Abstimmungen, Initiativen > National > Volksabstimmung vom 10. Juni 2018: Bundesgesetz über Geldspiele (Geldspielgesetz),

Solidarität macht die Schweiz stark

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Es ist be­kannt, dass Spie­lende heute ca. 250 Mil­lio­nen Fran­ken bei On­li­ne-An­bie­tern aus dem Aus­land aus­ge­ben. Die­ses Geld geht uns ver­lo­ren, da On­li­ne-An­bie­ter nicht ge­zwun­gen wer­den kön­nen, in der Schweiz Ab­ga­ben zu leis­ten. Darum bin ich dafür, dass diese in der Schweiz nicht zu­ge­las­sen wer­den. Als Prä­si­dent der IG Volks­kul­tur ist es mir wich­tig, dass das Geld hier in der Schweiz bleibt und bei Schwei­zer On­li­ne-An­bie­tern aus­ge­ge­ben wird. Damit mit dem Ge­winn un­sere kul­tu­rel­len Or­ga­ni­sa­tio­nen un­ter­stützt wer­den. Darum stimme ich JA zum Geld­spiel­ge­setz am 10. Juni 2018.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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(4 Stimmen)
Walter Wobmann sagte Vor 14 Tagen

Hurra, ein klares JA zum Geldspielgesetz.
Die​ Schweizerbürgerinnen und Schweizerbürger haben klar erkannt, dass sie keine illegalen Mafiaabzocker aus dem Ausland dulden müssen, die erst noch in unseren Abstimmungskampf eingegriffen haben.

Somit haben nur noch Anbieter hier in der Schweiz, die auch Steuern und Abgaben zahlen, eine Chance zu einer Konzession. Die Unterwelts-Kraken aus dem Ausland müssen nun andere Länder suchen, die sie absaugen können.
Das ist richtig so!


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75%
(4 Stimmen)
Dany Schweizer sagte Vor 15 Tagen

Sperren nützt überhaupt nichts.

Lediglich die lizenzierten (Legalen) werden mit solchen Sperren sogar noch etwas geschützt, vor den nicht lizenzierten (auch Legalen). Wer also dann mehr bezahlt für eine Lizenz bekommt Eine. Wer zuwenig bezahlt, wird als Legaler zum Illegalen......


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(3 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte Vor 15 Tagen

Dies ist doch wieder ein Paradebeispiel wie gewisse Parteien am Volk und an der eigenen Basis vorbei politisieren. Während die Parteibasis FDP sich für ein Nein ausgesprochen hat propagiert Herr Vitali hier ein Ja.
Da kommt schnell mal die Idee auf, da sind die Einen oder Anderen Aufmerksamkeiten im Spiel. Die Spielanbieter waren ja nicht geizig um "unsere" Politiker "zu kaufen". Netzsperren sind nun mal nicht mit dem freiheitlichen Gedanken vereinbar, vielmehr braucht es ein Gesetz, dass Spielsucht bekämpft.


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(6 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte Vor 26 Tagen

Dieses Gesetz hält nicht, was es verspricht
Leitartik​el von Bundeshausredaktor Roger Braun zur eidgenössischen Abstimmung am 10. Juni über das Geldspielgesetz
http​s://www.tagblatt.ch/s​chweiz/dieses-gesetz-​halt-nicht-was-es-ver​spricht-ld.1024194


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88%
(8 Stimmen)
Raschle Felix sagte Vor 27 Tagen

Herr Vitali,
ihr alten Politiker habt gar keinen Bezug zu einer solchen Materie, wie sie das Internet darstellt. In meinem Betrieb ist für die jungen Informatiker und ihre Kollegen aus anderen Fachbereichen doch nicht die Frage Sperre oder nicht Sperre, sondern nur, wie komme ich zu meinem Ziel. Diese Netzsperren sind so idiotisch und doof, dass sie jeder Primarschüler umgehen kann. Und noch eine weitere Bemerkung sei mir gestattet: Ich halte mich sonst immer an die Gesetze, aber dieses Gesetz ist nun so dumm, dass bei der Umgehung gar kein Unrechtsgefühl entstehen wird, ganz im Gegenteil jeder wird mit sich zufrieden sein, dass er einen Weg gefunden hat, dass das Internet weiterhin so offen ist, wie er sich das gewohnt ist.
Sonst müssen Sie Social Media Control wie in China einführen. In einem ersten kleinen Schritt, wollen Sie das ja nun versuchen. Die IT wird immer schlauer sein, als Sie und Ihre uralt Kollegen, Herr Vitali.


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71%
(7 Stimmen)
Urs Scheiwiller sagte Vor 27 Tagen

Da haben Sie allerdings recht Herr Raschle. Ich glaube auch, dass bei Umgehung dieses Gesetzes bei der jungen Generation kein Unrechtsbewusstsein aufkommen wird, denn der Glaube, dass das Internet frei sein muss, wird vermutlich bei diesen Leuten grösser sein, als ein Altherren-Gesetz.Ganz​ nach dem Motto, wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern, frei und ungeknechtet.


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100%
(6 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte Vor 27 Tagen

Also auch ich mit Ü50 sehe mich nicht im Unrecht wenn ich VPN oder Tor Server verwende. Die Überwachungsmentalitä​t gewisser Kreise und auch aus sicherheitsrelevanten​ Überlegungen werden immer mehr User VPN nutzen. Somit sind Netzspeeren unnütz...


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13%
(8 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 26 Tagen

Sie als anscheinend junger Schnösel haben natürlich noch nicht so die Übersicht, Herr Raschle. Das kann man verstehen.

Nur: Wenn Sie glauben, dass sich die Online-Spiele-Verlier​er allesamt aus jungen, taffen Computerheinis rekrutieren, die „die Sperren“ umgehen können, dann ist das wohl Ihrer mangelnden Lebenserfahrung zuzuschreiben.

Abe​r versuchen Sie trotzdem mal, die Sache nicht nur aus Sicht einer Minderheit von einsamen Gamer-Seelen zu sehen, die ihr Geld obsessiv in den Schlund ausländischer Mafiakassierer kippen wollen. Diese werden es, wie Sie richtig vermuten, sicherlich auch mit Netzsperre schaffen ihr Zwangsvergnügen dort auszuleben, wo die grössten Verluste winken.

Aber aus Sicht der One-Line-Casinos sieht das anders aus. Diese würden unter Druck gesetzt, entweder ganz auf die doch immerhin ziemlich viele Kohle aus der Schweiz zu verzichten, oder der Schweiz einen Anteil der Beute abzutreten. Ansonsten würden sie sich noch mehr in die Illegalität zu verabschieden. Zudem müssen Sie eine Kettenreaktion befürchten, weil andere Länder sicherlich dem Schweizer Beispiel folgen würden.

Bei dieser Abstimmung geht es nicht um die „Unterdrückung“ der jungen, aber doofen Online-Spieler, sondern um die „Inschachhaltung“ der knallhart organisierten und mafiacleveren Online-Kassierer.


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(5 Stimmen)
Raschle Felix sagte Vor 26 Tagen

Genau Herr Knall
und mit Ihrer Begründung geben Sie doch allen Recht, welche gefordert haben auf Netzsperren zu verzichten und stattdessen den ausländischen Spielcasionos Lizenzen abzugeben und sie zu verpflichten ihre Beiträge in die Bundeskasse zu leisten.
Somit geht durch alle, die die Neztsperren umgehen werden, und das ist praktisch die ganze junge Gerneration bis 60 und teilweise weit darüber ein Riesenverlust. Aber eins ist heute schon sicher, die Geldspiellobby hat sich dieses Mal so richtig verzockt, wenn das Geldspielgesetzt angenommen werden sollte. Die Casions würden sich dank ihrer Lobby selber betrügen nur, damit sie weiter ihr immer kleiner werdendes Süppchen kochen können.
Und Herr Knall im übrigen wird es nicht möglich sein das Internet in Schach zu halten. Wenn ich nur schon sehe, wie unsere Polizei-Spezialisten in allen Ländern versuchen im Dark Net zu ermitteln. Fahndungserfolge für die Polizei gibt es nur, wenn Leute so doof sind und sich Sachen aus dem Dark Net per Post zustellen lassen. Sonst ist die Polizei machtlos.


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100%
(4 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte Vor 26 Tagen

Also Herr Knall mir geht es bei dieser Abstimmung noch nicht mal Geldspielgesetz oder zumindest nur ganz am Rande. Mir geht es einzig und alleine um die Netzsperre, diese Sperre wäre nur der Anfang von weiteren Sperren. Natürlich sind diese Sperren innert Sekunden zu umgehen. Die Frage ist nun, mache ich mich strafbar wenn VPN oder Tor Server verwende? Oder darf ich diese doch verwenden weil ich ja gar nicht online Spiele und nur gewisse Geoblocking umgehe damit ich meine Preisvergleiche anstellen kann ...
Dieses Gesetz hat eigentlich kaum Gegner würde dieser Passus Netzspeere nicht ein Teil des Gesetztes. Mir gefällt das dänische Modell, jeder bekommt unter strengen Voraussetzungen eine Konzession ob im In.- oder Ausland. Dann würden die so Ab­ga­ben auch in der Schweiz landen.... Kein neues Gesetz ist immer noch besser als ein Schlechtes.



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(5 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 26 Tagen

Wie schon gesagt, Herr Raschle und Herr Frischknecht, ich kann nirgends einen Anknüpfungspunkt für spätere, durch dieses Geldspielgesetz begünstigte Netzsperren erkennen.
Die Panikmache ist angesichts der technisch so oder so möglichen und bereits weltweit angewandten Netzsperren nicht verhältnismässig. Wichtig ist, dass wir die Kontrolle über die einzelnen Einschränkungen bürgerautonom behalten. Aber eine Freiheit oder gar ein Recht darauf, im Internet unbehindert auf alle dortigen „Angebote“ zugreifen zu können, gab es nie und ist längst eine vergangene Phantasie.

Viellei​cht wäre die „Lizenzvariante“ tatsächlich besser gewesen als ein kompletter Ausschluss. Aber darüber können wir jetzt nicht abstimmen.
Im Übrigen kann ich nicht nachvollziehen, warum Sie wenn es um Schweizer Anbieter geht, jeweils von der „Geldspiellobby“ sprechen, nicht aber dann, wenn es um bereits heute illegale ausländische Online-Casinos geht. Dies obwohl nachweislich ausgerechnet ausländische Zockerfirmen viel Geld bezahlt haben um Sie und Ihre Referendums-Initiante​n als Lobbygruppe zu installieren…

Um ehrlich zu sein: Ich kann keine schützenswerten Rechte erkennen, die da verletzt würden. Weder jene der ausländischen Anbieter noch jene der Zocker. Ich finde, Schweizer, die ihr Geld in Glücksspielen verlieren wollen, sollen es wenigstens an einheimische Geldeinsammler verlieren müssen. So quasi als nationale Verblödungsabgabe.
Wer unbedingt sein Geld möglichst nutzlos im Outspace verlochen will, kann immer noch irgendwelche Weltrettungs– oder Entwicklungshilfe-NGO​’s damit beglücken.


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100%
(5 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte Vor 26 Tagen

Ja, dass ist schade wenn sie diese Gefahr nicht erkennen. Ich jedenfalls sehe bei einer Annahme dieser Netzsperre für andere Branchen durchaus rechtliches Potenzial auf Rechtsgleichheit zu klagen. wenn es mit Lobbyarbeit scheitern würde. Mein Nein ist ein Nein zur Netzsperre....

Natürlich unterstützen ausländische Online-Casinos die Nein Kompanie, da diese ebenfalls an Konzessionen interessiert sind. Nur müssen sie dies nicht nachweisen, da dies offen kommuniziert wurde, noch handelt es sich um illegale Online-Casinos. Übrigens unsere Lobbyisten sind durch die CH- Casinos auch bestens mit Geld versorgt worden und sogar mit interessanten Nebenjobs dazu.

Ich jedenfalls werde nie einem "gekauften" Gesetz zustimmen mangels Alternativen, somit soll das Gesetz zurück zum Absender.


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23%
(13 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 30 Tagen



Nach viel Ringen um einen Entscheid, werde ich JA stimmen zum Geldspielgesetz.

E​s geht mir ganz profan um die riesige Kohle-Menge, die da für ein absolut sinnloses Vergnügen in irgendwelche virtuelle, nicht eruierbare Rachen geworfen wird.
Meine Solidarität mit ausländischen Casinos ist gleich null. Allerdings auch mit den inländischen. Nur denen zocken wir ja schon ab was wir können. Aber die ausländischen sacken einfach liegestuhlmässig ein. Wenn wir denen also einen Teil der Pinke streitig machen können, finde ich das gut.

Die Frage mit der Zensur und dem Präzedenzfall hat mich länger beschäftigt. Ich finde, von „Zensur“ im Sinne von Unterdrückung der Freiheit von Meinungen, aber auch der Freiheit der Marktteilnehmer kann hier nicht gesprochen werden. Es handelt sich nur um den Zwang, die einfach durch Handaufhalten und Säcke abfüllen eingesammelten Rausschmissgelder der Schweizer Dubelispieler, mit den normal intelligenten Schweizern überhaupt zu teilen.

Die Gefahr, dass deswegen nun quasi ein Anspruch darauf entstehen würde, auch in anderen (demokratisch heiklen) Fällen Sperren einzuführen, ist nicht gegeben. Denn es müsste ja jeder einzelne Fall wieder neu einer Abstimmung standhalten. Es handelt sich hier um einen abgrenzbaren Einzelfall ohne Präjudiz und ohne weiterführende Kompetenzerteilung.

Also JA! Her mit der Kohle!



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82%
(11 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte Vor 31 Tagen

Diese Lobby "gekauften" Politiker gehen mir langsam so auch den Zeiger... Statt dieses Heimatschutzgesetz zu unterstützen, würden diese Lobbyisten lieber mal über den Tellerrand heraufschauen und das Dänische Modell anschauen, (auch nicht perfekt aber immerhin kein Heimatschutz)

Nur ein Nein bewahrt uns vor der Willkür von weiteren Netzsperren und macht den Weg frei für richtiges Spielbankgesetz.




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56%
(9 Stimmen)
jan eberhart sagte Vor 31 Tagen

Das Gesetz ist ein moderner Ablasshandel: Man spielt zwar mit Geld und sündigt gemäss Calvin, aber die Gewinne gehen an die AHV und andere gemeinnützige Zwecke. Zumindest profiteren nicht Mafiabosse und kriminelle Organisationen.

We​nn das Geld in den Kasten springt, die Seele aus dem Fegefeuer springt.


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44%
(9 Stimmen)
jan eberhart sagte Vor 31 Tagen

Worüber man reden sollte: Was mit dem Geld passiert, was Swisslos einkassiert.

Milli​onen für den Wahlkamp? Hundertausende für Auslandsreisen von Politikern? Gelder für Staatsaufgaben (Kantonsarchäologie,.​...)? Gelder für Rot-grüne Wanderausstellungen?


Swisslos gibt 1,5 mio für den Wahlkampf aus und meint, man könnte auch Einnnahmen aus dem Kernbereich dazu verwenden. Es gibt sogar ein Gefälligkeitsgutachte​n einer teuren Anwaltskanzlei.

Wi​llkommen in den USA wo der Wahlkampf sehr viel Geld kostet.


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64%
(11 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte May 2018

Das Spielbankgesetz ist nichts anderes als ein Heimatschutzgesetz für CH Spielbanken.
Aber das schlimmste uns Schweizerinnen und Schweizer wird eine Netzsperre verpasst und natürlich sollen wir noch dankbar sein.

Wenn diese Netzsperre jetzt durchkommt sind die nächsten Branchen schon in den Startlöchern, die dann mit "Recht" auch Sperren verlangen.




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