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Die Vollgeld Volksinitiative

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Was viele gar

nicht wissen:

 

 

Banken stellen eigenmächtig

elektronisches Buchgeld her,

und verlangen auch noch Zins

auf dieses Buchgeld.

Unglaublich, aber wahr.

 

Das betrifft alles Geld auch auf Ihrem Bankkonti (Buchgeld), und dies macht 90 % des ganzen Geldes im Umlauf aus. Von der Nationalbank selber hergestelltes und in Umlauf gebrachtes Geld macht also insgesamt nur 10 % aus. Mit diesem von den Banken selbst gemachten (aus dem NICHTS geschöpften) Buchgeld spekulieren sie dann auch noch in allen grossen Finanzblasen. Wenn es satte Profite gibt, gehören sie den Banken. Bei Verlusten werden einfach wir „dummen“ Steuerzahler zur Kasse gebeten bzw. der Staat muss die Banken in Schieflage, z.B. die UBS, dann auch noch retten. Wer ist der Staat eigentlich, richtig WIR ALLE. Die Schweizerische Nationalbank hat diesbezüglich leider nur ungenügende Einflussmöglichkeiten​​​​​​​​​​​​​​. Das ist ein krasser und gefährlicher Fehler. Dies haben die Initianten der Vollgeld-Initiative nun ganz richtig festgestellt und deshalb die sogenannte „Vollgeldinitiative“ gestartet, über die wir Stimmbürger, der Souverän im Jahr 2018 abstimmen können.

 

 

Die Vollgeldinitiative

 

A) Ausschliesslich die Schweizerische Nationalbank soll Franken herstellen dürfen – nicht nur Münzen und Banknoten - sondern auch alles elektronische Geld auf unseren Konten. Dieses wird dadurch zu echten Franken.

B) Dein Geld auf Deinem Privatkonto soll dann tatsächlich krisensicher sein, direkt garantiert alleine durch die Schweizerische Nationalbank (SNB), genau so wie es früher richtig, ehrlich war.

C) Die Banken bleiben nur noch zuständig für den Zahlungsverkehr, die Vermögensverwaltung und die Kreditvermittlung. Sie können bei Annahme der „Vollgeldinitiative“ also kein „eigenes Geld“, sogenanntes „Buchgeld“ mehr erzeugen. Diese Verbesserung entlastet die Steuerzahler und die Realwirtschaft und bringt allen deutlich mehr Sicherheit. Vollgeld ist kein Anliegen, das man im parteipolitischen Links-Rechts-Schema einordnen kann. Man könnte es mit der Einführung des  Frauenstimmrechts oder der AHV vergleichen.

D) Aktuell kann z.B. die UBS wie alle anderen Privatbanken von der Nationalbank 100 CHF leihen und damit einem Kunden CHF 10‘000.-- als Kredit auf seinem Konto gutschreiben, und dafür verlangt sie dann auch noch Zinsen vom Kunden, von „Buchgeld“, das sie in Wirklichkeit gar nicht besitzen.

E) Daraus kann geschlussfolgert werden, dass ein Kunde der z.B. CHF 500‘000.00 Sparguthaben bei einer Bank (scheinbar) auf sicher „besitzt“, wenn er es z.B. für Eigenständigkeit in Form eines Unternehmens oder Landkauf, oder einer Auswanderung bei der Bank abholen will, bekommen wird. Gehen aber  unter besonderen Umständen gleichzeitig eine sehr grosse Anzahl ihr "Buchgeld“ abholen, bekommen sie plötzlich nichts, weil ja auch nie physisch etwas vorhanden war. Was vorhanden ist, ist lediglich eine Zahl von CHF 500‘000.00 auf gewöhnliches Papier geschrieben. Passierte nicht genau dies erst kürzlich in Griechenland, was die Finanzkrise auslöste, sicher mit verursachte. Und musste danach nicht Frau BK-Merkel in Deutschland am TV treuherzig den Deutschen versichern: „Ihre Rente, ihre Sparguthaben sind sicher“. Wenn es dann Jeder glaubt, dann stimmt es auch, und wenn nicht ….?. Eben alles klar?. Die EZB kam dann auf die „glorreiche“ Idee, es den USA genau gleich nachzumachen und einfach die Notenpresse unter Volldampf zu setzen. Die Geld-Druckmaschienen haben i.d. Folge XXX-hunderte von Milliarden € ausgespuckt und die Finanzmärkte regelrecht überflutet - simsa la bim - die EU war scheinbar wieder liquide, aber mit Sicherheit nur scheinbar gerettet.

F) Bis vor einigen Jahrzehnten mussten die Schweizerischen Banknoten die sich um Umlauf befindenden Noten im Minimum zu 80% mit physischen Goldbarren als Sicherheit gedeckt sein und diese Goldbarren bei der Nationalbank in Bern im Keller gelagert werden. Wir konnten vor Jahrzehnten mit der Schule diese noch besichtigen, was uns Schüler natürlich sehr beeindruckte. Ja man fühlte sich dort noch wie im Gold-Reich eines Donald Duck.

G) Im Jahre 1973 dann beschloss der damalige US-Präsident Nixon plötzlich die Golddeckung des $ aufzuheben, und auch die SNB folgte diesem „Vorbild“. Eine Mehrheit der beiden Parlamente, sowie auch der Bundesrat beging auch noch die Narretei, nämlich laufend diese Goldreserven zu verkaufen, treffender zu verschleudern. Die USA druckten XX-Billionen immer neue $, um diese an und für sich wertlosen $-Scheine (ohne physischen Gegenwert) auch für die Bezahlung des Vietnam-Krieg-Desaste​​​​​​​​​​​​​​rs einzusetzten und so zu verpulvern. Der US-$ serbelte danach durch diese massive Anhebung des Volumens dieser zusätzlichen $-Scheine geradewegs in den Keller. Der US-$ sackte von 4.30 auf 1.8 ab durch diese künstlich herbeigeführte "Inflation". Jeder der US-Dollars in jener Zeit weltweit auf irgend eine Art besass, der bezahlte (unbewusst) natürlich auch diesen USA-Krieg mit. Ja doch genau, denn selbst die Pazifisten finanzierten unbewusst diesen Krieg mit.

 

H) Die Schweizerischen Münzen waren auch lange gedeckt mittels des entsprechenden Silber-Wertes aus dem sie geprägt waren. Dies bis clevere Finanzjongleure noch vor der SNB bemerkten – nämlich dass der Silberpreis inzwischen stark gestiegen war - sodass z.B. ein Zweifränkler mittels Einschmelzen schnell Silber im Wert von ca. 3.00 CHF hergab. Etwas spät gar bemerkte dann die SNB aber doch, nämlich dass das Volumen der Münzen krass geschrumpft war, wurde so aufgeweckt. Heute werden deshalb die Münzen nicht mehr in Silber, sondern nur noch aus (fast) wertlosem Metall geprägt. Darum ist es heute als adäquates Wechselgeld für eine Wahre eben wertlos. Denn Tauschwert hat es nur solange, wie es der Handelspartner anerkennt. Einen gewissen Wert stellt sicher auch die Wirtschaftsleistung eines Landes dar, wenigstens solange ein bedeutender Exportüberschuss erwirtschaftet wird.

 

 

 

Schlussfo​​​​​​​​​​​​​l​gerunge​n​

 ​

1​.​ Die Verfgungsgewalt über die Geldmenge wieder zurück an die SNB

Wird die „Vollgeldinitiative angenommen, so reduziert sich die Geldmenge auf mickrige 10 % der sich heute im Umlauf befindenden „Geldmenge“. Die Nationalbank hätte wieder die alleinige Verfügungsgewalt über die Geldmenge, was sicher ein grosser Vorteil wäre.

 

2. Gut 90 % der heutigen Geldmenge ist sogenanntes elektronisches Buchgeld der Banken

Ein Nachteil wäre dann dass rund 90 % der heutigen Geldmenge – aber bloss auf dem Papier – dann verschwinden würde, was der Schweizer Wirtschaft allgemein aber kaum helfen würde. Ein Vorteil wäre, dass sicher den CEO‘s der Banken nicht  diese zu extremen XX-Millionen (unverdiente) „Super-Gehälter“ weiter ausbezahlt werden könnten. Der unanständig auch wieder ausgetrickste   Verfassungsartikel (der Minder Volksinitiative) käme dadurch doch noch zur Anwendung, eine Wirksamkeit könnte sich damit doch noch (spät zwar) entfalten.

 

3. Wie soll der Souverän entscheiden?

Also das Dilemma besteht wohl darin, wie soll sich der Souverän denn jetzt richtig entscheiden? Denn wenn ca. 90 % des heute im Umlauf sich befindenden Geldvolumens dann dem Finanz-Markt entzogen würde, bricht womöglich der Finanzmarkt (wahrscheinlich) wiederum zusammen.

 

4. Starke Inflation?

Oder besteht der Grund der Übung nur darin, dass dann die SNB in Bern einfach ihre Gelddruckmaschienen wieder heiss laufen lässt, das Geld-Volumen wieder um 90 % erhöht, ohne jegliche Gold-Deckung von mindestens 60 bis 80 % des an sich ja wertlosen Papiergeldes?. Hohe Inflation entstünde. Ein Kilo Brot könnte dann gut wieder (wie übrigens schon einmal nach dem 1. Weltkrieg in Deutschland) für ca.120 Millionen Mark eingekauft werden. Diese Masse Geldscheine müssten auch wieder mit einem Schubkarren transportiert werden. Damit wiederholte sich die Geschichte wieder, weil der Mensch aus dieser einfach nichts lernen will (Mahatma Gandhi).

 

5. Unser Geldsystem mit Buchgeld auf Sand gebaut?

Ist unser Geldsystem bewusst, gar mit Absicht auf die Illusionen der Bürger zählend, darum sprichwörtlich auf Sand gebaut worden ohne genügend Golddeckung?. Bestimmen bei uns vielleicht auch die grossen Privatbanken den Lauf der Geld-Wirtschaft wie z.B. in Deutschland?. Dort hat doch der damalig Ex-CEO der Deutschen Bundesbank, ja der Schweizer Herr Ackermann meine ich, doch auch recht skrupellos Frau Bundeskanzlerin Merkel - ganz offen - zu seiner "privaten" Geburtstagsfeier eingeladen, was diese Möglichkeit zumindest bestärkt.

 

6. Die UBS hätte mit der Wirkung der Vollgeldinitiative damals Konkurs anmelden müssen

Mit Vollgeld hätte die UBS damals Konkurs anmelden müssen, ohne dass Spareinlagen resp. Finanzguthaben ihrer Bankkunden hätten haften müssen, weil diese ausserhalb der Bankbilanz dann zu führen sind. Eigentlich ein Wahnsinn wenn man bedenkt, dass der damalige Verantwortliche der UBS, ja der Ex-CEO Gospel, jetzt in den USA mit seinen XX-Millionen in Saus und Braus völlig ungestört leben kann. Ist dies denn nicht eine andere Art von schwerem Diebstahl an ihren Kunden, der strafrechtlich hätte schärfstens verfolgt werden müssen?. Dies auch wegen ganz offensichtlich grobfahrlässigen Pflichverletzungen,​.​​​​​​​​​​ Denn jeder Banklehrling im 1. Lehrjahr muss doch schon wissen, dass je höher die Rendite einer Anlage, je höher ist auch das Verlustrisiko. Die damaligen USA-Immoblien-Schrott​​​​​​​​​​papi​​​​er-K​o​n​g​l​o​m​e​r​a​te warfen horrende 12 – 14 % Zinsen ab, weshalb UBS-CEO Osbel dieser Versuchung nicht wiederstehen konnte. Er zeigte auch keinerlei Interesse (er nahm den Telefonanruf eines Berechtigten im Flugzeug auf dem Weg in die USA) einfach nicht entgegen. Zeigte er nicht aus lauter Hochzinsgeilheit der Immoblilien-Schrottpa​​​​​​​​​​piere i.d. USA keinerlei Interesse die am Boden - ohne Flugsprit - festklebenden Swissair Flugzeuge schnell wieder in die Luft zu bringen?. Dies z.B. eben mit einem schnellen Buch-Kredit von bloss mickrigen 200 Millionen. Dazu hätte er doch bloss einen Kredit von der Nationalbank von 2 (zwei) Millionen aufzunehmen brauchen. Kann hier Jemand erklären (vielleicht unser Finanz- & Bankspezialist Herr Bender) wieso er diese einfache Sache nicht hat verwirklichen können oder wollen?. Für die Export-Wirtschaft war ein Swissair Konkurs damals nun wirklich ein no go, ebenfalls ein unverständliches Versagen unseres damaligen Gesamt-Bundesrates. Aber dann nach diesem ganzen Swissair Desaster der serbelnden UBS-Bank Unterstützung in der Höhe von 60'000'000'000.00 noch zu verwöhnen, das war dann keine Kleinigkeit, und gab keinerlei Widerstände. Mir tun die vielen langjährigen der UBS treu ergebenen Mitarbeiter/Innen leid, welche einen grossen Teil ihres Vermögens mit dem Sturzflug der UBS-Aktie, z.Z. dadurch auch ihre Pension, zum grossen Teil verloren haben. Warum  machten diese Geschädigten eigentlich keine Sammelklage?. Denn in den USA ist dies in einem solch klaren Fall doch schon fast üblich, und dies mit guten Chancen auf Erfolg. Meine Meinung ist jedenfalls, dass diese Privatbanken es nicht verdienen, dass sie weiterhin eigenes Geld "aus dem Nichts" schöpfen können, sogenanntes elektronisches Buchgeld. Aus all den obgenannten Gründen stimme ich persönlich mit JA, weil diese Begründungen bei weitem überwiegen.

 

7.  Wie stimmen Sie ab und mit welcher Begründung?

 

 

 Die​​​​​​​ Vollgeld-Volksinitiat​​​​​​​​​​ive leicht verständlich erklärt:

 

 https://w​​​​​w​​​​​​​​w.​youtu​b​e​.​c​om/​w​a​​t​c​​h​​?​​ti​m​​e_co​nt​i​n​u​​e=​​18​​&v​​=K​i​​PLW​​​uV​​28​​xo

​​

 

Was​ gefährlich ist sind die typischen Geschäftsbanken

die mit lächerlichem Eigenkapital

unnötig die Bilanz verlängert haben

um Gewinn zu machen.

 


Bei den Geschäftsbanken & den Kantonalbanken liegt das Problem & nicht bei der Schweizerischen Nationalbank. Welch katastrophale Zustände Geschäftsbanken verursachen können wissen wir von der UBS.

 
Die Genfer Kantonalbank die vom Kanton Genf gerettet wurde bescherte dem Kanton Schulden von 2,4 Milliarden die heute noch bestehen. Der Steuerzahler zahlt immer noch für diese Schulden.

 

http://ww​​​w.bernerzeitung.ch/​w​i​rtschaft/Goldprei​sS​tu​rz-trifft-ZKB-b​eso​nde​rs-hart/story​/174​0398​8

 

 

Die​ Nat​ion​alban​​k verkaufte zuerst 250 Tonnen ihres Goldbestandes

 

http:​​​​​​​​​​​​​​//www.20​m​i​n​.​ch/​f​​​i​n​a​​n​​c​​e​/n​ews/​st​o​r​​​y/​​Na​​ti​​on​al​​​ba​​nk-​​v​e​rk​a​u​f​te-​​​250​​​-To​​​n​​n​en-​​Gol​d​​-21​0​​​326​8​​​6​

 

​​

Dan​n der Verka​uf des ganzen Goldbestandes der Nationalbank? Die Blamage, seit dem Goldverkauf stieg der Goldpreis um das Mehrfache.

Einzig die SVP wehrte sich vergebens gegen diesen Gold-Ausverkauf.

Die SNB warf danach zu schnell und zu viel Gold zusammen mit Schweden auf den Markt, was den Goldpreis fast wie Schnee an der Sonne natürlich abschmelzen liess. Folgen: 50.1 Milliarden Verlust.

 

ht​​​​​​​​​​​​​tp​://www.2​0​m​i​​​n​.​c​h​/​f​i​n​an​​​c​​e/​ne​ws​/s​to​​r​y​​​/A​​us​​ver​k​a​u​​f-​​b​ei​-​de​r​-N​a​​t​i​​o​n​alb​​​ank​-​​-24​​​9​906​​4​5

 ​​​

 

Die​​ Schweizerische Nationalbank hat somit im ersten Halbjahr 2015 einen massiven Verlust erlitten. Das Schweizerische Geldhaus verlor 50,1 Milliarden Franken. Das entspricht 47,4 Milliarden Euro.

Die Anbindung des Schweizer Frankens an den Euro, war gut gemeint, aber auch ein Fehler.

 

https://www.focus.​​​​​de/finanzen/banke​n​/​w​e​gen-frankensc​ho​ck​-s​ch​weizer-na​tio​nal​ban​k-m​acht-​50-m​illi​arde​n-ve​r​lust_​id_48​50788​.ht​ml​

 

https:​//insi​​depara​​deplatz​.ch/​201​3/06/​27​/nati​on​albank​-vo​r-neu​em-​​rekordver​l​ust/

 

Di​e D​e​utsche Bundesbank holt Gold heim aus den USA, London und Paris. Deutschland hat rund 3384 Tonnen Gold in ihrem Besitz, ein Grossteil davon lagert im Ausland !

 

http://www.tt.com​​​​​/wirtschaft/wirts​c​h​a​f​tspolitik/109​12​67​9-​91​/tonnenwe​ise​-ed​elm​eta​ll-au​f-re​isen​-deu​tsch​e​-bund​esban​k-hol​t-g​ol​d-h​eim.cs​p

 

 

​​

 Keine Festung ist so stark, dass Geld sie nicht einnehmen kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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40%
(10 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte January 2018

Die die Finanzkrise auslösende insolvent gegangene 5. grösste US-Investmentbank "Lehmann Broders" (Gründer ehemalige sehr innovative & fleissige deutsche Auswanderer) welche auch die UBS fast in den Abgrund riss, deren vermutlichen Gründe.

Meine Ausführungen können sich selbstverständlich nur auf pers. Schlussfolgerung der Gegebenheiten und auf Mutmassungen erfolgen, also ohne jede Gewähr, da ich weder in der Geschäftsleitung der UBS noch deren Finanzchef oder Chefbuchhalter gewesen bin.

Einen massgeblichen Beitrag zur Entstehung und Verschärfung der Finanzschieflage bei der UBS haben zweifellos gewaltige Defizite im Risikomanagement geleistet. Die Anforderungen an das Risikomanagement und die Kapitalplanungsprozes​​​​​​se der UBS waren diesbezüglich, gelinde gesagt, völlig ungenügend.

Dazu fehlte es im wesentlichen an;

- Einer gruppenweiten Risikosteuerung und einer aktiveren Einbindung der UBS-Geschäftsleitung in das Risikomanagement.

​​​​​​- Speziellen Anforderungen an einzelne Risikoarten (u.a. Konzentrationsrisiken​​​​​​, ausserbilanzielle Positionen, insbesondere im Zusammenhang mit US-Immobilien Verbriefungen. Dann Reputationsrisiken; Bewertungsrisiken; Liquiditätsrisiken. Das grundsätzlichste Versagen in Finananlagen war das völlige ausserachtlassen des 1. Gebotes jeder Finananlage: Je höher die Rendite, je höher das Risiko.

​- Formulierung spezieller Anforderungen an die Ausgestaltung von Stresstests und für die Vergütungspraktiken.


- Zu viel Risikokonzentrationen​​​​​​ wurden getätigt.

- Zu viele unüberschaubare Risikoarten (z.B. speziell bei den US-Immobilien-Verscha​​​​​​chtelungs- "Schrottpapieren", welche bekanntlich weltweit für ein Finanz-Chaos sorgten), insbesondere aber beim Kreditrisikomanagemen​​​​​​t, sowie die Korrelation zwischen einzelnen Risikoarten zum Teil unterschätzt bzw. unvollständig oder überhaupt nicht im Rahmen ihres Risikomanagements erfasst wurden.

- Zusammenfassung all dieser Positionen, die von gemeinsamen Risikotreibern abhängen. Hierzu können direkte und indirekte Risikopositionen, bilanzielle und ausserbilanzielle Positionen sowie Positionen des Bank- und des Handelsbuchs gehören.

- Nicht zu unterschätzen die verantwortliche Rolle der Geschäftsleitung bei der Entwicklung von Strategien zum Management von Risikokonzentrationen​​​​​​.

- Die Annahme der Vollgeldinitiative würde ein wesentlich verbessertes Risikomanagement der Banken sicher beschleunigen, verbessern, auch ganz zum Eigenwohle der privaten Geschäfts-Banken selber, was insbesondere vor allem auch allen Bankkunden schlussendlich zugute käme.

Persönlich kenne ich Menschen, die den grössten Teil ihres Erwerbslebens in den treuen Dienst der UBS stellten, durch diese UBS-Desaster aber, sorry aber anders kann man es nicht mehr benennen, neben der Stelle, auch den grössten Teil ihres Aktienanteils an UBS-Aktien (z.T. Lohnbestandteile) verloren haben. Sie können einem nur noch Leid tun. Auch deshalb darf so etwas sich nicht wiederholen, die Voraussetzungen dazu sind meiner Meinung nach aber immer noch nicht vorhanden, strikte eingeführt.
Die Rückgabe an die in der Bundesverfassung ja verankerte alleinige Zuständigkeit an die Schweizerische Nationalbank aller Geldschöpfungen wie ehedem ist jetzt fällig, weshalb die Vollgeldinitiative gut zu heissen ist, ein JA verdient. Die Vorteile überwiegen bei weitem die Nachteile.

Übrigen​​d​s, wer kann hier kurz & verbindlich noch ausführen, wie, wann und mit welchen Mitteln diese in der Verfassung verankerte Oberhoheit der SNB über die Geldwirtschaft ausgehebelt, resp. inaktiviert hat, was diese UBS-Bankenkriese mit keinesfalls absehbaren möglichen Folgen für einen Grossteil der Schweizer Wirtschaft, Gewerbe & Handel ausgelöst hat, respektive ermöglicht hat?.





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44%
(9 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte January 2018

Woher kommt das Buchgeld?.
Aus dem NICHTS, erklärt durch Dieter Hildebrandt für alle Diejenigen die es nicht verstehen konnten.

https://w​ww.youtube.com/watch?​v=WGRY63Xq_hg




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67%
(12 Stimmen)
Georg Bender sagte January 2018

Das Eigenkapital der Geschäftsbanken sind aus Kunden - Krediten geschöpfte Kundenguthaben, welche per Gesetz dem Delkredererisiko zugeordnet wird. Die Banken können so ihr Eigenkapital immer konstruieren. Beispiel CS mit Katar!

Die Liquidität sind Zahlen auf den Bankgirokonten im Hause ZB. Diese wird ausschliesslich von der ZB mit den GB geschöpft (Einlagen sind geldtechnisch nicht möglich, ausser Bargeld). Auch diese Liquidität wird also vom System konstruiert.

Es ist wie mit den Auswirkungen im Geldkreislauf in der arbeitsgeteilten Wirtschaft, man sollte das System verstehen. Die Regelungen sind da damit man sie einhält. Der Weg ist das Ziel.

Dreck bleibt Dreck ob mit wenig oder viel Wasser vermischt!


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90%
(10 Stimmen)
Emil Huber sagte January 2018

Gute Erklärung wie Geldschöpfung und Geld funktioniert liefert Prof. Dr. Mathias Binswanger in einer Broschüre der Aargauer Kantonalbank:

http​s://www.akb.ch/docume​nts/30573/89695/wie-b​anken-geld-schaffen.p​df/49d9b11c-eeb9-5a15​-e5cd-bb7d5558bcd6?ve​rsion=1.1

Die Vollgeldinitiative löst ein entscheidendes Problem nicht, nämlich dass die Geschäftsbanken mit dem Geld welches sie selbst in Form von Buchgeld herstellen an der Wirtschaft teilnehmen.
Würde eine Privatperson Geld schöpfen und damit Investitionen tätigen wie würde man dies nennen?



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50%
(8 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte January 2018

Zu Banken- & Börsensaubermänner: Sorry ich hoffe der Link funzt jetzt korrekt:

http://ww​w.wiwo.de/finanzen/st​euern-recht/ex-deutsc​he-boerse-chef-bafin-​fordert-anklage-gegen​-kengeter/20811618.ht​ml


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30%
(10 Stimmen)
Werner Nabulon sagte January 2018

Sie können das Thema Herrn Georg Bender überlassen....


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67%
(9 Stimmen)
Simon Matt sagte January 2018

Wenn man den Blog so liest, habe ich den Eindruck, der Kapitalismus ist gescheitert.

Was wollen die Initianten der Vollgeldinitiative einführen?


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36%
(11 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte January 2018

Die Bank- & Börsen "Saubermänner/Frauen"​

Nicht nur die Ehefrau eines vormaligen Schweizerischen Nationalbankpräsident​​​en betrieb Insiderhandel,

- angeblich auch der ehemalige Chef der Deutschen Börse Carsten Kengeter

- BaFim fordert Anklage gegen Kengeter

- Kengeter hatte im Dezember 2015 für 4,5 Millionen Euro Aktien der Börse gekauft,

obwohl er über deren Fusion mit London verhandelte.



h​ttp:​//ww​w.wiwo.de/f​inanz​en/st​euern-rec​ht/ex-​deutsc​he-boer​se-chef​-bafin-​forde​rt-ankla​ge-gegen​-ke​ngeter/20​811618.ht​m​l



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42%
(12 Stimmen)
Frank Wagner sagte January 2018

Das Banken eigenmächtig Buchgeld aus dem NICHTS herstellen ist falsch.

Tatsächlic​​h führt zum Beispiel die Kreditvergabe durch eine Geschäftsbank zu Geldschöpfung/einer Erhöhung der Geldmenge, aber nur deshalb weil das Geld der Banken nicht zur Geldmenge einer Volkswirtschaft gehört (dazu gehört nur das Geld der "Nichtbanken"). Geld das Banken als Kredit ausgeben muss entweder durch das Eigenkapital der Banken abgedeckt oder über die jeweilige Zentralbank refinanziert sein, zumindest sobald es als Zahlungsmittel gebraucht wird.

Wäre es anders würden viele fiskalische Werkzeuge der Zentralbanken nicht funktionieren, zum Beispiel Konjunkturmassnahmen durch Erhöhung/Reduktion der Leitzinse.

Die einzige Bank die wirklich real Geld schöpfen kann wäre in der Schweiz die Nationalbank.


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Antworten auf diesen Beitrag



40%
(10 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte January 2018

Herr Frank Wagner

Wenn eine Privatbank bloss einen Kredit von CHF 100.00 bei der SNB aufnehmen muss um einem Bankkunden ziemlich selbstherrlich & bislang ebenso risikoreich sogleich einen sogenannten "elektronischen Buchkredit "von CHF 10'000.00 gewähren zu können, indem sie diese Zahl 10'000.00 bloss auf ein Papier schreiben durfte, so schöpfte sie halt damit in Tat und Wahrheit CHF 9'900.00' aus dem NICHTS.

Das Buch-Geld das Banken als Kredit ausgeben ist mit Sicherheit nicht genügend durch Eigenkapital der Banken abgedeckt, da dieses allgemein viel zu klein ist mit bisherigen ca. 3-7 %. Gerade darum konnte z.B. die Bank Lehmann i.d. USA so schnell Pleite gehen und eine weitere globale Finanzkrise auslösen. Die Krise hat jedoch gezeigt, dass vor allem im Hinblick auf die zentrale Funktion der Verlustabsorption sowohl erhebliche Qualitäts- als auch Quantitätsprobleme bei den Eigenmittelbestandtei​len zu verzeichnen waren.

Daarum sind jetzt neue Regulierungen per Gesetz im Gange, die Eigenkapitalquote der Banken wesentlich zu erhöhen um eine solche Finanzkrise nach Möglichkeit in Zukunft (vielleicht) vermeiden zu können. Diese wahrhaftige "Geldgeilheit" - ein biblischer Tanz um das goldenen Kalb der Banker - ist endlich dringend in gesetzliche Zügel zu legen, so in genügender Form zu bremsen.

In dieselbe Richtung zielt sicher auch die Vollgeldinitiative.

Was nützen jedoch höhere Kapitalanforderungen,​ wenn das Eigenkapital selbst in einer Krise gar nicht zu einer Abfederung der Risiken genutzt werden kann, da ein Unter schreiten der Mindestkapitalquote bereits zu aufsichtlichen Sanktionen, bis hin zum Entzug der Geschäftserlaubnis, führt?




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25%
(8 Stimmen)
Simon Matt sagte January 2018

Herr Hottinger

Die Banken müssen einzeln und auf konsolidierter Basis über angemessene Eigenmittel und Liquidität verfügen. So steht es im Gesetz:

https://ww​w.admin.ch/opc/de/cla​ssified-compilation/1​9340083/index.html


Eine Bank kann nicht aus dem NICHTS Geld schaffen. Ihr Beispiel ist schlicht falsch.


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50%
(8 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte January 2018

Herr Simon Matt

Bankengesetz Dritter Abschnitt:

Eigene Mittel, Liquidität und andere Vorschriften über die Geschäftstätigkeit



Art. 41

1 Die Banken müssen einzeln und auf konsolidierter Basis über angemessene Eigenmittel und Liquidität verfügen.

2 Der Bundesrat bestimmt die Elemente der Eigenmittel und der Liquidität. Er legt die Mindestanforderungen nach Massgabe der Geschäftstätigkeit und der Risiken fest. Die FINMA ist ermächtigt, Ausführungsvorschrift​​en zu erlassen.

3 Die FINMA kann in besonderen Fällen Erleichterungen von den Mindestanforderungen zulassen oder Verschärfungen anordnen.

4 Die qualifizierte Beteiligung einer Bank an einem Unternehmen ausserhalb des Finanz- und Versicherungsbereichs​​ darf 15 Prozent ihrer eigenen Mittel nicht überschreiten. Solche Beteiligungen dürfen insgesamt nicht mehr als 60 Prozent der eigenen Mittel betragen. Der Bundesrat regelt die Ausnahmen.

Wenden Sie einmal diese Bestimmungen auf die Finanzverhältnisse der UBS – nämlich speziell kurz vor der Finanzkrise - an, dann sehen Sie, die Regel bestätigt die Ausnahmen. Und diese Ausnahmen waren am Schluss ganz offensichtlich in der Mehrheit. Völlig legale Ausnahmen, sorry, dennoch eine regelrechte "Finanz-Saurerei".



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25%
(8 Stimmen)
Simon Matt sagte January 2018

Herr Hottinger

Die UBS hatte jederzeit genügend Liquidität. Jedoch wäre die Liquidität ausgegangen, hätte der Bund und die SNB nicht unter die Arme gegriffen.

Sie wissen wahrscheinlich, weshalb die Bilanz der UBS in Schieflage gegangen ist.

Erklären Sie mir bitte, wie die Vollgeldinitiative dies verhindert hätte.


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50%
(12 Stimmen)
Frank Wagner sagte January 2018

Herr Hottinger, ich schrieb davon das Geld das Banken als Kredit ausgeben entweder durch das Eigenkapital der Banken abgedeckt ODER (!) über die jeweilige Zentralbank refinanziert sein muss. Keine Ahnung warum Sie in Ihrer Antwort so gut wie nur auf die Eigenkapitalquote der Banken zu sprechen kommen.

Wie Sie darauf kommen das eine Geschäftsbank mit einer Geldaufnahme von Fr. 100 bei der Zentralbank einen Kredit von Fr. 10'000 vergeben kann ist eine Logik der ich nicht folgen kann. Eine Geschäftsbank müsste Fr. 10'000 abzgl. Eigenkapitalquote aufnehmen mindestens.

Wieso gehen Banken Ihrer Meinung nach überhaupt pleite wenn sie nach Belieben Buchgeld schaffen können?

Wissen Sie wie man die Bilanz liest? Ich vermute nein, oder?


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75%
(8 Stimmen)
Emil Huber sagte January 2018

Frank Wagner:

Zahlungen können innerhalb einer Bank auch durch reine Umbuchung stattfinden. Je grösser die Bank desto mehr Zahlungen finden so statt. Dazu braucht es kein Bargeld und auch kein Buchgeld auf dem Konto der Zentralbank. Zudem helfen sich die Banken beim bankübergreifenden Zahlungsverkehr gegenseitig aus.
Georg Bender hat dies zur Genüge ausreichend erklärt.

«Es hat sich für Ökonomen als äusserst schwierig herausgestellt, zu erkennen, dass Bankkredite und Investitionen der Banken Geld schaffen.»
Joseph Alois Schumpeter





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50%
(8 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte January 2018

Herr Simon Matt

Ich antworte Ihnen auf:

"Sie wissen wahrscheinlich, weshalb die Bilanz der UBS in Schieflage gegangen ist.

Erklären Sie mir bitte, wie die Vollgeldinitiative dies verhindert hätte."

Meine Ausführungen können sich selbstverständlich nur auf pers. Schlussfolgerung der Gegebenheiten und auf Mutmassungen erfolgen, also ohne jede Gewähr, da ich weder in der Geschäftsleitung der UBS noch deren Finanzbuchhalter gewesen bin.

Meine Antwort: Einen massgeblichen Beitrag zur Entstehung und Verschärfung der Finanzkrise (bei der UBS sowie bei anderen Banken) haben Defizite im Risikomanagement der Banken geleistet. Die Anforderungen an das Risikomanagement und die Kapitalplanungsprozes​​​se der UBS waren diesbezüglich, gelinde gesagt, ungenügend.

Dazu fehlte es im wesentlichen an;

- Einer gruppenweiten Risikosteuerung und einer aktiven Einbindung der Geschäftsleitung in das Risikomanagement.

​​​- Speziellen Anforderungen an einzelne Risikoarten (u.a. Konzentrationsrisiken​​​, ausserbilanzielle Positionen, insbesondere im Zusammenhang mit US-Immobilien Verbriefungen; Reputationsrisiken; Bewertungsrisiken; Liquiditätsrisiken).



- Formulierung spezieller Anforderungen an die Ausgestaltung von Stresstests und für die Vergütungspraktiken.




- Zu viel Risikokonzentrationen​​​ wurden getätigt.



- Zu viele unüberschaubare Risikoarten (z.B. speziell bei den US-Immobilien-Verscha​​​chtelungs- "Schrottpapieren", welche weltweit für Chaos sorgten), insbesondere aber auch beim Kreditrisikomanagemen​​​t, sowie die Korrelation zwischen einzelnen Risikoarten zum Teil unterschätzt bzw. unvollständig oder überhaupt nicht im Rahmen ihres Risikomanagements erfasst wurden.

- Zusammenfassung all dieser Positionen, die von gemeinsamen Risikotreibern abhängen. Hierzu können direkte und indirekte Risikopositionen, bilanzielle und ausserbilanzielle Positionen sowie Positionen des Bank- und des Handelsbuchs gehören.

- Nicht zu unterschätzen die verantwortliche Rolle der Geschäftsleitung bei der Entwicklung von Strategien zum Management von Risikokonzentrationen​​​.

- Die Annahme der Vollgeldinitiative würde ein wesentlich verbessertes Risikomanagement der Banken sicher beschleunigen, verbessern, ganz zum Eigenwohle der Banken selber, was insbesondere und vor allem aber auch den Bankkunden zugute käme.





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44%
(9 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte January 2018

Die offizielle Präsentation der Vollgeld-Initiative bestätigt genau das was Sie an meiner Aussage wieder monieren. Sie müssten sich diese "Vollgeldinitiative" halt einmal richtig zu Gemüte führen, dies empfehle ich Ihnen jedenfalls.

Wichti​g scheint mir zudem, dass die Banken nur bis zu 100'000.00 CHF für Einlagen bei Ihnen haften werden.

Das Problem ist aber:
Die insgesamt dafür vorgesehenen 6 (sechs) Milliarden CHF entsprechen auch nur gerade 1.4 % aller Guthaben. Also sicher gut zu wissen, falls Sie auch noch Geld auf der Bank haben sollten.

https://w​ww.youtube.com/watch?​time_continue=18&v=Ki​PLWuV28xo





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50%
(10 Stimmen)
Georg Bender sagte January 2018

Herr Wagner

Denkirrtum aus der Volkswirtschaftslehre​?

Wie entstand die Geldmenge der Nichtbanken? Aus dem Himmel? Wie entsteht das Eigenkapital? Mit Geld vom Himmel?
1. Geld entsteht seit über 4000 Jahren aus dem Nichts (woher den sonst). Das Bankensystem wurde per Gesetz dafür auserkoren? Warum nicht nur die Zentralbank, müssen Sie, Ihre Kollegen fragen?
2. Das Geld in der Volkswirtschaft besteht demnach aus nicht getilgten Bankschulden und nicht abgeschriebenen Bankinvestitionen.
3​. Schuld und Besitz sind die zwei Seiten der gleichen Medaille!
4. Das Eigenkapital besteht ebenfalls aus nicht getilgten Schulden (Guthaben gesetzlich direkt dem Delkredererisiko zugeordnet.




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44%
(9 Stimmen)
Simon Matt sagte January 2018

Herr Hottinger

Nachdem die Vollgeld-Initiative bereits im Ständerat keine Unterstützung fand, hat sie im Nationalrat regelrecht Schiffbruch erlitten. Mit 165 zu 10 Stimmen empfiehlt der Nationalrat ein Nein.

Schon früh zeichnete sich ab, dass die Vollgeld-Debatte auch im Nationalrat eine klare Sache werden dürfte. CVP-Nationalrat Guillaume Barazzone legt zu Beginn dar, dass die Kommission für Wirtschaft und Abgaben die Vorlage mit 23 zu 1 Stimmen zur Ablehnung empfehle. Erstens bekämen vor allem die Bankkontoinhaber Vollgeld negativ zu spüren: Weil ihr Geld nicht mehr verleiht werden darf, müssen die Banken ihren Kunden höhere Gebühren verrechnen. Zweitens hätte Vollgeld die Finanzkrise von 2008 gar nicht verhindern können, weil diese ihren Ursprung im amerikanischen Immobilienmarkt hatte.

Das dritte Gegenargument sei die Machtkonzentration bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Leo Müller (CVP) bezeichnete das heutige System als «dezentral, bürgernah und effizient». Wenn eine zentrale Stelle die absolute Macht über die Geldpolitik innehabe und einen Fehler mache, wären die Auswirkungen viel gravierender als heute, wo die Risiken relativ gut auf die verschiedenen Banken verteilt sind.

«Nicht flicken, was nicht kaputt ist»
SVP-Nationalrat​ Thomas Matter fasste die Voten zusammen mit den Worten: «Man soll nicht etwas flicken, das nicht kaputt ist.» Dieser Meinung folgte der Nationalrat und lehnte die Initiative überdeutlich mit 165 zu 10 bei 17 Enthaltungen ab.

http://vollgel​dinitiative-nein.ch/2​017/12/14/der-nationa​lrat-sagt-deutlich-ne​in-zu-vollgeld/


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70%
(10 Stimmen)
Georg Bender sagte January 2018

Herr Simon Matt

Hinterfragen nicht Ansichten der Vorbetern kopieren! Ich bin gegen die Initiative, weil sie ein weiteren Betrug darstellt. Es gibt keine Kundeneinlagen, alles Geld ist aus dem Nichts geschöpft und daraus kann dieser Logik folgend, kein Geld zur Weiterverwendung entstehen. Keiner der Regierenden kann das geltende Schuldensystem verstehen!

Ihre Ausführungen sind deckungsgleich mit den Begründungen der Regierenden. Jedoch haben die Begründungen null und nichts mit dem bestehenden Geldsystem zu tun!
Die Entstehung, Funktion und Auswirkung des Geldsystems, vor allem in der arbeitsgeteilten Wirtschaft (Zahler-Mythos-Betrug​), zu verstehen, wären die Grundlagen um das Vollgeld, korrekt bewerten zu können.

Was ist im heutigen System Vollgeld und wie und von wem wird es geschöpft?

Das Geldsystem kennt keine Kundeneinlagen, dieser Begriff wurde von den einfältigen Ökonomen erfunden, damit die Manipulationen gelingen! Die Vollgeld-Initianten verstehen das geltende System auch nicht! Ein weiterer Betrug ist auf dem Weg? Wer sind die wahren "Interessenten"?

"​Würden die Menschen endlich versuchen das Geldsystem zu verstehen, diese geistige Revolution würde die Gesellschaft von Armut und Existenzkämpfe befreien. Die Wichtigkeit der Ökonomen und Regierenden wäre relativiert.

Wollt​e man die Geldschöpfung und Kontoführung, im Sinne des Geldes organisieren, wäre dafür nur die Zentralbank als einzige Bank, verantwortlich. Die Form der AG und das Mitspielen in der Wirtschaft wäre verboten. Alle Wirtschaftsteilnehmer​ sind demnach Nichtbanken und sind Kunden der Zentralbank! Folgerichtig sind es Investmentunternehmen​, welche das Guthaben von Interessenten verwalten.

Es wären keine Systemkrisen auf Knopfdruck, wie 2007, mehr möglich!



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30%
(10 Stimmen)
Frank Wagner sagte January 2018

Es ist doch schön, Herr Bender, das einmal Ihre ständigen Tiraden, das ausser Ihnen kaum jemand das Geldsystem versteht, mal halbwegs zum Thema passt, wenn auch wie immer sachlich falsch. Haben Sie inzwischen gelernt eine Bilanz zu lesen?




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89%
(9 Stimmen)
Emil Huber sagte January 2018

Mal ein Auszug aus den Erklärungen von Prof. Binswanger:

"Kommt​ das Geld nicht allein von der Notenbank?
Nur die Scheine und Münzen. Über 90 Prozent unseres Geldes existiert jedoch nicht als Bargeld, sondern nur als Zahl oder Buchgeld, das den Stand unseres Bankkontos anzeigt. Und dieses kommt von den Geschäftsbanken.

W​ie können die Geschäftsbanken Geld schöpfen?
«Ganz einfach: Bei der Vergabe eines neuen Kredits gibt die Bank typischerweise kein physisches Geld in Form von Banknoten aus», erklärt die Schweizerische Nationalbank auf ihrer Bildungs-Website Iconomix. Die Bank schreibe dem Kreditnehmer den Kreditbetrag auf seinem Bankkonto ganz einfach in Form von Buchgeld gut: «In diesem Moment wird neues Geld geschaffen», so die SNB. Der Kredit geht dann in den gesamten Geldkreislauf ein, denn er wird ja für eine bestimmte Anschaffung ausgegeben.
Sind Banken nicht nur Vermittler und geben das Geld von Sparern als Kredit an Dritte weiter?
Diese Theorie ist zwar unter Ökonomen weitverbreitet, sie ist laut SNB aber «falsch – oder zumindest unvollständig». Wirtschaftsprofessor Mathias Binswanger erklärt: «Die Geschäftsbanken sind zunächst völlig frei bei der Geldschöpfung.» Es brauche keine Spargelder, die die Bank als Kredit weiterreichen könne. Der Autor des Buches «Geld aus dem Nichts» erläutert weiter, auch die Mindestreserve begrenze die Geldschöpfung nur bedingt: «Nur jeweils einmal im Monat müssen die Banken schauen, ob sie die Mindestreserve-Vorsch​rift von 2,5 Prozent auf sämtliche der Sichtguthaben ihrer Kunden erfüllen.» Falls dies nicht der Fall sein sollte, können sie sich bei der Zentralbank weitere Reserven beschaffen.
Verdienen die Banken am Kreditzins ihres aus dem Nichts geschöpften Geldes?
«Es ist eine schöne Möglichkeit, Geld zu verdienen», sagt Binswanger. Aber: Die Kreditvergabe sei für die Banken auch mit Kosten verbunden. Sie müssen die Kreditwürdigkeit klären und haben eine Reihe von administrativen Ausgaben.



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22%
(9 Stimmen)
Frank Wagner sagte January 2018

""Kommt​ das Geld nicht allein von der Notenbank?
Nur die Scheine und Münzen."

Das stimmt einfach nicht. Zentralbanken schaffem Geld auch durch die Vergabe von Krediten an Geschäftsbanken (wenn diese zum Beispiel vergebene Kredite refinanzieren), die dann ebenfalls nicht in Form von Bargeld, sondern in Form von Guthaben auf den Konten der Geschäftsbanken bei der Zentralbank bestehen können.


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25%
(8 Stimmen)
Frank Wagner sagte January 2018

"Wie entsteht das Eigenkapital? Mit Geld vom Himmel?"

Eigenkapi​tal ist nicht zwangsläufig Geld. Eigenkapital ist die Differenz/der Saldo aus Vermögen und Schulden in einer Bilanz. In einer Bilanz werden nicht nur Konto- und Kassenbestände erfasst, sondern auch andere Vermögenswerte (Immobilien, Betriebsmittel, Geschäftseinrichtunge​n u. v. m.).


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