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Weg in die Zukunft bereiten

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Mit dem "Mi­rai" brachte To­yota kürzlich das erste kom­mer­zi­elle Brenn­stoff­zel­len­a​uto auf den Markt. Der Was­ser­stoff­mo­tor die­ses Fahr­zeugs stösst keine gif­ti­gen Ab­gase aus, le­dig­lich Was­ser­dampf. Auch in an­de­ren Be­rei­chen der Nut­zung von Brenn­stoff­zel­len sind ja­pa­ni­sche Fir­men rich­tungs­wei­send.

In unserer Politiklandschaft führt diese Technologie noch ein Schattendasein; die kürzliche Energiedebatte des Nationalrats ging primär in eine andere Richtung, obwohl uns Deutschland aus Erfahrung bereits vor Augen führt: Flatterenergie bringt Probleme. Wohin mit der überschüssigen Energie bei Sonnenschein und/oder zügigem Wind? Mittlerweile werden zu diesen Gegebenheiten gar Negativpreise für Strom fällig; der teuer erzeugten - aber nicht konstant anfallenden und somit nur bedingt plan- und verwendbaren - erneuerbaren Energie wegen.

Sinnvolle Speichermöglichkeiten​ sind demnach gefragt. Wie wär's, die zeitweise überschüssige elektrische Energie in Wasserstoff umzuwandeln, um damit die Tanks von Brennstoffzellenautos​ zu füllen oder auch in anderen Bereichen einzusetzen? Mit der Gewinnung von Wasserstoff in Zeiten hohen Energieangebotes werden gleich zwei Vorteile verwirklicht: Mit der Herstellung von Wasserstoff als Energiespeicher findet die überschüssige Energie einerseits eine sinnvolle Verwendung, andererseits ersetzen Wasserstoffmotorfahrz​euge die herkömmlichen, fossile Brennstoffe verbrennenden Fahrzeuge und schonen damit die Umwelt. Toyota gibt uns Hoffnung. Es ist noch ein weiter Weg; die Politik muss den Weg frei machen.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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50%
(10 Stimmen)
Felix Kneubühl sagte January 2015

Das hätte ich von Ihnen als SVP-Mitglied nicht erwartet. Alle Achtung.


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62%
(13 Stimmen)
Heinz Mahler sagte January 2015

Hört sich Phantastisch an solche Brennstoffzellen, bleibt nur die Frage wie bekommt man Wasserstoff !? Der Wirkungsgrad durch Elektrolyse erzeugter Wasserstoff beträgt meines Wissens ca. 1% . Würde mich schon interessieren wie mindestens 95% Verlusste zu rechtfertigen wäre, sollte das auch Wirtschaftlich realisierbar sein?
Ich weis, ich bekomme nun keine Antwort, leider.


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67%
(12 Stimmen)
Roland Marquis sagte January 2015

Der energetische Wirkungsgrad der Elektrolyse von Wasser liegt bei über 70 % :
http://de.wikipedi​a.org/wiki/Wasserelek​trolyse


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75%
(12 Stimmen)
Bruno Dudli sagte January 2015

Die Nutzung von Wasserstoff in der Mobilität erzielt mit etwa 50 % den höchsten Wirkungsgrad und den besten wirtschaftlichen Effekt – letzteres insbesondere, weil Brennstoffzellenfahrz​euge nur etwa 10–20 kWh Energie (ca. 0,35–0,7 kg Wasserstoff) auf 100 km benötigen. Während Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren etwa 50–150 kWh Primärenergie auf 100 km benötigen, verbrauchen Brennstoffzellenfahrz​euge auch unter Berücksichtigung der Umwandlungsverluste zu Wasserstoff nur etwa 30 kWh primären Wind- oder Solarstromes.
Bezügl​ich Akkus: Ihre Herstellung und Entsorgung wirkt sich wohl sehr positiv auf die Umwelt aus? Und die Lebensdauer von Akkus ist meines Wissens ziemlich beschränkt.


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58%
(12 Stimmen)
Heinz Mahler sagte January 2015

Tut mir leid, wikipedia ist nicht verlässlich. Da wird auch mittels Formel der Brennwert genannt wo der Sauerstoff mitgerechnet wird, nicht der Wirkungsgrad von dem zu verwendenden Wasserstoff. Die genannten 70% sind auch nur in der Verwendung im mix mit Erdgas in der Gasturbine möglich, allerdings auch nur wenn die Wärmeverlusste mitgerechnet werden.
Ist etwa das selbe wie wenn man behaupten würde Ottomotoren hätten einen Wirkungsgrad von 80% wenn man Abwärme und Abgase nutzen würde.


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50%
(2 Stimmen)
Dany Schweizer sagte January 2015

Na da haben wir ja die Speziallisten der Brennstoffzelle gefunden.

Sicher ist der Wirkungsgrad der Brennstoffzelle höher als der des herkömlichen Ottomotors. Aber mit vielen sog. vermischungen von Rechnungen kann man logisch alles zu seinen Gunsten verändern.

Und wenn ich dann nähmlich noch den Umweltfaktor mit einrechne, dürfte viele unserer heute betriebenen Motortypen sehr alt aussehen. Diese müssten sie die Speziallisten hier nähmlich auch in Ihren Wirkungsgrad einrechnen.


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