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Armut: Staat muss sekundären Arbeitsmarkt aufbauen

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Wenn es die Wirt­schaft nicht schafft, Ar­beitsplätze mit exis­tenz­si­chern­de​n Löh­nen an­zu­bie­ten, muss der Staat (Bund, Kan­tone oder Ge­mein­den) sol­che Ar­beitsplätze schaf­fen. Es kann doch nicht sein, dass im Nied­rig­lohn­be­reic​h der Staat mit der So­zi­al­hilfe ein­sprin­gen muss, damit das Ein­kom­men zur Exis­tenz­si­che­rung​ reicht. Das ist doch pure Sub­ven­tio­nie­rung von Nied­rig­lohn-­Bran­c​hen!

Sinnvolle Arbeiten im öffentlichen Interesse gibt es genügend in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Sicherheit, Umwelt- und Naturschutz, die einen existenzsichernden Lohn verdienen. Der Staat muss jetzt dafür einen sekundären Arbeitsmarkt aufbauen.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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11%
(9 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 20 Tagen

Wer das Geldsystem in seiner Auswirkung in der arbeitsgeteilten Wirtschaft begreift und die bewusst in der Weltwirtschaft in betrügerischer Absicht konstruieren Systemfehler der Geldzirkulation (Ausgaben = Einnahmen) erkennt, würde völlig anders ,nämlich korrekt argumentieren.


D​er Nettogegenwert der Arbeit/Leistung (Lebensunterhalt = Existenz), Sozialanteile sowie Steuern (zugeordneter Rückfluss der Ausgaben vom Staat und Sozialberechtigten) sind im Produktpreis enthalten. Wir tauschen also den Nettogegenwert der Arbeit mit dem Bruttogegenwert der Produkte! Die Kaufkraft, bestehend aus nicht getilgten Bankschulden, ist Planwirtschaft!


​Der Staat hat die Wirtschaft anzuhalten existenzsichernde Löhne und Sozialabsicherung (Ausgaben der Konsumenten und Benutzer = Wirtschaftseinkommen)​ in ihre Preise einfliessen zu lassen! Der Niedriglohnsektor konkurrenziert nicht mit der Weltwirtschaft!

We​nn der Staat die Arbeit subventioniert und sich dabei verschuldet, so profitiert die Wirtschaft. Wenn nicht, so steht auch diese Abwicklung im Einklang mit dem Geldsystem!


Die Gelschöpfung aus dem Nichts wird vom Schuldner generiert (Zahler), der Konsument und Nutzer legt das Geld nur um! Dies zu begreifen kann eine Rebellion auslösen? Betrügereien seitens der Ökonomen, Regierende und Medien sind entlarvt!



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60%
(10 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte Vor 22 Tagen

Herr Schneider
Möchten Sie die Wirtschaft in der Schweiz abschaffen?
Möchten Sie eine einzige Partei in der Schweiz sehen, nämlich die Staatspartei?
Möchte​n Sie, den einzelnen Bürger von jeder Eigenverantwortung entlasten?
Solches Begehren ist der Anfang vom Ende.
Ich muss sagen, mit Ihrem Demokratieverständnis​ ist es nicht weit her.


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25%
(8 Stimmen)
Werner Nabulon sagte Vor 24 Tagen

Wenn die Wirtschaft es nicht schafft, muss man sich fragen, warum es die Wirtschaft nicht schafft.
Bei dieser Sichtweise landen wir in der internationalen Konkurrenz, auch bei der Europäischen Konkurrenz, die ganz andere Wirtschaftsfaktoren wie wir haben. Kommt dazu dass die Aussage von den 1990ger Jahren, die Schweiz werde ein Dienstleistungsland, im Bereich Informatik Elektronik, oder Bankenwesen Versicherungen, Forschung, alles nicht eingetroffen ist, da die Schwellenländer ihre Elite in diesen Gebieten gefördert haben.
Diese Jobs sind nicht hier, sondern anderswo. Und die normalen schmutzigen Jobs hat man aus Umweltschutzgründen aus der Schweiz weggemacht, arbeiten als „Umweltsünder“ in anderen Ländern weiter. Der Erde als Umwelt hat es nichts gebracht, Dreck wurde verlagert.
Wenn man als Nicht Wirtschaft Fachleute, den Produzenten reinredet, oder die Investoren Geldgeil auf den Gewinn aus sind, sieht man was dabei rauskommt. Ein Europa auf der Talfahrt. Schweiz auf dem Abstieg. Nein, so geht das nicht.



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63%
(8 Stimmen)
Karlos Gutier sagte Vor 24 Tagen

Bund, Kantone und Gemeinden sollen nicht Unternehmer spielen, das kam und kommt nie gut.

Die öffentliche Hand hat ihre Verwaltungsaufgaben sowie den Unterhalt der öffentlichen Infrastrukturen ordentlich vernünftig und sparsam zu erledigen.


Der Staat hat für vernünftige Rahmenbedingungen für die Wirtschaft zu sorgen und Auflagen vernünftig zu halten.


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42%
(12 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte Vor 24 Tagen

Der Staat muss meiner Meinung nach "nur" dafür sorgen, dass die Wirtschaft existenzsichernde Löhne zahlt.
Diese Stellen selber schaffen, muss er dafür nicht, kann er auch nicht. Soll er auch nicht.
Oder soll der Kant. Zürich jetzt Coiffeursalons eröffnen? Oder Putzfrauen vermieten?
Wozu? Dann kann er auch gleich Monopoli Dollars verteilen (Geld das er aus dem Nichts schafft) und wir spielen damit.

Außerdem hat das Schweizer Stimmvolk 2 x gegen entsprechende Maßnahmen abgestimmt. 1:12, Mindestlöhne. Dann muss man jetzt nicht nach dem Staat schreien, der schafft genug teure Jobs, was nicht heiß, dass z.B. das Pflegepersonal im Altenheim, deshalb auch besser verdient oder bessere Arbeitsbedingungen hat.

Jedes Produkt ist nur so gut, wie die Menschen die dahinter stehen! Und wer steht bei uns, denn überhaupt noch hinter oder zu wem, oder was? Wir stehen ja noch nicht mal zu uns selbst. Oder unseren Entscheidungen. Wir lassen zu, dass unsere Entscheidungen zur Farce gemacht werden und wir erst recht die Arschkarte gezogen haben. Mit größter Unterstützung, von diesem Staat. Schuld, wir sind aber selber!


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100%
(10 Stimmen)
Alex Müller sagte Vor 25 Tagen

Nicht "schaffen können" oder nicht "schaffen wollen"? Das ist die Frage. Und die Antwort sollte von den Aktionären kommen, welche Besitzer sind sich anonym hinter der S.A. (Sozieteé anonym) verbergen können.
So sagte es auch der Uhren-Unternehmer Hayek in seinem Buch: Unternehmer schauen zuerst auf das Produkt, Manager schauen zuerst auf den Gewinn.
Es sind auch die Gewinnwünsche, welche sich in zu hohen Erwartungen bewegen. Wenn noch vor 30 Jahren vielleicht 5% als angemessen schien, sind es heute 15% und mehr, welche Investoren fordern. Ob das für die Herstellung und den Vertrieb eines Produktes überhaupt geht, scheint keiner Überlegung würdig.


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