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Vollgeld JA: Geldschöpfung auf reales Wachstum beschränken!

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Vollgeld-Initiative JA: SNB soll Geld­schöp­fung auf rea­les Wachs­tum beschränken.

 

An der Vollgeld-Initiative wird kritisiert, dass nicht klar sei, wie die Schweizerische Nationalbank (SNB) sinnvoll entscheiden könne, um wie viel die Geldmenge in einer bestimmten Periode zunehmen soll. In der Geldmengentheorie war lange klar, dass inflationsfreies Wachstum langfristig nur mit einer Geldmengenerweiterung​ gemäss dem realen Wachstum einer Volkswirtschaft möglich ist. Die Geldversorgung der Schweiz liegt seit Jahren über diesem Zielwert (ca. 2%). Die Inflation ist erst auf dem Immobilien- und Aktienmarkt spürbar. Wann wird sie auf die Gütermärkte und die Konsumenten durchschlagen?

Mit einer Vollgeldreform erlangt die Schweizerische Nationalbank wieder die Kontrolle über die gesamte Geldmenge und kann damit Blasenbildungen, Inflation und überbordendes Wachstum direkt verhindern.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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25%
(4 Stimmen)
Walter Wobmann sagte June 2018

Ja, die Vollgeldinitiative kann ich vollends unterstützen. Sie schafft Gewaltentrennung zwischen Geldschöpfung einerseits (wo NUR die Schweizerische Nationalbank zuständig sein soll) und Kreditvergabe, Vermögensverwaltung, Börsengeschäfte, usw., wo nach wie vor die Geschäftsbanken zuständig sein sollen.

Es ist nichts Anderes, als die Wiederherstellung des Geldschöpfungsregals durch den Staat, so wie wir das 1848 und 1907 auch kannten.


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56%
(9 Stimmen)
Georg Bender sagte May 2018

Herr Jordan unser oberster Währungshüter, dass ich nicht lache, darf ungestraft lügen und betrügen, weil die Judikative in verordneter Agonie verharrt. Bananenrepublik!

Ich beschreibe die Systeme und erwähne die Betrügereien, welche in der betreuten Bildung initiiert werden.

Wenn Herr Jordan aus der Betrugslehrmeinung der Fakultät Ökonomie einfach behaupten kann, dass die Banken, die Kundenguthaben (Einlagen kann es nicht geben) wieder für Kredite verwenden können, so ist dies ganz einfach als Betrug zu werten und von der Judikative anzuklagen! Er versteht nicht einmal die Auswirkung der nicht durchlässigen Liquidität - Geldschöpfung (Schneeballsystem) seiner Zentralbank für die Geschäftsbanken. Es ist doch logisch, dass die geschöpfte Liquidität als Guthaben auf den Bankgirokonten, durch die Clearingsalden aus dem Zahlungsverkehr mit BG-Buchgeld, verändert werden und ein Kredit mit bankübergreifender Auswirkung gewährt werden kann. Wenn jedoch der Leistungsnachfrager und der Leistungserbringer dieselbe Bankverbindung haben, so wird das Bankgirokontoguthaben​ nicht verändert, aber entsteht so oder so eine höhere Geldmenge!

Die Deutsche Bundesbank, Bank of England und verschiedene Ökonomen, so auch Prof. M. Binswanger, haben die Aussage von Jordan als Betrug deklariert. Wo bleibt die Judikative und Empörung der Bevölkerung?



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50%
(10 Stimmen)
Simon Matt sagte May 2018

SNB-Präsident Jordan kritisiert die Vollgeld-Initiative: "Das Geld der Bürger würde an Wert verlieren."

https:​//www.blick.ch/news/p​olitik/snb-praesident​-jordan-kritisiert-di​e-vollgeld-initiative​-das-geld-der-buerger​-wuerde-an-wert-verli​eren-id8395596.html


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47%
(15 Stimmen)
Thomas Binder sagte May 2018

Danke, Herr Schneider!

In diesen Zeiten immer noch grösser werdenden globalen und nationalen Wahnsinns geht es nicht um Männer gegen Frauen, Weisse gegen Schwarze, Amerikaner gegen Russen, Juden und Christen gegen Moslems, Linke gegen Rechte, etc. pp, sondern um empathische verantwortungsvolle gegen gewissenlose verantwortungslose Menschen.

Vielleic​​​​​ht interessiert Sie auch mein Stück zum Thema?

Vollgeldini​​​tiative: Ja natürlich, ich bin doch nicht blöd!
https://www.vi​​​mentis.ch/dialog/re​a​d​article/vollgeldi​ni​ti​ative-ja-natuer​lic​h-i​ch-bin-doch-n​icht​-blo​ed/


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50%
(12 Stimmen)
Werner Nabulon sagte May 2018

Bei der Arena habe ich noch etwas anderes verstanden.
Nur das Geld was man in Form von Gold oder Noten zu Hause aufbewahrt, ist sicher. Zumindest sicher vor den Banken.



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35%
(17 Stimmen)
Georg Bender sagte May 2018

Wieder 2 notorische Daumen nach unten Drücker ohne Respekt! Reine Charaktersache. Ohne Begründung kann kein Wissen entstehen!
Was hat die Geldmenge mit dem realen Wachstum zu tun? Wachstum kann auch mit Geldbesitzumlage entstehen. Wer seine Bedürfnisse abgedeckt hat, die Vorsorge gesichert kann den Restbetrag an Bedürftige verschenken. Höheres Geldvolumen im Umlageverfahren.

D​aumen nach unten drücken, nicht vergessen, aber trotzdem lernen!


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33%
(15 Stimmen)
Georg Bender sagte May 2018

Herr Alex Schneider

Die Preisspiele sind Menschen gemacht. Inflation soll die Aufbewahrung vernichten und die Wirtschaft am laufen halten.
Wenn die Reichen ihre Bedürfnisse längst abgedeckt haben, resp. die Einkommen den Alltag abdecken, wird man sich hüten, in der Realwirtschaft die Preise zu erhöhen, wenn die Kaufkraft bei den meisten Menschen fehlt!

Mein Vorschlag: Den Geldschöpfern aus dem Nichts, die Eigengeschäfte und die Rechtsnatur Aktiengesellschaft verbieten. Dem Staat die Gemeinwohlaufgaben schulden- und zinsfrei abzudecken. Der Rückfluss (Volumen), wird wie heute, zur Preisstabilität und Umwelt zugeordnet. Das Belohnungssystem könnte auch durch den Staat erfolgen, wenn ein Produktion (Erfindung) das Leben erleichtert und der Natur nicht schadet.


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83%
(12 Stimmen)
Hanspeter Heeb sagte May 2018

Sorry Herr Bender, aber auch ich versteh nicht alles, was Sie schreiben. Wenn Sie Ihren Vorschlag in einem Blog etwas genauer beschreiben würden, könnte ich diesen eher bewerten. Meine Erfahrung ist, dass die Leute mit Daumen runter auch einfach aufzeigen, dass Sie die Botschaft nicht nachvollziehen können. Das hat mit Respektlosigkeit eigentlich nichts zu tun. Vielleicht müsste man die Däumchen noch durch ein Sturnrunzeln ergänzen, für den Fall, dass man die Botschaft nicht versteht.


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50%
(14 Stimmen)
Georg Bender sagte May 2018

Werter Herr Hanspeter Heeb

Herzlichen Dank für die Mitteilung. Ich bin kein Schriftsteller, ich beschreibe, hier die Geldschöpfung wie sie sich präsentiert. Ich setze also Mitdenken voraus? Wenn ich etwas nicht verstehen kann, so frage ich nach, wie mit den Daumen?

Ich habe die Geldschöpfung ausführlich in verschiedenen Blogs im Zusammenhang mit dem Geldsystem beschrieben.
In der gestrigen Arena Sendung, habe ich höchstens 30 Minuten verfolgt, weil mir die Betrügereien auf den "Wecker" gehen.
Auf die Frage an BR U. Maurer, ob er sich vorstellen kann, das Geld für die Budgetabdeckung schuldenfrei zu erhalten, meinte er, NEIN. Die Begehrlichkeit sei zu gross! Er will sich selber schützen, komisch? Dummheit oder Kalkül. Ich meine Kalkül, mit Unterdrückung lässt sich eine Bevölkerung besser "führen" als mit Eindämmung der Begehrlichkeit Intelligenz). Er würde vielleicht überflüssig?

Tatsa​che bleibt, Geld entsteht aus dem Nichts, wie denn sonst, und folgt dem Belohnungssystem (Arbeit/Leistung). Es kann unendlich bedarfsgerecht geschöpft werden. Die Banken verleihen kein Geld, sie schöpfen Geld mittels Kreditvergaben und Eigengeschäften. Die Kundenguthaben sind auf der Schöpfungsseite Schulden und Investitionen, also bereits verwendet. Die Banken können der Logik folgend, nicht mit dem nicht mit Kundengeld "arbeiten". Sie schöpfen es für ihre Eigengeschäfte aus dem Nichts. Verstanden?
Die Liquidität der Geschäftsbanken wird von der Zentralbank bestimmt. Sie schöpft das notwendige Volumen für den bankübergreifenden Zahlungsverkehr, mit den Geschäftsbanken, mittels Eigengeschäften.
Die​se Eigengeschäfte verletzen auf das Gröbste den Sinn der Geldschöpfung für die Realwirtschaft. Kein Wort wurde darüber verwendet, stattdessen LUG und TRUG!

Frau Feri von der SP, Sozialministerin in Wettingen, kann das Vollgeld nicht verstehen. Sie versteht, wie alle Anwesenden inkl. BR Maurer das existierende System nicht oder darf es berufsbedingt nicht verstehen. Wäre der Zahler-Mythos überwunden, ihr Job wäre überflüssig!

Lange​ Rede kurzer Sinn:
Die Geldschöpfung mittels Kreditvergaben wurde dem Bankensystem überbunden. Daraus kann für die Bank, rechtlich keine Haftung erwachsen. Sie erfüllt ein Treuhandderivat. Die Banken können auf den Rückfluss, welche nur mit Neuverschuldung (Gewinne oder Ersparnisse) möglich ist, keinen direkten Einfluss nehmen. Wie gesagt die Eigengeschäfte und die Rechtsnatur AG müssten im Sinne der Geldschöpfung, verboten sein. Das Geld ist vom Delkredererisiko befreit und dem Staat werden die Budgets schulden- und zinsfrei abgedeckt. Der Rückfluss, nicht Bezahlung geht gar nicht (Mythos), dient der Preisstabilität und zusätzliche Abdeckung der faul gewordenen Geldschöpfung.

All​es verstanden? Meine Mailadresse: georg p bender at hispeed p ch (p = Punkt)
Man kann mich also jederzeit unentgeltlich fragen? Ich möchte Wissen verbreiten, welches in der betreuten Bildung, bewusst nicht gelehrt wird.

Vorschlag an ARENA: Zahler - Mythos und Wahrheit? Die Existenzkämpfe und Armut wären nicht mehr möglich!

Seien Sie gegrüsst Georg Bender


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92%
(12 Stimmen)
Hanspeter Heeb sagte May 2018

Danke Herr Bender, das scheint mir einigermassen nachvollziehbar.


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54%
(13 Stimmen)
Georg Bender sagte May 2018

Herr Hanspeter Heeb

Was ist nachvollziehbar?
Das​ die Guthaben aus Kreditvergaben und Eigengeschäften (sollte verboten sein) entstehen? Die Banken, nicht wie Herr BR Maurer, die Ökonomen und Bevölkerungen meinen, aus den Kundenguthaben, Kredite gewähren können?

Das Führungsinstrument Unterdrückung mit Existenzkämpfen und Armut kann mit Dummheit umgesetzt werden, wogegen ein Eindämmung der Begehrlichkeit, nur mit Intelligenz möglich ist! Es ist wie in der Erziehung, die Kinder davon zu überzeugen, dass man sein Gespartes (Schulden der Anderen) sinnvoll ausgeben soll, schwieriger ist, als einfach ein NEIN ohne Erklärung! Ein Staat welcher eine Schuldenbremse für notwendige Ausgaben einsetzt, muss zwingend in die Psychiatrie!

Die Eigengeschäfte und die Rechtsnatur Aktiengesellschaft in der Geldschöpfung, sind zusammen mit dem Steuer- und Sozialzahler-Mythos (Phantome), die Krebsgeschwüre im Denkvermögen der Menschen! Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, wir hätten zeitnah eine Revolution, Henri Ford, 1863-1947!

In diesem Sinne würde mich interessieren, ob Sie wissen, wie die Geschäftsbanken, ihre Liquiditätserforderni​sse erfüllen können? Bei der Beantwortung dieser Frage, erkennt man das Schneeballsystem ganz leicht. Die Judikative müsste längst tätig werden, liegt aber in verordneter Agonie!

Grüsse Georg Bender







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75%
(8 Stimmen)
Emil Huber sagte May 2018

G.Bender

"Mein Vorschlag: Den Geldschöpfern aus dem Nichts, die Eigengeschäfte und die Rechtsnatur Aktiengesellschaft verbieten."

Wäre ein an sich guter Vorschlag, setzen Sie eine Initiative auf und gehen Sie Stimmen sammeln. Nur fürchte ich, es wird viel Zeit vergehen, bis die Stimmen gesammelt sind, Jahre dauern bis die Initiative zur Abstimmung gelangt und die Gegner werden ausrufen wie bei Vollgeld:

Bender Initiative NEIN
riskant
teuer
schädlich

Und dann sind wir wieder gleich weit oder gar zurückgeworfen.

De​r Bundesrat - wie viele andere sind einfach gegen Vollgeld, einen Gegenvorschlag, Gegenentwurf sucht man vergebens.
Offensich​tlich ist in der Schweiz das Bankensystem mega stabil, auch in der Schweiz ist plötzlich wieder alles mega stabil, wenn ich mir die Horrorszenarien vorher bei Abstimmungen wie der Rentenreform und von dem Frankenschock in Erinnerung rufe.. .

Offensichtlich sind in der Regierung lauter Opportunisten am Werk...


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71%
(7 Stimmen)
Emil Huber sagte May 2018

In der Debatte zur Revision zum neuen Bundesgesetz über die Währung und die Zahlungsmittel (WZG) im Ständerat (Wintersession 1999, dritte Sitzung 08.12.99) soll Bundesrat Kaspar Villiger folgendes treffend bemerkt haben «Die Zahlungsmittel, die von Privaten ausgegeben werden, zum Beispiel von den Geschäftsbanken, werden hier nicht geregelt; das wird grundsätzlich dem Markt überlassen. Wo ist da Unabhängigkeit der SNB?


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75%
(8 Stimmen)
Emil Huber sagte May 2018

Der ehemalige Bundesrat Kaspar Villiger schrieb am 08.12.1999

"Intere​ssant ist ja, dass sich das Geld als Zahlungsmittel im Laufe der Jahrhunderte sehr stark verändert hat, und die faktisch verwendeten Zahlungsmittel stellen heute eine sehr breite Palette dar. Wir reden hier über Münzen, über Noten, aber es gibt auch Checks, es gibt Debit- und Kreditkarten, und es gibt neuerdings auch elektronisches Geld. Alles das wird in der Umgangssprache als Geld bezeichnet. Dieses Gesetz regelt aber nur das Geld im engsten Sinne; es geht um das gesetzliche Zahlungsmittel, also um Geld, welches vom Staat bzw. von der Zentralbank ausgegeben wird und mit welchem der Schuldner eine Geldschuld mit befreiender Wirkung, wie man sagt, abtragen kann. Dazu gehören neben den Münzen und den Banknoten neu auch die Sichtguthaben bei der Schweizerischen Nationalbank.
Die Zahlungsmittel, die von Privaten ausgegeben werden, zum Beispiel von den Geschäftsbanken, werden hier nicht geregelt; das wird grundsätzlich dem Markt überlassen. Hier bestünde höchstens dann Regulierungsbedarf - das muss man natürlich verfolgen -, wenn beispielsweise die Ausgabe von elektronischem Geld künftig die Führung einer vernünftigen Geldpolitik verunmöglichen oder beeinträchtigen würde. Das müssten wir dann im Rahmen einer Totalrevision des Nationalbankgesetzes prüfen."

https://w​ww.parlament.ch/de/ra​tsbetrieb/amtliches-b​ulletin/amtliches-bul​letin-die-verhandlung​en?SubjectId=203


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20%
(5 Stimmen)
Georg Bender sagte May 2018

Emil Hube
Kaspar Villiger hat Unrecht. Das GB-Buchgeld gibt es seit ewigen Zeiten.. Schon zu Beginn meiner Lehre 1960, hatten wir Zahlen in den Bankbuchhaltungen. Nur wurde es, wie heute immer noch nicht, verstanden!

Wenn der Gegner sich derart massiv ins Zeug legt, muss der Reflex eintreten und JA stimmen!
Erstaunlich​ finde ich, dass die Initianten die Geldschöpfung des Bundesrates kritisieren, welche die Lehrmeinung der Fakultät Ökonomie entspricht. Wer ist Lehrer und wer Schüler?

Die Klage ist längst fällig. Die Judikative auch in verordneter Agonie!


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60%
(5 Stimmen)
Emil Huber sagte May 2018

Natürlich gab es das GB Buchgeld wohl schon immer, der Bericht über Villiger ist aus dem Jahre 1999. Seither hat der elektronische Zahlungsverkehr stark zugenommen, nur noch um die 10% sind ja noch Bargeld, ich denke 1999 war es schon noch etwas mehr.

Wenn man bedenkt dass die gesetzlichen Mindestreserven gerade 2.5% sind sollte man sich schon fragen, wie man damit noch etwas regulieren will.
Tiefer ist nur noch die EZB mit 1%.

"Hier bestünde höchstens dann Regulierungsbedarf - das muss man natürlich verfolgen -, wenn beispielsweise die Ausgabe von elektronischem Geld künftig die Führung einer vernünftigen Geldpolitik verunmöglichen oder beeinträchtigen würde. Das müssten wir dann im Rahmen einer Totalrevision des Nationalbankgesetzes prüfen"

Nun, hat der Bundesrat in den letzten 18 Jahren irgend etwas unternommen?


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50%
(2 Stimmen)
Georg Bender sagte May 2018

Emil Huber

Das Buchgeld, geschöpft von den Geschäftsbanken wurde erst 1999 geregelt und als nicht gesetzliches Zahlungsmittel definiert. Dazwischen (über 200 Jahre) hat man es einfach toleriert. Wahnsinn! Es wurde gelehrt, dass Geld nur die Zentralbank Geld schöpft (Lehre und Bankkarriere). Elektronisch, deshalb, weil es über Informatik verbucht wird. Vorher wurden per Telefax oder brieflich das Geld via Korrespondenzkonten (Überziehungskredite = System hilft sich selbst) untereinander oder später über Clearing SNB, abgewickelt und maschinell verbucht!

Die Geldschöpfung ist nicht vernünftig, solange das Bankensystem, Eigengeschäfte tätigen können, welche die Verfassung verletzen. Es kann nicht sein, dass der Gesetzgeber einer Branche, gesetzlich Vorteile verschafft. Gleichheit?

Die Geldschöpfung hätte im Westen längst geändert werden müssen. Staat = schuldenfrei Abdeckung des Budgets, Verbot AG und Eigengeschäfte!

St​attdessen werden die geschöpften Guthaben, dem Delkredererisiko (Eigenmittel = Spielform) zugeordnet. Renditeparasiten mit Staatsgarantie!

Si​e hätten besser die Eigengeschäfte verboten und das GB Buchgeld ebenfalls als gesetzliches ZM anerkannt, nur dann wäre das Delkredererisiko weggefallen. Die Judikative hätte zusätzlich auch die Lehrmeinung längst kassieren müssen!
In einer Demokratie und Rechtstaat, einfach unglaubliche Vorgänge? Respekt zollen, sicher nicht!

Ein Schelm der nachdenkt?


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67%
(3 Stimmen)
Georg Bender sagte May 2018

Emil Huber

Die Daumen nach unten Drücker sind respektlos und fühlen sich scheinbar sehr wohl, wenn sie betrogen werden? Kollektives Versagen?


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50%
(2 Stimmen)
Georg Bender sagte May 2018

Kollektive Versagen oder das Denkvermögen ist nicht durchblutet?

Ich erkläre die Realität, aber die Obrigkeitshörigkeit hat ihre Spuren hinterlassen.

Das Brot entsteht mit Wasser, Mehl, Salz und anderen Zutaten. Die Obrigkeitshörigen, würden wohl auch glauben, dass Wasser, Mehl und die Zutaten aus Brot entstehen?

Realsat​ire:
Wie sagte doch ein Analphabet (Daumen nach unten Drücker):Habe gerade ein interessantes Buch der Fakultät Ökonomie über die Geldschöpfung gelesen....! Habe immer gemeint, Geld (Guthaben) würde aus dem Nichts, mittels Kreditvergaben geschöpft. Von Eigengeschäften steht nichts. Nun muss ich mein Denken revidieren!



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100%
(4 Stimmen)
Hanspeter Heeb sagte May 2018

Herr Bender hat recht, Buchgeld gibt es soit der Erfindung des Wechsels. Damit wurde die Geldmenge ausgeweitet und nicht nur der Zahlungsverkehr effizenter. Das Problem ist wahrscheinlich, dass Wechselschulden oder das Buchgeld in früherer Zeit noch einigermassen überblickbar waren. Wie überall macht vermutlich die Menge das Gift.


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50%
(2 Stimmen)
Georg Bender sagte May 2018

Herr Hanspeter Heeb

Wechsel, Checks (Wertpapiere) wurden letztendlich immer mit Buchgeld abgerechnet. Anstelle der Informatik wurden die Buchungen maschinell (Manpower) verarbeitet.

Der Bundesrat übernimmt in seinem Wahlbüchlein, die Geldschöpfungslehre der Fakultät Ökonomie, welche nur so von Unwahrheiten wimmelt. Meiner Meinung nach braucht es endlich ein Verstehen der Geldschöpfung, damit die Eigengeschäfte und die Rechtsnatur Aktiengesellschaft, welche verfassungswidrig sind, verboten werden. Damit könnte die Geldschöpfung, im Sinne des Geldes umgesetzt werden und das Delkredererisiko wegbedungen werden. Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum das Buchgeld, welches schon seit 200 Jahren in der heutigen Form umgesetzt wird, erst 1999 geregelt wurde und erst noch falsch, weil man den Betrügern von Mont Pelerin, Montreux mit Friedrich Hajek und seinen Betrügern aus Chicago, gefolgt ist. In Ergänzung dazu, wurde gleichzeitig die Irrlehre von Mackenroth übernommen, wonach einzig die Lohnsumme, als Volkseinkommen zu gelten habe! Die Sozialwerke folgten diesem Betrug! Im Westen unisono, Zufall?

Wenn den Menschen klar wird, dass Geld unendlich bedarfsgerecht geschöpft werden kann, also nicht vom Geld der Reichen abhängig ist, können die Ökonomen und Regierende nicht mehr behaupten, dass Geld fehlen würde! Die Sozialämter könnten geschlossen werden.

An den Reaktionen der Menschen (Daumen nach unten Drücker) erkennt man sehr gut, wie erfolgreich die Gehirnwäsche von Vorbetern umgesetzt wird! Die Vollgeldinitiative sollte den Geist wecken, stattdessen wird aus Denkfaulheit, den weisungsgebundenen Obrigkeiten geglaubt? Die Judikative müsste längst dem Betrugsspiel ein Ende setzen.

Kollektive Versagen resp. das Denkvermögen ist wohl nicht gut durchblutet?

Reals​atire:
Wie sagte doch ein Analphabet (Daumen nach unten Drücker):Habe gerade ein interessantes Buch der Fakultät Ökonomie über die Geldschöpfung gelesen....! Habe immer gemeint, Geld (Guthaben) würde aus dem Nichts, mittels Kreditvergaben geschöpft. Von Eigengeschäften steht nichts. Nun muss ich wohl mein Denken revidieren!





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