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KONZERNE MÜSSEN FÜR SKRUPELLOSE GESCHÄFTE GERADESTEHEN

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Seit dem Zwei­ten Welt­krieg, als Schwei­zer Raf­fi­ne­rien und Ban­ken für die Nazi Raub­gold wu­schen, mischt die Schwei­zer Wirt­schaft  wei­ter gross im glo­ba­len Gold­ge­schäft mit. 2016 hat sie für 576 Mia USD Gold ex­por­tiert. Die Schweiz steht damit heute unter den Gol­d­ex­por­teu­ren welt­weit an er­ter Stel­le. Und mit der Ex­port­ware Gold kommt sie nach China (Elek­tro­ni­k), Deutsch­land (Au­tos) und den USA (raff. Erdöl) auf den vier­ten Platz.
 

Schwe​​​​​izer Fir­men ver­ar­bei­ten sieb­zig Pro­zent des jähr­lich welt­weit pro­du­zier­ten Gol­des.

«Goldraffine​​​​rien sind gerne in der Schweiz, denn hierzulande herrschen politische Stabilität, gute Beziehungen zu den Banken, gute steuerliche Bedingungen sowie wenig Regulierung und Transparenz, aber viel Diskretion», heisst es in einer Untersuchung. 

handel​​​​​szeitung.ch/unter​n​e​h​m​en/im-goldhan​de​l-​is​t-​die-schwe​iz-​fuh​ren​d

K​ein Wunder befinden sich vier der sieben grössten Goldraffinerien der Welt in der Schweiz.

Die "Konzernverantwortung​​​​​sinitiative" schlägt Gesetze vor, mit denen verantwortungslose Konzerne in der Schweiz angeklagt werden können:

konzern-initi​​​​​ative.ch/?gclid=E​A​I​a​I​QobChMItNjrsK​nN​4g​IV​D9​KyCh2oEgU​VEA​AYA​SAA​EgK​NYfD_​BwE

Der Ständerat will aber, dass Schweizer Unternehmen für Menschenrechtsverletz​​​​​ungen und Umweltschäden von Tochtergesellschaften​​​​​ im Ausland NICHT haften! Er hat im März 2019 die Konzernverantwortungs​​​​​initiative ohne Gegenvorschlag abgelehnt:

parlament.​​​​​ch/de/services/ne​w​s​/​S​eiten/2019/20​19​03​12​12​274300319​415​815​904​1_b​sd097​.asp​x

Nu​n ist der Nationalrat nochmals am Zug. Er hatte sich für einen Gegenvorschlag ausgesprochen.

Sind Sie auch der Meinung, dass es nicht sein darf, dass sich Schweizer Unternehmen an Kinderarbeit und Umweltverschmutzung im Ausland bereichern, liebe Leserinnen*? Dann stimmen Sie bitte JA zur Konzernverantwortungs​​​​initiative.

Den 2000 Leserinnen* bis zum 17. Oktober 2019 danke ich für ihr Interesse an diesem Thema. Ich freue mich auch auf deren weiterführende Beiträge und werde auch selbst regelmässig zu diesem Thema informieren, so, wie man das in einem BLOG eben macht.

 

(* Männer sind mit gemeint; die maskulinen Begriffe sind ja in den femininen enthalten.)


Kommentare von Lesern zum Artikel

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67%
(3 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte Vor 2 Tagen

Faszinierend wie dieser Troll dauernd auf den Erfolg seiner Blogs hinweist, obwohl natürlich nur die Abrufe und NICHT die Leser gezählt werden. Abrufe die er mit seinen Blogs und dauernden Löschaktionen selber generiert. Ja Herr Oberli der Erfolg ihrer Blogs liest sich in erster Linie an der Zustimmung und da sind mit da haben sie oft 0% Zustimmung. Das Interesse an ihren Blogs ist kaum vorhanden.


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0%
(6 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte Vor 2 Tagen

18. Oktober 2019

Die Lobby der Konzerne hat an der Verschleppung der Konzernverantwortungs​initiative tatkäftig mitgewirkt. Die Konzerne hoffen, dass den Initianten das Geld ausgeht. Glencore u. a. sollen nicht gestoppt werden können ...

Das Initiativkomitte protestiert gegen diese systematische Verschleppung. Heute haben bereits 59121 Personen haben den Protestbrief unterzeichnet! Machen Sie bitte mit:

https://konze​rn-initiative.ch/jetz​t-reichts/


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0%
(7 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte Vor 3 Tagen

Den 2000 Leserinnen* bis zum 17. Oktober 2019 danke ich für ihr Interesse an diesem Thema. Offenbar hat die Konzernverantwortungs​initiative grosse Chancen, angenommen zu werden.

Ich werde weiterhin zu diesem Thema informieren, so, wie man das in einem BLOG eben macht.

(* Männer sind mit gemeint; die maskulinen Begriffe sind ja in den femininen enthalten.)


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25%
(8 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte Vor 12 Tagen

Der Ständerat legt bei der Konzerninitiative eine Zusatzschlaufe ein. Die Initianten sind entrüstet über diese Verschleppung. Herr SR Noser hat im Ständerat eine Mehrheit für seinen Vorschlag gewonnen, erst nach den Wahlen über den Gegenvorschlag zum Volksbegehren zu entscheiden.

"(...) Wenn das Parlament nun seinerseits beschliesse, auf den Bundesrat zu warten, sei es schwierig, darin etwas anderes als eine Verzögerungstaktik zu sehen. Auch einzelne CVP-Politiker äusserten Unverständnis gegenüber einer Verschiebung der Debatte. Es seien keine neuen Fakten hinzugekommen (...)"

(NZZ)

Deshalb muss Herr SR Noser im Ständerat ersetzt werden – durch Frau KR Marionna Schlatter, Kantonalpräsidentin der Grünen, die weiss, dass diese Initiative auch wesentlich dazu beitragen wird, "unsere" CO2-Dreckschleudern im Ausland zu verschrotten.


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22%
(9 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte Vor 13 Tagen

5. Oktober 2019

Ein Ehepaar in Brasilien gibt dem Bergbaukonzern Vale mit Sitz in Saint-Prex VD die Schuld am Tod seiner Kinder. Sie kamen bei einem Dammbruch in Brumadinho, bei einer Mine dieser Firma, ums Leben.

(nach BZ)


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38%
(8 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte Vor 19 Tagen

Die "Schweiz" produziert drei Viertel ihrer Umweltbelastung im Ausland, d. h. Firmen von Schweizer Konzernen betreiben dort regelrechte Dreckschleudern. Sie schaden dem Klima und der Artenvielfalt, oder sie sind verantwortlich dafür, dass das Wasser knapp wird, wie etwa Nestlé. Auch der Transport schadet der Umwelt und dem Klima. Das ist die aktuelle Konzernverantwortung.​​

Und wir kaufen diese Güter. Das ist die aktuelle Eigenverantwortung.


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22%
(9 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte Vor 21 Tagen

Am Sonntag haben in Bern 100000 Demonstrierende auch die Bestrafung von Schweizer Konzernen im Ausland gefordert, die dort u. a. unbegrenzt CO2 ausstossen, gefordert. Sie füllten den Bundesplatz, den Waisenhausplatz und die Nebengassen.

Die Verschleppung der Konzernverantwortungs​initiative ist ein Skandal. Die eidg. Wahlen vom 20. Oktober 2019 müssen nun Bewegung in die Sache bringen. Sie steht in einem engen Zusammenhang mit der weltweit drohenden Klimakatastrophe: Zahlreiche Konzerne müssen u. a. wegen ihrer CO2-Dreckschleudern im Ausland belangt werden können, ebenso Schweizer Banken, die das finanzieren.






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15%
(13 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte Vor 28 Tagen

22. September 2019

Die Gegner der Konzernverantwortungs​initiative versuchen Zeit zu gewinnen, weil sie wissen, dass die Initianten nicht im Geld schwimmen. Wenn es zu einer Abstimmung kommt, werden die Gegner Millionen haben. Die Initiative wird von den NGO unterstützt, und es engagieren sich bereits 250 lokale Komitees. Es gibt auch ein Komitee aus Unternehmerinnen*, und die Zustimmung der Landes­kirchen. In Umfragen ist die Zustimmung konstant auf 75 Prozent.

Mehr hier:
blick.ch/news/​politik/fdp-urgestein​-dick-marty-attackier​t-fdp-bundesraete-in-​der-debatte-um-die-ko​nzernverantwortungs-i​nitiative-was-cassis-​getan-hat-ist-unansta​endig-id15528292.html​



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20%
(15 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2019

Die Kirche ist für die Konzernverantwortungs​initiative für faire und nachhaltige Herstellungs- und Lieferbedingungen. Sie wird auch von kirchlichen Hilfswerken und Organisationen mitgetragen. Zur Konzernverantwortungs​initiative ist ein indirekter Gegenvorschlag (auf Gesetzesebene) im Gespräch. Im Juni 2019 wird der Nationalrat erneut darüber befinden. Wenn dies nicht gelingt, braucht es gut informierte Stimmbürgerinnen und Stimmbürger für die Abstimmung im Frühling 2020!

Wer sich dafür einsetzen möchte, findet unter auf der Webseite "Kirche für Konzernverantwortung"​ oder auch in Lokalkomitees eine Plattform.

kirchef​uerkovi.ch


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29%
(14 Stimmen)
Inge Votava sagte August 2019

Ich habe den Bericht über Glencore in der Rundschau nicht selbst gesehen, doch einen Bericht darüber gelesen.Seit 20 Jahren verpestet Glencore mit ihrer Kupfermine in Sambia die Luft mit Schwefeldioxid. Atemwegserkrankungen und Todesfälle sind die Folge davon. Glencore versprach Besserung, doch die aktuellen Luftmessungen zeigen, dass der Schwefeldioxid-Aussto​ss bis zu 77-mal höher ist, als es die Grenzwerte der WHO erlauben. Es ist also in den letzten 20 Jahren freiwillig nichts passiert. Die Konzernverantwortungs​-Initiative ist deshalb eine Notwendigkeit! Denn es kann uns nicht gleichgültig sein, dass Menschen erkranken oder sogar sterben, damit Glencore den Profit optimieren kann.


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24%
(17 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte August 2019

In den USA sind Verurteilungen und Sanktionen möglich:

"Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson ist im US-Bundesstaat Oklahoma wegen unrechtmässiger Vermarktung von süchtigmachenden Schmerzmitteln zu einer hohen Strafe verurteilt worden.

Der zuständige Richter Thad Balkman ordnete am Montag eine Zahlung von 572 Millionen Dollar (515 Mio Euro) an, weil der Konzern zur Medikamentenabhängigk​eit im US-Bundesstaat Oklahoma beigetragen habe. Johnson & Johnson kündigte umgehend an, Berufung gegen die Entscheidung einzulegen."

blick​.ch/news/opiate-epide​mie-us-gericht-verurt​eilt-johnson-johnson-​wegen-opiate-epidemie​-id15485174.html




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18%
(17 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte August 2019

Man muss aufhören, bei der Verantwortung der Konzerne um den heissen Brei zu reden: Glencore vergiftet in der Mo­pani-Mine in Sambia seit zwanzig Jahren Menschen mit Schwefeldioxid – trotz grossem Druck von NGO und Medien. Die Grenzwerte sind 77-mal so hoch wie von der WHO erlaubt. Die ätzenden Gase führen zu schweren Schädigungen der Atemwege und haben bereits Tote verursacht. Vor kurzem hat das SRF darüber berichtet.

Wer Verantwortung hat, soll und muss die Konsequenzen tragen – das soll endlich auch für Konzerne gelten. Deshalb benötigt die Konzernverantwortungs​initiative Ihre Unterstützung, liebe Leserinnen*.


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17%
(24 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte July 2019

Glencore vergiftet Flüsse in Kolumbien. Syngenta verkauft tödliche Pestizide in Indien, die bei uns schon lange verboten sind. Immer wieder verletzen einzelne Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte und ignorieren sie minimale Umweltstandards. Diese schwarzen Schafe schaden auch dem Ansehen der fairen Unternehmen.

Die Konzernverantwortungs​​initiative fordert eine Selbstverständlichkei​​t: Wenn Konzerne das Trinkwasser verseuchen oder ganze Landstriche zerstören, sollen sie dafür geradestehen. Anklagen in den Entwicklungsländern bringen nichts. Man muss diese Konzerne in der Schweiz anklagen können.

Die Initiative kommt voraussichtlich im Februar 2020 zur Abstimmung.


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80%
(15 Stimmen)
ueli hofer sagte June 2019

Diese Initiative ist verantwortungslos!


Die beiden Organisationen Ethos und Transparency International, sowie public eye sind wachsam und decken Verfehlungen gnadenlos auf, wie in keinem anderen Land. Das ist gut so. Und mehr braucht es nicht! Jetzt kommt sogar noch die WOZ dazu.

https://www.​vimentis.ch/d/dialog/​readarticle/zur-konze​rnverantwortungsiniti​ative/



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10%
(20 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte June 2019

18.Juni 2019

Ein Wissenschafter aus El Salvador hat gemeinsam mit Kolleginnen* in Sri Lanka, Kuba und Belgien bewiesen, dass zwei Pflanzenvernichtungsm​ittel für den Tod von über 10 000 Menschen verantwortlich sind. Auch in diesem Fall sollte man eine Firma mit Sitz in der Schweiz zur Rechenschaft ziehen können.

Man weiss schon lange, dass das Pflanzenvernichtungsm​ittel PARAQUAT ein tödliches Gift ist. Wer auch nur einen Teelöffel dieses Herbizids schluckt, stirbt einen langen und qualvollen Tod. Erst krampfen sich die Gedärme, dann versagt die Niere, dann alle anderen Organe. Zwei oder drei Tage kann das dauern. Ein Gegengift gibt es nicht. In der Schweiz, der Europäischen Union, aber auch in armen Ländern wie Sri Lanka ist der Einsatz von Paraquat schon lange verboten. In Ländern, wo Paraquat noch erlaubt ist, bewirbt der Schweizer Chemie- und Saatgutkonzern SYNGENTA, einer der hauptsächlichen Produzenten, sein unter dem Markennamen GRAMOXONE vertriebenes Produkt als «effektiv und umweltfreundlich», geradezu «perfekt für nachhaltige Landwirtschaft».

J​etzt hat ein internationales Forschungsteam nachgewiesen, dass auch der in der Landwirtschaft übliche Einsatz von Paraquat tödliche Folgen hat. Danach dringt das Gift über die Haut und die Atemwege in den Körper ein, gelangt in die Niere, führt mit der Zeit zu einer unheilbaren chronischen Erkrankung und letztlich zu einem schmerzhaften Tod. Allein in Zentralamerika sind schon über 10 000 Menschen daran gestorben (siehe WOZ Nr. 49/2012).

Auch in Sri Lanka wurden Tausende von derselben Krankheit dahingerafft, obwohl dort kein Paraquat eingesetzt werden darf. Diese lange rätselhafte Epidemie kann die Studie auch erklären: Das in Sri Lanka wie in Europa und anderen Weltgegenden noch immer verwendete GLYPHOSAT kann in der Niere dieselben krankhaften Veränderungen auslösen. Ähnliches gilt für Insektenvernichtungsm​ittel auf der Basis sogenannter PYRETHROIDE.

Paraq​uat wurde 1955 von der britischen Firma Imperial Chemical Industries entwickelt, deren Agrarsparte heute dem Schweizer Konzern Syngenta gehört. Anfang der sechziger Jahre wurde es unter dem Markennamen Gramoxone zum ersten Mal auf Palmölplantagen in Malaysia eingesetzt. Alles, was grün ist, tötet das Mittel schnell und effektiv ab. Stämme und Wurzeln aber werden verschont. Es wird deshalb besonders gern für das Vorbereiten der Böden für die Aussaat verwendet. Weil das Patent auf das Gift längst abgelaufen ist, gibt es heute – etwa in Mexiko und Guatemala – Hersteller von entsprechenden Generika. Syngenta aber ist nach wie vor der weltweit grösste Produzent. Das Pflanzenvernichtungsm​ittel ist nach Angaben der WHO 28-mal so giftig wie Glyphosat. (nach WoZ)

woz.ch/-9d09


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