V. Nachtrag zum Einführungsgesetz zur Bundesgesetzgebung über die Berufsbildung.

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Ziele dieser Vorlage

Die Zuständigkeiten in der Leitung der Berufsschulen im Kanton St. Gallen werden klar definiert.

Was wird geändert?

Die Zuständigkeiten in der Leitung der Berufsschulen werden klar zwischen den Berufsfachschulkommissionen und dem Amt für Berufsbildung aufgeteilt. Bisher war im Gesetz nicht klar geregelt, wer in Sachen Berufsschule wo zuständig war. Die Berufsfachschulkommission regelt nun jeweils die Lehre und das Personal, das Amt für Berufsbildung regelt den richtigen Vollzug des Rechts und gibt Vorgaben zur Infrastruktur.

Argumente dafür

  • Die neue Ordnung ist nötig, um Zuständigkeitskonflikte zu verhindern und Rechtssicherheit zu schaffen.
  • Die Berufsfachschulkommissionen bestehen aus Personen aus der Wirtschaft und der Region. Somit kenne Sie die Bedürfnisse der Betriebe und wissen, worauf es in der Berufsbildung ankommt.
  • Auf der anderen Seite wird der richtige Vollzug vom Bundesrecht über die Berufsbildung noch immer durch das Amt für Berufsbildung gewährleistet.

Argumente dagegen

  • Eine Berufsfachschulkommission ist ein Milizgremium. Das heisst, die Mitglieder sind hauptsächlich in einem anderen Beruf tätig. Somit ist fraglich, ob sie ihren Aufgaben zur Genüge nachkommen können.
  • Die Zuständigkeiten sind zwar klar aufgeteilt, was aber in welchen Zuständigkeitsbereich gehört ist nicht immer auf Anhieb klar. Dies bietet eine Grundlage für Konflikte.
  • Eine Organisation, wo nur eine Stelle alle Zuständigkeiten inne hat, wäre eine einfachere Lösung.


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