Ernst Jacob

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Wohnort: Moeriken
Beruf: Pensionär, Rethoriker, Advocatus Diaboli
Jahrgang: 1946

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Die Alten im Land, die vergessene Generation ...
Es ist jetzt so un­ge­fähr zwei Jahre her, als ich zum ers­ten Mal einen freund­li­chen Brief vom Amt er­hielt, mit der Auf­for­de­rung, mich neu TÜ­Ven zu las­sen, falls ich noch Lust dar­auf hät­te,

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Dafür setze ich mich ein

Für Freiheit, Gleichheit vor dem Gesetz, staatliche Unabhängigkeit, und Erziehung zur Selbstverantwortung.



Das habe ich erreicht

... nach jahrzehntelangem Bemühen, gelegentlich im hohen Sinus-Bereich, ist es mit gelungen, ich schaffte es, grad knapp auf meine Pensionierung hin, meinen Traumberuf zu finden. Als 'Boss' einer eher 'exotischen Art' von Grotto, zusammen mit der Frau, die mich seit 40+ Jahren schon ehelich begleitet. Zwar nicht, wie mal erträumt, im schönen Tessin, aber trotzdem, und immerhin...



Meine politischen Ämter und Engagements




Hobbies / Interessen

Altiv-Mitglied des Clubs der alten Säcke.



Meine neusten Kommentare

Vor 2 Tagen Kommentar zu
Freiheit des Einzelnen: Liberalismus auf neuer Basis
Lieber Herr Wolf,

wahrscheinli​ch waren Sie noch nie vor Gericht, denn dort entscheidet schon die visuelle Erscheinung, wieviel Wert man Angeklagten zubilligt. Und wer es sich leisten kann, sich durch einen, oder mehrere hochwertige Anwälte vertreten zu können, hat in jedem Fall auch viel besser Chancen, als Einer, dem man schon von Weitem ansieht, und zudem aus den Akten schon ersichtlich ist, dass es sich um ein eher unwertes Mitglied der Gesellschaft handelt.

Und ich persönlich war es einem Bundesrat Schlumpf, und später Ogi, sogar einmal wert, einen dringlichen Bundesratsbeschluss zu erlassen. Und vielleicht wusste man sogar bereits, dass dieser Bundesratsbeschluss eigentlich bundesrechtswidrig war, als man ihn beschloss. Aber wahrscheinlich nahm nan das in Kauf, weil höherwertige Ziele es einfach zwingend erforderlich machten, uns minderwertigem Pack zumindest für einige Zeit einen Knebel zwischen die Beine zu schieben, der uns daran hinderte, bestehende Gesetzeslücken zugunsten unseres eigenen Mehrwertes zu nutzen.

Erzählen Sie mir deshalb lieber nichts, über Dinge, die ich am eigenen Leib erfuhr, ich habe bereits einen Grossteil eines hochspannenden Lebens hinter mir, und das wahrscheinlich auch nur, weil auch ich einmal zu Denen gehörte, die der Ansicht und Meinung waren, in Bezug auf Wertigkeit seien wir doch eigentlich alle gleich. Und das vor Allem, wenn es sich um behördliche Dinge handelt, wo dann auch noch Figuren mit im Spiel sind, welche sich sonst, im täglichen Leben, sicher nicht vermeintlichen Unwerten rumschlagen.

Aber zu Herrn Schlumpf, er war wenigstens ehrlich, und gab anlässlich der bundesrätlichen Fragestunde gegenüber dem welschen FDP Nationalrat De Castonay wenigstens zu, gar nicht zu verstehen, um was es eigentlich ginge. Er meinte aber auch, deswegen sicher nicht einen Kursus an der ETH besuchen zu können, um sich in diese Geheimnisse einweihen zu lassen. Und sein Nachfolger im Amt, der hatte ja sowieso keine Ahnung, und auch keine Interesse daran, zu wissen, um was es ging, er, der geborene Kommunikator, und seine Aufgabe war es ja auch nicht, seinen Vorgäger im Amt zu desavouieren. Und dazu hatte er sehr gute Freunde, die wohl teils auch darauf erpicht waren, sich hochwertige Job in der Verwaltung zu ergattern, wenn man schon einen Kollegen hat, der mal an der Spritze sitzt.

Wir waren immer schon gleich, nur, Einige waren auch immer gleicher, im damaligen Ostblock genau so, wie im Westen doch auch. Das aber in Abrede stellen zu wollen, belegt mir zumindest doch nur, die reale Welt halt durch eine Brille zu betrachten, die Teile des Spektrums rausfiltert. Es ist mir nur so erklärlich, denn jeder normale Mensch, mit offenen Augen, kann doch ununterbrochen miterleben, dass sich Alles im realen Leben nur um vermeintliche Werte dreht, bis runter zur Treue in einer Beziehung. Und auch in diesem Bereich erlebe ich im Realtime Modus mit - als Betreiber eines Etablissements, welches vielfach von Gästen besucht wird, für die ganz speziell dieser Themenkreis sehr dominant mit Wertigkeit verbunden ist.

Aber wir sind halt auch subjektiv denkende und handelnde Wesen. Der erste Eindruck entscheidet doch meist schon, was Andere uns wert sind, und das subjektive Erscheinungsbild, verbunden mit kommunikativen Fähigkeiten, wie die eines Herrn Ogi, verschaffen solchen Leute ganz automatisch einen echten und realen Mehrwert, welcher dann logischerweise auch eingesetzt werden kann, um letztlich für sich selber Vorteile, und einen realen Profit, mit solchen Personen, als Werbeträger|innen, zu erzielen. Sei es in der Politik, der Wirtschaft, oder wo auch immer.

Gehen Sie einfach einmal in sich selbst.Und Sie werden schon bald merken, dass Sie gar keine Möglichkeit haben, sich diesem Faktum, und seinen Konsequenzen, zu entziehen. Auch wenn Sie selber, aus reinen Vernunftsgründen, vielleicht in einem CinqueCento rumfahren. Die absolute Mehrheit aber tut es nicht, denn ein Panzer fährt sich immer geiler als ein Haflinger, und wer plagierte, um sich anderen als vermeintlich höherwertig zu präsentieren, hatte immer schon mehr vom Leben als Solche, die sich einfach damit abzufinden hatten, doch eigentlich nur zu den Bauernopfer zu gehören, die man, in Ernstfall, ohne zu zögern dem Feind zum Abschuss freigab.

Betrachte​​n Sie aber meinen Beitrag nicht als Klage, sondern eher als Feststellung, eine Mannes, der halt immer wissen wollte, ob und wie etwas funktioniert. Dass man aber so dann auch gelegentlich Kurzschlüsse verursacht, ist nur eine logische Folge solchen Verhaltens. Und ich nehme es auch Niemandem übel, nicht zu verstehen, dass und wieso Menschen, weder vom System, noch von anderen Menschen, automatisch als gleichwertig betrachtet und beurteilt werden, nur, weil sie auch Menschen sind.

Es ist ein angeborenes Uebel, und es wird sich wohl erst beheben lassen, wenn Mensch v.2.0 Tatsache wird. Wie einige andere Uebel, die uns davon abhalten, naturgegebene Eigenschaften, wie das Triebleben zum Beispiel, so in den Griff zu bekommen, dass zumindest irgendwann keine Kinder mehr zu Opfern der wohl minderwertigsten Sorte menschlichen Lebens werden können.
Und dann werden wohl die Allermeisten der ehemals Abhängigen dieser Welt nicht mehr mit Problemen konfrontiert werden, die mit Wertigkeit etwas zu tun haben.

Und die, die es wirklich wert waren, noch als voll getunte Wesen diesen Planeten zu führen, die brauchen sich dann auch keine Sorgen mehr darüber zu machen, dass Minderwertige ihnen auf den Strassen den Platz versperren, und dazu auch noch ihren Gestank in der Luft hinterlassen.
Aber zum Glück muss ich das nicht auch noch miterleben, denn zu den Erlauchten gehöre ich ja sowieso nicht, und hätte so auch keine Chance, meine Gene optimieren zu lassen. Aber nur so als Clon, und dann erst noch ohne Geltungsdrang, Neid, Hass, Liebe, und Sex, für Einen, der wusste, wie es vorher war, wäre keine Option, um auch nur einen einzigen Tag damit zu verschwenden.

Dann​ lieber doch ab in die Hölle, wo's wenigstens noch heisse Frauen gibt, auch wenn nicht mehr unbefleckt, aber doch immerhin, und Männer noch darum kämpfen, zu den Ersten zu gehören, auch wenn's halt nicht für einen Pokal reicht, wie beim Federer.

Aber er ist ein Meister, nicht nur in der Mimik, und in Sachen Jovialität. Aber hätte er nicht trotzdem den Ehrgeiz (auch so ein treffendes Wort), der Beste sein zu wollen, wäre er es auch nicht geworden.
So einfach ist es doch.

Aber man kann den Wert eines Menschen ja auch gar nicht erfassen, wenn man seine Persönlichkeit ausser Acht lässt, sie ist ja ein hochrelevanter Teil davon, vergleichbar mit einem Auto, aber ohne Motor ....

Meine Frau ist mir übrigens sehr viel wert, sie arbeitet ja immer noch für mich, und kostet mich dabei erst noch nichts. Ausser gelegentlich etwas Kraft, man ist ja schliesslich nicht mehr der Jüngste. Aber das war jetzt wirklich nur blöd ....

Und immer auch unkorrigiert.
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Vor 7 Tagen Kommentar zu
Ausfuhr von Kriegsmaterial aus der Schweiz verbieten!
> Die Kriegs­ma­te­ri­al­au​​s­fuhr ist eine Schande für das Rot­kreuz-Ur­sprungs­​​land Schweiz!

Es war Genf, wo die Idee entstand, und nicht die Schweiz, sondern doch höchstens der äusserste Ableger davon. Und wäre die Menschheit in der Zwischenzeit zu guten Wesen mutiert, bräuchte es ja längst schon auch kein Rotes Kreuz mehr. Aber es ist auch logisch, dass sich das Rote Kreuz zwischenzeitlich zu einer professionellen Organisation entwickelte, wo sehr viel Geld mit im Spiel ist. Gäbe es also keine Kriege und Krisen mehr, wären wohl Einige dieser Organisation, und Derer, die auch geschäftlich davon profitieren, nicht sehr erfreut.

Aber natürlich, man könnte auch Jesus nacheifern, der meinte, man komme weiter, wenn man auch die linke Wange herhalten, wenn man auf die Rechte geschlagen werde. Nur gilt aber leider das nur für die Christen, oder zumindest einen vernachlässigbaren Teil davon, aber in allen anderen Religionen, und sogar im alten christlichen Testament, welches nicht vom Erdensohn, sondern von Gott Vater persönlich stammen soll, steht ganz eindeutig: Auge um Auge, Zahn um Zahn.

Nur, für uns hat das ja längst schon keine Bedeutung mehr, denn würde man alle so bestrafen, wie Gott Vater es wollte, und meinte, dann wären, allein in unserem Land, ganze Heerscharen von Akademikern arbeitslos. Und mit Ihnen auch Andere, die davon profitieren, dass es nicht nur lebenslang Strafe gibt, sondern auch lebenslang Arbeit.

Wir aber machen billige Ferien, dort, wo üble Straftäter noch an die Wand gestellt werden, oder auch gefoltert, so, wie es schon im Rom am Hof der christlichen Vorbeter früher Mode war. Und es interessiert uns keinen Scheiss, ob halt so auch Unschuldige, wie damals der Italo Reporter in Aegypten, auf brutalstmögliche Weise ums Leben kommen oder nicht, wieso denn sollte Jemand hier einen einzigen guten Grund haben, auf Arbeit und Brot zu verzichten, nur, weil irgend ein Henry aus Genf einmal eine gute Idee hatte, und zufälligerweise ein Kreuz dafür benutzte, welches unserem Schweizer Kreuz sehr nahe kam.

So nahe, dass es auf fast jedem erste Hilfe Kasten, z.B. in den USA, falsch rum darauf steht, und viele Leute logischerweise auch glauben, die Schweiz hätte wahrscheinlich etwas damit zu tun. Wir leben aber auch hier nicht im Himmel, auch wenn es manchen vielleicht so scheint.
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Vor 10 Tagen Kommentar zu
Freiheit des Einzelnen: Liberalismus auf neuer Basis
Ich erlaube mir, hiezu auf einen meiner Beiträge auf Politnetz hinzuweisen, um den gesellschaftlichen IST-Zustand mit einem passenden Beispiel aus meiner Optik etwas darzustellen. Sie gehen offenbar grundsätzlich von der Gleichheit aller Menschen aus, und genau hier beginnt auch schon das Problem. Und an englischen Spitzen Universitäten werden Menschen darin geschult, mit den kleinen Unterschieden, die trotz vermeintlicher Gleichheit bestehen, das ganz grosse Geld zu machen.

Mit Liberalismus aber hat das Wenig oder Nichts zu tun, wie leben miteinander, und voneinander, und wie sachlicher man Menschen erkennt, und dann behandelt, desto erfolgreicher ist man in der Regel auch geschäftlich. Wenn ich schon beim ersten tieferen Blick erkenne, was das Gegenüber vielleicht eher zu verheimlichen versucht, kann ich auch viel einfacher etwas noch mehr Angemesseneres verkaufen. Aber dafür kann der Liberalismus mit Sicherheit nichts, und die Eitelkeit Anderer so nicht auch auszunützen, wäre geschäftlich doch eher fatal. Es gäbe weder Bucherer, sonst sonst irgendwen...

Wir sind zwar alles Menschen, aber deswegen noch lange nicht alle auch gleich. Und auch das wäre wohl nicht mehr als fatal.

http://www.​politnetz.ch/artikel/​23609-wie-lange-soll-​es-noch-weiter-gehen-​mit-den-fluechtlingss​troemen-aus#kommentar​e
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Vor 13 Tagen Kommentar zu
Neues aus Absurdistan?
> Wes­halb wer­den Täter, wel­che aus­ge­reist sind nach einer Straf­tat wie­der zurück­ge­holt?

Na​ weshalb wohl, mit solchen Leuten verdienen sich die Juristen dumm und dämlich, und da wäre es doch wirklich nur blöd, auf derartig lukrative Geschäft zu verzichten.
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Vor 15 Tagen Kommentar zu
Legalisierung von Cannabis und die allgemeine Drogenpolitik in der Schweiz
Das Thema ist, meiner unmassgeblichen Meinung nach, eine der grössten Langzeit Tragödien der Neuzeit.Aber es ist auch ein Beleg dafür, was gezielte kommerzielle Desinformation, kombiniert mit potenter Public Relation Power, für Schaden an Gesellschaft und Kultur anzurichten in der Lage sind. Und alles, gut versteckt hinter vermeintlich 'schützenswerten' Motiven.

http://ww​w.politnetz.ch/artike​l/23602-mission-impos​sible-manipulation-au​f-jeder-ebene
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Vor 18 Tagen Kommentar zu
Zersiedelungsinitiati​ve: Weder zersiedeln noch verdichten!
Der Saat rechnet mit etwa 12 - 13 Millionen, die in unserem Land in ~20-30 Jahren wohnen werden. Da diese Menge aber auch irgendwo wohnen muss, wird es wohl unumgänglich sein, nebst der totalen Verdichtung auch noch zusätzliche Flächen zur Ueberbauung freizugeben. Insbesondere auch unter dem Aspekt, dass die Klimaerwärmung es erfordern wird, auch eine ganze Menge von Personen aus den betroffenenen Bergregionen in sicherere Zonen umzusiedeln.

Ob unser Land es sich aber in 20-30 Jahren überhaupt noch leisten kann, eine derartige Menge an Menschen zu verkraften, ist und bleibt eine sehr viel wichtigere Frage. Bewegen dürfte sich unter solchen Umständen ja sowieso nichts mehr, zumindet tagsüber, und es besteht ja auch keinerlei Aussicht, dass man das bestehende Infrastrukturnetz diesen Gegebenheiten noch wenigstens der Zukunft etwas anpassen könnte, die Grünen werden schon dafür sorgen, mit Hilfe ihrer roten und schwarzen Gefolgschaft, dass ja nichts mehr Neues gebaut werden kann.

Und, um im Vollstau stehen zu bleiben, kommen auch keine Unternehmen mehr in dieses Land. Und die Bestehenden werden sich auch darüber Gedanken machen müssen, wie weit es überhaupt noch rentabel sei, unter derartigen Bedingungen hier irgend Etwas zu produzieren. Also muss man auch damit rechnen, irgendwann die halbe Million Arbeitslosenquote zu überschreiten, aber ob unser System dann auch noch so viele Erwerbslose erträgt, nebst den gewaltigen Mengen an geistig Degenerierten, ist eine Frage, die Alle für sich selber zu beantworten haben.

Aber anderswo wird es trotzdem weitergehen. Die bauen ja ganze Millionenstädte in zwei-drei Jahren, und pro Tag ~ hundert Kilometer Autobahn. Und zum grossen Glück sind fast alle unserer führenden Engineering-Büros mit dabei, denn so können wenigstens Die noch eine gute Zeitlang überleben, und vom guten Schweizer Image profitieren. Auch wenn vielleicht die Mehrheit ihrer Angestellten gar in der Schweiz leben.

Ich sprach vor 50 Jahren schon von einer Mauer, um das Disnleyland Schweiz vor zahlungsunwilligen Besucher|inne|n zu schützen. Dann bräuchten wir heute weder Verdichtung, noch sonst irgendwas, was aus vielen ehedem sehr wohnlichen Ortschaften und Quartieren doch nur noch einen unansehnlichen Wildwuchs von Klötzen, Mauern und Wänden machte. Und vor Allem bräuchte es nicht mehr Menschen, denn mit etwa 4 Millionen Bewohnern, wie damals, hätten Alle einen guten Job, und einen Sicheren dazu, denn es kämen viele Millionen pro Jahr, um sich dieses einzigartige Land auch mal von innen in seiner ganzen Schönheit und ländlichen Pracht anzusehen.

Aber es hat nicht sollen sein. Was soll's, in etwa 60-80 Jahren werden die richtig echten alten Schweizer|innen ja sowieso nur noch auf dem Ballenberg zu bestaunen sein.
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Vor 22 Tagen Kommentar zu
Selbstbestimmung – auch in Zukunft
Selbstbestimmung, eigentlich doch ein schönes Wort, nur, Sie können nicht von fremdbestimmten Politiker|inne|n erwarten, zu verstehen, was es bedeutet.

Sebstbes​​timmung bedeutet heutzutags, die Marke des bevorzugten Produkts selber bestimmen zu können, und den Service-Anbieter, der es Einem ermöglicht, mit der Welt in Kontakt zu bleiben. Und auch die Krankenkasse darf man sich selber auswählen, und die Autoversicherung.

​Aber schon bei der Auswahl des Fahrzeuges hört es auf, weil die Knappheit der Mittel einem zwingt, auf die Marken auszuweichen, die möglichst nicht auch noch Miet/Leasing-Zinsen verlangen. Und auch beim Smartphone, man zahlt lieber 899 Stutz, dafür aber nur in ganz kleinen Raten, als für einen Bruchteil dieses Betrages dafür bar bezahlen zu müssen.

Und auch bei Tatoos, da beschränkt sich doch die Selbstbestimmung schon längst nur noch darauf, welches man sich einbrennen lassen will, und Nicht-Tatowiete werden wohl bald schon nur noch in Zoo's zu bestaunen sein, hinter Glas natürlich, und nur zwischen 8 und 18 Uhr.

Ich bin mir daher gar nicht mehr so sicher, ob es die Meute überhaupt noch interessiert, das mit der politischen Selbstbestimmung. Für Die zumindest, die Nichts haben, spielt es ja auch keine wesentliche Rolle, denn wären wir Teil der EU, würden sich doch sicher zumindest die Lebenskosten bestenfalls nur noch nach unten hin bewegen. Und auch in Bezug auf Arbeitslosigkeit, so wie es scheint, haben deutsche Arbeitslose viel weniger Probleme, es auch zu bleiben, ohne regelmässig von irgendwelchen Bürogummis belästigt zu werden.

Und so verbleibt doch eigentlich nur noch der Rest, und das sind die, die wahrscheinlich etwas zu verlieren hätten. Und das beginnt bei Dem, der z.B. ein vererbtes Haus möglichst gewinnbringend verkaufen möchte, und darauf hofft, dass, solange vielleicht die Mutter noch lebt, die Preise möglichst noch steigen werden. Ihm ist es ja gleich, ob ein Käufer ein (politisch) Roter oder Schwarzer ist, auch wenn er selber vielleicht fast immer nur die SP wählte.

Und die Anderen, die vom bestehenden System profitiert haben, und natürlich auch nicht daran interessiert sind, mit einem freieren Markt und damit einer echten Konkurrenz umgehen zu müssen. Einmal ganz abgesehen von der eidgenössisch- legendären Gemischt-Wirtschaft, denn auch in diesem Bereich gäbe es noch viel Klärungsbedarf, und grobianische Aenderungen, um dem Europ.Wettbewerbsrech​​t gerecht zu werden.

Aber auch nicht sehr interessiert daran wären wahrscheinlich einige Millionen Leute, die sich dieses Land in den letzten Jahrzehnten als neue Heimat auswählten, nur, Selbstbestimmungs-Rec​​htlich zählen die ja auch gar nicht zu Denen, die dazu etwas zu sagen haben. Auch wenn genau dieser Bevölkerungsteil ganz massgeblich davon betroffen sein würde.

Aber das merkten bislang ja auch nur die politischen Linken bei uns - wobei es ja eigentlich die Rechten wären, die ihnen viel näher stünden, denn diese Leute wissen, dass ein Teil von ihnen wahrscheinlich so nur zu verlieren hätte, würde dieses Land sich für Europa aussprechen. Es war ja für sicher nicht Wenige mit ein Grund, hierher zu kommen, und nicht anderswo hin...

Aber um selber über etwas bestimmen zu können, braucht es eine klare Ausgangslage, und eine Ehrliche dazu. Und auch Eine, wo die Leute wissen, welche Schritte zu was führen werden, und können, und zwar ungeschminkt, und unversteckt hinter einer populären 'Maske', die mit schelmischem Lächeln den plumpen Polteri von Transportlingen dann virtuell zum Lacher macht. Und wäre Herr Blocher nicht ein reicher Mann, würde sich überhaupt kein Mann mehr trauen, den schönen Netten, Guten, Lieben und sonstigen Puberto's zumindest medial gelegentlich etwas entgegensetzen zu können.

Wir haben uns längst schon in Blöcken aufgeteilt, bis hin zur entscheidenden Frage zur Selbstbestimmung. Und die Meinungen sind gemacht. Und die wohl einzige Hoffnung kann eigentlich nur noch darin bestehen, zu hoffen, dass in Italien, und vielleicht auch anderen Ländern, die Entwicklung so verläuft, dass wir selber so ganz automatisch um eigene Entscheidungen herumkommen werden.

Wir profitierten ja letztlich immer davon, wenn die Welt um uns Probleme hatte. Und auch verhindern können wir es nicht, als Bewohner|innen dieses Landes, und politisch längst schon jenseits wirklich tauglicher und brauchbarer Kompromisse.

Aber Bestandeserhalt, um jeden Preis, rein des 'materiellen' Bestandes Willen, betrifft halt nur nur eine (politische) Minorität, und daran wird es, ohne aktiven Einbezug Derer zumindest, die aber kein Wahl + Stimmrecht haben, wahrscheinlich auch scheitern.

Die Schweiz wird es geben, solange es sie braucht - meinte doch Einer am Kongress in Wien, wo darüber entschieden wurde, wie die Schweiz von jetzt an auszusehen, und zu funktionieren hätte. Wir waren daher sowieso immer schon fremdbestimmt, bis zur heutigen Art und Form, die direkte Demokratie gewährte man uns nur, weil die Anderen ganz genau wussten, dass wir Hinterthäler uns damit ja höchstens gegenseitig im Weg stehen würden.

Ich habe grad vergangene Woche meiner Frau zu erklären versucht, was wohl passiert wäre, hätte es damals keinen General aus der Romandie gegeben, und so auch keinen Rütlirapport. Heute aber würden allein schon die Memdien der armen Mann zur Schnecke machen ...

Aber wer weiss denn heute noch, weshalb es einen Rütlirapport überhaupt einmal gab ? Es ist ja nicht Krieg. Ausser vielleicht der gegen die Terroristen, die Waffenfreaks, und natürlich gegen Männer, die Frauen am Rücken berühren, wenn diese sich halbnackt, aber im Geiste völlig rein, dem Pöbel präsentieren, der danach lechzt, sich am Unverhüllten zu ergötzen. Und in etwas mehr als 53 Prozent gegen die eigenen Partner, aber das gehört ja heute schon bereits zum guten Ton, wer keine|n EX hat, hat wohl einfach irgendwann etwas verpasst.

Deshalb wohl spricht man ja so gerne auch über Selbstbestimmung. Die einzige Möglichkeit wohl, dass alleinstehende Kinder alleinerziehender Mütter schon von frühauf möglichst selbst bestimmen können, wie man, als faktische Halbwaise, den Tag am Besten verbringt. Und so ist es auch hier kein Wunder, das das Smartphone für immer Mehr zum zentralen Begleiter und Bestimmer geworden ist, ohne den man schon gar nicht mehr leben kann.

Es müsste daher schon fast krachen, irgendwo im näheren Umfeld. Aber auch dann, es gibt kein Zurück, denn anderswo geht es ja trotzdem weiter, und zwar mit rasant zunehmendem Tempo. Aber solange bei uns die vollendete Gleichstellung aler Arten von Nichtmännern von grösserer Bedeutung ist, als die Zukunft,
bleibt Denen, die etwas zu verlieren haben, zumindest kurzfristig, hoffentlich noch die Möglichkeit, zumindest noch so viel wie möglich zu verdienen.

Gehen kann man, mit gutem Leumund und einem Schweizer Pass, ja später immer noch fast überall hin, wo's dann vielleicht besser ist.

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Vor 27 Tagen Kommentar zu
Wehrlose Schweiz im nächsten Krieg
Oh Herr Frick, regen Sie sich besser einfach nicht darüber auf, unsere Generation wird es wohl sowieso nicht mehr miterleben müssen, und mit Denen, die vielleicht davon betroffen sein werden, verspüre ich absolut kein Mitleid. Man will ja um jeden Preis auf die unreifen grünen und roten Früchte hören, und das Paradebeispiel in Zuerich, wo man Velofahrer|innen| auch bei Rot und Stop die Freiheit geben will, darüber zu entscheiden, ob sie federale Gesetze einhalten will oder nicht, zeigt doch ganz klar, auf welchem Weg wir uns befinden.

Wer soll, unter solchen Umständen, sich denn noch um das Schicksal dieser jüngeren Generation kümmern, die sollen doch selber sehen, wie sie dieses Jahrhundert überleben, Mitleid wäre in solchen Fällen doch das Dümmste, was man mit solch degenerierten Figuren noch haben kann.

Und wer etwas ist, und etwas kann, wird immer noch woanders ein vernünftigeres Leben finden, in einer Gesellschaft, die noch nicht, vor lauter Ueberfluss, bereits vergessen hat, um was es im echten Leben geht.
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May 2018 Kommentar zu
Die Alten im Land, die vergessene Generation ...
Ah, Sie gehen also davon aus, dass die Mehrheit der Wähler|innen, und natürlich auch der Politiker|innen, immer etwas von einer Sache verstehen, wenn diese abstimmen gehen. Und die Populisten sind die einzig Gefährlichen im Land, so quasi wie früher die kravattierten Stammtisch-Professor​​en, Leuten, denen man gerne zuhörte und nickte, zumindest solange sie dafür sorgten, dass die Gläser nicht leer wurden.

Aber einfache Leute machen es sich ja immer so einfach wie möglich, auch mit dem Beurteilen anderer, es lebt sich auch ruhiger, wenn man sich nicht über Alles auch noch eine eigene Meinung bilden muss. Aber Populismus gefährdet deswegen sicher nicht die Demokratie, er gefährdet sich letzlich nur selbst. Wie zum Beispiel bei unseren DE-Freunden, wo die Roten jahrzehntelang den proletarischen Populismus beschwörten.

Und als Resultat davon ihre ehemaligen Follower in Scharen die Reihen wechseln. Zum Teil weiter nach links röter, aber zum wohl grösseren Teil bereits schon wieder nach rechts. Und das wohl, weil die Populisten dort wenigstens noch das bewahren möchten, was eine Kultur, und so auch Nation, über recht lange Zeit wenigstens einigermassen zusammenhielt.

Die​​ linken Populisten haben sich aber nur bereichert, und wohl über den dummen Pöbel gelacht, Knaller|innen, die wohl wirklich glaubten, dass ihre erlauchten Politvorbilder auch automatisch etwas mit Sozial am Hut hätten. Deshalb ja auch die etwa 416 Euro netto pro Monat, als Grundeinkommen, vergleichbar so etwa mit einem guten Stundenhonorar für erfolgreiche Politschnorrer|innen.​​

Populismus gefährdet die Demokratie sicher nicht, er gefährdet höchstens die Pfründe Derer, deren einziges Argument es ist, ständig über den sogenannten Populistmus zu lästern, und dabei völlig zu ignorieren, dass sie selber ja so auch nur auf der Populist|inn|en- Welle zu reiten versuchen.

Politik​​er|innen sollten aber auch keine Vorbilder sein, oder derartige Rollen einzunehmen versuchen, ihre ureinzige Aufgabe besteht darin, die Meinung der Mehrheiten ihrer Wähler|innen zu vertreten. Dass aber im speziellen Frauen auch sofort immer gern dazu neigen, eine Art Mutter- und Lehrerinnen-Rolle zu übernehmen, und was dabei, im Fall Merkel zum Beispiel, rauskommen kann, ist halt auch ein Fakt. Und sobald Männer Frauen zu kritisieren beginnen, wird es sowieso sofort heikel. Deshalb schaut ja die Linke auch, möglichst viele Frauen in den Parlamenten zu haben.

Und auch der möglichst breitgeschlagene Genderwahn und trans-was-auch-immer ist doch auch nur reinster Populismus, mit dem einzigen Ziel, auch diese Gruppen als Wählerpotenzial im politischen Kampf auf die eigene Seite zu holen.

Aber trotzdem bin ich davon überzeugt, dass weder Rechte, noch Schwule, und auch keine Lesben es schaffen werden, die Demokratie zu schädigen. Eher noch die sogenannt MITTIGEN, die, die weder das Eine, noch das Andere sind, sondern sehr flexibel.

Und im Wissen darüber wohl, dass eine Staatsform wie die Unsere, unter den Gegebenheiten, und in einer Zeit, wo die Welt-Uhr in jeder Stunde um 5 Minuten schneller läuft, sowieso nur noch eine Frage der Zeit ist. Sehen Sie sich doch einfach einmal etwas um, was allein bei uns und um uns abgeht.

Die Welt wird zum Dorf, für die, die es sich leisten können. Und mit Hochdruck, und Teilen des Vermögens der Superreichen arbeitet man daran, deren Leben möglichst zu verlängern, denn es wäre ja wirklich schade, das erdliche Paradies endgültig verlassen zu müssen, und ohne Garantie, es nachher wirklich noch schöner zu haben. Die schönste Wolke wäre ja nur ein stink-langweiliger Ort, verglichen mit dem, was heute möglich und üblich ist, wenn's auf ein paar Milliarden mehr oder weniger nicht drauf ankommt.

Und einem Rest bleibt vielleicht schon bald nur noch das Smartphone, natürlich überwacht, damit man virtuell noch das Gefühl hat, doch wenigstens auch noch Teil irgend eines Ganzen zu sein, und sei es nur Facebook und Co...

Es geht daher längst schon nicht mehr um alte Feindbilder, oder Populisten. Fidel ist längst schon tot, und auch ein neuer MAO wird wahrscheinlicher humaner mit seinem Gefolge umgehen, als es früher noch Mode war. Nur waren die ja Beide Links, und trotzdem nicht viel humaner, als es auch einmal rechts Mode war.

Ich zähle mich zwar, wie oben erwähnt, zur vergessenen Generation, aber immerhin, ich durfte zumindest Teil der Generation sein, die wohl als Einzige in die Geschichte eingehen wird, weil wir in die beste Zeit hineingeboren wurden, die es in diesem Land je gab. Vielleicht mit ein Grund, weshalb viele von uns sich sorgen, vor Allem die, die Nachkommen haben, die hier wohnen und leben müssen. Aber die Zeit lässt sich trotzdem weder anhalten, noch zurückdrehen, es wird daher einfach darauf ankommen, ob sich unser System mit der Moderne überhaupt noch irgendwie synchronisieren lässt, und in welcher Form.

Aber auch das ist nicht mein Problem, unsere Grosskinder leben sehr weit weg, und werden es nicht miterleben müssen. Und das zumindest stimmt mich positiv, denn Eiger, Mönch, und Jungfrau kann man auch noch bewundern, wenn die heutige Schweiz längst schon nur noch Teil dreier Sprachregionen in Europa sein wird. Und mehr wird sie auch nicht sein, und von Mitte bis Links wird man darüber jubeln.

Was soll's ?! Immer noch besser als das ewige Populistengelabere
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May 2018 Kommentar zu
Die Alten im Land, die vergessene Generation ...
Na, Herr Matt, wenn das Ihr einziges Problem ist, dass in diesem Land noch deutschsprachige Wörter verwendet werden, scheinen Sie wirklich ein Problem zu haben. Dabei gibt es ja den TÜV schon länger auch in der Türkei, und wenn jemand hier türkisch spricht, ist doch auch alles OK. Es wäre ja bereits fast schon fremdenfeindlich, es nicht zu akzeptieren. Und es tönt immer noch besser als Strassenverkehrs-AMT,​ zumindest etwas humaner, denn Aemter haben ja mit Menschen und Menschlichkeit umgangssprachlich wenig oder gar nichts gemein.
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