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Europa am Ende - Ursula von der Leyen die Abrissbirne

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Die ü­ber­ra­schende Wahl von Frau Ur­sula von der Leyen zur Präsidentin der Eu­ropäi­schen Kom­mis­sion ist von dem Stoff aus dem Ver­schwörungs­theo­r​​​​ien und Zen­tral­steue­rungs­​​​​hy­po­the­sen ge­wo­ben wer­den.

Unter Beachtung von einigen harten Fakten und einigermassen plausiblen Hypothesen könnte man zur folgenden Theorie gelangen. Und nicht vergessen, der Autor ist weder Historiker noch Journalist, er ist nur ein mit viel Fantasie und Halbwissen gesegneter Laie.

Als die Alliierten am 6. Juni 1944 in der Normandie landeten, begann ein neues Zeitalter. Die von den US-Amerikaner finanzierte und angeführte Invasion war der letzte Akt eines von langer Hand eingefädelten Planes zur Erlangung der globalen Vorherrschaft.

Die US-Amerikaner kamen nach eigenen Selbstbekunden nicht als Befreier nach Europa, sie kamen als Eroberer.

Das unrühmliche Ende der Polar-Bear-Expedition​​​​ im Juli 1919 lehrte die US-Elite, dass ein direkter Zugriff auf Europa von vornherein zum Scheitern verurteilt war.

Um Europa unter den dominierenden Einfluss der USA zu bringen, griffen US-Emissäre schon ende der 192Oer Jahre in das europäische Geschehen ein.

Um Grossbritannien, Frankreich und Deutschland die damals in der Welt dominierenden Imperien auszuschalten begann man die Mächte geschickt gegeneinander auszuspielen.

Mit dem Ziel Grossbritannien und Frankreich zu schwächen wurde die Machtergreifung durch Adolf Hitler in Deutschland gefördert.

Geschickt wurden die Interessenkonflikte zwischen Deutschland und dem übrigen Europa solange geschürt bis sie sich im Krieg entluden. Innert eines Jahres überrannte die Wehrmacht Europa und schaltete Frankreich, Grossbritannien und andere kleiner Kolonialmächte als Konkurrenten der USA aus.

Nicht nur das Europa besetzt war, sondern dass die Engländer, die sich nur mit Mühe halten konnten, gezwungen waren in den USA um Hilfe und Waffen nachzufragen. Als am 18. Februar 1941 der Lend-Lease Act in Kraft trat und die Briten notgedrungen ihre Militärbasen gegen Waffen eintauschten, war das Britische Empire Geschichte. Ohne einen Schuss abzugeben war die USA zur Weltmacht Nummer 1, der legitimen Erbin des Britischen Empires geworden.

Nachdem nur noch die geschwächten Briten übrig geblieben waren, setzte die Wehrmacht zur Eroberung der Sowjetunion an. Die Sowjetunion wurde zur eigentlichen Frontlinie zwischen Nazideutschland und den Alliierten.

Der militärischen Logik folgend wurde die Sowjetunion unter dem Lend-Lease Act zur Supermacht hochgerüstet. Frühzeitig wurde in der USA erkannt, dass der Feind von 1919 zur Macht geworden war, die das alte Europa mit seinen Kolonialimperien ein für allemal neutralisieren konnte.

Als US-Soldaten mit ihren alliierten Hilfstruppen am 6. Juni 1944 Europa Stück für Stück in Besitz nahmen, schritt mit jedem Meter den sie eroberten der Plan zur Weltdomnation voran.

Seit 1945 dominieren die USA wirtschaftlich, kulturell und militärisch Europa. Die europäische Kultur befindet sich seither in einen Auflösungsprozess. Bereitwillig saugen die Europäer*innen den Amerikanismus in sich auf. Amerikanismen zersetzten die europäischen Sprachen (Denglisch, Franglais). Die US-Amerikanische Hegemonie ist allgegenwärtig.

Wo die Amerikaner nach 1945 nicht physisch hinkamen, sorgten die Russen mit ihren slawisch-asiatischen Wurzeln für eine Abwendung von der europäischen Kultur.

"Kein Wunder, denn eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar." Mit ihrem umstritten Zitat bringt die vormalige deutsche Integrationsbeauftrag​​​​te Aydan Özoguz den Sachverhalt präzise auf dem Punkt.

Von der Sachwaltern des Amerikanismus (wirtschaftlich, kulturell, militärisch) war und ist es nicht gedacht, dass Europa erstarken und eigene Rolle spielen darf.

Über «German Marshall Fund of the United States» und andere Institution des Amerikanismus wird dafür gesorgt das in Europa keine anderen Ambitionen entstehen, als ein treuer und ergebener Vasall der USA zu sein.

Die Finanzkrise hat dem Einfluss, dem Ansehen und der Macht der USA geschadet. In Europa erwachen eigene Ambitionen. In Deutschland gibt es Bestrebungen näher an Russland zu kommen. Erinnerung an die gemeinsame historische und kulturelle Geschichte werden wach.

Damit Deutschland der nützliche und treue Vasall bleibt den es ist, wird im Hintergrund Einfluss genommen.

Menschen die positiv zum Amerikanismus stehen und finanziell von transatlantischen Interessengruppen unterstützt werden, gelangen in Machtpostion.

So wird es ansatzweise verständlich, wie Ursula von der Leyen zur Präsidentin der Europäischen Kommission werden konnte. Aus vordergründig guten Gründen gilt sie als eine korrupte Versagerin. Aber der Anschein täuscht.

Als Verteidigungsminister​​​​in hat sie die Bundeswehr entwaffnet und von missliebigen Funktionsträg*er gesäubert. Die Bundeswehr wurde zu mangelhaft bewaffneten Hilfstruppen heruntergestuft, die von selber nichts kann. Ihren Job die Bundeswehr zu entwaffnen, hat Ursula von der Leyen gründlich gemacht. Nichts fliegt, fährt und schwimmt mehr zuverlässig. Und selbstredend fehlt es an Personal. Diejenigen die im Hintergrund dafür gesorgt haben, das Frau von der Leyen Verteidigungsminister​​​​in wurde, können mir ihr sehr zufrieden sein.

Die Wahl von Frau von der Leyen zur Präsidentin der Europäischen Kommission deutet darauf hin,dass im Hintergrund beschlossen wurde, die EU abzuschaffen.

Europa als eigenständige Grösse ist nicht mehr erwünscht. Was in Anbetracht des Schadens den Europa verursacht hat, auch ein verständlicher Gedanke ist.

Im gleichen Atemzuge wurde den Wähl*ern in der EU zu verstehen gegeben, dass ihre Wünsche nicht massgeblich sind. Eine Machtdemonstration, die nicht klarer sein könnte.

 

https://you​​​​tu.be/V0JcD6AFQcA

h​t​t​ps://de.wikiped​ia​.o​rg​/wiki/Leih-_​und​_Pa​cht​gesetz

ht​tps:​//de​.wik​ipedia​.org/​wiki/​Polar​_Be​ar_Exp​editio​n

http​​s://de.​wikiquo​te.or​g/​wiki/​Aydan_%C​3%9​6zogu​z

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Kommentare von Lesern zum Artikel

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33%
(6 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2019

"Europa am Ende"

Die EU ist nicht Europa, Herr Kuske.

Für die Schweiz gilt: Wo Schweiz drauf steht, muss Schweiz drin sein. Bei Waren müssen mindestens 80% der Zutaten aus der Schweiz stammen. Mehr hier:
https://w​ww.v​​imentis.ch/d/dial​og​/​readarticle/wo-sch​​we​iz-draufsteht-muss​-​s​chweiz-drin-sein/​

​Auf die EU übertragen: Die EU besteht nicht aus 80% Europa:

Fläche: Europa 10’180’000 km² / EU 4’476’000 km² = 44%
Einwohner: Europa 741.4 Millionen / EU 512,6 Mio. = 69%
Staaten: Europa 47 / EU 28 = 60%



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62%
(13 Stimmen)
Werner Nabulon sagte July 2019

Ich denk mir, man muss im Kopf etwas verwirrt sein, wenn man diese Geschichte der US Elite so schreibt.


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67%
(12 Stimmen)
jan eberhart sagte July 2019

Am 1. WK waren bis 1917 nur die Europäer beteiligt. Am Gemetzel an Verdun und Somme sind allein Europäer schuld.

Die Yankees wurden von den Briten hineingezogen (wie auch im 2. WK).

Ich glaube kaum, das Hitler alleine deshalb den 2. WK starten konnte, weil er HIlfe der Yankees hatte. Schliesslich gab es überall in Europa Hitler-Versteher/Symp​athisanten/Anhänger, die begeistert von der Leistung des "Führers" waren. Antisementismus war unabhängig von HItler überall in Europa und USA verbreitet.

Der Krieg gg. Polen war möglich, weil mit dem Hilter-Stalin-Pakt die Deutschen sich nicht mehr vor einem Zwei-Fronten-Krieg fürchten mussten. Bis zu Barbarossa funktionierte die Zusammenarbeit zwischen beiden recht gut.

Überall fanden sich willige Helfer, die aus verschiedenenen Gründen beim Massenmord oder beim Krieg halfen. Oft begann man ohne dass die Deutschen sich beteiligten oder dies explizit befahlen.

Die Eröffnung der zweiten Front war eine Forderung von Stalin, um die Sowjetunion zu entlasten, die von 1941 bis 1944 beim Landkrieg die Hauptlast trug.


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44%
(16 Stimmen)
Simon Matt sagte July 2019

Ein kleines Detail: Die Alliierten landeten am 6. Juni 1944 in der Normandie und nicht am 6. Juli 1944.


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38%
(13 Stimmen)
Georg Bender sagte July 2019

Weiter im Text: Den Vertrag von Versailles wurde vergessen oder als Vorbedingung zur Machtergreifung für Hitler nicht erkannt?
Nebenbei, heute drucken wir die eigenen Währungen, es braucht den Dollar nicht mehr, nur hat es noch kein Regierende gemerkt!


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