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AHV-Reform mit Mehrwertsteuer-Erhöhu​ng

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AHV-Reform mit Mehr­wert­steu­er-Er­​höhung: Auch ein Bei­trag der Al­t-Rent­ner an die Neu-Rent­ner

Die vergangenen Jahrzehnte waren für die Rentner gute Jahre mit hohen Umwandlungssätzen bei der Pensionskasse. Auch der AHV-Fonds konnte lange von guten Zinsen profitieren. Für die jetzigen und künftigen Neu-Rentner ist die Situation wegen der tiefen Zinsen weit schlechter. Über eine Mehrwertsteuer-Erhöhu​ng würde die heutige, meist gut gestellte Rentnergeneration auch einen kleinen Beitrag zur Milderung dieser Diskrepanz leisten.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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80%
(5 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte July 2018

Gottseidank haben wir die Mehrwertsteuer.
Jede​r Politiker kann dort nach Belieben Erhöhung zu Gunsten der Sozialinstitutionen anmelden.
Damit kann er Stimmen gewinnen...

Und Feierabendpolitiker wie Herr Alex Schneider sieht darin auch immer wieder die Lösung des Problems.
Aber irgendwann werden dem Volk die Augen aufgehen.
Und Sie werden dann feststellen, dass dies eben nicht die Lösung sein kann.
Das heisst, es gibt vielleicht ein paar Naivlinge die sich sagen, macht nichts, ich kaufe sowieso in Deutschland.
Ich hoffe nicht, dass Schneider zu jener Sorte gehört.


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44%
(9 Stimmen)
Emil Huber sagte June 2018

Bei den Gütern für den alltäglichen Gebrauch, heisst Güter wo bereits dem reduzierten MwSt Satz unterliegen, sollte man von einer Erhöhung aber absehen, sonst trifft es auch Kleinverdiener und Bezüger von Ergänzungsleistungen.​

Dann sollte man auch einmal die Kostenseite betrachten, Kosten für ein Zimmer im Altersheim z.B Fr 3900-. oder gar noch höher exl. Pflege das ist doch Wahnsinn,

Hier ein Altersheim Kosten Beispiel in der Schweiz.

Leistung ​ Dauer Kosten
Einzelz​immer zu CHF 130.00 30 Tage CHF 3'900.00
Pflegekoste​n nach Stufe 9 30 Tage CHF 3'363.00
Zusatzkoste​n Pflege monatlich CHF 800.00
Totalkosten monatlich CHF 8'063.00*

http://w​ww.carewell-service.c​om/de/eine-entscheidu​ng-treffen/kostenverg​leich-schweiz-pflegeh​eim-demenz-kosten



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44%
(9 Stimmen)
Dany Schweizer sagte June 2018

Es braucht keine Erhöhung der MwSt
Es braucht keine Erhöhung der Lohnpozente

Es braucht lediglich endlich den Sparwillen des Bundes an auswärtigen Ausgaben, die man besser dem einheimischen Volk wieder zurück gibt. Es hat diese Bundeseinnahmen erwirtschaftet und hat somit auch das Recht diese wieder im Alter zu erhalten.


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57%
(7 Stimmen)
Emil Huber sagte June 2018

Dann bitte auch Sparübungen bei Kampffliegern, Olympiade usw. eben bei allen Luxusausgaben!


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25%
(4 Stimmen)
Georg Bender sagte July 2018

Nein Emil Huber

Es braucht keine Sparübungen, wenn man die Auswirkungen des Geldsystems versteht!

Endpreis​ an den Konsumenten oder Nutzer als Parameter für die Rückgaben (nicht zahlen!), zwischen Wirtschaft und Staat. FERTIG!

Wenn ein Grossanlass keine Ruinen hinterlässt, so bedeutet es Arbeitsplätze und Verbesserung der Infrastruktur!
Die Geldschöpfung kann unendlich aus dem NICHTS, wie denn sonst, geschöpft werden.


Es gibt keine Probleme, es sei denn man konstruiert sie und begreift die Grundlagen nicht?



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50%
(2 Stimmen)
Emil Huber sagte July 2018

"Es braucht keine Sparübungen, wenn man die Auswirkungen des Geldsystems versteht!"

Müsste eher heissen, es bräuchte keine Sparübungen wenn man die Auswirkungen des Geldsystems verstehen würde.

Aber davon sind wir weit entfernt, 80% der Bevölkerung wollen offenbar, dass Geld knapp ist, weil Sie wohl der Meinung sind, sonst wäre es nichts mehr wert. Siehe Vollgeld Abstimmung!

Und Finanzminister U. Maurer, der sich gerne um ein paar Millionen pessimistisch ins Minus verrechnet hätte dann ja keine Sparübungen aufzugleisen.

"Aus​serdem griff Maurer bei der Präsentation der Staatsrechnung zu einem buchhalterischen Kniff: Er entfernte zwei Milliarden aus der Rechnung – für Rückstellungen. Ohne diese hätte der Überschuss gar fünf Milliarden betragen. Das brachte dem SVP-Finanzminister massive Kritik ein: Er rechne die Finanzkraft des Bundes extra schlecht, um einen rigiden Sparkurs zu fahren."
Er ist auch der Meinung, die Bilanz der Nationalbank müsste unbedingt gekürzt werden:

https://ww​w.blick.ch/news/wirts​chaft/geldpolitik-fue​r-bundesrat-maurer-is​t-snb-bilanz-an-grenz​e-des-ertraeglichen-i​d8557707.html

Wo es doch hiess, der unabhängigen NB hätte niemand reinzureden...
Valen​tin Vogt, Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbands, der für späteres Rentenalter plädiert, ist zufällig auch Mitglied des Wirtschaftsbeirats der Schweizerischen Nationalbank.
Wer sonst noch unter den Einflüsterern ist lässt sich hier nachlesen:

https:/​/www.snb.ch/n/mmr/ref​erence/regional_beira​ete/source/regional_b​eiraete.n.pdf


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50%
(2 Stimmen)
Georg Bender sagte July 2018

Herr Emil Huber

Nicht Konjunktiv! Wenn man manipuliert bleiben will, so hat dieser Zustand entweder mit Obrigkeitshörigkeit oder Denkfaulheit zu tun?

Die Bevölkerung muss sich nicht zwingend an der Nase herumführen lassen. Aber wie die Daumendrücker zeigen, fühlen sich die meisten Menschen wohl in ihrem geistigen Zustand.

Die Eigengeschäfte der Banken habe ich immerzu kritisiert, weil sie zwar verfassungswidrig jedoch legalisiert wurden. Das Finanzministerium habe ich in Mails darauf aufmerksam gemacht.



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45%
(11 Stimmen)
Georg Bender sagte June 2018

Wenn die Grundlagen nicht stimmen (Betrug) ist das Gesagte auch Betrug! Diese weitere Lügen-Reform muss abgelehnt werden, bis die Ökonomen und Regierenden begreifen, dass die Menschen das Geldsystem verstehen.

Von der Geldmengenerhöhungen (Arbeitsplätze, Gewinne und Ersparnisse) hat vor allem die Wirtschaft profitiert. Die Gewinne gehören auch anteilig in Sozialwerke! Die MWST als Stellschraube ist völlig überflüssig, weil alle Kostenfaktoren (der letzte Gewinn) im Preis des Endproduktes einkalkuliert sind.

Im genannten Kontext ist die Rückgabe (zuerst die Ausgaben) über die MWST richtig! Jedoch darf die Kaufkraft nicht geschmälert werden, damit die Bedürfnisabdeckung für einen ordentlichen Lebensunterhalt ausreicht! Die Wirtschaft ist für den Menschen und nicht umgekehrt!

Es spielt im Einklang mit der Geldschöpfung (nebenbei seit jeher aus dem Nichts) überhaupt keine Rolle ob die Bedürfnisabdeckung der inländischen Bevölkerung mit Erwerbsarbeit oder Automatisierung erfolgt (das Geld zirkuliert im Umlage- oder Kapitalverfahren im Kreise).

Die Grundsicherung ist Bestandteil der sozialen Marktwirtschaft und steckt im Preis für das Endprodukt an den Konsumenten und Nutzer (die wahren Geldumleger = nicht Zahler).
Eine Denkart, wie man sie in der betreuten Bildung nicht lehrt, weil da gilt das Führungsinstrument Unterdrückung!
Die Geldschöpfung ist unendlich, BEDARFSGERECHT möglich! Die Verknappungsspiele der Ökonomen und Regierenden, um ihren Job und Wichtigkeit zu sichern, sollten doch längst als Betrug erkannt werden







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38%
(8 Stimmen)
jan eberhart sagte June 2018

Der Nachteil: eine MWST-Erhöhung muss zwingend von Volk und Ständen angenommen werden.

Eine Finanzierung durch Bundesgelder oder Lohnprozente lässt sich schneller und unkomplizierter erreichen.

Die Reserven werden nach Berechnungen nach heutigen System bis 2030 stark sinken. Ausserdem lassen sich Börsengewinne nur schwer einschätzten. Was in ein paar Jahren ist, weiss keiner.

Ausserdem:​ Je mehr Rendite, je mehr Risiko.


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73%
(11 Stimmen)
Sägesser Barbara sagte June 2018

Die AHV verfügt über riesige Reserven. Letztes Jahr ¬erwirtschaftete sie damit 1,2 Milliarden Franken. Dennoch bleiben Politiker bei ihren düsteren Prognosen. Ende 2015 belief sich das Vermögen der AHV auf gut 44,2 Milliarden Franken. Damit erwirtschafteten die Vermögensverwalter letztes Jahr 1,2 Milliarden Franken Gewinn. Das entspricht 3,9 Prozent Jahresrendite. Selbst die «Neue Zürcher Zeitung», die gern vor einer AHV-Finanzierungslück​e warnt, schreibt von einer «ansprechenden Nettorendite».

Die Sozialversicherung steigerte ihr Vermögen 2016 nicht zum ersten Mal. Immer wieder trugen neben den Einzahlungen der Erwerbstätigen auch die Gewinne auf den Anlagen zu schönen Einnahmen bei. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 beliefen sich die Reserven der AHV noch auf 22 Milliarden. Seither haben sie sich verdoppelt. Wie gross die Reserven Ende 2016 genau waren, will das Bundesamt für Sozialversicherungen bis Ende März bekannt geben.

Prognosen des Bundes erwiesen sich als zu pessimistisch

Auch hier liest man darüber: https://www.ktipp.ch/​artikel/d/rentner-hab​en-45-milliarden-auf-​der-hohen-ahv-kante/ Die AHV machte auch im vergangenen Jahr wieder Gewinn – entgegen den Prognosen des Bundes. Inzwischen betragen ihre ¬Reserven satte 45 Milliarden Franken.

Schon jetzt ist klar: Die AHV steht nach wie vor auf soliden Füssen. So liest man hier. https://www.ktipp.ch/​artikel/d/ahv-hohe-re​serven-hoher-ertrag/


Die Zahlen kann man nachprüfen. Ebenfalls prüfen kann man die Entwicklung der Bevölkerung (neue Babyboomers kommen!). Einen Einfluss hat sicher in das Rentensystem auch die Sparmassnahme der Unternehmen (Teilzeitjobs), was mit EL dann ausgeglichen werden darf.

Es stellt sich also die Frage ob der Bundesrat nicht wieder zu pessimistisch ist. Zudem finde ich eine Mehrwertsteuererhöhun​g nicht sinnvoll, da diese je nach Höhe das mehr an Einnahmen durch AHV/PK wieder auffressen kann und jeder von dieser Erhöhung betroffen sein wird.

Des Weiteren stelle ich mir die Fragen nach den Einnahmen der AHV durch Casinos/Lotterie etc. Wie diese dann einkalkuliert werden und ob aus dem AHV-Skandal Heutschi http://swizzbuster.bl​ogspot.com/2009/06/ah​v-skandal-spezial.htm​l was gelernt wurde und wie dieser aufgearbeitet wurde (falls überhaupt).

Denn wenn man wirklich Probleme lösen möchte, dann bitte korrekt, ohne "Wahlkampfhintergrund​" und ohne zu grosse Parteifärbung.


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