Matt Salm

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Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

September 2018 Kommentar zu
Es kann sich nicht jeder "Bio"-Preise leisten
Lieber Herr Frischknecht, Ich kann den ersten impulsiven Anti-Staatsreflex im Sinne von Freiheit verstehen. Es bringt jedoch sofort eine neoliberale, Texas-Rancher-Mentali​tät in die Diskussion. Es gäbe jetzt 1'000 Beispiele zu kontern. Endlos Beispiele wo Fälle beschrieben werden könnten wie der Staatsapparat vieler Länder, auch der Schweiz, das Volk nicht genügend schützt bzw. im Gegenteil die Grossindustrien und qualitativ schlechte und insbesondere gesundheitsschädigend​e Massenproduktion mit möglichst largen Regeln ausstattet (aufgrund dem Lobbying und der Kontrolle der Politik durch die Wirtschaft und wegen falsch verstandener konservativer Philosophie). Regeln im Sinne des Volkes für gute und sichere Lebensmittel sind bzw. wären wohl im Kern der Demokratie. Was gibt es fundamental Wichtigeres für ein qualitatives und gesundes Leben? Ich finde Sie haben eine völlig fatalistische und auch naive Haltung. Geben Sie doch einfach mal eine Google-Search 'Lebensmittel-Skandal​e' ein. Jede Woche gibt's was Neues.... Wollen Sie diese Zustände auch bei uns, bzw. wieso sind Sie der Meinung, dass solche Fälle ohne dauernd zu aktualisierende Regeln und Gesetze verhindert werden können? Hatten Sie bisher einfach Glück oder glauben Sie jeweils bei Kranhkeiten, das käme einfach von einer höheren Macht? Kennen Sie den Einfluss u.a. von Lebensmitteln (und bei der Produktion eingesetzten schädlichen Stoffen) auf Ihr Immunsystem? Auch wenn letztendlich die Wissenschaft nicht jeden einzelnen Fall beweisen kann, dafür ist die Natur und Biologie zu kompliziert, wächst das Wissen jeden Tag und man weiss genug und kann logisch denken! Selbst wenn man wegen der Arbeit und Familie z.B. einfach nicht genug Zeit hat, ist man gezwungen sich über die wichtigsten Themen zu informieren. Sonst kann man einfach nicht mitdiskutieren und auch nicht mitentscheiden. Dafür ist das Internet ein Segen, wenn man es zu nutzen lernt.
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September 2018 Kommentar zu
Die Schweiz ist kein Versuchskaninchen!
Mit folgender Aussage zeigt auch Herr Landolt, dass er das Geldsystem nicht versteht: 'Sie vermitteln damit den falschen Eindruck, dass Banken - quasi aus dem Nichts - beliebig Geld schöpfen können. Das ist nachweislich nicht der Fall, sonst wäre ja noch nie eine Bank in einen Engpass geraten. Eine Bank kann einem Kunden nur Geld ausleihen, das ihr von einem anderen Kunden anvertraut worden ist.'
Dieser Irrglaube ist ja der Kern der Logik für die Vollgeld-Initiative und offensichtlich immer noch so verbreitet, dass ihm selbst die Mehrzahl unserer Politiker, die ja eigentlich im Rahmen Ihrer Tätigkeit zwingend die Materie verstehen müssten, erliegen. Zum Steuern des Staates bzw. zum dem Volk Dienen und zum Abstimmen ist enorm wichtig, dass man hinter die Kulissen schaut und sich z.B. mit entsprechenden Fachbüchern (davon gibt es ja genug) selbst informiert. Das beste Fachbuch auf Deutsch zum Thema Geld ist aktuell: 'Wer regiert das Geld?' von Paul Schreyer (auch Hörbuch). Die aktuelle Geldschöpfung, die nichts mit Spareinlagen zu tun hat und die ganze Geschichte des Geldes wird recht einfach und verständlich erklärt. Eine Empfehlung auch wenn es für viele ein Schock ist. Denn wir können doch alle erst diskutieren und abstimmen wenn wir unserer Informationspflicht nachgekommen sind. Und da muss man schon mal ein paar Stunden für ein so wichtiges Thema investieren.
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September 2018 Kommentar zu
Es kann sich nicht jeder "Bio"-Preise leisten
Als Einstieg in diese komplexe Thematik empfehle ich jedem/jeder Schweizerin, insbesondere aktiven Politkern das Buch 'Wer regiert das Geld' von Paul Schreyer. Das gibt es auch als Hörbuch. Ein Augenöffner für die ca. 90 % der Schweizer Politiker die gar nicht wissen wie Geld und Geldschöpfung wirklich funktioniert. Nach Lektüre wird man Herrn Bender verstehen.
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September 2018 Kommentar zu
Es kann sich nicht jeder "Bio"-Preise leisten
'Ich kann mir Bio-Lebensmittel nicht leisten', ein weit verbreitetes Märchen. Aber erstens stimmt es in geschätzten über 80 % der Fälle tatsächlich nicht, denn es geht nur um die eigene Prioritätensetzung bei den Ausgaben sowie der Menge die man isst (die meisten Leute essen ja viel zu viel) und zweitens stellen die Bio-Preise in vielen Fällen reale, faire Kosten dar. Allerdings sind auch Bio-Lebensmittel in der Schweiz tendenziell zu teuer, aber dies kann kein Grund sein, nicht etwas für seine Gesundheit zu tun, denn in der Schweiz sind fast grundsätzlich alle Preise zu hoch und das wird sich ohne ganz grosse Krise auch nicht ändern. U.a. zu hohe Kosten für Land, Miete, Steuern, Importgebühren, Staatsapparat, Versicherungen und natürlich zu hohe Margen bei allem sorgen dafür. Immerhin kann man sich durch Konsum von Bio-Lebensmitteln und einem entsprechenden Lebensstil, auch mit viel Sport/Fitness, die Gesundheit und Lebensqualität erhalten und die Gesundheitskosten damit senken. Da man durch Bio & Fitness-Lifestyle & Co. nicht nur gesünder sondern auch glücklicher wird, isst man weniger und kann zudem viele Kompensationssüchte und deren Ausgaben reduzieren. Insgesamt wird's nicht teurer, wenn man konsequent ist.
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