Ernst Jacob

Ernst Jacob
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Wohnort: Moeriken
Beruf: Pensionär, Rethoriker, Advocatus Diaboli
Jahrgang: 1946

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Der arme Herr Portmann vor den Freisinnigen ....
er wirkte fast wei­ner­lich, ver­gan­gene Woche im Tele Zueri Talk, als er sei­nen Tischnach­barn, und wahr­schein­lich auch den TV-­Kon­su­ment|in­ne​​&
Die Alten im Land, die vergessene Generation ...
Es ist jetzt so un­ge­fähr zwei Jahre her, als ich zum ers­ten Mal einen freund­li­chen Brief vom Amt er­hielt, mit der Auf­for­de­rung, mich neu TÜ­Ven zu las­sen, falls ich noch Lust dar­auf hät­te,

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Dafür setze ich mich ein

Für Freiheit, Gleichheit vor dem Gesetz, staatliche Unabhängigkeit, und Erziehung zur Selbstverantwortung.



Das habe ich erreicht

... nach jahrzehntelangem Bemühen, gelegentlich im hohen Sinus-Bereich, ist es mit gelungen, ich schaffte es, grad knapp auf meine Pensionierung hin, meinen Traumberuf zu finden. Als 'Boss' einer eher 'exotischen Art' von Grotto, zusammen mit der Frau, die mich seit 40+ Jahren schon ehelich begleitet. Zwar nicht, wie mal erträumt, im schönen Tessin, aber trotzdem, und immerhin...



Meine politischen Ämter und Engagements




Hobbies / Interessen

Altiv-Mitglied des Clubs der alten Säcke.



Meine neusten Kommentare

Vor 3 Stunden Kommentar zu
Was Jesu Wunder bedeuten
> Würde Jesus im HEUTE leben, würde er die Betrügereien der Politik im Zusammenhang mit dem Geldsystem beseitigen!

OOPS, hier liegt offenbar ein grosser Irrtum vor, Jesus predigte nämlich das genaue Gegenteil. Er nahm es ja sogar auf sich, für seine Ueberzeugung, und für das Gute im Menschen, gewaltlos und ohne Widerstand zu sterben.

Einen Zustand zu akzeptieren, ohne aufzubegehren, das war sein Motto, die linke Backe hinzuhalten, wenn's auf die Rechte eins gibt, war sein Credo.

Aber Tatsache ist, und bleibt auch, dass es Jesus offenbar dann auch im Himmel nicht gelang, seinen Vater davon zu überzeugen, der Menschheit das Paradies zurückzugeben. Auch wenn er doch mit seinem eigenen Tod für die Erbschuld bezahlen wollte, mit welcher sein Vater die Menschheit für ihr Verhalten und Sein auf ewig bestrafte.

Es wäre vielleicht wirklich besser gewesen, wenn es nie ein altes Testament gegeben hätte. Und bis heute streitet man sich ja darüber, was alles noch irgendwie und irgendwo geschrieben wurde, aber dann trotzdem nie publiziert. Und man vergisst auch sehr gern, wieviele Leute über viele Jahrhunderte davon profitierten, dass die christliche Kirche ihre Gläubigen so fest im Griff hatten. Bis dato, man höre und lese nur, was so Alles im Zusammenhang mit dem Bischofsjob in Chur zusammenhängt, grad gestern Abend kam im Radio eine Sendung darüber.

Es geht auch in den Kirchen um Macht, Einfluss, und Geld. Es sind alles erdliche Vereine, und auch geführt von Menschen, für Welche ein Gott in Wirklichkeit vielleicht nicht einmal eine Rolle spielt. Wie anders wäre es sonst möglich, was in den Kirchen in den vergangenen Jahrhunderten so alles abging, und nie auch nur ein einzelner Gott irgendwo eingegriffen hätte...

Und käme ein ein Jesus morgen irgendwo auf die Welt, wäre er wohl nur noch Einer der Vielen, die von sich behaupten, mit einem real existierenden Gott etwas zu tun zu haben. Dabei liegt doch genau hier der elementare Unterschied, es ist nur ein Glaube, den wir zu glauben haben, und mit erdlicher Wirklichkeit hat sowas nur zu tun, und könnte nur auch funktionieren, wenn dieser Glaube mit staatlichen Gesetzen und Gewalt dann auch durchgesetzt wird.

Es hat ja, mehr oder weniger zumindest, Jahrhunderte lang so funktioniert. Und die Mächtigen und Reichen waren auch immer Teil davon, denn ohne sie wäre es ja auch nicht durchzusetzen möglich gewesen.

Ich bin daher nicht mehr so sicher, welcher Gott wohl der wirklich Richtige sei. Zumindest nicht unter den realen Bedingungen, unter welchen wir leben. Als Büsser tauge ich ja eher nicht, und schon gar nicht, um für etwas zu büssen, was ich dem zu verdanken habe, der die Menschheit schuf. Hätte er sich nämlich nämlich nocht vertan, mit der Programmierung, wäre das Ganze ja auch gar nie passiert. Und zumindest nicht derart schlecht.

Aber dafür auch noch büssen zu müssen, auf immer und ewig, und um Gnade und Erbarmen zu winseln, ist doch wirklich mehr, als man von einem gnädigen und väterlichen Gott erwarten können sollte. Zumindest die wirklich GUTEN Menschen, denn die verdienen es doch wirklich nicht. Und wäre wohl Jesus nicht am Kreuz gestorben, sondern einfach wie andere Leute, wer weiss, was denn aus dem modernen christlichen Glauben geworden wäre. Es gälten ja auch immer noch die 10 Gebote, und Anderes mehr, was mit der sogenannt 'modernen' Zeit sowieso länger schon gar nicht mehr vereinbar ist.

Deshalb ja auch das Puff mit dem Bischofssitz von Chur. Wer auch immer ihn übernimmt, auch er wird an der Realität letztlich scheitern. Schon Derer wegen, die den Glauben so umschreiben möchten, dass Alles, was Gott ja offenbar verboten hatte, dann endlich so umgeschrieben wird, dass es auch möglichst Allen wieder passt.

Daher, Auge um Auge, Zahn um Zahn, war mir irgendwie immer schon viel sympathischer, irgendwie. Es entspricht ja auch viel eher den menschlichen Realitäten, und verspricht uns nicht eine Welt, die die Guten sowieso erst geniessen dürfen, wenn sie tot sind. Mit Ausnahme der Reichen und Mächtigen vielleicht, aber für die galten ja sowieso immer schon andere Regeln und Gesetze.

Glaube mag zwar gut sein, aber Wissen ist Macht. Das war immer schon so, und wird auch immer so bleiben. Und Jesus lehrte uns, es so zu akzeptieren, aber sicher nicht, es zu bekämpfen. So viel sollte man mindestens davon verstehen, wenn man schon von Jesus als Vorbild spricht.

Glaube ich wenigstens ....
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Vor 5 Tagen Kommentar zu
Die Kathedrale Notre-Dame in Paris steht in Flammen.
> Das hat nichts zu tun mit den Gelbwestendemos oder der angeblichen Tatsache, dass die "christlich abendländische Kultur" "den Bach runter" geht.

Offenbar nicht, denn plötzlich wurde alle sofort wieder zu Christen, und ein Wehgeschrei ging um die Welt, als ob die Kirche voller Menschen gewesen wäre, die dabei elendiglich verbrannten.

Immerhin, ein 60-facher Milliardär hat hundert Millionen versprochen, und kommt so dafür sicher auch einmal in den Himmel. Und die Menge freut sich auch darüber, dass es so spendable Menschen gibt. Auch wenn 100 MIllionen für den Milliardär eigentlich nur soviel ist, wie 100 Stutz für jemanden mit einem Vermögen von 60'000 Stutz. Und zudem natürlich auch noch steuerabzufähig, was die Sache noch etwas süsser macht.

Aber ich hatte eigentlich ja auch sonst nie so richtig Freude an alten Gemäuern. Und ich frage mich bis heute, wieso man Millionen in Schlösser und Burgen stecken kann, die ja Jahrhunderte lang nur dazu dienten, damit sich die Einen vor den Anderen schützen konnten, sie ausrauben, und verknechten. Es widerspricht völlig meinem urdemkratisch/freihei​tlichen Denkvermögen, aber ich bin mir auch bewusst, mit meiner Einstellung doch eher aussen vor zu stehen.

Und auch die Kirchen, auch in diesem Bereich habe ich doch eigentlich wenig gute Gründe, solche 'Gebilde' noch in einen Zusammenhang mit einem wirklichen Gott erkennen zu können. Es wäre denn, ich würde einfach akzeptieren, dass der Mensch halt von Natur aus schwach ist, und Gott ihm schon verzeihen wird, wenn er es an der Himmelspforte einmal ganz ehrlich bereut.

Wir sind es uns ja bereits gewohnt, dass überall nur noch gelogen, betrogen, und beschissen wird. Und es gehört ja auch zum guten Ton, wo's geht, ein wenig mit zu bescheissen, und sich, nach aussen hin zumindest, so darzustellen, dass man den grad gängigen Trends entspricht.

Und selbst die Frauen bleiben davor nicht verschont. Wenn auch bescheissen und übermalen ja immer schon auch ein typisch weibliches Attribut war. Im Gegensatz zu den Vögelinnen, wo's ja schon reicht, Vogel-in zu sein. Aber im Gegensatz zu den Vögel-Innen hat offenbar ein guter Teil der femininen Menschheit es bis heute noch nicht geschafft, damit fertig zu werden, dass die Schaltzentrale für Lust halt leider auch im Bereich der Entsorgungsanlage liegt.

Grad kürzlich kam ein Film darüber, und man sah Frauen, die Ihre Hand auf ihre (bekleidete) Schamgegend hielten, in Meditation, und wohl auch, um herauszufinden, wie sich sowas anfühlt. Ich habe geglaubt, ich spinne, aber offenbar existiert das Phänomen tatsächlich, und immer mehr seien auch davon betroffen. Kein Wunder, dass wir auch politisch nicht mehr weiterkommen, denn ein Teil dieser Frauen sitzt mit Sicherheit auch in den Parlamenten dieses Landes. Und überall sonst wahrscheinlich auch.

Die Frauen sprachen sogar von einem RECHT AUF LUST, als ob es je ein (männliches) Verbot dagegen gegeben hätte. Zumindest nicht in der neueren Zeit. Aber wahrscheinlich sind ja auch wieder nur die Männer schuld, denn sonst würden wohl viele Frauen gar nie merken, wozu man die weibliche Schamgegend auch sonst noch so brauchen könnte. Aber Jede von Denen bezeichnet sich selber als völlig normal, und tut so, als hätte sie auch eine gute Ahnung, wie Menschen funktionieren, für die der Unterleib für mehr als nur der Entsorgung von Reststoffen dient.

Und das, 50 Jahre nach der (sexuellen) Revolution. Da hat mir die Lady mit dem Schawinski im Gespräch viel besser gefallen. Auch sie war ja wirklich zum Anbeissen attraktiv, und erst noch hoch intelligent. Also nichts von Dem, was man im Volksmund so allgemein von Nutten hält. Und natürlich waren auch einige Frauen sicher entsetzt darüber, wie offen und gradheraus sie sprach, als sie dem Roger erklärte, wie es im realen Leben halt so läuft, mit den Männern, und den Frauen dieser Welt.

Aber ob die christlich abendländische Kultur den Bach runter geht oder nicht, hängt halt wirklich von den Realitäten an. Und auch wenn die meisten Kirchen nicht in Flammen untergehen werden, werden viele davon in 100 Jahren wohl auch sonst nicht mehr dem Zweck dienen, den sie heute noch ausüben. Wir entfernen uns immer weiter von Allem, was eigentlich in der Bibel steht, und nennen es dann einfach Toleranz. Aber in anderen Religionen ist das nicht der Fall, es zeichnet sich eher das genaue Gegenteil ab.

Genau wie das mit dem Unterleib, auch er wird in relativ wenigen Jahren ersetzbar sein, mit Maschinen, die erst noch viel besser auf männliche Bedürfnisse eingehen können, als ein Grossteil der real existierenden Frauen dazu imstande wäre. Und sobald man Frauen nicht mehr fast zwingend braucht, verlieren viele davon halt auch ihren Wert. Einen Wert, den sie ja eigentlich hätten, wüssten sie nur wenigstens, wie damit umzugehen, anstatt sich darüber nur aufzuregen, dass es nicht immer nur nach Rosen riecht.
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Vor 11 Tagen Kommentar zu
Heiratsstrafe:Nicht die erste Fehlinformation des Bundesrats
> Da liegt es nun beim Bürger diese Propagandas zu durchschauen und entsprechend abzustimmen.

Wie denn entsprechend ? Und Wen ? Ich kann ja nur zwischen Tollwut und Pest wählen, eine andere Chance bleibt mir ja gar nicht.

Die reine Vernunft aber ist doch längst schon auf der Strecke geblieben. Und es geht ja auch gar nicht um Vernunft, oder dann doch höchstens die Art Vernunft, möglichst an Bestehendem nichts zu verändern, solange es Einem selber betrifft.

Schweize​r Politiker|innen sind in keinster Art unterschiedlich von anderen Menschen. Die, die selber keinen Sex (mehr) haben, möchten ihn am Liebsten dann auch allen anderen verbieten. Und vor Allem Denen, die dafür auch noch zahlen.

Oder dann die schwedische Dame, die bezahlten Sex mit Menschenhandel betitelte, und massgeblich dafür mitsorgte, dass der Sex jetzt in den umliegenden Ländern jetzt umsomehr boomt. Und wohl nur, weil halt auch sie wohl eher nicht zu den Begehrteren zählte, oder gar aus ethischen Gründen es als etwas eher Teuflisches ansieht. Und das löste ja dann auch den unbezähmbaren Drang aus, den bezahlten Sex in Schweden zu illegalisieren. Aber nur für Männer, die Tiere ...

So blöd kann man werden, und sein, in einem Land. je nach dem, welchen Fanatikern man glaubt, und in welcher Beziehung man persönlich zu einem 'menschlichen' Thema steht, welches halt unser ganzes Leben prägt, ob wir es uns eingestehen wollen, oder dann halt nicht.

Oder das mit dem legalen und illegalen Drogen, auch das ist doch wirklich nur Theater. Man sollte sowieso viel besser von potenziell gefährlicheren und ungefährlichern Drogen sprechen, wenn man überhaupt erst darüber spricht.

Dass aber mit Begründungen von Verboten, die sich in der Realität ganz anders darstellen, längerfristig doch nur die eigene Glaubwürdigkeit sinkt, hat in den vergangenen 50 Jahren noch fast niemand gemerkt.

Der Schroter, der einem das Gras wegnimmt, verkommt so ganz automatisch zum natürlichen Feind. Und die Statistik belegt klar und deutlich, welcher Agression und Anfeindung heutige Ordnungskräfte ausgesetzt sind.

Ob also rechts, oder links, Rettung ist trotzdem nicht in Sicht. Es existieren ja auf beiden Seiten keine Köpfe, die nicht weltanschaulich vorbelastet sind. Und in der sogenannten Mitte sowieso nicht, und die Freisinnigen kann man schon deshalb nicht mehr wählen, weil die ja schon jetzt nur noch von Europa träumen.

Ich wähle deshalb wahrscheinlich wieder nur mich selbst. Da rangiere ich wenigstens unter 'ferner liefen', und muss mir auch nachher keine Vorwürfe machen, die Falschen mitgewählt zu haben.

Aendern lässt sich das System ja trotzdem nicht, höchstens, mehr oder weniger anzupassen an die vor uns stehenden allgemeinen Veränderungen, auf welche wir sowieso nur noch minimalsten Einfluss haben werden, wenn überhaupt.

Und es stellt ja wirklich die Frage, ob unser föderales System, in einer sehr schnell gewordenen Zeit, überhaupt noch reaktionsfähig genug ist, um sich den Herausforderungen der Moderne stellen zu können. Vor Allem auch mit Politier|innen, die schon der Natur wegen am Liebsten erst einmal einen generellen Stop verkünden würden. Oder zumindest einen Umbau, von welchem man heute noch nicht einmal weiss, wie er zu realisieren wäre, und wer dafür finanziell denn aufkommen soll ... oder besser, noch kann.

Oder vielleicht bleibe ich zu Hause, und gehe gar nicht stimmen. Zur Mehrheit gehöre ich ja sowieso nicht, und immer nur zu verlieren, macht ja auch keinen Spass. Und so kann ich dann über Alle lästern, ohne mich auch noch mitschuldig fühlen zu müssen.

Ich hab's ja nicht so gewollt.
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Vor 12 Tagen Kommentar zu
EGMR-Strassburg/Schwe​​iz; Keine Wegweisung für Vergewaltiger
Stossend ?
Ist es nicht, es belegt nur einmal mehr, wie wenig souverän unser Land doch eigentlich noch ist.
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Vor 14 Tagen Kommentar zu
Tessin: Der politisch reifste Kanton der Schweiz
> Frei sein,wie die Väter waren??..gibt es nicht..!!

Kommt drauf an, Freiheit definiert sich immer auch am IST Zustand, und schon bei den amerikanischen Afro-Sklaven zeigten sich nach der Abschaffung damals auch Viele bekümmert darüber, plötzlich alles selber entscheiden zu müssen. Und viele nehmen sich auch die Freiheit, auf mehr Bildung zu verzichten, denn wie weniger man selber wirklich kann, desto mehr hilft einem der Staat. Und wer könnte denn einer weinenden Schönheit widerstehen, Mann oder Frau, die aus lauter Gütmütigkeit und Hingabe doch eigentlich immer nur Bösen und Schlechten ausgenützt wurde. Ich kenne da Einige, und die erzählen sogar auch noch davon.

Und ich wundere mich manchmal wirklich darüber, wie einfach es scheint, wenn man es richtig macht. Auch wenn man, mit wenig Aufwand, trotzdem zu einigen Riesen im Monat kommt, aber das natürlich auch nur, wenn es dafür an Gutmütigkeit und Hingabe dann auch nicht fehlt.

Und der Trend setzt sich ununterbrochen fort. Man spricht über Dinge, und von Dingen, von Denen man selber vielleicht keine Ahnung hat, und macht sich eine Meinung, eher noch basierend darauf, wer weissere Zähne, eine gepflegteres Aussehen, und im Ton angenehmer erscheint.

Was ist also Freiheit ? Doch höchstens noch, sich darüber frei entscheiden zu können, auch etwas Illegales zu tun, sei es mit dem Auto, oder mit Tabletten und Pulvern, an welchen die Basler Chemie nichts verdient. Aber sonst hört doch die Freiheit für die Meisten auf, wenn der Kredit erschöpft ist, und der Geldbeutel dazu auch noch leer.

Und sonst ist ja alles längst schon reguliert. Bei uns zumindest, soweit ich dies erkennen kann.
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Vor 14 Tagen Kommentar zu
Tessin: Der politisch reifste Kanton der Schweiz
> dieses grüne politische "Polit-Theater" findet nur dort statt,wo es den Menschen noch zu gut geht...

Wobei man natürlich nie unterschätzen sollte, was das 'Polit-Theater' an zusätzlichen gutdotierten und möglichst krisensicheren Jobs beim Staat und der Verwaltung bringt. Und um das geht es den linken Bewegungen doch in allererster Linie, auch wenn man so tut, als ginge es ja nur um das Ueberleben der Menschheit. So blöd sind ja die Leute nicht, und von etwas muss man ja schliesslich leben.
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Vor 16 Tagen Kommentar zu
AHV/Steuervorlage: Die Abschaffung der direkten Demokratie
> Ganzheit​liches Denken ist doch demokratisch?

Wäre​ es, Herr Bender, aber auch zum ganzheitlichen Denken muss man geboren sein. Und Sie haben bislang, soweit ich dies erkennen kann, eigentlich immer nur ein einziges Thema geschrieben, und dabei völlig ignoriert, dass Ihre Formel zur Rettung der Menschheit in keinem einzigen Land dieser Welt auf Funktion getestet wurde. Oder dann, zumindest nicht funktionierte, weil man überall, wo alternative Umverteilungs-Versuch​e ausprobiert wurden, den Faktor MENSCH nicht in die Berechnungen einbezug.

Aber auch Sie selber, und alle Anderen vermeintlich Betrogenen, vergessen dabei einfach, dass man selber ja ganz anders darüber denken würde, wäre man in einer anderen Umgebung aufgewachsen. Und aus der vermeintlichen Verlierer-Perspektive​ ist es halt einfach, Bestehendes zu kritisieren, und mit irgendwelchen obskuren Ideen zu versuchen, zumindest den Teil Derer, die sich vielleicht auch als Verlierer sehen, für sich selber zu gewinnen.
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Nur, mit Verlierern macht man keine Revolution, und gewinnt auch keine Kriege. Vor Allem nicht, wenn es einer Mehrheit, die mit einem System gut zuranke kommen, höchstens als infantile Spinnerei erscheint, Bestehendes nur deshalb zu ändern, um es Denen recht zu machen, die ja auch sonst in ihrem Leben eher weniger als nachahmenswürdige Erfolgsmaschinen in Erscheinung treten.

China beweist ja genau das Gegenteil, indem man es Jedermann und Jederfrau erlaubte, durch eigenen Einsatz zu Geld und persönlichem Reichtum zu kommen. Und allein dieses Recht hat China in vergleichsweise sehr wenigen Jahren zu einem führenden Player gemacht, nach jahrzehntelangen untauglichen Versuchen, es auf eine andere Art zu vollbringen.
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Ab​er, ganz ehrlich gesagt, ich fühle zwar mit Ihnen, und ich selber hätte ja auch allen Grund dazu, die bestehenden Gegebenheiten zu kritisieren. Aber wir sind halt so geboren, und programmiert, um erstmal für uns selber zu schauen, und das Beste aus dem rauszuholen, was uns alles an Optionen, und auch Können und Glück, zur Verfügung steht.

Auch wenn wir, in einem Land, wo für alles Versicherungen und Kassen existieren, vielleicht wirklich schon etwas fern der gelebten Realitäten der wirklichen Welt leben. Ich erinne mich an den Satz eines Schweizers und Repräsentanten einer bekannten Uhrenfirma in Kanada, als Kanada-Immigrant im Flieger nach Montreal, der mir den Ratschlag mitgab:

Es hat Dir Keiner gesagt, Du sollest nach Kanada zu kommen. Es hat aber auch Keiner gesagt, es nicht zu tun. Es liegt allein nur an Dir. Erwarte also Nichts, was Du selber nicht auch zu geben Willens und in der Lage bist.
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Aber zugegeben, so schlimm war es nicht. Im Gegenteil, ich stiess auf (sogar nächtens) offene Türen, und Menschen, die mir alle wohlgesinnt waren. Insbesondere natürlich auch, weil man einen Schweizer sowieso mit etwas verband, was mit Qualität und Zuverlässigkeit einherging. Es war aber auch ein Ansporn für mich, diesem 'vorausgesetzen' Standard dann auch entsprechen zu müssen, denn sonst hätte sich wahrscheinlich bald einmal kein Einziger mehr darum gekümmert, wie es mir geht.

Umso grösser war der Unterschied natürlich, irgendwann wieder nach Hause zu kommen, in ein Land, wo das Allermeiste halt ganz anders war, und in grossen Teilen auch bis heute verblieben ist. Der Neid, das Anders, Besser, sein zu wollen, und das wohl angeborene Gefühl von Bevölkerungsteilen, von Anderen sowieso immer nur ausgenützt zu werden, alles Dinge, die mit in Kanada eigentlich gar nie begegnet sind, und mir erst so richtig bewusst wurden, als ich wieder zuhause war, im täglichen Leben und Beruf, und einer Nachkriegsgeneration,​ sie selber in Schulen noch mit Lineal und Kopfnuss zur Räson gebracht wurden, und erst so langsam begriff, dass die Welt sich langsam aus dem Nachkriegssyndrom zu verabschieden begann.
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Und ich hatte sogar das Glück, mich auch noch mit der real und wirklich gelebten Politik und Struktur dieses Landes auseinandersetzen zu dürfen, ohne es zu wollen, und so sehr intim zu erfahren, wie ein solches System funktioniert. Und all das nur, weil ich es mir bereits angewöhnt hatte, Grenzen auszuloten, und nicht bereits 100 Schritt davor schon zu resignieren. Beginnend vom Pöstler, wo ausgerechnet der Katalog, den ich ihm als (frontseitig markiertes) Muster gab, später in meiner Fiche abgebildet war, bis rauf zu Denen, die in diesem Land regierten. Oder dann, zumindest das taten, was im Hintergrund befohlen wurde, rechtens, oder dann halt nicht. Es dauert ja immer Jahre, die man so nützen kann, bis dann ein Gericht einen Bundesrat in seine Schranken verweist. Und wenn man zwischenzeitlich ein Problem selber so gelöst hat, ist der Zweck ja trotzdem damit erfüllt, oder (zukünftige) Feinde weigstens eliminiert.

Sie würden es wohl nicht glauben, und ich hätte es wohl auch nicht, wäre es nicht mir passiert.

Aber da spielt dann halt Alles zusammen, so, dass ein Jeder seinen Teil davon erhält. Zum Regieren, zu Verwalten, und zum Verdienen, und zwar so, das Jeder selber soviel wie möglich davon hat, so lange wie möglich, im Konsens, und im gegenseitigen stillen Kompromiss. Die Politiker|innen selber aber spielen dabei gar keine Rolle, sowenig wie Verwaltungsräte, wenn es um 'tägliche' Geschäft geht. Deshalb können sie ja auch nur erahnen, was hinter der Kulisse so abgeht, dort, wo die Fäden gezogen werden, in einem funktionierenden Systen. Sie, als kleine Teilchen eines Ganzen, um ihre kleine politische Rolle und Funktion darin zu spielen.

Wäre ich aber in Kanada geblieben, anstatt dem Wunsch meiner Eltern nachzukommen, wer weiss, was aus mir geworden wäre. Es war ja fast schon eine Revolution, dass mit den Hippies, wennauch die Gründe, weshalb junge Amerikaner auf die Strassen gingen, ganz Andere waren, als nur der Wunsch, sich nur mit einem Trip gelegentlich in andere Dimensionen zu befördern. Es gind ja um Krieg, Verletzte, und Tote, ohne dass die Jugend auch nur im Ansatz begriff, weshalb so etwas überhaupt geschah. Und man für so etwas kämpfen sollte, oder gar sein eigenes Leben dafür lassen. Ich hatte Freunde, Ami's, die bei uns, grad ennet der US Grenze lebten, und nie mehr über diese Granze zurück gehen konnten, ohne sofort als Deserteure verhaftet und vors Kriegsgericht gestellt zu werden.

Und das war es auch, was die Jugend damals vereinte, mindestens dort, denn in Europa begriffen wohl die Wenigsten, die dann plötzlich auch zu Hippies wurden, um was es in Amerika überhaupt ging. Es war allgmeiner Aufbruch, die neue Welt, mit leicht und lustig, bis heute, wo nur noch der Markt befiehlt, wie man zu sein und scheinen hat, um der modernen Welt zu entsprechen.
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Denn sofort erkannte man natürlich auch das riesige Potential, und ein gewaltiges neues Geschäft. Und die Hippies wurden zur Mode, und die Klamotten verdoppelten sich im Preis, wenn sie auf passend alt und zerrissen gemacht wurden, von Fabrik aus schon. Aber so funktioniert halt der Mensch, er brauchen Vorbilder, Helden, Gewinner, um die Meute aufzugeilen, und so zum Arbeiten anzuregen, damit sie sich dann den Scheiss kaufen können, um dann auch so zu tun, und auszusehen, wie's grad Trend und Mode ist. Und wer nicht mitmacht, hat bereits schon verloren, oder gehört einfach nicht dazu.

Bei uns waren es ja auch nur die studierenden Schriftgelehrten, die damals in ZH auf die Strasse gingen, vereint im Verbund mit Denen, die einfach etwas Action erleben wollten. Und natürlich Denen, die damals schon am Liebsten auf Rechnung Anderer leben wollten. Das Pack ist ja immer auch dabei, wenn's was irgendwo gratis zu fressen gibt.
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Und, von heute aus betrachtet, wurde ein Billionen-Geschäft, mit und aus der Hippie-Zeit. Und zerrissene Jeans sind ja immer noch Mode, und auch die illegale Rauschmittel-Industri​e hat in nicht unerheblichem Masse davon profitiert, zu einem Billionen-Business zu werden, welches bereits ganze Ländereien kontrolliert. Und die Banken natürlich auch, denn irgendwer muss die Kohle auch umtauschen können.

Um nicht von den Nutzen der Industrie zu sprechen, die davon profitieren konnte, modernste Technik zum Finden und erfassen selbst kleinster Elemente aller Art zu entwickeln. Ob reine Vernunft damit im Spiel war, oder nur Geld, spielt dabei aber keine Rolle, solange die Meute manipulierbar ist, insbesondere, wenn es darum geht, Unterschiedlichkeiten​ zu betonen, wie z.B. für Alki's, die sich natürlich so auch automatisch als Privigierte fühlen können, und im Rang obenan, hat man bislang immer noch politische Mehrheiten gefunden, um die reine Vernunft der Masse problemlos ausser Acht lassen zu können. Und so weiter, und so fort ...
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Und solange Systeme so funktionieren, sind Ideen wie die Ihre nur reine Fiktion. Und dazu kommen sie erst noch von einer Seite, die ja weder über echte Macht, noch echtes Kapital verfügt. Daher verstehe ich zwar Ihre Meinung, aber es geht mir trotzdem nur auf den Nerv, immer nur das Gleiche lesen zu müssen, ohne einen Sinn, oder gar einen Zweck dahinter erkennen zu können. Sie sind weder Engels, noch Marx, und werden es auch nicht schaffen, das System gemäss ihren Träumen umzubauen.

Im Gegenteil, das System wird weiter bestehen, und weiter daran arbeiten, wie mit Leuten, die Systeme umbauen möchten, am besten so umzugehen sei, dass sie von selber verstehen, dass es besser wäre, auf den Mund zu sitzen. In China betreibt man es bereits, mit grossem Erfolg, denn Freundlichkeit und Optimismus im Alltagsleben wird mit Punkten belohnt. Und diese Punkte entscheiden dann letztlich darüber, ob mit mit dem Zug, oder nur mit dem Velo, zur Arbeit fahren darf. Und das wird die friedliche Zukunft werden, ob man es heute glaubt, oder dann halt nicht.

Es liegt mir aber fern, sie warnen zu wollen. Aber wenn schon Online, dann doch zumindest, dass man ein Profil hinterlässt, wo nicht alle bestehenden Systeme von Grund auf als untauglich bezeichnet werden (vielleicht mit Ausnahme von Venezuela), nur, weil man selber vielleicht damit nicht klar zu kommen scheint, oder dann das Gefühl hat, selber zuwenig davon zu haben.
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Es wird vlelleicht auf uns selber noch keinen spürbaren Einfluss haben, aber es ist ja bereits heute ein Milliardengeschäft, das mit den personenbezogenen Daten im Netz. Ich bin zwar Einer, der nur davon profitiert, und kenne Google als ältesten und besten Freund aus der Schweiz, und habe ich meine letzte Existenz auschliesslich mit seiner Hilfe aufgebaut, und das erst noch kostenlos dazu.

Deshalb auch meine sinnfrei end-losen Kommentare, ich schreibe nämlich auch gar nicht für Sie, sondern nur deshalb, um meine Geschichte des Lebens für die Nachwelt zu hinterlassen, sollte sie sich je für Vergangenes überhaupt noch interessieren. :-)

Und allein über das Opencart.com Forum bin ich zwischenzeitlich wahrscheinlich gut 10'000 mal verlinkt, denn vielleicht findet ja morgen schon jemand, dass ich noch zu was zu gebrauchen wäre, ausser um nur dumm daher zu labern, und offeriert mir einen Job, der mich aus meiner eher noch physisch erzwungenen CH Standfestigkeit befreien würde. Das wäre wahrscheinlich das Schönste daran, gehen zu können, ohne auf das verzichten zu müssen, was man sich als verwöhnter Schweizer halt gewohnt ist, bis hin zum Notfall 144 und Spital.
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Und zudem, Total Ueberwachung, in China vom Alltag nicht mehr wegzudenken. Und letztlich könnte es uns Alle sogar zu einer guten Gesellschaft machen, einer Gesellschaft, wo jede gute Tag genau so mit Punkten belohnt wird, wie eine Schlechte bestraft, unabhängig vom Status, der Rasse, oder etwas Anderem, was uns vielleicht sonst noch unterscheiden mag.

Ist vielleicht halt nicht mehr ganz so geil, aber würde Ihnen selber vielleicht sogar gefallen, denn Betrügereien gäbe es so wahrscheinlich fast keine mehr. Für die zumindest, die nicht an den Schaltstellen hocken, oder in der Verwaltung am richtigen Patz, und natürlich für die, die befehlen.. Aber das war ja auch immer schon so.

Wir, als Wähler|innen, werden so einfach, Stück für Stück, fressen müssen, was man uns serviert. Um dabei zu bleiben, in irgend einer Form. Die EU ist kein starres Gebilde, und braucht keine politische Legitimation von Bürger|inne|n, um jeweils neue Regeln und Gesetze zu erlassen. Man kann sich damit abfinden, nur, dann muss man damit beginnen, sich mit den zukünftigen Gegebenheiten auseinander zu setzen. So wie dem Lohn für Arbeit, bis rauf in die akademischen Berufe, der Aerzte, und Spitäler. Oder dann einer geziehlten Abwertung, um zumindest die gröbsten Folgen abzuwehren.

Wir hätte also wirklich noch Wichtigeres zu tun, als unser System umzubauen, nämlich, es einer funktionsfähigen Zukunft anzupassen. Und darüber zu reden, denn das hat weder mit Gender, noch mit Sexualität etwas zu tun.

Oder dann müssen wir einfach Blocher und seine Freunde wählen.
Aber da ist ja auch der Giezi aus Transportlingen immer noch mit dabei, der der Polizei im TV riet, lieber die Drögeler zu jagen, als brave AutoFan's, die halt auch mal ausprobieren möchten, was ihr Göppel so hergibt ... Und schon deshalb, doch wohl lieber nicht.
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Vor 16 Tagen Kommentar zu
AHV/Steuervorlage: Die Abschaffung der direkten Demokratie
Sie treffen den Punkt, Herr Hottinger.
Nur stellt sich die Frage, ob es überhaupt Sinn macht, sich darüber noch zu ärgern. Ein Volk, das nicht mehr über den Willen verfügt, seine Freiheit und Unabhängigkeit zu bewahren, und dafür auch einen Preis zu zahlen gewillt ist, hat auch keinen Anspruch mehr darauf, in Freiheit und Unabhängigkeit zu existieren, so einfach ist es doch.

Den meisten Politiker|innen aber geht es am Hintern vorbei, sie wollen Teil sein, des Grossen und Ganzen, am Monat morgen nach Europa fliegen, und am Freitag wieder nach Hause, in den besten Hotels logieren, und als Hintergrund auf den Bildern, die um die Welt gehen, ihre Visagen präsentieren, und das möglichst nah von Denen, wie Geschichte schreiben, als Teil der Führungselite, die Europa im Rest der Welt präsentiert.

Die Leute sind ja nicht dumm, und können sich an den FIngern abzählen, wie lange dieses Land noch mehrheitlich aus 'Ursprünglichen' bestehen wird. Und sie sind sicher auch darüber im Klaren, dass die Zeit nicht mehr reicht, in einem Land, wo Entscheide sich über Jahrzehnte hinausziehen, den Anschluss an den Rest der Welt zu erhalten. Da ist es doch wirklich besser, sich den Gegebenheiten zu fügen, um zumindest davon zu profitieren, so gut und lange es geht.

Wir Beide wären wohl auch nicht anders, denn letztlich ist halt Jede|r sich selbst der/die Nächste. Nehmen Sie es daher mit Fassung, an einem Wendepunkt zu stehen, in einer Welt, die sich gerade neu erfindet, und wo bereits heute Andere darüber bestimmen, wie diese Welt in 50 Jahren aussehen wird. Auch politisch, denn dass Demokratie offenbar nicht länger ein Thema ist, unter fernöstlichem Diktat, weiss doch auch Jede|r, der/die erkennt, was die moderne Zukunft uns bringt.

Wer zu spät kommt, den/die bestraft das Leben. Das ist Wahrheit, und Realität.
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Vor 18 Tagen Kommentar zu
Die Faktenschmelze I: Der Totale Krieg gegen die Vernunft
> Wie bewerten Sie dieses Vorgehen?

Es liegt nicht in meiner Kompetenz, irgend ein Vorgehen zu bewerten. Aber sollte die Wirtschaft mit dem Staat abrechnen müssen, und sich so Zusatzkosten daraus ergeben, die Andernorts dafür eingespart werden müssten, dann wird ein Teil dieser Wirtschaft diesem Staat irgendwann einfach den Rücken zukehren, so einfach ist es doch.

Die Wirtschaft steht im internationalen Wettbewerb, bereits bis runter zum letzten Velomech und Schuhverkäufer. Und ihre Besitzer und Aktionäre erwarten und brauchen Gewinne, um selber zu überleben. Und letztlich ja auch die Arbeitnehmer|innen, denn sonst gibt es für später mal Pensionierte nur noch eine karge Pension. Auch etwas, was ich von Anfang an schon sehr kritisch beurteilte, denn letztlich setzen so die Abhängigen ja nur ihre eigenen Jobs auf Spiel.

Mit Vernunft hatte auch das nie etwas gemein, es war nur Rücksichtnahme auf die Unternehmen, die bereits eine eigene Pensionskassen hatten. Und es war logisch, dass sie das Geld ihrer Knechte nicht in einen gemeinsamen Topf mit anderen schmeissen wollten, sondern möglichst gut davon auch selber zu profitieren, und im Notfall kurzfristig auch über Reservern verfügen zu können.

Geniessen wir unseren Sozialstaat also besser noch, solange es ihn noch gibt. Und mit dem überteuerten Franken haben wir ja noch gewisse Reserven, um einen möglichen Niedergang zumindest eine Zeitlang noch etwas abzufedern. Und wirklich Reiche, wie auch Herr Federer, werden sicher einen guten Teil ihres Vermögens ja auch in Fremdwährungen angelegt haben, für den Fall, dass die Schweiz einmal nicht mehr zu Denen gehören sollte, in welchen es sich noch lohnt, reich zu sein.

Aber verglichen mit dem, was ein anständiges Mountain Bike einmal kostete, und dem, was Versandfirmen wie Gonser, Bikster, und Andere heute verlangen, erträgt es ja auch noch Einiges, um irgendwann auf dem nackten Boden der Preis-Realität zu landen. Man wirft sie dann vielleicht auch nicht mehr einfach weg, oder meldet sie als gestohlen bei der Versicherung, nur weil vielleicht die Kette einen Platten hat. Und täte so ja sogar der Natur damit erst noch einen grossen Gefallen.

Wir jammern, auf allerhöchstem Niveau. Wir lügen uns, und Anderen, ständig nur noch etwas vor, um vermeintlich gut zu erscheinen. Wir fliegen für 40 Euro in Europa rum, und verbringen unsere Ferien irgendwo weit weg am Strand. Und wer die weissesten Zähne und die grössten Tattoos trägt, belegt doch auch nur, damit voll im Trend zu liegen. Und dazu auch noch Bottox, und Silikon, um die Lasten der Schwerkraft auszugleichen, und all die Pillen und Pulver, legal oder nicht, um auch sonst dem aktuellen Standard zu entsprechen.

Aber es ist auch kein totaler Krieg gegen die Vernunft, schon deshalb, weil für geborene Follower Vernunft ja auch nie ein realer Wert war, der mit dem modernen Lebenstil noch kompatibel wäre. Deshalb können ja auch Kinder bereits mitmachen, auch ohne jede politische Vernunft, denn man muss ja nicht erwachsen sein, um trotzdem selber zu erkennen, wie 'selfish', unvernünftig, gar verblödet, und verlogen ein beträchtlicher Teil der sogenannt adulten Gesellschaft in Tat und Wahrheit doch ist.

Zuhause sollte ja beginnen, was blühen soll im Vaterland. Aber in welchem denn, wenn die Eltern getrennt leben, und sogar sowas als ganz vernünftig und auch ganz normal bezeichnen ?!
Wo fängt sie also an, und wo hört sie auf, die Kindheit, das Erwachsen sein, das Normale, und die Vernunft ?

Ich weiss es nicht, aber es ist ja auch gar nicht mein Problem.
Leider ging es nicht kürzer, tut mir leid.
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Vor 19 Tagen Kommentar zu
Die Faktenschmelze I: Der Totale Krieg gegen die Vernunft
> Ich möchte Prosperität im Einklang mit Natur und Umwelt.

Sie scheinen in Ihrem Satz etwas vergessen zu haben, Prosperität resultiert doch nur aus Progressivität, Altivität und Einsatz, das SEIN allein aber berechtigt noch lange niemanden, vom Einsatz anderer mit zu profitieren. Sein allein kann man höchstens einmal im Paradies, oder zumindest der Hölle, wo immer man irgendwann zu sein bevorzugt.

Im Uebrigen, auch im ungesunden Wasser schwimmen Fische, genau so wie im Gesunden, und einer Mehrheit der Menschen ist es wahrscheinlich nebensächlich, in welchem vom beiden Wassern sie schwimmen, solange sie damit und darin einigermassen gesund überleben können.

Nennen Sie es also Betrug, und akzeptieren Sie einfach, dass der überwiegende Teil der Menschheit wahrscheinlich blöd gebildet ist. Aber die, die nicht blöd sind, wären doch höchstens auch nur blöd, wenn sie von der Einfalt nicht profitieren würden. Wie die Fische im Wasser, wo halt die Blöderen von den Ueberlegen gefressen werden, weil sie ja sonst sowieso zu nichts Anderem erschaffen wurden, als Futter zu dienen, und zu diesem Zweck überhaupt nur existieren.

Uns unterscheidet ja auch nichts von anderen Lebewesen, auch wenn Manche wohl wirklich meinen, zu etwas Besserem geboren zu sein, nur weil sie als Mensch geboren wurden. Aber das ist ein Irrtum, ob man es sich eingestehen will, oder dann halt nicht.

Wir haben zwar so Etwas wie eine soziale Ader, aber die kommt meistens nur bei Denen zur Geltung, die gar nichts selber erreichten, und deshalb immer nur von Anderen reden. Oder dann von Denen, die es sich leisten können, oder gar glauben, im Himmel dann dafür einmal einen Ehrenplatz zu erhalten.

In Brunai führt man jetzt ja wieder die Scharia ein, und mit ihr die Todestrafe für Schwule, die Prügelstrafe und Gefängnis für Lesben, und das Hand- und Fuss- Abschneiden für Diebe und andere Gauner. Und wer weiss, wie viele Jahrzehnte es noch dauern wird, bis auch im westlichen Teil dieser Welt auch wieder Regeln gelten, die zwar mit einem humanen Strafvollzug nichts mehr gemein haben, aber immerhin den 10 Geboten des alten christlichen Testamentes wieder etwas mehr Gewicht verschaffen.

Wenn Sie daher wirklich daran glauben sollten, dass die 'reale' Welt irgendwann so werden wird, wie Sie es sich vielleicht vorstellen mögen, dann leben Sie wohl jetzt schon bereits in einer anderen Welt. Brunai aber kann sich ein solches Vorgehen ruhig leisten, denn sie haben ja Oel, und werden es auch dann noch verkaufen können, wenn sie solche Regeln haben. Es interessiert weder die Wirtschaft, noch sonst jemanden, denn jedes Land unterliegt den Regeln der wirtschaftlichen Welt, oder geht sonst ganz einfach verloren.

Wie die Fische im Wasser, wo Fressen oder gefressen werden letztlich darüber entscheidet, wer länger überlebt. Es ist Natur, reinste Natur, ob man es akzeptieren will oder nicht. Und alles andere ist nur Phantasterei, Neid, oder sonstwas, was einem den Sinn für Reale trübt. Der Natur aber geht sowas am Hintern vorbei, sie kennt ja auch nichts anderes, Mensch hin oder her.

Und wer schon an die Natur und Umwelt glaubt, sollte zumindest soviel davon verstanden haben. Der Einklang aber ist sicher nicht Teil davon, das genaue Gegenteil ist der Fall, es ist die Vielfalt, und es geht um Fressen, oder dann, um gefressen zu werden, das ist reine Natur, so wie sie existiert. Und alles andere ist nur Träumerei, von paradiesischen Zuständen, die es aber auf dieser Welt, und in dieser Natur, ganz einfach so nicht gibt.
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