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Entwicklungshilfe: Prioritäten

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Prioritäten in der Ent­wick­lungs­hil­fe​: Frei­wil­lige Fa­mi­li­en­pla­nung und Ein­bin­dung in die in­ter­na­tio­nale Ar­beits­tei­lung

10% der bestehenden Entwicklungshilfegeld​er für das UNO-Menschenrecht auf freiwillige Familienplanung wären bescheiden und dringend nötig. Wir wollen den Entwicklungsländern keine Vorschriften machen, nur jene Entwicklungsländer und Familien unterstützen, welche unter der hohen Kinderzahl leiden.

Westeuropa ist darum reich, weil die Menschen dort die Länder dazu gemacht haben. Weshalb gibt es in Afrika keine Textilindustrie, keinen leichten Maschinenbau, kaum Weiterverarbeitung bei Nahrungsmitteln? Wenn die Menschen gebildet sind, die Regierung nicht korrupt ist und ein gewisser Fleiss herrscht, kann jedes Land in Afrika irgendwann in europäische Verhältnisse aufsteigen. Aber das hören viele nicht gerne. Heute ist Afrika überhaupt nicht eingebunden in die internationale Arbeitsteilung, in die Wertschöpfung. Und genau darum braucht es die jungen Afrikaner, die zu uns kommen, vor Ort.


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44%
(9 Stimmen)
Georg Bender sagte May 2019

Herr Alex Schneider

Sie meinen reich, weil im Gegensatz zu den meisten Ländern der Erde, im Westen die Gelddruckmaschine auf Hochtouren laufen dürfen! Wenn die Grundlagen für ein ordentliches Leben nicht ausreichen, so liegt es nicht an der Kinderzahl, sondern dem altruistischem Denken der einfältigen Reichen!


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23%
(13 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte May 2019

1) "Entwicklungshilfe" gibt es seit vierzig Jahren nicht mehr; es geht um Entwicklungszusammena​rbeit.

2) Es gibt staatliche und nichtstaatliche Entwicklungszusammena​rbeit.

3) Atuell geht es um die Idee von Herrn BR Cassis, in der staatlichen Entwicklungszusammena​rbeit der Schweiz "Schwerpunkte" zu setzen, d. h., sie zu reduzieren. Den nichtstaatlichen Organisationen können keine Vorschriften gemacht werden.

4) Der Bund soll offenbar nur noch in Ländern wirken, von wo Flüchtlinge in die Schweiz kommen, also in Afrika, aber nicht mehr in Südamerika.

5) Niemand fordert, dass in Afrika auf die "Familienplanung" eingewirkt werden müsse, weil das a) kolonialistisch wäre und b) weil die afr. Länder NICHT "überbevölkert" sind.

6) In Asien sollen offenbar vor allem die Projekte in Palästina beendet werden, weil Israel diese nicht dulden will (!) und weil von dort kaum Flüchtlinge kommen (?).

Mehr hier:
nzz.ch/schweiz​/ignazio-cassis-will-​die-entwicklungshilfe​-umkrempeln-ld.144085​3


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