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Neoliberalismus: Nicht mehr zeitgemäss

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Die Men­schen wen­den sich von neo­li­be­ra­len Ideen ab. Die Ära der Re­tra­di­tio­na­li­s​​​ie­rung hat be­gon­nen. Ideale wie Haus, Fa­mi­lie und einen si­che­ren Job ge­win­nen an Wert. Als eine der ers­ten Fir­men hat die Migros Bank die Zei­chen der Zeit er­kannt und schafft den Bonus ab. Ab dem Jahr 2019 gibt es bei der Mi­gros Bank keine Boni mehr. Die Ab­schaf­fung des Bonus wird mit einer ein­ma­li­gen Loh­ner­höhung kompensiert.

Begründe​​t wird die Abschaffung des Bonus mit:

  • Bonuszahlungen sind nicht mehr zeitgemäss.

  • Boni haben ein schlechtes Renommee. Ausstehende und normale Werktätige können die Höhe der Boni nicht nachvollziehen.

  • Das​​​ Bankgeschäft ist technisch und organisatorisch komplexer geworden – es sind immer mehr Vertriebskanäle zu bedienen, online wie offline. Seit der Finanzkrise sind mehr Vorschriften zu beachten. Teams werden diesen Anforderungen eher gerecht als Einzelkämpfer.

  • Wer für den Bonus arbeitet, sieht nur sich und verliert den Blick fürs Ganze.

  • Jungen Menschen ist eine gute Work-Life-Balance wichtiger als das schnelle Geld.

Kurz nach der Bekanntgabe der Bonus-Wende hat die Migros Bank mitgeteilt das «Strafzoll» zum Schweizer Finanzwort des Jahres 2018 gewählt wurde.

Neoliberalism​us als Problembeschleuniger

Dem Neoliberalismus liegen zwei Grundannahmen zugrunde.

  • Märkte regulieren sich von selber. In den Markt darf nicht eingriffen werden. Gewerkschaften, Umweltvorschriften, Gesetze, Zölle, Grenzen sind schlecht. Sie schwächen die Selbstregulierungs- Selbstheilungskräfte der Märkte. Geht es den Märkten gut, geht es automatisch auch den Menschen gut.

  • Der Mensch ist von Natur aus ein fauler, träger und habgieriger Materialist. Der Mensch lässt sich nur durch die Aussicht auf anstrengungslosen Wohlstand motivieren. Neid und Geiz sind die Grundeigenschaften des menschlichen Charakters. Weil der Mensch faul und träge ist, arbeitet er nur, wenn er extrem unter Druck gesetzt wird. Weil der Mensch habgierig ist muss er mit Boni zur Leistung motiviert werden. Ohne das Zuckerbrot (Bonus) und Peitsche (Leistungsdruck) erwirtschaftet der Mensch keinen Gewinn.

Der Neoliberalismus hat als Leitideologie nicht die in ihm gesetzten Erwartungen erfüllt. Ähnlich wie der Sowjetsozialismus (und andere Ismen) vermochte er nicht die Probleme ihrer/unserer Zeit zu lösen.

Die Bilanz von Neoliberalismus und Globalisierung:

  • Reic​​​he wurden reicher und Arme wurden ärmer.

  • Grosse Teile des europäischen und amerikanischen Mittelstandes wurden prekarisiert.

  • Intak​​​te Gesellschaften wurde gespalten.

  • Soziales​​​ Elend schafft die Basis für den Wiederaufstieg des Nationalsozialismus und ähnlicher Ideologien.

  • Nur um den Preis massiver Umweltzerstörung konnten Schwellenländer von der Globalisierung profitieren.

  • Versto​​​pfte Strassen und Dauer-Smog als Folge von Just in Time- Produktion und globalen Transportketten.

  • Au​​​f maximalen Profit orientierte Produktionsmethoden beschleunigen den Klimawandel.

  • Gesätt​​​igte Märkte und Ressourcen-Mangel.

  • ​​​Krieg ist vorprogrammiert. Der Kampf und Ressourcen und Märkte droht wie anfangs des 20. Jahrhunderts zum grossen Krieg zu führen.

Das Versagen der europäischen Sozialdemokratie

Die europäische Sozialdemokratie hat es versäumt sich gegen den Neoliberalismus zu stellen. Anstatt die sozialen Errungenschaften und die Interessen der Werktätigen zu verteidigen hat sie den Neoliberalismus mitgetragen.

Bei der Deregulierung der Finanzwirtschaft und dem Abbau des Sozialstaats hat sie aktiv mitgewirkt. Sozialdemokraten wie Gerhard Schröder, Jeroen Dijsselbloem, Toni Blair und andere bleiben als Interessenvertreter des Grosskapitals in Erinnerung. Ihr Verhalten hat dazu beigetragen, dass die Menschen Sozialdemokratie automatisch mit antisozialer Politik in Verbindungen bringen. Sie haben die Soziale_Frage den Rechtsextremen überlassen. Ohne das Versagen der Sozialdemokratie wären Afd, Front National, Schwedendemokraten, PiS & Co nie wählbar geworden.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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38%
(8 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte January 2019

"Die europäische Sozialdemokratie hat es versäumt sich gegen den Neoliberalismus zu stellen."

Ich weiss nicht woher Sie diese pauschale Aussage haben, Herr Kuske. Quellenangaben fehlen.

Die "Sozialdemokratische Partei Europas" (SPE) ist ein Parteizusammenschluss​​, in dem die sozialdemokratischen Parteien 33 europäischer Länder Mitglied sind. Jede Mitgliedpartei bestimmt ihren Kurs unabhängig, so auch beim sog. "Neoliberalismus". Die "Sozialdemokratische Partei der Schweiz" ist nur assoziiert, nicht Mitglied. Sie leistet in der Schweiz von jeher Widerstand gegen den "Neoliberalismus":


"Die Schweiz braucht mehr SP. Mehr von der richtigen SP. Denn im Grunde ist es sehr einfach: Kein Mensch braucht eine liberale Mainstream-SP. Wozu auch? Den neoliberalen Sozialabbau besorgt schon die bürgerliche Mehrheit."
sp-ps.c​h​/de/publikationen/es​​press/zurueck-die-zuk​​unft

Die Delegierten der Sektionen haben am Parteitag 2016 in Thun die "Sozialliberalen" mit 375 gegen 59 Stimmen überstimmt und damit wieder ein deutliches Zeichen gesetzt.


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43%
(7 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte January 2019

"Die Men­schen wen­den sich von neo­li­be­ra­len Ideen ab. (...)"

Welche Menschen wenden sich bitte wovon genau ab, Herr Kuske, und wo?

Der Begriff "Neoliberalismus" bezeichnet eine heterogene theoretische Strömung in der Wirtschaftsgeschichte​. Heute wird der Begriff vorwiegend abwertend für „Marktfundamentalismu​s“ verwendet, nicht selten im Zusammenhang mit der damit verbundenen Wirtschaftspolitik Ronald Reagans und Margaret Thatchers.

Neben der wirtschaftsgeschichtl​ichen Bedeutung gibt es heute eine Verwendung des Begriffs "Neoliberalismus" als politisches Konzept über die Wirtschaftspolitik hinaus.

(nach Wikipedia)

2009 forderte in der Schweiz die CVP die Abkehr vom "Neoliberalismus". Sie wolle die Wirtschaft wieder auf "liberal-soziale" Tugenden verpflichten.


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17%
(12 Stimmen)
Georg Bender sagte December 2018

Ursachenforschung nicht Symptome beschreiben:
Die Umlagen aus der Geldschöpfung zur Abdeckung, sowohl der Leistungserbringung als auch Bedürfnisse der Menschen, aus Wirtschaft und Staat über den Erwerbslohn und Gewinne der Unternehmen, ist schlicht und einfach reiner BETRUG! Woher stammt das Staats- und Rentenvolumen? Vom Himmel, jedenfalls nicht vom Steuer- oder Sozialzahler als eingebildetes Phantom!
Denkvermöge​n aktivieren, heisst die richtigen Grundlagen gedanklich erarbeiten! Wie entsteht die Geldschöpfung und wie zirkuliert sie in der arbeitsgeteilten Wirtschaft wirklich:
Grundwisse​n: Im Endpreis an den Konsumenten oder Nutzer ist jeweils die ganze Wertschöpfungskette abgebildet. Die dafür zugeordnete Kaufkraft bestimmt den individuellen Wohlstand!

Geldsch​öpfung Realwirtschaft = Kreditnehmer = Auszahlungen > Leistungserbringer > Umlagen Wirtschaft und Staat innerhalb und gegenseitig (zahlen = umlegen).
Aufteilung​ in etwas: 50% Wirtschaft, 30% Staat, 20% Soziales.
Wo können Sie den Begriff Zahler, welcher tagtäglich gepr3edigtr wird erkennen? Nirgends!

Es wäre endlich an der Zeit, die Fakultät Ökonomie und Regierungen des Betruges zu überführen und Anklage zu erheben.
Von 1970 - 1975 war ich als Geld- und Devisenchef einer mittleren Bank in Zürich tätig. Ich habe mich immer gewundert, wie blöd die Gesellschaft sein muss, dass sie nicht merkt, dass wir tagtäglich je nach Kontostand, die von der Zentralbank als verfassungswidrige einzustufende Geldschöpfung hin und herschieben. Dabei könnte der jeweilige Schuldsaldo einfach an die ZB verzinst werden. Die Guthabenverzinsung ist sowie so grober Unfug, weil die Banken keine Kundenguthaben verwenden können! Die Fluktuationen der GB - Geldschöpfung = Irrglaube es handle sich um Kundenguthaben, eine antrainierte Dummheit der Fakultät Ökonomie und ihre Sektenverbündeten aus Regierung, Justiz und Medien! Einfach schizophren, ein Fall für den Psychiater!

Der Staat braucht keine Einnahmen zur Abdeckung des Gemeinwohls und Schonung der Ressourcen, weil er stetig die notwendige Kaufkraft organisieren kann! Die Geldschöpfung erzeugt keinen Mangel, er wird von der Fakultät Ökonomie mit ihren Sektenverbündeten aus betreuter Bildung, Wirtschaft, Medien und Regierungen, in betrügerischer Weise organisiert.

Die Kaufkraft fragt nicht nach Erwerbsarbeit, so viel sollte jeder Schreiberling endlich begreifen, oder schreibt er im Auftrag der Sekte und die Plattform wird ihm zur Verfügung gestellt?
Die Grundsicherung für eine ordentliches Leben ist doch nicht abhängig von der Zuordnung des Rückflusses an den Staat oder Rentenaufkommens? So viel Intelligenz sollte man doch im 21. JH. erwarten dürfen!

Die Grundsicherung mit oder ohne Erwerb, hat immer die erforderliche Kaufkraft bereit zu stellen. Die Menschen lassen es zu, ihr endliches Leben und die Natur, der unendlich schöpfbaren Kaufkraft zu unterordnen. Die Evolution muss irgendwann einen riesen Fehler programmiert haben?



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18%
(11 Stimmen)
Georg Bender sagte December 2018

Herr Antonie Kruske

Ihr gutgemeinter Hinweis, sollte jedoch dem Geldsystem in seiner Entstehung, Funktion und vor allem Auswirkung in der arbeitsgeteilten Wirtschaft entsprechen und nicht die Ideologien der Fakultät Ökonomie (Sekte) folgen. So beschreiben Sie nur die Symptome, welche nicht entstehen würden, würde das Geldsystem korrekt umgesetzt und verstanden. Der Virus Zahler Mythen, welcher durch die Gehirnwäsche, den Geist weltweit befallen hat, ist die Ursache der meisten Verwerfungen!

Welc​he Erkenntnisse können Sie gewinnen, wenn man die Lehrmeinungen der Fakultät Ökonomie und ihren Verbündeten (Sektenbeauftragte) als Betrug erkennen kann?


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50%
(14 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte December 2018

An die Herren Kuske und Knall:

"Ich bin mit der Erkenntnis absolut einverstanden, in der Herr Kuske weiter unten klarstellt, dass es fast immer Ideologien sind, die schlussendlich in den Abgrund führen."

Das Nomen "Ideologie" ist ein WERTFREIER Begriff. Ideologien tun gar nichts. Es handelt sich dabei um Leitbilder politischer Parteien. Sie enthalten auch die idealen Fernziele, welche die Partei anstrebt. Aussenstehende mögen diese INHALTE als falsch beurteilen.

Das politische Leitbild wird aber von den Parteimitgliedern diskutiert und demokratisch beschlossen. Auf einem solchen Leitbild basieren die aktuellen politischen Teilschritte einer Partei, die dann Auswirkungen haben können, die nicht allen gefallen.


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46%
(13 Stimmen)
Hans Knall sagte December 2018

Ich bin mit der Erkenntnis absolut einverstanden, in der Herr Kuske weiter unten klarstellt, dass es fast immer Ideologien sind, die schlussendlich in den Abgrund führen.

Genau deshalb ist es wichtig, dass sich die Menschheit auf eine Non-Ideologie, auf eine natürliche Ordnung ohne obrigkeitliche Lenkung zurückbesinnt. Denn jeder obrigkeitliche Versuch, die Völker zu bestimmtem Verhalten oder gar zu bestimmten moralischen Vorgaben zu „erziehen“ respektive zu zwingen, entspringt immer einer Ideologie. Auch wenn die Ideologen „nur das Beste wollen“.
Wirtschaftlich und moralisch verstanden, ist der Kapitalismus die exakte Beschreibung eines solchen natürlich gewachsenen sich selbst regelnden Rahmens.

Ob heute nun Kommunismus oder Neoliberalismus vorherrscht ist unerheblich. Beide Ideologien haben ein durch wenige Mächtige gelenktes, jedoch alle Lebens- und Wirtschaftsbereiche ihrer Bürgeruntertanen durchdringendes System als Grundlage und zum Ziel.

Der Kapitalismus ist demgegenüber eine Ordnung die keinerlei obrigkeitliche Lenkung kennt. Weder von staatlicher noch von grossunternehmerische​r oder gewerkschaftlicher Seite.
In Dieser Ordnung muss, wie bereits gesagt, alles friedlich und freiwillig sein. Zwang, hoheitlichen Zwang, darf es nur einen geben, nämlich den Zwang zur Einhaltung der freiwillig geschlossenen Verträge; und in dieser Ordnung hat die gewählte Regierung nur eine Aufgabe, nämlich den Schutz der Eigentumsrechte der Individuen im weitesten Sinne. Also Schutz von Leben, körperlicher Unversehrtheit und Früchten der Arbeit der Bürger.

Wenn der Staat diese Aufgabe tatsächlich und ausschliesslich wahrnehmen würde, hätten Betrug, Korruption, Übervorteilung, ungerechtfertigte „Gewinne“ und auch Raub keine Chance.
Aber so läuft der Trend eben nicht. Der Staat stösst zurzeit pro Parlamentssession mindestens 500 Seiten an neuen Regulierungen aus, die er seinen Bürgern aufoktroyiert. Immer mehr Bürgerrechte werden verunmöglicht, Kompetenzen dauernd vom Bürger wegdelegiert, neue Abhängigkeiten geschaffen.

Das gefährliche an unserer Zeit ist, dass die herrschenden Ideologien weltweit bereits sämtliche Institutionen durchdrungen haben. Dass durch die „Eliten“ auf allen Ebenen inzwischen ein globaler psychologischer Krieg, gegen die Völker geführt wird und bereits tiefgreifende Wirkung bei den bisher noch freidenkenden Bürgern erzielt hat. Es besteht die Gefahr, dass künftige Generationen aufgrund anerzogener und weggebildeten Denk- und Verständniselementen gar nicht mehr in der Lage sein werden, Freiheit und Selbstverantwortung als solche zu begreifen.


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17%
(12 Stimmen)
Georg Bender sagte December 2018

Herr Jan Eberhart!

Was bedeutet für Sie "aus dem Nichts? Fehlendes Geld?
Die Kundenguthaben dürfen nicht verzinst werden, weil die Banken es nie gebrauchen können!
Wenn Sie jedoch, wie 99% der Menschen vom Virus Zahler Mythen infiziert sind, somit das Geldsystem nicht verstehen können, so meinen Sie, das Bankensystem, bestehe im Einklang mit dem Sinn und Zweck der Geldschöpfung!

Wen​n jedoch die Grundlagen falsch sind, so kann das Gesagte niemals stimmen! Die Ursachen beseitigen, heisst die Symptome verändern!


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17%
(12 Stimmen)
Georg Bender sagte December 2018

Es werden wieder nur die Symptome einer kreierten Entwicklung von Betrügern aus der Fakultät Ökonomie und ihren Verbündeten, aus betreuter Bildung, Regierungen und Medien besprochen.
Wenn jedoch die Grundlagen falsch sind, so kann das Gesagte nicht stimmen!

Der mit der Gehirnwäsche infizierte Virus Zahler-Mythen, bildet die Grundlage für das Führungsinstrument Unterdrückung mittels Armut und Existenzkämpfe!

Si​e können doch Boni verteilen, so viel sie wollen! Entscheidend ist und bleibt, dass alle Menschen ohne Armut und Existenzkämpfe leben könnten, wenn sie die frei verfügbare Kaufkraft, nur um diese geht es, für ein ordentliches Leben verlangen! Die Geldschöpfung aus dem Nichts, Neoliberalismus und andere "ismuse = Theorien" hin oder her, kann kein Mangel erzeugen, er wird von den Betrügern im Einverständnis der Judikative und Bevölkerung, organisiert!

Das Geldsystem in seiner Entstehung und vor allem Auswirkung in der arbeitsgeteilten Wirtschaft, fernab der indoktrinierten Lehrmeinung verstehen, könnte helfen. Die Symptome beschreiben ist grober Unfug!


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71%
(14 Stimmen)
jan eberhart sagte December 2018

Im allgemeinen nimmt der Wohlstand und die Ungleichheit zu, bis eine Katastrophe die Verhältnisse wieder nivelliert. Mit der Zeit entwickelt sich ein Elite, die immer reicher und mächtiger wird und deshalb bestrebt ist, möglichst reich zu werden. Man hat eine Legitimation, warum man reich und mächtig ist und andere nicht.

In der Regel braucht es einen Schock von aussen (Ende des römischen Reiches, Erdbeben, Börsencrash, Kriege, Klimawechsel,...) damit die alten Eliten abdanken und eine neue Ordnung zulassen.


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75%
(12 Stimmen)
Emil Huber sagte December 2018

Man müsste vielleicht noch erwähnen, wo die Hochburg des Neoliberalismus steckt?
Den Anfang machte wohl Friedrich August von Hayek. Noch heute gibt es die
Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft e.V. wo da z.B dieser Herr da seine „Theorien“ feilbietet:

https:​//www.youtube.com/wat​ch?v=j7SnsTQhmeo

N​ach seinen Theorien ist der Reichtum (Geldgier) quasi ein Massstab für die Intelligenz eines Menschen…

Aus Hayek ist wohl auch die Mont Pelerin Society entstanden:

http:/​/www.hls-dhs-dss.ch/t​extes/d/D17462.php


https://lobbypedia.d​e/wiki/Mont_Pelerin_S​ociety

https://www​.youtube.com/watch?v=​qItxpA2q0x0



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64%
(11 Stimmen)
Antoine Kuske sagte December 2018

Zu ende gedacht würde dies beuteten, dass der Neoliberalismus die Anwendung, respektive Übertragung der protestantischen Prädestinationslehre auf die kapitalistischen Lebensverhältnisse ist. Ein gottgewollter Sozialdarwinismus. Wer gewinnt, wer reich wird ist von Gott auserwählt. Wer scheitert, krank und arm ist, ist von Gott verworfen/verstossen.​ Wer sich gegen die sozial Ungerechtigkeit einsetz, wiedersetzt sich dem Willen Gottes.
«Persönliche​r Erfolg als Anzeichen für Prädestination
Nicht​ nur Calvin bekundete, menschliches Handeln könne nicht ohne Gottes Gnade erfolgreich sein. Dass Calvin gleichzeitig die Notwendigkeit eigener Vorsorge für das irdische Wohl betonte,[9] ließ im 16. und 17. Jahrhundert in calvinistischen Kreisen das Lebensgefühl entstehen, Erfolg sei Ausdruck von Gottes Segen. Vorstellungen, aus wirtschaftlichem Erfolg auf Erden darauf schließen zu können, wem Gnade nach seinem Tode beschieden sein solle, sind kein Bestandteil der Theologie Calvins. Max Weber schrieb dem Calvinismus in seinem Aufsatz Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus von 1904/05 eine herausragende Rolle bei der Entwicklung des Kapitalismus zu.[10] https://de.wikipedia.​org/wiki/Pr%C3%A4dest​ination »


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22%
(9 Stimmen)
Georg Bender sagte December 2018

Herr Antoine Kuske
Geschichte bleibt Geschichte. Die Dummheit muss man jedoch nicht übernehmen?

Der mit der Gehirnwäsche infizierte Virus Zahler-Mythen, bildet die Grundlage für das Führungsinstrument Unterdrückung mittels Armut und Existenzkämpfe!
Ents​cheidend ist und bleibt, dass alle Menschen weltweit, ohne Armut und Existenzkämpfe leben könnten, wenn sie die frei verfügbare Kaufkraft, nur um diese geht es, für ein ordentliches Leben verlangen (Gewerkschaften = Aufgabe und Umsetzung)!
Die Geldschöpfung aus dem Nichts, Neoliberalismus und andere "ismuse = Theorien" hin oder her, kann kein Mangel erzeugen, er wird von den Betrügern im Einverständnis der Judikative und Bevölkerung, organisiert!

Das Geldsystem in seiner Entstehung und vor allem Auswirkung in der arbeitsgeteilten Wirtschaft, fernab der indoktrinierten Lehrmeinung verstehen, könnte helfen. Die Symptome beschreiben ist grober Unfug!



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33%
(15 Stimmen)
Hans Knall sagte December 2018

Deshalb brauchen wir einen ehrlichen Kapitalismus. Er ist die natürliche Ordnung. Obrigkeitliche Lenkung hingegen, ist Knechtschaft.
Eigent​lich sollte man den Kapitalismus gar nicht als „ismus“ bezeichnen, sondern als eine natürliche Ordnung freier Menschen.

Der Schweizer Sozialphilosoph Robert Nef formuliert ihn treffend als ein Non-System, ein offenes, spontanes, sich selbst steuerndes und sich selbst (über Gewinn und Verlust) kontrollierendes Naturphänomen, ein Wechselspiel von Versuch und Irrtum. Wer das begriffen hat, so Nef, weiss um die Anmassung von Wissen, um die Unmöglichkeit der rationalen Kalkulation von Preisen, von zentraler Planung usw. Nur Gott kennt den „wahren Preis“ und die „soziale Gerechtigkeit“, oder- säkularisiert ausgedrückt: niemand darf sich anmassen, solche Grössen zu kennen, „wissenschaftlich“ zu beweisen und allgemeinverbindlich vorzuschreiben.

Es​ steht also nicht „ismus“ gegen „ismus“, sondern System gegen Non-System, Eingriffsideologie gegen Nicht-Eingriffsideolo​gie, Dogma gegen Erfahrung, pathetischer gesagt: Knechtschaft gegen Freiheit.

In Dieser Ordnung muss alles friedlich und freiwillig sein. Zwang, hoheitlichen Zwang, darf es nur einen geben, nämlich den Zwang zur Einhaltung der freiwillig geschlossenen Verträge; und in dieser Ordnung hat die gewählte Regierung nur eine Aufgabe, nämlich den Schutz der Eigentumsrechte der Individuen im weitesten Sinne. Also Schutz von Leben, körperlicher Unversehrtheit und Früchten der Arbeit der Bürger.


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58%
(12 Stimmen)
jan eberhart sagte December 2018

Die nächste Wirtschaftskrise zeichnet sich ab.

Viele Massnahmen (tiefe Zinsen, Märkte mit Geld fluten, ....) werden derzeit angewandt. Die Staaten sind teilweise sehr hoch verschuldet. Dazu ist die Politik sehr viel gespaltener als 2007/2008 und Massnahmen schwerer durchzusetzen.

Ble​ibt zu hoffen, dass die FED, die Zentralbank der Welt, die Lage weiterhin im Griff hat.




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