Abstimmungen, Initiativen > National > Volksabstimmung vom 10. Februar 2019: Zersiedelung stoppen – für eine nachhaltige Siedlungsentwicklu,

Zersiedelungs-Initiat​ive JA: Kompensationen in den Agglos

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Zersiedelungs-Initiat​ive JA: Kom­pen­sa­tio­nen in den Ag­glo­me­ra­tio­nen nötig!

Die neuen kantonalen Richtpläne setzen den Gemeinden bezüglich ihrer Bevölkerungs- und Arbeitsplatzentwicklu​ng (E+A) und ihrer Besiedlungsdichte (E+A/ha Bauzone) auf Wachstum ausgerichtete behördenverbindliche Vorgaben. Die Gegner der Zersiedelungs-Initiat​ive täuschen sich gewaltig, wenn sie meinen, die Gemeinden könnten diese ambitiösen kantonalen Vorgaben überwiegend in den bestehenden Bauzonen erfüllen. In den Agglomerationsgemeind​en wird es heftigen Widerstand gegen eine übermässige Verdichtung geben. Leute, welche unverdichtetes Wohnen schätzen, werden ihre Ansprüche anmelden. Standortgebundene Betriebe und öffentliche Einrichtungen und Anlagen sind bei Erweiterungen auf Neu-Einzonung von Kulturland in die Bauzone angewiesen.

Wenn die Kompensationen dieser Neu-Einzonungen in den Randregionen der Schweiz erfolgen würden, hätten wir für die Erhaltung des Grünraums innerhalb der Agglomerationen nichts gewonnen. Solche Kompensationen müssen innerhalb der Agglomerationen selbst vorgenommen werden. Nur dann können wir den für die Landwirtschaft, die Naherholung und die Natur notwendigen Grünraum erhalten. Dies muss bei der gesetzlichen Umsetzung einer angenommenen Zersiedlungs-Initiati​ve unbedingt beachtet werden.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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100%
(3 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte Vor 12 Tagen

10. April 2019:

Die Kantone Genf, Luzern, Schwyz, Zug und Zürich dürfen vorerst kein Bauland mehr einzonen. Sie haben die fünfjährige Frist zur Umsetzung des revidierten Raumplanungsgesetzes verstreichen lassen, ohne dessen Bestimmungen umzusetzen.
Ab dem 1. Mai 2019 dürfen sie deshalb kein neues Bauland mehr ausscheiden. Am 30. April läuft die Frist zur Umsetzung ab, schon 2013 wurde das Gesetz an der Urne angenommen.

Mehr hier:
blick.ch/news/​wirtschaft/raumplanun​g-bundesrat-erlaesst-​einzonungsstopp-in-fu​enf-kantonen-id152646​27.html


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54%
(13 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte January 2019

Architekten und Bauplaner laufen gegenwärtig in Scharen zur Zersiedlungs-Initiati​ve über.
blick.ch/news/polit​ik/breite-zustimmung-​fuer-zersiedlungs-ini​tiative-500-architekt​en-und-planer-sind-da​fuer-id15139342.html


Bei einem (nicht zu erwartenden) NEIN will die SP dieselben Ziele über das Raumplanungsgesetz erreichen.


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50%
(12 Stimmen)
Ernst Jacob sagte January 2019

> Ihr rechtspopulistischer Stil ist einsame Spitze

falsch, man erkennt sehr einfach, dass ich etwas interpretiere, so, wie es dannzumal aus den Mündern der Betroffenen schallen wird, und ja auch heute im Alltag so tönt, also im Klartext. Und wenn so etwas in den Augen einiger Mitmenschen bereits schon als rechtspopulistisch klingt, ist es doch höchstens deren eigenes Problem.

Aber das war auch immer schon so, erst schrieen sie Heil zum Kaiser, und nachher zum Dölf, und sogar unsere Eigenen schrieen heil (Dir Helvatia), mit Tränen in den Augen, als unser Dölf vor der Fahne stand, und zu seinen 'Eigenen' sprach, am 1.August, oder 1.Januar, was auch immer der Anlass war, auf uns selber wieder einmal so richtig stolz zu sein. Eines der letzten Male übrigens, dass jemand politisch Wichtiges so sprechen konnte, ohne deshalb als NEO-NAZI publizistisch fertig gemacht zu werden.

Aber so schnell, wie man nach Dölf1 Meinung und Glauben wechselte, über Nacht, so schnell kann aus aus den Rötesten die Bräunsten werden, wenn man ihnen durch den Wechsel die vermeintliche Möglichkeit verschafft, dadurch und damit auch in Rang und Kompetenz zu steigen. Mit all den bekannten Konsequenzen, die damit verbunden sind, wenn diese Klasse dann einmal regiert.

Aber die gleichen Leute werden ja wahrscheinlich mehrmals gelesen haben, dass ich beide politischen Ecken vertrete, und/oder verfluche. Aber als Freiheitlicher darf ich das auch, denn ich stehe ja auf meinen eigenen Füssen, und brauche weder Vorkauer, noch Einflösser, um mir meine eigene Meinung über etwas bilden zu können.

Aber wohl kein einziger Immigrant, der mich kennt, würde mich je aus rechtspopulistisch bezeichnen, nur, weil ich zwischen Hiesigen und Neuen in Worten unterscheide, wie das die allermeisten Menschen halt so tun. Oder dann erfinden Sie halt ein neues Wort, welches schöner tönt als Ausländer, oder Immigrant, und sicher nicht verletzend wirkt.

Würde zu der roten Dame aus dem Freiamt irgendwo passen, die damals in Europa die Schweiz vertrat, und versuchte, aus Mutter und Vater einen möglichst unsexistischen Namen zu machen. Die Merkel habe aber habe über das Ergebnis, 'Älter' , nur herzlich gelacht. Da könnte man die Neuen doch einfach als 'Jünger' bezeichnen, von welchem Land und Gott auch immer.

Aber wenn zum Beispiel reiche Deutsche, oder Ex-Beduinen, in Hinteramtlingen die schönsten Liegenschaften am Waldrand oben kaufen, und vor der Gemeinde auch noch erwarten, dass man im Winter die Strassen gratis freiräumt, dann wird es aus allen Gassen tönen, das blöde 'Jünger' - Pack solle doch einfach wieder gehen, wenn es ihnen nicht passe, so, wie es doch immer schon Mode war.

Bis zu dem Zeitpunkt zumindest, wo's dann, ganz zwingenderweise, dann gegen die andere Seite kippt, und die bestehende Staatliche und politische Szene aus zunehmend mehr 'Jüngern' bestehen wird. Und deren Herkunft und Kultur so auch zunehmenden und fundamentalen Einfluss auf vormals typisch christlich und kulturell ausgerichtete Gegebenheiten haben wird. Und auch das wird logischerweise systemverändernde Einflüsse haben, die weit über nur den Umbau von bestehenden Glaubenseinrichtungen​​​​​​ und gesellschaftlichen 'Realitäten' und Regeln hinausgehen werden.

Also wird eine gewisse Umverteilung sowieso die Konsequenz unseren heutigen Handelns sein, so auch die Umverteilung der politischen, gesellschaftlichen, und wirtschaftlichen Machtverhältnisse, bis runter in (fast) jede Gemeinde dieses Landes. Und sogenannt 'echte' Schweizer gibt es mit jeder Generation pro 2 Menschen nur noch 1.4. und so lässt sich ganz leicht errechnen, bei ~12 Millionen total, geplant bis in ~80 Jahren, und einem dannzumaligen Anteil von vielleicht grad noch etwa 1.5 Millionen, und so weniger als 10 Prozent Anteil am politischen Geschehen in diesem Land.

Wer also in diesem Jahr auf die Welt kommt, wird es in seiner vollen Dimension erleben dürfen. Oder müssen, je nach dem, in welche Hütte man geboren wird. Und für heute 15-Jährige mögen 80 Jahre zwar noch sehr weit weg sein, aber es geht schnell, schon so ab 30, auch wenn man dann noch nichts davon spürt. Nur, Heute Geborene mit 80, ich wäre da nicht so sicher, ob man auf solche Menschen, zumindest, sobald sie nicht mehr 'systemwirksam' einsetzbar sind, noch sehr viel Aufmerksamkeit schenken wird. Es fängt ja jetzt bereits schon an, und wird wohl in Zukunft auch nicht mehr besser werden.

Aber es ist auch der Preis, den wir bezahlen, dafür, dass der Staat uns Geld abstiehlt, für eine Pension, und das Geld dann dafür eingesetzt wird, um teils private Gewinne zu erzielen, auf einem Markt, wo hauptsächlich Spekulation und Prognosen darüber bestimmen, wer vedient, und wer verliert. Anstatt damals Alles in eine einzige Kasse zu schütten, um so Alles vorfinanzieren zu können, über längste Zeiten hinaus, und garantiertem Zins. Aber derart viel Macht und Geld wollte man diesem System nicht zugestehen, logisch, denn man weiss ja längst, dass auch in Systemen immer Menschen sind, mit all Ihren Träumen, von Schönheit, Reichtum, und Genuss.

Vom Anbeginn der Menschheit, und wohl bis zu ihrem längst schon überfälligen v.2.0 Update, welcher sie dann von ihren angeborenen Uebeln befreit, wird es so weitergehen. Und in 80 Jahren wird es wohl bereits schon Standard sein, und vielleicht sogar das Leben der dannzumal 80-Jährigen ohne viel Kohle etwas erträglicher machen.

Hoffe ich wenigstens, denn zu erleben brauche ich es glücklicherweise ja nicht.

Mit rechtspolulistischem Gruss, und unkorrigiert dazu.


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46%
(13 Stimmen)
Ernst Jacob sagte January 2019

Und wieder merken die armen kleinen Träumer nicht, was Ihnen geschieht. Und bis in 20 Jahren kann sich nur noch ein Hochpreis-Häuschen im Grünen leisten, wer zu den Hochverdienenden gehört, währenddem der Pöbel sich mit dem verdichteten Hochbau-Gemäuer zufrieden geben muss, umgeben von ewig Unbekanntem und Fremdem, die sich gegenseitig längst schon nur noch auf die Nerven gehen.

Herzlichen Dank, für eine solche Gesellschaft. Mit mit dannzumal wohl bereits 12 Millionen Menschen, im hochverdichteten Gemeinden und Agglomerationen, dem täglichen Vollstau, und dem ewigwährenden täglichen Kampf um einen freien Parkplatz. Und das zudem in einem Europa, welches weder Grenzen, noch Bauern braucht, welche auf subventionierten Flächen für einen lokalen Markt überteuerte Produkte anbaut, die sich der grösste Teil der Bevölkerung sowieso längst schon nicht mehr leisten kann.

Aber so dumm kann man offenbar werden, in einem Land, welchem es offenbar eine Zeitlang einfach zu gut ging.


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47%
(15 Stimmen)
Dany Schweizer sagte January 2019

Wenn in der Initiative geschrieben wäre, dass nach der neuen Ausarbeitung des Zonenplans diese in Kraft treten soll, dann könnte man darüber sprechen. Aber heute greift die Initiative in jahrelange Zonenplananpassungen ein, welche viel Arbeit und Zeit gekostet haben, die Sie und ich bezahlen. Daher zur Zeit ein NEIN


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