Abstimmungen, Initiativen > National > Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren (Abschaffung der Billag-Gebühren),

Mit einem taktischen JA zu einem neuen Medienartikel!

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Die Ar­gu­men­ta­tion des No­Bil­lag Ko­mi­tees passt mir auch nicht. Ich will eine star­ke, aber schlan­kere und ethisch ver­ant­wor­tungs­vol​­lere SRG mit we­ni­ger Ge­bühren- und Wer­be­ein­nah­men. Wenn die SRG im Vor­feld an­gekün­digt hät­te, in Zu­kunft auf die Hälfte der Kri­mi-, Ge­walt- und Zy­ni­ker­filme zu ver­zich­ten und Sa­ti­ri­ker aus allen po­li­ti­schen La­gern zum Zuge kom­men zu las­sen, hät­ten wir jetzt diese un­säg­li­che Ab­stim­mungs­dis­kus​­sion nicht. Aber die SRG und die damit ver­ban­del­ten Po­li­ti­ke­rIn­nen be­we­gen sich nicht und wer­den sich auch bei einem NEIN nach dem 4. März nicht be­we­gen las­sen. Es braucht jetzt einen neuen Ver­fas­sungs­ar­ti­k​el "Me­dien", der eine ab­ge­speckte SRG und das Ü­ber­le­ben von pri­va­ten Qua­litäts­me­dien kon­kret er­mög­licht.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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67%
(6 Stimmen)
Inge Votava sagte February 2018

Auf meinen Beitrag gab es eine Antwort. Da ich die Antwortfunktion nicht öffnen kann, kann ich auf diesen nicht eingehen. Es ist also nicht Desinteresse oder Unhöflichkeit meinerseits.


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38%
(8 Stimmen)
Inge Votava sagte February 2018

1. Ich kann und will nicht akzeptieren, dass Sozialhilfe-Bezüger, die sich ein empfangsfähiges Gerät gar nicht leisten können/wollen, die gleich hohe Zwangsgebühr/Zwangsst​euer zahlen müssen wie Millionäre. Nur Bezüger von EL-Leistungen sind von diesem Zwang befreit.
2. Beim RTVG haben wir über eine Gebühr abgestimmt. Die Zustimmung war sehr sehr knapp und wurde nur mit Hilfe der Auslandschweizer, die diese Gebühr nicht bezahlen müssen, gewonnen. Nachträglich wurde gerichtlich festgestellt, dass es sich hier nicht um eine Gebühr, sondern um eine Steuer handelt. Abstimmungen über Steuern bedürfen des Ständemehrs, was diese nicht hatte. Die Abstimmung hätte also als ungültig erklärt und wiederholt werden müssen. Das ist nicht passiert. Sind wir eigentlich in einer Bananenrepublik?
Es fällt mir schwer, mich mit libertären Kräften ins Lotterbett zu legen. Aber habe ich eine Wahl? Warum haben gemässigte Kräfte nichts unternommen? Warum wurde der sehr vernünftige Vorschlag "200-Franken sind genug" vom Parlament abgeschmettert?


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43%
(7 Stimmen)
Alex Schneider sagte February 2018

Ich will kein Programm, das von den SRG-Leuten seit Jahrzehnten aufgrund von Art. 93 BV, der mehr oder weniger alles und jedes ermöglicht, in Eigenregie festgelegt wird. Zumindest ab und zu könnte man das Programmkonzept durch externe Experten hinterfragen lassen. Zum Beispiel im Hinblick auf die im neuen Konzessionsentwurf vorgesehenen ethischen Grundwerte und den Mehrwert für die Gesellschaft.



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33%
(9 Stimmen)
Werner Nabulon sagte February 2018

Entschuldigt, aber mir wird schlecht, wenn ich lese, was alles unternommen werden sollte, um eine SRG in die gewünschte (jede politische Richtung sieht das gewünschte anders) Richtung zu bringen.

No Billag ist anders. Die Allgemeinheit muss nicht mehr bezahlen, und demzufolge ist es egal, was die Radio und TV Sender senden. Gefällt ein Programm, werden die Zuhörer und Zuseher haben. Gefällt das Programm nicht, werden diese Ausbleiben. Bleiben die "Kunden" aus, kann der Laden dicht machen, weil niemand interesse hat, da zu werben wo niemand zuschaut, hört.


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58%
(12 Stimmen)
Alex Schneider sagte February 2018

„Warum ich mit Ja stimme

Siebenunddr​eissig Jahre lang habe ich für die SRG gearbeitet, meist im Stab des Generaldirektors. Seither hat sich vieles verändert. Es ist Zeit für einen Umbruch.

Die «No Billag»-Initiative wird meiner Auffassung nach zu Recht abgelehnt, und zwar nach dem Motto: «Viele Jäger sind des Hasen Tod», und natürlich auch, weil die Initiatoren über wenig politisches Geschick und ein kleines politisches Netzwerk verfügen.

Umso wichtiger scheint mir, dass mit einem taktischen Ja der Anteil der Ja-Stimmen so hoch wird, dass doch ein Druck entsteht, eine grundsätzliche Reform der SRG anzustreben. Dass sich die SRG von sich aus reformiert, kann nicht erwartet werden. Wegen der Gesamtarbeitsverträge​, vielerlei verfestigter Strukturen und der nicht gerade harten Turnaround-Führung ist dies nicht realistisch.“ Matthias Steinmann war Professor für Medienwissenschaft an der Universität Bern und Leiter der Publikumsforschung bei der SRG. Mit seinen Firmen war er viele Jahre lang europäischer Marktführer für Systeme zur Messung von TV-Quoten. In Weltwoche Ausgabe 8/2018



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64%
(11 Stimmen)
ueli hofer sagte February 2018

Den meisten, Ihrer Abspeckungsvorschläge​ könnte ich zustimmen.
Ich möchte sie noch ergänzen mit:
- Die SRG soll aufhören mit Filmeproduktionen zu unterstützen. Das ist Aufgabe der Wirtschaft.
- Die SRG soll aufhören die Dienste teuren der gfs in Anspruch zu nehmen. Diese Umfragen sind nutzlos!
- Die SRG soll auf extrem teure Sportsendungen wie Formel 1 rennen, und UEFA-Supercup (Clubfussball) verzichten.
Vielleic​ht noch anderweitig Kostenkürzungen generieret werden.

Aber die SRG braucht die Radio- und Fernsehgebühren um eine möglichst "politneutrale" Berichterstattung zu gewährleisten.



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