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Zersiedelungsinitiati​ve: Weder zersiedeln noch verdichten!

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Zersiedelungsinitiati​ve: Was tun, wenn man weder Zer­sie­de­lung noch Ver­dich­tung will?

Selbstverständlich können wir in der Schweiz bei verdichteter Bauweise noch viele EinwohnerInnen ansiedeln ohne die Bauzonen zu erweitern. Beispiele im In- und Ausland zeigen wie das geht. Die (Bau-) Wirtschaft hätte sicher Freude. Ob die Menschen in der Schweiz daran Freude hätten, steht auf einem andern Blatt. Es stellen sich folgende Fragen: 1. Wollen wir übermässig grosse Bauzonen im ländlichen Raum auszonen, um dafür neue Bauzonen in den nachfragestarken Agglomerationen zu schaffen (Ziel der Zersiedelungsinitiati​ve)? Was geschähe dann mit dem knappen Grünraum in den Agglomerationen? 2. Nicht alle Leute wohnen gerne in Gemeinden mit dichten Wohnformen und übermässigem Verkehrsaufkommen. Wehren wir uns also auf allen Ebenen sowohl gegen die Ausweitung von Bauzonen als auch gegen die übermässige Verdichtung der Siedlungen! Bei anhaltendem Nachfragedruck kommt es dann selbstverständlich zu Preissteigerungen auf dem Immobilienmarkt. Diesen Druck können wir einerseits über eine Eindämmung der masslosen Zuwanderung reduzieren. Gegen den Nachfragedruck nach Wohn- und Wirtschaftsflächen durch die Ansässigen müsste mit steuerlichen Massnahmen vorgegangen werden.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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80%
(5 Stimmen)
Ernst Jacob sagte Vor 17 Tagen

Der Saat rechnet mit etwa 12 - 13 Millionen, die in unserem Land in ~20-30 Jahren wohnen werden. Da diese Menge aber auch irgendwo wohnen muss, wird es wohl unumgänglich sein, nebst der totalen Verdichtung auch noch zusätzliche Flächen zur Ueberbauung freizugeben. Insbesondere auch unter dem Aspekt, dass die Klimaerwärmung es erfordern wird, auch eine ganze Menge von Personen aus den betroffenenen Bergregionen in sicherere Zonen umzusiedeln.

Ob unser Land es sich aber in 20-30 Jahren überhaupt noch leisten kann, eine derartige Menge an Menschen zu verkraften, ist und bleibt eine sehr viel wichtigere Frage. Bewegen dürfte sich unter solchen Umständen ja sowieso nichts mehr, zumindet tagsüber, und es besteht ja auch keinerlei Aussicht, dass man das bestehende Infrastrukturnetz diesen Gegebenheiten noch wenigstens der Zukunft etwas anpassen könnte, die Grünen werden schon dafür sorgen, mit Hilfe ihrer roten und schwarzen Gefolgschaft, dass ja nichts mehr Neues gebaut werden kann.

Und, um im Vollstau stehen zu bleiben, kommen auch keine Unternehmen mehr in dieses Land. Und die Bestehenden werden sich auch darüber Gedanken machen müssen, wie weit es überhaupt noch rentabel sei, unter derartigen Bedingungen hier irgend Etwas zu produzieren. Also muss man auch damit rechnen, irgendwann die halbe Million Arbeitslosenquote zu überschreiten, aber ob unser System dann auch noch so viele Erwerbslose erträgt, nebst den gewaltigen Mengen an geistig Degenerierten, ist eine Frage, die Alle für sich selber zu beantworten haben.

Aber anderswo wird es trotzdem weitergehen. Die bauen ja ganze Millionenstädte in zwei-drei Jahren, und pro Tag ~ hundert Kilometer Autobahn. Und zum grossen Glück sind fast alle unserer führenden Engineering-Büros mit dabei, denn so können wenigstens Die noch eine gute Zeitlang überleben, und vom guten Schweizer Image profitieren. Auch wenn vielleicht die Mehrheit ihrer Angestellten gar in der Schweiz leben.

Ich sprach vor 50 Jahren schon von einer Mauer, um das Disnleyland Schweiz vor zahlungsunwilligen Besucher|inne|n zu schützen. Dann bräuchten wir heute weder Verdichtung, noch sonst irgendwas, was aus vielen ehedem sehr wohnlichen Ortschaften und Quartieren doch nur noch einen unansehnlichen Wildwuchs von Klötzen, Mauern und Wänden machte. Und vor Allem bräuchte es nicht mehr Menschen, denn mit etwa 4 Millionen Bewohnern, wie damals, hätten Alle einen guten Job, und einen Sicheren dazu, denn es kämen viele Millionen pro Jahr, um sich dieses einzigartige Land auch mal von innen in seiner ganzen Schönheit und ländlichen Pracht anzusehen.

Aber es hat nicht sollen sein. Was soll's, in etwa 60-80 Jahren werden die richtig echten alten Schweizer|innen ja sowieso nur noch auf dem Ballenberg zu bestaunen sein.


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33%
(9 Stimmen)
Walter Wobmann sagte Vor 19 Tagen

Grundsätzlich ist diese Idee zu begrüssen, dass man sich gegen die Ausweitung und Verdichtung der Bauzonen wehrt; sie geht in die richtige Richtung.
Hingegen wenn Sie den Nachfragedruck nach Wohn- und Wirtschaftsflächen stoppen wollen, ist ein Einwanderungsstop die beste Massnahme!--

Das mit "Steuerlichen Massnahmen" trifft die Falschen!-- Soll dann jeder (egal ob ansässiger Inländer oder fremd hinzugekommener Ausländer), der eine Wohnung sucht, mit einer Steuer belastet werden?
Die Konsequenz davon wäre, dass Einheimische, die ein tiefes Einkommen hätten, die Steuer nicht bezahlen könnten, während reiche fremd hinzugezogene sich dann immer noch bewerben könnten.
Das ist etwa gleich ungerecht, wie ein Zensus-Wahlrecht.
Se​lektion nach Einkommen oder Vermögen finde ich KEINE gute Lösung (pardon das ist ein neoliberaler "Furz"), denn es trifft dann vielfach uns Einheimische. Das kann`s doch wohl nicht gewesen sein.


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29%
(7 Stimmen)
Alex Schneider sagte Vor 19 Tagen

Abgaben auf dem Bodenverbrauch und dem Marktwert angepasste Eigenmietwerte sollen die Verdichtung fördern respektive den Volkswillen stärken, die masslose Einwanderung zu stoppen, so wie das die täglichen Erfahrungen mit dem Verkehrsstau auch tun.


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50%
(6 Stimmen)
Walter Wobmann sagte Vor 18 Tagen

Werter Hr. Schneider,
Abgaben auf dem Bodenverbrauch gibt es teilweise schon (Mehrwertabschöpfung)​.
Zu stark erhöhte Eigenmietwerte können aber auch Häuser belasten, wo einfachere Leute darin wohnen und z.Teil noch Hypotheken abzuzahlen haben. Für diese kann es dann eng werden.
Worauf es wirklich ankommt, ist die Einwanderung zu stoppen. Dann gibt es auch kein Nachfragewachstum mehr. Meiner Meinung nach die wirksamste Massnahme.
Haben Sie die Begrenzungsinitiative​ schon unterschrieben?
Sieh​e:
https://www.begre​nzungsinitiative.ch/




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20%
(5 Stimmen)
jan eberhart sagte Vor 16 Tagen

Wenn nun jeder Mauern baut und versucht die Unerwünschten jemanden anderen zuzuweisen, ist das keine Lösung.

Wenn der eine Staat eine Mauer hat, bleiben sie im Land vor der Mauer. Wenn der eine Mauer hat, werden sie dann halt in dem Staat landen, der davor ist.

Bekanntlich konnten weder Limes, Hadrianswall oder die chinesische Mauer den Fall des römischen Reiches verhindern oder die Mongolen fernhalten.


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0%
(3 Stimmen)
Alex Schneider sagte Vor 10 Tagen

@ Wobmann
Es sind nicht nur die Zuwanderer, welche den Bodenverbrauch ankurbeln, sondern auch der Flächenbedarf der Ansässigen. Übermässige Belastungen von einfacheren Leuten durch einen höheren Eigenmietwert kann man via Steuergesetzgebung korrigieren (siehe Kanton Aargau).


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40%
(5 Stimmen)
Walter Wobmann sagte Vor 10 Tagen

@ A.Schneider
Nicht nur, aber eben doch der Hauptosten.
Und da ja auch diese Zuwanderer den gleichen Standard haben wollen, wie die Einheimischen, wird sich eben die Bautätigkeit und damit der Landverschleiss fortsetzen, egal ob pro Kopf dann etwas mehr oder weniger beansprucht wird. Ausserdem gibt es auch viele Einheimische, die finanziell nicht auf Rosen gebettet sind und ebenfalls eine billigere Wohnung, die weniger Quadratmeter aufweist, bevorzugen.
Leider kenne ich die Steuergesetzgebung des Kt. Aargaus nicht; ich wohne im Kt. Zürich.

@J.Eberhar​d
es sind NICHT diejenigen Länder, die eine Mauer bauen das Problem. Sondern diejenigen Länder, die ihre eigenen Bürger in ein anderes Land schicken um ihre Probleme loszuwerden: z.B. Algerien und Tunesien, die während des "arabischen Frühlings" ihre Gefängnisse öffneten und den Sträflingen DIE Möglichkeit boten, hierher nach Europa zu kommen. Es sind präzis auch diejenigen Länder, die nicht kooperieren, wenn abgewiesene Asylbewerber in diese Länder zurückgeschafft werden müssen (wohl KEIN Zufall). Das zeigt auf, dass diese Länder ihre Kriminellen loswerden will und deshalb ihre eigenen Landsleute nicht mehr aufnehmen will.
Das ist auch eine Methode (von Algerien, Tunesien, usw.), Unerwünschte anderen Ländern (hier in Europa) zuzuweisen und so ihre Probleme in Europa abzustreichen.

Dar​um macht es sehr wohl Sinn, dort Mauern zu bauen, wo es nötig ist (Griechisch- Türkische- und Bulgarisch- Türkische Grenze, Ceuta, Melilla). Und im Mittelmeer Patroulienboote zirkulieren lassen und die Schiffe der Asylforderer wieder in den Heimathafen an der Nordafrikanischen Küste zu geleiten. Dann hört dieser Spuk auf.
Die Schliessung der Balkanroute war ein guter Anfang; nun folgt Italien mit der neuen Regierung (LEGA, 5-Sternebewegung), welche die Südroute übers Mittelmeer stoppt.

Wenn der Limes und der Hadrianswall nicht gebaut worden wären, dann wäre das Römische Reich um Jahhunderte früher untergegangen. Diese Mauern hatten sehr wohl ihre Funktion erfüllt. Der wirkliche Untergang des römischen Reiches war Dekadenz; da nützen mit der Zeit auch die besten Mauern nichts mehr.

Bei der Chinesischen Mauer verhielt es sich ähnlich: Die Mongolen wären viel früher gekommen und hätten regelmässig Plünderungen in China vorgenommen; und das Land hätte sich nicht weiter entwickeln können zu einer Kulturnation, so wie eben das historische China eine war. Die Mauer schützte also die einheimischen, sesshaften Bauern generell vor Raubüberfällen aus dem Norden. Die raubenden waren meist Nomaden. Auch dieser Schutz währte ca 1000 Jahre, was nicht unerheblich ist.
Zwischendurch gelang es den Mongolen, einzufallen, weil das Reich der Mitte nicht immer die nötigen Soldaten rekrutieren konnte, um ihr Land zu verteidigen. Ohne Mauer jedoch wäre China VIEL schlimmer dagestanden!
Darum machte auch diese Mauer Sinn.


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