Abstimmungen, Initiativen > National > Volksabstimmung vom 10. Juni 2018: Bundesgesetz über Geldspiele (Geldspielgesetz),

Wieder einmal ein unüberlegter Vorschlag aus dem EJPD

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Wieder ein­mal ein un­ü­ber­leg­ter Vor­schlag aus EJPD, das neue Geldspielgesetz.

Aus der Gedankenschmiede des EJPD kommt wieder einmal ein Vorschlag (neues Geldspielgesetz) das zeigt, dass ohne nachdenken die Lobbyisten-Ideen der Schweizer Kasinos und Lotterie übernommen hat. 

Versteckt wird das Ganze hinter sozialen Gedanken : Spielersuchtbekämpfun​g, AHV, IV usw. retten.

 

Eigenartig ist, dass viele sonst klar denkende eidgenössische Politiker und Vorsteher der Finanzdepartemente der Kantone auf die falschen Zahlen und versprochenen Gewinne  der Lobbyisten reinfallen. Geldscheine in den Augen versperren das weiterleiten ins Gehirn.

Sperren von gewissen Internetseiten weckt Begehrlichkeiten bei anderen inländischen Anbietern. Man könnte dann auch die Internetseiten von Medikamenten unterbinden, warum nicht auch Anbieter von ausländischen Banken, Musikverkäufe und Bücher usw. nur noch durch Schweizer Betriebe verkaufen lassen. 

Weshalb sollten andere Anbieter nicht das gleiche Recht, wie die Kasinos/Schweizer Lotto, usw. haben. 

Denn es laut neuem Gesetz ganz klar, Ausländische Anbieter, egal woher sie kommen, haben keine Chancen mehr.  

Was sagen denn die EU Länder zu solchen Abschottungen ? Dies betrifft vor allem England und Österreich in Deutschland wird das Spielen geduldet, Österreich und England sind Sportwetten keine Glücksspiele, was auch stimmt und sie sind keine Offshore-Standorte, wie NR Candinas schreibt.

 

Herr Cassis, wie werden Sie unser neues Gesetz vor betroffenen EU-Ländern verteidigen ? 

 

Immer wieder wird von Anbietern aus exotischen Ländern gesprochen (Glückspielanbieter aus Gibraltar, Malta und anderen Offshore-Standorten/ laut Martin Candinas, Nationalrat CVP), es sind aber viele Anbieter aus EU Staaten, die dort legal angemeldet sind und dort Steuern bezahlen. Auch andere Konzerne haben ihren Hauptsitz an einem anderen Ort und zahlen Steuern ausserhalb der Schweiz: Google, Apple, Gucci, usw. Bevor man viel Unnützes versucht wäre es besser von diesen grossen Konzernen Steuern zu holen. 

 

Die ausländischen Spielanbieter ziehen vor allem ausländische Spieler an und die werden sich zu helfen wissen (z.B:VPN), wie man trotzdem bei diesen Anbietern spielen kann. Eine Kontrolle wird mehr kosten als dass das Verbot einbringen wird.

Laut Candinas werden heute ca. 260 Millionen aus der Schweiz abgezogen. Ich bezweifle diese Zahl. Abgezogen heisst wohl, dass für soviel Geld gespielt wird. Man müsste die Gewinne, die ca. 75% des Betrages (aus sicherer Quelle) ausmachen berücksichtigen, dann das Bezahlen von Mitarbeitern, PC Pogrammen, neue Entwicklungen, Schutz vor Viren usw,, was bleibt sind wenige Millionen, dann von diesen die Steuern, das wären gerade mal einige Tausend Franken (für eine Kontrolle, die mehrer Hunderttausend Franken kosten wird, allfällige verlorene Gerichtsverhandlungen​ nicht eingerechnet.

Ein grosser Teil des Geldes wird wieder als Gewinne zurückbezahlt. Das sind Gewinne, die sich im Bereich bis 1000 Fr. bewegen und steuerfrei sind. Bald sind Gewinne bis eine Million steuerfrei.

Liebe Politiker glaube Sie den Jungen, die mehr vom Internet verstehen. Das Ganze wird ein Flop sein, das Geld kostet und nichts einbringt.

Da ist ja noch das Argument der Spielsucht.  Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass es diese gibt und für die betroffenen Familien ist das schrecklich. Das neue Gesetz hilft hier überhaupt nicht, denn es gibt keine neuen Konzepte. Die Konzepte der Schweizer Kasinos sind nutzlos. Wer das nicht glaubt soll sie einmal lesen und selbst überlegen.

Nein zum neuen schlechten Geldspielgesetz. 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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100%
(3 Stimmen)
Otto Jossi sagte June 2018

Die Meinung der NZZ

Die NZZ lehnt das Geldspielgesetz ab, weil die Zugangssperren einen schweren Eingriff in die Funktionsweise des Internets bedeuten. Das neue Gesetz schaffe ein Präjudiz für staatliche Interventionen, wie sie die Schweiz unterlassen sollte.


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92%
(12 Stimmen)
Otto Jossi sagte May 2018

Diese Dokumente zeigen, wie stark die Glücksspiel-Lobby beim Geldspielgesetz Einfluss nahm

https://www.w​atson.ch/schweiz/geld​spielgesetz/562552443​-dieses-dokument-zeig​t-wie-stark-die-gluec​ksspiel-lobby-beim-ge​ldspielgesetz-einflus​s-nahm


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92%
(12 Stimmen)
jan eberhart sagte May 2018

Ein Nein bedeutet: Das bisherige Gesetz gilt weiter und Bundesbern muss noch einmal ran.

Man will ein besseres Gesetz, dass mehr auf Schutz vor Spielsucht setzt und weniger von Kasinos-Lobbyisten geschrieben wurde? Nein zum Geldspielgesetz.


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83%
(12 Stimmen)
Otto Jossi sagte May 2018

In der gestrigen Arena hat es der der Junge Grüne Luzian Franzini auf den Punkt gebracht:

«Die Befürworter tun so, als gäbe es nur zwei Möglichkeiten: Wild West oder gar keine Regulierung», kritisierte Franzini. Dabei existierten durchaus intelligentere Lösungen. Ihm zufolge wäre es sinnvoll, die grossen ausländischen Anbieter unter der Bedingung zuzulassen, dass sie dieselben Abgaben an die AHV entrichten wie die Schweizer Casinos auch. «Dann generieren wir unter dem Strich sogar Mehreinnahmen.»



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92%
(13 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte May 2018

Mich persönlich interessiert eigentlich das ganze neue Geldspielgesetz nur noch am Rande. Ich habe nie gespielt und werde kaum noch damit anfangen.


Was ich hingegen nie befürworten werde sind Netzspeeren und Überwachungen des Internet.


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87%
(15 Stimmen)
J. Wolf sagte May 2018

Was mich hier am meisten Wundert: Irgendwer kommt und sagt "Wir müssen Barrikaden bauen", also schreibt man "Netzsperren" ins Gesetz. Und dann denken sie, dass das so funktioniert.
Aber kein Einziger dieser "Netzsperren"-Befürwo​rter versteht, dass man zwar eine solche "Schranke" aufbauen kann. Damit hält man vielleicht 2-3% der Online-Spieler tatsächlich ab, in einem Online-Casino sein Geld auszugeben. Gelegenheitsspieler ohne den kleinsten technischen Verstand und mit kleinstem Budget.

In dem Moment in dem aber eine Person aber (weshalb auch immer...) tatsächlich im Ausland spielen will, hat er mittels Google, VPN, Proxies und ein paar Klicks einen Weg gebaut auf dem er zu seinem Ziel kommt.

Und jetzt?
Wollen die selben Politiker nun auch noch die Umgehung solcher Netzsperren unter Strafe stellen?
Wollen diese Politiker die legitimen Werkzeuge Google, VPN und Proxies auch noch verbieten?
Wollen sie uns "im Namen der Wohltätigkeit" verbieten, verschlüsselte Verbindungen aufzubauen?

Das wäre also ob man auf einer Strasse aus der Schweiz nach Frankreich eine Sperre aufstellen würde mit der Absicht dass niemand durchkommt, aber links und rechts dieser Sperre 10 unversperrte Feldwege über die Grenze führen. Aber die Strasse ist gesperrt...

Auch wenn der Hintergrund des Gesetzes vielleicht eine schöne Idee war - bevor man tatsächlich so etwas in ein Gesetz giesst, sollte man sich wenigstens darüber informieren ob das auch geht was man vorhat.

Und zwar NICHT bei den Lobbyisten!


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83%
(12 Stimmen)
Werner Nabulon sagte May 2018

Es hat viele die ohne Jobs sind und sehr viel Zeit haben, im Internet dem Glücksspiel nachzugehen. Oder auch anderem, plus Einkaufen im Ausland, weil das bisschen Geld hier nicht mehr ausreicht.

Will man etwas sinnvolles Tun, Jobs freigeben, für SchweizerInnen, also Inland Vorrang. Das aber passt den Lobbyisten auch wieder nicht...



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50%
(2 Stimmen)
J. Wolf sagte June 2018

Jaja... die typische, alte SVP-Leier: An allem sind die Ausländer schuld.

Am Klimawandel, an den vollen Strassen, an den vollen Zügen, an der Wohnungsnot, an der Dichte in der Schweiz, an der Umweltverschmutzung, an der Arbeitslosigkeit, inzwischen sogar am Einkaufen im Ausland und am Glücksspiel...

Nur​ weil man etwas dauernd wiederholt, wird es nicht wahrer. Ich möchte Sie sehen, wenn *wusch* auf einen Schlag alle Ausländer weg wären: Sie hätten keine sauberen Strassen mehr (auf die Sie ja so stolz sind), sie hätten keine medizinische Versorgung mehr (auf die sind die Schweizer ja auch so stolz), sie hätten keine sauberen Büros und Wohnungen mehr (darauf halten die Schweizer ja auch soo viel), sie hätten keine Schweizer Landwirtschaftsproduk​te mehr (denn für die Bauern gelten die Kontingente ja nicht!), die Schweizer Firmen hätten keine Lagerbewirtschaftung und Auslieferung mehr (es hat ja fast keine Schweizer mehr, die sowas machen wollen), sie hätten keine Touristen mehr (die werden ja vor allem von Ausländern betreut), sie hätten keine 7x24-Läden mehr (die braucht der Schweizer ja offiziell nicht, trotzdem sind sie immer voll), und, und und....

Schauen Sie mal WIRKLICH hin, denken eigenständig nach und plappern nicht nur das nach, was der Rösti Ihnen vorkaut!


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0%
(2 Stimmen)
Werner Nabulon sagte June 2018

Herr J. Wolf,
Wenn es den Mensch gemachten Klimawandel gibt, ist die Ursache sicher nicht in einem so kleinen Land wie die Schweiz zu suchen.
Wenn von 8mio Bewohnern 2mio aus dem Ausland stammen, die Frage können sie zu allem selber beantworten.
Dass sie selber nicht Reinigen, und eine Putze brauchen, dafür kann ich auch nichts.


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50%
(2 Stimmen)
J. Wolf sagte June 2018

Vielen Dank für Ihre Antwort Herr Nabulon. Sie ist in meinen Augen exemplarisch für die Argumentation seitens der SVP:

Wenn 90% der Wissenschaft so etwas wie den Klimawandel feststellt und das auch klar belegen kann, dann ist das keineswegs eine klare Sache - wenn hingegen 50.2% zu etwas „JA“ sagen, dann ist das unumstossbar der Wille des GESAMTEN Volkes, der einzig nach dem Willen der SVP umgesetzt werden muss.

Wenn es um Abstimmungen geht ist jeder Einzelne wichtig und ein Teil des Erfolges - wenn es darum geht, dass die Welt (inklusive der Schweiz!) über den Verhältnissen lebt, die die Natur tatsächlich verträgt, dann kann der Einzelne nichts bewirken, womit jede Anstrengung ja von vornherein wirkungslos ist.

Wenn man einen Vorschlag bringt, der die Welt zu einem besseren Platz machen könnte, dann ist das immer viel zu teuer - wenn es aber um Strassen, Militär und Bauern geht, dann hat der Bund immer genug Geld.


Bitte finden Sie eine einheitliche Linie ohne Doppelmoral und Klientel-Politik, die man auch ernst nehmen kann!


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(1 Stimme)
Werner Nabulon sagte June 2018

Herr J. Wolf,
Wenn in einer Geschichte zu viele Lügen auftauchen, wird man als normaler kritischer Mensch vorsichtig, schaut die ganze Sache noch einmal genauer an.
Stellt man fest, es geht erst mal darum politisch Macht zu gewinnen, Geld zu generieren, und die Lügen bleiben weiter bestehen, (eine Lüge 90% der Wissenschaftler stehen hinter der Klima Lüge), Wirklichkeit, sie wurden und werden Mundtot gemacht, durch die Presse, ja...

Das Klima wandelt sich und hat sich schon immer gewandelt, mit dem Menschen, ohne den Menschen, der Planet hat sich schon immer verändert, das ist ein Naturgesetz. Das ist belegt.
Nur, wenn man auf etwas (in dem Fall die Fahrzeug Fahrer) herum hackt, ob wohl in der Schweiz bereits mehr CO2 aus den Heizungen stammt, je primitiver diese Heizung ist, Kachelofen einfaches Holzfeuer je grösser der Ausstoss, und so weiter und so fort, brauch ich mich dem Wahnsinn nicht anzuschliessen.
Auch​ nicht wenn nun Trinkhalme und Plastikgeschirr verboten werden soll, nehme ich einfach nur zur Kenntnis. Was nutzt etwas, wenn ich es bezahle, aber das bezahlen kein Pfand ist, was die Rückgabe sichert? Nichts. Jene die schon heute die Ware einfach so weggeschmissen haben, werden ohne Pfand das weiterhin tun.
Hingegen weiss ich, dass auf Kunststoff Flaschen umgeschwenkt wurde wegen den Transportkosten, damals, und man so vom Retour Glas weg kam.
Als Abfall Gebühren eingeführt wurden, gab es wiedermal einen Hype, Abfall wurde vermieden, die Verpackungsindustrie verlor Stellen.
Was ist von dem geblieben? Die Ware wird in mehr Verpackung den Je eingepackt. Also, nichts...


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(1 Stimme)
Werner Nabulon sagte June 2018

Neu wird nun Argumentiert, dass Banken Investitionen tätigen, an internationalen Projekten, die Klimaschädlich sind.
Sicher haben solche Mega Staudämme und Projekte Auswirkungen, sei es politisch oder auch auf die Natur in den Regionen, wenn den Menschen dort das Wasser abgegraben wird. Gleichzeitig werden dort Arbeitskräfte frei, die auf den Feldern nicht mehr arbeiten können. Das sind dann Billiglohnländer, unsere Gewerkschaft steht dem Machtlos gegenüber, also versucht man noch etwas die Schweiz schlechtzureden.
Das​ hat etwas mit mir zu tun?
Ich werde durch ein Gesetz genötigt, in Fond einzubezahlen, welche dann international investieren. Dann werden bei GV in denen die Versicherungen markante Anteilseigner sind, Geschäftsleitung, CEO, Projekte durch gewunken. Die gleichen „sog liberale Mitte“ welche mir dann wieder mit Themen Verkehr und Klimaerwärmung daher kommt.
Was kann ich da tun?
Prophylaktisch weniger den Zündschlüssel drehen? Oder auf das Dieselfahrzeug verzichten, was bekannt ist, warum und woher der Dieselaufschwung kam? Wissen wie wer in den 1970gern den Strom als die Lösung wollte?
Oder reicht es nun politisch, alles was man angerissen hatte, Waldsterben, Ozonloch, und in die Hose ging zu verleugnen, man sei die Politisch verantwortlichen gewesen, die das angerissen haben?
Wo ist der Weltuntergang geblieben, den Esoteriker um 2000 herum heraufbeschworen haben? Solche Themen sind für mich heute „sorry“ Dummschwätzer Themen….weil die Leute die dem hinterherrennen Dummes tun.



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(1 Stimme)
J. Wolf sagte June 2018

Herr Nabulon, vielen Dank für Ihre Worte. Sie könnten nicht exemplarischer sein für die Einstellung der SVP und deren Wähler. Hätte ich geschrieben, die SVP-Wähler seien so - ich hätte hingeklatscht bekommen, dies seien Lügen und Klischees. Aber da diese Worte nun von Ihnen als bekennendes SVP-Mitglied kommen...

Wenn einem etwas nicht passt, wird es ausgeblendet oder als "Lüge" betitelt obwohl genügend Belege dafür vorhanden sind. Ja, die Umwelt hat sich schon immer verändert - aber das Ausmass der Änderung ist so gross, dass diese innerhalb einer Generation beobachtet werden können, wie z.B. in diesem Video [1] dargestellt.
Oder schauen Sie mal in die USA: Da hat es an der Küste viermal mehr Hochwasser als noch vor fünfzig Jahren. Manhattan wird im Wasser versinken, weil der Meeresspiegel steigt. Das sind alles Änderungen, welche innert kürzester Zeit (im Bezug auf die Erdgeschichte) stattfinden und unsere Generation noch erleben wird. Und auch wenn Sie zurückweisen, dass der Mensch an diesem Wandel beteiligt ist - wäre es nicht wenigstens ein Versuch wert, diese Entwicklung aufzuhalten? Denn diese Entwicklung sieht nicht gut aus für uns Menschen - egal ob wir nun der Verursacher sind oder nicht.

Die einzelnen Kritiker die es gibt würden "totgeschwiegen" und denjenigen Wissenschaftler, welche die Belege liefern, wird kollektiv "Geld- und Machtsucht" vorgeworfen. Auch das eine Argumentation, die klassisch ist für Populisten: Man hat eine Story (z.B. der Klimawandel ist eine Lüge) und an dieser Story werden die vorhandenen "Fakten" ausgerichtet oder neu interpretiert.

Bei​ Ihrer Pensionskasse bei welcher Sie "gezwungen werden, einzubezahlen", gibt es übrigens ein gewähltes Komitee, welches bestimmt, in welche Aktien, Fonds und Obligationen investiert wird. Und über diese Investitionen hat Ihre Pensionskasse das Recht (und inzwischen sogar die Pflicht!), die eigene Meinung kund zu tun. Und das in der urkapitalistischen Form von "Mehr Geld = mehr Macht", was die SVP als "Unternehmerpartei" ja auch voll unterstützt.
Sie wollen mehr Mitspracherecht? Dann kaufen Sie mehr Anteile!
Sie wollen etwas bewirken? Dann engagieren Sie sich in der Pensionskasse.

Auc​h hier wieder der gleiche Denkfehler wie oben schon aufgezeigt: In der Schweizer Demokratie ist jeder Einzelne wichtig, weil er das Zünglein an der Waage sein könnte. Aber wenn es darum geht, in der Umwelt etwas zu bewirken, dann ist man nur ein kleines Rädchen im riiieesengrossen Weltengetriebe und kann nichts bewirken.

Sie sind ein denkender Mensch und als Solcher können Sie etwas bewirken - also bitte nutzen Sie diese Kapazität und bewirken etwas!


PS: Was ein "Dieselaufschwung" sein soll ist mir schleierhaft. Google liefert dazu auch nichts. Aber was der Diesel in den letzten Jahren abgeliefert hat, ist mir und hoffentlich auch ganz Europa bewusst.

PPS: das Waldsterben hat es tatsächlich gegeben und ist ein gutes Beispiel dafür, dass es etwas nützt, zur Umwelt Sorge zu tragen. Es wurden Gesetze erlassen, welche sauberere Luft vorschrieben. Es wurden Anstrengungen unternommen, die Schadstoff-Austosse zu minimieren. Das alles ist Ihnen als Mensch und auch dem Wald zugute gekommen - so dass das Waldsterben heute kein Thema mehr ist und auch Sie als Mensch freier atmen können. Alle die Aktionen haben zu einem heute spürbaren Resultat geführt.
Von Ihnen habe ich aber schon öfters von der "Waldsterben-Lüge" gehört. Das wäre in etwa so, wie wenn man auf dem Fussgängerstreifen ein Kind sieht und deshalb bremst. Dadurch wird man langsamer und das Kind ist schon drüben bevor das Auto am Fussgängerstreifen angekommen ist. Und hier würde niemand behaupten, das Bremsen wäre unnötig gewesen, weil jetzt, wo das Auto vor dem Streifen ist wäre die Strasse ja frei gewesen.


[1] http://www.gemeindeda​vos.ch/de/wohnenwirts​chaft/wohnen/klimawan​del/


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(1 Stimme)
Werner Nabulon sagte June 2018

OMG;
"""PPS: das Waldsterben hat es tatsächlich gegeben und ist ein gutes Beispiel dafür, dass es etwas nützt, zur Umwelt Sorge zu tragen. Es wurden Gesetze erlassen, welche sauberere Luft vorschrieben. Es wurden Anstrengungen unternommen, die Schadstoff-Austosse zu minimieren. Das alles ist Ihnen als Mensch und auch dem Wald zugute gekommen - so dass das Waldsterben heute kein Thema mehr ist und auch Sie als Mensch freier atmen können. Alle die Aktionen haben zu einem heute spürbaren Resultat geführt.
Von Ihnen habe ich aber schon öfters von der "Waldsterben-Lüge" gehört. Das wäre in etwa so, wie wenn man auf dem Fussgängerstreifen ein Kind sieht und deshalb bremst. Dadurch wird man langsamer und das Kind ist schon drüben bevor das Auto am Fussgängerstreifen angekommen ist. Und hier würde niemand behaupten, das Bremsen wäre unnötig gewesen, weil jetzt, wo das Auto vor dem Streifen ist wäre die Strasse ja frei gewesen.***

Glaube​nde soll man glauben lassen...


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(1 Stimme)
Werner Nabulon sagte June 2018

Herr J. Wolf,

Es gibt Forscher die Behaupten, mit geringen Beweisen, Sibirien und Alaska seien miteinander als Landmasse verbunden gewesen. Gleiches wird bei England zur Sprache gestellt.
Wir reden von Warmzeiten, Kaltzeiten, von Meeren deren Reste sich heute auf 2000m ü M befinden, und so weiter und so fort.
Da werden Sachen erklärt, Veränderungen die stattgefunden haben, mit einem Ausmass, in unbekannten Zeiträumen, da sind unsere 300 oder 100 Jahre nichts. um 1750 herum würden Sie die Theorie bestätigen, nun ginge es in die Eiszeit. Als Römer würden sie die Weltweite Klimaerwärmung bestätigen. Gestützt auf Fakten. Heute wissen wir, weil wir den "Weltuntergang" überlebt haben, beides stimmte nicht so ganz.

Alles nur Angstmacherei, wenn Menschen Angst haben, kann man sie besser leiten, führen.
Man bringt sie auch dazu, so manchen Unsinn zu machen.


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(1 Stimme)
J. Wolf sagte June 2018

Guten Tag Herr Nabulon

Schön, dass Sie so verschiedene Themen wie Sibirien-Alaska (die Beringstrasse), Meere auf 2000 müM und die Römer ein einem einzigen Kommentar zusammenbringen. Denn eine Antwort dazu würde die Kapazität des Antwort-Feldes bei Weitem sprengen. Gemeinsam ist aber allen Themen, dass die Wissenschaft dazu sehr viel dazu geforscht hat und dass das Resultat weitgehend allgemein anerkannt wird. Sicher - es gibt zu jeder wissenschaftlichen Arbeit auch Zweifler und das ist grundsätzlich auch gut so. Die Wisschenschaft lebt davon, dass man bestehendes Wissen anzweifelt und alternative Konzepte hervorbringt. Sonst wäre unser heliozentrisches Weltbild wohl nie zustande gekommen wenn nicht Galileo Galilei die damals bestehenden Theorien zur etablierten Meinung (die Erde sei das Zentrum des Universums) in Frage gestellt hätte.
ABER! Der wichtige Punkt ist, dass er auch eine Erklärung des neuen Weltbildes lieferte: Er plausibilisierte dieses und erklärte es logisch und wissenschaftlich.

​Und genauso ist es heute mit dem Klimawandel: Man kann ihn klar messen, beobachten und belegen. Mit wissenschaftlichen Methoden. Alle Berechnungen, welche in die Zukunft gehen, zeigen alle ein klar negatives Resultat, welches die Menschheit erwartet. Mir ist kein einziges Modell bekannt, welches aussagt, dass sich die globale Klimaerwärmung umkehren würde OHNE dass es einschneidende Massnahmen im CO2-Bereich gibt. Und ebendieses CO2 kann eindeutig identifiziert werden als der Stoff, welcher die globale Erwärmung unterstützt.

Aber eben - genau diese Story, die auf Fakten basiert ist gewissen Leuten nicht genehm. Also erzählt man lieber eine andere Story wie z.B. "der Klimawandel ist NICHT Menschengemacht" oder "Klimaschwankungen gab es schon immer". Und aufgrund dieser Story werden dann die Fakten zurechtgerückt oder gar die Wisschenschaftler persönlich diskreditiert indem ihnen finanzielle oder machtpolitische Spiele vorgeworfen werden. Natürlich auch wieder ohne genügend Belege, denn wer braucht schon Belege, wenn man sowieso Recht hat.

Wo ich Ihnen aber voll zustimme: "wenn Menschen Angst haben, kann man sie besser leiten, führen". Und welche Partei arbeitet am meisten mit der Angst? Ein kleiner Hinweis zur richtigen Lösung: es sind Aussagen wie "Die EU will uns beherrschen" oder "die Ausländer sind schuld an unseren Problemen" die diese Partei immer wieder nutzt.



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(1 Stimme)
Werner Nabulon sagte June 2018

Herr J. Wolf,
Da irren sie sich eben. Laufend mit neuen Forschungen und sogar Beweisen die neu gefunden werden, wird die "Wissenschaft" von der Wissenschaft selber korrigiert. In ganz Namhaften Bereichen.
Wissen Schaft heisst: Wissen Erschaffen, das Ergebnis ist der Stand der Momentanen Erkenntnis, welche durch andere Erkenntnisse widerlegt, oder korrigiert werden kann, oder muss.
Und sehr viele Wissenschaftler meinen, sind absolute in sich selber verliebte und an sich selber glaubende Menschen, sie seien Unfehlbar, reagieren dementsprechend deftig, weil genau sie ja recht haben müssen. Fatal wird es dann, wenn sog selbsternannte PolitikerInnen dazu kommen, im Schlepptau die geneigte Presse.
Am Schluss der Geschichte macht man Geld, erhebt Steuern, ohne etwas zu verändern.


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(1 Stimme)
Werner Nabulon sagte June 2018

Da ja das Thema Klimawandel im 2003 / 2005 so richtig in Europa ankam, blicken wir auf 13 Jahre zurück. Modelle stammen noch aus dem letzten Jahrtausend, 90ger Jahre, ein Teil wurde um 2001 korrigiert.
Stimmt ein Modell, muss das Real erlebte mit dem Rechnung Modell übereinstimmen und wenn nicht...


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(1 Stimme)
Werner Nabulon sagte June 2018

Wenn das Thema Umwelt (Waldsterben) Gewässer, oder Wetter, Klima zur Sprache kommt schaue ich zuerst Raus in die Natur. In der halte ich mich mehrheitlich seit 40 Jahren auf.
Ich wollte sehen, wie die Bäume sterben, nicht wie sie Vorsorglich wegen dem Borkenkäfer gefällt wurden. Mit vorsorge Fällen verdient man Geld, bekommt Zuschüsse, auch für weitere Forschung, und und, niemand arbeitet Gratis
Zwei Junge Wissenschaftler aus der Uni Freiburg haben eine Doktorarbeit geschrieben, wie das Waldsterben zu Stande kam, das können sie streichen Tempi pasati...




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0%
(2 Stimmen)
Werner Nabulon sagte June 2018

Beim Klima, ja es verändert sich, würde mich beunruhigen wenn nicht. Aber es geht nicht die Wege wie die Szenarien es vorgeben.
Aber es wird weiter geforscht, was ich naja, für richtig halte. Sobald jemand erforscht als Ergebnis herauskommt, dies Veröffentlicht, geht ein Shit Sturm über die Person, man kratzt da an einem Glauben, scheinbar.
Wenn ich dann etwas schaue, was jemand der ein Buch schreibt, sonst noch so für Bücher schreibt....Die Erde sei eine Scheibe, die Erde sei doch Gott gemacht und die Evolutionstheorie stimme nicht, und so weiter, frag ich mich, was für Drogen zieht diese Person rein, oder ist sein Zustand von Geburt an so?
Glauben sie, ein All Gore habe keine Ziele verfolgt mit seinem Film und Geld kassiert? und und und
glauben sie daran, mir egal, ich mach da nicht mit


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100%
(1 Stimme)
J. Wolf sagte June 2018

Guten Abend Herr Nabulon

Ich habe keine Ahnung, woher Sie diese Informationen haben, dass die Modelle noch aus dem letzten Jahrhundert stammen sollen, denn es werden laufend neue Berechnungen angestellt, die Modelle verfeinert und angepasst. Von vielen unabhängig voneinander arbeitenden Gruppen an vielen verschiedenen Universitäten über den ganzen Planeten verstreut, also ohne zentrale Koordination.
Die letzten Modellrechnungen welche ich mitbekommen habe sind aus dem letzten JAHR (nicht Jahrhundert!) [1], wurden vor wenigen Wochen publiziert und kommen auch nicht zu einem besseren Resultat als die vorherigen. Trotz komplett neuem Ansatz.

Ja, Wissenschaft ist etwas, das "Wissen schaffen" soll und dieses Wissen auch logisch begründet und nachvollziehbar darlegt. Und ja, es werden laufend Forschungsresultate über den Haufen geworfen und durch neue Erkenntnisse ersetzt. Und ja, das Klima verändert sich. Aber das, was uns durch diese Veränderung erwartet ist nicht etwas, auf das ich mich freuen würde. Und schon gar nicht etwas, das ich meinen Kindern hinterlassen möchte.

Wenn sich in der Schweiz viele Bergregionen auf das Schmelzen des Permafrostes einstellen, auf wärmere Winter vorbereiten und Gefahrenzonen einführen, dann ist das ganz sicher nicht "Panikmache" oder "Geldverschwendung" sondern die Reaktion auf die Veränderung des Klimas und damit neu auftauchende Riskien.
Keine Gemeinde freut sich darüber, neue Lawinenverbauungen einzurichten, ganze Quartiere in die Gefahrenzone umzuteilen (siehe Brienz und Grindelwald), die Bäche hochwassertauglich zu machen (siehe Zofingen) oder ganze Wintersportgebiete mit Schneekanonen einzurichten damit es wenigstens noch bis Ostern genügend Schnee hat! Die würden mit diesem Geld noch so gerne neue Schulhäuser und Turnhallen bauen, die Steuern senken oder weiss was anstellen als solchen Klimagefahren entgegenzutreten!
Da​s ist nicht Aktionismus sondern die harte, tägliche Realität in den Schweizer Gemeinden!
Von Unwettern wurde 2016 ein Schaden von 100 Millonen Franken [2] und 2017 ein Schaden von 170 Millionen Franken verursacht [3].

Aber wenn Sie denn so überzeugt sind, dass all diese Modellrechnungen und Studien ein "falsches Szenario" aufzeichnen, weshalb hört man denn nie von Modellrechnungen, welche uns zeigen, dass der Klimawandel ganz einfach von alleine vorbeigeht? Ohne, dass man etwas machen müsste? Wo sind denn diese Arbeiten, die unter dem Deckel gehalten werden? Totgeschwiegen werden? Durch "Shit-storms" niedergeschrien werden? Können diese den wissenschaftlichen Grundkriterien Stand halten? Sind diese logisch und nachvollziehbar? Unabhängig überprüft durch einen Review?
Denn alle wissenschaftlichen Arbeiten welche in Nature und ähnlich anerkannten Magazinen veröffentlicht werden, haben einen solchen Review hinter sich, sind also unabhängig überprüft worden auf Systematik, Vorgehen, Logik und Auswertung. Haben Sie uns hierzu Resultate? Ich würde mich freuen darüber!

Aber ich höre leider immer nur "es gibt Resultate" (Wo...?!), "die Wissenschaft hat festgestellt" (Wer...?!), "heute weiss man, dass" (Ja was denn...?!). Ja was ist denn jetzt Sache?!

Sie schreiben ja selber, dass heute die wildesten Theorien umherschwirren: Die Erde ist flach, die Erde ist hohl, die Mondlandung ist ein Fake, die Satelliten sowieso, die Erde wird wahlweise von den Freimaureren, Juden oder Reptiloiden beherrscht, Impfungen verursachen Autismus, die Flugzeuge versprühen Chemtrails, der Klimawandel ist Fake, die Pyramiden wurden von Aliens gebaut, im amerikanischen Area51 werden fliegende Untertassen gelagert, die Menschheit steht vor einer Zombie-Apokalypse, Elvis lebt eigentlich noch und Michael Jackson auch.
All diese Theorien leben von Vermutungen, Gerüchten, Wunschdenken oder diffusen Ängsten und stützen sich nicht auf wissenschaftlich belegbare Fakten - denn zu all diesen Theorien gibt es zwar massenweise Bücher, Videos auf YouTube und mehr oder weniger prominente Personen, welche genau diese Theorien vertreten. Aber zu keiner einzigen gelisteten Theorie gibt es Fakten, die sich unabhängig überprüfen lassen! Also von Ihnen oder von mir.

Hängen Sie etwa all diesen Theorien an, nur weil sie "die bestehende Wissenschaft weiterführt" und "neue Erkenntnisse präsentiert"?
Welche​n dieser Theorien schenken Sie denn ihren Glauben und welchen nicht?
Und aufgrund welcher Kriterien denn?


[1] https://www.heise.de/​newsticker/meldung/Al​iens-und-Klimawandel-​Planetarer-Kollaps-am​-wahrscheinlichsten-4​062492.html
[2] https://www.nzz.ch/sc​hweiz/schadensbilanz-​unwetter-richteten-20​16-vor-allem-auf-der-​alpennordseite-grosse​n-schaden-an-ld.12998​31?reduced=true
[3] https://www.watson.ch​/schweiz/wirtschaft/6​93536292-unwetter-ver​ursachten-2017-schaed​en-von-170-millionen-​die-hoechste-bilanz-s​eit-2007



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93%
(15 Stimmen)
Otto Jossi sagte May 2018

ausländische Anbieter sind bereit die Schweizer Gesetze einzuhalten, brauch aber eine Konzession. Dann müsste geklärt werden, wie die Kasinos geprüft werden. Das passt den Schweizer Kasinos nicht, denn Vieles bleibt da im Dunkeln.
https://m.b​azonline.ch/articles/​58b51d39ab5c370590000​001


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53%
(15 Stimmen)
Karlos Gutier sagte May 2018

Früher musste man auch ins nahe Auslad gehen um im Casino sein Geld zu verspielen.

Natürl​ich ist staatliche Zensur nie gut und man muss sich überlegen, ob es nicht der Anfang vom Ende des freien Internet ist, ich bin mir noch nicht im klaren wie ich abstimmen werde.




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100%
(13 Stimmen)
jan eberhart sagte May 2018

Selbst die Befürworten müssen zugeben, dass die einzige "Sanktion" eine Umleitung auf eine Homepage ist, warum und wieso dies nicht zugänglich sein soll.

Mit ein bisschen googeln kann man diese Umleitung leicht umgehen.

Insofern ist überhaupt fraglich, wie effizient diese Massnahme ist.


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100%
(17 Stimmen)
Urs Scheiwiller sagte May 2018

Schade, dass unsere Parlamentarier nichts, aber auch gar nichts von Informatik verstehen. Heute weiss doch jedes Kind, wie man ein VPN einrichtet. Auch Spielkontis ohne automatischen.Finanza​​​bgleich sind im Ausland kinderleicht zu umgehen. Was da vorschlagen wird, ist ein Gesetz für Ü60 und dabei auch nur für jene, die noch nie mit EDV zu tun hatten.


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93%
(15 Stimmen)
Otto Jossi sagte May 2018

«Ich hätte mich im Ständerat genau gleich vehement für Zugangssperren eingesetzt, wenn ich nicht Präsident von Swisslos wäre.»
Josef Dittli, FDP-Ständerat
Lobbyi​​sten. Ich begreifen nicht wie jemand so etwas unterstützen kann.
Hier finden Sie auch die Lobby im Parlament:
https://w​ww.watson.ch/!9669095​00?utm_source=twitter​&utm_medium=social-au​to&utm_campaign=auto-​share


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88%
(16 Stimmen)
Otto Jossi sagte May 2018

Handelszeitung, Kommentar von NR Marcel Dobler:

Die Unzulänglichkeiten der Gesetzesvorlage liegen auf der Hand. Wieso wurden bessere Alternativen nicht berücksichtigt? Vielsagend ist Bundesrätin Sommarugas Antwort auf ebendiese Frage in der parlamentarischen Beratung: «Ich sage es ganz direkt: Die Casinos haben sich hier durchgesetzt.»


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94%
(16 Stimmen)
Otto Jossi sagte May 2018

Die Universität Zürich schrieb 2016 in ihrem Gutachten zu Netzsperren für das Geldspielgesetz: «Mit Blick auf den geringen Nutzen und die mit Netzsperren verbundenen Eingriffe in Grundrechte erscheint die Einführung von Netzsperren als problematisch.» Die Verhältnismässigkeits​prüfung zeige, «dass Netzsperren wohl nicht das richtige Mittel zur Erreichung der damit verfolgten Ziele sind.»




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94%
(16 Stimmen)
Otto Jossi sagte May 2018

Tagesanzeiger:
Für einige Unternehmen steht am 10. Juni viel auf dem Spiel. Dann stimmt die Schweiz über das Geldspielgesetz ab. Die Schweizer Casinos und Lotterie­gesellschaft​en kämpfen mit hohem Einsatz für die Vorlage, von der sie sich neue Umsätze in dreistelliger Millionenhöhe erhoffen.

Bekannt ist, dass sie intensiv am Gesetz mitgearbeitet und ihm im Parlament mit ihren vielen Interessenvertretern zum Durchbruch verholfen haben. Neu ist, dass sie ihre Gegner auch mit anderen Mitteln zu überzeugen versuchen. Das zeigte sich gestern an einer Medienkonferenz des Nein-Komitees. Ein Journalist fragte FDP-Nationalrat Marcel ­Dobler (SG), einen Gegner der ersten Stunde, wie er die Lobbyaktivitäten miterlebt habe. Doblers Antwort: Er habe von der Gegenseite eine Woche nach Zustandekommen des Referendums ein «Angebot» erhalten.

Auf Nachfrage präzisierte er, ein Casino habe ihm einen Verwaltungsratssitz offeriert. Welches, sagte er nicht. Das Casino habe die Anfrage nicht explizit mit dem Geldspielgesetz verbunden. Doch aufgrund des Zeitpunkts ist der Fall für Dobler klar: «Man wollte verhindern, dass ich mich gegen das Gesetz engagiere.» Wenige Wochen vorher hatte er in der Schlussabstimmung des Nationalrats als einer von nur fünf Freisinnigen gegen das neue Gesetz gestimmt.


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