Volkswirtschaftslehre,

Löhne bleiben hinter dem Wachstum der Produktivität zurück

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„In den In­dus­tri­elän­dern stieg die Pro­duk­ti­vität in den letz­ten 40 Jah­ren schnel­ler als die Löh­ne. Der An­teil des Ka­pi­tals am Brut­to­in­land­pro­d​ukt hat zu­ge­nom­men, jener der Ar­beit ist zurück­ge­gan­gen. Der Dia­log über ein neues Gleich­ge­wicht wurde ver­drängt durch die Suche nach wirt­schaft­li­cher Wett­be­werbs­fähig­k​eit in einer glo­ba­li­sier­ten Welt. Die Fol­gen die­ses ge­schwäch­ten So­zi­al­ver­trags las­sen sich an jüngs­ten po­li­ti­schen Er­eig­nis­sen in den USA, Frank­reich und Gross­bri­tan­nien be­ob­ach­ten. Die Men­schen fra­gen sich, was mit der so­zia­len Ge­rech­tig­keit ge­sche­hen ist.

Gemäss dem Internationalen Währungsfonds behindern die aktuellen Ungleichheiten das Wirtschaftswachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen, weil die Nachfrage darunter leidet. Soziale und wirtschaftliche Probleme treffen zusammen.“ (Guy Ryder, ILO-Direktor, in Die Volkswirtschaft, Nr.4/2019, S. 24, 22.3.2019)


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54%
(13 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte May 2019

52% der CEO's Schweizer Konzerne (für die wir Steuervorteile schaffen, statt unsere Renten zu sichern) sind zudem Ausländer. Ein Detail. Doch, die Meisten werden wohl nicht den Rest ihres Lebens in der Schweiz verbringen und das Geld, welches Ihnen hier zugeschaufelt wurde, so oder so im Ausland bunkern. Jeder X Millionen Schweizer Franken. Da, sitzt der Wohlstand in unserem Land und die hohe Lebensqualität. Da spielt ein Glace für 6 Stutz keinen Tango.
Sie generieren uns Steuereinnahmen? Und wieviel davon verdampfen andere globale Fachkräfte auf unseren Arbeits- und Sozialämtern. Oder in unseren vier Sterne Gefängnissen.

Vielleicht sollte ich doch für Quoten stimmen? Schweizer (Frauen) first...

Mir geht's wie Herrn Jacob, ich höre s'Glätsch, wenn's zu spät ist, jetzt schon. Schon lang lang lang schon. Und frag mich genauso lang schon, wieso immer wieder Mehrheiten in diesem Land offenbar blind in ihrem indoktrinierten schöne, heile globale Welt Wahn, uns per Stimmrecht noch schneller an die Wand fahren.

Nun haben sie einen neuen Wahn, den Klimawahn. Weniger Plastikmüll wäre wünschenswert, wenn nicht überlebenswichtig-wer​t. Wissen wir auch lang lang lang schon, aber die skrupellose globale Wirtschaft mit ihren Millionen garnierenden fremden CEO's, sind für die schöne, heile, globale Welt Ideologen, leider viel zu wichtig. Denn sie würde ja alle gerne selbst zu dieser globalen "Elite" gehören. Und beim shoppen unkontrolliert über die offene Grenze zu huschen, dafür opfern sie gerne alles. Hauptsache die Welt ist ihr Dorf.

Daran ändern die Grünen auch mit Kartonbechern und mehr CO2 Abgaben für den gemeinen Bürger und unsere KMU's leider rein gar nichts. Da müsste man schon die Plastikindustrie, den Flug- und Schiffsverkehr, die Kohlewirtschaft und ev. sogar eine greifende Beschränkung der Zuwanderung ins Auge fassen. Aber dazu fehlen ihnen die Eier.
Immerhin, es macht ja schon Sinn, wenn so ein Weichei keine Waffe besitzen will, weil er hell genug ist zu wissen, dass er nicht in der Lage ist sie zu verteidigen. Aber selbst ihm sollte langsam ein Licht auf gehen. Oder wenigstens ein Funke springen.

Denn blöd ist diese schöne, heile, globale Welt ja nicht. Im Gegensatz zur Mehrheit der Menschheit. Unter ihren blöden Sklaven brodelt es, die ersten gehen in gelben Westen auf die Straße. Es drängt sich auf zu handeln. Waffenverbot, Bargeldverbot, Minuszinsen, Enteignung. Komplette Überwachung.

Aber was soll's! Hauptsache man kann für's Bachelordiplom noch ein Praktika im australischen Outback vorweisen, was ohne Horizon 2000 und PFZ ja unmöglich wäre, um dann direkt nach der Babypause als CEO Karriere zu machen.
Und überhaupt, so lange das iPhon funktioniert und man sich mit bunten Bildli auf der Haut grausam cool und als ganzer Mann fühlen kann, ist doch die Welt im Butter. Alles auf Pump, inkl. dem BMW, aber das ist nur ein Detail. Noch etwas Multikulti Chiasamengedöns und ein AntiTrumpelbuton auf der Freitagtasche. Voilà, unsere Helden der Stunde.







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63%
(8 Stimmen)
beb rofa sagte May 2019

Frau Stutz, ich bin eigentlich mit Ihnen einverstanden, denke aber dass es noch schlimmer kommen wird. Nachdem die Grünen ein Verbot von Plastik-Trinkhalmen durchgebracht haben, will die SVP mehr Autobahnen bauen um die Umwelt zu schützen. Ueli Maurer macht Bücklinge in China und lobt die neue Seidenstrasse. Wie naiv muss ein Volk sein, das seine Metzger so unbesorgt ins Land holt? Die Chinesen werden kommen, ganz langsam und unbemerkt, und die Schweizer Wirtschaft aufkaufen. Sie haben Zeit. Wir werden nicht für chinesische Firmen arbeiten, sie bringen ihre Arbeitssklaven auf der gelobten Seidenstrasse gleich selber mit. Im besten Fall wird es für Schweizer einige Reservate geben, wo so leben können. Wie die Indianer in Nordamerika.


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50%
(2 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte May 2019

Hau!


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73%
(11 Stimmen)
Ernst Jacob sagte May 2019

Der Film gestern Abend belegte es deutlich, eine Schweizer Firma in Rumänien, hoch technisch und offenbar auch sehr erfolgreich, und der Boss ist ausserordentlich zufrieden mit der Belegschaft, und das bei einem Fünftel an anfallender Entlöhnung, verglichen mit dem Standard in unserem Land.

Dazu, von der in unseren Medien ständig verbreiteten Geschichten über die gewaltige Korruption habe er noch wie was gemerkt, und gar irgendwo etwas bezahlen müssen. Es stellt sich daher eher noch die Frage, welche politischen Interessen dafür sorgen, dass man hierzulande immer wieder darüber hört, und auch noch so tut, als gäbe es solches hierzulande nicht.

Irgendwann werden wahrscheinlich alle EG Länder einen relativ einheitlichen Standard erreichen. Es mag zwar noch eine ganze Weile Zeit verstreichen, und natürlich ist es auch noch nicht entschieden, welcher Umtauschwert ein Euro
dannzumal gegenüber anderen Währungen aufweisen wird. Aber wie es auch kommen wird, die Oben werden und können sich immer nur nach Unten anpassen, denn die Spitze ist am Schmälsten, und verliert so auch immer am Meisten, an absolutem Wert.

Man wird deshalb Lösungen suchen und finden müssen, um diese Entwicklung in überschaubarem und kontrollierbarem Rahmen meistern zu können. Die Löhne allein aber können es sicher nicht sein, denn das hätte Folgen und Auswirkungen für die Wirtschaft und Gesellschaft, die man heute noch gar nicht abschätzen kann.

Zudem funktioniert geschäftliches Wachstum fast nur noch mit Rationalisierung und Automation. Und das bedingt und erwingt Spezialisten, von Denen es jetzt schon zuwenig EInheimische gibt. Man sollte daher eher darüber nachdenken, was man mit dem so konstant auch wachsenden Rest machen kann, damit er ruhig und friedlich bleibt.

Aber ich habe auch keine Antworten, ich denke nur darüber nach. Es wird wohl eher eine fast schon erzwungene Freizeit-Welt werden, für den Teil davon zumindest, der als Erwerbsloser ja irgendwann wohl mehr erhält, als im Baumarkt für 40 Stunden pro Woche Arbeit und Lohn. Es sei denn, es gälten zumindest die gleichen Preise, wie im nördlichen Euroland auch.

Anders wird es nicht zu machen sein. Vor Allem nicht, wenn wir immer noch mehr werden, und das auch noch bestehend aus auch immer mehr Solchen, die weder der Unseren noch der englischen Sprache mächtig sind.

Aber ich wäre hoch erfreut, wenn wenigstens jemand darauf eine Antwort fände, um mich aus meiner Betrübtheit zu reissen, es vielleicht zum Teil noch miterleben zu müssen, und das leere Geschnorre darüber und davon, über, wer wohl am Meisten schuld daran gewesen sei, dass man es nicht besser machte ...


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62%
(13 Stimmen)
jan eberhart sagte May 2019

Man ist vermögend und will den eigenen Nachwuchs mit einem Oxford/Cambridge/Harv​ard-Abschluss adeln?

Kein Problem! Eine grosszügige Spende oder ein Neubau einer Bibliothek oder Sportanlage, schon wird der eigene Nachwuchs bevorzugt.

Es schadet auch nicht, selber Akademiker zu sein oder den passenden Stallgeruch zu haben, vorzugsweise in einer ehrenwerten Studentenverbindung. Ein Handwerker-Trampel will Astronom werden? Da rümpft man schon beim ersten Anblick die Nase. Passend für den C-Haufen.

Schliess​lich kassieren Oxford/Cambridge/Harv​ard grosszügig ab bei ausländischen Absolventen, da darf man schon einiges erwarten.


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40%
(15 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte May 2019

"Löhne bleiben hinter dem Wachstum der Produktivität zurück"

Seit zwei Jahren sinkt in der Schweiz die Kaufkraft der Löhne. Die jährlich um 4% steigenden Krankenkassenkosten sind dabei noch nicht eingerechnet.

"«Me​​hr Lohn, mehr zum Leben»: Zum Tag der Arbeit gingen Tausende Menschen für bessere Entlöhnung auf die Strasse. Ihr Protest erhielt Auftrieb durch neue Zahlen des Bundesamts für Statistik: Zwar stiegen die Löhne im Jahr 2018 nominal um 0,5 Prozent. Doch die Teuerung von 0,9 Prozent frass den Anstieg wieder weg. Faktisch standen Arbeitnehmern also 0,4 Prozent weniger zur Verfügung als im Vorjahr. Am stärksten trifft es etwa Pöstler oder Druckereiangestellte (...)" (20min)

Die Arbeitgeber sind nicht mehr bereit, auch nur die Teuerung auszugleichen. Das gilt natürlich nicht für die CEO. Die gestatten sich jährlich eine Erhöhung um durchschnittlich 7%.


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67%
(12 Stimmen)
jan eberhart sagte May 2019

downton abbey lässt grüssen.

Schon Agatha Christe und Jane Austen haben die britische Oberschicht glorifiziert.

down​ton abbey hat das ganze seriengereicht aufgearbeitet und ein spielfilm ist nur eine frage der zeit.

tatsächlich sind die generationen nach 1945 zu reichtum gekommen. bis 2030 werden immer mehr sterben und ihr vermögen an die nächste generation vererben. glück dem, der die richtigen eltern hat und ein schönes vermögen erbt.

eine neue generation von edlen lords und ladies in ihren schlössern in schöner naturkulisse.


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75%
(12 Stimmen)
Sägesser Barbara sagte May 2019

Ja, wenn die Teuerung inkl. Krankenkassen und Mietzinsen die Lohnerhöhung auffrisst … doch dies ist nicht die einzige Quelle, welche das Geld im Portemonnaie reduziert. So sieht man im Link: https://www.sueddeuts​che.de/geld/strafzins​-bargeld-iwf-1.436573​3?fbclid=IwAR00A4L9MS​uHY26S5lUSWktaRcai9Hd​-uNP4IouF8mLiBzNE2oBO​GcixMMU
Meine Gedanken dazu: Gläserner Bürger und Abhängigkeit von Bezahlstationen in Geschäften sind nur wenige Stichworte. Was wenn man wegen den Gebühren auf das Abheben des Bargeldes verzichtet, wenn die Bezahlstationen nicht funktionieren? Lange Schlangen, eine gefühlte Ewigkeit des Wartens inkl. mürrische Kunden bis die Ware aufgeschrieben und ev. auch einen Ausweis kopiert wurde? Ware zurücklassen und auf den Kauf verzichten? Hat man am Ende weniger Geld auf dem Konto wegen Gebühren und Negativzinsen überlegt sich doch manch einer ob er das Geld nicht doch zu Hause oder sonst wo anders aufbewahren wird. Ob das zielführend ist? Hat doch dann der Konsument noch weniger Kaufkraft und muss auf andere Unternehmen/Produkte ausweichen. Sorry, diese Strategie geht mir nicht auf.


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25%
(12 Stimmen)
Georg Bender sagte May 2019

Wenn die Produktivität steigt, die Bedürfnisse der Menschen mit Zunahme des Schuldengeldumlagevol​umens demnach ohne Arbeitsplatzzunahme abgedeckt werden können, steigen eben die Gewinne der Wirtschaft!

Dieser​ Logik folgend muss es doch jedem Menschen klar werden, dass die betrügerische Umlagezuordnung der Pflichtpreise Gemeinwohl und Soziales über das Erwerbseinkommen nicht mehr länger hinnehmbar ist! Das Geld steckt im Produkt oder Dienstleistung und wird mit der Kaufkraft umgelegt.

Die Geldschöpfung (Kapital) für den Geldspielwarenladen mittels verfassungswidrigen Eigengeschäften des Bankensystems darf man nicht berücksichtigen; denn dieses Volumen zirkuliert nicht in der Realwirtschaft BIP!

Wenn man jedoch die Symptome der Betrügereien weiter bedienen will, so stärkt man die Politik und Wirtschaft, ihre Spiele auf der geebneten Spielwiese weiter zelebrieren zu können. Sie sind nicht so wichtig wie man meint! Das System kann schon sehr viel regeln!



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62%
(13 Stimmen)
jürg wolfensperger sagte May 2019

Das Tragische daran ist,dass wenn in der CH dem Wachstum entsprechende Löhne real ausgezahlt würden,die Zuwanderung sich wohl in schwindelerregende Sphären steigern würde.Es wundert mich eigentlich,dass trotz dieses "Zuwanderungs-Druckes​" noch immer recht gute,moderate Löhne überhaupt bezahlt werden!Offenbar sind "Tieflohnländer" wie Deutschland und Frankreich für die Arbeitgeber doch nicht so attraktiv,wie das gerne kommuniziert wird.Kann ja damit zusammenhängen,dass mit dieser Politik wirklich gute Arbeitnehmer in Gegenden" verduften",wo sie für ihre Leistungen mehr erhalten.Die Katze beisst sich somit in den eigenen Schwanz!
Einfach so zum 1. Mai,wo nun wieder über die bösen Arbeitgeber hergezogen wird,die keine dem Wachstum entsprechende Löhne mehr bezahlen wollen.
Und weiter wundert es mich,dass ausgerechnet in diesen von linken Mehrheiten regierten Ländern,von sozialer Gerechtigkeit immer weniger übrig geblieben ist!
Und somit wundert es mich nicht,wenn nun rechte "Populisten" mit dem Versprechen das zu ändern,ganz langsam an politischer Macht zulegen.
Das politische grüne "Spielchen",wo linke Politiker über diese politische grüne "Spielwiese" sich wieder in die reale Politik zurückmelden,weil ihre ehemalige SP am erodieren ist,wird wohl nur kurzfristig daran etwas ändern.
Und darum wundert es mich,dass ausgerechnet hier in der CH ein politischer Links-Trend im Gange ist,wo es uns dank guter bürgerlicher Politik noch etwas besser geht.
So werde ich wieder an das Sprichwort errinnert:"Undank ist der Welt Lohn"!!


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