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Recht auf Hilfe in Notlagen

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"Die Würde des Men­schen ist zu ach­ten und zu schüt­zen." "Wer in Not gerät und nicht in der Lage ist, für sich  zu sor­gen, hat An­spruch auf Hilfe und Be­treu­ung und auf die Mit­tel, die für ein men­schen­wür­di­ges Da­sein un­er­läss­lich sin­d". 

Diese Zeilen stammen nicht aus einer politischen Kampagne, sie stammen aus der Bundesverfassung der schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999. 

"Es fehlen Chancen, nicht Anreize", meint der Zürcher Stadtrat Raphael Golta in einem Gastkommentar in der NZZ. Er weist auf die Armutsfalle hin, mit der wir es in der Sozialhilfe zu tun haben. Menschen ohne Berufsabschluss. Menschen die zu gesund für die IV, aber zu krank für eine reguläre Beschäftigung sind. 

Ein Teil meiner Klientinnen und Klienten bezieht Sozialhilfe oder Asylfürsorge. Ich berate diese Menschen als Job Coach in Einzelberatungen und zwei mal pro Woche in einem Bewerbungsatelier. Ich erlebe diese Menschen so gar nicht als die verschrieenen Sozialschmarotzer, ich sehe ihre Verzweiflung und ihre Bemühungen sich wieder auf dem ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Und wie Stadtrat Raphael Golta erwähnt, ja, es fehlen die Chancen für diese Menschen.

Bevor mir wieder, wie bei anderen Veröffentlichungen, vorgeworfen wird, dass ich mich ja nur für die Beibehaltung der jetzigen Sozialhilfe einsetze, weil ich Teil der Sozialindustrie sei, möchte ich erwähnen, dass ich auch Menschen berate welche im Erwerbsleben sind (arbeitsrechtliche Beratungen) oder Bezügerinnen und Bezüger von Arbeitslosenentschädi​gung. Und die Mehrheit der Klientinnen und Klienten sind Schweizerinnen und Schweizer. Ich kassiere vom Staat auch nicht horrende Beratungshonorare. Meine 70% Anstellung wird zu 25% von der römisch-katholischen Kirche, zu 25% von der reformiert-evangelisc​hen Kirche und zu 20% von drei Stiftungen finanziert. 

Dass nun im Wahljahr 2019 auf den Schwächsten herumgeritten wird, das halte ich für unwürdig für eines der reichsten Länder der Welt. Dass nun in einigen Kantonen über eine Kürzung von 30% des Grundbedarfes nachgedacht wird, das könnte letztendlich ein ganzes System zum Einsturz bringen. Dabei sprechen wir von 3% von den gesamten  Sozialausgaben und von 3.3% der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes. 

"Der Wohlfahrtsstaat als Gesamtes ist in Frage gestellt... Die Sozialhilfe hat ihre ursprüngliche Funktion als Überbrückungshilfe und als Hilfe zur Selbsthilfe verloren. Reformen unumgänglich, Fehlanreize beseitigen, Sozialhilfe darf keine Hängematte sein. Die SKOS rechne ideologisch motiviert mit zu hohen Ansätzen", so erläutert die SVP auf ihrer Homepage. Sie verlangen ein Umdenken im Sozialwesen: Milizprinzip vor Professionalisierung,​ Verbindlichkeit der SKOS Richtlinien muss aus allen kantonalen Sozialhilfegesetzen gestrichen werden. Das ganze unter dem Titel "Stopp der Sozialhilfe-Lüge!". Das ganze Geklüngel ist wohl auf dem Mist der Arbeitsgruppe rund um Alt-Nationalrat Ulrich Schlüer entstanden. 

Neben mir stappeln sich die  umfassenden "Richtlinien für die Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe", der "Sozialbericht des Kantons Zürich", das "Positionspapier zur künftigen Ausgestaltung der Sozialpolitik" der ExpertInnengruppe der SAGW, die "Berechnung und Beurteilung des Grundbedarfes in den SKOS-Richtlinien". Hunderte von Seiten... Das alles liest sich recht trocken und hat so gar nichts mit einer Sozialhilfe-Lüge und ideologisch geprägter falscher Rechnerei zu tun. Das alles sind Fakten von Experten und riecht doch deutlich mehr nach Professionalität als die schlagkräftigen aber nichtssagenden Worte der Arbeitsgruppe der SVP. Die Empfehlungen der schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe SKOS, die Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und -direktoren SODK und der  Städteinitiative Sozialpolitik sollen wir einfach so ignorieren, weil Herr Schlüer und seine Kameradinnen und Kameraden das mit so viel Fachkompetenz (sarkastisch) erklären?

Einfach mal die Sozialhilfe um 30% kürzen, dann werden die Leute sich schon wieder selber in den Arbeitsmarkt integrieren. Wie von Zauberhand und magisch! Ein Konzept wie man die Leute denn wieder integrieren möchte, das vermisse ich in den Zeilen der SVP. Ah ja, sowas braucht es ja nicht, das passiert ja dann magisch, wenn man den Leuten den Grundbedarf um 30% kürzt! Wie von Zauberhand. Arbeitsintegration ist ja Teil der überbordenden Sozialindustrie, welche man auch gleich noch ein bisschen zusammenkürzen möchte. 

Lieber Herr Schlüer, liebe SVP - JEKAMI ist ja schön und gut, aber bitte nicht auf dem Rücken der Ärmsten und Schwächsten! 

Gerne empfehle ich den Gastkommentar von Stadtrat Raphael Golta: 

https://www.n​zz.ch/meinung/sozialh​ilfe-es-fehlten-die-c​hancen-nicht-die-anre​ize-ld.1452240?reduce​d=true

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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38%
(8 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte January 2019

Herr Peter Daniel

Was hat eigentlich "unser" viel gerühmter "Wirtschaftsminister"​​ Herr Schneider-Ammann - ausser die Unternehmer mit niedrigeren Steuern mehrfach heftigst zu alimentieren - für inländische Arbeitslose ab 45-Jahren bis heute wirklich geleistet ? Diese Frage interessiert mich sehr. Ich kenne persönlich einen Privaten Herr, der sich diesen bedauernswertesten Arbeitslosen (nach 27-45 Jahren fleissiger Arbeitstätigkeit) beruflich auf eigene Rechnung, menschlich angenommen hat. Damit verdient er natürlich kein "Butterbrot - er konnte sich nicht einmal eine 1,2 Zi-Wohnung leisten - infolge zu bescheidenem Einkommen. Diese Erkenntnis konnte ich aus den vielen gemeinsamen Gesprächen dann schlussfolgern. Er hätte die Wohnung sehr gerne (hatte deshalb zuerst auch spontan zugesagt) gehabt hätte, wie ich schlussfolgerte ? Er wollte sich wohl nicht beschämen vor mir, hätte er sie dann einmal nicht mehr bezahlen können, also auch ein sehr anständiger Schweizer-Mensch. Er hat in seinem Einzimmerbüro auf einem Feldbett jeweils übernachtet, weil er auswärts wohnte, dadurch auch seine Frau seltener gesehen. NEIN, für ein Hotelzimmer reichte es offensichtlich auch nicht.

Mit ihren heute völlig überzogenen Spesen, welche Bundesräte/Innen wie Parlamentarier/Innen in Bern - jeweils periodisch sich selber in erhöhen - einkassieren.

Was leisten diese denn diesbezüglich schon dafür, für die wirklich echten Notlagen der über 45-jährigen denn nun wirklich ?

Und bitte kommen Sie mir jetzt nicht mit dem RAV.

Was ich darüber selber weiss ist dies, dass man ihnen jetzt ab 45 Jahren Ergänzungsleistungen zugestehen möchte, was auch wieder nur ein "abschieben" von der einen in eine andere "Sozialkasse" bedeutet, was der einfache Mann/Frau als Steuerzahler bezahlt. Wieso bittet man nicht die Verursacher dieser Arbeitslosen direkt zur Kasse ? Die Sozial-Ausgaben steigern sich doch jetzt jährlich exorbitant, auch aus anderen bekannten Gründen, sodass die Sozialkosten im Bundesbudget bereits 1/3 übersteigen, rasant zunehmend mit den nicht arbeitenden Migranten, Asylanten, selbst abgewiesemne, die fast alle in den Genuss einer F-Aufenthaltsbewillig​​ungen kommen, alle Ansprüche in die Sozialkassen haben, sogar mit Familiennachzug, womit diese Sozialkosten nochmals exorbitant - wie ein Schneeballsystem - zunehmen werden, schlussendlich zu Lasten aller Einheimischen.

Ich​ habe diesen bewundernswerten lieben Privat-Arbeitslosen-H​​elfer dann zuBundesrat Schneider Amman geschickt, der sei der richtige Mann, arbeitslose Personen zu unterstützen, denn seine Partei die FDP sei doch schlussendlich der Ursprung dieses ganzen "Übels". Er hatte dann tatsächlich eine Termin bei ihm, seither habe ich jedoch rein gar nichts mehr gehört über einen eventuellen Erfolg. Selber habe ich auch nie mit einem Erfolg gerechnet, jedoch jeder sollte eine echte Chance bekommen in der PRAXIS, selbst ein Bundesrat. Für den privaten, wirklich bewundernswerten "Helfer" von Arbeitslosen über 52 Jahren, sicher auch wieder eine Lehre aus dem heute finanziell brutalen Alltag. NÖTIG ist heutzutage doch, selber einmal hinter die ständig nur vorgeschobenen schönen Alibi-Fassaden zu blicken, den Mut & die Zivilcourage dazu auf zu bringen. Das nennt man dann geistig selber Voran-Schreiten, mit Zugabe finanzieller neuen Erkenntnisse.

"Uns​​ere" Politiker/Innen in Bern denken ganz offensichtlich - schon zu lange - nicht mehr an die eigenen Leute, obwohl sie gemäss dem geleistetem EID dazu verpflichtet wären.

Von den Main-Stream-Medien hochgelobt, sogar global weltbekannt wurde FDP-Bundesrat Schneider-Ammann, wegen seinem allseits belustigenden Schweizer-Beitrag am CH-TV SRS-1, über seine völlig teilnahmslose, monoton abgelesene Ansprache zu: "Le jour des malades" in der Schweiz. Ein YooTube Video wurde umgehend von Ausländern ins NETZ gestellt, global sofort derart weiter verbreitet, dass am WWF in Davos vor 2 Jahren sogar US.-Präsident OBAMA spontan zu Schneider Ammann eilte & und zu ihm spontan gesagt haben soll: "Sieeee kenne ich". So sagt man über FDP-BR-Schneider-Amma​​nn dem zufolge dann: "Er ist sehr populär", nur weil ihn fast alle weltweit nun eben "kannten." Populär sein, das heisst eben noch lange nicht, nämlich Leistungsstark seinen Wählern und Wählerinnen zu sein, nicht nur seinen Auftragsgebern, nämlich der Wirtschaft.

Meine eigene Meinung als (noch) freier Bürger, welchem unsere Bundesverfassung - allen Schweizer Bürgern - immer noch die "Redefreiheit" garantiert, ist zum Blog-Thema von Daniel Peter (der "Fels"): Man muss jetzt die hohen Saläre und die Sitzungsgelder, die pauschalen Zuschüsse der Parlamentarier/Innen,​​ der Bundesräte um mindestens die Hälfte umgehend reduzieren, nach dem was sie in letzter Zeit sich so geleistet haben. Etwa durcheine neue Volksinitiative ? Das Prinzip der freien Marktwirtschaft damit einhaltend, ausschliesslich nach dem reinen LEISTUNGS-Prinzip entschädigen. Oder gilt dies jetzt nur für das niedere Volk, dem sie zu dienen hätten, als Exekutive,der Bundesrat, und die Legislativen die Parlamentarier/Innen.​​?
Bedenkt und schlussfolgert doch mal, verdient der Schweizer Bundespräsident so nicht mehr als der US-Präsident in US-$ ? Und die im Verhältnis kleine kleine Schweiz, hat diese nicht gleich deren 7 (sieben) "Zwerge" in Bern zu finanzieren? Dieselben finden für unsere ihr Leben lang schuftenden Pensionäre ja auch 70-Stutz Erhöhung der AHV (nicht ohne Gegenleistung mit mehr Steuern) immer noch zu viel.

Ja mit der Mehrheit dieser heutigen Politikerinnen und Politiker in Bern werden die Kabaretisten/Innen wohl nie mehr arbeitslos, und kommen nicht in Notlagen. Jede Medaille hat bekanntlich immer zwei Seiten, dies ist wohl (unwiderlegbar) die reine Wahrheit.

Meine Überzeugung zu Ihrem Blog-Thema ist deshalb die: Nur 1-2 Monte finanzielle NOT-Hilfe für junge Leute, danach 100%-ige Streichung. Jedes Tierchen sucht und findet sein Futter selber, Menschen sind doch nicht minder den ein jedes Tierchen, oder ? Die Jungen Leute sind diesbezüglich zu viele total verweichlicht, zu sehr verwöhnt worden, sie haben nie erfahren woher das Geld kommt, das selbe die neuen Migranten, bei unkontrolliertem Grenzübertritt sofort die gleichen RECHTE wie die Einheimischen, bei voller Sozialleistungen. Diese Politiker/Innen sind doch total ver-rückt, nicht mehr am Ort wo sie sein sollten.






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30%
(10 Stimmen)
Georg Bender sagte January 2019

Die Allgemeinheit muss keinen Rappen dafür aufwenden, er hat deswegen nicht ein tieferes frei verfügbares Einkommen. Der Betrug der Addition (Umlage Mittelherkunft interessiert nicht) und Subtraktion (Rückgabe) dient scheinbar erfolgreich der geistigen Verwirrung; denn der Geldkreislauf interessiert kein Mensch, wird auch nicht gelehrt! Warum wohl?
Die Grundsicherung gehört in der Evolution, Stand 21. JH. längst umgesetzt. Lord J. M. Keynes prophezeite diese Möglichkeit, hat aber nicht mit den "Tricksereien" seiner Zunft und Verbündeten aus Regierung und Medien, gerechnet.

Es grenzt darum schon eher am debilen Verhalten, sich immer mit Symptombeschreibungen​ auseinanderzusetzen, wenn doch die Ursachen bekannt sind?



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33%
(12 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte January 2019

@Daniel Peter

Sicher, ich bin sogar überzeugt, Sie sind ein gutgläubiger Mensch, denn Sie wollen ganz offensichtlich Menschen in NOT HELFEN. Die ursprüngliche Idee ist gut, nur die Ausführung schlecht. Ich halte mich diesmal ganz kurz:

Die NOT macht bekanntlich erfinderisch, und wo ein Wille, ist immer auch ein Weg.

"Wer Leidvermeiderei betreibt,
zeigt an,
dass er grundsätzlich ein Uneingeweihter ist."

Denn JEDER Mensch der hier auf Erden kreucht und fleucht,
hat von Beginn an wundersame, individuell einzigartige FÄHIGKEITEN in sich als Veranlagung, die es gilt zu entdecken, und folglich diese Talente auch anzuwenden. Dann arbeitet (chrampft) man nicht, man ist freudvoll tätig. Freude kommt dann automatisch auf, weil man es dann ja folgerichtig auch sehr gut macht,
und ist zwangsläufig erfolgreich, mit absoluter Sicherheit.
Und wenn dann noch ein bisschen Bescheidenheit, gar Demut hinzukommt, ist ihm sein Paradies auf Erden sicher.

Emanuel KANT formulierte es so:

"Mensch höre auf den Ruf deiner Seele,
und mache diesen Ruf zu deinem Beruf,
dann bist du zufriedener, glücklicher und gesünder."

Genau in dieser Reihenfolge, im Dreifachschritt. Denn wenn wir diese Talente partout (aus welchem Grunde auch immer) nicht leben, begehen wir ein wahres Verbrechen an unserer Existenz, am LEBEN selber. Wir negieren dann unsere eigentliche Bestimmung. Und weil die Schöpfungs-Naturgeset​ze derart vollkommen sind, wenn halt jemand dazu zu bequem, sogar zu faul ist, wird er folglich unweigerlich krank. Er kommt so automatisch wieder auf seine individuelle "Schiene", und darf dann seine Bestimmung jetzt per Zwang in NOT zu LEBEN. Jede Krankheit ist also eine Chance, deren Ursprünge man gut zurückverfolgen kann.

Somit ist eben zwangsläufig wahr - Sozialhilfe ist im Grunde genommen völlig unsozial - man muss diese - aus LIEBE zu den Menschen - unbedingt auf 3 Monate Nothilfe beschränken, das waäre "sozial".

Nun gut sicher, 3/4 der Sozial- & Kranken-Industriezwei​ge würden dann überflüssig auf einen Schlag, die Menschen allgemein aber wieder zufriedener und glücklicher.




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40%
(10 Stimmen)
jan eberhart sagte January 2019

Wenn gewisse Personen nur ein einwandern um von Luxus-Almosen der Schweiz zu profitieren, ist eine Grenze erreicht.

Wie mit dem Unionsbürgerrecht. Wie der Name sagt, wäre es eine Art Bürgerrecht auf Schutz vor Ausschaffung, Recht auf Sozialhilfe/IV und anderes.




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64%
(14 Stimmen)
Dany Schweizer sagte January 2019

Grundsätzlich richtig, aber was schlagen Sie denn vor, was man dafür tun kann, dass Sozialhilfebezüger "mit Arbeiten" beginnen?



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31%
(13 Stimmen)
Daniel Peter sagte January 2019

Es wird mit der Unterstützung von staatlichen, kirchlichen und privaten Organisationen viel getan, damit die Menschen wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden. Ausbildungen werden finanziert, Einsatzprogramme. Das läuft eigentlich optimal. Es gibt aber auch Menschen die es realistisch eingeschätzt nie mehr in den ersten Arbeitsmarkt schaffen werden, für diese gibt es auch tolle Programme auf dem zweiten Arbeitsmarkt. Es muss nicht mehr gemacht werden, als schon gemacht wird. Ich sehe die aktuellen Zahlen eher unproblematisch.


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38%
(13 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte January 2019

@Daniel Peter

Sie meinen es sicher gut, doch was nützen alle Programme, wenn es jetzt sogar noch "EINSATZ-Programme (höre ich - gar nicht erstaunt - übrigens erstmals) nun auch schon braucht?.

"Lebensverweigere​r" reden wahrscheinlich sehr viel bei Ihnen bei allen Sozialdiensten von "wollen", tun jedoch alles, um nicht zu "können".

Ein Wille so klein wie ein Sandkörnchen kann ganze Berge versetzen.


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33%
(9 Stimmen)
Georg Bender sagte January 2019

Die Sozialbezüger müssen nicht zum Arbeiten gezwungen werden, wenn die Arbeit der Sklaverei gleichkommt.
Die Allgemeinheit muss keinen Rappen dafür aufwenden, er hat deswegen nicht ein tieferes frei verfügbares Einkommen. Der Betrug der Addition (Umlage Mittelherkunft interessiert nicht) und Subtraktion (Rückgabe) dient scheinbar erfolgreich der geistigen Verwirrung; denn der Geldkreislauf interessiert kein Mensch, wird auch nicht gelehrt! Warum wohl?
Die Grundsicherung gehört in der Evolution, Stand 21. JH. längst umgesetzt. Lord J. M. Keynes prophezeite diese Möglichkeit, hat aber nicht mit den "Tricksereien" seiner Zunft und Verbündeten aus Regierung und Medien, gerechnet.

Es grenzt darum schon eher am debilem Verhalten, sich immer mit Symptombeschreibungen​ auseinanderzusetzen, wenn doch die Ursachen bekannt sind?



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60%
(10 Stimmen)
Dany Schweizer sagte January 2019

Abwaschen und Staubsaugen ist auch Sklaverei für mich, und trotzdem macht es meine Frau regelmässig


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29%
(7 Stimmen)
Georg Bender sagte January 2019

Herr Dany Schweizer
Haben Sie, ihre Frau versklavt und sie lässt sie sich das gefallen, dann haben sich die zwei richtigen gefunden!

In unserer Familie funktioniert die Gleichberechtigung und arbeitsgeteiltes Chaos!



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60%
(10 Stimmen)
Dany Schweizer sagte January 2019

Sie sehen das erneut falsch - Wie geschrieben für mich ich Abwasch und Staubsaugen Sklaverei. Meine Frau macht das regelmässig, sie findet das nicht als Sklaverei.

Wie Sie gleich wieder ableiten, dass bei uns nicht Gleichberechtigung hersche, kann vermutlich keiner, ausser Ihnen, nachvollziehen.

Gl​eichberechtigung hat nichts damit zu tun, dass beide nun abwaschen usw. sollen, sondern dass man die Arbeit gerecht verteilt.

Daher haben wir uns auch für die richtige Arbeit entschieden. Wir haben ein Geschäft. Gartenhaag und Landstreicher..... Sie malt und streicht..... ich lasse trocken. So hat jeder seinen Beitrag geleistet.


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63%
(8 Stimmen)
Alex Müller sagte January 2019

Vielleicht sollten einige hier, statt Sprüche von Phlosofen zu zitieren, einfach mal den Wirtschaftsteil der NZZ lesen. Da sind regelmässig Artikel über die wirtschaftliche Zukunft (auchder der Schweiz) zu lesen. Z.B.
- dass die Digitalisierung bald einmal alle administrativen Arbeiten ohne Menschen gemacht werden können. (Das sind abertausende).
- dass der Onlinehandel so rasant zunimmt, dass Warenhäuser und Läden schliessen werden.
- dass Firmen schon heute ihre Arbeiten in Ländern machen lassen, wo die gleiche Leistung zu einem Drittel der hiesigen Löhne erhältlich sind ( Ingenieure, IT-Spezialisten, Rechenleistungen, Administrativ-Verarbe​itungen aller Art, Call-Center, Labore, Massschneiderei, billigere Piloten, billigere Matrosen, Transporte usw.).
- Gesucht würden in naher Zukunft nur noch gut ausgebildete Fachleute. (Frage ist wer dann nicht mehr dazugehört und nicht mehr "gebraucht" wird oder was eigentlich gut ausgebildet heisst?).

>> Zurück zur Arbeitslosigkeit: Die ehemalige Staddträtin Emilie Lieberherr von Zürich, hat schon 1976 erhoben, dass es eine sog "Sockelarbeitslosigke​it" gibt, die nicht schwankt.


-


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43%
(7 Stimmen)
Georg Bender sagte January 2019

Dany Schweizer
Habe ich ja geschrieben: arbeitsgeteilt!
Ich begreife nur das Gelesene; denn mit Worten kann man sich verplappern! Sie lieben die Sklaverei und das b leibt ihnen unbenommen!


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56%
(9 Stimmen)
Dany Schweizer sagte January 2019

erneut falsch gelesen.

Für MICH ist es sklaverei.

Aber egal - Hauptsache, Sie werden üblicherweise Ihre Geldsystemerklärung los, und ich hatte heute meinen Spass.


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29%
(7 Stimmen)
Georg Bender sagte January 2019

Dany Schweizer
Ich habe richtig gelesen. Was für Sie Sklaverei bedeutet, ist für mich Arbeitsteilung!

Sklaverei ist die bewusste Unterdrückung für den eigenen Vorteil!

Aber mit Ihrer Familienposse haben Sie sich geoutet, ich hatte das Vergnügen von Ihrer Denkweise mehr zu verstehen. Geistig Authentisch eben!



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43%
(7 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte January 2019

@Herr Alex Müller

Einerseits über der Hälfte was Sie aufführen, doch das ist heute bereits brutale Realität. So werden Junge Leute die studiert haben am Ende ihres Studium mit 28 Jahren mehrmals abgewiesen von "unseren" Arbeitgebern, mit der Ausrede: " ... tut uns Leid, sehr gute Ausbildung, aber sie haben noch keine Erfahrung." Ab 45 Jahre werden hoch-qualifizierte Spezialisten entlassen, und Arbeitnehmer aus den Oststaaten für 1/3 Lohn eingestellt. Das ist die "HUREREI" resp. jetzt der aktuelle moderner SKLAVENHANDEL, diesmal von Unternehmen mit den eigenen Bürgern/Innen, sekundiert von Politiker, welche die Betroffene (möglich) gewählt haben,

Anderseits Herr Alex Müller, Philosophen machen keine Sprüche, sondern lernen uns Weisheiten, Lebenserfahrungen ohne Leid, Nicht nur Hand- und Hirn-Arbeit, sondern noch viel wichtigeres, den GEIST, den wahren Sinn unseres Lebens. Sokrates, Platon, Christus waren die besten Lehrer, wie man das Leben zielgerichtet richtig und sinnerfüllt lebt. Man muss eigenständig seine Talente erkennen und dann auch wirklich leben, immer voller Respekt vor dem Nächsten.

Kurz nach dem II. Weltkrieg gab es bekanntlich keine Sozialämter, und ziemlich alle kamen - z.T. eben sehr bescheiden - aber doch über die Runden. Und was jedes Tier kann, sollte der Mensch doch auch fertigbringen.

Es gibt keine niedere Arbeit, jede hat seine Berechtigung, erfüllt einen Sinn. Heute nehmen sie zu viele Eltern keine Zeit mehr für ihre Kinder, stopfen sie als Liebes-Ersatz einfach voll mit Geldscheinen, und wenn sie mündig sind, stehen sie vor einer, für sie unüberwindbar hohen Wand - und sind schon verloren wie ein Blatt im Wind, bereits reif für die Sozialkassen. Eine kranke Gesellschaft.

Sie sehen leider auch nur die materielle Ebene, wie fast alle hier bei diesem Blog


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20%
(5 Stimmen)
Georg Bender sagte January 2019

Herr Alex Müller
Schon xmal wiederholt: "Die Kaufkraft fragt nicht nach Erwerbsarbeit!" Die Grundsicherung zur Abdeckung der Bedürfnisse für einen ordentlichen Lebensunterhalt, ist das Gebot der Gegenwart für die Zukunft. Es fehlt keine Geld, auch wenn Schweizer dieser einfältigen Ansicht ist!



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43%
(7 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte January 2019

@Daniel Peter.

Die Unterstützung von staatlichen, kirchlichen Organisationen sind bloss Feigenblätter ihrer Schuld, nichts weiter.

Ich weiss, Sie wollen wirklich helfen. Fragen Sie doch jeden Sozialhilfebezüger beim ersten Bittgesuch schon: "Was wollten sie als Kind denn werden?. Die Antwort trifft immer voll ins schwarze, nämlich wo seine TALENTE, also sein Können liegt. Später werden sie nämlich sehr schnell Fremdbestimmt von Eltern, Kollegen, Kirche.Gesellschaft, Partner/In. Wer seine Bestimmung nicht lebt, sich nicht getraut, wird krank. Denn der Mensch lebt nicht von Brot alleine.


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33%
(6 Stimmen)
Georg Bender sagte January 2019

Herr Gilbert Hottinger

Meine Voten werden nicht gelesen sondern einfach den Daumen nach unten gedrückt. Diese Wesensart ermöglicht die Betrügereien; denn glauben statt lernen ist wenig hilfreich!

Sämtlic​he altruistischen Einrichtungen sind nicht notwendig! Es ist die Aufgabe des Staates und der Wirtschaft, den Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen; denn die Natur, aus der wir alles veredeln, gehört allen und die notwendige Kaufkraft wird aus dem Nichts geschöpft.

Aber eben, wir wollen die Wahrheit und die Möglichkeiten nicht begreifen; denn Glauben ist scheinbar seliger denn Wissen?





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83%
(6 Stimmen)
Alex Müller sagte January 2019

Lieber Herr Hottinger, danke für die Antwort. Sie schreiben:
".Kurz nach dem II. Weltkrieg gab es bekanntlich keine Sozialämter, und ziemlich alle kamen - z.T. eben sehr bescheiden - aber doch über die Runden."
- - - Ja, ich lebte ab 1942 in Chur. Wer einen Haus-Garten hatte, baute dort Winter-Gemüse , Beeren und Früchte an. Es war noch üblich Obstbäume zu ziehen statt Kirschlorbeerhecken. Wir hatten Platz für Kirschen, Birnen, Pflaumen, Nussbaum und Haselsträucher. Wir hatten zwei Ziegen, und vier Hühner. Es wurde eingemacht und getrocknet für den Winter. Und- es gab einen regen Tauschhandel mit den Nachbarn.
Und es gab noch etwas - nämlich eine Solidarität unter den Menschen.

… weiter schreiben Sie " Es gibt keine niedere Arbeit, jede hat seine Berechtigung, erfüllt einen Sinn. Heute nehmen sie zu viele Eltern keine Zeit mehr für ihre Kinder,
--- Nein Herr Hottinger, das sehen Sie etwas zu schwarz. Ich erlebe rings herum sehr verantwortungsvolle Eltern, die sich mit ihren Kindern abgeben, ihnen Wege zeigen - zum selber tun - und trotz gutverdienend , nicht mit Geld um sich werfen. Es wächst eine durchaus fleissige und vielseitig interessierte Generation heran.

und weiter schreiben Sie: "Sie sehen leider auch nur die materielle Ebene, wie fast alle hier bei diesem Blog".

Herr Hottinger, ich beschrieb Wandel in der Wirtschaft, der stattfindet. Sie haben es ja wiederholt. Damit musste ich die individuellen Schicksalen, der sog." Verlierer des Wandels" - welche sich daraus ergeben, gar nicht mehr extra beschreiben.
Was mich freut, wenn es Dialog ergibt hier im Forum. Übrigens ; einen Hausgarten habe ich noch heute auch wenn kaufen billiger wäre.



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