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Schweiz: Die 2. Welle sei bereits da?

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Die zweite Welle

 

heisst

 

Arbeitslosigkeit

 ​​​​

Di​e Schweiz erlebt eine Arbeitslosenwelle immensen Ausmasses. Kurzarbeit und die Corona-Hilfe des Bundes helfen Stellen bewahren. Eine Rückzahlung würde die bisherigen Erfolge verspielen. Genau jetzt ist es Zeit, diese Mittel für Lohngarantien und sichere Arbeitsplätze einzusetzen.

 

Die Corona-Krise trifft die Berufstätigen in der Schweiz hart. Von März bis Mai 2020 stieg die Arbeitslosigkeit um rund 60 000 Personen (saisonbereinigt). Einen solchen Anstieg hat noch niemand von uns erlebt. Nicht einmal in der Finanzkrise, die als die «Grosse Rezession» in die Geschichte einging. Zwar stieg die Arbeitslosigkeit auch damals um etwas mehr als 60 000 Personen. Das aber in mehr als einem Jahr. Nämlich von Mitte 2008 bis Ende 2009.

 

 

Dank den vom Bundesrat beschlossenen «Lohngarantien» konnte in der Schweiz eine noch grössere Katastrophe mit Arbeitslosenzahlen wie in den USA verhindert werden. Weil die USA keine Kurzarbeit und nur einen lückenhaften sozialen Schutz der Angestellten kennen, hat die Corona-Krise die amerikanische Wirtschaft richtiggehend zerrissen. In der Schweiz hingegen haben die Firmen für rund einen Drittel der Arbeitnehmenden Kurzarbeit angemeldet. Und damit viele Stellen erhalten und die Ausgangslage für einen schnelleren Weg aus der Krise geschaffen.

 

Beunruh​​​​​​​igende Zahlen bei Ü55

 

Besonders stark steigt die Arbeitslosigkeit bei den jungen Altersgruppen. Weil diese öfter Stellen wechseln oder nach einer Ausbildung auf Jobsuche sind, bekamen die Jüngeren den Einstellungsstopp der Firmen in den Corona-Monaten von Beginn weg zu spüren. Etwas im Schatten der jüngeren leiden aber auch die älteren Berufstätigen unter der Krise. Die Zahl der neuen Arbeitslosen im Alter von 55 bis 64 Jahren hat in den Monaten März und April um fast 50 Prozent zugenommen. Obwohl die sogenannten Ü55 naturgemäss viel weniger oft auf Stellensuche sind als ihre jüngeren Kolleginnen und Kollegen, die am Anfang ihrer Berufslaufbahn stehen. In diesem Alter wechseln nur noch rund 3 Prozent jährlich die Stelle. Der Verdacht liegt auf der Hand: Gerade bei den älteren Arbeitnehmenden muss es viele Entlassungen gegeben haben.

 

Dieser Verdacht wird durch den Gewerkschaftsalltag erhärtet. In den letzten Wochen haben sich zahlreiche Betroffene in den Gewerkschaftssekretar​​​​​​​iaten gemeldet. Darunter viele, die bereits einen längeren Leidensweg hinter sich haben. Sie haben vor der Corona-Krise nach zunehmend verzweifelter Suche endlich wieder eine Stelle gefunden. Doch kaum brach die Krise aus, wurden sie entlassen. Die Firmen weigerten sich teilweise sogar, für die Ü55 Kurzarbeit anzumelden. Das war für viele ein Schock. Mit der steigenden Arbeitslosigkeit haben sie kaum noch Chancen, irgendwo unterzukommen. Besonders schlimm wird es dann, wenn ihnen die Beitragstage in der Arbeitslosenversicher​​​​​​​ung fehlen, um wieder Arbeitslosen-Taggelde​​​​​​​r beziehen zu können. Dann gibt es nur noch die Sozialhilfe. Wobei zuerst das Vermögen sowie ein Teil des Alterskapitals aufgebraucht werden müssen. Es droht die Armut – auch im Alter.

 

Im Unterschied zur Finanzkrise trifft die Corona-Krise die Geringverdienerinnen und -verdiener viel stärker. Denn der Bundesrat hat vor allem Branchen mit tiefen Löhnen geschlossen. Die Restaurants, die Coiffeursalons, die Fitnesscenter, grosse Teile des Detailhandels, aber auch die Kulturbranche zahlen oft Löhne von nur rund 4000 Franken. Teilweise sogar weniger. Wer keine Festanstellung hatte, verlor oft den Job. Aber auch bei Festangestellten gab es Entlassungen. Obwohl die Firmen Anspruch auf Kurzarbeit hatten. Und auch die Kurzarbeit ist nur eine Teillösung, denn sie garantiert nur 80 Prozent des Lohnes. Doch wenn der Lohn bereits bei 100 Prozent kaum zum Leben reicht, wird es bei 80 Prozent prekär. Zwar haben einzelne Firmen die Differenz zu den 100 Prozent übernommen – so Coop, die Swiss oder gewisse Industriefirmen wie Feldschlösschen. Doch der grosse Teil der Arbeitgeber stockt den Lohn nicht auf.

 

 

Dann gibt es nur noch die Sozialhilfe.

 

Dann gibt es nur noch die Sozialhilfe.

 

Es geht aufwärts – aber noch nicht genug

 

Die Wiederaufnahme der Arbeit in verschiedenen Branchen hat die wirtschaftlichen Probleme in der Schweiz mittlerweile entschärft. Es gibt wieder etwas mehr offene Stellen. Doch der Personalbedarf der Firmen ist nach wie vor weit von jenem vor der Krise entfernt. Die Wirtschaftskrise ist damit bei weitem noch nicht überwunden. Die Weltwirtschaft und der internationale Tourismus bleiben schwer angeschlagen, was in einem Exportland wie der Schweiz besonders schmerzhafte Spuren hinterlässt. Und die Bevölkerung hat das Verhalten geändert. Das öffentliche Leben kommt zwar nach und nach in Gang. Aber die Restaurants und die Züge sind beispielsweise noch nicht so stark besetzt wie vor der Krise. Am Beispiel Schweden sehen wir, dass die Arbeitslosigkeit stark ansteigt, obwohl die Behörden kaum Tätigkeiten verboten haben. Die Firmen und die Privathaushalte treten bei den Investitionen und den Konsumausgaben auf die Bremse.

 

«Lohngarant​​​​​​​ien» sichern Arbeitsplätze

 

Das Corona-Wirtschaftspak​​​​​​​et von mittlerweile 70 Milliarden Franken zeigt Wirkung. Vor allem die von den Gewerkschaften und den Arbeitgebern mitentwickelten «Lohngarantien» mit der unbürokratischen Kurzarbeit und dem Corona-Elternurlaub haben unzählige Arbeitsplätze und Löhne gesichert. Diese Erfolge dürfen nicht verspielt werden.

 

Fatal wären Beitragserhöhungen bei der Arbeitslosen-Versiche​​​​​r​​ung oder staatliche Sparmassnahmen. Solche Fehler wurden in der langen Rezession der 1990er Jahre gemacht. Die Schweiz hat teuer dafür bezahlt. Das darf sich nicht wiederholen. Der Bundesrat hat daraus gelernt. Er schlägt vor, dass die Arbeitslosenversicher​​​​​​​ung nochmals 14 Milliarden Franken an zusätzlichen Bundesmitteln erhält. Wenn das Parlament diesem Vorschlag nicht zustimmt, müssen auf Anfang 2021 mitten in einer schwierigen Wirtschaftslage die Beiträge erhöht werden.

 

Geld ist genug vorhanden. Bund, Kantone und Gemeinden haben alleine seit dem Jahr 2000 fast 50 Milliarden Franken zusätzlich eingenommen. Dazu kommen weitere Reserven in der Grössenordnung von nochmals 50 Milliarden. Es gibt keinen besseren Zeitpunkt als jetzt, diese Gelder der Bevölkerung wieder zurückzugeben. Über Lohngarantien und sichere Arbeitsplätze. Unnötige staatliche Sparmassnahmen würden die Wirtschaft hingegen weiter schwächen und zusätzliche Arbeitslosigkeit verursachen. Darum muss der Bund darauf verzichten, die 60 Milliarden für das Corona-Wirtschaftspak​​​​​​​et wieder zurückzuholen. Die Gelder der Nationalbank sollen in die AHV fliessen und nicht in die Reserven des Bundes. Denn der braucht sie nicht.

 

Kaufkraft ist der Schlüssel

 

In den letzten Wochen hat sich gezeigt, dass die Arbeitsbedingungen und die Corona-Ansteckungen zusammenhängen. Sei es in Singapur oder in Deutschland, wo sich Arbeiter in engen, schlechten Unterkünften angesteckt haben. Oder in Österreich, wo kranke Temporärangestellte arbeiten gingen, damit sie ihren prekären Job nicht verlieren. Wir müssen deshalb den Arbeitnehmenden mehr Sicherheit geben und verhindern, dass die Firmen aus Angst vor einer zweiten Corona-Welle mehr Temporäre anstellen oder auf Subunternehmer ausweichen. Die öffentliche Hand hat hier eine Vorreiterfunktion. Sie soll Arbeiten an Firmen mit sicheren und korrekten Arbeitsbedingungen vergeben und damit eine wichtige Grundlage für unseren Wohlstand erhalten.

 

Für die Binnenkonjunktur ist die Kaufkraft der Bevölkerung die Schlüsselfrage. Geringverdienerinnen und Geringverdiener brauchen 100 Prozent Lohnersatz bei Kurzarbeit. Die Kauf-kraft kann auch über eine Senkung der Krankenkassenprämien gestärkt werden.

 

Der Bundesrat hat in der Pandemie das Ziel verfolgt, die Ansteckungsketten durch eine Vereinzelung der Bevölkerung zu kappen. Die Erfahrung der letzten Monate zeigt, dass dieses Vorgehen in einer offenen, fortschrittlichen Gesellschaft wie der Schweiz rasch an die Grenzen kommt. Home-Office, Kinderbetreuung zu Hause und geschlossene Grenzen sind keine Zukunftsstrategien. Viele haben es zwar geschätzt, im Home-Office nicht den mühsamen Arbeitsweg auf sich nehmen zu müssen. Doch wer neu an einer Stelle beginnt oder wer sich weiterentwickeln will, braucht eine Einarbeitung und einen engen Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen. Und die zahlreichen traurigen Entlassungen in der Krise mit den geschlossenen Grenzen zeigen, dass nicht die Ausländer schuld sind, sondern die schwarzen Schafe unter den Schweizer Arbeitgebern.

Von Daniel Lampart ist Chefökonom des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes,

03.06.2020 in WW Nr. 23

 

 

 

Schlussfolg​​​​​​erungen

 

 

1.  Schlimm genug, aber gut durchleuchtet, gut recherchiert von Herrn Lampart. Man darf jedoch auch davon ausgehen, dass von einem Gewerkschafter diese Arbeitslosigkeit noch (unbewusst) beschönigt wurde. Denn schon im November 2019 hatten wir 33'000 Arbeitslose über 50 Jahren i.d. Schweiz. Diese Ausgesteuerten tauchen in der offiziellen Statistik nicht auf, was beschämend ist, viele sich dessen gar nicht bewusst sind. Und tritt jetzt auch noch eine 2. Welle Covid-19 auf, kann man gleich mit der doppelten bis dreifachen Arbeitslosenzahl rechnen. Schon 2018 waren über 11'000 Personen ab 50 arbeitslos. Ausgesteuert heisst: Sie müssen von ihren Ersparnissen leben. Erst wenn es aufgebraucht ist, erhalten sie Sozialhilfe. Das bedeutet finanziellen Ruin, weniger Rente, sozialen, gesellschaftlichen Abstieg, ein Teufelskreis. Warum macht denn unser Staats-TV SF-1 nicht mal von z.B. 3-4 solchen schweren Schicksalen i.d. Schweiz eine aktuelle Sendung daraus? Ist denn nicht gerade solches im Speziellen der öffentlich rechtliche Auftrag dieses TV-Mediums? Es wird ja auch von allen Bürgern durch Zwangsgebühren mit SXF-Milliarden Franken alimentiert, schwimmt doch nur so im Geld, dass es dafür doch noch reichen sollte? Thema z.B.: "Arbeitslos über 50, bi dä Lüt." Dafür mit den vielen Luxus-Reisen von jungen Moderatorinnen in jede Ecke der Erde endlich aufhören damit, dies ergibt nämlich keinen der Gesellschaft förderlichen Sinn.

 

2.  Gegenüber diesen 33'000 Arbeitslosen über 50 in der Schweiz hört sich diesbezügliches im Abstimmungsbüchlein vom 27.09.2020, zur BGI Seite 17, unter "Schutz der in-ländischen Arbeitskräfte", wie Hohngelächter an:

 

"Bislang gibt es laut einem Bericht des SECO kaum Hinweise, dass einheimische Arbeitskräfte wegen des Personen-Freizügigkei​​​​​​​tsabkommens (FZA) aus dem Arbeitsmarkt gedrängt werden. Die Schweiz hat dem FZA von Beginn an flankierende Massnahmen zur Seite gestellt, damit insbesondere die Löhne in der Schweiz nicht unter Druck geraten".

Frei nach Churchill: »Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe…«

 

Das sagt eigentlich Alles. Für wie dumm hält eigentlich das SECO die Bürger/innen in diesem Lande?. Im Übrigen hat es inzwischen selbst den Verantwortlichen der SP gedämmert, nämlich dass diese Massnahmen bestenfalls äusserst marginal etwas nützen, deren Wert aber nicht der Rede wert ist. Dass der Bundesrat zur gleichen Erkenntnis gekommen ist, bestätigt er unbewusst mit der Einführung einer sogenannten "Überbrückungsrente".​​​​​​​ Aber nur wer erst mit 58 Jahren seinen Job verliert, und dann zwei Jahre Arbeitslosengeld bezieht, kann "profitieren". Es sind aber vor allem die 50- bis 59-Jährigen, die keinen Job mehr finden. Sie machen 74 % der 50-plus-Arbeitslosen aus. Es sind aber bereits ab 45-Jährige betroffen.

 

3.  Aus der Bundeskasse sollen mit vorerst mal 30 Millionen Franken Massnahmen für eine bessere Wiedereingliederung finanziert werden. Ab 2030 rechnet der Bund dann mit Kosten von 230 Millionen Franken pro Jahr. Aber auch dies ist doch offensichtlich reine Augenwischerei, teuer finanziert von der Allgemeinheit, Subventionen für diejenigen Unternehmen welche diese Leute - aus reiner Profitgier - einfach brutal entlassen und sofort günstigere Neueinwanderer einstellen, zu viel günstigeren Lohn-Bedingungen. Warum spielt hier nicht das Verursacherprinzip? Gibt es eigentlich nur noch UNI-Abgänger bei der SP, welche allem Anschein nach gar nicht mehr wissen wie es einem Arbeitnehmer heute im Alltag so ergeht, was ihn bedrückt? Mein Vorschlag wäre, dass die SP mal richtig über ihre Bücher geht und z.B. eine Gesetzesvorlage fleissig ausarbeitet, indem alle Arbeitgeber, welche ihre Arbeiter und Angestellten ab 50 Jahren entlassen, nach dem Verursacherprinzip dann für jeden Einzelnen eine Abgabe zu entrichten haben, die so hoch sein müsste, wovon dann deren Überbrückungsrenten zu 80 % finanziert werden kann. Als Parteiunabhängiger, der ich die letzten 45 Jahre die SP nie mehr unterstützt, noch gewählt habe, würde ich es diesmal, genau dafür, jedoch wieder tun. Die Krux wird jedoch sein, dass die SP damit die FDP sicher verärgern würde, und auf deren Unterstützung für links-grüne Anliegen will man dann doch z.G. der Arbeiterklasse doch eher nicht verzichten.

 

4.  Vielleicht greift die SVP diesen Vorschlag einmal auf, indem z.B. Christoph Blochers Lebenswerk, die EMS AG, welche weiter durch seine Tochter Martullo-Blocher sehr, sehr erfolgreich weitergeführt wird, ihren entlassenen über 50 (falls sie das auch macht) z.B. die vollen Pensionsbeiträge (Arbeitgeber und Arbeitnehmer-Beiträge​​​​​​​) bis zu deren Pension weiter alleine auf deren Pensionskonto einbezahlt. Dies gäbe wenigstens den davon Betroffenen EMS- über 50 Entlassenen soziale Sicherheit, und ebenso wichtig, eine Überlebenszuversicht.​​​​​​​ Keinen Turbokapitalismus mehr, sondern gerechte soziale Marktwirtschaft. Am ehesten könnte dies Herr Christoph Blocher noch verstehen, denn ein wirklich gesundes, weiterhin erfolgreiches Unternehmen muss heute, vermehrt noch in der Zukunft, grosszügig zu seinen Arbeitnehmer/innen sein, wie die Eltern zu ihren Kindern. Es gilt sie nicht zu verwöhnen, jedoch in deren Not dann sicher für sie da zu sein. Wäre dies nicht der Hammer, ein SVP-Betrieb lebt praktizierte soziale Gerechtigkeit allen Unter-nehmen exemplarisch vor, und 3/4 der Arbeitnehmer/innen wählen zukünftig nur noch SVP.

Denn war sein Vater nicht reformierter Geistlicher, dann ist ihm diese geistige Gesetzmässigkeit sicher auch geläufig:

 

"Was ihr sät, das werdet ihr ernten, im Guten wie im Bösen, im Mehrfachen".

 

Denn auch ein Bauer der nicht seine Geldbörse zückt und zuerst Saatgut einkauft, damit er es auf dem Felde rechtzeitig ausbringen kann, der wird nie (auch nicht materielles) ernten können.

 

 

Zusatz vom 30.10.2020

Covid-19 Ansichten dreier Professoren der Universitäten Oxford, Harvard und Stanford:

 

Als Epi­de­mio­lo­gen für In­fek­ti­ons­krank­h​​​​​​​​ei­ten und Wis­sen­schaft­ler im Be­reich des öf­fent­li­chen Ge­sund­heits­we­sens​​​​​​​​ (Dr. Mar­tin Kulldorff, Pro­fes­sor of me­di­cine at Har­vard Uni­ver­si­ty, Dr. Su­ne­tra Gupta, Pro­fes­sor at Ox­ford Uni­ver­si­ty, Dr. Jay Bhattacharya, Pro­fes­sor at St­an­ford Uni­ver­sity Me­di­cal School) haben wir ernste Be­den­ken hin­sicht­lich der schäd­li­chen Aus­wir­kun­gen der vor­herr­schen­den CO­VI­D-19-­Mass­nah­​​​​​​​​men auf die phy­si­sche und psy­chi­sche Ge­sund­heit und emp­feh­len einen An­satz, den wir gezielten Schutz (Focused Prote​​​​ction) nennen.  


​​

Wir kommen politisch sowohl von links als auch von rechts und aus der ganzen Welt und haben unsere berufliche Laufbahn dem Schutz der Menschen gewidmet. Die derzeitige Lockdown-Politik hat kurz- und langfristig verheerende Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit. Zu den Ergebnissen, um nur einige zu nennen, gehören niedrigere Impfraten bei Kindern, schlechtere Verläufe bei Herz-Kreislauf-Erkran​​​​​​​​kungen, weniger Krebsvorsorgeuntersuc​​​​​​​​hungen und eine Verschlechterung der psychischen Verfassung – was in den kommenden Jahren zu einer erhöhten Übersterblichkeit führen wird. Die Arbeiterklasse und die jüngeren Mitglieder der Gesellschaft werden dabei am schlimmsten betroffen sein. Schüler von der Schule fernzuhalten, ist eine schwerwiegende Ungerechtigkeit.  

Di​​e Beibehaltung dieser Massnahmen bis ein Impfstoff zur Verfügung steht, wird irreparablen Schaden verursachen, wobei die Unterprivilegierten unverhältnismässig stark betroffen sind. 

 
Videos und der Möglichkeit zu Ihrer Unterzeichnung der 

"Great Barrington Erklärung"

https://gb​​​declaration.org/vid​e​o​/

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