Martin Maletinsky

Martin  Maletinsky
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Vor 4 Tagen Kommentar zu
Die Faktenschmelze I: Der Totale Krieg gegen die Vernunft
Ja Herr Nabulon, auch ich bemängle die Inkonsequenz gewisser "Umweltschützer", wovon Sie hier ein Beispiel nennen. Noch absurder als im Lebensmittelbereich (wo mit Gesundheit argumentiert wird) erscheint es mir aber, wenn im Zeichen des Umweltschutzes "Bio"-Treibstoff mit Palmöl hergestellt wird. In der EU z.Bsp. beträgt der Anteil der Palmöl-Importe die in Autotanks landen 45% (https://www.umweltne​tz-schweiz.ch/themen/​ressourcen/2685-palmo​el-im-tank.html).
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Vor 5 Tagen Kommentar zu
Die Faktenschmelze I: Der Totale Krieg gegen die Vernunft
Herr Michel,

Ich habe mir den von Ihnen angegebenen Film auf youtube in voller Länge angeschaut. Während der erste Teil noch relativ wissenschaftlich daherkommt (aber mehr den Temperaturanstieg an sich, als die Hypothese über dessen Ursache belegt), ist der zweite ein reiner Werbeblock für die Windturbinenindustrie​. Verschwiegen wird dabei, dass Windturbinen riesige Flächen Landschaft verschandeln, für Anwohner grosse Einbussen an Wohlbefinden und Gesundheit bedeuten, den Wert von Immobilien stark mindern und zahlreiche Flugtiere töten.
Weiter wird verschwiegen, dass Windenergie einen massiv höheren CO2-Ausstoss verursacht als Wasserkraft und sogar einen höheren als AKWs, wenn man den CO2-Ausstoss über die gesamte Lebensdauer der Anlage der produzierten Strommenge gegenüberstellt (gemäss dieser Studie im Auftrag des BAFU, S.16, Tabelle 4.1:
http://treeze.c​h/fileadmin/user_uplo​ad/downloads/589-Umwe​ltbilanz-Strommix-Sch​weiz-2014-v3.0.pdf). Ein Zubau von Windenergie wird deshalb die CO2-Bilanz des heutigen Schweizer Strommix verschlechtern!

Ei​nen Artikel darüber wie bei Windkraft der Schaden in keinem Verhältnis zum Nutzen steht, hat unlängst der ehemalige Direktor des WWF Schweiz, Philippe Roch publiziert (Seite 34): https://www.ffw.ch/wp​-content/uploads/2018​/11/Journal-Franz-Web​er-126_DE.pdf)

Hie​r einige weiteren Belege zu meinen Aussagen:

Auswirku​ngen von Windturbinen auf die Gesundheit und Wohlbefinden von Anwohnern:
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Hier eine eindrückliche Reportage, welche Auswirkungen der Bau von Windturbinen in Ontario auf die Lebensumstände von Anwohnern hatte: https://www.youtube.c​om/watch?v=55-jBCjtJ8​8

Hier ein Bericht aus Deutschland:
https:/​/www.nwzonline.de/pol​itik/niedersachsen/we​nn-der-wind-angst-mac​ht_a_31,1,2679431781.​html

Wie Infraschall der Gesundheit schadet:
https://www​.allgemeine-zeitung.d​e/lokales/mainz/nachr​ichten-mainz/windkraf​t-storsender-furs-her​z-mainzer-forscher-un​tersuchen-folgen-des-​infraschalls_18566513​
https://www.zdf.de/​dokumentation/planet-​e/planet-e-infraschal​l---unerhoerter-laerm​-100.html?fbclid=IwAR​2NizpeUolJFgFEUzyL8it​7FXEnjDK--COxPHq7-y4s​tPC3QeOenkm3GMM
http​s://mothersagainsttur​bines.files.wordpress​.com/2013/09/wind-tur​bines-can-harm-humans​-if-too-close-to-resi​dents-sept-14-2012.pd​f

Auswirkungen auf Flugtiere:
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Eine erst kürzlich erschienene internationale Studie die im Biosphärenreservat Western Ghats (Indien) durchgeführt wurde, beobachtet einen starken Rückgang von Raubvögeln und dadurch massive Auswirkungen auf das gesamte Ökosystem in der Umgebung von Windparks. Gemäss der Studie sind diese Auswirkungen bisher „stark unterschätzt“ worden:
https://www.​scientificamerican.co​m/article/wind-turbin​es-can-act-like-apex-​predators/

Hier die Beobachtungen eines Anwohners von Windturbinen:
https:​//www.facebook.com/gr​oups/1526991047537857​/permalink/2241516919​418596/

Offenbar wird ein Zusammenhang zwischen dem dramatischen Rückgang von Fluginsekten und dem Ausbau der Windkraft vermutet: https://www.dlr.de/tt​/desktopdefault.aspx/​tabid-2885/4422_read-​53289/?fbclid=IwAR3GR​oNOkQLMzVmjOkjbaPP72v​eHZlb_6TB1co7OHFHW7Y6​Oj9zToA1_3aI

Weitere ökologische Auswirkungen
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- Die benötigten seltenen Erden, deren Abbau ganze Landstriche zerstört und radioaktiven Abraum hinterlässt.
https:/​/daserste.ndr.de/pano​rama/archiv/2011/wind​kraft189.html
- Die Schwierigkeiten bei der Entsorgung des Materials nach dem Rückbau
http://www.l​n-online.de/Nachricht​en/Norddeutschland/So​rgen-im-Norden-Wohin-​mit-dem-Windkraft-Sch​rott

Wertminderung​ von Immobilien:
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Studi​e von mehreren deutschen Universitäten über die Auswirkungen von Windkraftwerken auf die Liegenschaftspreise.

https://www.rwi-esse​n.de/media/content/pa​ges/publikationen/ruh​r-economic-papers/rep​_18_791.pdf
- Wertverlust von 7.1% im 1-Kilometer Umkreis von Windturbinen
- erst ausserhalb von 8-9-Kilometer Umkreis ist kein Wertverlust feststellbar
- Wertverlust von bis zu 23% bei sehr alten Häusern und Häusern in ländlichen Gegenden

Nassauer Sparkasse warnt Immobilienkäufer explizit, dass Windturbinen ein Grundstück abwerten:
https://cl​ever.naspa.de/grundst​ueck-kaufen/

Artik​el über ein Urteil in Frankreich, wo eine Windturbine als Rücktrittsgrund von einem Immobilienkauf anerkannt wurde:
http://immobi​lier.lefigaro.fr/arti​cle/une-vente-immobil​iere-annulee-pour-cau​se-d-eoliennes-bruyan​tes_9c12f622-631e-11e​7-a4f6-9cfaeb766eeb/


Medienartikel, welche die Schwierigkeiten beim Immobilienverkauf in von Windparks betroffenen Regionen beleuchten:
https://​www.shz.de/lokales/no​rdfriesland-tageblatt​/mit-blick-auf-die-wi​ndkraft-id7877381.htm​l
http://bournezeau.​eoliennes.over-blog.c​om/2016/12/bournezeau​-maison-a-vendre-a-la​-campagne-avec-vue-su​r-eolienne.html

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Vor 5 Tagen Kommentar zu
Die Faktenschmelze I: Der Totale Krieg gegen die Vernunft
Herr Michel,

Da überschätzen Sie aber das Gewicht der Schweiz gewaltig. Wenn die Schweiz auf den Import von Öl und Gas verzichtet wird dies für Öl-Scheichs und Gas-Zaren bestenfalls etwas ärgerlich sein - von Bedeutung ist es aber nicht. Es ist auch eine Illusion zu glauben, dass die Anderen folgen werden, wenn die Schweiz nur mit leuchtendem Beispiel vorangeht. Allein in Frankreich, einem im internationalen Vergleich noch recht wohlhabenden Land, hat die Ankündigung von Treibstoffzuschlägen letztes Jahr zu Kravallen geführt, wie sie das Land seit Jahren nicht mehr gesehen hat.

Darüber hinaus unterschätzen Sie vermutlich auch die wirtschaftlichen Auswirkungen, die es auf die Schweiz hätte, wenn man auf den Import von Öl und Gas verzichten wollte. Ich spreche hier nicht davon, dass man auf die Ballermann-Ferien in Mallorca verzichten müsste, was mir auch noch verkraftbar erscheint, sondern davon, dass wir im Winter frieren würden, zahlreiche Unternehmen wegen horrender Energiekosten abwandern würden und die Landwirtschaft ohne fossile Brennstoffe deutlich weniger produktiv wäre als heute.

Ich persönlich kann mich durchaus für den Reiz eines einfachen und naturverbundenen Lebens begeistern (und gehöre damit vermutlich zu einer Minderheit der Bevölkerung). Die aktuelle Bevölkerungsdichte der Schweiz verunmöglicht es aber, zu einer Lebensweise zurückzukehren, wie sie vor einem Jahrhundert die Norm war. Das Resultat einer De-Karbonisierung wäre schlicht und ergreifend Not und Elend, ausgelöst durch den Mangel an Energie.

Selbst wenn man bereit ist, das ganze Land mit Windturbinen zu verschandeln und alle Dächer mit Solarpanelen zu belegen, wird es nicht möglich sein, die mittelfristig wegfallenden Atomkraftwerke und zusätzlich noch die fossilen Energieträger zu ersetzen und dabei einen gleichbleibenden Lebensstandard der Bevölkerung zu gewährleisten. Noch nicht einmal in Betracht gezogen ist dabei die Tatsache, dass die notwendigen Speichermöglichkeiten​ für elektrischen Strom nicht existieren und das die Bevölkerung der Schweiz nach wie vor laufend zunimmt.
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Vor 5 Tagen Kommentar zu
Die Faktenschmelze I: Der Totale Krieg gegen die Vernunft
Herr Michel,

Regenwälde​​r werden zu einem relativ geringen Teil abgeholzt um Öl zu fördern, die weitaus grösseren Flächen fallen dem Holzschlag (Tropenholz), der Gewinnung landwirtschaftlicher Anbaufläche (Soja, Palmöl - letzteres gerne auch als Zusatz zu "Bio"-Treibstoff) und der Suche nach Gold zum Opfer.

Öl, Gas und Kohle sind sicher kein Wohlfühlprogramm für die Umwelt. Es ist aber schlicht unrealistisch, "diese aus dem Geschäft zu drängen" wie Sie fordern. Hingegen gäbe es zahlreiche weniger kostspielige und aussichtsreichere Massnahmen zum Nutzen und zum Schutze der Umwelt, welche leider im Schatten der aktuellen CO2-Hysterie viel zu wenig Beachtung finden.

Vermutlich​​ gäbe es aber Massnahmen, die uns beide glücklich machen könnten. Als gelegentlicher Fluggast und regelmässiger Autofahrer, würde es mich nicht stören, Treibstoffzuschläge zu zahlen, wenn diese zweckgebunden in meines Erachtens sinnvolle Umweltschutzmassnahme​​n fliessen würden wie Artenschutz, Waldschutz, etc. Mit diesen Zuschlägen und der entsprechenden Verteuerung würde die innländische Nachfrage nach Erdölprodukten zurückgehen, was wie von Ihnen gewünscht den inländischen CO2-Ausstoss reduzieren würde.
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Vor 5 Tagen Kommentar zu
Die Faktenschmelze I: Der Totale Krieg gegen die Vernunft
Herr Michel,

Ich bin persönlich gerne bereit etwas Geld und Komfort zu opfern, für Massnahmen deren Sinn und Zweck für die Umwelt ich erkenne (ich war lange Jahre WWF Mitglied und spende noch heute für gewisse Aktionen dieser Organisation, spende heute aber vorwiegend für die Fondation Franz Weber).

Wie gesagt halte ich es für eine Illusion, dass man die Verbrennung von Erdöl weltweit stoppen kann - ich bin im Gegenteil davon überzeugt, dass alle wirtschaftlich förderbaren Vorkommen verbrannt werden, egal wieviele Klima-Demos noch stattfinden. Vor diesem Hintergrund habe ich keine Motivation für Erdölprodukte mehr zu bezahlen oder mich im Verbrauch derselben einzuschränken.

Di​e entsprechenden wirtschaftlichen Opfer würden besser in Bereichen erbracht, wo es realistisch ist, messbare Resultate zu erzielen (wie z.Bsp. Kampf gegen die Wilderei, Schutz von Regenwäldern, Renaturierung von Gewässern, Schutz und Vermehrung naturnaher Lebensräume wie Magerwiesen, Hecken und Büsche, Ermöglichen des Zusammenlebens von Wolf, Bär und Mensch in der Schweiz, ...).

Bezüglich erneuerbarer Energie ist die Schweiz mit ihrem Anteil von 60% Wasserkraft an der Stromproduktion heute schon weltweit Spitzenreiter.
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Vor 5 Tagen Kommentar zu
Die Faktenschmelze I: Der Totale Krieg gegen die Vernunft
Einmal mehr ein Artikel, welcher zeigt wie emotionsgeladen und suggestiv die Klimadiskussion geführt wird und wie wirtschaftliche und politische Gegebenheiten ausgeblendet werden.

Wirksame und realistisch umsetzbare Massnahmen zur CO2-Reduktion werden von den Klima-Lobbyisten konsequent ignoriert. Da wäre zum einen die Verlangsamung, respektive langfristig das Stoppen des Bevölkerungswachstums​ auf welches man weltweit hinwirken müsste, mittels Aufklärung&Bildung, der Verbreitung und zur Verfügungstellung von Verhütungstechnologie​ und wirtschaftlichen Anreizen für Menschen die später, weniger oder überhaupt keine Kinder haben. Da wäre zum Anderen der Kampf gegen die weiter fortschreitende Rodung riesiger Urwaldgebiete in Asien, Afrika und Südamerika, wo die heute für den "Klimaschutz" verschwendeten Mittel weit sinnvoller eingesetzt würden.

Stattdesse​n trifft sich die Klima-Lobby im Zeitalter von Internet und Videokonferenzen jährlich zu Treffen mit Tausenden von Teilnehmern und Journalisten die aus aller Welt einfliegen (22'000 Teilnehmer in Bonn 2017), um über neue Verbote und Abgaben zu beraten die man den Bürgern der westlichen Welt auferlegen will, eine Doris Leuthard jettet kurz nach Grönland (Sommer 2017) um sich da über Forschungen zum Klimawandel zu informieren und Ruedi Noser, neo-grüner FDP Politiker der die sogenannte Gletscherinitiative unterstützt, lehnt gleichzeitig ein Verbot von Heli-Skiing in der Schweiz ab und will den Import von Palmöl aus Indonesien mittels Freihandelsabkommen begünstigen, obwohl allgemein bekannt ist, dass für den Anbau von Palmöl (welches u.a. in europäischem "Öko-Treibstoff" landet) immense Flächen von Regenwald gerodet werden. Dies vernichtet neben hocheffizienten CO2-Senken auch Lebensraum von Naturvölkern und der letzten freilebenden Orang-Utans.

Die Vorschläge die heute im Raum stehen (Ausrufung eines "Klimanotstandes" und Verzicht auf jegliche CO2-Emissionen bis 2030) führen direkt zur Einschränkung demokratischer Kontrollinstanzen und in eine wirtschaftliche (von Energiemangel bedingte) Misere. Abgesehen davon wird wohl jedes Fass Erdöl welches in der Schweiz, in Deutschland oder in Skandinavien eingespart wird (dies sind die einzigen Länder, welche sich solche Überlegungen wirtschaftlich überhaupt leisten können) einfach mit ein paar Monaten Verzögerung in China, Brasilien, den USA oder Russland verbrannt. Aufgrund der Energiedichte und der einfachen Handhabung von Erdöl ist aus ökonomischen Überlegungen davon auszugehen, dass sämtliche wirtschaftlich förderbaren Erdölvorkommen verbrannt werden - die Frage ist höchstens in welchem Land und über welchen Zeitraum (wobei ich bezüglich des Zeitraums keinen sehr grossen Spielraum sehe) - die Auswirkungen auf den CO2 Gehalt der Atmosphäre werden davon kaum beeinflusst.

Die Klima-Lobby ist nicht nur unglaubwürdig und inkonsequent, sie übersieht auch - um den medizinischen Vergleich des Autors aufzunehmen - drohende Krebserkrankungen um sich über eine Grippe aufzuregen. So scheint mir z.Bsp. die drastische Abnahme von Insekten (in Deutschland wurde ein Rückgang von 75% in den letzten 30 Jahren beobachtet) oder die durch Immigration aus nicht kompatiblen Kulturen langfristig wachsende ethnischen Spannungen in Europa weit bedrohlicher, als die Zunahme der globalen Durchschnittstemperat​ur von 0.85 Grad, welche das IPCC zwischen 1880 und 2012 feststellt (wobei 1880 kurz nach dem Ende der sogenannten "kleinen Eiszeit", einer etwa vier Jahrhunderte dauernden Periode relativ kühlen Klimas liegt).
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November 2018 Kommentar zu
Weshalb die "Selbstbestimmungsini​tiative" nichts taugt
Ein gut geschriebener Beitrag, der mich als Befürworter der Initiative einen Augenblick zum Nachdenken bewegt hat. Allerdings hält die Argumentation einer eingehenderen Überprüfung aus mehreren Gründen nicht stand.

Die Selbstbestimmunginiti​​ative fordert nicht wie suggeriert, Staatsverträge "einfach nicht einzuhalten". Sie verlangt vielmehr (wie es eigentlich ohnehin der Fall sein sollte), dass "Bund und Kantone keine völkerrechtlichen Verpflichtungen eingehen, die der Bundesverfassung widersprechen".
Die Schweizer Verfassung ist das Regelwerk welches Schweizerinnen und Schweizer auf demokratischem Wege als Grundlage staatlichen Handelns festgesetzt haben. Da sollte es eigentlich selbstverständlich sein, dass Bundesrat und Parlament nur Verträge abschliessen, welche mit der Verfassung in Einklang stehen, oder aber andernfalls dem Volk vor Vertragsabschluss eine entsprechende Anpassung der Verfassung unterbreiten. Mit anderen Worten käme der von der Initiative geforderte Vorrang der Verfassung vor internationalen Abkommen gar nie zum Tragen, wenn Bundesrat und Parlament sich bei ihrem Handeln konsequent an die Schweizer Verfassung halten würden.

Weiter ist die Parallele zum Autoleasing-Vertrag aus folgenden Gründen nicht zutreffend:
- viele internationale Verträge verpflichten die Schweiz, sich einem fortwährend wechselnden Regelwerk zu unterwerfen. So wird zum Beispiel (der ursprünglich wichtige und noble) Begriff der Menschenrechte und die entsprechende Rechtssprechung fortwährend erweitert, so dass heute unter diesem Begriff Dinge eingeklagt werden können, welche in keinem Zusammenhang mehr dazu stehen, was ursprünglich unter Menschenrechten verstanden wurde. Solche Verträge entsprechen dem vom Autor beschriebenen Autoleasing-Vertrag, wo der Autohändler später nachträglich entscheiden kann ein anderes Modell oder auch gar keines zu liefern.
Deshalb muss die Möglichkeit bestehen, dass ein Vertrag gekündigt werden kann, wenn die daraus resultierenden Verpflichtungen der Schweiz nicht mehr mit der Schweizer Verfassung vereinbar sind.
- Auch sind viele Staatsverträge welche abgeschlossen werden eine einseitige Verpflichtung der Schweiz, welcher keine Gegenleistung gegenübersteht (Beispiel Verpflichtungen der Schweiz im Rahmen des Klimaabkommens oder des geplanten UNO-Migrationspaktes oder die bedingungslose Unterordnung unter den Europäischen Menschenrechts-Gerich​​tshof). Um beim Beispiel zu bleiben welches der Autor bemüht, sind dies sozusagen Autoleasing Verträge, wo von Beginn weg festgesetzt ist, dass der Autohändler kein Auto liefern wird.

Schlussendli​​ch verweist der Autor darauf, dass die Schweiz nur bei "Wohlverhalten" (sprich bedingungsloses Einhalten von Staatsverträgen) einfordern könne, dass andere Staaten ihre Verpflichtungen aus Staatsverträgen ebenfalls einhalten. Dies trifft aber heute schon in keiner Weise zu, andere Staaten setzen sich durchaus über Staatsverträge hinweg, wenn ihre Interessen allzu stark tangiert sind. So hält zum Beispiel Deutschland seine Klimaziele nicht ein, weder Deutschland noch Italien werden die Anschlüsse an die NEAT zeitgerecht bereitstellen, zu welchen sie sich per Staatsvertrag verpflichtet habe, während der Flüchtlingskrise 2015 hat Deutschland den Dublin-Vertrag ausser Kraft gesetzt und auch die im Dublin-Vertrag festgesetzte Rückführung von Asylbewerbern in den Erstankunfts-Staat kann von der Schweiz in vielen Fällen nicht durchgesetzt werden.
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January 2018 Kommentar zu
Neues Mediengesetz statt Kurzschlusshandlung
Wie Herr Vitali bin auch ich dafür, dass der Begriff des Service Public präzisiert und der Leistungsauftrag der SRG überdacht werden soll.
Wird aber die Initiative am 4. März abgelehnt, so wird dies eben nicht geschehen, sondern die SRG wird bequem mit der staatlich garantierten Finanzierung weiterleben. Schon nach der hauchdünnen Annahme (50.08% - 3696 Stimmen Unterschied) des neuen Radio und TV-Gesetzes und der neuen Medienabgabe wurde versprochen, die Vorbehalte vieler Bürger würden ernst genommen und berücksichtigt - geschehen ist trotdem nichts.
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May 2017 Kommentar zu
Wichtige Änderung der Energie-Philosophie
Zu meiner vorstehenden Behauptung, die Windlobby fordere bereits jetzt, bevor das Energiegesetz in Kraft ist, eine Fortsetzung der Subventionen finden Sie hier einen Artikel des Tages-Anzeigers: http://www.tagesanzei​ger.ch/schweiz/standa​rd/Windkraftlobby-fue​rchtet-die-SunsetKlau​sel/story/29907752
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May 2017 Kommentar zu
Wichtige Änderung der Energie-Philosophie
Mit dem neuen Gesetz wird die KEV erhöht. Es trifft zwar zu, dass das Gesetz heute eine Befristung der KEV vorsieht, schaut man sich aber frühere "befristete" Massnahmen an, sind jedoch Zweifel angebracht, ob die Subventionierung dereinst tatsächlich wie heute vorgesehen enden wird. So wurden schon vor in Kraft treten Stimmen der Grünen und der Windlobby laut, dass nach dem vorgesehenen Ende der KEV neue "Lösungen" gefunden werden müssten, um die unrentable Windenergie weiter zu stützen.

Wollen Sie keine Erhöhung der marktverzerrenden KEV stimmen Sie deshalb NEIN!
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