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Die Alten im Land, die vergessene Generation ...

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Es ist jetzt so un­ge­fähr zwei Jahre her, als ich zum ers­ten Mal einen freund­li­chen Brief vom Amt er­hielt, mit der Auf­for­de­rung, mich neu TÜ­Ven zu las­sen, falls ich noch Lust dar­auf hät­te, auch wei­ter­hin mit dem Auto un­ter­wegs zu sein.

Da aber der Bundesrat grad publizieren liess, dass das TÜV-Alter auf 75 herausgesetzt würde, weil man von den Alten erwarte auch länger zu arbeiten wohl, habe ich das Zeugs retourniert, und dem Amt mitgeteilt, es sei jetzt wohl nicht mehr nötig, deswegen noch 100 Stutz meiner Rente unnötig auszugeben.

Nach ein paar Tagen aber kam ein Brief zurück, und man erklärte mir, es sei noch nicht ganz soweit. Also ging ich zur Frau Doktor, und wir hatten ein nettes Gespräch, und ich erklärte ihr auch, dass ich immer noch etwa 40'000 Kilometer im Jahr meist zwischen Aarau und Dietikon rumfahren würde, und fast immer auf der Autobahn, also sicher noch in der Lage sei, mit Teilnehmer im Verkehrsgewühl zu sein.

Jetzt habe ich allerdings wieder einen solchen Brief erhalten, und so festgestellt, dass man es in Bern offenbar einfach vergessen hat, oder dann die Mehrheit in den Räten einfach der Ansicht ist, die alten Aersche hätten sowas nicht verdient. Also muss ich wohl wieder etwa 100 Stutz meiner kargen Rente ausgeben, nur weil wir Allten es diesem Land und dieser Politik ganz offenbar nicht wert sind, dass man sich an das hält, was man den Leuten doch vor zwei Jahren versprochen hat.

Aber vielleicht hat man es einfach vergessen, vor lauter Immigration, und Gutmenschentum gegenüber Anderen. Wir spielen ja sowieso keine Rolle mehr, oder dann höchstens noch als Steuerzahler|innen.

E​s ist beschämend. Ganz einfach beschämend. Zum länger arbeiten aber wären wir noch gut genug, aber sonst wohl schon bald für gar nichts mehr.

Meine ich wenigstens.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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Ernst Jacob sagte May 2018

Ah, Sie gehen also davon aus, dass die Mehrheit der Wähler|innen, und natürlich auch der Politiker|innen, immer etwas von einer Sache verstehen, wenn diese abstimmen gehen. Und die Populisten sind die einzig Gefährlichen im Land, so quasi wie früher die kravattierten Stammtisch-Professor​​en, Leuten, denen man gerne zuhörte und nickte, zumindest solange sie dafür sorgten, dass die Gläser nicht leer wurden.

Aber einfache Leute machen es sich ja immer so einfach wie möglich, auch mit dem Beurteilen anderer, es lebt sich auch ruhiger, wenn man sich nicht über Alles auch noch eine eigene Meinung bilden muss. Aber Populismus gefährdet deswegen sicher nicht die Demokratie, er gefährdet sich letzlich nur selbst. Wie zum Beispiel bei unseren DE-Freunden, wo die Roten jahrzehntelang den proletarischen Populismus beschwörten.

Und als Resultat davon ihre ehemaligen Follower in Scharen die Reihen wechseln. Zum Teil weiter nach links röter, aber zum wohl grösseren Teil bereits schon wieder nach rechts. Und das wohl, weil die Populisten dort wenigstens noch das bewahren möchten, was eine Kultur, und so auch Nation, über recht lange Zeit wenigstens einigermassen zusammenhielt.

Die​​ linken Populisten haben sich aber nur bereichert, und wohl über den dummen Pöbel gelacht, Knaller|innen, die wohl wirklich glaubten, dass ihre erlauchten Politvorbilder auch automatisch etwas mit Sozial am Hut hätten. Deshalb ja auch die etwa 416 Euro netto pro Monat, als Grundeinkommen, vergleichbar so etwa mit einem guten Stundenhonorar für erfolgreiche Politschnorrer|innen.​​

Populismus gefährdet die Demokratie sicher nicht, er gefährdet höchstens die Pfründe Derer, deren einziges Argument es ist, ständig über den sogenannten Populistmus zu lästern, und dabei völlig zu ignorieren, dass sie selber ja so auch nur auf der Populist|inn|en- Welle zu reiten versuchen.

Politik​​er|innen sollten aber auch keine Vorbilder sein, oder derartige Rollen einzunehmen versuchen, ihre ureinzige Aufgabe besteht darin, die Meinung der Mehrheiten ihrer Wähler|innen zu vertreten. Dass aber im speziellen Frauen auch sofort immer gern dazu neigen, eine Art Mutter- und Lehrerinnen-Rolle zu übernehmen, und was dabei, im Fall Merkel zum Beispiel, rauskommen kann, ist halt auch ein Fakt. Und sobald Männer Frauen zu kritisieren beginnen, wird es sowieso sofort heikel. Deshalb schaut ja die Linke auch, möglichst viele Frauen in den Parlamenten zu haben.

Und auch der möglichst breitgeschlagene Genderwahn und trans-was-auch-immer ist doch auch nur reinster Populismus, mit dem einzigen Ziel, auch diese Gruppen als Wählerpotenzial im politischen Kampf auf die eigene Seite zu holen.

Aber trotzdem bin ich davon überzeugt, dass weder Rechte, noch Schwule, und auch keine Lesben es schaffen werden, die Demokratie zu schädigen. Eher noch die sogenannt MITTIGEN, die, die weder das Eine, noch das Andere sind, sondern sehr flexibel.

Und im Wissen darüber wohl, dass eine Staatsform wie die Unsere, unter den Gegebenheiten, und in einer Zeit, wo die Welt-Uhr in jeder Stunde um 5 Minuten schneller läuft, sowieso nur noch eine Frage der Zeit ist. Sehen Sie sich doch einfach einmal etwas um, was allein bei uns und um uns abgeht.

Die Welt wird zum Dorf, für die, die es sich leisten können. Und mit Hochdruck, und Teilen des Vermögens der Superreichen arbeitet man daran, deren Leben möglichst zu verlängern, denn es wäre ja wirklich schade, das erdliche Paradies endgültig verlassen zu müssen, und ohne Garantie, es nachher wirklich noch schöner zu haben. Die schönste Wolke wäre ja nur ein stink-langweiliger Ort, verglichen mit dem, was heute möglich und üblich ist, wenn's auf ein paar Milliarden mehr oder weniger nicht drauf ankommt.

Und einem Rest bleibt vielleicht schon bald nur noch das Smartphone, natürlich überwacht, damit man virtuell noch das Gefühl hat, doch wenigstens auch noch Teil irgend eines Ganzen zu sein, und sei es nur Facebook und Co...

Es geht daher längst schon nicht mehr um alte Feindbilder, oder Populisten. Fidel ist längst schon tot, und auch ein neuer MAO wird wahrscheinlicher humaner mit seinem Gefolge umgehen, als es früher noch Mode war. Nur waren die ja Beide Links, und trotzdem nicht viel humaner, als es auch einmal rechts Mode war.

Ich zähle mich zwar, wie oben erwähnt, zur vergessenen Generation, aber immerhin, ich durfte zumindest Teil der Generation sein, die wohl als Einzige in die Geschichte eingehen wird, weil wir in die beste Zeit hineingeboren wurden, die es in diesem Land je gab. Vielleicht mit ein Grund, weshalb viele von uns sich sorgen, vor Allem die, die Nachkommen haben, die hier wohnen und leben müssen. Aber die Zeit lässt sich trotzdem weder anhalten, noch zurückdrehen, es wird daher einfach darauf ankommen, ob sich unser System mit der Moderne überhaupt noch irgendwie synchronisieren lässt, und in welcher Form.

Aber auch das ist nicht mein Problem, unsere Grosskinder leben sehr weit weg, und werden es nicht miterleben müssen. Und das zumindest stimmt mich positiv, denn Eiger, Mönch, und Jungfrau kann man auch noch bewundern, wenn die heutige Schweiz längst schon nur noch Teil dreier Sprachregionen in Europa sein wird. Und mehr wird sie auch nicht sein, und von Mitte bis Links wird man darüber jubeln.

Was soll's ?! Immer noch besser als das ewige Populistengelabere


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Ernst Jacob sagte May 2018

Na, Herr Matt, wenn das Ihr einziges Problem ist, dass in diesem Land noch deutschsprachige Wörter verwendet werden, scheinen Sie wirklich ein Problem zu haben. Dabei gibt es ja den TÜV schon länger auch in der Türkei, und wenn jemand hier türkisch spricht, ist doch auch alles OK. Es wäre ja bereits fast schon fremdenfeindlich, es nicht zu akzeptieren. Und es tönt immer noch besser als Strassenverkehrs-AMT,​ zumindest etwas humaner, denn Aemter haben ja mit Menschen und Menschlichkeit umgangssprachlich wenig oder gar nichts gemein.


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Simon Matt sagte May 2018

Herr Jacob

TÜV steht für Technischer Überwachungsverein. Diese Vereine sind vorwiegend in und für Deutschland tätig.

Es ist für mich befremdend, zu lesen. dass umgangssprachlich anscheinend der TÜV sich auch in der Schweiz eingebürgert hat.


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