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Spielen wir doch Frieden: « Wie geht das?»

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Spielen wir doch Frieden: « Wie geht das?»
(Gedanken zum Fluglotsenurteil)
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Ein paar Kinder spielen Krieg, da kommt eine gutmütige Pazifistin und feurige Anhängerin der Genderideologie des Weges! Sie schlägt ihnen vor doch Frieden zu spielen. Die Kinder sind begeistert. Sie beraten sich, halten einen Kriegsrat ab und nach zwei Stunden kommen sie zur gutmütigen Dame zurück und fragen sie, wie man den Frieden spielt? Sie ahnen nicht, was diese Frage bewirkt, den die glühende Pazifistin und Anhängerin der Genderideologie muss zugeben, dass sie es auch nicht weiss. Plötzlich ahnt sie, dass sie in Vielem von falschen Annahmen ausging. Man muss den Kindern nicht lernen Krieg zu spielen. Machtkampf und Positionen erkämpfen gehört zum Leben und der Friede muss erlernt werden, das ist die bittere Wahrheit und da die gutmütige Pazifistin und feurige Anhängerin der Genderideologie gerade nicht im Stress ist, denkt sie weiter. Vielleicht weiss wirklich nicht jeder, wie man perfekt flirtet und MeToo geht von einem falschen Menschenbild aus und es dämmert ihr, dass ihr Gesellschaftsbild etwas zu einfach gestrickt ist. Dann denkt Sie an den verurteilten Fluglotsen und erkennt, dass nicht nur sie naiv ist, sondern auch ein erheblicher Teil der Staatsanwälte und Richter. Man kann den Fluglotsen nur verurteilen, wenn man davon ausgeht, dass der Mensch fehlerlos und somit perfekt ist. Nur wer so denkt kommt auf die Schnapsidee jeden Fehler mit der Keule des Strafrechtes zu beurteilen. Nun ist sie etwas erleichtert, denn sie weiss, dass in Bern 246 Politiker ebenfalls keine Ahnung von der Realität des menschlichen Lebens haben und alles mit dem Strafrecht lösen wollen. Wie durch ein Wunder ist aus der gutmütigen Pazifistin und feurige Anhängerin der Genderideologie eine Realistin geworden, die den religiösen Irrsinn der politischen Korrektheit, des MeToo und der Genderideologie abschwört und versucht die bestehenden Probleme mit Menschlichkeit statt mit religiösem Fanatismus zu lösen. Vor allem hat sie erkannt, dass wir alle Fehler belastet sind und es den perfekten Menschen zum Glück nicht gibt.
 
Eine Weihnachtsgeschichte?​ Wahrscheinlich, aber ich lasse mir das Träumen nicht nehmen und glaube, dass wir wieder irgendeinmal vernünftig werden und die Menschen akzeptieren wie sie sind! Die Meisten sind liebenswürdige fehlerbehaftete Zeitgenossen. Täter sind die Wenigsten!

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