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Kinder? Ja, nein, vielleicht...?

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Kinder? Ja, nein, vielleicht…? Die­ser Ent­scheid ist ein höchstpersönlicher und muss von jedem El­tern­paar für sich sel­ber ent­schie­den wer­den. Für mich ist Kin­der haben zu dürfen ein Wun­der und ein Glück. Wo wäre un­sere Ge­sell­schaft ohne Kin­der? Wir alle wis­sen es aber: So schön und wich­tig es ist, Kin­der zu ha­ben, so her­aus­for­dernd ist es. Fa­mi­lien brau­chen eine fa­mi­li­en­ge­rechte​ Be­treu­ungs­form, fa­mi­li­en­freund­li​­chen und zahl­ba­ren Wohn­raum und gute Bil­dungs­struk­tu­re​n. Fa­mi­lien brau­chen vor allem aber auch eine ge­si­cherte fi­nan­zi­elle Exis­tenz, denn Kin­der haben ihren Preis. Eine Stu­die des Bun­des­am­tes für Sta­tis­tik gibt die di­rek­ten Kos­ten mit 819 Fran­ken pro Monat und Kind an. Stei­gende Krankenkassenprämien und weg­fal­lende Prämienverbilligungen​ ver­schlech­tern die Si­tua­tion der Fa­mi­lien zu­neh­mend. Kin­der- und Aus­bil­dungs­zu­la­g​en hätten ei­gent­lich die Auf­gabe diese Mehr­be­las­tung zu mil­dern, um Kin­der nicht zum Ar­muts­ri­siko wer­den zu las­sen. Unser ak­tu­el­les Steu­er­sys­tem lässt nun aber einen we­sent­li­chen Teil die­ser - grösstenteils von den Ar­beit­ge­bern fi­nan­zier­ten Zu­la­gen - wie­der dem Fis­kus zu­flies­sen. Und damit nicht ge­nug. Die Kin­der- und Aus­bil­dungs­zu­la­g​en kom­men einer Lohnerhöhung gleich und las­sen Fa­mi­lien in eine höhere Steu­er­pro­gres­sion​ rut­schen. Das kann doch nicht im Sinne die­ser Zu­la­gen sein. Die In­itia­tive der CVP setzt genau dort an. Den Fa­mi­lien soll am Ende des Mo­nats wie­der mehr Geld im Por­te­mon­naie blei­ben – und zwar unabhängig vom gewählten Le­bens- oder Er­werbs­mo­dell. Zudem kann es nicht Sinn der Zu­la­gen sein, dass die Arbeitgeber die Fa­mi­lien auf der einen Seite unterstützen und der Staat die­sen auf der an­de­ren Seite einen Teil dieser Unterstützung wie­der weg­nimmt. Ist es rich­tig, dass die Wirt­schaft 5 Mil­li­ar­den Fran­ken an Kin­der- und Aus­bil­dungs­zu­la­g​en aus­zahlt und der Staat einen gros­sen Teil davon den Fa­mi­lien wie­der in Form von Steu­ern abknöpft?

Werden Kinder- und Ausbildungszulagen von den Steuern befreit, dann kommen sie direkt und ohne Verluste den Familien zugute. Kinder zu haben wäre nicht einfach nur Wunder und Glück, sondern auch bezahlbarer. Wo wir im Jahr 1964 noch 2.7 Kinder pro Frau hatten, sind es heute noch 1.5. Und um den vielzitierten 9. Februar des letzten Jahres noch heranzuziehen: Hätten wir keine Zuwanderung, würde die Bevölkerung schrumpfen. Woher nehmen wir die Arbeitskräfte, welche uns heute schon so zahlreich fehlen, wenn wir weder Zuwanderer noch Kinder haben? Ein Grund mehr der Initiative zuzustimmen.


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.


30%
(10 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte February 2015

Kinder? Ja, nein, vielleicht…? Die­ser Ent­scheid ist ein höchstpersönlicher und muss von jedem El­tern­paar für sich sel­ber ent­schie­den wer­den. So schön es ist, Kin­der zu ha­ben, so her­aus­for­dernd ist es.

Leider bin ich mir alles andere als sicher, ob dies allen jungen Eltern wirklich klar ist! Man muss "die Familie" auch finanzieren können! Ich habe nichts dagegen, wenn wir in Bildung und Ausbildung investieren. Es kann aber nicht sein, dass kinderlose Steuerzahler, jene die sich gedankenlos reproduzieren, obwohl sie kaum ihr eigenes Auskommen generieren können, einfach quersubventionieren müssen. Ungeachtet der Selbstverantwortung der jeweiligen Eltern. Wer sich eine Hund zulegt, ist verpflichtet Auflagen zu erfüllen. Wie artgerechte Haltung, Aufsicht und Erziehung.
Im Jahr 2015 kann jeder selbstverantwortlich und absolut frei entscheiden, wann in seinem Leben der richtige Zeitpunkt für Kinder ist und mit wem man diesen Schritt macht. Daraus resultieren immer mehr alleinerziehnde, die sich nicht selbst, geschwege den ihren Nachwuchs finazieren können. Offenbar ist diese Gesellschaft einfach nicht reif, für soviel Selbstverantwortung. Muss sie aber ja auch nicht, solange diese Unreife ja solidarisch, von veranztwortungsbewuss​ten, intelligenten, gut ausgebildeten Steuerzahlern subventioniert wird.


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50%
(4 Stimmen)
Jörg Matter sagte February 2015

Wie beim Debatte der Familieninitiative am 8. März 2015 unser offizielle Volksabstimmung stattfinden. Bereits die Parlament vor eine Woche zur "steuerfreien Kinderzulagen" abgelehnt.


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58%
(12 Stimmen)
Peter Müller sagte January 2015

Vom Staat ein "Zückerli" erhalten und dann noch einen Nachschlag verlangen! Das ist egoistisch und asozial. Ihr seid ja sowieso nie zufrieden. Wenn wir euch jeden Monat 1000.- schenken würden, dann ginge es 1 bis 2 Jahre bis das Gejammer wieder von vorne beginnen würde.
Ich, männlich und ledig habe allmählich die Nase voll von dieser ewigen Familien Bevorzugung. Auch alleinstehende sollten recht auf Wohlstand haben! Überlegt mal, was wir alles bezahlen müssen und wann das letzte mal zu unseren Gunsten ein politischer Entscheid gab. Ich würde sagen nie. Ich will nicht gefüttert werden! Ich möchte nur nicht dazu genötigt werden dauernd Familien durchfüttern zu müssen. Dann wäre ich schon zufrieden.
Ich habe es mit dem Steuerrechner (Kanton Luzern) mal durchgerechnet, wie viel ich Steuern zahlen müsste wenn ich Verheiratet wäre und 2 Kinder (Fremdbetreuung) hätte. Ein drittel würde ich bezahlen, jedes Jahr 5000.- mehr auf dem Konto haben. Dann könnte ich mir auch wie so viele Familien jedes Jahr Ferien leisten. Menschen die in die Ferien verreisen oder ein Eigenheim besitzen, sollten nicht in den Genuss von staatlicher Unterstützung kommen. Warum? Weil es asozial ist und von Leuten finanziert werden muss, die sich diese Dinge nicht leisten können.




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31%
(13 Stimmen)
Georg Bender sagte January 2015

Die Bewertung meiner Beiträge zeigt mir deutlich, dass man dem Verstehen des Geldsystems, wenig Beachtung schenkt!

Ich bin weder Steuer- noch Beitragszahler, sondern im Sinne des Systems, erfülle ich als Marktteilnehmer, die Vorgaben und die gesetzlichen Pflichten!

Ein Verständnis, welches wahrscheinlich, in sehr wenigen Denkmustern angelegt ist?

Diese Initiative gibt vor, den Familien zu helfen, welche den Beitrag sehr gut gebrauchen könnten! Das Gegenteil wird bezweckt! Almosen an die Schwachen und denen Geben, welche ihre Bedürfnisse längst befriedigt haben! Sozial = Verteilung von Unten nach Oben!

Unser Steuersystem ist eine reine Spielwiese für Ökonomen und Politiker (Profilierung) und hat viele auch hochdotierte, jedoch unnötige Arbeitsplätze geschaffen!
Paradigm​enwechsel: Wirtschaft für einen ordentlichen Preisanteil, Bürger für einen Lenkungsanteil! Eine Verschuldung wäre im Sinne des Systems (Geldvermehrung)!

Der Tauschgegenwert Arbeit/Leistung und Güter Dienstleistungen werden mit Geld aufgewogen! Das Geld wurde ursprünglich nicht als Aufbewahrungswert gedacht, sondern zur verbesserten Zirkulationsfähigkeit​ kreiert! Mit der „Erfindung“ des Aufbewahrungswertes durch die Ökonomen, konnten sehr viele auch hochdotierte Arbeitsplätze in der Finanzindustrie geschaffen werden!





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21%
(14 Stimmen)
Georg Bender sagte January 2015

Mein "Wissen" stammt nicht einseitig aus betreuter (Manipulation) Bildung!

Das Verstehen der Funktion des Geldsystems und den anverwandten kreierten Spielsysteme muss oberste Priorität haben! Man gewinnt dabei an Kompetenz und eine Manipulation zum Spass der Ökonomen, Wirtschaftsführer und Politiker, wird praktisch verunmöglicht!

Das Gemeinwohldienstleist​ungs-System (Steuerbegriff stammt aus langer Vorzeit = der Zehnte)
Die Ausgaben als Wirtschaftsleistung werden zur Rückführung (Geldkreislauf) auf verschiedene Substrate zugeordnet!
Als Grundlage zur Aufteilung, sollte die Verwendung des Geldes als Tauschmittel Arbeit/Leistung gelten! Dabei wird der einseitigen Verteilung für eine dünne Oberschicht viel zu wenig Beachtung geschenkt resp. geschont! Ansonsten würden für die hohen Vermögen unterschiedlich höhere Tarife für Sach- oder Geldvermögen, verwendet und die daraus erzielten Erträge oder Gewinne massgerecht berücksichtigt!

Be​trachten wir die Substrat - Spielwiese Erwerbs- Einkommen und Gewinne:
Zur Vernebelung der Geister (Manipulation), wurde eine Aufteilung auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer vorgenommen! Dabei möchte man suggerieren, dass der Arbeitgeber für den Lohn aufkomme und sich an den Sozialkosten beteilige! Bei Verstehen der Funktion des Geldsystems als Irrglaube zu erkennen!
Als gewünschter Nebeneffekt konnten teilweise hochdotierte, völlig unnötige Arbeit- und Studienplätze, geschaffen werden!
Zusätzlich kann sich die Politik profilieren und Korrekturen nach Parteiengusto initiieren! Die Kompensation erfolgt entweder durch Umlage, Sparen oder Verschuldung!
Beispi​ele: Die Pauschalzuordnung kann sich bei den Tarifen der Superreichen auswirken (eskomptieren)! Die Optimierung bei Besserverdienenden wird entweder durch vorgängige Tarifkorrektur in der oberen Progressionsstufe, oder in alle Tarife eingespeist!

Diese​ Initiative fällt also in den Bereich „Profilierung“!
Eine Familienzulage kann durch einen definierten Rückforderungsanspruc​h erfolgen! Die Unsicherheit der Kompensation bleibt jedoch bestehen!





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88%
(17 Stimmen)
Susanne Rotzetter sagte January 2015

Die grundsätzliche Forderung, Familien mit Kindern finanziell zu unterstützen, ist sicher richtig und nötig. Ich unterstütze dieses Anliegen voll und ganz. Das gilt besonders auch für Alleinerziehende.

​Ich erachte aber den Weg über eine Steuerbefreiung von Kinder- und Ausbildungszulagen als falsch, weil mit dieser Steuerbefreiung, grossflächig und im Giesskannenprinzip Steuererleichterungen​ gewährt würden. Die Initiative hätte für Bund und Kantone Mindereinnahmen von 1 Milliarde Franken zur Folge, was mit Sparmassnahmen in anderen Bereichen kompensiert werden müsste. Angesichts der leeren Kantonskassen würden wohl Bildung, Prämienverbilligungen​ usw. unter dem Steuerwegfall leiden. Profitieren von der Initiative würden in erster Linie reiche Familien. Insbesondere auf Bundesebene würden wegen der Progression nur der obere Mittelstand und Personen mit hohem Einkommen steuerlich entlastet. Denjenigen Familienhaushalten, die bereits heute keine direkte Bundessteuer bezahlen, würde die Initiative hingegen überhaupt nichts bringen. Und das wären genau die Familien, die eine Entlastung am dringendsten nötig hätten. Und wenn die Kantone dann wegen fehlenden Steuereinnahmen noch weiter an der Prämienverbilligung schrauben, wären auch wieder die Familien, die eine Prämienverbilligung am Nötigsten hätten, betroffen.

Gerecht​er und günstiger wäre eine Entlastung durch Ergänzungsleistungen,​ welche an Familien und Alleinerziehende ausgerichtet würde, welche dies auch wirklich brauchen. Und da Ergänzungsleistungen sowieso nicht versteuert werden müssen, wäre das Problem der Steuerbefreiung für diese Familienergänzungslei​stung auch gelöst, indem die tatsächlich benötigten Zusatzgelder nicht versteuert werden müssten.

Leider sind Familienergänzungslei​stungen Sache der Kantone. Meines Wissens sind es erst die Kantone Tessin, Solothurn, Genf und Waadt, die eine solche Ergänzungsleistung kennen. Bundesrat und Parlament wollen anscheinend in dieser Angelegenheit den Kantonen freie Hand lassen (Antwort des Bundesrates auf die Motion von Yvonne Feri:

http://www.p​arlament.ch/d/suche/s​eiten/geschaefte.aspx​?gesch_id=20133351


Ob ich trotz meiner Vorbehalte der Familieninitiative der CVP zustimmen werde, weiss ich noch nicht. Die Undifferenziertheit der Initiative stört mich, aber die finanzielle Besserstellung der Familien und Alleinerziehenden darf man auch nicht auf den Sanktnimmerleinstag verschieben.



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41%
(17 Stimmen)
Georg Bender sagte January 2015

Die Bewertung meines Beitrages toleriere ich, aber halte mit der mathematisch gesicherten Meinung, dagegen! Ich würde mir sehr wünschen, wenn die Menschen, die Funktion des Geldsystems, geistig verarbeiten könnten! Das Wissen aus betreuter (Manipulation) Bildung muss man hinterfragen können!Das Unwissen machen sich Ökonomen und Politiker als Profilierungschance zunutze!


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53%
(15 Stimmen)
Heinz Mahler sagte January 2015

Stimmt nicht, es können bei der Steuer Kinder zum Abzug des EK gebracht werden. Die Zulagen des Arbeitgeber sind die Lohnkosten, daher auch Lohn was sich besonders bei der Progression der besser Entlöhnten auswirkt. Bei geringverdienern hätte die Steuerbefreiung der Zulagen den Charakter einer Reproduktionsprämie. Es wird dann vom Fiskus einfach weniger verlangt wer Kinder hat ohne das Kinder etwas davon hätten.
Ich halte die Idee der Reproduktionsprämie als Parteiwerbung, viel besser ist es die Erwerbsmöglichkeit der Eltern z.b. durch z.b. Kita und Tagesschulen zu verbessern und auch in Erwachsenenbildung zu investieren welche Subventioniert werden sollte.
Statt Steuerbefreiung sollte auch mal daran gedacht werden zu besteuern wo durch Arbeit und von EK besteuerten bezahlter Infrastruktur steuerbefreite Gewinne eingefahren werden, z.b. Kapitalgewinnsteuer ist überfällig.


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75%
(20 Stimmen)
Inge Votava sagte January 2015

Warum schon wieder die berühmt/berüchtigte Giesskanne? Wäre es nicht sinnvoller Ergänzungsleistungen für Familien auszurichten, die diese auch benötigen? In den Kantonen TI, SO und GE wird dies heute schon so gehandhabt.


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56%
(16 Stimmen)
Francois Gaydou sagte January 2015

Sie sagen Kinder haben ist ein Glück und ein Wunder. Da bin ich völlig mit Ihnen einverstanden aber aus dieser Tatsache ziehe ich Konsequenzen, die den Ihrigen exakt entgegengesetzt sind.
Soll eine Frau, die sich Kinder wünscht, aber aus medizinischen oder anderen Gründen keine haben kann, vom Staat dafür bestraft werden, zum Beispiel durch direkte Zusatzbeiträge an den Staat oder durch Manipulationen an der Steuerschraube? Das finde ich total verkehrt, wer hat, dem gibt man! Wo wollen Sie die Finanzen sonst auftreiben?
Zweitens​: Kinder sind am besten in Familien aufgehoben, die bereit sind für den Nachwuchs aufzukommen, die sich durch Fleiss und Sparsamkeit auf die Gründung einer Familie vorbereitet haben und über genügend Mittel für die eigenen Kinder verfügen. Wenn der Staat für das Kinderkriegen und das Kinderhaben bezahlt, dann werden Kinder in die Welt gesetzt, nicht weil man Kinder gerne hat, sondern weil man dafür Geld bekommt. Solche Kinder werden dann zuhause geschlagen, weil der Staat viel zuwenig zahlt und kaum volljährig werden sie aus dem Hause gejagt, weil man nichts mehr bekommt. Arme Kinder!
Die Zahl der Kinder pro Frau ist überhaupt nicht relevant. Mit 8 Milliarden ist die Weltbevölkerung schon heute viel zu gross, wir verbrauchen die knappen Ressourcen viel zu schnell (Öl und Gas) und die Menschenzahl ist immer noch am Steigen.
Nein, wer Kinder will, soll auch den Willen haben dafür aufzukommen und Freude an den Nachwuchs erleben


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25%
(16 Stimmen)
Georg Bender sagte January 2015

Diese Initiative beruht auf dem falsch verstandenen und praktizierten Steuersystem, welches nicht im Einklang mit der Funktion des Geldsystems steht! Die Pharisäer wollen nicht verstehen was es bedeutet, wenn sich das Geld im Kreise dreht! Beendet endlich die Spielereien!
Die Verknappungstheorie des Geldes hat die Zentralbank entlarvt, nur die Pharisäer wollen ihr Verwirrspiel weiter führen und sich profilieren!
Das Verstehen der Funktion des Geldsystems würde die Menschen verändern, weil ihre Beziehung zum Staat sich verbessert und gegenüber der Wirtschaft relativieren würde! Will man das? Kein Land braucht Export, weil Export bedeutet sehr oft "Diebstahl" und steht nicht im Einklang mit der "Schöpfungsgeschichte​" (Wechselwirkung)! Der Geldgegenwert des Tauschwertes Arbeit/Leistung oder Ersatzeinkommen (Soziales) kann für den Binnenmarkt immer generiert werden, bedeutet die Mindestanforderung einer Existenzsicherung (Recht auf Leben und Bildung = Schöpfungsgeschichte/​Wechselwirkung) ist gewährleistet!



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