Urs Gassmann

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Urs Gassmann
Wohnort: Spreitenbach
Beruf:
Jahrgang: -

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Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

Vor 20 Tagen Kommentar zu
Ausfuhr von Kriegsmaterial aus der Schweiz verbieten!
Herr Scheiwiller, der Ausdruck "Pathetik" ist nicht verfehlt, und ich habe damit ganz gewiss nicht mein Ziel verfehlt. Natürlich dürfen auch Sie sich betroffen fühlen,
nachdem Sie hier sogar "geistige Verarmung" ins Feld geführt haben. Sie scheinen meine übrigens offizielle Argumentation der Aufwandsverminderung für den Bund
völlig zu ignorieren und befinden sich somit in einer Minderheit.
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Vor 20 Tagen Kommentar zu
Ausfuhr von Kriegsmaterial aus der Schweiz verbieten!
Herrn W. Nabulons Replik, aber auch alle seine anderen Kommentare in diesem
Blog, zeigen auf, dass er sich mit dieser Angelegenheit gedanklich etwas tiefer als Herr
Zoller befasst hat. Letzterer hat die Unverfrorenheit, den „gesunden Menschenver-
stand“ für sich und seine Gesinnungsgenossen (rot-grün; man kennt seine Einstellung
ja schon seit Jahren) gepachtet zu haben. „Sich an Verkäufen bereichern, die zum
Tod von Menschen führen“, das ist hohle Pathetik; einerseits steht gar nicht eine
Bereicherung im Vordergrund, sondern nur die Produktion einer grösseren Masse, um
dem Bund einen kleineren Kostenaufwand zu ermöglichen, andererseits wird auch
hier wieder theatralisch der „Tod von Menschen“ wie eine Monstranz vorgeführt.
Dämonisi​ert werden die Waffen, nicht aber deren sich möglicherweise im Unrecht
befindlichen​ Handhaber, und zwar ausschliesslich aus dem Grunde, weil man nur dem
hiesigen Waffenlieferanten beikommen kann. Infantilere Gedankengänge gibt’s nimmer!
Hier tummeln sich in der Tat Kommentatoren recht holzschnittartigen Gemüts.
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Vor 21 Tagen Kommentar zu
Ausfuhr von Kriegsmaterial aus der Schweiz verbieten!
Herr Raschle, es ist mir unverständlich, weshalb der wirklich untergeordneten Waffe soviel Bedeutung beigemessen wird. Es ist doch der Schütze, der abdrückt. Ihre Ansicht verrät hierin Oberflächlichkeit, und wer sich damit gedanklich etwas tiefer beschäftigt, müsste schliesslich davon abkehren.
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Vor 21 Tagen Kommentar zu
Ausfuhr von Kriegsmaterial aus der Schweiz verbieten!
Nein, Herr Raschle, im Vordergrund steht bei mir, die Autonomie möglichst aufrecht-zuerhalten, vor allem auch in Angelegenheiten der Verteidigung. Waffen sind in der Tat blosse Werkzeuge, und wenn im Ausland keine Schweizer Waffen mehr zirkulieren, so treten an deren Stelle schlicht russische oder amerikanische solche. Wenn in Krisengebieten mit Schweizer Sturmgewehren geschossen wird, so sind es ausschliesslich Schweizer, z.B. die GsoA, die dies anprangern; international wird davon kaum Notiz genommen. Ich finde es komisch, bei solchen Konflikten die Provenienz der Werkzeuge zu untersuchen, und es ist offensichtlich, dass etwa Armeegegner nur politischen Profit damit herauszuschlagen versuchen. Waffen sind immer erhältlich. Nebenbei könnte der Verwendung von Schweizer High-Tech-Produkten sogar ein humanitärer Aspekt abgewonnen werden, was Ihnen und Ihren Gesinnungsgenossen natürlich überaus bizarr erscheint, doch - ich karikiere jetzt ein wenig -: Was ist humanitärer, Hieb- und Stichwaffen oder Präzisionsgewehre?

Ja, Sie sind sogar SVP-Mitglied, doch Sie nehmen dort eher eine Oppositionsstellung ein und bewegen sich fast im Gleichschritt mit der SP und deren Ableger.
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Vor 21 Tagen Kommentar zu
Ausfuhr von Kriegsmaterial aus der Schweiz verbieten!
Offensichtlich betrachtet Herr Schneider Waffen als Geräte, die sich selbständig laden, mit eigener Intelligenz Schussziele aussuchen, diese anvisieren und auch von sich aus abdrücken, und er verkennt damit deren höchst untergeordnete Funktion; sie müssen ihm herhalten als der Sack, den er schlägt, indes aber den Esel meint, also den Bediener eines an sich neutralen Gegenstands. Den leidenschaftlichen Gegnern der Waffenproduktion darf ohne weiteres nachgesagt werden, dass sie ausserstande sind, das Zentrale zu erkennen, und sich bloss auf Nebensächliches als remedur-
bedürftig konzentrieren können; etwa zur Funktion eines Geschäftsführers wären sie untauglich! Diese Gegner versteifen sich einseitig darauf, dass es hier nur um das Töten gehe, und sie verweigern sich die Einsicht, dass – was ganz besonders für die Schweiz gilt – Waffen zur Verteidigung dienen. Ohne Exporte würden die Selbstversorgung und unsere Autonomie zu teuer. Damit versagen sie sich selbst und den Mitbürgern stupiderweise die Handhabe, sich, wenn nötig, zur Wehr zu setzen. Leute aus oder mit Affinität zu den Birkenstock-Fraktione​n sollen aber ohne weiteres ihre unreifen Ansichten verlautbaren,
damit diese denn auch gehörig zur Kenntnis genommen werden können.

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June 2018 Kommentar zu
Verschwörungstheorie,​​​​​ was ist das?
Jeder einzelne in dieser Diskussionsrunde könnte Recht haben. Viele Teilnehmer stellen sich natürlich
grundsätzl​ich auf die stärkere Seite der offiziellen Meinung; sie behaupten fälschlicherweise, die „Verschwörer“ hätten ihre Informationen nur von den Medien. Kritiker der „Verschwörer“, einschliesslich die Moderatorin, versuchten , ihre Ansichten als wissenschaftlich untermauert geltend zu machen, als ob sich die Wissenschaftler überhaupt nie dazu hergäben, die Öffentlichkeit hinters Licht zu führen, um damit – verständlicherweise - den Erhalt ihres Besitzstands zu wahren. Die letztere Erkenntnis dürfte Sibylle Birkenmeier haben, denn sie legte eine Sachlichkeit ohne Interessenshintergrun​d an den Tag, dieweil sich Roger Schawinski etwas zu leidenschaftlich ins Zeug legte; er ist ja auch leuchtendes Beispiel des Mainstream-Journalist​en und übernimmt notorisch die mehrheitlich verbreitete Meinung. Hugo Stamm, der, sich immer mal wieder als Savonarola in seinem Fachgebiet gebärdend und auch oft die Mimik des lächelnden Überlegenen auftragend, weidete natürlich die krankhaften Aspekte derer aus, über die hier hergezogen werden. Sicherlich zirkulieren massenhaft Verschwörungstheorien​, doch viele solche kommen auch von Regierungen. Z.B. hat 9/11 immerhin Komponente, die einen ziemlich stutzig werden lassen, so dass die Entstehung von variierenden Erklärungen hier nicht so ohne weiteres lächerlich gemacht werden kann. Auch wäre anzumerken, dass „Verschwörungstheoret​iker“ zu einem in Schwang gekommenen Schimpfwort geraten ist (ähnlich wie der „Populist“), womit zur blossen politischen Totschlagskeule gegriffen wird.
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May 2018 Kommentar zu
Das Vollgeldbegehren ist gefährlich
„Vollgeld ist nicht krisensicher!“ – das jetzige Regime ist es aber bestimmt auch nicht. Es wäre hilfreicher gewesen, nicht bloss ein Katastrophen-Szenario​ auszurufen, sondern etwas Substanzielles über deren Ursache und vor allem die Konsequenzen für das gesamte Schweizervolk anzugeben. Nach einer allfälligen Annahme der Initiative sollte ein Ausführungsgesetz dafür sorgen, dass eine „Handvoll Verantwortlicher der Nationalbank“ eben doch nicht tun und lassen kann, wie sie will. Bei solch plakativen reinen Beschimpfungen werde ich argwöhnisch, weil mich diese Totschlags-Argumente an die Gegenpropaganda – vertreten von ausschliesslich partikularinteressier​ten Grüppchen - zu früheren Vorlagen erinnern, aber beim Souverän gleichwohl nicht ankamen, und nach deren Inkraftsetzung sich herausstellte, dass sich die prophezeite Apokalypse mitnichten einstellte. Wie es wirklich herauskommen würde, kann kein Mensch voraussagen. In dieser Angelegenheit selbst mit Unverstand geschlagen, habe ich bisher immerhin begriffen, dass das Hauptargument der Gegner sich auf die Gefährdung der Krediterteilung fokussiert. Ich bin kein Kreditnehmer und hätte deshalb wohl kaum etwas zu befürchten, habe aber mitbekommen, dass die diesbezüglichen Verhältnisse sich als sehr luftblasenartig ausnehmen, was mir ziemlich orientalisch vorkommt. Möglicherweise könnte sich ein Banken-Run auch einmal in der Schweiz anbahnen, doch Vollgeld sollte verhindern, dass die Banken ihre Tore dann einfach abriegeln. Erwiese sich Vollgeld als Pleite, was durchaus möglich ist, so denke ich, alles könne später rückgängig gemacht werden. Herr Krähenbühl ist vielleicht ein gewieftester Nationalökonom; vielleicht hat er recht, doch seine alle Superlativen der Schwarzmalerei enthaltende Brandrede ergeht unangekränkelt von der Erkenntnis, dass nichts in Stein gemeisselt ist.
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May 2018 Kommentar zu
Ungerechtfertigte Überwachung schadet uns allen
Herr Heeb findet wendigerweise immer einen Ansatz zur Bestreitung von – zwar nur weniger wichtigen – Gegenargumenten. Wichtig ist hier, dass er für die Gutheissung des Referendums plädiert. Was wäre das Resultat, wenn dieses angenommen würde? Jede detektivische Überprüfung von Betrügern wäre verunmöglicht, und das könnte eine beträchtliche Sogwirkung auf jenen nicht geringen Teil von Zeitgenossen haben, die der ernsthaften Ansicht sind, auf die Zurückholung von geleisteten Prämien ein objektives Anrecht zu haben, und wenn es auch mit krummen Touren sein soll, ohne auch nur mit geringfügigsten Konsequenzen rechnen zu müssen. Herr Heeb versucht, die Gefahr einer solchen Katastrophe zu übertünchen mit der Schilderung von kuriosen Härtefällen und der Darlegung, dass Sozialbezüger schon zum vornherein allzu stark ins Hintertreffen geraten. Dies wäre aber eine Angelegenheit der Sozialversicherungs-G​esetzgebung. Herr Heeb bestreitet die Vielzahl von diesbezüglichen Betrugsaufdeckungen. Auch die Einstellungen von Leistungen aufgrund der ans Licht gekommenen Betrügen sind Massnahmen, womit die von Herrn Heeb behauptete Spärlichkeit an Gerichtsurteilen nicht die von ihm insinuierte Kümmerlichkeit von Fällen bestätigt.
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May 2018 Kommentar zu
(M)eine “Theory of almost Everything ;) [TOAE])”
Mir hier ins Auge fallende Details: Hannah Arendt hatte seinerzeit ihr Pflichtscherflein zur Antinazi-
Literatur beigetragen, indem sie die Banalität der Nazis besonders hervorhob, als ob dieselbe
Banalität nicht all überall herrschen würde. Bei mir kann sie deshalb keinen Eindruck hinterlassen
Im weiteren: Der Nationalismus ist nicht totzukriegen; wie stark er in allen Völkern verwurzelt ist,
manifestiert sich am augenfälligsten in den internationalen Sportwettkämpfen. Der Nationalismus
wird heute denigriert, um dem gleichschaltenden, alles übergreifenden Globalismus den Boden zu bereiten. Dass muslimischer Fundamentalismus – geht er überhaupt einher mit Nationalismus? – seinen Trägern schadet, wenn er sich mit internationalem Terrorismus bemerkbar macht, lässt sich nicht bestreiten. Die EU, die fürs Vorwärtskommen den Nationalismus zu beseitigen trachtet, kann mit ihrer Erwartung schwarz werden. Wie äussert sich denn nun der rechtsextreme Nationalismus? Damit kann nur die leidenschaftliche Fremdenfeindlichkeit gemeint sein. Die wenigen Leute, die ihr anheimgefallen sind und dafür auch belächelt werden, lassen sich diese denn wirklich als unsere grössten Feinde einstufen? Mir fällt sodann auf, dass einseitig die als Faschisten Beschimpften angeprangert werden; ich kann also hier den Geist der sozialdemokratischen Diktion als vorherrschend erkennen, denn dort gilt als Faschist, wer auch nur ein etwas abweichendes Credo hat. Das will mir nicht so recht gefallen, denn ich hege eine Abneigung gegenüber den sozialistischen Bestrebungen des Hinunternivellierens („Armut für alle!“). Herr Binder schöpft hier aus einer Quelle, die von sozialistischer Ethik geprägt ist.

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May 2018 Kommentar zu
Ungerechtfertigte Überwachung schadet uns allen
An der Anzahl (gerichtlicher und somit registrierten) Verurteilungen lässt sich das Ausmass gar nicht ermitteln. Die Versicherungsgesellsc​haften bzw. Sozialämter können die Angelegenheiten mit den Überführten unter sich ausmachen. Kommt es zu einer Anzeige, so kann die Staatsanwaltschaft etwas verfügen, wogegen dann eben kein Einspruch, also die Einbeziehung eines Gerichts, erfolgt; es können auch Vergleiche zustandekommen, die für den Überführten meist vorteilhafter erscheint als wenn das Gericht ein zu erwartendes Urteil fällen würde.

Der geschilderte Missstand des Fibromyalgiekranken ist gewiss bedauerlich; hier wurden "inmitten des Spiels" die Regeln geändert. Ihre Darlegungen weichen aber vom Diskussionsthema völlig ab.
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