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Warum verfolgen wir Steuerhinterzieher nicht ebenso?

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Warum ver­fol­gen wir Ver­si­che­rungs- und Staats­be­trü­ger so unterschiedlich?

Stossend sind die höchst ungleichen öffentlichen Aufwendungen, die bei der Verfolgung der Versicherungs- und Staatsbetrüger eingesetzt werden. Während heute Detektive zum Aufspüren von Versicherungs- und Sozialhilfebetrügern eingesetzt werden, wehrt sich eine Mehrheit von PolitikerInnen vehement gegen eine Aufstockung bei den Steuerbehörden und für die Beibehaltung des Steuergeheimnisses in Inland. Dabei wären die Mehreinnahmen durch das Aufspüren von Steuerhinterziehern um einiges höher als die Ersparnisse durch das Aufspüren der Versicherungs- und Sozialhilfebetrüger.


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(6 Stimmen)
Emil Huber sagte March 2018

Steuerhinterziehung ist halt in den Augen Vieler ein "Kavaliersdelikt".
U​nd meistens sind es Gutbetuchte, die Steuern hinterziehen.
Zu denen schaut man herauf, zu Bezüger von Versicherungs- oder Sozialhilfe schaut man herab.
Mentalität eben.
Leistungsloses​ Einkommen "Oben" aus Zinsen, Dividenden, Börsengewinne und auch Steuerhinterziehung sind halt etwas ganz anderes, kostet uns ja auch nichts, oder etwa doch?


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50%
(6 Stimmen)
Georg Bender sagte March 2018

Wer den zugeordneten Rückfluss der Staatsausgaben nicht legal vermeidet, begeht nach meinem Empfinden, Unterschlagung! Ein klarer Straftatbestand. Weil jedoch die Steuervermeidung als Kavaliersdelikt (Spielform) von Vermögenden gewertet wird, lässt man es bei einem Geplänkel bleiben.
Würde die Realität des Geldkreislaufes verstanden, die Judikative hätte diesbezüglich mehr zu tun?

Die Bespitzelung von Sozialleistungsempfän​ger geht von der Irrlehre aus, es würde irgendwo Geld fehlen, resp. kann nicht mehr gedruckt werden. Die Mehrheit der Regierenden (Bürgerliche) unterdrücken eben aus Lust an der Freude!
Die Geldschöpfung ist in Tat und Wahrheit ein Treuhandverhältnis, weil die Banken damit keine Liquidität für den bankübergreifenden Zahlungsverkehr schöpfen können. Zur Umbuchung braucht es eine zusätzliche Bankensystem interne Lösung, entweder über die Zentralbank (Liquiditätsschöpfer von Gesetzes wegen), oder bankübergreifende Korrespondenzkonten. Geld sind Zahlen in den Bankbuchhaltungen. Die Regierenden würden sich besser der Organisation der Geldschöpfung annehmen, dann würde sich manches relativieren und dann könnten sie sich selber entlassen und miteinander in der Wüste unnötige Sandburgen konstruieren?
bauen?​


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29%
(7 Stimmen)
Werner Nabulon sagte March 2018

Die Bespitzelung von Sozialleistungsempfän​​ger geht von der Irrlehre aus, es würde irgendwo Geld fehlen, resp. kann nicht mehr gedruckt werden. Die Mehrheit der Regierenden (Bürgerliche) unterdrücken eben aus Lust an der Freude!

Falsch: Bei mir geht es darum, dass man nicht herumlügt. Nur schon um jene die echte gesundheitliche Probleme zu schützen.
Das vortäuschen einer Invalidität, einer Krankheit sehe ich als eine der schlimmsten Delikte ...es zerstört die Grundbasis Vertrauen Mensch zu Mensch


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(5 Stimmen)
Georg Bender sagte March 2018

Herr Werner Nabulon
Nach meinem Menschenbild, haben Ärzte welchen einen Eid geschworen haben, die Fähigkeit zu entscheiden, ob ein Mitmensch nach dem Gesetz, Invalid ist oder nicht. Wenn nun der Invalide von freiwilligen Observanten als Simulant "entlarvt" wird, kann er seinen Eindruck an die zuständigen Stellen melden. Diese konsultieren den Arzt, welcher weitere Abklärungen macht.

Mord ist weniger schlimm, weil es kein Geld kostet?


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40%
(5 Stimmen)
Emil Huber sagte March 2018

@Nabulon
"Nur schon um jene die echte gesundheitliche Probleme haben zu schützen"
Was zählt denn bei Ihnen zu den echten gesundheitlichen Problemen und was zu den falschen?



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33%
(6 Stimmen)
Werner Nabulon sagte March 2018

Tja Georg Bender,
Warum gibt es dann Einsprachen, werden Ärzte beschimpft, welche keine Gesundheitlichen Probleme feststellen? Schon da beginnen Probleme, dann werden neue Krankheitsbilder, Namen kreiert.
Ich möchte gerne diesen Ärzten vertrauen. Der Arzt der falsche Zeugnisse ausstellt, den Glauben in den Berufsstand zerstört, ist genau gleich schlimm wie der Simulant. Der Glaube in die Ehrlichkeit der Menschen wird zerstört.

Sehen sie, und schon fragt ein Emil Huber spitzfindig, was denn echte gesundheitliche Probleme sind.
Jene die echte Probleme haben, finden sogenannte Observatnen nicht irgend wo am,,,was auch immer sie Tun, was sie mit der Invalidität nicht tun könnten.

Den Mord haben sie Herr Bender aus was für Gründen auch immer, ins Spiel gebracht? Weil sie meinen...klar, sie sind ja der Durchblicker..


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(4 Stimmen)
Werner Nabulon sagte March 2018

Aber Thema Geld, Steuern.
Wer gibt Geschäftsinhabern die Anleitung, wie man Steuern optimieren kann? Das sind die Fachleute aus dem Gebiet ...bis hin zu Juristen..

Wenn das der Fall ist, wird von Linker Seite mit Dreck geworfen, beschuldigt, ob wohl nur die Legalität ausgelotet wird.
Das darf ja nicht sein, dass wer anstelle einer Million Steuer nur 950'000 bezahlt. Oder dass, so lange die Gesetze so waren, Geld in Sicherheit gebracht wurde. (was ich als unehrlich ansehe). Und, immer noch in Sicherheit gebracht wird, in Länder, die genau zu jenen Ländern gehören, die das Maul Steuerflüchtlinge am weitesten Ausgerissen haben.


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60%
(5 Stimmen)
Georg Bender sagte March 2018

Es gibt halt wie immer verschiedene Ansichten!
Wenn jedoch eine Invalidität festgestellt wird, dann greifen die gesetzlichen Abläufe.
Wenn ein freiwilliger Observant eine Ungereimtheit feststellt, so kann er es an die geeignete Stelle melden. Dann werden wieder die vorbestimmten Abläufe aktiviert.
Für dieses "Denunziation" brauchen wir keine Arbeitsstellen schaffen!

Die Libertären in der Politik spielen "Gott" auf Erden! Es wird ihnen kein Geld gestohlen!


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60%
(5 Stimmen)
Georg Bender sagte March 2018

Herr Werner Nabulon

Von welcher Seite? Von unten oder von oben?
Auch das Staatsquotenrückfluss​-System (zugeordnet als Steuern) wurde so kompliziert gestaltet, damit die Armen mehr zurückführen müssen?


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(2 Stimmen)
Werner Nabulon sagte March 2018

Herr Georg Bender,
Die Problematik bei Simulanten ist schon die, dass sie versuchen, im Nahen Umfeld nicht aufzufallen. Wenn jemand eine Meldung erstattet, so jemanden als Denunziant zu bezeichnen? Für mich ist dies das gleiche wie wenn jemand einen Einbruch oder sonst was in der Art meldet. Man ist sogar verpflichtet, finde ich, das zu melden.

Da aber auf Behördenseite (früher) kein Gehör war, musste man fast solche Stellen schaffen, ähnlich einer Polizei. Was ich auch nicht gut finde.
Also, die Problematik von Betrug, von falschen Zeugnissen, "nicht Irrtümer mangels Wissen eines Medizieners" sondern bezahlte falsche Zeugnisse, löst viele Probleme aus.


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(2 Stimmen)
Werner Nabulon sagte March 2018

denunzieren = jemanden aus niedrigen Beweggründen bei der Behörde anzeigen.

Auch wenn ich erfahre, dass jemand pleite ist, aber eine Villa hat, tolle Autos, man meinen würde diese Person sei solvent, aber stattdessen Schulden hat bis an Bach abe, finde ich es angebracht, das zu melden.

Ich bin aber nicht Jurist, nicht Steuerberater, der solchen Personen die Möglichkeit bietet, durch legale Tricks so was zu tun.
Ich frag mich dann nur, was für Charakter solche "Studierten" haben...


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(2 Stimmen)
Georg Bender sagte March 2018

Herr Werner Nabulon

Die Systeme werden von Obrigkeiten so geschaffen, damit Arbeitsplätze (Beschäftigung) entstehen, sinnvoll ist diese Vorgehensweise oft nicht.

Mein naturell! Es interessiert mich überhaupt nicht, was andere Haben oder nicht Haben, solange es meine Lebensqualität nicht beeinträchtigt.

Je​manden wegen Geld zu oberservieren, finde ich Gelinde gesagt menschenverachtend, weil der Rechtsanspruch, niemandem schadet! Die korrekte Vorgehensweise habe ich beschrieben, alles andere sind unsinnige Unterdrückungsspiele,​ aber sie entsprechen dem Geist vieler Menschen, meistens aus bürgerlichen Seite, weil diese aus Dummheit meinen, es würde ihnen Geld fehlen!


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(2 Stimmen)
Werner Nabulon sagte March 2018

Tolle Einstellung, die sie da haben.
Jemand darf die Gesellschaft und seine Mitmenschen belügen, sie/er habe weiss nicht was für gesundheitliche Probleme, die es ihm nicht erlauben, für sein täglich Brot zu arbeiten.

10 Personen, Männer müssen in den Wald, Holz schlagen für den Winter. Einer sagt, ich kann das aus gesundheitlichen Gründen nicht. In der Zeit in der die 9 Holzschlagen, begattet dieser die Frauen der anderen. Dann, im Winter soll man dem Nichtsnutz noch Holz in die Bude bringen, damit er schön warm hat? Da er ja gesundheitlich angeschlagen ist, muss man noch mehr Holz bringen?
Ein Parasit der auf die "Dummheit" und "Leichtgläubigkeit" der Anderen baut, diese mit Lug und Betrug ausnimmt.?

Gegen so etwas hab ich dann wirklich etwas....


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(2 Stimmen)
Werner Nabulon sagte March 2018

Nach meiner Ansicht schauen sie das Soziale miteinander durch ihren "Geldblick" völlig falsch an.
Ich kann "Geld" als (Arbeitspunkte) deklarieren. Heisst, ich gehe dem Bauern helfen, Arbeiten zu erledigen (gibt Punkte), ich helfe der Gemeinschaft einen Weg zu bauen (gibt Punkte), oder ich stelle Gegenstände her.
Diese Punkte stehen auf Zetteln, der, welcher diese Punktezettel hat, hat das Recht, Sachen einzutauschen. Und je mehr Gearbeitet wird, je mehr Zettel und Punkte gibt es.

Das heisst, der welcher mir für einem Arbeit Punkte gibt, steht mir gegenüber in der Schuld. Wenn ich dann den Kartoffelsack abhole, gebe ich Punkte ab, der Bauer schuldet mir nichts mehr.


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(2 Stimmen)
Werner Nabulon sagte March 2018

Wenn ich sparsam lebe, mehr arbeite als ausgebe, habe ich diese und jene Punkte angesammlet.
Die kann ich bei Bedarf einlösen.


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(2 Stimmen)
Georg Bender sagte March 2018

Herr Werner Nabulon
Welch ein konservatives, negatives Menschenbild, aber Sie sind bei der SVP sehr gut aufgehoben?

Im Gegensatz zu Ihnen habe ich ein liberales Denken. Damit verbunden ist ein starkes Team empfinden, Sozialkompetenz und Empathie. "Wir sind darum bin ich"
Diese Einstellung nötigt mich demnach nicht, Mitmenschen zu desavouieren.
Ich habe auch eine Auszeichnung von Herrn Samaranch für über 30 jährige freiwilliges Engagement. Ich rede nicht nur davon, ich habe mich Zeit meines Lebens für die Gemeinschaft eingesetzt, darum verstehe ich, welche Wirkung ein System haben muss!

Es gibt viele Kostgänger, welche die Gutmütigkeit der Mitmenschen ausnützen. Sollen sie doch, sie werden automatisch ausgegrenzt.
Aber darum eine Arbeitsstelle für professionelle Überwachung schaffen, ist im Wissen, dass es unter uns sehr viele freiwillige Observanten (keine Geldentschädigung, oder doch als Prämie?) gibt, doch völlig überflüssig?




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(1 Stimme)
Werner Nabulon sagte March 2018

Och Herr Georg Bender,
für alles und jedes werden Überwachungsstellen geschaffen, ob sinnvoll oder nicht entscheidet jeder nach seinem Empfinden. Und jeder meint, sein Empfinden sei das Richtige.
Lassen sie alle ihr Gärtchen bewirtschaften, dann dürfen sie auch Ihr Gärtchen zum "Allgemeinwohl" bewirtschaften, solche Kritik, Liberal oder Konservativ, oder man meint man hätte genügend Sozialkompetenz, Emphatie...und trotzdem Lügt das System mit falschen Angaben (über das Geld) uns an, und wir bekommen ein Lob...Toll..von einem Menschen..
Sehen sie, man kann alles zerreden, am Schluss zählen Taten, ..


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