Abstimmungen, Initiativen > National > Für krisensicheres Geld: Geldschöpfung allein durch die Nationalbank! (Vollgeld-Initiative),

Versuchslabor Schweiz?

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Für die Wirt­schaft hätte die Voll­geld-I­ni­tia­ti​ve nur ne­ga­tive Fol­gen. Es wären nur noch Kre­dite aus Spar­gel­dern oder nach Be­wil­li­gung durch die Na­tio­nal­bank mög­lich. Stel­len Sie sich vor, Sie haben eine gute Ge­schäfts­idee und müss­ten mo­na­te­lang auf einen Kre­dit war­ten. Oder Sie wol­len ein Haus kau­fen und müs­sen auf den Ent­scheid der Na­tio­nal­bank war­ten. Heut­zu­tage muss man schnell und fle­xi­bel sein. We­ni­ger Kre­dite be­deu­ten we­ni­ger In­ves­ti­tio­nen in In­fra­struk­tur, In­no­va­tion und Ar­beitsplät­ze. Das Aus­land wäre hoch­er­freut, wenn sich die Schweiz auf die­ses Ex­pe­ri­ment ein­las­sen wür­de. Es könnte dann ruhig zu­schau­en, ob es funk­tio­niert oder nicht.

Es gibt für mich keinen Grund, ein gut funktionierendes Finanzsystem auf den Kopf zu stellen. Darum stimme ich NEIN am 10. Juni 2018.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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67%
(6 Stimmen)
Alex Müller sagte Vor einem Tag

Die Vollgeldinitiative erscheint mir als Stimmbürger wie eine Zumutung an meine Entscheidungsfähigkei​t.
Das jetzige Geldsystem soll durch eine anderes ersetzt werden. Das Wissen darum, wie das herauskommen könnte, ist nicht ausprobiert und auch nicht durch Planspiele oder ähnliches einer Prüfung unterzogen worden.
So bleibt mir als Stimmbürger nur zwischen einem "Geld-Glauben" und dem andern "Geld-Glauben" zu wählen. Und ich frage mich, ob die Initianten "glauben", mit der Vollgeldinitiative gäbe es keine der jetzigen Probleme mehr.


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33%
(3 Stimmen)
Emil Huber sagte Vor einem Tag

Unternehmer gegen Geldschöpfen von Privatbanken:

Das Geld müsse wieder unter demokratische Kontrolle kommen. Deshalb unterstützt Ivo Muri die Vollgeldinitiative.
​Der Luzerner Besitzer der «Zeit AG» in Sursee ist einer der wenigen Wirtschaftsvertreter,​ welche die Initiative zur Einführung eines Vollgelds unterstützen.

Geld​ regiert wohl die Welt, aber wer regiert über das Geld? Heute seien dies weitgehend die Privatbanken, die im Gegensatz zu früher selber Geld schöpfen können. Viele in der Schweiz wüssten nicht, sagt Ivo Muri, dass heute das meiste Geld nicht mehr von der Nationalbank stamme, sondern elektronisches Geld der Privatbanken sei. Die Privatbanken würden damit die reale Wirtschaft verzerren. Sie würden sich mit Eigengeschäften (Private Equity) in die reale Wirtschaft einmischen und mittels geschöpftem Geld die Lohnstruktur in der realen Wirtschaft verzerren.

Wenn der demokratische Rechtsstaat Wirtschafts- und Armutspolitik betreiben wolle, müsse er das Geldsystem kontrollieren können. Die Politik könnte dann dafür sorgen, dass keine Armut mehr entstehe, so dass die Bekämpfung von Armut überflüssig würde.

Ivo Muri wörtlich: «Unterstellen wir das Geldsystem demokratischer Kontrolle, wird sich das Sozialgefälle rasch ausgleichen. Kooperation statt Wettbewerb und Solidarität statt Egoismus und Neid sind die logische Folge daraus. Ein Rechtsstaat, der seine eigenen Bürgerinnen und Bürger nicht mehr vor wirtschaftlicher Not (Arbeitslosigkeit) schützen kann, kann unmöglich demokratisch sein. Er ist feudalistisch.»

ht​tps://www.infosperber​.ch/Wirtschaft/Vollge​ldinitiative-National​bank-Unternehmer-vs-P​rivatbanken


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40%
(5 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 4 Tagen

Herr Jordan unser oberster Währungshüter, dass ich nicht lache, darf ungestraft lügen und betrügen, weil die Judikative in verordneter Agonie verharrt. Bananenrepublik!

Ich beschreibe die Systeme und erwähne die Betrügereien, welche in der betreuten Bildung initiiert werden.

Wenn Herr Jordan aus der Betrugslehrmeinung der Fakultät Ökonomie einfach behaupten kann, dass die Banken, die Kundenguthaben (Einlagen kann es nicht geben) wieder für Kredite verwenden können, so ist dies ganz einfach als Betrug zu werten und von der Judikative anzuklagen! Er versteht nicht einmal die Auswirkung der nicht durchlässigen Liquidität - Geldschöpfung (Schneeballsystem) seiner Zentralbank für die Geschäftsbanken. Es ist doch logisch, dass die geschöpfte Liquidität als Guthaben auf den Bankgirokonten, durch die Clearingsalden aus dem Zahlungsverkehr mit BG-Buchgeld, verändert werden und ein Kredit mit bankübergreifender Auswirkung gewährt werden kann. Wenn jedoch der Leistungsnachfrager und der Leistungserbringer dieselbe Bankverbindung haben, so wird das Bankgirokontoguthaben​ nicht verändert, aber entsteht so oder so eine höhere Geldmenge!

Die Deutsche Bundesbank, Bank of England und verschiedene Ökonomen, so auch Prof. M. Binswanger, haben die Aussage von Jordan als Betrug deklariert. Wo bleibt die Judikative und Empörung der Bevölkerung?



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25%
(4 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 4 Tagen

Was haben wir bei einer Annahme der Vollgeld-Initiative in den kommenden Jahren zu erwarten?
Niemand anders sollte dies besser abschätzen können als unser Nationalbank-Präsiden​​t Thomas Jordan.

Herr Jordan als höchster Währungshüter, mit Wissen (Betrugslehrmeinung) aus der Ökonomie der dämlichsten Denklehre, sollte m.E. zurücktreten, weil er seine Arbeit nicht versteht. In jedem anderen Unternehmen würde so gehandelt. Die ZB ist doch eine Aktiengesellschaft?
Auszüge aus seinem Märcheninterview mit zwei ahnungslosen Journalisten des Blick:

Thomas Jordan: Es gibt zwei zentrale Elemente: Die Banken wissen aus Erfahrung, dass nicht alle ihre Kunden ihr Geld auf ihrem Kontokorrentkonto gleichzeitig abheben wollen. Deshalb können sie einen Teil dieser Gelder für Kredite verwenden. Die Vollgeld-Initiative will diese Möglichkeit kappen. Banken dürften die Gelder auf den Kontokorrentkonten, das heisst zum Beispiel auf den Lohnkonten, nicht mehr für die Finanzierung von Krediten verwenden.

Antwort​ Georg Bender: Herr Jordan warum betrügen Sie? Die Geldschöpfung erfolgt immer aus dem Nichts, wie denn sonst, mittels Kreditvergaben und Bankinvestitionen (sollte verboten sein). Das Umgekehrte ist physikalisch nicht möglich!
Oder verstehen Sie, Ihr Liquiditätsschöpfungs​volumen, welche Höhe nur Sie bestimmen können (keine Durchlässigkeit) für die Geschäftsbanken zur Manövrierung des GB-Buchgeldes, als Kundenguthaben mit welchem Kredite gewährt werden können? Ich nehme nicht an, dass der oberste Währungshüter, der dümmste im Land ist? Soll man Sie wegen bewusst falscher Aussage gerichtlich anklagen?

Ich will keine Schätzung machen. Die Kosten hängen stark von Zinsniveau und Konjunktur ab. Wichtig ist der Grundsatz: Das Geld könnte nicht mehr arbeiten, weshalb die Kosten für die Bürger steigen und die Kreditvergabe verteuert und kompliziert würde.

Antwort Georg Bender: Die Kosten sind so oder so, im Produktepreis einkalkuliert. Die zugeordnete Kaufkraft ist und bleibt entscheidend!

Jord​an: Das Bild der Initianten von unserem Bankensystem ist verzerrt. Banken können heute nicht einfach Geld aus dem Nichts schaffen. Eine Bank braucht für ihre Aktivitäten Geld, das ihr von Kunden zur Verfügung gestellt wird. Sie kann nur Geld ausleihen, wenn sie auch Einlagen hat. Und: Kredite sind nicht grundsätzlich etwas Negatives. Im Gegenteil: Nur mit Krediten kann die Wirtschaft wachsen.

Antwort Georg Bender: Woher stammen die Kundenguthaben (Einlagen können systemimmanent nicht existieren)? Vom Pflaumenbaum gepflückt. Ermotti hat den gleichen Scheiss erzählt. Für wie dumm halten Sie, Ihre Bürger. Treten Sie ab, aber schleunigst!

Jordan: Unsere Arbeit würde erschwert. Wir könnten die Geldmenge nur noch erhöhen, aber kaum mehr reduzieren. Auch könnten wir keine Devisenmarktintervent​ionen durchführen, die in den letzten Jahren zum Kampf gegen den Aufwertungsdruck des Frankens ja enorm wichtig waren.
Die Nationalbank hat die Geldmenge in den letzten Jahrzehnten noch gar nie reduziert!
Jordan: Weil die Geldnachfrage enorm gestiegen ist. Die Wirtschafts- und Währungslage verlangte, dass die Nationalbank die Geldmenge stark ausdehnte.

Antwort​ Georg Bender: Interventionen erhöhen die Liquidität der Banken. Die Geschäftsbanken erhöhen das Geldspielwarenvolumen​ ihrer Kunden. Diese Eigengeschäfte sind das toxische Gift im Geldsystem! Es ist ein gutes Geschäft für die Geschäftsbanken. Es wären auch Gebühren für den Umtausch denkbar.



Jorda​n: Die Kontokorrentkonti werden sicherer, ja. Aber das ganze System wird dadurch nicht sicherer. Hingegen sind die Banken im letzten Jahrzehnt durch andere Massnahmen viel sicherer aufgestellt: durch höhere Eigenkapital- und Liquiditätsvorschrift​en sowie eine intensive Überwachung der Banken durch die Finanzmarktaufsicht Finma und durch bessere eigene Risikokontrolle.

A​ntwort Georg Bender: Die Eigenkapital- und Liquiditätsspiele sind dem Delkredererisiko der Geldschöpfung geschuldet, welches es im Sinne des gesetzlich vorgeschriebenen Geldes, niemals geben dürfte. Die Ökonomen aus der dämlichsten Denklehre haben aber das SAGEN? Wie blöd müssen die Regierenden und Judikative sein?





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60%
(5 Stimmen)
Benedikt Jorns sagte Vor 5 Tagen

Was haben wir bei einer Annahme der Vollgeld-Initiative in den kommenden Jahren zu erwarten?
Niemand anders kann dies besser abschätzen als unser Nationalbank-Präsiden​t Thomas Jordan:
https://www.blick.c​h/news/politik/snb-pr​aesident-jordan-kriti​siert-die-vollgeld-in​itiative-das-geld-der​-buerger-wuerde-an-we​rt-verlieren-id839559​6.html


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33%
(6 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 5 Tagen

Wie ich gelesen habe, soll Herr C. Wermuth eine Anfrage betreffend elektronischem Zentralbankgeld für die Wirtschaft an den BR gestellt haben. Ich kenne den Inhalt nicht.

Meine Frage, im Verstehen des Geldsystems im Gegensatz zum BR, würde lauten:
Die Geldschöpfung wurde als Pflichtleistung dem Bankensystem übergeben. Warum wurde aus dieser Pflicht heraus, ein Delkredererisiko erfunden, anstatt mit dem Verbot, einerseits der Rechtsform Aktiengesellschaft und andererseits der Eigengeschäften, die Risiken im Sinne des Geldes als Ersatztauschmittel für Arbeit und Leistung, dem Staat resp. Zentralbank zu überbinden? Auch der Zusammenbruch der Sparkasse Thun war verfassungswidrig, weil von Gesetzes wegen einzig das Zentralbankgeld vorhanden war! Verordnete Agonie für die Justiz, welche bis heute anhält!"

In diesem Sinne hoffe ich sehr, dass in diesem Zusammenhang auch die Betrügereien betreffend Steuer- und Sozialzahler-Mythos (Phantom) überwunden werden. Das seit jeher unendlich bedarfsgerecht schöpfbare Geld aus dem Nichts, kann nicht fehlen (Logik), wenn die Regierenden mit ihren Spielereien, als Betrüger entlarvt werden. Das Buch von Warren Mosler (7 Betrügereien...) sollte als Pflichtlektüre gelten! Bischof und seine 16 Räuber, sind gerade damit beschäftigt, ein neues Betrugsspiel zu kreieren. Der Staat braucht in korrekter Umsetzung des Geldsystems, im Prinzip keine Einnahmen zur Abdeckung der Gemeinwohlaufgaben. Er ordnet den Rückfluss zur Preisstabilität zu! Nebenbei: Die MWST ist wie alle anderen Rückflüsse im Preis des Endproduktes enthalten. Sie können die Spielereien darum herum selber verifizieren.





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67%
(6 Stimmen)
Benedikt Jorns sagte Vor 5 Tagen

Ich habe mich zwar vorwiegend mit Mathematik und Physik sowie Informatik befasst, doch Volkswirtschaft ist ein wenig mein "Hobby". So habe ich eben als Nebenfach an der Uni Bern auch Nationalökonomie studiert. Seither sind für mich volkswirtschaftliche Überlegungen bei allen politischen Entscheidungen ganz klar zu beachten. Hier meine Gründe für ein überzeugtes "Nein" zur Vollgeld-Initiative.


Die jährliche Zunahme der in einer Volkswirtschaft umlaufenden Geldmenge ist nicht messbar wie dies beispielsweise der im Folgenden auftretende Volkswirtschafter Alex Schneider in seinem eigenen Beitrag verkündet. Zudem wäre nicht allein die Geldmenge sondern auch ihre Umlaufgeschwindigkeit​​​ zu beachten. Messbar ist hingegen die sich aus der umlaufenden Geldmenge ergebende Inflationsrate. Sowohl in den USA wie auch bei der Europäischen Zentralbank wird eine Inflationsrate zwischen 1,5% und 2% angestrebt. In der Schweiz lag sie lange Zeit viel zu tief. Letztes Jahr stieg sie nun doch - wenn auch zögerlich - auf 0,6%. Unsere Nationalbank schöpft zwar schon seit vielen Jahren in grosser Menge neues Geld, nicht etwa um es in der Schweiz in Umlauf zu bringen, sondern um es in ausländische Währung zu wechseln und dann möglichst Gewinn bringend anzulegen. Dabei gab es zum Teil auch sehr fragwürdige Investitionen in die Weiterentwicklung der Ölförderung der USA. Doch in gleichem Mass wie wir so zu ausländischem Geld kamen, haben ausländische Zentralbanken Schweizerfranken erhalten. Weltweit kein anderes Land hat den ausländischen "Investoren" auch nur annähernd soviel Geld in die Hand gedrückt. Doch diese haben nicht wie unsere Nationalbank das Ziel, kurzfristige Gewinne zu erzielen. Vielmehr sind sie daran interessiert, sich in Firmen mit grossem Know-how einzukaufen und längerfristig sogar zu übernehmen. Zwar sind dies zum Teil Länder, die dann auch durch gut ausgebildete Fachleute viel Wissen in diese Firmen in der Schweiz hineinbringen, doch ein mulmiges Gefühl bleibt leider bestehen.

Unsere Wirtschaft und insbesondere die Rolle des in ihr umlaufenden Geldes ist sehr schwierig zu verstehen. "Beweisen" wie in der Mathematik oder der Physik lässt sich fast nichts. Doch eines ist ganz klar zu erkennen: Die Wirkung der Vollgeld-Initiative abzuschätzen, ist äusserst schwierig. Wer meint, mit einigen wenigen Argumenten die "Wahrheit" zu verkünden, überschätzt sich gewaltig. Gemäss heutigem Wissensstand hat eine Veränderung der umlaufenden Geldmenge sehr rasch eintretende und in ihrem Ausmass schlecht voraussehbare Wirkung. Die Schweiz hat im internationalen Vergleich eine sehr gut laufende Volkswirtschaft. Hier eine stark wirkende Änderung vorzunehmen, wäre unbegreiflich und verrückt!


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56%
(9 Stimmen)
Georg Stamm sagte Vor 6 Tagen

A. Vitali hat recht, seinem Beitrag ist eigentlich nichts mehr beizufügen. Man könnte noch sagen, dass es unverantwortlich ist, der SNB soviel Geldmacht zu geben wie es die Vollgeldleute wollen.


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22%
(9 Stimmen)
Alex Schneider sagte Vor 7 Tagen

Wo wurde die ungeheure Aufblähung der Geldmenge durch eine Nationalbank getestet? In Südamerika! Mit welchem Erfolg?


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33%
(12 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 7 Tagen

Ich stimme auch Nein, Herr Vitali.
Aber nicht weil dann Kredite nur noch aus Spargeldern möglich wären, sondern weil das Geld von der Nationalbank welches die Banken als Kredite vergeben würden, eben nach wie vor nicht aus Spargeldern, sondern aus dem Nichts stammen würden.

Die Vollgeldinitiative gibt vor, Nationalbankgeld aus dem Nichts sei „sichererer“ als sonstiges Geld aus dem Nichts. Das ist vom Prinzip der Logik her unmöglich.

Die Initiative ist deshalb schlecht, weil sie mit diesem Scheinargument das Geld aus dem Nichts grundsätzlich anerkennt und weil sie die Manipulationsmacht über dieses Fiat-Money innerhalb einem kleinen Kreis von nicht kontrollierbaren, demokratisch nicht legitimierten und von den internationalen Geldsystem- Herrschern abhängigen Nationalbank-Influenc​er monopolisieren will.


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50%
(8 Stimmen)
Emil Huber sagte Vor 7 Tagen

Und woher stammen denn ursprünglich die Spargelder, wenn nicht auch aus dem Nichts, vom Pflaumenbaum vielleicht?

Das Vollgeld auf den Konten (Sparkonten mit Verzinsung ausgenommen) ist schon sicherer, weil das Geld im Konkursfall der Bank dem Kunden selbst gehört. Das Buchgeld welches die Geschäftsbanken selbst erzeugen sind ja nur ein Anrecht in Zahlen auf Geld als gesetzliches Zahlungsmittel und bis jetzt sind alleine Banknoten und Münzen gesetzliches Zahlungsmittel. Mit dem Buchgeld der Geschäftsbanken kann man nicht direkt bezahlen, das geht nur über Umwege.


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33%
(6 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 7 Tagen

Zurzeit, Herr Huber, stammen Spargelder ursprünglich ebenfalls aus dem Nichts. Das ist es ja, was ich kritisiere!

Nun zwei Fragen an Sie um Ihren Text besser verstehen zu können:

1. Welchen​ Umweg benötigt es anstelle einer „direkten Bezahlung“ wenn ich ab meinem Geschäftsbankenkonto,​​ also mit „ungesetzlichem Zahlungsmittel“, die gesetzlichen Steuern bezahlen will?

2. Wie sicher ist mein Spargeld, wenn ich es in Bar, also mittels „gesetzlichem Zahlungsmittel“ auf mein Geschäftsbankenkonto einzahle?


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33%
(6 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 7 Tagen

Bravo Herr Emil Huber

Die GB-Buchgeldschöpfung ergibt keine Liquidität. Aus den Krediten entstehen die Guthaben. Das Umgekehrte ist nicht möglich. Die Manövriermasse für den bankübergreifenden Zahlungsverkehr, welche die Zentralbank für die Geschäftsbanken schöpft, wird hin und her geschoben! Weil eine Bank dadurch mehr Guthaben, welche der anderen Bank abgebucht wird, erhält, meinen diese Verwirrten, es handle sich um Kundenguthaben.
Aber um das zu verstehen reicht nicht nur Herr Knall's Denkvermögen nicht aus, sondern auch Vitali, und seine Regierungskollegen inkl. BR Maurer sind überfordert.

Die Steuerreform 17 zeigt den einfältigen Spieltrieb dieser Geldblinden Akteure.

Im Umsatz sind alle die Umlagen, welche diese Spielgestalter ausdenken, enthalten.
Abrechnun​g zwischen Wirtschaft und Staat = fertig!

Kommission​ ab in die Wüste, Sandburgen bauen!


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33%
(6 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 7 Tagen

Herr Hans Knall

Ihre beiden Fragen, stellen ein schlechtes Zeugnis für Anlageberater aus!
1. Das Geschäftskonto ist ein Geldkonto, also ausserhalb der Bankbilanz! Wenn Sie nun, ein verzinstes Konto möchten, so wählen Sie ein Anlagekonto (bilanzwirksam). Elektronisch geht eine Umlage ca. 0,01 Sekunde!
2. Das Bargeld haben Sie vom Pflaumenbaum erhalten und nicht von einem Geld- oder Anlagekonto. Ich hoffe die Verbuchungsschnelligk​eit habe ich Ihnen vorgängig erklärt?
Das Geldkonto = Geschäftskonto (nicht bilanzwirksam) enthält kein Delkredererisiko.

​Es gibt nur eine einzige Frage im Zusammenhang mit der Initiative? Welche Kriterien werden umgesetzt, um das von der SNB bestimme Kreditvolumen unter die Banken zu verteilen?

Aber auch dieses Problem lässt sich lösen.




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14%
(7 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 7 Tagen

Statt erneut mit unverständlichem Gesocks gleich in mehreren aufeinanderfolgenden Kommentaren meine sicherlich berechtigten und ernstgemeinten Fragen zu Herrn Hubers Beitrag zuzumüllen, Herr Bender, lassen Sie doch mal jemanden anders zu Wort kommen!

Vielleicht​ Jemanden der in der Lage ist, die Fragen überhaupt zu verstehen…



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25%
(4 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 6 Tagen

Herr Hans Knall

Müll produzieren Sie und die Daumen nach unten Drücker, welche meinen, Bargeld pflücke man vom Pflaumenbaum.
Die Vorgabe man darf nur Kredite aus Kundenguthaben gewähren würde bedeuten, dass es keine Geldmengenerhöhung mehr gäbe! Also nur noch Privatversorgung. Sie leihen von Ihrem aus der Anlageberatung "verdienten" Vermögen, Geld aus. Kapitalmarkt heisst das Spiel!
Zusammenhänge korrekt verstehen ist für Sie Müll!


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50%
(4 Stimmen)
Emil Huber sagte Vor 6 Tagen

Hans Knall

1. Welchen​ Umweg benötigt es anstelle einer „direkten Bezahlung“ wenn ich ab meinem Geschäftsbankenkonto,​​​ also mit „ungesetzlichem Zahlungsmittel“, die gesetzlichen Steuern bezahlen will?

Antwort es braucht das Buchgeld der Nationalbank, welches derzeit das einzige Buchgeld ist, welches gleichzeitig auch gesetzliches Zahlungsmittel ist, um Zahlungen von einer Bank zur anderen durchführen zu können. (Spielregel) Ausser man würde nach alter Manier einen Boten losschicken, welcher Bargeld von einer Bank zur anderen hinüberträgt oder auch wieder zurück, je nachdem, welche Bank gerade der Zahlungsempfänger ist.

2. Wie sicher ist mein Spargeld, wenn ich es in Bar, also mittels „gesetzlichem Zahlungsmittel“ auf mein Geschäftsbankenkonto einzahle?

Wenn Sie Bargeld zur Bank bringen wird der Betrag auf ihr Konto gutgeschrieben und Sie haben wieder "nur" Buchgeld. Was bedeutet, Sie haben zwar ein Anrecht auf Bargeld in der eingezahlten Summe plus allfällige Zinsen.
Durch die Bargeldeinzahlung steigt die Liquidität der Bank und sie kann das von Ihnen eingezahlte Bargeld z.B für Barauszahlungen an andere Kunden benutzen.

Aber sicherer ist es nicht, da müssten Sie schon einen Safe bei der Bank haben wo Sie das Bargeld aufbewahren.
Sinn der Vollgeldinitiative ist es ja gerade, dass das Buchgeld der Kunden ebenfalls wie das Buchgeld der Nationalbank zu gesetzlichem Zahlungsmittel wird.

G.Bender wird sicher intervenieren, wenn ich etwas übersehen oder falsch verstanden habe?


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0%
(1 Stimme)
Georg Bender sagte Vor 6 Tagen

Herr Emil Huber

Alles korrekt! Beim Vollgeld ist wahrscheinlich auch das Geschäftskonto ein Geldkonto, also gesetzliches Zahlungsmittel, weil es für den Zahlungsverkehr verwendet wird.

Warum die Trennung zwischen gesetzlichem ZM und GB-Buchgeld überhaupt vorgenommen wurde, ist für mich, rechtlich sehr fragwürdig. Der Gesetzgeber hat dem Bankensystem die Pflicht auferlegt, die Geldschöpfung vorzunehmen. In diesem Zusammenhang, hätten die Eigengeschäfte verboten werden müssen. Die Goldgräberzeit haben wir längst überwunden. Devisenbestände sind Schulden aus dem Ausland, also im ordentlichen Umfang völlig i.O. Die Welt hat sich weiterentwickelt.


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25%
(4 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 6 Tagen

Ich weiss jetzt nicht, Herr Huber, ob Sie mich nur verarschen wollen, oder ob Sie tatsächlich an das glauben, was Sie da erzählen.

Sie wollen mir also allen Ernstes weismachen, dass mein „ungesetzliches“ Buchgeld-Zahlungsmitt​el mit dem ich die Steuern bezahle, zuerst in „gesetzliches“ Nationalbank-Buchgeld​-Zahlungsmittel umgetauscht werden muss?
Schon die Vorstellung dernach es Nationalbank-Buchgeld​ geben würde, welches irgendwer von Geschäftsbanken-Buchg​eld unterscheiden könnte, ist ganz einfach hälä.

In Wahrheit ist es doch so: Ich weise meine Bank an, einen gewissen Betrag ab meinem Konto (Buchgeld) an die Steuerverwaltung zu überweisen. Sofern der überwiesene Betrag mit jenem auf der Steuerrechnung übereinstimmt, ist der Staat damit zufriedengestellt. Er akzeptiert mein Buchgeld und hat danach keine Möglichkeit irgendwie Regress zu nehmen, indem er behauptet, es habe sich dabei nicht um „gesetzliches Zahlungsmittel“ gehandelt.
Schon gar nicht findet bei diesem Vorgang irgendwo ein Tausch in Nationalbank-Buchgeld​ statt.

Im zweiten Fall geben Sie ja selber an, dass mein „gesetzliches Zahlungsmittel“ in Bar sofort zu „ungesetzlichem Zahlungsmittel“ erklärt wird, sobald ich es auf mein Konto einzahle. Dies obschon mir die Bank bestätigt, dass dieser Geldbetrag mir gehört.

Warum unter diesen Gesichtspunkten noch immer viele Leute nicht verstehen wollen, dass man hier von einem „Vollbetrugssystem“ sprechen muss, ist nicht erschliessbar.
In Bezug auf die Abstimmung müssen aber auch jene die den Sachverhalt erfassen einsehen, dass auch die Vollgeldinitiative dieses Betrugssystem nicht zu knacken vermag, ja es sogar noch verschlimmert.


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0%
(2 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 6 Tagen

Herr Hans Knall
Sie verstehen das Währungs- und Zahlungsmittelgesetz WZG nicht, Sie verstehen den Vorgang der Schöpfung der Liquidität- resp. Manövriermasse (gesetzliche Zahlungsmittel) durch die Zentralbank mit den Geschäftsbanken nicht, aber labbern den Daumen nach unten Drücker, Ihre Weisheit vor. Einfach bedenklich! Zuerst lernen, verstehen versuchen und dann fragen. Die Geldschöpfung entsteht eben aus Kreditvergaben und Eigengeschäften, daraus entsteht das Guthaben (nicht physisch vorhanden)!

Das Buchgeld der Geschäftsbanken kann nicht im Hause der Zentralbank zirkulieren, weil es nicht als Liquidität existiert. Die Zentralbank schöpft die Liquidität der Geschäftsbanken mittels Eigengeschäften. Sie alleine bestimmt die Höhe des Zirkulationsvolumen, welche auf den Bankgirokonten für den Zahlungsverkehr der GB-Buchgeldes (kein gesetzliches Zahlungsmittel) bereitstehen.

Ihre​ Märchenerzählung glauben die meisten Menschen. Es ist und bleibt ein Märchen! Aber über das Vollgeld fabulieren, jedoch das bestehende System nicht verstehen, ist typisch! Sie begehen in gewisser Weise Betrug?

Dieses duale System hat den Hintergrund, dass die BG-Schöpfung (kein gesetzliches Zahlungsmittel) ein Delkredererisiko enthält, nicht aber die BG-Schöpfung der Zentralbank (gesetzliche Zahlungsmittel). Es hätte auch im Sinne des Geldes (kein Delkredererisiko, also Vollgeld) anders organisiert werden können. Sämtliche Geldschöpfung wird von der Zentralbank resp. Staat garantiert!



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0%
(2 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 5 Tagen

Herr Hans Knall

Zur Ergänzung. Wenn der Leistungsnachfrager und Leistungserbringer dieselbe Bankverbindung haben, so wird das GB-Buchgeld umgebucht! Es wird einfach akzeptiert, aber der Leistungserbringer könnte Bargeld verlangen! Aber wenn er das Bargeld wieder auf sein Bankkonto einzahlt, hat er wieder BG-Buchgeld! Der Bargeldverkehr ist eingeschränkt.

Es ist eben alles nur ein Geldspiel als Ausgleich für die Arbeit/Leistung. Der Leistungsnachfrager kauft die Arbeit/Leistung, der Leistungserbringer verkauft seine Arbeit/Leistung. Nach Ihrer Meinung mit Falschgeld, ist jedoch völlig unerheblich, weil ein Leistungsaustausch stattgefunden hat!


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25%
(4 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 5 Tagen

Für Sie mag es völlig „unerheblich“ sein, Herr Bender, dass der von Ihnen behauptete „Leistungsaustausch“ in Wirklichkeit ein Tausch von echter Arbeit /Leistung gegen Falschgeld ohne jeglichen Wert ist.

Für die meisten Menschen ist es aber sicher nicht unerheblich. Genau deshalb sollen sie ja auch über diese Wirklichkeit möglichst im Unklaren gelassen und mit viel Theoriebrimborium dem niemand folgen kann, vom eigentlichen Kernbetrug abgelenkt werden…


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0%
(2 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 5 Tagen

Herr Hans Knall

Sie haben wieder nicht verstanden. Aber ist ja auch nicht erstaunlich.
Ich habe klar und deutlich erwähnt, dass es unerheblich ist, welcher Ersatztauschwert verwendet wird, wenn gleichwertig taxierte Leistungen anteilig ausgetauscht werden.

Aber Ihr Zahlungsverkehr Verständnis sollten Sie noch beurteilen? das Wesentliche eines ,Geldsystems!


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55%
(11 Stimmen)
Emil Huber sagte Vor 7 Tagen

Herr Vitali

Man kann schon gegen Änderungen sein, aber dann sollte man auch einen Gegenvorschlag /Gegenentwurf im Gepäck haben.
Aber man lässt wohl am liebsten alles so wie es ist? Genau wie bei der "Finanzierung" der AHV, welche man immer noch aus Löhnen statt aus dem Endprodukt / Endverbruch erzeugt.

Was wollen Sie tun, damit nicht wieder Ereignisse wie 1991 in Thun passieren, wo Bankkunden über 220 Millionen Franken Privat- und Geschäftsvermögen verloren haben.
Besonders dramatisch war das für die Kleinsparer:

https​://www.derbund.ch/wir​tschaft/standard/Bank​encrash-in-Thun-ersch​uetterte-1991-die-Sch​weiz/story/19639955

Die esisuisse stellt maximal CHF 6 Milliarden zur Verfügung.
Im Falle einer Finanzkrise müssten mehrere hundert Milliarden Schweizer Franken gesichert werden - die sechs Milliarden der Einlagensicherung sichern also nur rund 1 bis 2 Prozent der Guthaben.

Und finden Sie die Eigengeschäfte der Nationalbank sowohl auch der Privatbanken völlig in Ordnung, welche mit Geld, das sie selber schöpfen, auf Einkaufstour gehen und Immobilien, Gold und Wertpapiere damit kaufen?
Wehe, wenn der Privatbürger mit selbst geschöpftem Geld auf Einkaufstour geht!
Und haben Sie als Nationalrat bei 400'000 Finanzprodukten, alleine in Deutschland noch eine Übersicht?
Weltweit werden es wohl noch mehr sein?

Dieses Zitat bringt es auf den Punkt:

"Dass aber die Geldschöpfung ohne Wertschöpfung in der Finanzwirtschaft in dreihundertfach grösserem Ausmass von Statten geht, erwähnen diese nicht. – Wo bleibt da der Gegenwert? – Wo bleibt da das Vertrauen in unser Wirtschaftssystem?"

http://matthias.ch/​​

Zudem ist der Vorschlag, dass neben dem Notengeld nun auch das Buchgeld nur noch durch die Nationalbank geschaffen werden darf kein Versuchslabor, das Gleiche fand schon einmal mit Bargeld statt.
Etwas Geldgeschichte:

"D​ie Schweizerische Nationalbank wurde gegründet, damit nicht mehr jede Geschäftsbank eigenes Geld herausgeben konnte. Und heute?

Wo über ein Gesetz oder eine Institution diskutiert oder gar gestritten wird, lohnt sich oft auch der Blick zurück: Warum hat man ein Gesetz, eine Institution überhaupt eingeführt, geschaffen? Was war das Problem, das man damit lösen wollte? War es dann auch der richtige Weg, mit den erhofften positiven Auswirkungen?

Auch​ wenn sich die Zeiten ändern, aus der Geschichte zu lernen ist nicht verboten!

Das haben – und es war ein kluger Schritt! – nun auch die Initianten der Vollgeld-Initiative getan. Und sie haben, was sie gefunden haben, auch richtig platziert: Als Korrektur auf die Informationen der Generalversammlung der Schweizer Nationalbank.

Priv​ate Banknoten führten zu Problemen

«Vor 1891 stellten in der Schweiz fast 40 Geschäftsbanken eigene Banknoten her. Von diesen privaten Banknoten gab es bald einen problematischen Wildwuchs. Das Stimmvolk reagierte konsequent. Gegen den Widerstand der Banken wurde mit einer Volksabstimmung die Gründung der Schweizerischen Nationalbank entschieden. 1907 nahm sie ihren Betrieb als Bank des Souveräns auf. In der Botschaft schrieb der Bundesrat in etwas umständlichen aber deutlichen Worten, weshalb er die Geldherstellung nicht mehr den Banken überlassen wollte: 'Es wurde stets anerkannt, dass es im Hinblick auf die Souveränität leichtsinnig wäre, ein Kreditinstrument wie das einer Emissionsbank in die Hände einer Finanzoligarchie zu legen, ihre Mittel an sie abzugeben und damit zu ermöglichen, dass das öffentliche Interesse versklavt und privaten Interessen geopfert wird.' Auch die Liberalen empfahlen damals, das alleinige Recht zur Geldschöpfung dem Souverän zu übergeben.» (Zitat aus der anschliessenden Medienmitteilung)

​Alles einfach vergessen?

«Inzwis​chen stellen die Geschäftsbanken die Mehrheit unseres Geldes wiederum selbst her: das elektronische Geld auf unseren Konten (das sogenannte Buch- oder Giralgeld, Red.). Es wird von den Banken virtuell aus dem 'Nichts' hergestellt und macht heute 90 Prozent der Schweizer Geldmenge aus. Nur noch 10 Prozent sind Bargeld von der Nationalbank. Die Geschäftsbanken stellen eigenes Geld her, um damit selber Finanzprodukte und Immobilien zu kaufen oder Kredite zu vergeben.» Die Schlussfolgerung: «Die Schweizerische Nationalbank befürwortet heute diese Privatisierung des Geldes, indem sie die Vollgeld-Initiative ablehnt.» «Die Nationalbank hat ihren Gründungszweck, nämlich, dass die Geldherstellung nicht 'in die Hände einer Finanzoligarchie' gehört, offensichtlich vergessen», so Sprecher Dr. oek. Reinhold Harringer.»"

https​://www.infosperber.ch​/Artikel/Wirtschaft/V​ollgeld-Verstandnis-E​rklarung



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38%
(8 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 7 Tagen

Ich habe gerade die Idee WAK zur Steuervorlage 17 gelesen und begriffen!

Die Politiker bearbeiten die Symptome und meinen, wenn für die Wirtschaft der Rückfluss (nicht Bezahlung = hängt mit dem Verstehen des Geldsystems zusammen) gesenkt wird, also die Gewinne erhöht werden, und die Konsumenten und Nutzer, die Zeche abdecken müssen (weniger Geld zur freien Verfügung), könnten ihre Betrügereien, Erfolg haben?

Zum Mitdenken: Im Endpreis des Produktes sind sämtliche Wirtschaftsfaktoren einkalkuliert. Dieser Umsatz wird von den Konsumenten und Nutzern mit ihrem zugeordneten frei verfügbaren Einkommen, generiert. Warum werden Steuer- und Sozialrückflussspiele​ kreiert, anstatt diesen Umsatz zwischen Wirtschaft und Staat abzurechnen. Der Erwerbstätige erhält das frei verfügbare Einkommen!
Die Kommissionsmitglieder​ und weitere Regierende (Wichtigtuer) könnten in die Wüste auswandern, um Sandburgen bauen zu können. Dort werden sie feststellen, dass es zu wenig Sand gibt?

Die Vollgeldinitiative muss doch jedem Menschen den Geist wecken, dass es nicht Geld fehlen kann, sondern nur an der Organisation (Verknappungsspiele = Unterdrückung)!

Ei​ndämmung der Begehrlichkeit statt Unterdrückung durch Irrwitzige?


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46%
(13 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte Vor 7 Tagen

Herr Vital

Sorry für wie dumm halten Sie eigentlich die Bürgerinnen und Bürger immer noch?

Sie machen sich selber hier zum Narren.




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40%
(10 Stimmen)
Thomas Binder sagte Vor 7 Tagen

Nur ganz bestimmt Persönlichkeitsgestri​ckte können derart lügen ohne rot zu werden:

UBS Ermotti weiss nicht wie Geld entsteht!
https://ww​w.youtube.com/watch?v​=5m5ifQV4aIg


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60%
(10 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 7 Tagen

Herr Albert Vitali

Auch die FDP versteht das Geldsystem nicht, aber sie redet von einem gut funktionierenden Finanzsystem. Eine solche Arroganz nehmen sich nur Ökonomen und Regierenden heraus!

Die Geldschöpfung wird per Gesetzt dem Bankensystem überbunden. Obwohl das System der Geldschöpfung aus dem Nichts, in der heutigen Form, schon seit über 200 Jahren (Bank of England) umgesetzt wird, hat es die Judikative und Regierende erst im Jahre 1999 geschafft ein Gesetz für das Buchgeld zu erstellen. Und erst noch Grottenfalsch! Im Westen unisono angewendet. Wobei einige Länder, intelligenter waren. Staat Kanada z.B. darf sich nur bei der Zentralbank refinanzieren. Ist nicht dem Geldspielwarenmarkt (Domäne der sog. Bürgerlichen) ausgeliefert!

Die Rechtsnatur Aktiengesellschaft und Eigengeschäfte für die Geldschöpfer sind verfassungswidrig. Um dies begreifen zu können, muss man eben das Geldsystem verstehen, Herr Vitali! Die Judikative müsste längst tätig werden. Verordnete Agonie?

Aus der aktiven Geldschöpfung mittels Kreditvergaben und Eigengeschäfte (sollte verboten sein) entsteht das Guthaben (Passiven). Es ist also physikalisch nicht möglich aus Guthaben, Kredite gewähren zu können. Diese Transformation, wie es der Bundesrat und die Regierenden nennen, sind reine Hirngespinste resp. Phantome.

Lassen Sie sich die Funktion und Auswirkung (Täuschung Kundenguthaben für Kredite) des Schneeballsystems Manövriermasse oder Liquidität, geschöpft von der Zentralbank mittels Eigengeschäften (sollte verboten sein) für die Geschäftsbanken (nicht durchlässig), erklären. Vielleicht kann Ihnen und Ihre "einfältigen" Kollegen, Herr Jordan weiterhelfen? Die 99,9% der Ökonomen können Sie auch nicht befragen, weil die Spezies haben die Geldschöpfung nicht begriffen. Ausnahme: Prof. M. Binswanger!

Nebenbei viel wichtiger:
Im Wissen, dass Geld unendlich bedarfsgerecht geschöpft werden kann (mir dem VGI sollte diese Tatsache jedem Bürger bewusst geworden sein?), warum fehlt Geld für die Sozialwerke und warum verstehen wir uns als Steuer- und Sozialzahler, wenn doch Geld zuerst ausgegeben (Geldschöpfung) werden muss? Paradigma Wechsel (natürliche Intelligenz) vom Führungsinstrument Unterdrückung mittels Existenzkämpfe und Armut (Idiotie) hin zur Eindämmung von Begehrlichkeit (Intelligenz), würde die Gesellschaft verändern. Die Ökonomen und Regierende würden endlich geistig gefordert. Wie viele dieser Spezies werden überflüssig?



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