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Ein klares Zeichen für den Jugendsport!

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Nachdem das Ge­schäft zuvor nicht we­ni­ger als drei Mal kurz­fris­tig aus dem Ses­si­ons­pro­gramm des Na­tio­nal­rats ge­flo­gen war, be­han­delte die Grosse Kam­mer in der ver­gan­ge­nen Win­ter­ses­sion die von mir 2013 ein­ge­reichte Mo­tion, in der ich die Schaf­fung von min­des­tens drei na­tio­na­len Zen­tren für den Schnee­sport zu Guns­ten des Brei­ten­sports for­de­re. Unser Par­la­ment stimmte dem Be­geh­ren mit 91 Ja- gegen 84 Nein-­Stim­men bei vier Ent­hal­tun­gen zu.

Kein Weihnachtsgeschenk für die Schweizer Jugend

Die Annahme dieser Motion hätte als wunderbares Weihnachtsgeschenk für die Jugend unseres Landes dienen können. Dass daraus vorerst einmal nichts geworden ist, dafür hat Bundesrat Ueli Maurer gesorgt. Der inzwischen – um es in der Sportlersprache zu formulieren – freiwillig selbst ausgewechselte frühere Sportminister verkündete in seiner letzten VBS-Botschaft den vorläufigen Verzicht auf nationale Schneesportzentren. Für mich ein enttäuschender Schritt, da er alleine mit der finanziellen Situation des Bundes begründet wird. Was mich ärgert ist die spürbare fehlende Bereitschaft, sich wirklich inhaltlich auf die Geschichte einzulassen.

Starke Kritik gegenüber der Vorgehensweise des Bundesrates kam auch aus der Fachsportszene zur bereits angelaufenen Planung eines nationalen Schneesportzentrums für den Leistungssport mit dem vom VBS bevorzugten Standort Lenzerheide.

Bestehen​de Infrastrukturen nutzen

Ich hingegen setze auf eine regionale Verankerung der Zentren mit vernünftigen Anfahrtszeiten. Bestehende Infrastrukturen sollen zwingend genützt werden, Kooperationen mit den Kantonen und Gemeinden ebenso angestrebt werden wie mit der Skiindustrie und dem Tourismus. Die Kosten können und müssen damit steuerbar tief bleiben.

Meine Idee ist es, mehr Eigeninitiative und Motivation für künftige Schneesportaktivitäte​n von Schulklassen, Vereinen und Familien auszulösen. Politisch werde ich weiterhin mit Herzblut dafür kämpfen, dass sich der Bund und auch der Ständerat für die Jugend einsetzt. Denn genau diese Jugend ist die Zukunft der Schweiz.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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50%
(4 Stimmen)
Bruno Zoller sagte September 2016

Herr Lohr

Es gibt doch sicher wichtigeres das die Jugend können sollte als Skifahren.
Schade dass Sie Ihre Energie, Ihr Herzblut und Kampfgeist nicht in wirklich wichtige Themen stecken.


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50%
(4 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2016

Schneesicher sind in der Schweiz nur noch die Hänge am 3057 m hohen Piz Nair, Corviglia, St. Moritz GR.

Die früher schneesicheren Gebiete in Arosa/Lenzerheide muss man regelmässig "beschneien", ebenso jene in Davos//Klosters.

S​​​kifahren ist kein Breitensport mehr, Herr Lohr, weil die schneesicheren Gebiete fehlen.

Die Jungen müssen auf Bergvelos umsteigen und haben bereits damit begonnen.


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