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JA zu Mindestlöhnen für Velokuriere

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Es liegt primär in der Ver­ant­wor­tung der Wirt­schaft, Löhne zu be­zah­len, die einen mi­ni­ma­len Le­bens­stan­dard er­lau­ben. Wenn dies nicht via Ge­samt­ar­beits­ver­​träge (GAV) oder Nor­ma­l­ar­beits­ver​­träge (NAV) er­reicht wer­den kann, müs­sen sub­si­diär ge­setz­li­che Be­stim­mun­gen für Mi­ni­mallöhne er­las­sen wer­den. Es darf grundsätz­lich nicht ge­dul­det wer­den, dass sich Un­ter­neh­mun­gen mit tie­fen Löh­nen in­di­rekt über So­zi­al­bei­träge des Staa­tes an die An­ge­stell­ten un­ter­stüt­zen las­sen.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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43%
(7 Stimmen)
Alex Müller sagte November 2018

Velokurierdienste sind eine sehr nützliche Ergänzung zu bestehenden Postdiensten. In Städten wie in z.B. Zürich sind sie gefragt. Sie transportieren Pläne, Dokumente, Medikamente, Datenträger oder kleinere Ersatzteile für Geräte etc. . Da heute die "Arbeits- Zeit" ein wichtiges gut ist und für Sender und Empfänger diese Dienste sehr wertvoll, dürfte man die "Velopöstler" auch anständig bezahlen. Die Ausübung dieser Arbeit ist nämlich nichts für unbewegliche und nichts für beschränkte Personen. Es braucht überdurchschnittliche​ Stadtkenntnisse und eine sehr gute Kondition. Und Velokuriere bilden sogar Kurierketten, die per Funk oder Handy gebildet werden (Besipiel: Ein Dokument muss vom HB nach Oerlikon und eines nach Kloten. So steigt der Kurier im HB mit dem Velo in die S-Bahn und übergibt in Oerlikon das Dokument dem dort bereit stehenden Kurier. Er selber fährt weiter nach Kloten wo er übergibt und abholt.


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38%
(8 Stimmen)
Werner Nabulon sagte November 2018

Das ist kein Problem der Wirtschaft...

Velo​ kuriere sind jene die in der Stadt bei Rot über die Ampel donnern, sich an keine Verkehrsregeln halten. Es ist ein Grün Rotes Geschäft, der Umweltschützer und Sozis, die sollten ja wissen aus ihrer Ethik und Moral heraus, dass anständig bezahlt wird.
Dass sie es nicht tun, wundert mich nicht...


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43%
(7 Stimmen)
Alex Schneider sagte November 2018

Arbeitsproduktivität und Minimallöhne

Wenn für ein Produkt, für dessen Herstellung eine gewisse Zahl von Arbeitsstunden nötig ist, im Markt mehr bezahlt werden muss und kann, weil Löhne und/oder Gewinne angehoben werden (z. B. wegen Kostensteigerung durch Minimallöhne), ergibt sich eine höhere monetäre Arbeitsproduktivität.​ Selbstverständlich suchen die Abnehmer der Produkte nach kostengünstigeren Alternativen im In- und Ausland. Wenn aber das Lohnniveau in vielen Bereichen gleichzeitig angehoben wird (Minimallohn), ist ein Ausweichen schwierig, insbesondere für Tätigkeiten, die nicht ins Ausland verlagert werden können, und es besteht die Chance, den Anteil der unteren Lohneinkommen auf Kosten von Gewinnen und der oberen Lohneinkommen zu erhöhen. Gleichzeitig kurbeln die relativ hohen Konsumausgaben der Minimallohnempfänger die Konjunktur wieder an, was die Verdienstmöglichkeite​n aller wieder erhöht.



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57%
(7 Stimmen)
Ernst Jacob sagte November 2018

Es liegt primär in der Ver­ant­wor­tung jedes Einzelnen, sich schul- und lerntechnisch so zu bilden, um so letztlich einen Lohn zu verdienen, der einen mi­ni­ma­len Le­bens­stan­dard er­lau­bt. Zumindest in der freien Welt und freien Marktwirtschaft, wo primar die Leistung entlohnt wird, und nicht nur die Präsenz am Arbeitsplatz.

Auch​ wenn das natürlich niemand versteht, der/die nichts von Marktwirtschaft und dem Geldsystem versteht, und jetzt alle vermeintlichen Besserwisser wieder auf mir rumhacken werden. Aber was soll's,
und auch wenn die gelebte Realität ja genau so ist, die meisten Menschen ticken nach aussen ja sowieso immer anders, als sie insgeheim ja sind.


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44%
(9 Stimmen)
jan eberhart sagte November 2018

Falsch.

Es liegt an jedem selbst wie er leben will und wie wichtig ihm Geld ist.

Schliesslich sind Velo-Kuriere eher Studenten die nebenbei Geld verdienen und nicht zwingend auf grossen Fuss leben


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40%
(10 Stimmen)
Georg Bender sagte November 2018

Ein einheitlich flächendeckender Mindestlohn für die ganze Schweiz, weil der frei verfügbare Geldgegenwert der Arbeit ist überall identisch. Die Spielformen der Orakel - Fakultät Ökonomie (versteht das Geldsystem nicht), welche auf unterschiedliche Bewertungen (Planwirtschaft) nach Regionen abzielen, ist falsch!


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