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Mehr Eigenverantwortung - weniger Staat

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Dank Unabhängigkeit, Eigenverantwortung, sowie einer vor­sich­ti­gen Fi­nanz- und Steu­er­po­li­tik ist die Schweiz in Eu­ropa li­be­ra­ler und er­folg­rei­cher. Und trotz­dem leben wir zu­neh­mend über un­sere Verhältnisse und sind daran uns lang­fris­tig zu Ver­schul­den, Frei­hei­ten und Ei­gen­tums­ga­ran­ti​en abzubauen.  Immer mehr er­war­ten wir die Lösungen der All­tags­pro­bleme vom Staat. Der staat­li­che Ge­sund­heits­ka­ta­l​og wird seit Jah­ren aus­ge­baut, ver­schlingt Rie­sen­sum­men, und führt zum Abbau der Ei­gen­ver­ant­wor­tu​ng und zu Zen­tra­lis­mus. Die Ren­ten­sys­teme sind  aus dem Gleich­ge­wicht und  Sub­ven­tio­ni­tis mit stei­gen­den Steu­ern und zu­neh­men­der Re­gu­lie­rung und Bürokratie sind in Mode ge­kom­men. Das­selbe ge­schieht im Ver­kehrs-, Ge­sund­heits- und Fa­mi­li­en­be­reich auf dem Altar der Prävention, wo der Bund die Er­zie­hungs­rechte der El­tern zu­guns­ten staat­li­cher Qualitätskontrollen einschränken will.

Die FDP ist die Partei der Freiheit und der Eigenverantwortung! Wir müssen diesen Trend, der anderen europäischen Staaten zum Verhängnis wurde, bekämpfen. Denn nur eine liberale Gesellschaft, welche die Eigenverantwortung hochhält, den Erfolg zulässt, das Eigentum schützt und die Solidarität nicht als Neidgesellschaft strapaziert, kann langfristig erfolgreich sein.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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67%
(3 Stimmen)
Alex Müller sagte November 2017




Lieber Herr Leutenegger, auch diese FDP-Werbung lässt fast nichts aus, was eher den Arbeitgebern nützt. Die Steuern sind nämlich nicht gestiegen. Das Volk ist zweimal auf die Unternehmersteuer-Ref​​orm hereingefallen. Und das scheint - wegen dem Erfolg - Hunger nach neuen Steuersenkungen für Unternehmer anzutreiben. . Wenn aber die bürgerlichen Parteien sich gleichzeitig auch für die bessere Ausrüstung der Armee stark machen - was ja nicht falsch ist - so braucht das Land eben die Steuern von allen. Neue Kampfflugzeuge bezahlt man nicht mit der Erhöhung von Mehrwertsteuerpunkten​​, was bequeme Politiker gerne vorschlagen, um sich nicht so sehr mit einer Materie auseinandersetzen zu müssen. Die Solidarität für das Land kann man nicht einfach den Arbeitnehmern überlassen, Steuern braucht es besonders von jenen, die - auch - von der Arbeit ihrer Angestellten zu Reichtum gekommen sind. Als zukünftiger Stadtpräsident von Zürich,- so die Zürcher es auch wollen - müssten Sie sich eigentlich für die Anliegen aller Bewohner einsetzen wollen. Was Sie - wie im Beitrag von Anton Keller zu lesen ist - auch tun.



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43%
(7 Stimmen)
Heinz Mahler sagte November 2011

Leuteneggers Kommentar Ist zwar einleuchtend, allerdings vermisse ich bei den einzelnen Punkten auch warum das Investoren auf Grund der Gesetzeslage Konsumenten und Mieter ausbeuten können. Oder Versicherungsleistung​en trotz Vertrag nicht erfüllen. Oder andere Organisationen legal betrügen können. Rein Objektiv wird es bei der Eigenverantwortung dann doch nicht genau genommen und eigentlich Zustände wie in einem Drittweltland gefordert.

Also, wie viel Gewinn wird z.b. mittels PK Gelder auf Kosten der Beitragszahler erzielt !? Warum sind Konsumgüter, Autos, Medikamente in Deutschland und USA wesentlich günstiger als in der Schweiz. Wie ist es möglich das Arbeitgeber viel günstigeres Personal aus dem Ausland auf der Überbauung in Zürich beschäftigen können und Angestellte wieder der ALV zuführen !?

Auch der Herr Leutenegger behandelt seinen Armbruch bei einem Arzt oder sonnst was im Krankenhaus und stellt solche Erungenschaften nicht einfach in frage.


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78%
(9 Stimmen)
August Sommerhalder sagte November 2011

Es gab einmal eine Zeit vor der "Konkordanz", damals war die FDP stärkste Partei und stellte fast alle Bundesräte. Das Programm war damals wie heute recht gut, wenn die Kolumne von Herrn Leutengger der Wahrheit, bezw. seiner Überzeugung entspricht. Es ist schade, dass heute auch die FDP zu den Sozialleistungen an die Landwirtschaft, trotz offensichtlicher Unzufriedenheit diese zumindest stillschweigend akzeptiert. Was mit Subventionen, Direktzahlungen, "Hoflädeli" ohne MWSt., Milchkontingen-Verkau​f, Treibstoff-Verbilligu​ng etc. den "Vermögens-Millionär​en" zugestanden wird geht nach meiner Meinung weit an demokratischen Werten vorbei und sollte zumindest von der FDP bemängelt, bezw. detailliert bekannt gemacht werden.


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50%
(16 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte October 2011

Als Ergänzung: Die Arbeitslosigkeit in Deutschland sinkt und sinkt und sinkt und ist so tief wie nie zuvor seit der Wiedervereinigung!


http://schweizer-pol​itik.blogspot.com/201​1/07/arbeitslosigkeit​-in-deutschland-auf.h​tml


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42%
(19 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte October 2011

Die blinde Faktenresistenz vieler Schweizerinnen und Schweizer ist besorgniserregend.


Sie hören in den Medien von Griechenland und kurzschliessen daraus, dass es den anderen EU-Staaten auch schlecht geht! Was in keinster Weise stimmt, wie Herr Schlemihl sehr schön aufgezeigt hat!

Es ist erschreckend, wie schlecht viele Schweizer, die EU kennen! Eine Horizonterweiterung über die Landesgrenzen hinaus wäre dringend notwendig!


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77%
(13 Stimmen)
Roland Steiner sagte October 2011

Herr Leutenegger
Wem haben wir dies teilweise zu verdanken? Sind es nicht auch die Unternehmen die immer mehr Aufgaben an die Allgemeinheit abschieben? Hier ein paar Beispiele:

Noch vor ein paar Jahren herrschte Lehrstellenmangel. Das heisst unsere Wirtschaft hat unseren Jungen keine Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt. Die Folgen wurden der Allgemeinheit auferlegt. Danach kam der Fachkräftemangel. Mit der hochgelobten Personenfreizügigkeit​ hat man nun die Ausbildungs ans Ausland abgegeben. Leider sind ja die Schweizer noch da, aber denen fehlt halt die Ausbildung.

Währen​d all diesen Jahren sind dadurch viele Leute die nicht mehr gebraucht wurden in die Sozialsysteme abgeschoben worden. Die Unternehmen sind nicht bereit selber dafür zu sorgen, ihre Arbeitnehmer den Bedürfnissen der Wirtschaft entsprechend auszubilden. Wenn jemand nicht 100% ins System passt wird er im Sozialsystem entsorgt.

Früher war es doch ganz normal, dass grössere Firmen behinderte Leute anstellten. Auch in diesem Bereich verhalten sich die Firmen nicht beispielhaft.

Mein​e Frage: Haben die Firmen die in unserem Land tätig sind nicht auch die Pflicht etwas zum Wohle unsere Gesellschaft beizutragen? Und wenn man es sich richtig überlegt. All diese Sozialfälle werden ja auch mit Steuergeldern der Unternehmen und deren Arbeitnehmern finanziert. Wenn man eine übergeordnete Rechnung machen würde, wäre ein Umdenken bei den Firmen sogar kostengünstiger.




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69%
(13 Stimmen)
Franziska Keller sagte October 2011

Werter Herr "Schlehmil", danke für Ihre wert- und sinnvollen Angaben.
Die glorreichen Schlüsse die Sie darauf ziehen sind welche?
Und was bitte sollen Ihre zitierten statistischen Prozente der EU in ihrem jetzigen sehr desolaten Zustand nützen?

Und warum sind die EU-Länder in diese desolaten Zustand geraten?

Können Sie mir schlüssig eklären, warum Sie die von Ihnen zitierten BIP-Prozente der EU-Länder für eine Erfolgsbestätigung der Europäischen Union im Vergleich zur Schweiz halten?
Unter dem Strich der EU als Ganzes steht einzig das Wort: Schuldenwirtschaft!

Die EU wird mittlerweile auch in den "braven Medien" totgeschrieben und -geredet, in Europa und Übersee.
Todesursache: Akute Überschuldung u.a.
Es gibt Länder die mittlerweile der EU nicht mehr beitreten wollen.
Begründung: Warum soll man einer Schuldenunion beitreten?

Eurolan​d kann man wohl mit dem besten Willen nicht mehr erfolgreich reden, wegen welchem BIP auch immer!

(Lesen Sie dazu die in meinem Kommentaren zum letzten Beitrag von Herrn Levrat und dem Beitrag von Herrn Nordmann, August 2011, gesetzten Links. Sie können aber auch jede Menge solcher Meldungen in der aktuellen Tagespresse im Netz finden.)


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47%
(15 Stimmen)
Peter Schlemihl Wrobel sagte October 2011

Alle westeuropäischen Staaten (ausser Berlusconi-Italien) waren seit der Einführung des EU-Binnenmarkts 1993 wirtschaftlich wesentlich erfolgreicher als die Schweiz!

http://sc​hlemihlsblog.wordpres​s.com/2011/10/03/eu-s​taaten-sind-wirtschaf​tlich-erfolgreicher-a​ls-die-schweiz/


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60%
(15 Stimmen)
Pawel Silberring sagte October 2011

Es stört mich, Herr Leutenegger, wenn Sie von "steigenden Steuern" schreiben, während die Steuern in den letzten Jahren nur eine Richtung kannten: Nach unten. Das kann man ja gut oder schlecht finden, aber man muss es korrekt zur Kenntnis nehmen.
Dass die Regelungsdichte überhand nimmt, z.B. bei der Kinderbetreuung, da stimme ich Ihnen zu. Etwas weniger perfekt, dafür einfacher, wäre oft besser. Allerdings ist Ihre Partei auch nicht gefeit vor unnötiger Bürokratie, wenn Sie ehrlich sind.


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40%
(20 Stimmen)
Peter Schlemihl Wrobel sagte October 2011

Die Behauptung von Herr Leutenegger, die Schweiz sei erfolgreicher als die EU-Staaten ist schlicht weg falsch und kann anhand von Zahlen und Fakten mit Leichtigkeit widerlegt werden!

Wachstum BIP/Kopf (kaufkraftbereinigt) von 1990 bis 2010 (Quelle: Weltbank):

Ireland​ (EU) 100%
Luxembourg (EU) 67%
Norway (EWR) 46%
Greece (EU) 43%
Netherlands (EU) 40%
Austria (EU) 37%
Sweden (EU) 37%
Finland (EU) 36%
Spain (EU) 36%
United Kingdom (EU) 36%
Portugal (EU) 33%
Belgium (EU) 31%
Germany (EU) 30%
Iceland (EWR) 29%
Denmark (EU) 28%
France (EU) 22%
Italy (EU) 13%
Switzerland (isoliert) 12%

Bis auf Berlusconi-Italien weisen alle EU- und EWR-Staaten das deutlich höhere Wirtschaftswachstum pro Kopf auf als die Schweiz!

Das sind die Fakten!!! Wir sollten endlich mit dem Mythos aufräumen, dass die Schweiz erfolgreicher sei als die EU-Staaten. Das Gegenteil ist der Fall.


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53%
(15 Stimmen)
Bjoern Luescher sagte October 2011

Ich pflege ja selbst auch eine liberale Haltung. Aber was Herr Leutenegger hier so extrem lösungsorientiert?? beschreibt haben wir nun wirklich schon hundert mal gehört. Sie sind ja ein symphatischer Kerl, aber als Moderator taugen einiges mehr;) sorry


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32%
(28 Stimmen)
Peter Schlemihl Wrobel sagte September 2011

Herr Leutenegger, hat offensichtlich nicht mitbekommen, dass die Schweiz eine der tiefsten Wirtschaftswachstumra​ten in Westeuropa seit Einführung des EU-Binnenmarkts hat!!!

Zahlreiche EU-Staaten haben uns in den letzten 20 Jahren eingeholt oder überflügelt. Das sind die Fakten, Herr Leutenegger!


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57%
(42 Stimmen)
Alois Amrein sagte September 2011

Herr Leutenegger, das ist doch alter, stinkender FDP-Käse von vorgestern, den Sie hier zu verkaufen suchen. Vor 25 Jahren hiess es "Mehr Freiheit, weniger Staat". Mehr Freiheit für das Grosskapital, wenn es um Profite geht. Aber wenn dann von FDP-Verwaltungsräten geführten Firmen ins Schleudern kommen, dann ist der Staat plötzlich gut genug, um die Pleite abzuwenden und die Löcher zu stopfen, auf Kosten der Steuerzahler. Siehe Swissair (mehrheitlich FDP-Verwaltungsräte),​ siehe UBS (siehe die traurige Rolle der Bundesräte Merz und Villiger, beide FDP-Mitglieder). Die Gewinne den Privaten, die Verluste dem Steuerzahler, das ist Ihre Losung. Predigen Sie mal die Eigenverantwortung dem UBS-Management und den FDP-Verwaltungsräten der Swissair, dann sind sie vielleicht glaubhafter.


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63%
(27 Stimmen)
Hans Meier sagte September 2011

Die Worte gefallen mir, nur die Taten sehe ich nicht.

Die Banken werden mit Staatshilfe von der US-Justiz geschützt. Die UBS wir per Staatseingriff gerettet. Die Landwirtschaft ist eine kommunistische Bastion. Die grössten Misswirtschaftskanton​e und Gemeinden werden per Finanzausgleich auf Bundes- oder Kantonsebene gerettet. Konsumenten werden per Gesetzt entmündigt. etc...



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73%
(30 Stimmen)
Anton Keller sagte September 2011

Immerhin setzt Filippo Leutenegger seine liberalen Ideale auch um.

Wie ich gehört habe hat er mit eigenem Geld Kinderkrippen gegründet. Auch finanziert er den beiden Whistlerblowerinnen vom Soizaildepartement in Zürich den Weiterzug vors Bundesgerichts. Auch im Quartier, wo er wohnt, setzt er sich für vieles ein, so auch für den Quartierhof Wynegg.

Das ist mir viel sympathischer als das Gutmenschentum mit fremdem Geld der Linken.


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