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Nationalstrassenausba​u: Zuwanderung und Mobilität senken!

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Ausbau des Na­tio­nal­stras­sen­​net­zes: Folge der mass­lo­sen Zu­wan­de­rung und der zu tie­fen Mo­bi­litäts­kos­ten

Die auf die bestehenden und die zu erwartenden Kapazitätsengpässe gestützten Ausbaubegehren bei den Nationalstrassen sind die Quittung für das ungehinderte Mobilitätswachstum in der Schweiz. Dieses wird verursacht durch die wegen der Personenfreizügigkeit​ übergrosse Zuwanderung, die zu tiefen Mobilitätskosten und den hohen Wohlstand in der Schweiz.

Stauprobleme​ sollen nicht durch einen Kapazitätsausbau der Strassen bekämpft werden. Zum einen müssen die Treibstoffpreise durch eine Lenkungsabgabe erhöht werden, wobei deren Erträge nur teilweise dem Strassenbau zukommen sollen. Zum andern müssen sich die Autofahrer und die Wirtschaft an die knappen Verkehrskapazitäten anpassen durch eine Standort- und/oder Zeitverlagerung ihrer Aktivitäten. Offenbar lassen sich nur mit noch mehr Staustunden die Hintersten und Letzten davon überzeugen, dass es so mit der masslosen Zuwanderung und Mobilität nicht weiter gehen kann.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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22%
(9 Stimmen)
Walter Wobmann sagte September 2018

Ich kann mich grundsätzlich einverstanden erklären mit dem Artikel von Alex Schneider.
Allerding​s müsste man mal nachschauen, welche Parteien (oder besser gesagt welche Partei) BEIDE Forderungen unterstützen.

Die SVP ist zwar halbwegs national und würde vermutlich eine Zuwanderugsbeschränku​ng befürworten (solange es die Wirtschaft nicht tangiert), wäre aber gegen höhere Treibstoffpreise beim Autofahren.
Die Linken und Liberalen hingegen sind völlig gegen eine Zuwanderungsbeschränk​ung und nehmen eine Verwüstung unseres Landes mit grenzenloser Uebervölkerung und Ueberbauung billigend in Kauf, obwohl sie ständig über "Umweltschutz" schwadronieren. Höhere Treibstoffpreise beim Autofahren würden allenfalls Linke und Grüne befürworten, nicht jedoch die Liberalen.
Die Liberalen würden am Liebsten gar nichts tun (laisser faire- Mentalität) und alles dem Schicksal der "unsichtbaren Hand" überlassen.

Einzig​ die Schweizer Demokraten (SD) könnten sich mit beiden Anliegen anfreunden!
Haben Sie das auch schon bemerkt und darüber nachgedacht, Hr.Schneider?


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20%
(10 Stimmen)
Werner Nabulon sagte September 2018

Strassenbau funktioniert ähnlich wie Wasserbau.
Erst wenn viel Wasser zur gleichen Zeit auf einmal kommt, gibt es Wasser Stau, Überschwemmungen.
Erst wenn viel Fahrzeuge zur gleichen Zeit auf einmal kommen, gibt es Stau.
Beim Wasser war man mittlerweile Intelligent genug, Ausweichmöglichkeiten​ zu schaffen, Überschwemmungsgebiet​e, um Kontrolliert die Gefahr zu reduzieren.
Beim Verkehr wehren sich noch alle dagegen, auch in den Agglomerationen reduzieren die Kapazitäten Fahrfläche und Geschwindigkeit, auch wenn es immer mehr moderne Fahrzeuge gibt, E Fahrzeuge, Hybrid, sparsame Kleinfahrzeuge, die eigentlich da durchfahren dürften.
Was lernt man daraus? Die Umweltschützer sind politisch so gesteuerte Menschen die der Wirtschaft einfach nur schaden wollen. Die wollen den „Kapitalismus“ vernichten, Umwelt und deren Schutz ist für sie kein Thema. Wollten sie der Umwelt helfen, würden sie all solchen Lösungen zustimmen, welche Staus verhindern.



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67%
(12 Stimmen)
Alex Müller sagte September 2018

Lieber Herr Schneider, ihr Vorschlag gegen den Stau mit "Zeit oder Standortverlagerung der Aktivitäten" zu begegnen, scheint mir in der Praxis fast nicht möglich. Nachtarbeit gibt es schon. Die Post befördert z.B. ihre Sendungen nachts, die Zeitungsverträger fangen um 0300 an, damit wir "unsere Tageszeitungen " um 0600 Uhr zu hause lesen können (und das zu einem miserablen Lohn). Blaulichtdienste sind 24 Stunden für uns da.
Es könnte schon überlegt werden, ob Büroarbeiten auch teilweise von zu hause aus zu erledigen. Aber das würden wir nicht so stark spüren auf den Strassen.
Aber alles was z.B. mit Bauen, Handwerk, Transport, Unterhalt, Landwirtschaft, Gemüsebau, und technischem Service zu tun hat, muss sich auf der Strasse bewegen. Und das so zwischen von 0500 - 2100 Uhr. Dazu kommen in der " 24-Stunden-Gesellscha​ft" der Wochenendverkehr, der Ferienverkehr, der Verkehr wegen Sport- und Festveranstaltungen. Und weil wir die Strassen schneller abnützen, gibt es auch mehr Baustellen. Die Schweiz ist 200 km breit und 400 Km lang. Mehr haben wir nicht. Eine gelenkte Mobilität zu schaffen, die festlegt, wer wann die Strassen benützen darf, ist nicht durchführbar.


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33%
(12 Stimmen)
Georg Bender sagte September 2018

Die Zuwanderung hat die Wirtschaft scheinbar gebraucht. Damit werden Beschäftigungen gesichert!
Wenn es jedoch zutreffen sollte, dass die Automatisierung die Erwerbsarbeit verdrängt, werden sich die Mobilitätsprobleme verschieben?


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58%
(12 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte September 2018

Das sind doch keine Lösungen, mit verhindern hat man noch nie Probleme gelöst , nur neue geschaffen.


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