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GC-Chaoten wüten in Sion.

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GC-Chaoten wüten in Sion: Pro­fisport soll In­fra­struk­tur, Be­trieb und Si­cher­heits­kos­ten​ sel­ber finanzieren!

Ich sehe nicht ein, warum wir braven Steuerzahlerinnen und Steuerzahler den überbezahlten Profisport via Unterstützung von Stadionbau und –betrieb und Übernahme von Sicherheitskosten subventionieren sollen, vor allem wenn wir sehen, dass sich die Hooligans immer wieder aufs Dach geben. Was soll daran von öffentlichem Interesse sein?


Kommentare von Lesern zum Artikel

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57%
(7 Stimmen)
jürg wolfensperger sagte March 2019

Ich war einst ein leidenschaftlicher Anhänger der Grasshoppers Zürich.Ging in den Hardturm beinahe jeden Match besuchen.Ja und man wurde oft Schweizermeister,kam einst im Europacup bis in den Halbfinal!Die Fans der Grasshopper gehörten zu den treuesten und besten in der CH.Die ersten Auswüchse von Terror und sinnloser Zerstörung habe ich von Chaoten des FC Basels erlebt,die drauf und dran waren die damalige Westtribune abzufackeln!Man hat damals auf diesen skandalösen Vorfall kaum reagiert.Ab damals haben sich auch andere Fan-Clubs mehr und mehr radikalisiert,so ab Beginn der 1990ziger Jahre.Auf der Rückfahrt zum Hauptbahnhof bin ich mal fast eine Stunde im Tram gestanden,weil die Idioten im hinteren Teil des Trams derart geschaukelt haben das der Tramführer nicht mehr weiter gefahren ist,aus Angst,dass der Tramwagen aus den Schienen springt.
Der letzte Zwick,dass ich aufhörte an die Fussballspiele zu gehen,war dann sportlicher Natur,als der damalige Trainer Latour mit samt drei der besten GC-Spieler nach Köln weiter zog,sozusagen bei Nacht und Nebel...!
Mir war plötzlich klar,dass der Fussball nur noch von Spielerhändlern,und deren Hintermännern gesteuert wird und das der sportliche Erfolg eines Vereins längst nicht mehr primär ein Ziel war,sondern Geld verdienen mit Spielern die man nach ein paar geschossenen Toren,für Millionen wieder weiter-verhökert.Die gesamte CH-Fussball-Liga ist eine reine Händler-Liga,wo man die Spieler "für die vermögenden Clubs" sozusagen ausstellt und präsentiert..!Kaum bewährt sich einer ein bisschen,ist er schon wieder weg!Damit einher sank halt auch das "Niveau" derer,die sich da noch für diese Fussball-Scheinwelt interessieren!Ich denke,dass es denen längst nicht mehr um den Verein geht.sondern in der Anonymität einer geschlossenen Gruppe zumeist pubertierend ein bisschen Bruch und Scheisse zu machen,ohne gross behelligt zu werden.Evt. gar aus "besseren" Häusern??..Söhne von Politikern?..von Vereins-Vorständen?
​Nun,es interessiert mich längst nicht mehr!Heute kuschele ich mich vor die Glotze und geniesse diesen Sport noch als Fussball-Spiel ..!..aber nicht mehr!Hätten die Vereine diese irren Individuen endlich einmal aus den Stadien gesperrt und zwar ohne "Wenn und Aber"!!! KEINE STEHPLÄTZE MEHR.!!Ohne diese eintönige Geplärre,wäre ich auch mal wieder ein Fussball-Spiel live schauen gegangen!So aber, und mit diesem primitiven Publikum gehe ich nicht zusammen in ein Fussball-Stadion.Eine​ löbliche Ausnahme ist heute der FC Winterthur und seine Bierecke!Da bin zweimal wieder live schauen gegangen!Da habe ich keine Pyros gesehen,und auch kein schwachsinniges Geplärre,sondern einfach Fäns,die den Club mit "Hopp Winti" angefeuert haben.Hoffentlich bleibt das dort so..!!bravo..!.und ein Beweis,dass es geht,wenn der Wille da ist...!


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63%
(8 Stimmen)
Simon Matt sagte March 2019

Herr Schneider

Der Profifussball ist nicht subventioniert. Den Steuerzahler kostet dies nichts.

Stadionbau​​ und –betrieb beziehungsweise Sicherheitskosten werden durch die Privatwirtschaft bezahlt.


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78%
(9 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte March 2019

"Sicherheitskosten werden durch die Privatwirtschaft bezahlt"
Im Stadion hoffentlich auch, aber die Polizeieinsätze oder verwüsteten SBB Züge zahl alles schön die Allgemeinheit..




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40%
(5 Stimmen)
beb rofa sagte March 2019

Der Profifussball kann nur existieren und ist nur deshalb so populär, weil es hunderte von Amateurklubs gibt, die auf Kosten der Allgemeinheit existieren. Für keine Sportart gibt der Steuerzahler so viel Geld aus wie für Fussball. Für jede Gemeinde ist nur der teuerste Rasen gut genug, bei jedem Spiel viel Verkehr, Lärm und Verkehrschaos.


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40%
(5 Stimmen)
jürg wolfensperger sagte March 2019

Ja das stimmt schon!Auch in unserer Gemeinde steuert die Gemeinde einen Obulus in die Fussballvereinskasse!​Das macht jedoch durchaus Sinn!Der Fussballklub wird so in seinen Bemühungen unterstützt,Jugendlic​he von der Strasse zu holen! Dem Fussball ist durchaus eine soziale Komponente nicht abzusprechen!Zusammen​ etwas unternehmen,zusammen siegen und verlieren,zusammen reisen,gemeinsam ein Nachtessen usf. kann auch eine "Lebensschule" sein.Diese gemeinsamen Erfahrungen,sich einfühlen in das,was der andere denkt,trainieren üben und versuchen,ein gestecktes Ziel zu erreichen sind Dinge,die einem Menschen auch in einer späteren und anderen Lebens-Phase sehr stark helfen können,Dinge zu meistern und auch zu überwinden.Statt dass die Jungen nur herum lungern,kann man sie so ein bisschen "steurern" und ihnen vielleicht auch eine Perspektive bieten.Das ist eine ganz andere "Ebene" von Sport und sich körperlich betätigen,als es der Profi-Sport ist,wo ein Haufen Geld im Spiel ist.Diese Stufe des erfolgreichen Profi-Fussballers erreichen jedoch nur ca. 1 von 200!!..der Rest betreibt den Sport aus Freude an der Sache mit damit verbundenen Kameradschaften und Freundschaften manchmal für ein ganzes Leben.


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25%
(4 Stimmen)
beb rofa sagte March 2019

Ja Herr Wolfensperger, was Sie schreiben ist bei vielen andern Sportarten auch möglich. Beim Fussball habe ich das Gefühl, dass man vor allem Fans in die Stadien lockt und nicht Sportbegeisterte. Die soziale Komponente besteht vor allem aus gemeinsam Radau machen, Kameradschaftsförderu​ng der Fans.


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50%
(4 Stimmen)
jürg wolfensperger sagte March 2019

Ja über die Höhe solcher Zuwdendungen kann man sich streiten!Unser FC-"betreut" immerhin über 500 Aktive-Fussballer,dav​on über 400 Jugendliche im schulpflichtigen Alter.Das benötigt sehr viel Aufwand an Betreuern,Trainern und natürlich auch Freiwilligen!Und dann die Schiedsrichter nicht vergessen!Fussball ist nun halt mal die populärste aller Team-Sportarten
!In einem freien Land kann jeder sich das aussuchen,was ihm zusagt und begeistert.Und das ist nun mal der Fussball..!Das die Kommunen das auch mit etwas Geld unterstützen ist schon in Ordnung.Bei uns bekommt der Klub jährlich Fr.70 000.-Nun sind neue Garderoben nötig wo die Gemeinde ebenso um ca. eine Mio. beisteuert,sowie der Kanton,und von der Sport-Toto GmbH kommt auch noch ein Betrag.Also ich sehe das nicht so negativ sondern hat durchaus eine positive Komponente.
Das Problem der Hooligans und Chaoten,die sich bei den Spitzen-Klubs total daneben benehmen ist eben genau die "Ebene",die aktiven,positiven Betätigungen in einen Fussballverein diamentral entgegen stehen.
Wer sich aktiv betätigt,macht weniger "Seich"als Leute die nur rumhängen!!!,..... mit sich und der Welt nicht klar kommen.!!!


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20%
(10 Stimmen)
Georg Bender sagte March 2019

Herr Alex Schneider

Sich vom Virus Zahler befreien, würde korrekte Vorschläge bringen?
Das in der volkswirtschaftlichen​ (realen) Leistung und den Ziffern in den Bankbuchhaltungen (= Geld), die dieses ausdrücken, bereits alles enthalten ist, was man mit diesem Geld machen kann, ist eigentlich logisch klar.

Was falsch läuft ist die Verteilung dieses Geldes. Hier kommt die „Macht“ ins Spiel. Wenn mehr Menschen begreifen würden, das kein Mensch „Zahler“ ist (das dafür erforderliche Geld entsteht aus den Nichts) sondern wenn überhaupt dann „Einnehmer und Käufer“ und wir dafür der Schöpfung (Natur, Gott oder welche Entität passt) dafür unseren Beitrag zu leisten haben, in dem wir begangene „Verwerfungen“ wieder beseitigen, wäre die Menschheit vielleicht ein Andere!



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