Wirtschaft > Im-/Exportwirtschaft,

USA führen Schutzzölle ein.

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Ungleichgewichte in der Han­dels­bi­lanz rufen nach Ausgleichsmassnahmen

Man sollte ausserordentlich grosse Handelsbilanzungleich​gewichte gar nie aufkommen lassen. Das sorgt immer für wirtschaftspolitische​ Massnahmen und Gegenmassnahmen.


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67%
(6 Stimmen)
Alex Schneider sagte March 2018

Ein wichtiger Grund für den Wahlsieg von Donald Trump war der Gewinn der Staaten im Mittleren Westen. Diese hatten einen Niedergang ihrer Industrien und in der Folge eine Abwanderung von Bevölkerung zu verkraften. Es ist mir unerklärlich, wieso die früheren amerikanischen Regierungen nichts Entscheidendes taten gegen diese negative Wirtschaftsentwicklun​g in diesen Staaten. In der Schweiz hatte die Uhrenregion kurzzeitig auch eine Baisse durchzustehen. Dank weitsichtigen Investoren und vielleicht auch Glück ist diese Baisse überwunden worden. Ich kann mir aber für die Schweiz nicht vorstellen, dass man ganze Regionen ohne wirtschaftspolitische​ Gegenmassnahmen ausbluten liesse.


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60%
(5 Stimmen)
Georg Bender sagte March 2018

Herr Alex Schneider

Weil in den USA alles Soziale, Kommunismus bedeutet und dieser Lehrsatz mit der Muttermilch eingesogen und später am Küchentisch und betreute Bildung, weiter eingehämmert wird, kann man das Volk immer an der Nase herumführen!
Bei uns geschieht es in ähnlicher Weise! Eine Grundsicherung sei wirtschaftlich nicht verkraftbar und der Staat schade der Wirtschaft, lauten bei uns die Lehrsätze.
Kein wesentlicher Unterschied, damit die Ökonomen und Regierende, ihre nicht notwendige "Wichtigkeit" tagtäglich zur Schau stellen können.


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67%
(9 Stimmen)
Frank Wagner sagte March 2018

Der letzte US-Präsident der Zölle auf Stahl erhoben hat war George W. Bush, ich glaube das war 2002 oder 2003. Nach zwei Jahren wurden diese wieder aufgehoben, verschiedene Studien belegten im Nachhinein das diese Schutzzölle ca. 200‘000 Arbeitsplätze gekostet haben ... IN DEN USA.

In seiner Idee damit die einheimische Stahlindustrie zu schützen hatte er nämlich übersehen das die Zölle vielleicht die Stahlindustrie schützen, aber in Industrien die Stahl verarbeiten und deren Rohstoffpreise massiv stiegen Arbeitsplätze gefährden. Am Ende haben weit mehr Menschen ihre Arbeitsplätze verloren als überhaupt in der Stahlindustrie arbeiten.


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50%
(8 Stimmen)
Georg Bender sagte March 2018

Herr Simon Matt
Danke für das Vertrauen.
Die Inflation war in den USA nicht anders als bei uns!
Ich habe keine ökonomisch eindeutige Erklärung zur Inflation! Inflation wird durch einen Warenkorb, also im nachhinein ermittelt. Der Warenkorb ist eine statistische Grösse und es sind auch nicht alle Ausgaben darin enthalten! Z.B. sind die derzeit steigenden Krankenkassenprämien nicht enthalten. Wenn der Gärtner, sein Leben also nicht nach dem Korb richtet und die nicht im Warenkorb enthalte Bedürfnisabdeckung ansteigt, nimmt der Lohn eben ab!

In gesättigten Märkten in welchen wir nun leben, kann es ökonomisch keine Inflation geben, eher ein Preiszerfall (zu viel produziert).
Grundregel: Es wird einfach versucht die Preise zu erhöhen, die Reaktion wird abgewartet und allenfalls wieder angepasst. Es ist eben alles ein Spiel? Von der Geldmengenerhöhung aus welcher einzig Arbeitsplätze, Ersparnisse und Gewinne entstehen können, wollen eben viele partizipieren. Der Gärtner gehörte nicht dazu! Er hat die Preise zu tief kalkuliert resp. die Konkurrenz hat ihn dazu gezwungen? Verdrängungswettbewer​b?

Die von selbständig Erwerbenden meist gehörte Ansicht: Ich muss die ganze Soziallast alleine tragen, bei Dir als Angestellter, übernimmt der Arbeitgeber als Sozialpartner die Hälfte!
Ein Denkfehler aus eingehämmerter Bildung: Der Arbeitgeber kommt weder für das Erwerbseinkommen auf nocht beteiligt er sich an den Soziallasten. Der Geldwert wird, wie bei Dir, einzig von den Konsumenten und Nutzern generiert. Geldkreislauf heisst das Spiel! Du must die Preise korrekt kalkulieren. Wenn Dein Angebot nicht Kundenfreundlich genug, resp. die Konkurrenz günstiger, so musst du dir die klar werden, Selbständigkeit = dein eigener Chef höher gewichten, als das Einkommen!





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33%
(9 Stimmen)
Giorgio Plaz sagte March 2018

Nun, ich teile hier die Meinung eines deutschen Makroökonomen:

TRU​MP HAT RECHT - Heiner Flassbeck zu den US Strafzöllen

https:​//www.zdf.de/nachrich​ten/heute/interview-s​trafzoelle-mit-heiner​-flassbeck-100.html

auch gegenüber Deutschland, übrigens...


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44%
(9 Stimmen)
Georg Bender sagte March 2018


Fragt niemals die Ökonomen (ausgebildeter Wahrsager), m.E. die dämlichste Denklehre, weil sie den Menschen gar nicht sehen “dürfen”? Zudem können oder dürfen diese Spezies, das Geldsystem in seiner Entstehung und vor allem Auswirkung in der arbeitsgeteilten Wirtschaft nicht verstehen. Zufall? Ursache des Wirtschaftlichen Versagens!
Die Regierenden als Denkkopierer regeln die Symptome, nicht aber die Ursachen ihres Denkens und natürlich Handelns. Die Freihandelsabkommen zerstören zudem den Planeten!
In einer globalisierten Welt, müssen die Sozialstandards (Leben in Würde) nach der Stärke ihrer Volkswirtschaft von der OECD festgelegt werden, und Export mit Subventionen ist ein völliges NO GO!
Bis zum 21. JH. wurde die Geldmenge derart ausgeweitet (nicht getilgte Bankschulden und nicht abgeschriebene Bankinvestitionen), sodass eine "Bedingungslose Grundsicherung" längst umgesetzt sein müsste (J.M. Keynes).
Mit der Finanzierungsfrage zeigen die erwähnten Spezies, dass sie die Auswirkung einer Produktpreiskalkulati​on und vorhandener Kaufkraft, nicht verstehen können oder eben dürfen, damit die Unterdrückung (einfachste Führungsvoraussetzung​) der Menschen auch funktioniert. Die alltäglichen Betrügereien werden auch noch von den Medien unterstützt. Die Blogteilnehmer von Vimentis, scheinen mit ihrer Unterdrückung sehr gut leben zu können?



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80%
(10 Stimmen)
Alex Müller sagte March 2018

Handelsfachleute und Oekonomen halten von wenig von Strafzöllen. ein Gleichgewicht ist nie zu erreichen. Sonst müsste jedes Land immer gleichviel importieren wie exportieren.
Aber Trump- als Einmannbetrieb - hört auf niemanden. Er regiert auch nicht. Er macht eigentlich nur das was er am liebsten macht: Brandreden halten während seiner Dauer- Wahlveranstaltungen, wo ihm eingeladene Fans zujubeln. Denkendes Publikum ist da nicht gefragt. Es geht um medialen Radau. Alles für die Zwischenwahlen.
Kürz​lich hat er die Akte für die Strafzölle unterschrieben. Inszeniert mit Leuten in Stahlarbeitermontur. (Ob das auch echte Stahlarbeiter waren, lässt sich nicht sagen). Aber eine Geste von Trump ist mir geblieben. Als er die Unterschrift fertig hatte, klatschten die Leute brav. Und er langte mit einer Hand in eine Schachtel und reichte ein Handvoll (Kugelschreiber?) nach hinten zu den Arbeitern, ohne sich umzusehen, ohne einem Arbeiter die Hand zu geben. Er blickte unentwegt in die Kamera.



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