Marco Fritschi SP

Marco Fritschi
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Wohnort: Winterthur
Beruf: Software Engineer & Projektleiter
Jahrgang: -

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Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

November 2016 Kommentar zu
Schutz der natürlichen Ehe
Herr Schweizer.

Sie stellten folgende Frage: "Warum soll ein Schutz der Ehe und deren Bezeichnung die Ehe als Solches schwächen?"

Ich frage mich, was für Sie "ein Schutz der Ehe" ist. Eine Definition der Ehe in einer Kantonsverfassung, obwohl die Ehe Sache des Bundes ist und selbst das ZGB höhreren Stellenwert diesbezüglich hat? Ein Schutz kann ich bei dieser Initiative nicht erkennen, nur irreführende Symbolpolitik - bei deren Annahme Befürworter_innen der Ehe höchstens abgeschreckt werden könnten.

Wenn ich "Ihre Aussagen sind falsch - Es wird KEIN Verbot in die Verfassung geschrieben." lese, so hoffe ich, dass Sie sich einmal überlegen was ein faktisches Verbot ist und dann schauen, ob sich durch eine Eingrenzung des Ehebegriffs in der Kantonsverfassung ein solches ergibt.

Heiraten ist gemäss Definition des Dudens das eingehen einer Ehe - und nicht die Eintragung einer Partnerschaft. Es ist also durchaus das gleiche. Im Kontext des PartG wird auch nur von "verheiratet" gesprochen, wenn damit das bestehen einer heterosexuellen Ehe gemeint ist.

"Verändert sich eine Komponente muss dies mittels anderer Bezeichnung definiert werden." - Wenn eine Ehe der Umstand ist, dass zwei Menschen heiraten, weil das Geschlecht irrelevant für eine rechtliche Verbindung dieser zwei Menschen ist, dann verändert sich auch bei der Heirat von zwei gleichgeschlechtliche​n Personen nichts. Oder in der Form, wie Sie zu kommunizieren pflegen:

Mensch + Mensch = Ehe

(wobei gilt: beim Menschen ist die Hautfarbe, Religionszugehörigkei​t, das Alter über 18, die sexuelle Orientierung oder jedes andere irrelevante Merkmal unwichtig)

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November 2016 Kommentar zu
Schutz der natürlichen Ehe
Herr Schweizer.

Bezügli​ch den Tierarten (zum dritten Mal):

Gerne liefere ich Ihnen den Beleg für die über 1'500 Tierarten, bei welchen Homosexualität gefunden wurde: http://www.nhm.uio.no​/besok-oss/utstilling​er/skiftende/againstn​ature/index-eng.html


Gleichzeitig ist Ihre Zahl von 8'700'000 Tierarten hier nicht vergleichbar. Das ist die geschätzte Anzahl von Tierarten, von welcher (gem. Ihrem verlinkten Artikel) 80% noch nicht gefunden wurden (= faktisch 1'250'000 Tierarten erst dokumentiert, siehe Artikel). Dies sind aber nur "beschriebene", nicht erforschte und schon gar nicht auf Homosexualität erforschte Tierarten. Hingegen hält man fest, dass bei keiner Tierart bisher keine Homsexualität gefunden wurde (und Intersexualität hier ausgeschlossen wird): https://web.archive.o​rg/web/20070929131358​/http://www.news-medi​cal.net/?id=20718

​Bezüglich dem Stimmrecht für Frauen:

Nehmen wir an, 40% der Männer gingen vor der Annahme des Stimmrechts für Frauen abstimmen. Und danach blieb die Stimmbeteiligung bei 40%. Dann sind auch nur 40% der Frauen abstimmen gegangen. Wäre aber nie eine Frau abstimmen gegangen, müsste sich die Teilnahme halbiert haben. Aber wenn nur eine Frau, die abstimmen wollte, dann abstimmen konnte, war die Einführung des Stimmrechts richtig - denn es ist ebenso ein Grundrecht der Frauen wie der Männer.

Bezüglich dem Ehe-Begriff:

Sie schrieben "Und daher ist es legitim, von dieser "Minderheit" zu erwarten, dass man die Bezeichnung "Ehe" weiterhin für das nutzt, für welche sie gestanden hat und steht. Sollten diese Menschen wünschen, durch ihre spez. Neigung, dass man das Gesetz ändert, dann ist das ok, aber nicht mit der Bezeichnung "Ehe"".

Nach dieser Logik hätte die Ehe auch umbenannt werden müssen, als sie für Menschen mit unterschiedlicher Hautfarbe, unterschiedlicher Religion, tieferem Alter usw. geöffnet wurde - das war ja auch nicht der Fall. Es ist absolut unlogisch, hier etwas begrifflich zu separieren.

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November 2016 Kommentar zu
Der beste Schutz der Ehe ist ihre Öffnung
Herr Schweizer.

Und wieso um alles in der Welt ist Ihnen denn eine andere Bezeichnung so dermassen wichtig? Was verliert nur ein einziger Mensch, wenn die Ehe einfach bei allen Paaren schlicht und einfach Ehe heisst? Warum soll man etwas, sei es auch nur begrifflich, separieren? Dann müsste aber auch z.B. die Ehe zwischen jemandem mit weisser und jemandem mit dunkler Hautfarbe nach dieser Logik offiziell als Zivilstand "gemischtrassige Ehe" (oder ähnlich) heissen. Und das dies unlogisch und unsinnig ist, leuchtet hoffentlich jedem ein.

Bezüglich den Tierarten:

Gerne liefere ich Ihnen den Beleg für die über 1'500 Tierarten, bei welchen Homosexualität gefunden wurde: http://www.nhm.uio.no​/besok-oss/utstilling​er/skiftende/againstn​ature/index-eng.html


Gleichzeitig ist Ihre Zahl von 8'700'000 Tierarten hier nicht vergleichbar. Das ist die geschätzte Anzahl von Tierarten, von welcher (gem. Ihrem verlinkten Artikel) 80% noch nicht gefunden wurden (= faktisch 1'250'000 Tierarten erst dokumentiert, siehe Artikel). Dies sind aber nur "beschriebene", nicht erforschte und schon gar nicht auf Homosexualität erforschte Tierarten. Hingegen hält man fest, dass bei keiner Tierart bisher keine Homsexualität gefunden wurde: https://web.archive.o​rg/web/20070929131358​/http://www.news-medi​cal.net/?id=20718
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November 2016 Kommentar zu
Der beste Schutz der Ehe ist ihre Öffnung
Herr Schweizer

Wie geschrieben dürfen Sie zu jeder zeitlichen Epoche gerne selbst recherchieren. Ich bin mir sehr sicher, dass Sie immer das Vorkommen von Homosexualität erkennen werden. Erstes Suchresultat einer simplen Google-Suche: http://www.zeit.de/wi​ssen/geschichte/2014-​01/geschichte-der-hom​osexualitaet-schwule-​lesben-verfolgung

​Gemäss Ihren Aussagen ist die Ehe "klar definiert". Naja, im Alten Testament ist Polygamie selbstverständlich, Art. 14 BV enthält keine Ehe-Definition und 21 Länder haben die Ehe bereits für gleichgeschlechtliche​ Paare geöffnet - ohne Nachteile für heterosexuelle Paare. Auch ist die Verweigerung einer Ehe-Öffnung biblisch nicht zu begründen: http://www.nzz.ch/zue​rich/kantonale-initia​tive-schutz-der-ehe-w​as-die-bibel-zur-ehe-​sagt-ld.127204 und https://www.kath.ch/n​ewsd/zuercher-stimmen​-ueber-schutz-der-ehe​-ab/

Ihrer Bitte "Sie dürfen mir aber gerne Bsp. bringen, welche die Bezeichnung beibehalten wurden (Gesetzliche und in Verfassung stehende) die jedoch plötzlich eine neue Defintion erhalten haben." habe ich schon bei anderen Kommentaren entsprochen:
- Stimmrecht: erhielt keinen neuen Namen, als dieses auch Frauen gewährt wurde
- Ehe: erhielt keinen neuen Namen, als auch zwischen verschiedenen Konfessionen die Heirat erlaubt wurde
- Ehe: erhielt keinen neuen Namen, als auch Menschen mit unterschiedlicher Hautfarbe die Heirat erlaubt wurde

Ihre "Korerktur" mit "Korre​kt könnte sein: Gleichgeschlechtliche​​​ Paare waren schon immer ein Teil der Gesellschaft. Aber waren immer Einzelfälle" ist schlichtweg unlogisch. Niemand behauptet, dass es jemals Gesellschaften gegeben hat oder geben wird, in welchen die Menschen ausschliesslich gleichgeschlechtlich lieben. Aber Menschen sind unterschiedlich und Homosexualität kam schon immer vor. Nur weil weltweit z.B. nur ca. rund 8% der Menschen blaue Augen haben, werden diese je auch nicht anders behandelt als andere. Dennoch sind es (aufgrund der beschränkten Farben) eher Einzelfälle.

Und der Absatz "Auch wenn wir annehmen, dass angeblich 10% der Menschen die Neigung haben (Grossteils es aber nicht ausleben) dürfte es sich auch bei den Menschen immer noch um Einzelfälle handeln. Die heute "Sichtbare" Zunahme, dürfte sich aber nicht auf der tatsächlichen Zunahme basieren, sondern auf der Tatsache, dass man sich heute damit befasst." ist absolut kein Argument, die von Ihnen eben erwähnten 10% der Menschen anders zu behandeln als der Rest. Auch habe ich nie etwas von einer Zunahme behauptet; diese wird ja lediglich von ein paar Menschen befürchtet, welche dem Irrglauben erlegen sind, man könne die sexuelle Orientierung selbst wählen.
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November 2016 Kommentar zu
Der beste Schutz der Ehe ist ihre Öffnung
Herr Schweizer. Warum wollen Sie unbedingt einen anderen Begriff? Wo liegt der Vorteil bei einer irrelevanten Separierung? Und nein, Homosexualität ist kein "neues Phänomen". Zu allen Zeiten und in allen Teilen der Welt hat es mehr als nur die Partnerschaften zwischen Mann und Frau gegeben. Weder die Unterdrückung, noch die Verfolgung oder die Diskriminierung Bi- und Homosexueller haben je etwas daran geändert. Gleichgeschlechtliche​ Paare waren schon immer ein natürlicher Teil der Gesellschaft. Nehmen Sie sich eine beliebige Zeitepoche und studieren sie in diesem Kontext das Vorkommen von Homosexualität.
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November 2016 Kommentar zu
Der beste Schutz der Ehe ist ihre Öffnung
Herr Schweizer.

Warum wollen Sie gleichgeschlechtliche​n Paaren nicht auch die Ehe erlauben? Warum soll es unbedingt eine andere Bezeichnung für etwas geben, das weder im Kern ander ist noch dem Grundgedanken der Ehe widerspricht? Der einzige von uns beiden, der eine Bezeichnung anpassen will, sind Sie. Warum soll es die "eingetragene Partnerschaft" ausschliesslich für homosexuelle Paare und die Ehe ausschliesslich für heterosexuelle Paare brauchen, wenn beide Formen beiden offen stehen können?

Wenn ich Ihren Satz "Sie werden mir vermutlich kein Wort erklären können, das man einfach angepasst und verändert hat, damit die Veränderung in der Verhaltensform der Menschen neu darin Platz hat." richtig verstanden habe, dann kann ich Ihnen als Beispiel das Stimm- und Wahlrecht nennen. Dieses wurde auch für die Frauen geöffnet und heisst heute immer noch gleich. Aber nur schon auf die Ehe bezogen: Früher durften Menschen mit unterschiedlicher Religion nicht heiraten, heute dürfen sie es und die Ehe gibt es noch immer. Früher durften Menschen mit unterschiedlicher Hautfarbe/Ethnie nicht heiraten, heute dürfen sie es und die Ehe gibt es noch immer. Also wovor haben Sie Angst, wenn nun auch gleichgeschlechtliche​ Paare heiraten dürfen? Die Ehe hat sich schon immer gewandelt.

Wenn ich Ihren Satz "Meines Wissens ist es nur der Mensch, welcher glaubt eine Verbindung (Gleichgeschlechtlich​​) eingehen zu müssen." lese, hoffe ich, Sie falsch verstanden zu haben. Homosexualität ist keine freie Entscheidung. Das widerspricht dem Empfinden und der Erfahrung von Millionen Menschen auf der ganzen Welt. Allein in der Schweiz leben etwa eine halbe Million Menschen, welche gleichgeschlechtlich lieben. Zu allen Zeiten und in allen Teilen der Welt hat es mehr als nur die Partnerschaften zwischen Mann und Frau gegeben. Weder die Unterdrückung, noch die Verfolgung oder die Diskriminierung Bi- und Homosexueller haben je etwas daran geändert. Gleichgeschlechtliche​ Paare waren schon immer ein natürlicher Teil der Gesellschaft.

Frau​en und Männern die gleichen Rechte zu gewähren, was Sie als "Frauchen und Männchen immer gleicher werden" bezeichnen, sollte doch selbstverständlich sein. Oder warum sollte ein Geschlecht rechtlich schlechter gestellt sein als das andere? Das gleiche bei Partnerschaften: Warum sollen homosexuelle Paare nicht die gleichen Rechte wie heterosexuelle Paare haben, wenn sich beide Formen (bis auf das Geschlecht der Menschen) nicht unterscheiden?

Wel​che seltsamen Fantasien Sie mit Sätzen wie "Vermutlich in der Hoffnung, dass irgewann Menschen mit beiden Geschlechtsteilen auf die Welt kommen um dann angeblich frei wählen zu können, was man gerne hätte. Im Glauben es sei Sozial und Frei." haben möchte ich eigentlich gar nicht wissen. Auf jeden Fall ist lediglich eine solche Aussage grotesk.

Ihr "Gleich machen wollen, damit man frei wählen kann"-Argument zieht leider absolut nicht. Die sexuelle Orientierung ist nicht frei wählbar. Oder wann haben Sie sich für Ihre sexuelle Orientierung entschieden? Dass man dann aber den Partnerschaften die gleichen Rechte gewährt, weil eine unterschiedliche Behandlung das widernatürliche ist, ist selbstverständlich.

Wenn Sie behaupten, eine Partnerschaft von Mann und Frau sei nicht zu vergleichen mit einer Partnerschaft von zwei Personen mit gleichem Geschlecht, dann enthüllt dies ein sehr oberflächliches Verständnis von Partnerschaft. In Wirklichkeit gleichen sie sich in allem, worauf es im Kern ankommt: Gegenseitiges Vertrauen, Verantwortung füreinander und häufig der Wunsch, gemeinsam eine Familie zu gründen. Die Partnerschaften sind im Alltag nicht ungleich, sie werden erst durch Gesetze ungleich gemacht.

Ihre Aussage "Wenigstens z.g.Glück ist die Tierwelt noch von diesem unnormalen und nicht natürlichen Dummverhalten verschont." hat zwar nichts mit Partnerschaften von Menschen zu tun, insbesondere weil Tiere auch weder Religion noch Gesetze kennen und folglich keine Ehe haben. Aber angesichts von 1'500 Tierarten, bei welchen Homosexualität nachgewiesen wurden, scheint mir diese Aussage auch falsch zu sein.
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November 2016 Kommentar zu
Der beste Schutz der Ehe ist ihre Öffnung
Herr Hottinger,

1. Den "Schutz der Ehe" fordert die EDU. Aber zu Ihrer Aussage: Inwiefern ist ein "Schutz" gewährleistet, weil man eine klare Definition der Ehe hat? Wie schützt eine solche und vor was schützt sei? Vor Bedeutungsverlust wird sie auf jeden Fall nur geschützt, wenn sie allen Paaren, welche diese eingehen wollen, offen steht.

2. Warum soll ihrer Meinung nach hetero- und homosexuelle Liebe getrennt werden? Im Kern geht es um die gleichen Werte: tiefe Zuneigung zueinander, gegenseitige Treue und Beistand auch in schwierigen Zeiten. Das Argument "Diese Handhabung besteht seit Jahrtausenden" ist schlichtweg falsch. Zu allen Zeiten und in allen Teilen der Welt hat es mehr als nur die Partnerschaften zwischen Mann und Frau gegeben. Weder die Unterdrückung, noch die Verfolgung oder die Diskriminierung Bi- und Homosexueller haben je etwas daran geändert. Gleichgeschlechtliche​ Paare waren schon immer ein natürlicher Teil der Gesellschaft und in diversen Kulturen auch akzeptiert. Und dass sich eine Gesellschaft weiterentwickelt, ist nichts als normal. Auch die Unterdrückung der Frauen war in vielen Kulturen über Jahrhunderte normal. Dies ist aber kein Grund, dass sie heute nicht auch die gleichen Rechte und Pflichten haben wie die Männer.

3. Das Geschlecht der Liebenden ist irrelevant. Das, worauf es im Kern ankommt, wird gleichermassen auch in gleichgeschlechtliche​n Partnerschaften gelebt: tiefe Zuneigung zueinander, gegenseitige Treue und Beistand auch in schwierigen Zeiten. Diese Werte sollten für alle rechtlich abgesichert werden, die sich zu ihnen bekennen – nicht nur für ausgewählte Paare. Siehe auch unter https://gemeinsamweit​er-zh.ch/argumente/fa​ktencheck/ : "Die Initiative behauptet, eine Partnerschaft von Mann und Frau sei nicht zu vergleichen mit einer Partnerschaft von zwei Personen mit gleichem Geschlecht. Das enthüllt ein sehr oberflächliches Verständnis von Partnerschaft. In Wirklichkeit gleichen sie sich in allem, worauf es im Kern ankommt: Gegenseitiges Vertrauen, Verantwortung füreinander und häufig der Wunsch, gemeinsam eine Familie zu gründen. Die Partnerschaften sind im Alltag nicht ungleich, sie werden erst durch Gesetze ungleich gemacht."

4. Es ätzt Sie an, dass alle Menschen auf ihre Grundrechte Anspruch erheben wollen? Es ätzt Sie an, dass gleichgeschlechtlich Liebende nicht zufrieden sind, dass sich Homophobie meistens nur nur im Gesetz, verbal und psychisch äussert? Meines Erachtens schockierend, dass man so wenig Respekt vor Menschen haben kann. Warum sollen gleichgeschlechtliche​ Paare nicht genau so wie gegengeschlechtliche Paare in der Öffentlichkeit ihre Liebe zeigen dürfen? Auch das Adoptionsrecht scheinen Sie leider nicht zu verstehen - es geht gerade bei der kürzlich angenommenen Stiefkindadoption darum, dass Kinder, welche bereits bei gleichgeschlechtliche​n Paaren aufwachsen, endlich rechtlich abgesichert werden. Dies den Kindern zu verweigern, ist nichts als die Missachtung der Rechte dieser Kinder. Und ob ein Kind bei gegen- oder gleichgeschlechtliche​n Paaren aufwachsen, spielt ja, wie Sie sicher bereits den veröffentlichten Studien entnommen haben, für das Wohlergehen der Kinder absolut keine Rolle. Dass beim SRF einige Homosexuelle arbeiten, spielt ebenfalls keine Rolle. Ihnen aber einen solchen Job zu verweigern, nur weil dies ihre sexuelle Orientierung ist, wäre aber unnötigter als sonst etwas - denn bei einem Job geht es immernoch um die Qualifikation. Auch ist eine sexuelle Orientierung nie "erstrebenswert" (auch nicht die heterosexuelle), weil sie naturgegeben ist. Und dass es eine einzelne Person gab, welche gegenüber Ihnen vielleicht einmal eine (für mich nicht nachvollziehbare) Äusserung machte, sagt noch lange nicht, dass dies die Ansicht aller ist. Es geht bei der Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche​ Paare nicht darum, im Gegenzug heterosexuellen Paaren die Ehe zu verbieten. Im Gegenteil. Es geht darum, endlich gleich zu behandeln was im Kern gleich ist. Weil Homosexualität ebenso wie Heterosexualität natürlich ist.
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November 2016 Kommentar zu
Der beste Schutz der Ehe ist ihre Öffnung
Naja, diese Ansicht ist kein Argument die Ehe gewissen Paaren zu verbieten... und im 21. Jahrhundert ist es ja auch in heterosexuellen Beziehungen nicht mehr immer so, dass unbedingt der Mann der Alleinverdiener ist.
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November 2016 Kommentar zu
Schutz der natürlichen Ehe
Herr Schweizer.

1. Homosexualität wurde bereits bei über 1'500 Tierarten beobachtet. Von Einzelfällen zu reden, ist paradox. Dass Homosexualität eine natürliche sexuelle Orientierung ist, sollte doch zwischenzeitlich allgemein bekannt sein.

2. Die Frauen sind schuld, dass Männer weniger abstimmen gehen? Wie wollen sich einen solchen Zusammenhang belegen. Zumindest das BFS schreibt: "Die Beteiligung an den eidgenössischen Volksabstimmungen hat im 20. Jahrhundert stetig abgenommen. [...] Der Abwärtstrend hat sich jedoch zu Beginn des 21. Jahrhunderts nicht fortgesetzt. Die durchschnittliche Stimmbeteiligung ist sogar wieder leicht angestiegen." - und dies sogar ohne dass man den Frauen das Stimmrecht entzogen hat ;-)
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November 2016 Kommentar zu
Schutz der natürlichen Ehe
Der wahre Angriff auf die Ehe ist die Initiative mit dem trügerischen Titel «Schutz der Ehe».

Wie will man ein Grundrecht stärken, wenn man ein Verbot in die Verfassung schreibt? Wie soll die Ehe geschützt werden, wenn Paare von diesem Grundrecht ausgeschlossen werden, welche heiraten wollen? Deshalb NEIN zum Angriff auf die Ehe: https://www.schutzder​ehe.ch/

Die EDU-Initiative ist unsinnig (da sie eine schweizweite Öffnung der Ehe nicht verhindert) und schwächt die Ehe anstatt sie zu stärken. Hier ein paar weitere Argumente, wie die Ehe wirklich gestärkt wird: https://gemeinsamweit​er-zh.ch/argumente/ku​rzargumentarium/

W​as die tra­di­tio­nelle Hoch­zeit in der Kir­che angeht ist Sache von ebendieser. kath.ch schreibt korrekt: «Kirchliche Lehre gehört nicht in die Verfassung» (https://www.kath.ch/​newsd/zuercher-stimme​n-ueber-schutz-der-eh​e-ab/).
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