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Neues Mediengesetz statt Kurzschlusshandlung

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Ich bin ü­ber­zeugt, bei An­nahme der «No-­Bil­lag-I­ni­tia​­ti­ve» gäbe es in der Schweiz kein öf­fent­li­ches Radio und Fern­se­hen mehr. Darü­ber hin­aus müss­ten auch viele der pri­va­ten lo­ka­len Ra­dio- und Fern­seh­sta­tio­nen auf­ge­ben.

Ich bin dafür, dass der Begriff des Service Public präzisiert und der Leistungsauftrag der SRG überdacht werden soll. Das Mediengesetz, das nächstens im Parlament revidiert werden soll, muss Antworten auf die Veränderungen in der Medienbranche liefern und offene Punkte klären. Darum lehne ich die No Billag-Initiative am 4. März 2018 ab.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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46%
(13 Stimmen)
Carolus Magnus sagte January 2018

« Ich bin ü­ber­zeugt, bei An­nahme der «No-­Bil­lag-I­ni­tia​​­ti­ve» gäbe es in der Schweiz kein öf­fent­li­ches Radio und Fern­se­hen mehr. »

Es scheint nicht Ihr bester Tag gewesen zu sein, Herr Vitali, als Sie obiges schrieben.

Denn es erstaunt mich doch sehr, sind doch sämtliche bestehenden TV-Kanäle belegt. Und über KW/UKW erhalte ich Radiowellen aus zwei verschiedenen außereuropäischen Kontinenten. Also sind diese allesamt öffentlich.

Carolu​s Magnus


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47%
(15 Stimmen)
adrian michel sagte January 2018

Wer von Euch möchte die Schweizer Armee privatisieren? Ich bitte um Handzeichen? Niemand?

Jeder kriegerischen Auseinandersetzung geht in heutigen Zeiten ein massiver Propaganda- und Nachrichtenkrieg voraus: Mit der Initiative entfällt die Pflicht zur wahrheitsgetreuen Information und Frequenzen werden an den Meistbeitenden versteigert - wir geben damit jede Kontrolle auf einem vitalen strategischen Feld aus der Hand.


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57%
(14 Stimmen)
Ernst Jacob sagte January 2018

Also, wenn ich das Gejammere mitverfolge, das allüberall momentan Mode ist, wird mir wirklich langsam übel.

Letzte Woche flatterte mir eine Zeitung ins Haus, mit Titel, 'reformiert', obwohl ich doch längst schon nur noch mit dem Chef persönlich kommuniziere, und der Redaktor stellte im Titeltext schon fest, dass die No-Billag Initiatoren offenbar wirklich an einen Markt für Religionen glaube .... :(

Der hat's doch im Kopf, oder dann hat er einfach noch gar nicht gemerkt, dass der Markt mit den Religionen schon seit Jahrtausenden existiert, und bis dato doch floriert. Und so auch der Konkurrentkampf, wie in jedem Markt, wobei im Religionsmarkt es meistens ja Menschen sind, die dafür ihr Leben lassen müssen, ganz zu schweigen von den anderen Zerstörungen. Aber die bringen ja später auch wieder neues Geld, und so neue Einnahmen, für die jeweilige Religion.

Und dann schreibt er auch noch über die Glückskette, und wahrscheinlich andere Hilfswerke, die ohne die Zwangsabonnierung gar nicht mehr wirksam durchgeführt werden könnten. Der Untergang unserer gesammten gut-eidgenössischen Kultur stehe kurz bevor, und müsse mit allem Mitteln angewendet werden.

Dabei, wenn doch Alle, die für eine Abgabe sind, dann auch wirklich regelmässige Zahlungen leisten würden, könnte doch zumindest die SRG it dem Vordringlichsten zumindest weiterfahren, Religion verteilen, und Spenden sammeln. Aber das wollen die Leute dann doch auch wieder nicht, soviel ist es ihnen nämlich auch nicht wert, wenn andere nicht auch zahlen müssten.

Aber seit selbst Tele Basel zugibt, ohne Subventionen viel kürzer treten zu müssen, stellt sich doch die Frage, ob es denn wirklich Sinn macht, in einer der reichsten Städte ein LokalTV zu betreiben, wenn man es nicht einmal dort selber finanzieren kann, oder zumindest mehr Geld umverteilt, als man wirklich verdient. Dann sollte man es doch wirklich besser dem Markt überlassen, und damit mit absoluter Sicherheit Jemandem, der es auch kann.

Es ist ganz einfach nur noch einfach beschämend. Alle reden sie doch immer von Freiheit, und einem freien Markt, und jetzt run alle plötzlich so, als würde mit der Aufhebung einer Zwangsgebühr, die sogar die bezahlen müssen, die keiner der Landssprachen mächtig sind, den Untergang unserer gesammten Kultur zur Folge haben.

Einer Kultur, die doch gewisse Kreise der genau gleichen Leute als längst schon überholt und alt-national bezeichnen, und auch mit allen Mitteln sonst bekämpfen. Und das ist doch das Lustigste daran, plötzlich werden sie alle wieder zu zumindest kulturellen Nationalisten und Nationalistinnen. Wie schnell es doch gehen kann ...

Im Uebrigen könnte ich dem Herrn Stefan Schneiter vom REFORMIERT raten, doch einmal einen Fernseher einzuschalten, und mir keine Zeitung mehr zu senden. Dann würde er sicher erkennen, wieviel Geld mit dem heiligen Erzengel Gabriel, under anderen Esotherik Figuren, täglich nur schon medial verdient wird. Ganz abgesehen vom unbefleckten Unterleib, in stundenlanger Repetition, das weckt eher noch die Geister derer, die ja gar nie an unbefleckte Unterleibe denken dürften. Und manchmal mit allen Konsequenzen, wie man zwischenzeitlich ja weiss. Und all das ganz ohne Berücksichtigung der AMI-Shows, wo jeweils tausende nur darauf warten, von der Rednerin auf der Bühne in eine geistliche Ekstase gebracht zu werden.

Es wird sehr viel Geld mit Religionen verdient. Aber Religionen sind auch vergänglich, zumindest im öffentlichen Wahrnehmungsbereich.U​nd repräsentieren sie einmal auch eine politische Minorität, vermindert sich auch ihr Anspruch auf öffentliche Wahrnehmung. Diese Entwicklung wird auch keine erzwungen-kollektiv-m​ediale Mitgliedschaft nicht verhindern, das genaue Gegenteil des Angestrebten könnte der Fall werden.

Aber man tut lieber so, als gäbe es noch immer nur Katholische und Reformierte, und ein paar Sekten dazu, und ignoriert dabei vollständig, dass ja auch die anderen Kulturen und Religionen sehr bald schon so auch ihren Platz im nationalisierten Sender Netz beanspruchen werden. Und ob das dann dem reformierten Herrn Redaktor gefallen wird, wird spätestens dann eine ganz andere Frage sein.

Ich hatte gestern mit einem Kunden eine Diskussion. Er ist in der Werbebranche tätig, und kennt offenbar sehr sehr viele Leute, die direkt oder indirekt davon leben, dass es die SRG und ihre privat geführten Filialen so gibt, wie es sie gibt. Und die haben jetzt alle Angst, und keiner denkt mehr daran, dass es ja ein EU-gerichtshof-amtlic​h bestätigtes Menschenrecht ist, was hier mit staatlichen Abgaben auch weiterhin beschnitten werden soll.

Die Kirche mag zu unserer Kultur ja gehören, das bestreite ich nicht. Aber die christlichen Kirchen sind nur noch ein Teil dieser Kulturen. Und sie werden demnächst schon auch eine zahlkenmässige Minderheit darstellen. Aber weder das Radio noch das Fernsehen können etwas dafür, dass es so ist. Es ist zum guten Teil auch die Schuld dieser Kirchen, und ihren Religionen, so, wie diese Religionen heute gepredigt und gelebt werden.

Und man kann nicht einen privaten Markt haben, der zwar von subventionierten Medien lebt, aber offenbar nicht in der Lage zu sein scheint, diesem Markt auch für potentielle Werber attraktiv genug zu machen, dass die Branche mit eigenen Mitteln überleben kann. So kann man nur geschäften, wenn das Geld offenbar eine untergeordnete Role spielt. Und das kann es doch mit Sicherheit nicht sein.

Ich bin froh, wenn es vorbei ist, es vermiest Einem die ganze Stimmung, so viel Gejammer und Geplärre auf einmal, von All Denen, die jetzt plötzlich merken, wohl irgendwas verpasst zu haben.

Dabei existiert gemäss TV von letzter Nacht bereits eine Maschine, die aus Körpergewebe vom eigenen Arm ein neues, entwicklungsfretiges Embryo herstellen soll. Ein perfektes Klon also, Bill Gates forever, und andere Superreiche auch, denen ja bis dato nur die Zeit fehlte, um ihr Leben mehrere Leben lang geniessen zu dürfen.

Und mit einer Zange schneidet man Problem-Genteile raus, und ersetzt diese mit guten, um so in wenigen Jahren schon topgesunde 2 Meter 50 Supermänner mit unglaublichen Kräften herstellen zu können. Und Superfrauen natürlich auch, denn ein Supermann hat ja auch eine Superfrau verdient.

Ueber über sowas bringen ja unsere Medien nichts, schon die Kirchen wären dagegen, und wohl viele Andere auch.

Unkorrigiert​.



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46%
(13 Stimmen)
jan eberhart sagte January 2018

Tatsache ist, dass in Zukunft Grossunternehmen einen Löwenanteil der Steuer übernehmen werden.

Unternehme​n mit 1 mia. Umsatz und Mehr bezahlen CHF 35'000 Billag pro Jahr ab 2019. Darum bezahlt ein Privathaushalt "nur" noch CHF 365.00

Die Steuerlast wird leidlich verlagert, weil Grossunternehmen sich weniger an der Urne beschweren.


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21%
(14 Stimmen)
Georg Bender sagte January 2018



So günstig kommt man niemals mehr zur medialen Macht! Berlusconi, äh, Blocher, Wanner uvam. freuen sich! Die Initianten werden womöglich die Provisionen kassieren?
Auch bei dieser Initiative ist das Verstehen der Auswirkungen in einer arbeitsgeteilten Wirtschaft von grosser Bedeutung? Das Geldaggregat SRG sichert viele Arbeitsplätze nicht nur bei der SRG selbst, sondern auch bei den Befürwortern. Es könnte sein, dass diese Befürworter, welche meinen, sie hätten, ohne den Pflichtrückfluss (Beiträge), mehr Geld im Portemonnaie, ihren Arbeitsplatz gefährden. Es hat die gleiche Auswirkung, wie Einsparungen der Regierenden und Entlassungen! Es braucht eben das Verstehen des Geldsystems, welches nicht der Lehrmeinung (Betrug) der Fakultät Ökonomie entspricht, welche die Bevölkerung als Manipulation gelehrt haben!
Die Werbekosten werden ansteigen und in die Produkte einfliessen. das Portemonnaie wird noch schmäler! Umverteilung von Arbeit zu Reich!




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50%
(10 Stimmen)
Werner Nabulon sagte January 2018

Es gibt noch viele Printmedien Ringer oder NZZ usw Machtgeile, was auch immer, die möglicherweise einen Sender kaufen, sollen sie doch.

Von mir aus kann ein Sender das senden was er will, eine Zeitung das schreiben was sie will, ich muss es ja nicht konsumieren. Und wenn ich nicht mit einer Gebühr dafür bezahlen, können die senden was sie wollen, interessiert mich nicht.

Ein riesiges Minus bei SRG plus schon diversen Privaten ist: Sie sind politisch nicht neutral. Plus sehr viel Journalismus besteht aus Mutmassungen Kaffeesatzlesen.

E​s sollte doch jedem einigermassen normal denkenden Menschen klar sein, dass eine Kurze Zeit nach einem Ereignis noch keine Informationen zur Verfügung stehen. Und trotzdem löchern die Journalisten alle mit Fragen, das nur weil die News innert kurzer Zeit gesendet werden sollte...jeder will der erste sein, denn nur die Verdienen daran.


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50%
(8 Stimmen)
Georg Bender sagte January 2018

Herr Werner Nabulon

Entweder wollen Sie nicht lesen oder begreifen?

Solange​ Sie das Angebotene nicht konsumieren wollen, möchten Sie keine Zwangsgebühren "bezahlen"?

Aber über den Produktepreis, Ihrer täglichen Lebens schon? Die Medien wird es immer in irgendeiner Form geben, also das Geldkarussell wird laufen, weil das Geld ist Planwirtschaft. Wer bestimmt wie hoch die Kaufkraft sein sollte, damit die Wirtschaft funktioniert?



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56%
(9 Stimmen)
Werner Nabulon sagte January 2018

Herr Georg Bender,
ich gehen naiv davon aus, dass wenn ich keine Tageszeitung abonniere ich dem Zeitungs- Verleger kein Geld in die Kasse spüle.
Konsumiere ich, spüle ich Geld in seine Kasse. Das erkenne ich als Geldkreislauf. Konsumiert keiner oder zu wenig eine Zeitung, geht der Verleger pleite.



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43%
(7 Stimmen)
Werner Nabulon sagte January 2018

Sie bekommen Trotzdem einen Daumen hoch....lacht, dafür bin ich nicht zu dumm, verstehen? Geht nicht


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43%
(7 Stimmen)
Emil Huber sagte January 2018

"ich gehen naiv davon aus, dass wenn ich keine Tageszeitung abonniere ich dem Zeitungs- Verleger kein Geld in die Kasse spüle"

Nun heute finanzieren wir SRF wissentlich über die Billag Gebühren, mit Werbung finanzieren wir unwissentlich. Das Geld für die Werbung kommt auch irgendwo her, oder? Wie G. Bender richtig sagt, das Geld stammt vom Produkt und vom Konsumenten des Produktes.
Wenn SRF z.B von einer Bierreklame gesponsert wird zahlen Sie ohne es zu wissen mit jedem Schluck mit.

Wir "finanzieren" beim Konsum mehr mit als wir ahnen, das einzige was wir sehen ist die MwSt. auf dem Kassabon. Kosten für Werbung, Sozialabgaben, Rohstoffe, Forschung und Entwicklung, Kosten für Geschäfts- und Produktionsräume, Zinsen, Dividenden, Börsengewinne und Boni usw. sehen wir darauf nicht.


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57%
(7 Stimmen)
Werner Nabulon sagte January 2018

Herr Emil Huber, das ist so ja...
Wenn im TV oder Zeitung Werbung gemacht wird für Windeln, da ich keine mehr brauche, noch keine Brauche selber, bezahle ich via Hersteller nichts an diese Firma.
Ich bin also nicht die Zielgruppe für das Produkt.
Bei Bier oder anderen Sachen, bezahle ich möglicherweise via Subvention via Bauer, aber als nicht Bierkonsument, nicht direkt an den Bierhersteller...

​Ja es stimmt, es werden und wurden tausend Wege gesucht, auch gefunden, um die Macht vom Konsumenten zu brechen. Spezial Zahlungen für Studium die ..."frage braucht man die wirklich"...
Fakt ist: Wird keine Billag mehr gesetzlich eingezogen, müssen sie andere Wege suchen, TV zu finanzieren.
Wird eine Zeitung nicht mehr gelesen, oder ein TV zu wenig geschaut, Verkaufszahlen oder Einschaltquoten, überlegt sich der Werber, wo er seine Werbung anbringen soll...


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43%
(7 Stimmen)
Werner Nabulon sagte January 2018

Das habe ich kapiert, Geld ist in einem Kreislauf. Vorwiegend durch Konsum.
Und ich als Konsument will weiterhin das Recht haben, "für mich gute Produkte" durch Konsum zu unterstützen, solche die mir nicht passen, bleiben lassen.

Ich finde es auch nicht toll, Opernhäuser, oder KünstlerProzente usw einfach so zu bezahlen, um mir dann den Mist auch noch ansehen zu müssen. Kein Bock drauf.

Und, ein normaler Verkäufer, Strassenarbeiter, sonst ein Arbeiter muss mit genau so viel Fachwissen und Künstlerischem Geschick an Produkten Arbeiten, damit es etwas wird, das zum Thema : "schützenswerte Kreative Berufe" Künstler genannt...da kann ich als Handwerker nur den Kopf schütteln, ab dieser Frechheit, diese Kreativität beim "Künstler" zu lassen


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57%
(7 Stimmen)
Werner Nabulon sagte January 2018

Herr Georg Bender,
Ich schreibe einer Firma, deren Produkt ich kaufe, nicht vor, wo sie Werbung macht. Geht mir diese Werbung aber auf den Geist, kann es sein, dass ich das Produkt nicht mehr kaufe.
Das eine ist freiwillig, das andere Zwang, das ist ein Unterschied..für mich


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0%
(5 Stimmen)
Georg Bender sagte January 2018

Herr Werner Nabulon

Nein es ist kein Zwang sondern Zuordnung der Kaufkraft (korrektes Verstehen der Geldtheorie). Die Freiwilligkeit wird nur vorgetäuscht!
In jedem Produkt steckt Werbung!

In einer arbeitsgeteilten Wirtschaft wird das Geld wechselseitig gespült. Die Angestellten von SRF sind auch Konsumenten und über Gebühren, Werbung etc. fliesst es wieder zurück.

Es ist alles ein Spiel. Wird es unterbunden, fliesst die Kaufkraft in andere Kanäle. Geld ist eben Planwirtschaft, wird mit Optimierungsspiele (Rückfluss Staatsquote = Steuern) zur Genüge vorgemacht?
Wenn Sie meinen die Berlusconis unterstützen zu müssen, tun Sie es, es ist Ihr freier Wille. Sie können jedoch die Gebühren auch sparen, die Banken müssen es über Schulden wieder in Umlauf bringen. So funktioniert der Geldkreislauf!



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38%
(8 Stimmen)
Georg Bender sagte January 2018

Herr Nabulon

Woher haben Sie das Geld für die Steuern?
Wenn niemand Geld ausgibt, kann niemand Geld einnehmen. Das Geldvolumen muss ausreichen um die Bedürfnisse der Menschen abzudecken. Einsparungen muss mit Geldmengenerhöhung kompensiert werden, andernfalls irgendwo Arbeitsplätze verloren gehen. Das Geldvolumen gut verteilt macht eine gesunde Wirtschaft aus! Ohne Steuerung ist dies nicht zu haben!



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40%
(5 Stimmen)
Emil Huber sagte January 2018

Herr Nabulon
"Ich schreibe einer Firma, deren Produkt ich kaufe, nicht vor, wo sie Werbung macht. Geht mir diese Werbung aber auf den Geist, kann es sein, dass ich das Produkt nicht mehr kaufe"

Es würde schwierig, wenn Sie sämtliche Produkte nicht mehr kaufen, weil Ihnen die Werbung auf den Geist geht.

Schweizer Fleisch macht z.B Werbung & Sponsoring bei SRF, dürften Sie also kein Fleisch mehr kaufen wenn Sie nicht wollen, dass SRF von ihnen Geld bekommt.
Auch Swissmilk & Emmi macht Werbung bei SRF, also keine Milch & Milchprodukte mehr.
Auch Körperpflegeprodukte müssten Sie meiden, keine Zahnpasta, Seife und Waschmittel & Sonnencreme mehr, da möglicherweise Werbegelder an SRF fliessen.
Sie sehen, es würde ganz schön kompliziert, oder?
Da müssten Sie vollständig auf werbefreie Produkte ausweichen. Nun, möglich ist es.

Was auch ausser acht gelassen wird, Bezüger von Ergänzungsleistungen können sich heute von Billaggebühren befreien lassen, ebenso Insassen von Pflegeheimen.
Was ist nachher, wenn No Billag angenommen wird?

Natürlich kann man argumentieren, die SRF Mitarbeiter hätten quasi im Gegensatz zur Privatwirtschaft ein staatlich garantiertes Einkommen.
Doch dann müsste man sagen, sämtliche Bundes- Militär und Kantonssangestellte sowie Politiker haben das ja auch?



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0%
(6 Stimmen)
Georg Bender sagte January 2018

Wer den Marktradikalismus (Nachfolger des Neoliberalismus) als seine Religion betrachtet, betet sein eingehämmerten Katechismus, die Vernunft bleibt eben auf der Strecke. Das WIR macht die Gesellschaft aus und nicht der Egoismus.

Nochmals​, die Gebühren sind nicht für eine zu zu tiefe frei verfügbare Kaufkraft verantwortlich. Dafür sind die Regierenden verantwortlich, weil im Produktpreis steckt das Geld, welcher mit der Kaufkraft gedeckt werden muss! Die Grundsicherung muss nur korrekt eingespeist werden. Es ist so einfach, würden die Menschen den Zusammenhang von Geld und Preisgestaltung verstehen?


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67%
(3 Stimmen)
Werner Nabulon sagte January 2018

Emil Huber , Georg Bender,
In jedem Produkt steckt Werbung? Wenn Werbung drin ist, die FRAGE WO machen diese Produkte Werbung?
Können sie sich es leisten, im TV Werbung zu machen? oder in der grossen Tageszeitung? Im Schweizer Radio? Oder als Sponsor an einem Event?

Allein diese Aussage ist falsch, in jedem Produkt steckt Werbung, ...

Passt mir und anderen Konsumenten ein Produkt nicht, kauft man es nicht, die Firma geht pleite, wenn am Ende niemand oder zu wenig das Produkt erwerben. So ist das. Das ist Realität, Macht der Konsumenten"Innen".

Und genau das gleiche geschieht bei den Medien aller Art. Kaufe / Konsumiere ich das Produkt (Information) oder Unterhaltung, lebt der Medien Konzern davon.

Wird das Produkt gemieden, geht der Konzern pleite.
Anstelle dass man mittels Werbung sein Einkommen bestreiten muss, hatte man die einmal Gute Idee, diese teuren Medien TV und Radio mit obligatorischen Gebühren zu finanzieren. Damals war das eine gute Idee. Damals waren die Sendungen in Ordnung, oder ich zu wenig politisch kritisch um zu merken, was an Meldungen aufgetischt wurde.

Ich behaupte sogar, frühere Journalisten waren gute Menschen welche echt Kritisch hinterfragt haben, keine Ideologie verbreiten wollten.

Wer die Kommunikation beherrscht, bekommt die Macht, die Menschen mit Fake News in die Irre zu führen. Das findet seit sicher 20 Statt.



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75%
(4 Stimmen)
Werner Nabulon sagte January 2018

Herr Georg Bender,
Meinen sie, mir persönlich gehe es um das Geld, die Gebühr?
Nein, mir geht es darum, eine Ideologen Küche Leutschenbach nicht weiter zu unterstützen, die meine ganz normalen bürgerlichen Ansichten verpönt.

Die Höhe der Gebühr ist ein weiteres Thema, ich leide nicht darunter, finde es aber eine Frechheit, allen, egal wie schlecht Verdienenden MitbürgerInnen aufzudrücken. Das ist nicht sozial.

CHF. 20.- = 240.- im Jahr für ein Grund Service Public, als Schallgrenze. CHF. 120.- würde ich als grade Mal angemessen ansehen.


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50%
(4 Stimmen)
Werner Nabulon sagte January 2018

Herr Emil Huber,
Fragen sie mal bei "Links" also den Medien Machern nach, wie das mit der Armee ist? Oder verfolgen sie einfach die Politik in Bundesbern. Ohne mit der Wimper zu zucken, werden Landesverteidigungsst​ellen abgebaut. Da wo es den Genossen dann passt, aufgestockt.
So genannte "Künstler" gesponsert, Kabarettisten im TV gebracht, also auch gesponsert, ist ja sehr Wertvoll, wenn sie mit Parodien MitbürgerInnen in den Dreck ziehen.
Sie, nichts gegen solche "Dummschwätzer", aber wer sich das anhören will, kann ja in ein Theater gehen. CD kaufen, ein Buch lesen von so einem Autor, was auch immer.

Übrigens ist für mich die Arbeit eines Kanalreiniger in Leutschenbach sehr viel wichtiger, wie die eines Moderators, der massig Geld kriegt. Sind die Rohre verstopft, versinkt Leutschenbach in dem was sie produzieren.....


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47%
(15 Stimmen)
Martin Maletinsky sagte January 2018

Wie Herr Vitali bin auch ich dafür, dass der Begriff des Service Public präzisiert und der Leistungsauftrag der SRG überdacht werden soll.
Wird aber die Initiative am 4. März abgelehnt, so wird dies eben nicht geschehen, sondern die SRG wird bequem mit der staatlich garantierten Finanzierung weiterleben. Schon nach der hauchdünnen Annahme (50.08% - 3696 Stimmen Unterschied) des neuen Radio und TV-Gesetzes und der neuen Medienabgabe wurde versprochen, die Vorbehalte vieler Bürger würden ernst genommen und berücksichtigt - geschehen ist trotdem nichts.


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56%
(18 Stimmen)
Hans Forestier sagte January 2018

Das ziemlich archäische Sprichwort: "Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht" lässt sich auch auf die SRG, sogar bis in den Bundesrat hinein darstellen. Nun dies ist ja hier bereits sehr gut dargestellt worden.

Diese Billag Volksinitiative zeigt jetzt auch sehr deutlich auf, nämlich dass die Politikerinnen und Politiker sich keinen Deut um die Anliegen der normalen Menschen kümmern. Sie verkennen bezeichnend total, dass heutzutage aufgeschlossene Menschen vielfältige Möglichkeiten haben, sich objektiv und vor allem werteneutral in internationalen sowie privaten schweizerischen Angelegenheiten durchgehend zu informieren. Auf das offensichtlich linkslastige SRG-TV mögen sie sehr gerne verzichten, zudem hier auch noch verhältnismässig zu happige Zwangsgebühren schon zu lange zwangseingetrieben werden.

In einer weltoffenen, liberalen, resp. freiheitlichen Gesellschaft geht das nicht, darum kann jetzt im Jahre 2018 konsequenterweise nur ein JA die richtige Antwort sein.



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59%
(17 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte January 2018

Ihr habt doch in eurer "Weissheit" ich sage Dummheit dazu, keinen Gegenvorschlag gebracht. Also hören Sie nun auf mit dem "blöden" Service Public präzisieren und Leistungsauftrag der SRG überdenken. Die Service Public hätte längst stattfinden müssen, spätestens 2015 gab es einen Warnschuss.. Jetzt ist es zu spät...

Seit über 10 Jahren nutze ich diesen Service Public der SRG nicht mehr. Ich sehe nicht ein dieses Konstrukt weiter zu unterstützen.
Die Hälfte der pri­va­ten lo­ka­len Ra­dio kommen schon heute ohne Billag Gelder aus und die lokalen Fern­seh­sta­tio­nen mit ihrem Endlosschlaufen Programm sind kein Verlust, wenn diese kein Geld mehr verbrennen. Aber auch dort werden einige Aufwachen und auch gutes Fernseher machen, sobald die Dominanz der SRG nicht mehr vorhanden ist.
Ja zur Abschaffung der Billag-Gebühren


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57%
(14 Stimmen)
Georg Stamm sagte January 2018

Was A. Vitali schreibt, ist richtig. Der Haken ist nur, dass Politiker (z.B. im NR) schon vor Jahren immer wieder gefordert haben, der Service Public von Radio und TV müsse definiert werden, damit Nötiges von Unnötigem getrennt werden könne. Die SRG weigerte sich, nichts geschah, Devise: Weiter wie bisher. Konsequenz unter anderem: Die höchste Zwangsgebühr hierzulande in ganz Europa, also das teuerste Fernsehen und Radio. Die No Billag-Initiative ist die Quittung für diese Intransigenz.


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60%
(15 Stimmen)
jan eberhart sagte January 2018

Wer zu spät kommt, denn betraft das Leben. Rumjammern führt zu nichts.

Ein gutes Beispiel ist Ex Libris, das proaktiv vorgeht.

Swissair ging mit Pauken und Trompeten unter, weil man sich nicht anpassen konnte oder wollte.

Bis zum letzten Mann wurde das Bankgeheimnis verteidigt, bis der Druck einfach zu gross war.


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65%
(17 Stimmen)
Werner Nabulon sagte January 2018

Herr Albert Vitali FDP

Ihre Bedenken sind nachvollziehbar und gut möglich.
SRG, Parlament hatten vorher die Gelegenheit, Anpassungen vorzunehmen, weil eigentlich bekannt ist, dass "viele" Prozentsatz ist noch unklar, so mit dieser Form zu diesen Kosten nicht mehr einverstanden sind.

Darf man das Arroganz nennen, von der SRG und weiteren Medienverantwortliche​n, plus Parlament, bis in den Bundesrat hinein, wenn man einfach weiter macht, " was man getan hat ist sichtbar" und nun meint, man hätte keine Probleme.

SRG Medienverantwortliche​ Parlament und Bundesrat, Ihr habt ein gewaltiges Problem, das es zu lösen gilt.
Aus diesem Grund werde ich ohne zögern der No Billag zustimmen, ein JA einlegen. Mit dem Wissen, dass ein Scherbenhaufen entsteht. Ich bin überzeugt, nur so kriegt man die SRG auch weitere Medien dazu, nachzudenken, was sie eigentlich tun.


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