Lexikon: Inländervorrang

Der Inländervorrang ist eine gesetzliche Regelung, welche verlangt, dass Ausländer aus Nicht-EU/EFTA-Staaten in der Schweiz nur dann eine Arbeitsbewilligung erhalten, wenn für die Arbeitsstelle kein Schweizer oder keine Person aus dem EU/EFTA-Raum gefunden werden kann. Das heisst, dass Personen aus der Schweiz und der EU/EFTA-Staaten Vorrang haben.

Durch das bilaterale Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU werden Personen aus dem EU/EFTA-Raum gleich wie Schweizer behandelt. Damit konnte das Prinzip des Inländervorrangs stark eingeschränkt werden.

Für die neueren EU-Staaten galt bis 2011 noch eine Übergangsfrist, während deren die Schweizer gegenüber Personen aus den neueren EU-Staaten noch Vorrang hatten.

 

Weblinks / Quellen
Keine gefunden.
Lexikoneintrag bewerten

Bitte bewerten Sie diesen Lexikoneintrag, damit wir das Lexikon gezielt weiter verbessern können. Gerne nehmen wir auch Ihre Änderungsvorschläge oder Kritik entgegen:

Bewertung:  
 
   

Kommentar / Änderungsvorschlag:* (*optional)

 
 

Vimentis finanziert sich durch die Spenden privater Gönner.
Sie können dieses Glossar/Lexikon kostenlos in Ihre eigene Webseite einbauen! Mehr Infos

Artikel wurde am 30.12.2011 aktualisiert


Vimentis Publikationen zum Thema
Keine gefunden.
Die aktuellesten Publikationen finden Sie hier