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Millionäre der SVP beziehen IV

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Der Bund hat Zah­len zum Ein­kom­men von IV-Bezüger veröffentlicht. Unter den Rent­nern be­fin­den sich Dut­zen­de, die jährlich eine Vier­tel­mil­lion ver­die­nen. Drei sogar über eine Mil­li­on.

Das ist nichts neues. War schon lange bekannt. Die Zahlen wurden aber erst heute veröffentlicht.

Wie immer sticht genau eine Partei hervor die in absolut schamloser  Gesinnung diesen Umstand ausnützt.

Als Beispiel hier das SVP-Mitglied  Christian Erb, der jüngste Erb-Spross des Milliarden-Unternehme​​n Winterthurer Unternehmen Erb Garage , verunfallte im April 1994 zwischen Dietlikon und Dübendorf. Seither ist er querschnittgelähmt. Bezog volle IV-Rente.

Die Gebrüder Erb haben das Unternehmen - Garagen und Auto-Import - in den Konkurs geführt und x Milliarden Schulden hinterlassen.

Vor dem Gericht stellte sich heraus:  Christian Erb bezog eine volle IV-Rente, liess sich seine Millionenvilla auf Kosten der IV umbauen, sein  Auto für ihn auf Kosten der IV umbauen. Obwohl er nicht im Unternehmen arbeitete bezog er Fr 600'000.- pro Jahr.

EIN SVP-MITGLIED BEZOG eine IV-RENTE trotz Einkommen  600'000.- pro Jahr !!!!! UND LIESS SICH SEIN HAUS UMBAUEN AUF KOSTEN DER IV

 Was jetzt eine gewisse Habegger schreibt ist wie immer - wir wissen - unter allem Käse. Sie meint Bundesrat Berset SP sei verantwortlich. Dumm Dümmer am dümmsten. Alle diese Renten der Millionäre wurden viel früher gesprochen.

Bundesra​​t Couchepin 2003–2009 FDP: Eidgenössisches Departement des Innern EDI

Didier Burkhalter FDP :   2009–2011 EDI

Bundesrat Alain Berset seit 2012 EDI

Es ist unmöglich dass ab 2012  diese Millionäre eine IV erhalten. Die beziehen das seit Jahrzehnten !! 

Millionäre in der IV  http://www.handel​​szeitung.ch/politik/​m​illionaer-sein-und-​tr​otzdem-invalidenre​nte​-beziehen-705252

 si​ehe die Garage Erb-Geschichte mit Konkurs http://www.tagesanzei​​ger.ch/zuerich/regio​n​/Mechaniker-Milliar​da​ere-und-Pleitiers/​sto​ry/10793762


Kommentare von Lesern zum Artikel

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35%
(20 Stimmen)
Lars von Lima sagte December 2014

Übrigens, Herr Kremsner, wenn die IV tatsächlich eine solche bauliche Anpassung bewilligt haben sollte, tat sie das aufgrund sehr genauer Prüfungen, wie sie bei allen Anträgen verfolgt,

UNABHÄNG​IG VON DER PARTEIZUGEHÖRIGKEIT UND VERMÖGEN.

Bekommen​ alle AHV Leistungen nach Länge der Einzahlung und geleisteten Beirträgen. Die AHV Renten sind nach oben gedeckelt, selbst wenn jemand viele Millionen in die AHV Kasse einbezahlt hat. Hier spielt der ausgleichende solidarische Sozialgedanke seit eh und je eine Rolle.

Schon vergessen, Herr Kremsner oder ist Ihnen das möglicherweise als Oesterreichen nicht bekannt? Schlage vor, dass Sie sich zunächst in der Tiefe informieren, bevor Sie neidgetrieben solchen Unsinn hier schreiben.




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38%
(21 Stimmen)
Lars von Lima sagte December 2014

SP Leute, wie NR tin Kiener-Nellen, und nicht nur sie, usw., mehrfache Millionärinnen, zahlen, dank gesetzlicher Freibriefe überhaupt keine Steuern.

Den Millionengewinn aus einer Produktionsfirma übertrugen die Herrschaften in eine Holding und schwubs war dieser steuerbare Gewinn steuerlich

auf NULL

geschrumpft.




AHV wie IV sind für alle Einzahler da, egal, wieviel die einbezahlt haben.

Diese linke Neiddebatte von Herrn Kremsner ist nicht nur schmalzig, sondern völlig überflüssig.

Alle INIs der letzten Zeit in diesem Neidkontext wurden vom Volk verworfen. Und das wird vermutlich auch so weitergehen.

Neid und Missgunst waren noch nie überzeugende Argumente, Herr Kremsner.

Das sind Totengräber der Demokratie, aber stachdrahtverhaumässi​g​e SP Argumente! :-)


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26%
(19 Stimmen)
Jörg Matter sagte December 2014

Wenn die Millionär arbeitsamer sind, kann man unser Strafverfolgung der Steuerbehörde nicht begreifen.... Vielleicht ist zum Glücksfall zum Lotterie gewonnen!


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43%
(28 Stimmen)
Martin Bracher sagte December 2014

Achja die typische SP-Logik! Schuld sind alle andern, niemals die SP!


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39%
(28 Stimmen)
Lars von Lima sagte December 2014

Vor allem, weil es den PB Initianten um die 'Ausländer' ging. Seltsame steuerliche Rassismuspiroutten, die die Linke da gedreht hat.

Da die PB Ansätze 2016 erhöht werden, erschlägt sich das Thema von selbst.

Dass aber nun anders Besteuerte (ex PBs) weniger oder nichts im Kanton Zürich versteuern, ist Seldwyla der Steuerprinzipienreite​​rei, die Urständ feiert.

Derweil kommt heraus, dass Jean Claude Juncker der Hauptintiator in Luxemburg war, der z. B. dafür gesorgt hat, dass Amazone + Co. so gut wie keine Steuern in Luxemburg bezahlt. Und von dieser Kathegorie gibt es dort Hunderte von Grossfirmen.

Und genau dieser Mann ist heute Chef der EU Kommission. Bigotter geht es nicht mehr, die Verlogenheit ist kaum noch zu überbieten.

SP NR Tin Kiener-Nellen ist 12-fach Millionärin. Ist ihr zu gönnen.

Wenn sie aber und ihr Gatte mit einem Unternehmen 1 Mio. CHF Gewinn macht und diesen dann in eine 'Holding' verschiebt, die dann keine Steuern mehr bezahlt, ist das nach derzeitiger Lage anscheinend rechtlich nicht zu beanstanden.

Aber dass solche SP Leute, und davon gibt es noch mehr, gross gegen die PB auftreten, ist schon mehr als muffige Doppelmoral. Herren Kremsner GSOA und die SP haben sich selbst keinen Gefallen getan. Wird so weitergehen, wie ich meine.

INI abgelehnt und damit gehen wir zur Tagesordnung über, wie bei den anderen Verdikten auch.


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56%
(27 Stimmen)
Heinz Kremsner sagte December 2014

Erstaunlich dass SVPler die Realität nicht anerkennen ja sogar bestreiten. Wunderlich. Christian Erb habe keine IV-Rente bezogen ???? Alles Käse.
Ab dem Jahre 1998 war die Erb-Holding (mit etwa 80 Firmen !) total überschuldet. Der Vater oder einer seiner Söhne hätte den Konkurs beantragen müssen. Wurde nicht gemacht. Im Jahre 2002 ist die Erb zusammengebrochen mit einem Schuldenberg von etwa 3 Milliarden. Am 11.7.2003 starb der Vater Hugo Erb.
Es gab einen Gerichtsfall. Christian Erb musste sein Einkommen und Vermögen darlegen.

Zitat Protokoll Gericht : Der nach einem Autounfall querschnittsgelähmte jüngere Erb-Spross lebt von einer IV- und einer Suva-Rente in seiner Villa in Rüdlingen.
Bis dahin bezog er pro Jahr 600'000 Franken.
siehe http://www.beobachter​.ch/justiz-behoerde/b​uerger-verwaltung/art​ikel/erb-gruppe_konku​rs-eines-autohaendler​s/


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38%
(21 Stimmen)
Martin Bracher sagte December 2014

Ich vermisse Ihren Artikel über die Doppelmoral von SP-Kiener-Nellen?? Oder haben Sie dieselben Moralvorstellungen??


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68%
(25 Stimmen)
Kurt Peter sagte November 2014

Was Frau Habegger offensichtlich nicht begriffen hat:

Auch Millionäre haben Anrecht auf IV!


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79%
(24 Stimmen)
Felix Kneubühl sagte November 2014

Die IV ist eine Versicherung bei Invalidität für jede und jeden, egal wieviel Geld oder Güter er nebenbei noch hat. Das Problem sind die langen Abklärungszeiten und die dazugehörenden 'Nebenkosten' die die IV am Meisten belasten. (Infrastruktur, Personal) Die Abklärungszeiten müssen verkürzt werden. Ich würde vorschlagen auf maximal 6 Monate. Die Entscheide dürfen nicht mehr an externe private Institutionen ausgelagert werden. Die IV-Rente sollte in gewissen Fällen auch eine Temporärzeit erhalten können, da ein ehemaliger Arbeitnehmer wieder in die gleiche Firma eingesetzt werden kann. Leider wollen die sogenannten Expertinnen und Experten alles in die Länge ziehen und den Patienten diese Hierarchiestufe aufzeigen, wie stark ein Experte und wie schwach ein psychisch Belasteter ist. Dies ist besonders in der Betreuung bei psychisch erkrankten Patienten fest zu stellen. Auffallend bei solchen Betreuungspersonen ist auch, dass sie nur Fragen haben, wie: "Wie fühlen Sie sich, wie geht es Ihnen?" Sowas könnte auch ein Familienmitglied fragen, ist doch nicht schwierig oder? Das Problem ist, solche Betreuungspersonen werden noch von der Allgemeinheit oder von der Grundversicherung der Krankenkasse bezahlt. Für mich eine billige Methode, um Geld zu verdienen. Die Hemmschwelle zum Bezug zur IV ist leider gesunken. 230'000 IV-Vollrenten, stellen Sie sich das mal vor. Durch die langgezogenen Abklärungen (3 - 5 Jahre) ist es kein Wunder, dass praktisch alle zuerst in die Sozialhilfe schlittern. Die psychische Belastung wird dadurch noch erhöht. Der Patient wird kränker durch den sozialen Abstieg, ausgelöst durch solche Verzögerungen. Das wird leider ausgeblendet und verschwiegen. Für die Volksgesundheit ein Widerspruch.




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52%
(25 Stimmen)
Dany Schweizer sagte November 2014

Herr Kremsner

Grundsätz​lich ist es sicherlich verwerflich, wenn Millionäre eine IV beziehen. Sind es nicht grad Sie und Herr Pfister die Gerechtigkeit fordern?

Ist es gerecht, wenn eine IV einfach nun aufgrund des Einkommens die Rente kürzt oder nicht bezahlt? Diese Personen bekommen gemäss IV-Reglement eine Rente aufgrund der bezahlten Prämien, so wie Sie und ich.

Wenn Sie, wie ich auch, der Meinung sind, dass solche Millionäre keine Rente erhalten sollen, müssen wir dafür sorgen, dass das IV-Reglement geändert wird und die Rente nicht mehr aufgrund des einbezahlten Betrages berechnet wird, sondern aufgrund der Notwendigkeit.

Dies würde aber bedeuten, dass die IV keine Versicherung mehr wäre, sondern eine Existenzsicherung bei Invalidität. In der heutigen Form ist es nicht möglich, da es bei der IV um eine Versicherung handelt, wie bei Ihrer Autoversicherung. Sie bezahlen Prämien aufgrund eines Versicherungsrisikos und erhalten dann auch bezahlt, wenn der Schadenfall eintrifft.

So in der heutigen Form als IV werden Sie lediglich den Vorwurf erhalten, dass es sich um Neid handle.

Schlage vor, Sie starten da eine Veränderung und ich wäre der Erste, der Ihnen diese Veränderung in der Auszahlung unterschreibt.


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85%
(27 Stimmen)
Sägesser Barbara sagte November 2014

Die IV ist eine Versicherung. Jeder der dorthinein bezahlt hat, hat entsprechenden Anspruch. Ich dachte jedenfalls, dass die IV das Existenzminimum garantieren soll und dass dieses 1/4 Million oder noch drüber sein soll, ist für mich nicht nachvollziehbar. http://www.vimentis.c​h/d/lexikon/458/Exist​enzminimum.html


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83%
(29 Stimmen)
Frank Wagner sagte November 2014

Ich muss hier dasselbe sagen wie Frau Rotzeter: die IV ist eine Versicherung, wer Beiträge gezahlt hat, hat auch ein Anrecht auf Leistungen. Egal zu welcher Partei er gehört, egal wieviel Vermögen er hat. Niemand nutzt "schamlos Umstände aus" unter solchen Umständen.

Man kann ja gern eine Initiative starten um im Gesetz festschreiben zu lassen das - ähnlich wie bei der Sozialhilfe - vor dem Bezug von IV-Rente erst privates Vermögen bis zu einer gewissen Freigrenze aufgebraucht werden muss. Doch: wenn man die Freigrenze sehr hoch ansetzt beeinflusst man damit nur Einzelfälle, bei einer niedrigen Freigrenze belastet man den Mittelstand.

Das soll alles nicht heissen das ich gutheisse wie die SVP wiederholt Minderheiten attackiert.



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78%
(27 Stimmen)
Susanne Rotzetter sagte November 2014

Es ist eine Frechheit, dass Frau Habegger die Kommentarfunktion zu ihrem Blog "Millionäre in der IV" geschlossen hat. Und Vimentis toleriert das!

Zum Thema IV (Zitat aus der Aargauerzeitung:

"​Hohe Beiträge von Gutverdienenden

An​ders sieht es Denise Chervet, Geschäftsführerin des Bankenpersonalverband​s. Sie erinnerte in der Sendung daran, dass Arbeitnehmer mit hohen Löhnen überproportional hohe Beiträge eingezahlt haben.

Laut Chervet haben diese Gutverdienenden wie alle anderen Arbeitnehmer auch bei einem Gesundheitsschaden Anrecht auf IV-Renten. Die maximale Monatsrente im 2013 betrug 2340 Franken.

Anspruch auf eine Vollrente der Invalidenversicherung​ haben grundsätzlich Personen, die seit dem 20. Altersjahr ohne Unterbruch jährlich IV-Beiträge eingezahlt haben. Wer nicht lückenlos Beiträge entrichtet hat, hat nur Anspruch auf eine Teilrente.

Um eine Rente beziehen zu können, muss die versicherte Person zu mindestens 40 Prozent arbeitsunfähig sein - dies misst sich an der geschätzten Erwerbseinbusse durch den Gesundheitsschaden. Eine ganze Rente wird ab einem Invaliditätsgrad von 70 Prozent ausbezahlt".

Offen​sichtlich weiss die Blogschreiberin nicht, dass es sich bei der IV um eine Versicherung analog AHV handelt. Auch Einkommensmillionäre haben auf Grund ihrer Einzahlungen Anrecht auf IV/AHV.

Was BR Berset damit zu tun hat ist mir ein Rätsel.



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