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Identität der Schweiz zerbröselt!

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"Heidi-Arena" vom 8. Fe­bruar 2019: Iden­ti­tät der Schweiz zer­brö­selt!

Nur wer alt ist und hinsehen will, kann erkennen, dass die schöne Landschaft Schweiz und die verschiedenen Eigenarten der Schweizer Bevölkerung langsam aber stetig unter dem Druck der Internationalisierung​ zerbröseln. Hab mich schon in manchem Bahnhof gefragt, in welchem Land ich mich eigentlich befinde.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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71%
(7 Stimmen)
Werner Nabulon sagte February 2019

Ich kann als SchweizerInnen Bürger jederzeit einen Ort auf der Welt suchen, und wenn es mir dort gefällt, einen Antrag stellen, sprich Auswandern, wenn ich mit der Schweiz Probleme habe.

Das gleiche können alle jene auch machen, Secondos deren Identität ein Anderes Land ist, wenn sie glauben, im Land wo ihre Eltern herkommen, sei es besser.
Sie können aber auch sonst wo auf der Welt einen Antrag stellen, dort hin auswandern. Dann eventuell in Florida sehr aktiv sein, auch wenn man Österreicher war, oder aber sogar Präsident in den USA werden, dessen Grossvater nicht mehr nach Bayern zurück durfte.

Aber, da wo ich bin, wohne, arbeite, sei es als Bürger oder auch nur als Gast, laufend meckern, geht meiner Ansicht nach nicht, das ist mehr wie Unanständig.


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64%
(11 Stimmen)
Hans Knall sagte February 2019

Die blödesten aller Bürger sind jene, die ganze Seiten darüber (ab)schreiben, warum ihr eigenes Heimatland eigentlich gar keine Existenzberechtigung habe. Sie beziehen ihre eigene Bürger-Identität aus dem Abstreiten derselben.
Kunststüc​k, dass bei dieser Einstellung nichts Sinnvolles herauskommen kann.


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38%
(8 Stimmen)
jan eberhart sagte February 2019

Das kann man sich in mancher Grosstadt in Europa (oder der Welt) auch fragen oder in Touristenhochburgen.


Da muss man sich als "Landbewohner" erst mal anklimatisieren.


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33%
(9 Stimmen)
Emil Huber sagte February 2019

Letztendlich sei die Frage erlaubt, aus was die Identität der Schweiz seit ihrer Gründung überhaupt bestand?
Eine intakte Natur und Landschaft, ja gehörte mal zur Identität der Schweiz.

Dann natürlich das Altertum mit Wilhelm Tell, welchem seinem Knaben einen Apfel vom Kopf schoss und anschliessend noch den Landvogt Gessler beseitigte.

Dann Kühe, Uhren und Schweizer Schokolade und die "Heidi" Geschichte. Die Heidi, welche bei ihrem Grossvater lebte, was der (Spiess) bürgerlichen Gesellschaft nicht gefiel.
Nun heutzutage würde in einem solchen Fall wo ein Mädchen beim Grossvater lebt ohne die Schule zu besuchen sofort das KESB einschreiten, in der alten Zeit war es der Dorfpfarrer, der einschritt.
Heidi hatte wohl noch Glück, dass aus ihr nicht ein Verdingkind wurde.

Dann ist natürlich das Militär noch zu erwähnen, man sagte andere Länder hätten eine Armee - die Schweiz aber wäre eine Armee.

Dann gab es noch eine Dichter Names Dürrenmatt der einst sagte:

"So lässt sich Ihren tragischen Grotesken auch die Schweiz als Groteske gegenüberstellen: als ein Gefängnis, als ein freilich ziemlich anderes, als es die Gefängnisse waren, in die Sie geworfen wurden,
lieber Havel, als ein Gefängnis, wohinein sich die Schweizer geflüchtet haben. Weil alles ausserhalb des Gefängnisses übereinander herfiel und weil sie nur im Gefängnis sicher sind, nicht überfallen zu werden, fühlen sich die Schweizer frei, freier als alle andern Menschen, frei als Gefangene im Gefängnis ihrer Neutralität.

Es gibt nur eine Schwierigkeit für dieses Gefängnis, nämlich die, zu beweisen, dass es kein Gefängnis
ist, sondern ein Hort der Freiheit, ist doch, von aussen gesehen, ein Gefängnis, ein Gefängnis und seine Insassen Gefangene, und wer gefangen ist, ist nicht frei: Als frei gelten für die Aussenwelt nur die Wärter, denn wären diese nicht frei, wären sie ja Gefangene. Um diesen Widerspruch zu lösen, führten die Gefangenen die allgemeine Wärterpflicht ein: Jeder Gefangene beweist, indem er sein eigener Wärter ist, seine Freiheit. Der Schweizer hat damit den dialektischen Vorteil, dass er gleichzeitig frei, Gefangener und Wärter ist. Das Gefängnis braucht keine Mauern, weil seine Gefangenen Wärter sind und sich selber bewachen, und weil die Wärter freie Menschen sind, machen sie auch unter sich und mit der ganzen Welt Geschäfte, und wie!"

So wundert es nicht, dass aus der Schweiz wo einst Milch und Honig floss ein Land der Banken und Versicherungen wurde.
Und nun ist die Schweiz eines der am stärksten globalisierten und am dichtesten besiedelten Länder der Welt geworden.

https://www.nzz.c​h/wirtschaft/die-schw​eiz-bleibt-das-am-sta​erksten-globalisierte​-land-ld.1447810

U​nd ich meine, Vögte haben wir auch heute noch, In- und vielleicht auch ausländische, man nennt sie nur nicht mehr so. Und sie sind nicht mehr einfach so per Armbrust zu beseitigen.
Kühe haben wir auch immer noch, aber sie sind entwaffnet, sprich enthornt.
Volksmusik​ ist grossteils dem Techno, Rap und HipHop gewichen.

Auch ticken viele Schweizer Uhren heute digital.
Und viele CH Schokoladen werden heute im Ausland hergestellt.



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60%
(10 Stimmen)
Ernst Jacob sagte February 2019

Da gebe ich Ihnen Beiden einmal recht. Aber es spielt auch keine Rolle mehr, mit einer Bevölkerung, die alle ehedem einmal hoch gehaltenen Werte über Bord wirft, und sogar Männer, in dramatisch zunehmendem Mass, als Surplus einer Entwicklungsperiode taxiert werden, die es, schon aufgrund technischer Fortschritte, bald schon nicht mehr geben muss.

Wir stehen uns selber im Weg. Als Land, Gemeinschaft, und Kultur, die bereits der Vergangenheit angehört. Und wie in der freien Natur üblich, sterben die halt aus, die es nicht mehr braucht. Ich bin deswegen aber weder traurig, noch deprimiert, denn das Einzige, was ich noch zu verlieren habe, wird mein eigenes Leben sein. Und der grosse Vorteil davon ist, es nicht mehr miterleben zu müssen.

Mir aber deswegen noch den Kopf zu zerbrechen, wäre wohl nur dumm, denn ich gönne den Menschen, was sie verdienen, im Guten und im Schlechten. Und ich durfte ja auch noch Mann sein, ohne mich deswegen als triebgesteuerten Untermenschen fühlen zu müssen.

Daher, was solls ? Sollen doch die kranken Spinner|innen haben, was sie sich ersehnen, es wird nicht mehr mein Problem sein.


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38%
(13 Stimmen)
Georg Bender sagte February 2019

Und das ist gut so!
Man kann nicht Exportweltmeister pro Kopf der Bevölkerung werden und dabei eine Leistungsüberschuss erzielen und meinen, Heidi hätte dies alles geschafft!



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