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AHV-Reform mit Mehrwertsteuer-Erhöhu​ng

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AHV-Reform mit Mehr­wert­steu­er-Er­​höhung: Auch ein Bei­trag der Al­t-Rent­ner an die Neu-Rent­ner

Die vergangenen Jahrzehnte waren für die Rentner gute Jahre mit hohen Umwandlungssätzen bei der Pensionskasse. Auch der AHV-Fonds konnte lange von guten Zinsen profitieren. Für die jetzigen und künftigen Neu-Rentner ist die Situation wegen der tiefen Zinsen weit schlechter. Über eine Mehrwertsteuer-Erhöhu​ng würde die heutige, meist gut gestellte Rentnergeneration auch einen kleinen Beitrag zur Milderung dieser Diskrepanz leisten.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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75%
(4 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte Vor 16 Tagen

Gottseidank haben wir die Mehrwertsteuer.
Jede​r Politiker kann dort nach Belieben Erhöhung zu Gunsten der Sozialinstitutionen anmelden.
Damit kann er Stimmen gewinnen...

Und Feierabendpolitiker wie Herr Alex Schneider sieht darin auch immer wieder die Lösung des Problems.
Aber irgendwann werden dem Volk die Augen aufgehen.
Und Sie werden dann feststellen, dass dies eben nicht die Lösung sein kann.
Das heisst, es gibt vielleicht ein paar Naivlinge die sich sagen, macht nichts, ich kaufe sowieso in Deutschland.
Ich hoffe nicht, dass Schneider zu jener Sorte gehört.


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44%
(9 Stimmen)
Emil Huber sagte Vor 22 Tagen

Bei den Gütern für den alltäglichen Gebrauch, heisst Güter wo bereits dem reduzierten MwSt Satz unterliegen, sollte man von einer Erhöhung aber absehen, sonst trifft es auch Kleinverdiener und Bezüger von Ergänzungsleistungen.​

Dann sollte man auch einmal die Kostenseite betrachten, Kosten für ein Zimmer im Altersheim z.B Fr 3900-. oder gar noch höher exl. Pflege das ist doch Wahnsinn,

Hier ein Altersheim Kosten Beispiel in der Schweiz.

Leistung ​ Dauer Kosten
Einzelz​immer zu CHF 130.00 30 Tage CHF 3'900.00
Pflegekoste​n nach Stufe 9 30 Tage CHF 3'363.00
Zusatzkoste​n Pflege monatlich CHF 800.00
Totalkosten monatlich CHF 8'063.00*

http://w​ww.carewell-service.c​om/de/eine-entscheidu​ng-treffen/kostenverg​leich-schweiz-pflegeh​eim-demenz-kosten



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38%
(8 Stimmen)
Dany Schweizer sagte Vor 21 Tagen

Herr Huber

Es trifft immer den "Kleinbüezer" und Sozialbezüger zuerst und mit höheren Anteil der Einnahmenquelle. Oder glauben Sie tatsächlich, dass ein Grossverdiener, meist in Verbindung mit den Regierungsvertretern,​ sich selber höhere Kosten übertragen möche?

Fakt ist doch, dass wenn wir über Lohnprozente oder MwSt eine AHV finanzieren möchten, ist es immer der "Kleine" der einen höheren Anteil aus seinen Einnahmen abgeben muss. Für Grossverdiener oder Manager sind solche Mehrauslagen eher Portokasse.

Nur glauben heute noch immer "Gutmenschen", dass man z.B. mit einem Grundeinkommen solche Miss-Stände ändern könne.

Die AHV als System ist ein gutes Instrument und löst genau das Problem recht gut. Es "bestraft" Grossverdiener, die hohe Abgaben haben, aber auch nur ein Max bekommen, egal wieviel sie einbezahlt haben.

Es muss also ein anderen Weg geben, unsere AHV wieder auf Kurs zu bringen. Dass man aber einfach die Einwohnerzahl erhöht, damit mehr Einnahmen kommen, kann es auch nicht sein, denn das haben wir nun über Jahrzehnte gemacht und dürfen jetzt sehen, dass auch die "Zugewanderten" in die JAhre kommen und beziehen möchte. Will man nun einfach noch mehr Einwandern lassen, um die Spirale noch mehr anzuheizen?

Es ist nun einmal unsinnig, Geld ins Ausland zu senden, welches von CH-Bewohnern erwirtschaftet wurde, diese aber immer mehr dank Ihrer Leistung zu einem "Armenhaus der Alten" bewegen.

Noch Irrsinniger ist, dass man den Auswanderern nun die AHV kürzt, weil sie in einem billigeren Lebensstandart den Lebensabend geniessen möchten. Denn es wäre in der Tat besser, diesen die Möglichkeit zu geben mit voller AVH da zu leben, statt hier noch mittels Steuergelder eine Existenzsicherung zu bezahlen, weil die AHV nicht mehr genügt.

Fakt ist auch, dass man dringlichst aufhören sollte, die Pensionskassen bei Scheidung unverhältnismässig einseitig zu plündern. Das wird sich auch in nächsten Jahren in den Existenzuschüssen zeigen. Aber Fakt ist, dass vielfach die Pensionskasse (2. und 3.) einseitig geplündert werden und diese zu Gunsten einer Person umverteilt wird. Bsp gibt es genügend. Ehepartner 1 hat gearbeitet, Ehepartner 2 bekommt 80% der Pensionkasse usw.

Will man die Pensionkasse angemessen z.B. sichern (hilft auch der AHV), dann müsste man endlich die unleidigen % Erhöhungen im Alter ändern. So dass man ab 1. Einzahlung den gleichen % bezahlt wie im Alter. Das würde auch den Ü50 helfen wieder Arbeitsstellen zu finden. ABer das will man nicht, denn Junge geben mehr aus vom Lohn und können durch kleiner Abzüge das auch.

Eigentlich gäbe es viele Möglichkeiten der AHV wieder auf die Sprünge zu helfen, nur ist das von der "Hochfinanz" vertreten in der Politik nicht erwünscht. Darum wird nun hin- und hergerammelt, die SChuld dem Andern zugeschoben und bewegen wird sich wiederum nichts..... ausser einer MwSt-Erhöhung, welche dann wiederum vom "kleinen Frau/Mann" bezahlt werden muss.

So auch geschehen bei der Krankenkasse. Immer nur grosse Sprüche, Versprechungen, aber passiert ist nur, dass die Prämien ungehindert weiter steigen.


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43%
(7 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 20 Tagen

Dany Schweizer

Werden die Grundlagen verstanden, kann das Gesagte auch stimmen.

Wenn man nicht begreifen will, dass im Endpreis an den Konsumenten und Nutzer sämtliches Wirtschaftsfaktoren enthalten sind, kann die Abwicklung über die Lohnsumme nicht stimmen.

Wenn ein Wirtschaftsbereich auf Grund der Lebensgewohnheiten, höhere Kosten (Geld) absorbiert, so ist die Kaufkraft zu erhöhen.


Der Ansatz der CVP höhere Prämien nur bei Verbesserung der Kaufkraft, entspricht meinen ewigen Intensionen bei den Parteien. Die Auswirkung in der arbeitsgeteilten Wirtschaft verstehen, ist die Voraussetzung. Es verändert sämtliche Spielformen der Ökonomen mit Wissen aus der dämlichsten Denklehre!


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44%
(9 Stimmen)
Dany Schweizer sagte Vor 22 Tagen

Es braucht keine Erhöhung der MwSt
Es braucht keine Erhöhung der Lohnpozente

Es braucht lediglich endlich den Sparwillen des Bundes an auswärtigen Ausgaben, die man besser dem einheimischen Volk wieder zurück gibt. Es hat diese Bundeseinnahmen erwirtschaftet und hat somit auch das Recht diese wieder im Alter zu erhalten.


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40%
(10 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 23 Tagen

Wenn die Grundlagen nicht stimmen (Betrug) ist das Gesagte auch Betrug! Diese weitere Lügen-Reform muss abgelehnt werden, bis die Ökonomen und Regierenden begreifen, dass die Menschen das Geldsystem verstehen.

Von der Geldmengenerhöhungen (Arbeitsplätze, Gewinne und Ersparnisse) hat vor allem die Wirtschaft profitiert. Die Gewinne gehören auch anteilig in Sozialwerke! Die MWST als Stellschraube ist völlig überflüssig, weil alle Kostenfaktoren (der letzte Gewinn) im Preis des Endproduktes einkalkuliert sind.

Im genannten Kontext ist die Rückgabe (zuerst die Ausgaben) über die MWST richtig! Jedoch darf die Kaufkraft nicht geschmälert werden, damit die Bedürfnisabdeckung für einen ordentlichen Lebensunterhalt ausreicht! Die Wirtschaft ist für den Menschen und nicht umgekehrt!

Es spielt im Einklang mit der Geldschöpfung (nebenbei seit jeher aus dem Nichts) überhaupt keine Rolle ob die Bedürfnisabdeckung der inländischen Bevölkerung mit Erwerbsarbeit oder Automatisierung erfolgt (das Geld zirkuliert im Umlage- oder Kapitalverfahren im Kreise).

Die Grundsicherung ist Bestandteil der sozialen Marktwirtschaft und steckt im Preis für das Endprodukt an den Konsumenten und Nutzer (die wahren Geldumleger = nicht Zahler).
Eine Denkart, wie man sie in der betreuten Bildung nicht lehrt, weil da gilt das Führungsinstrument Unterdrückung!
Die Geldschöpfung ist unendlich, BEDARFSGERECHT möglich! Die Verknappungsspiele der Ökonomen und Regierenden, um ihren Job und Wichtigkeit zu sichern, sollten doch längst als Betrug erkannt werden







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38%
(8 Stimmen)
jan eberhart sagte Vor 23 Tagen

Der Nachteil: eine MWST-Erhöhung muss zwingend von Volk und Ständen angenommen werden.

Eine Finanzierung durch Bundesgelder oder Lohnprozente lässt sich schneller und unkomplizierter erreichen.

Die Reserven werden nach Berechnungen nach heutigen System bis 2030 stark sinken. Ausserdem lassen sich Börsengewinne nur schwer einschätzten. Was in ein paar Jahren ist, weiss keiner.

Ausserdem:​ Je mehr Rendite, je mehr Risiko.


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73%
(11 Stimmen)
Sägesser Barbara sagte Vor 23 Tagen

Die AHV verfügt über riesige Reserven. Letztes Jahr ¬erwirtschaftete sie damit 1,2 Milliarden Franken. Dennoch bleiben Politiker bei ihren düsteren Prognosen. Ende 2015 belief sich das Vermögen der AHV auf gut 44,2 Milliarden Franken. Damit erwirtschafteten die Vermögensverwalter letztes Jahr 1,2 Milliarden Franken Gewinn. Das entspricht 3,9 Prozent Jahresrendite. Selbst die «Neue Zürcher Zeitung», die gern vor einer AHV-Finanzierungslück​e warnt, schreibt von einer «ansprechenden Nettorendite».

Die Sozialversicherung steigerte ihr Vermögen 2016 nicht zum ersten Mal. Immer wieder trugen neben den Einzahlungen der Erwerbstätigen auch die Gewinne auf den Anlagen zu schönen Einnahmen bei. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 beliefen sich die Reserven der AHV noch auf 22 Milliarden. Seither haben sie sich verdoppelt. Wie gross die Reserven Ende 2016 genau waren, will das Bundesamt für Sozialversicherungen bis Ende März bekannt geben.

Prognosen des Bundes erwiesen sich als zu pessimistisch

Auch hier liest man darüber: https://www.ktipp.ch/​artikel/d/rentner-hab​en-45-milliarden-auf-​der-hohen-ahv-kante/ Die AHV machte auch im vergangenen Jahr wieder Gewinn – entgegen den Prognosen des Bundes. Inzwischen betragen ihre ¬Reserven satte 45 Milliarden Franken.

Schon jetzt ist klar: Die AHV steht nach wie vor auf soliden Füssen. So liest man hier. https://www.ktipp.ch/​artikel/d/ahv-hohe-re​serven-hoher-ertrag/


Die Zahlen kann man nachprüfen. Ebenfalls prüfen kann man die Entwicklung der Bevölkerung (neue Babyboomers kommen!). Einen Einfluss hat sicher in das Rentensystem auch die Sparmassnahme der Unternehmen (Teilzeitjobs), was mit EL dann ausgeglichen werden darf.

Es stellt sich also die Frage ob der Bundesrat nicht wieder zu pessimistisch ist. Zudem finde ich eine Mehrwertsteuererhöhun​g nicht sinnvoll, da diese je nach Höhe das mehr an Einnahmen durch AHV/PK wieder auffressen kann und jeder von dieser Erhöhung betroffen sein wird.

Des Weiteren stelle ich mir die Fragen nach den Einnahmen der AHV durch Casinos/Lotterie etc. Wie diese dann einkalkuliert werden und ob aus dem AHV-Skandal Heutschi http://swizzbuster.bl​ogspot.com/2009/06/ah​v-skandal-spezial.htm​l was gelernt wurde und wie dieser aufgearbeitet wurde (falls überhaupt).

Denn wenn man wirklich Probleme lösen möchte, dann bitte korrekt, ohne "Wahlkampfhintergrund​" und ohne zu grosse Parteifärbung.


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