Gesetz über Ausbildungsbeiträge (Stipendiengesetz; StipG); Änderung vom 7. November 2017

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Ziel dieser Vorlage

Studenten sollen nach dem Studium einen Drittel der vom Kanton Aargau erhaltenen Stipendien an den Kanton zurückzahlen.

Was wird geändert?

Bei Annahme der Volksabstimmung erhalten die Studenten einen Drittel der kantonalen Stipendien als (zinslosen) Kredit. Nach Abschluss des Studiums muss dieser innerhalb von 10 Jahren zurückbezahlt werden. Betroffen wären jährlich 1200 Personen mit einer Stipendiensumme von 9 Millionen Franken, wovon 3 Millionen Franken zurückbezahlt werden müssten.

Argumente dafür

  • Durch die Gesetzesänderung kann die schwierige Finanzlage des Kantons entschärft werden. Bis zu 3 Millionen Franken pro Jahr könnten eingespart werden.
  • Die Gesetzesänderung motiviert Studenten, während des Studiums Teilzeit zu arbeiten. Dies ist bereichernd und wichtig für die zukünftige Berufskarriere.
  • Rund zwei Drittel des Stipendiums erhalten die Studenten weiterhin ohne die Bedingung des Darlehens. Die Einschränkung ist also gering.

Argumente dagegen

  • Die Gesetzesänderung wiederspricht dem gleichberechtigten Zugang zur Bildung und benachteiligt Studenten aus sozial schwächeren Familien.
  • Die Kosten der Verwaltung und Einforderung der Darlehen reduziert den Spareffekt von drei auf höchstens 1.5 Millionen Franken pro Jahr.
  • Viele Studierende müssten mehr arbeiten, um der Verschuldung zu entgehen. Dadurch dauert das Studium länger, was wiederum mehr Kosten verursacht.


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