer.

Aber auch die beiden anderen Beispiele, die Sie angeführt haben funktionieren so nicht wie Sie das anführen. Wenn Sie GleichWERTigkeit NICHT zugestehen, heisst das ganz automatisch, dass es Menschen geben soll, die MEHR WERT sind und solche die WENIGER WERT sind.
Wenn ich also als neuer Mitarbeiter an einen neuen Arbeitsplatz komme und alle um mich herum signalisieren mir, dass ich dann nicht so viel WERT bin wie bisherigen Mitarbeiter nur weil ich neu bin - was denken Sie, wie lange würde ich da bleiben? Solches Verhalten könnte man bereits als "Mobbing" bezeichnen. Auf der anderen Seite würde ich wohl auch nicht lange überleben wenn ich mit dem Anspruch antreten würde dass ich denen jetzt zeige, wie man das WIRKLICH macht - also mich selbst ÜBER die anderen Mitarbeiter setze. Hier kann nur GleichWERTigkeit die Lösung sein. Bei allem Anderen kippt die Stimmung.
Und auch Ihr Beispiel mit der Frau: Sie plädieren also ganz klar dafür, dass ein Mann MEHR WERT hat als eine Frau, weil GleichWERTigkeit wollen Sie ihr ja nicht zugestehen und rein so von Ihren Ausführungen her kann ich mir nicht vorstellen, dass Sie der Frau eine MehrWERTigkeit zugestehen würden. Sie scheinen ein angespanntes Verhältnis zum anderen Geschlecht zu haben - denn mit einer derartigen Einstellung schafft man es nie, eine PARTNERschaft (also eine GleichWERTige Beziehung) zu führen, höchstens ein Abhängigkeitsverhältn​is.


Sie dürfen es auch gerne als "politisches Experiment" bezeichnen, wenn jeder Bürger gleich viel WERT hat wie der andere, aber in wirklichen Demokratien ist es doch tatsächlich so, dass JEDER Bürger EINE Stimme hat mit der er Mitbestimmen kann. Ich weiss, es gibt Bestrebungen, solche "Experimente" abzubrechen und gewissen Meinungen und Personen einen Vorrang zu geben. Es gibt ja auch Ideen und Forderungen, dass z.B. Ausländer generell keine Rechte haben sollten oder Asylbewerber gefälligst alles über sich ergehen lassen sollten nur weil es gewissen Menschen nicht in den Kram passt. Oder dass abweichende Meinungen und deren Menschen als WERTlos bezeichnet werden.

Aber genau DA kommt wieder unsere Bundesverfassung zum Zug in der die WERTigkeit aller Menschen regelt indem in Artikel 8.1 steht "Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich", das heisst, sie sind vor Gericht alle gleich viel WERT. Die Stimme eines Bundespolitikers ist hier genau gleich viel WERT wie die Stimme eines Flüchtlings. Und genau darum werden von gewissen politischen Kreisen auch Gerichtsurteile als "Skandal" bezeichnet, weil das Gericht der anderen Auffassung genauso viel WERT zugestanden hat wie der Auffassung der ausrufenden Person. Und dann wird viel Wind produziert in der Hoffnung, diese Auffassung WERTvoller zu machen....

Und schon sind wir mitten in einer aktuellen Diskussion: Die sogenannte "Selbstbestimmungs-In​itiative" müsste eigentlich "Ausgrenzungs-Initiat​ive" heissen, weil sie "das Schweizerische" als MEHR WERT betrachtet als alles, was es sonst noch gibt in Europa und der Welt und "Unschweizerisches" systematisch ausgrenzt, als MinderWERTig klassifizieren möchte.
Angefangen von Handelsrechtsfragen (was europäische Gerichte sagen hat weniger WERT als was Schweizer Gerichte entscheiden) bis zur Menschlichkeit (die Menschenrechtskonvent​ion soll weniger WERT haben wie das Schweizerische Recht) - aber sind wir nicht in erster Linie MENSCH und erst in zweiter Linie SCHWEIZER? Welchen WERT hat der Schweizer denn noch, wenn er den Menschen, die Menschlichkeit nicht mehr hat?


Sie dürfen gerne mit mir eine Diskussion über WERTE führen. Aber Sie werden nicht darum herumkommen, Ihre eigenen WERTE zu reflektieren. Ich weiss auch nicht, in welcher Branche Sie arbeiten, in der es hinderlich sein soll, dem Gegenüber mit WERT zu begegnen. So spontan fällt mir nur der Strafvollzug und das Militär ein. Beides Einrichtungen bei denen mindestens eine Seite der Beteiligten NICHT freiwillig da ist.

Mit WERTvollen Grüssen - J.Wolf



PS: Ich hoffe doch sehr, dass Ihre Frau für Sie einen speziellen WERT hat. Und ich hoffe auch, dass Sie dies gemeint haben mit "keine einzige Frau dieser Welt würde sich mit Gleichwertigkeit zufrieden geben". Jeder Mensch hat (hoffentlich) jemanden, der für ihn MEHR WERT hat als alles andere auf der Welt und darum alles Mögliche und Verrückte für diesen Menschen tut - aber sie gehen hoffentlich Einig mit mir, dass es komisch wäre, wenn Ihre Frau auch für MICH diesen speziellen WERT hat. Genau um DIESEN WERT geht es bei meinem Text gerade NICHT - sondern um DEN WERT, den ein Mensch hat, wenn man mal das Persönliche ausser Acht lässt.
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Vor 9 Tagen Kommentar zu
Freiheit des Einzelnen: Liberalismus auf neuer Basis
Guten Tag Herr Jacob

Vielen Dank für Ihre Ausführungen, aber ich wage zu behaupten, dass in Ihren Ausführungen ein kleiner Denkfehler vorhanden ist:
Sie sprechen davon, dass in der liberalen Idee eine Gleichheit der Menschen bestehen würde und bauen Ihre Argumente darauf auf. Im Liberalismus wie ich ihn verstehe und wie ihn Herr Ebinger hier beschrieben hat, sind aber alle Menschen gleichWERTIG.

GLEI​CH und GLEICHWERTIG sind aber nicht das selbe!

Erst wenn ein Gesprächspartner oder ein Politiker mich als GLEICHWERTIG betrachtet, haben wir eine Diskussion auf Augenhöhe.
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Vor 13 Tagen Kommentar zu
Und es ist doch ein Erpresser Zunft
Guten Abend Herr Schweizer

Ich kann mich tatsächlich täuschen (Sie dürfen es gerne lesen und mich korrigieren), aber im Bundesgesetz über Geldspielgesetz [1] ist im Kapitel 7 tatsächlich nichts erwähnt, dass es verboten sein soll eine derartige Sperre zu umgehen. Und da Internetsperren bisher in keinem eigenen Gesetz erfasst sind, kann es auch nicht anderswo eine entsprechende Strafnorm geben. Und dass es eine "Rundumschlag-Strafe"​ von allem Verbotenen geben würde ist mir nicht bekannt und auch nicht sinnvoll.

Vielleic​ht haben Sie auch einfach vergessen, dass dieses Gesetz eben nicht ein Strafgesetzbuch oder ein Waffen- / Strassenverkehrsgeset​z ist wo es einen umfassenden Bussenkatalog hat - sondern ein Gesetz, welches dem Staat die Grundlage bietet, Anbieter von Geldspielen zu regulieren. Das Gesetz ermöglicht es dem Staat überhaupt, eine Netzsperre einzurichten und da muss man nicht gleich mit Strafen drohen. Das Geldspielgesetz enthält im Übrigen auch Strafen - aber nur für die Anbieter, welche sich nicht daran halten.

Ich finde es aber schon irgendwie komisch, dass wir über den effektiven Inhalt dieses Gesetzes einen Tag NACH der Abstimmung diskutieren und nicht VORHER...

[1] https://www.admin.ch/​opc/de/federal-gazett​e/2017/6245.pdf
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Vor 13 Tagen Kommentar zu
Wieder einmal ein unüberlegter Vorschlag aus dem EJPD
Guten Abend Herr Nabulon

Sie weichen meinen Fragen aus.

Sie behaupten, die heutigen Rechenmodelle würden aus den 80er/90er Jahren stammen und seither lediglich "angepasst". Sie schreiben, die Modelle wären nur gemacht worden mit dem Ziel, die menschgemachte Klimaerwärmung zu belegen. Sie schreiben, CO2 sei als Träger und Verursacher gar nicht in der Lage, die Klimaerwärmung zu verursachen.

Sie schreiben soooooo viel, aber zu all diesen Punkten sehe ich keinen einzigen Beleg oder Verweis. Ich sehe keine einzige Antwort, welche Ihre Thesen auch nur ansatzweise belegen würden. Ich sehe auch nicht, dass Sie auf meine Fragen eingehen würden. Ich sehe lediglich ein beharren auf den unbelegten Behauptungen, die globale Erwärmung sei eine Lüge, weil der Sommer halt gerade woanders stattfinden würde.
Das ist, so Nebenbei gesagt, der Unterschied zwischen Klima und Wetter:
Das Klima ist das Grossräumige, das über Monate und Jahre abläuft - Wetter ist das, was in kleineren Räumen und sich innerhalb weniger Tage abspielt. Das Klima hat einen Einfluss auf das Wetter - aber sie können nicht vom Wetter auf das Gesamtklima Rückschlüsse ziehen. Das wäre, als ob man einem Blinden zu einem Elefanten führt, ihn aber nur den Rüssel abtasten lässt. Wenn er nun einen Elefanten beschreiben soll, dann würde er nie darauf kommen wie er wirklich aussieht, weil er ja nur einen kleinen Ausschnitt des Ganzen kennenlernen konnte.

Wenn Sie tatsächlich mit mir kommunizieren wollen (und dafür ist ja diese Plattform eigentlich eingerichtet worden), dann gehen Sie bitte auf meine Fragen ein und wiederholen nicht einfach die ewig gleichen Punkte.

Also nochmals:
Aufgrund welcher Kriterien wählen Sie aus, welcher Theorie Sie ihren Glauben schenken im unglaublich riesigen Jahrmarkt der Philosophien?
Wenn Sie sich sooo sicher sind, Recht zu haben, weshalb können Sie mir keine Belege dazu liefern?
Woher wollen Sie wissen, dass im Jahr 2018 immer noch ausschliesslich Rechenmodelle aus den 1980er Jahren zur Anwendung kommen?
Wieso gibt es keine Klimamodelle, welche plausibel etwas anderes ausspucken als die globale Erwärmung aufgrund von CO2?
Wo gibt es Belege, dass wissenschaftliche Resultate bewusst totgeschwiegen werden oder mit einem Shitstorm begraben wurden?
Wieso sollen die "300-jährigen Kurven gelogen sein"? Woher wissen Sie das und wie kommen Sie zu diesem Schluss? Gibt es dazu logische, nachvollziehbare Belege?

Vielen Dank für Ihre Antworten
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Vor 13 Tagen Kommentar zu
Und es ist doch ein Erpresser Zunft
Herr Matt

Das Geldspielgesetz reguliert die Anbieter von Geldspielen und nicht die Nachfrager. Es gibt im gesamten Geldspielgesetz Strafen für Anbieter, die sich nicht daran halten - aber nirgends welche für Spieler. Somit ist die Umgehung dieser "Sperre" weder strafbar noch ein Vergehen. Und somit interessiert der Nachrichtendienst solche Spieler auch nicht. Und wenn doch, dann würde der NDB seine sowieso schon knappen Ressourcen falsch einsetzen.

So wie es schon überall gesagt wurde vor der Abstimmung: ein untaugliches Gesetz (zumindest in diesem Bereich), das nicht durchgesetzt werden kann!
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Vor 14 Tagen Kommentar zu
Wieder einmal ein unüberlegter Vorschlag aus dem EJPD
Guten Abend Herr Nabulon

Ich habe keine Ahnung, woher Sie diese Informationen haben, dass die Modelle noch aus dem letzten Jahrhundert stammen sollen, denn es werden laufend neue Berechnungen angestellt, die Modelle verfeinert und angepasst. Von vielen unabhängig voneinander arbeitenden Gruppen an vielen verschiedenen Universitäten über den ganzen Planeten verstreut, also ohne zentrale Koordination.
Die letzten Modellrechnungen welche ich mitbekommen habe sind aus dem letzten JAHR (nicht Jahrhundert!) [1], wurden vor wenigen Wochen publiziert und kommen auch nicht zu einem besseren Resultat als die vorherigen. Trotz komplett neuem Ansatz.

Ja, Wissenschaft ist etwas, das "Wissen schaffen" soll und dieses Wissen auch logisch begründet und nachvollziehbar darlegt. Und ja, es werden laufend Forschungsresultate über den Haufen geworfen und durch neue Erkenntnisse ersetzt. Und ja, das Klima verändert sich. Aber das, was uns durch diese Veränderung erwartet ist nicht etwas, auf das ich mich freuen würde. Und schon gar nicht etwas, das ich meinen Kindern hinterlassen möchte.

Wenn sich in der Schweiz viele Bergregionen auf das Schmelzen des Permafrostes einstellen, auf wärmere Winter vorbereiten und Gefahrenzonen einführen, dann ist das ganz sicher nicht "Panikmache" oder "Geldverschwendung" sondern die Reaktion auf die Veränderung des Klimas und damit neu auftauchende Riskien.
Keine Gemeinde freut sich darüber, neue Lawinenverbauungen einzurichten, ganze Quartiere in die Gefahrenzone umzuteilen (siehe Brienz und Grindelwald), die Bäche hochwassertauglich zu machen (siehe Zofingen) oder ganze Wintersportgebiete mit Schneekanonen einzurichten damit es wenigstens noch bis Ostern genügend Schnee hat! Die würden mit diesem Geld noch so gerne neue Schulhäuser und Turnhallen bauen, die Steuern senken oder weiss was anstellen als solchen Klimagefahren entgegenzutreten!
Da​s ist nicht Aktionismus sondern die harte, tägliche Realität in den Schweizer Gemeinden!
Von Unwettern wurde 2016 ein Schaden von 100 Millonen Franken [2] und 2017 ein Schaden von 170 Millionen Franken verursacht [3].

Aber wenn Sie denn so überzeugt sind, dass all diese Modellrechnungen und Studien ein "falsches Szenario" aufzeichnen, weshalb hört man denn nie von Modellrechnungen, welche uns zeigen, dass der Klimawandel ganz einfach von alleine vorbeigeht? Ohne, dass man etwas machen müsste? Wo sind denn diese Arbeiten, die unter dem Deckel gehalten werden? Totgeschwiegen werden? Durch "Shit-storms" niedergeschrien werden? Können diese den wissenschaftlichen Grundkriterien Stand halten? Sind diese logisch und nachvollziehbar? Unabhängig überprüft durch einen Review?
Denn alle wissenschaftlichen Arbeiten welche in Nature und ähnlich anerkannten Magazinen veröffentlicht werden, haben einen solchen Review hinter sich, sind also unabhängig überprüft worden auf Systematik, Vorgehen, Logik und Auswertung. Haben Sie uns hierzu Resultate? Ich würde mich freuen darüber!

Aber ich höre leider immer nur "es gibt Resultate" (Wo...?!), "die Wissenschaft hat festgestellt" (Wer...?!), "heute weiss man, dass" (Ja was denn...?!). Ja was ist denn jetzt Sache?!

Sie schreiben ja selber, dass heute die wildesten Theorien umherschwirren: Die Erde ist flach, die Erde ist hohl, die Mondlandung ist ein Fake, die Satelliten sowieso, die Erde wird wahlweise von den Freimaureren, Juden oder Reptiloiden beherrscht, Impfungen verursachen Autismus, die Flugzeuge versprühen Chemtrails, der Klimawandel ist Fake, die Pyramiden wurden von Aliens gebaut, im amerikanischen Area51 werden fliegende Untertassen gelagert, die Menschheit steht vor einer Zombie-Apokalypse, Elvis lebt eigentlich noch und Michael Jackson auch.
All diese Theorien leben von Vermutungen, Gerüchten, Wunschdenken oder diffusen Ängsten und stützen sich nicht auf wissenschaftlich belegbare Fakten - denn zu all diesen Theorien gibt es zwar massenweise Bücher, Videos auf YouTube und mehr oder weniger prominente Personen, welche genau diese Theorien vertreten. Aber zu keiner einzigen gelisteten Theorie gibt es Fakten, die sich unabhängig überprüfen lassen! Also von Ihnen oder von mir.

Hängen Sie etwa all diesen Theorien an, nur weil sie "die bestehende Wissenschaft weiterführt" und "neue Erkenntnisse präsentiert"?
Welche​n dieser Theorien schenken Sie denn ihren Glauben und welchen nicht?
Und aufgrund welcher Kriterien denn?


[1] https://www.heise.de/​newsticker/meldung/Al​iens-und-Klimawandel-​Planetarer-Kollaps-am​-wahrscheinlichsten-4​062492.html
[2] https://www.nzz.ch/sc​hweiz/schadensbilanz-​unwetter-richteten-20​16-vor-allem-auf-der-​alpennordseite-grosse​n-schaden-an-ld.12998​31?reduced=true
[3] https://www.watson.ch​/schweiz/wirtschaft/6​93536292-unwetter-ver​ursachten-2017-schaed​en-von-170-millionen-​die-hoechste-bilanz-s​eit-2007
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Vor 14 Tagen Kommentar zu
Und es ist doch ein Erpresser Zunft
Ja, Herr Nabulon

Ich kann dem Thema, welches Sie uns näher bringen wollen, tatsächlich nicht folgen, wenn Ihr Text unzusammenhängend ist und nicht aus kompletten Sätzen besteht. Ich würde gerne Ihren Gedanken folgen (sonst würde ich ja nicht antworten), verstehe aber Ihren Gedankengang nicht.
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