Abstimmungen, Initiativen > National > Für krisensicheres Geld: Geldschöpfung allein durch die Nationalbank! (Vollgeld-Initiative),

Sogar die Alternative Bank Schweiz ABS ist dagegen!

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Sogar die Al­ter­na­tive Bank Schweiz ABS ist dagegen!

- Gegen die Vollgeld-Initiative

 ​​​​​

Einige Fakten:

 

Die ABS ist zwar nicht «meine» Bank

 

Die ABS legt seit dem Jahr ihrer Gründung 1990 einen beachtlichen Erfolg hin.

 

Die ABS ist in den Anfangsphasen regelrecht ausgelacht worden.

 

Die ABS hat jedoch eine wichtige Nische aufgespürt.

 

Nämlich​​​​ das alternative Anlegen nach ethischen Grundsätzen, während die Raiffeisenbank diesen Weg verlassen hat.

 

Nun die grosse Ueberraschung:

Die ABS ist gegen das Vollgeld-System.

Hier​​​​​, auf ihrer Webseite, eine Erklärung.

 https://w​​​​​ww.abs.ch/de/uebe​r​-​d​i​e-abs/themen-​po​si​ti​on​en/stellu​ngn​ahm​en/​ein​zelan​sich​t/ne​ws/2​017/​1​2/05/​debat​te-zu​r-r​eg​uli​erung-​des-fi​​nanzsy​​stems-d​ringe​nd​-notw​en​dig/

Da​s zeigt:

Die ABS ist vernünftig.

Der Link enthält noch viele andere interessante Details für Alternativanleger…

 

Di​e ABS verdient Anerkennung.

 Weiter​​​​​er Beitrag zum Thema:

https://www.vi​​​​​mentis.ch/dialog/​r​e​a​d​article/das-v​ol​lg​el​db​egehren-i​st-​gef​aeh​rli​ch/

 ​

Zur Erinnerung: Ich bin überzeugter Kapitalist!


Kommentare von Lesern zum Artikel

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25%
(4 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte June 2018

Herr Bender

Sie haben eine Raiffeisenbank geleitet.
Sicher haben Sie auch Hypotheken vergeben.
Sie benennen diese Art Bankgeschäft zwar anders.
Sie sagen zum Beispiel Geldschöpfung aus dem Nichts.

Haben Sie denn Ihre Kundschaft nicht nach Sicherheiten gefragt?
Haben Sie einfach drauflos geschöpft?
Hat es in Ihrer Bank keine Kreditlimiten gegeben?

Nun, die Abstimmung ist vorüber.
Die Initianten haben haushoch verloren.
Alle, denen Sie immer vorwerfen dumm zu sein und nichts vom Bankgeschäft zu verstehen, haben gewonnen!



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50%
(4 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte June 2018

Herr Bender

Angenommen Sie stehen einer Raiffeisenbank als Leiter vor.

Ein älterer Kunde kommt zu Ihne und möchte sein frisch geerbtes Geld anlegen.
Er sagt, dass er neben der AHV nur eine sehr kleine Pension hätte.
Um sein Leben etwas angenehmer zu gestalten, sei er auf einen Ertrag angewiesen.
Zudem hätte er noch anderweitige Verpflichtungen.

W​as sagen Sie ihm in Ihrer Position?
Raten Sie ihm, sich an ein anderes Finanzinstitut zu wenden?



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40%
(5 Stimmen)
Georg Bender sagte June 2018

Nachdenken und hinterfragen. Meine Darstellung aus der Praxis, welche von den heterodoxen Ökonomen und auch einzelnen Banken, verstanden wird.

Stammt aus der Betrugslehrmeinung der Fakultät Ökonomie, von ABS doziert:
„Zwar stünden die kurzfristigen Kundengelder auf Zahlungsverkehrs- und Kontokorrentkonten den Banken für das Kreditgeschäft nicht mehr zur Verfügung.“

Wären die Geschäftsleitung und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, geistig in der Lage, die Funktion der Geldschöpfung zu verstehen, kämen sie zu folgendem Ergebnis, welche die Kunden, aufhorchen liesse:

Es gibt gemäss Währungs- und Zahlungsmittelgesetz WZG 2 Arten von Buchgeld, das eine wird von den Geschäftsbanken durch Kreditvergabe oder Eigengengeschäfte erzeugt, kann aber im Clearingverfahren für den bankübergreifenden Zahlungsverkehr nicht benutzt werden, weil es kein gesetzliches Zahlungsmittel und als Liquidität nicht vorhanden ist. Darum "arbeiten" die Banken nicht mit unserem Geld (Zahlen in den Bankbuchhaltungen), sie schöpfen es für sich selbst.

Dann gibt es noch ein zweites Buchgeld, welches von der Nationalbank zusammen mit den Geschäftsbanken geschöpft wird. Dieses Buchgeld gilt als gesetzliches Zahlungsmittel und verkehrt zwischen den Konten, welche die Geschäftsbanken bei der Nationalbank haben und kann alleine zu Zahlungen benutzt werden. Dieses Buchgeld verkehrt nur innerhalb der Nationalbank. Man kann sich dieses Geld bildlich wie einen Geldboten vorstellen, welcher Bargeld von einem Konto auf das andere Konto hin und her manövriert.

Rechtlich sehr fragwürdig ist die Geldschöpfung mittels Eigengeschäften, da eine Nichtbank auch nicht mit selbst geschöpftem Geld Geschäfte tätigen kann.





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40%
(5 Stimmen)
Georg Bender sagte June 2018

Die ABS Bank ist meines Wissens die einzige "Sparbank" welche die Negativzinsen an ihre Kunden weitergibt.

Den Negativzinsen werden von der Nationalbank auf ihrer mit den Geschäftsbanken geschöpften Liquidität (gesetzliches Zahlungsmittel) belastet. Komisch? Die Geschäftsbanken können nicht ausweichen, weil sie dem Diktat (Geschäftsbedingungen​ und Regulierungen) der Nationalbank unterworfen sind.

Die Geschäftsbanken belasten jedoch Ihre Kunden auch auf dem von ihnen selbst geschöpften Buchgeld! Klarer Gesetzesverstoss. Judikative in verordneter Agonie, oder sie verstehen eben aus beruflichen Gründen das System nicht?




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67%
(6 Stimmen)
ueli hofer sagte June 2018

Wir haben das Glück in der Schweiz zu sein, Herr Huber. Zudem haben wir das Glück zu unserer Meinung stehen zu dürfen und diese sogar öffentlich zu äussern. Wir brauchen uns nicht vor staatlichen Repressionen zu fürchten.

Sie, Herr Huber wollen Vollgeld, weil Sie offenbar den Banken nicht mehr trauen. Das ist verständlich, nachdem was alles geschehen ist.

Ich will das Vollgeld nicht. Weil ich der Nationalbank zu wenig traue. Der heutigen Nationalbankdirektion​ kann man zwar durchaus sehr viel Vertrauen schenken. Aber es sind eben Menschen am Werk. Menschen die menschlich und nicht immer rational denken. Nicht rationales Denken birgt Gefahr. Beim bisherige Geldsystem sind solche Gefahren auf mehreren Schultern verteilt.

Ein weiteres Risiko: Zurzeit ist die Direktion der Nationalbank mit Thomas Jordan an der Spitze sehr gut aufgestellt. Aber niemand weiss, was nachher kommt!

Das ist der Grund, dass ich die Vollgeldinitiative leidenschaftlich verwerfe.



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20%
(5 Stimmen)
Emil Huber sagte June 2018

«Banken sollen bankrott gehen können, ohne dass das Geld der Sparer ebenfalls verloren geht.»

Thomas Brändle, früherer FDP-Kantonsrat

htt​ps://www.zentralplus.​ch/de/news/politik/55​64990/Der-Zuger-Freis​innige-der-den-Banken​-an-den-Kragen-will.h​tm


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33%
(6 Stimmen)
Emil Huber sagte June 2018

Bekanntester Zentralschweizer Unterstützer der Vollgeld-Initiative ist der Kabarettist Emil Steinberger. «Die Idee ist gut, also wird sie auch erfolgreich sein», lässt sich der 85-jährige Komiker auf der Webseite sec vernehmen.

https:/​/www.zentralplus.ch/d​e/news/politik/556691​5/Dave-Doran-trommelt​-für-die-Vollgeld-Ini​tiative.htm




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80%
(10 Stimmen)
ueli hofer sagte June 2018

Keine Angst. Diese Initiative wird verworfen.


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60%
(10 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte June 2018

"Erfolg ist unwahrscheinlich" meint der Wiener Standard.

https://​derstandard.at/200008​1060306/Schweiz-stimm​t-ueber-Vollgeld-ab


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70%
(10 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte June 2018

Die faz zum Vollgeld:
http://www​.faz.net/aktuell/wirt​schaft/vollgeld-ein-n​eues-geldsystem-fuer-​die-welt-15623001.htm​l



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50%
(10 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte June 2018

In der Regel antwortet Georg Bender postwendend, auch wenn man ihn nicht um seine Meinung gebeten hat.

Dass Georg Bender nicht reagiert, ist aussergewöhnlich.

​Habe ich doch gehofft, einmal eine wirklich nützliche Antwort vom Experten zu erlangen.
Einfach Schweigen.
Die Enttäuschung ist gross.



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54%
(13 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte June 2018

Zitat Bender:
"Sie scheinen gewillt zu sein, Ihr Guthaben zu opfern?"

Herr Bender

Wie Sie immer wieder betonen, haben Sie 45 Jahre erfolgreich Ihre Tätigkeit bei der Raiffeisenbank als Leiter oder als Direktor, wie auch immer, absolviert.

Indess​en haben Sie ja auch ein überdurchschnittliche​s Salär verdient, was Ihnen nun zu einer respektablen Pension verholfen hat. Jedenfalls bedeutend mehr, als Sie brauchen.

Bei mir ist es ein bisschen anders. Ich könnte zwar nicht sagen, dass ich immer auf der falschen Seite gestanden wäre. Denn wenn das so wäre, wäre ich vermutlich längst getötet worden. Aber ich habe nur eine ganz kleine Pension. Die Rente würde jedenfalls nur sehr knapp ausreichen. Glücklicherweise habe ich etwas Erspartes, das ich vor allem in Aktien angelegt haben.

Meine Frage an Sie als ehemaliger Bankenmanager:
Was machen Sie mit Ihrem finanziellen Ueberschuss?
Wie legen Sie den an, in dieser schwierigen Phase, wo sie keinen Zins mehr kriegen für Bonds?
Können Sie mir einen guten Rat geben, was Sie in meiner Position tun würden?
Schweifen Sie bitte nicht ab, in Ihre nationalökonomische Standpunkte, denn diese kennen wir zur Genüge.
Ich warte gespannt auf eine brauchbare, Ihrem Level angemessene Antwort.



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36%
(11 Stimmen)
Emil Huber sagte June 2018

@Krähenbühl

Sie sollten besser einmal die Eigengeschäfte der Banken kritisieren, sowie die Vielzahl der Finanzprodukte im Kapitalmarkt wo kein Mensch mehr den Durchblick hat.
Der Bankier der kleinsten Bank Deutschlands formulierte es so: Auf die 350 000 «Finanzprodukte», auf dem Markt ist Fritz Vogt nicht gut zu sprechen. „Die haben nur den einen Zweck: den Bürger hinters Licht zu führen.“

https://www.oha-z​eitung.de/genialer-ge​ldfilm-der-schein-tru​gt/



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42%
(12 Stimmen)
Georg Bender sagte June 2018

Herr Krähenbühl

Jedes Hemd liegt einem am nächsten.
Die Auswirkungen für kleine Geldschöpfer ist nicht abzusehen.
Jede andere Bank kann auch diese Nische bedienen!
Sie scheinen gewillt zu sein, Ihr Guthaben zu opfern? Wären Sie die ABS und würden nach gleichen Gesichtspunkten handeln, Sie wären dafür?



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