Helmut Barner

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Klima-Lüge?
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Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

Vor 4 Tagen Kommentar zu
Es kann sich nicht jeder "Bio"-Preise leisten
Zu schwer für einen Vollprofi-Politiker?

Gemäss Agrarbericht 2017 des Bundesamts für Landwirtschaft lag der Selbstversorgungsgrad​ der Schweiz im Jahr 2015 brutto bei 59%. Der Selbstversorgungsgrad​ wird definiert als Verhältnis der Inlandproduktion zum inländischen Gesamtverbrauch. Werden importierte Futtermittel bei der Berechnung der inländischen Produktion berücksichtigt, so erhält man einen tieferen Wert (so genannter Selbstversorgungsgrad​ netto). 2015 betrug dieser 51%.

Es stimmt also: Bereits heute produziert die Schweiz über alle Produkte gesehen, gemessen am Energiegehalt, halb so viel, wie sie für die Lebensmittelversorgun​g, inkl. unverkaufte oder verdorbene Nahrungsmittel, benötigt.

Ein Blick auf die Statistiken zeigt jedoch grosse Unterschiede je nach Nahrungsmittel-Katego​rie: Während die Schweiz seit Jahren fast 100% der tierischen Nahrungsmittel selbst produzieren kann, beträgt der Anteil bei pflanzlichen Lebensmitteln lediglich um die 40% und schwankt zudem von Jahr zu Jahr. Grund für die Schwankungen sind wetterbedingt unterschiedlich ausfallende Ernten.

Auch bei den tierischen Nahrungsmitteln relativiert sich der Selbstversorgungsgrad​, wenn man die importierten Futtermittel berücksichtigt: Dann produziert die Schweiz gemäss Bundesamt für Statistik unter 80% des Bedarfs.

Je nach Produkt ist der Anteil der Inlandproduktion am Nahrungsmittelverbrau​ch sehr unterschiedlich: Bei Fleisch betrug 2016 der Anteil der einheimischen Produktion 86%, bei Fisch bloss 2%. Milch und Milchprodukte produziert die Schweiz mehr, als sie selbst verbraucht (116%). Den Bedarf an Früchten kann die Schweiz nur zu einem Viertel selbst decken, bei Eiern und Gemüse rund die Hälfte.

Zahlen geben blosses Verhältnis an
Man muss zudem wissen, dass bei der Berechnung des Selbstversorgungsgrad​s nicht berücksichtigt wird, wie viele der inländisch produzierten Lebensmittel tatsächlich im Inland verbraucht und wie viele exportiert und durch Importe kompensiert werden. Der Selbstversorgungsgrad​ gibt bloss ein theoretisches Verhältnis zwischen der Inlandproduktion zum inländischen Gesamtverbrauch an und bildet keine Realität ab.

Die Realität sieht folgendermassen aus: Die Schweiz importiert wertmässig mehr Lebensmittel als sie exportiert. Die Lebensmittel-Importe pro Kopf gehören weltweit zu den höchsten. Gründe sind die Bevölkerungdichte sowie die wegen den Bergen relativ kleine landwirtschaftlich nutzbare Fläche.

Die Schweiz importiert vor allem bestimmte Grundnahrungsmittel wie Reis, Hartweizen und Palmöl in grossen Mengen, ebenso Soja als Futtermittel. Bei schlechten Getreide- oder Kartoffelernten muss ebenfalls auf Importe zurückgegriffen werden.

Die heutige Abhängigkeit der Schweiz von Importen ist deshalb relevant, weil Bundespräsident Alain Berset mit der Wahlfreiheit der Konsumenten argumentiert: Diese könnten selbst entscheiden, ob sie ausländische Produkte mit niedrigerem ökologischen oder sozialen Standard kaufen wollten. Weil aber insbesondere manche Grundnahrungsmittel (Reis und Hartweizen) in grossen Mengen importiert werden, können Konsumenten nicht immer auf Schweizer Produkte ausweichen.

Zudem sind heutzutage viele Fertigprodukte hochverarbeitet und enthalten eine lange Liste von Zutaten – manche davon sind zwingend importiert. Es gibt nämlich Produkte, welche die Schweiz aus klimatischen Gründen nicht selbst herstellen kann, beispielsweise Palmöl, das in vielen industriell hergestellten Produkten enthalten ist.

Fazit: Bundesrat Berset hat über alle Nahrungsmittel pauschal gesehen theoretisch recht mit seiner Aussage, die Schweiz produziere die Hälfte der benötigten Lebensmittel selbst. Der Selbstversorgungsgrad​ variiert je nach Lebensmittel aber erheblich. Und die Zahl gibt bloss ein theoretisches Verhältnis an, nicht die realen Wege von der Produktion zum Verbrauch. © swissinfo.ch
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Vor 4 Tagen Kommentar zu
Es kann sich nicht jeder "Bio"-Preise leisten
Herr Eberhard
Wollen Sie Leute anstellen, die die Wiesen und Matten in den Alpen vor dem Verganten bewahren und pflegen? Sie scheinen keine Ahnung von dem zu haben, was unsere Bauern leisten, noch so ganz nebenbei!
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Vor 5 Tagen Kommentar zu
Selbstbestimmung auf dem Teller
Zwei? Ich sehe nur einen.....
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Vor 6 Tagen Kommentar zu
Selbstbestimmung auf dem Teller
Diktatur ist, was Sie da rauslassen. "Jeder, der etwas von Nahrungsmitteln versteht...." Fehlt doch nur noch: Jeder, der anderer Meinung ist, soll raus aus unserem Land......
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Vor 7 Tagen Kommentar zu
Selbstbestimmung auf dem Teller
Und was macht die Nahrungsindustrie und die Politik? Die versuchen doch schon lange, uns vorzuschreiben, was wir zu fressen haben, Gen-Food und anderes billigst hergestelltes Zeugs, Massenware, die wir dann noch teuer zu zahlen haben. Dagegen wehren sich natürlich die nicht, die da ebenfalls ihr Süppchen kochen und absahnen wollen. "Bleibt blind und fresst, was wir euch auf den Teller knallen" ist ihre Aussage. Wer sich dagegen wehrt, stimmt für hochwertige, sauber produzierte und überprüfte Lebensmittel, stimmt zu beiden Vorlagen für die Qualität auf unserem Tisch, stimmt JA. Ganz klar.
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Vor 8 Tagen Kommentar zu
Es kann sich nicht jeder "Bio"-Preise leisten
Sie optimieren aber so nur die Gewinne der innländischen Firmen auf dem Buckel der Bevölkerung, die die überhöhten innländischen Preise bezahlen muss von Waren, die durch diese Firmen in der Welt herumgekarrt werden, um noch höhere Gewinnmargen herauszuholen. Die Transportwege müssten allerdings endlich recht erhöht werden, so dass die Firmen angemessen für das Herumkarren zahlen müssten. Inland-Arbeitsplätze würden dadurch wieder interessanter. Aber da sind Sie ja sehr dagegen, wie Sie ja auch vehement für die Gotthardröhre waren, damit noch mehr Lastwagen Waren sinnlos - nein, gewinnmaximerend - herumkarren.
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Vor 8 Tagen Kommentar zu
Es kann sich nicht jeder "Bio"-Preise leisten
Herr Vitali, dann setzen Sie sich doch vehement dafür ein, dass es in der Schweiz für Arbeiter und Pensionierte Löhne und Renten gibt, mit denen sie sich auch gesunde, saubere Nahrungsmittel leisten können. Ihr Rezept, dass man denen halt ermöglichen muss, Abfall und dreckiges, manipuliertes Essen kaufen zu können und von dem leben zu müssen, ist gelinde gesagt zynisch. Tun Sie was als Politiker eines Landes, in dem es - wie Sie selber sagen - so arme Menschen gibt, damit diese unwürdige Armut verschwindet. Es gibt genug Reichtum im Lande.
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Vor 10 Tagen Kommentar zu
Es kann sich nicht jeder "Bio"-Preise leisten
Sie wollen gar nicht wissen, WAS genau Sie essen, das ist es doch.
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Vor 10 Tagen Kommentar zu
Es kann sich nicht jeder "Bio"-Preise leisten
Also Herr Schweizer, wo liegt für Sie der Unterschied: Ihnen ist es zwar egal, wenn Firmen zwecks reiner Gewinnmaximierung Waren irgendwo herumkarren, hauptsächlich der Gewinn stimmt. Wenn der kleine Mann im Internet etwas im Ausland postet, etwa eine Tube einer Rheumacreme, die zwar in der Schweiz produziert, im Ausland aber für die Hälfte verkauft wird, dann zerstört er die Umwelt und er ist schuld an der Umweltmisere, auch wenn das Medikament per Post geliefert wird?.
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Vor 11 Tagen Kommentar zu
Es kann sich nicht jeder "Bio"-Preise leisten
Diese Firma, Herr Schweizer, produzierte bereits billig in Ungarn, als noch die Deutschen in die Schweiz strömten, um hier einzukaufen. Ein anderer schweizer Unternehmer liess bereits T-Shirts billigst in Asien produzieren, als es noch keinen Internethandel gab. Gewinn-Maximierung für die Grossen sollen ok sein, warum nicht auch für uns Kleinen?
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