Abstimmungen, Initiativen > National > Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren (Abschaffung der Billag-Gebühren),

No-Billag ist eine Gefahr für die Demokratie

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Die Bil­lag ist der Ga­rant für eine neu­trale und un­ab­hän­gige Be­richt­er­stat­tung​. Ohne sie gäbe es nur noch wirt­schaft­lich mo­ti­vierte An­ge­bote – und kei­nen Raum mehr für ech­te, de­mo­kra­ti­sche Debatten.

Im Jahr 1987 beseitigte die US-amerikanische Medienaufsicht die sogenannte Fairness Doctrine. Diese hatte die Medienhäuser des Landes zuvor jahrzehntelang zu einer fairen, ausgewogenen und wahrheitsgemässen Berichterstattung verpflichtet. Mit ihrem Ende wollte die Regierung die Medien von staatlicher Bevormundung befreien, den Bürger_innen völlige Wahlfreiheit beim Medienkonsum lassen und die Medienwirtschaft ankurbeln. Tatsächlich gab sie damit den fatalen Startschuss für ein Wettrennen um die empörendsten Nachrichten und schärfsten Kommentare. Heute setzen Sender wie Fox News auf kompromisslos einseitige Meinungsmache. Die Folge: Die Öffentlichkeit ist gespalten, die Parteien zur Kooperation unfähig. Es gibt eine direkte Linie vom Ende der Fairness Doctrine hin zu Fake News, der Wahl Donald Trumps und dem jüngsten Government Shutdown.

Eine Schweiz ohne Billag wäre eine fremde Schweiz

Wir könnten nun ebenfalls kurz vor einem derartig fatalen Startschuss stehen. Heute sichern die Empfangsgebühren eine politisch ausgewogene und sachliche Berichterstattung im Fernsehen und Radio ohne wirtschaftliche Interessen, fördern die Kultur und stellen in allen Landesteilen die Grundversorgung sicher. Aber die Initiative „Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren (Abschaffung der Billag-Gebühren)“, über die am 4. März 2018 abgestimmt wird, will diese Gebühren abschaffen. Sie ist ein gefährlicher Angriff auf den Service Public in allen Landesteilen, ein breites Unterhaltungsangebot und den neutralen Qualitätsjournalismus​. Die Argumente sind die gleichen wie einst in den USA: Mehr Entscheidungsfreiheit​ für die Bürger_innen und mehr wirtschaftliche Freiheit für Unternehmer_innen. Und auch die Folgen könnten die gleichen sein wie in den USA. Eine Schweiz ohne Empfangsgebühren dürfte eine Schweiz im Zustand der Dauerempörung und hysterischen Zuspitzung sein, unfähig zur besonnenen Auseinandersetzung und zum politischen sowie gesellschaftlichen Konsens. Eine Schweiz ohne Empfangsgebühren wäre nicht mehr die Schweiz, die wir kennen.

Und das gilt nicht nur auf eidgenössischer Ebene, sondern auch kommunal für Winterthur. Denn auch die kleinen lokalen Radio- und Fernsehanstalten wie Radio Stadtfilter erhalten ihren Anteil an den Empfangsgebühren. Das nimmt wirtschaftlichen Druck von ihnen und erlaubt es, auch Themen von regionaler und kultureller Bedeutung eine Bühne zu bieten. Eine lebendige Stadtdemokratie braucht solche Foren für eine ausgewogene, faktenbasierte Berichterstattung und eine unaufgeregte Meinungswiedergabe. Das Ende der Gebühren würde die kleinen lokalen Sender besonders hart treffen. Sie müssten dann entweder in den grossen Medienkonzernen aufgehen – oder eingehen. Doch mit jedem Lokalsender, der stirbt, stirbt auch ein Stück lokale Kultur und Demokratie.

Nein zur Gefährdung der Demokratie

Es ist doch seltsam: Dass eine funktionierende Marktwirtschaft einen Rahmen an Regeln braucht, um nicht in die Marktanarchie abzudriften, ist allgemeiner Konsens. Aber ob die Demokratie auch so etwas wie einen festen Rahmen braucht, ist umstritten. Sie braucht ihn aber ebenso dringend. Dazu gehören neutrale Medien, die ohne wirtschaftlichen Druck zwischen dem Souverän und den politischen Institutionen vermitteln. Die Medien sind eben nicht nur ein Wirtschaftszweig, sondern vor allem als vierte Gewalt eine Säule der Demokratie. Das gilt insbesondere für die Stadtdemokratie. Sie kann erst dann richtig aufblühen, wenn sie die Menschen überall in ihrem Alltag anspricht und angeht – eben durch ein starkes lokales Programm. Wer für die No-Billag-Initiative stimmt, gefährdet unsere Demokratie. Wer hingegen für eine lebendige Demokratie ist, muss am 04. März 2018 „Nein“ stimmen.

Diesen Text habe ich auch auf meinem Blog veröffentlicht. Er steht somit unter einer CC BY-ND 4.0 Lizenz.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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59%
(17 Stimmen)
Carolus Magnus sagte February 2018

Wissen ist Macht, und Unwissen ist Ohnmacht. So werden wir über die SRG gezielt als Stimmvieh mit wahren Informationen kurzgehalten, dafür eingelullt und manipuliert – Das ist alles andere als Sinn und Wesen einer Demokratie.

Carolu​s Magnus



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53%
(17 Stimmen)
Carolus Magnus sagte February 2018

Ihr Zitat, Ihr erster Satz: "Die Bil­lag ist der Ga­rant für eine neu­trale und un­ab­hän­gige Be­richt­er­stat­tung​​." Herr Fritschi, ist geradezu lächerlich und die Fakten werden bewußt diametral verkehrt dargestellt. Weshalb sonst findet wohl die Initiative derart hohen Zuspruch? - Eben, das Volk kommt sich tagtäglich veräppelt vor.

Aber Hut ab, vor Ihrer spin-doctoralen Raffinesse.

Carolu​s Magnus



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47%
(19 Stimmen)
Hans Peter Läuchli sagte February 2018

0Ich erwarte von einem Linken eigentlich keinen anderen Kommentar. Wieso sollte man auch das Nest beschmutzen in welchem man liegt. Man fällt doch seinen durch diese hohen Gebühren gutbezahlten Genossen, auch den Schwarzroten bei der SRG nicht in den Rücken. Bei einem Nein werden diese noch frecher und machen weiter in Richtung sozialistisches Staatsfernsehen wie gehabt in der DDR


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60%
(15 Stimmen)
Werner Nabulon sagte February 2018

Die Emanzipation hat sich ja zu einer Genderstreit entwickelt, in dem Vorwiegend die Birkenstock Emanzen gegen das männliche Geschlecht zu Felde zogen. Wärend der Zeit hatte Leutschenbach Top Favoritinnen dieser Spezies in Anstellung, die Unreflektiert, unbewiesen ihren Männer Bashing ausstrahlen konnten.
Nun heisst es, Gender Bashing sei ein rechtes Problem, von Rechtspopulisten, man wolle so die Geschlechterforschung​ untergraben. Da taucht doch die Frage auf, wozu dient über die Männer herziehen? Das ist dann wiederum ein eher Linkes Gender Bashing, wenn Studien zeigen, jeder 4te Familienvater missbraucht sein Kind. Oder jeder 5te Ehemann schlägt seine Frau, vergewaltigt sie. Jeder Xte Chef missbraucht seine Position und befielt der Sekretärin unsittliche Sachen.
Was haben wir für ein Problem, wenn (Süchtige) Alkohol, Nicotin, Cannabis durch Bashing an den Pranger gestellt werden, weil es so schön ist nehmen wir die „Alten“ auch noch dazu und out sourcen sie, dafür setzen wir uns für die Personenfreizügigkeit​ ein.
Von so einem Service Public haben viele genug, das heisst, für so was wollen sie zu Recht nichts mehr bezahlen. Ist ja auch nicht „Wertvoll“ fürs Land.



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65%
(17 Stimmen)
Dany Schweizer sagte February 2018

Herr Fritschi

Genau mit den gleichen Argumenten arbeitet No-Billag. Nur mit Emotionen, statt mit Fakten. Denn Fakten, das dürfen Sie nicht sagen, sonst müssen die Gebühren massiv gesenkt werden.

Für eine vollständige Eliminierung bin ich auch, aber nicht was Sie hier erzählen. Fakt ist, dass die SRG heute ein Wildwuchs von Wischiwaschi ist. Vergessen hat, was sie für einen Auftrag hat, weil das D. Leuthard trotz Versprechen auch noch nicht definiert hat.

Auch wenn die No-Billag abgelehnt wird, wird sich die SRG überlegen müssen, was sie nun will und änder will oder soll. Denn eine weitere Debatte über eine SRG wird sie nicht überstehen. Somit hat sie also max. 5 Jahre Zeit bis zur nächsten Konzessionsvergabe, sich zurück zu besinnen auf Servie-Public und Gebühren, welche man bezahlt, weil man überzeugt ist, dass eine SRG sinnvolles TV/Radio machen kann oder könnte.


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36%
(14 Stimmen)
Herbert von Vaucanson sagte February 2018

Herr Schweizer

Das die SRG heute ein Wildwuchs von Wischiwaschi ist, ist kein Fakt, sondern Ihr persönlicher Eindruck. Falls Sie tatsächlich an Fakten zur SRG interessiert sind, empfehle ich Ihnen z. B. die folgende Zusammenstellung des Tagesanzeigers:

ht​tps://interaktiv.tage​sanzeiger.ch/2017/srg​-check/?openincontrol​ler

Die SRG hat bereits heute einen klaren Auftrag, der in der Konzession des Bundes festgehalten ist und nebst einem Informationsauftrag explizit auch die Förderung der Kultur und Musik, die Unterhaltung und das Filmschaffen umfasst. Es ist nicht die SRG, die den Service Public definiert, es ist der Bund. Daher kann die SRG auch nicht eigenmächtig entscheiden, plötzlich nur noch Informationssendungen​ zu produzieren. Damit würde sie klar gegen den Auftrag des Bundes verstossen.


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54%
(13 Stimmen)
Werner Nabulon sagte February 2018

Herbert von Vaucanson,
Glauben sie eigentlich, eine No Billag angefangen beim Unterschriften sammeln bis hin zur Abstimmung, sei einfach so zu Stande gekommen, weil eine SRG Ihren klaren Auftrag wahrgenommen hat?
Zum zweiten, Medienschaffende sollten genug Soziale und auch Emotionale Kompetenz haben, einen Neutralen Blick der der Wahrheitsfindung dienen soll, und nicht um politische Parolen zu senden.
Mutmassen, was bei einem Ereignis sein könnte, Vorverurteilen wenn ein Skandal auffliegt, Bashing, sind in meinen Augen kein seriöser Journalismus. Ich will denen das nicht verbieten, wenn die das brauchen um den Job zu machen.
Aber dann ohne mein Geld. Ich will nicht Bashing finanzieren, oder Vorverurteilungen welche Personen und Karrieren, ja ganze Firmen zerstören.


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38%
(13 Stimmen)
Herbert von Vaucanson sagte February 2018

Die No-Billag Initiative verfolgt nicht das Ziel, den Auftrag des Bundes an die SRG anzupassen. Die No-Billag Initiative will es dem Bund gänzlich verbieten, eigene TV- und Radiostationen zu betreiben bzw. zu subventionieren. Damit wird das öffentlich-rechtliche​ TV und Radio nicht verändert, sondern abgeschafft.

Zudem​ will die Initiative den verfassungsrechtliche​n Grundsatz der ausgewogenen Berichterstattung und auf die Bedürfnisse des Landes zugeschnittene Programmgestaltung für alle Medien aufheben. In Zukunft wird also nur noch produziert was Kohle einbringt.

Das kann ich nicht unterstützen.

Was Ihre groben Anschuldigungen (Vorverurteilungen, Bashing usw.) an die SRG anbelangt: Ich warte gerne auf ein paar Beispiele und Belege Ihrerseits. Ansonsten muss ich das leider als üble Verleumdung abtun.

Und für alle, die mit der Abschaffung des öffentlich-rechtliche​n TV und Radios auf eine ausgewogenere Berichterstattung hoffen: Erfahrungen aus anderen Ländern (z. B. USA) zeigen das Gegenteil - die Medienlandschaft polarisiert sich noch viel stärker. Vielleicht ist es für Sie persönlich tröstlich, dass Sie in Zukunft nur noch für das Bashing bezahlen, das Ihnen gefällt (z. B. das das sie selber hier betreiben). Für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft - und darauf sind wir als föderalistischer Staatenbund nun einmal angewiesen - ist das aber ganz bestimmt nicht zuträglich.


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50%
(12 Stimmen)
Werner Nabulon sagte February 2018

Herr Herbert von Vaucanson,
Sie können das nicht unterstützen, also werden Sie der Initiative nicht zustimmen, ganz einfach.
Ich kann das unterstützen und habe Ja gestimmt. Auch ganz einfach. Und ja, wir brauchen keinen Staatssender.

Tun sie es als üble Verleumdung ab, sie wollen das gar nicht hören, das es so war. Was ich zu solchem Empfinden sagen soll? Zeit Lebenslange Verwahrung für extrem gefährliche Gewalttäter.... Ich weiss nicht ob das an Intelligenz, oder Erinnerungsvermögen liegt, oder wie und was? Suchen sie die selber raus..
Diese Berichte gehen bis auf 2000 zurück, teilweise noch etwas vorher, was da alles hätte geschehen sollen, was da alles an auch esoterischem Zeug gebracht wurde, sie wissen von allem nichts...





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40%
(10 Stimmen)
Herbert von Vaucanson sagte February 2018

Nein, ich weiss davon nichts. Bitte geben Sie mir doch ein paar Quellen an. Die SRG verfügt über einen öffentlich einsehbares Online-Archiv mit tausenden von Beiträgen aus all den Jahren. Da muss doch etwas dabei sein?


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50%
(10 Stimmen)
Werner Nabulon sagte February 2018

Herr Herbert von Vaucanson,
ich habe das sicher nicht archiviert oder abgelegt. Ich habe mich, nicht nur ich hab das so empfunden, geärgert, was ich noch weiss, das Wort "Birkenstockemanzen von Leutschenbach" wurde kreiert, Beschwerde E Mail geschickt, Reaktion Null.
Auch bei weiteren Bashing Themen. Reaktion Null.
Erkenntnis: Wenn man ein Sender so empfindet, auch zur Zeit vom damals Amtierenden Bundesrat Ch. Blocher, oder eine Mörgeli Affaire, usw, gegen diese erzkonservativen SVPler, konsumiert man den Sender nicht mehr. Weitere Erkenntnis, es dient nicht dem Föderalismus, oder dem Demokratischen Zusammenhalt.
Also ist man nicht mehr gewillt dafür zu bezahlen. Punkt.


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38%
(8 Stimmen)
Werner Nabulon sagte February 2018

Herr Herbert von Vaucanson, ich werde nicht wie andere hier, nach Links suchen, (wenn es sie wirklich interessiert, was ich nicht glaube), suchen sie das selber.
Ich mach mich nicht zum Clown anderer.


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36%
(11 Stimmen)
Herbert von Vaucanson sagte February 2018

Ich finde keine Bashing-Beiträge bei SRF, Herr Nabulon. Beim besten Willen nicht. Und Sie offensichtlich auch nicht, auch wenn Sie gerne das Gegenteil behaupten. Wenn Sie alle Inhalte, die nicht Ihrem persönlichen Gusto entsprechen als Bashing bezeichnen, dann haben wir wohl nicht das gleiche Verständnis von Bashing und auch nicht von ausgewogener Berichterstattung.


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64%
(11 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte February 2018

Was interessiert uns die diese SRG.. Wir wollen einfach von den Zwangsgebühren befreit werden.



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60%
(10 Stimmen)
Werner Nabulon sagte February 2018

Herr Herbert von Vaucanson,
Selbst mit Links und Belegen würden sie das Anzweifeln, ist mir klar.

Ergo ist für sie SRF sakrosankt, eine heilige Kuh die nicht angegriffen werden darf. Ihr Recht das so zu sehen, die Augen vor der Realität zu verschliessen, auf Kindergarten Niveau runterzugehen. Link hin und herschieben zu gehen. Machen sie das.

Mein Recht, so wie ich es empfunden habe, Abzustimmen. Unterschied: Ich weiss warum das so nicht weitergehen darf.


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44%
(9 Stimmen)
Herbert von Vaucanson sagte February 2018

Herr Nabulon

Die SRG darf jederzeit kritisiert werden, damit habe ich kein Problem. Was Sie hier betreiben ist jedoch nichts anderes, als das, was Sie selbst als Bashing bezeichnen. Anschuldigungen und Beleidigungen bar jeder Grundlage. Das empfinde ich als unfair und deshalb wehre ich mich dagegen.

Stimmen Sie ab, wie Sie wollen, aber seien Sie nicht erstaunt, dass nicht alle in Ihr unwürdiges Lied mit einstimmen.


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44%
(9 Stimmen)
Werner Nabulon sagte February 2018

Herr Herbert von Vaucanson,
Ich kann nichts dafür, dass Sie solche Sendungen nicht gesehen, oder als in Ordnung, was auch immer empfunden haben.
Ich darf das was gesendet wurde, damals kritisieren, und heute erwähnen das es das so gab. Wenn sie zu faul sind, verpasste Sendungen im Archiv zu suchen, kann ich wiederum nichts dafür, das ist Ihr Problem, qualifiziert sie aber nicht sonderlich als Diskussionspartner, der von etwas schreibt, von dem er eigentlich keine Ahnung hat.

Niemand muss in mein "unwürdiges Lied" einstimmen. Sicher nicht. Man kann sich dem Slogan hingeben, dass öffentlich rechtliche für die Demokratie und den Föderalismus gut seien, ohne das die Schweiz untergehe, leide.


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44%
(9 Stimmen)
Herbert von Vaucanson sagte February 2018

Sie behaupten, die SRG hätte mit irgendwelchen, jedenfalls mehreren Sendungen Bashing gegen bestimmte Personen oder Personengruppen betrieben. Sie wollen aber nicht verraten, um welche Sendungen es sich handelt. Nun gut. Dann haben Sie das damals oder heute so empfunden. Das nehme ich so hin, behaupte aber meinerseits, dass die SRG nie Bashing betrieben hat, Sie masslos übertreiben und die SRG zu Unrecht dermassen diffamieren. Somit wären unsere Standpunkte geklärt.


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33%
(9 Stimmen)
Werner Nabulon sagte February 2018

Sorry, aber ab ihrem Versuch kann ich nur lachen. Warum meinen Sie, hat man eine Umfrage gestartet, was für politische Linien Journalisten verfolgen?


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44%
(9 Stimmen)
Herbert von Vaucanson sagte February 2018

Meinen Sie diese Umfrage, Herr Nabulon (?):

https://www.t​agesanzeiger.ch/sonnt​agszeitung/fast-drei-​viertel-aller-srgjour​nalisten-sind-links/s​tory/17411512

Fazi​t: "Journalisten der SRG unterscheiden sich in ihrer politischen Einstellung nicht signifikant von Journalisten der privaten Medien."

Und: "Es spiele keine Rolle, «wer journalistisch auf welcher politischen Seite steht», sagt Mitinitiant (der No-Billag Initiative) Christian Riesen."

Bashing? Nirgends in Sicht.


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53%
(17 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte February 2018

Sorry Herr Fritschi

Das politisch NICHT WERTE NEUTRALE SF-1 Staats-TV ist eine Gefahr unserer direkt demokratischen Staatsform. Dies darum, weil sich Bürgerinnen und Bürger in diesem (noch EU-freien) Land SCHWEIZ nicht mehr objektiv & wertfrei da informieren können. Und für diese Indoktrinierung & faktische Entmündigung sollen wir dann auch noch über Gebühr bezahlen?.



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60%
(15 Stimmen)
Werner Nabulon sagte February 2018

***(D.h. etwa vier bis fünf Verlegerfamilien in der Schweiz entscheiden dann, welche nachrichten wir Schweizer lesen, hören, sehen dürfen.****

Ja glauben sie das sei heute nicht schon ?


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44%
(16 Stimmen)
Alex Müller sagte February 2018




sie haben Ihre Argumente sauber dargelegt. Das zeigen die argumentlosen Antworten im Blog. Ich war selber schon zu Beginn gegen die No-Billag-Initiative.​​Eeinfach, weil ich nicht sehen konnte, warum man eine Initiative mit nur einem Schlagwort (" Zwangsgebühr") hinkriegt und nicht sagen will , was man wirklich damit erreichen will.
Heute sehe ich etwas mehr durch. Die Initianten gehören ideologisch zur Bewegung der "Libertären". (Libertarismus). Davor hatte ich dieses Wort auch nie gehört. Libertäre Denker und Macher haben eine eigene Ideologie entwickelt und möchten eine Welt > Ohne Staaten, ohne Grenzen, ohne irgendwelche Regulierungen, Ohne Gott, ohne Steuern. Sie möchten freie Fahrt für freie Märkte. Und -- Geld ist nie illegal.
Die libertäre Ideologie hat die Schweiz schon erreicht. David Dürr, ein Anwalt und Vater des Basler Regierungsrates Baschi Dürr, vertritt die libertären Ansichten innerhalb des No-Billag-Komitees. Er wünscht sich keinen Sozialstaat, keine Bundesrichter, keine staatliche Polizei, keine staatlichen Schulen und Universitäten, keine Kinderkrippen. "Nichts". Das Denken hat er aus einem Studienaufenthalt in den USA wo er mit dem Denken des "Anarchokapitalismus"​​ (Hans- Herrmann Hoppe, Murrey Rothbard, u.A. Friederich August von Hayek 1899-1992, Ayn Rand ) in Kontakt kam. Auch für ein anderes Mitglied des Komitees , Christian Zulliger, sagt klar: "... nein den Staat braucht es nicht . Ausser eine innere und äussere Sicherheit, sowie eine minimale Soziale Sicherheit (Also doch Staat!).. Darum ist die No-Billag initiative im Grunde ein Angriff auf die SRG. Denn, fallen die Gebühren weg, entscheidet einzig der "freie Markt" den Medienbereich, so das Kalkül. (D.h. etwa vier bis fünf Verlegerfamilien in der Schweiz entscheiden dann, welche nachrichten wir Schweizer lesen, hören, sehen dürfen.
< Aber lesen Sie einfach dass Dossier thema "Libertarismus" in der WOZ Nr 6. S.15-19.



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56%
(16 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte February 2018

Herr Fritschi

Ich erninnere mich noch an einen Bundesrat, ähm, ähm, ähm... ja ähm, nei mir bruched kein Privatfernseheee! Und wenn dann nur nach Leuenbergerns Gusto!

Und der beste Schweizer private TV Sender, TV3, musste einstellen! Die Mitarbeiter verloren ihre Arbeitsplätze. Damit SRF keine ernstzunehmende Konkurenz bekommt!

Hat er sich dabei, um die Vielfalt, Kultur oder die Arbeitsplätze geschärrt?! Nicht mal im Ansatz!!!

War vor Ihrer Zeit! Drum sehen Sie bitte selbst:

"Bundesrat Moritz Leuenberger verliert in einem Interview mit TV3 die ..."
https://www.aar​gauerzeitung.ch/media​thek/videos/1_y5yvc89​f

Die Ideologie ist leider, bis heute die Selbe geblieben! Genauso wie die Arroganz und der eines Demokraten nicht würdiget Stil... Sorry, aber SP halt! Finaziert euren Sekten-Kanal doch einfach selber, bitte! Es reicht doch, dass ihr uns Projer & Co. trotz allem, immernoch zumutet!


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50%
(16 Stimmen)
jan eberhart sagte February 2018

So, das Ja zu NoBillag geht nun zur Gemeinde - wieso warten?

Ein hohes Nein bedeutet für SRG/Bundesbern/Bundes​rat nur eines: mehr Steuern, mehr SRG, weniger Konkurenz.




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41%
(17 Stimmen)
jan eberhart sagte February 2018

Klar das die SP für den Staatssender ist, der auf voller Linie mit der SP steht.

Die Arena-Redaktion könnte mühelos das SP-Präsidium übernehmen.


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53%
(19 Stimmen)
Hans Knall sagte February 2018



Gefahr für die Demokratie…! Einer der dümmsten Beiträge zum Thema.

Wer tatsächlich glaubt, dass Fernseh-Zwangsgebühre​n ein Ausdruck der Demokratie sind, ist ganz einfach ein Dubeli.


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40%
(15 Stimmen)
Herbert von Vaucanson sagte February 2018

Herzlichen Dank für Ihren Beitrag, Herr Fritschi.


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50%
(18 Stimmen)
Werner Nabulon sagte February 2018

Glauben sie ans Waldsterben
Glauben sie ans Ozonloch
glauben sie an Mensch gemachte Klima Erwärmung...etc..


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53%
(19 Stimmen)
Werner Nabulon sagte February 2018

Billag ist der Garant für mittige bis linke Partei Propaganda, aber logisch sieht die SP die Federführend in den Medien ist, das anders.


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