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WER ALLES AM WEF IN DAVOS FREUDIG EMPFANGEN & BESCHÜTZT WIRD

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Potentaten, Verbrecher und andere ungemütliche Gäste prägen das WEF 2019 in Davos. Hier einige Beispiele:

 

Aserbaid​​​​​​​​​​​​sc​han: Herr Präsident Alijew, der Oppositionelle wegen «Steuerhinterziehung»​​​​​​​​​​​​​ foltern lässt, während seine Familie Milliarden absahnt. 

Bermuda (UK): Herr PM Burt, der verlängerte Arm der Steueroptimierer. 

Br​​​​​​​​​​​​​asilien: Herr Justizminister Moro, der vorschlug, Scharfschützen in Helikoptern sollten Kriminelle in den Favelas abknallen.

China: Herr VP Qishan, vorher Leiter der «Disziplinarkommissio​​​​​​​​​​​​​n», die «ausserhalb» des chinesischen Justizsystems steht, und ehemaliger Kulturrevolutionär.

I​​​​​​​​​​​​​ndien: Herr Adani von der Adani Group, die in Australien eines der grössten Kohlekraftwerke baut.

Jordanien: Frau Königin Rania, Mitherrscherin in einem Land, wo die Zwangsverheiratung von Kindern erlaubt ist und wo von ihren Männern geschlagene Frauen zu ihrem Schutz (!) ins Gefängnis kommen.

Saudi-Arabien​​​​​​​​​​​​​: Herr Ex-Aussenminister Ahmed al-Jubeir, der das Zerstückeln eines missliebigen Journalisten verharmloste und die völkerrechtswidrigen Bombardierungen Wehrloser im Jemen als legitim bezeichnete.

Saudi-Ar​​​​​​​​​​​​​abien: Herr Nasser, CEO der Aramco, die dem Königshaus die Öl-Milliarden beschert, mit denen u. a. der Jemen bombardiert wird, was dort zu einer humanitären Katastrophe führt.

Schweiz: Herr BR Mauer als quasi staatlicher Vertreter des Finanzplatzes, der jährlich u. a. 200 Mia CHF Fluchtgelder aus Afrika bunkert.

Schweiz: Herr Bulcke, VR-Präsident der Nestlé, die durch den weltweiten Aufkauf von Wasserreserven bei der Bevölkerung grosse Versorgungsschäden anrichtet.

Schweiz: Herr Glasenberg, CEO der Glencore, der Steuermanipulationen und Menschenrechtsverletz​​​​​​​​​​​​​ungen vorgeworfen werden.

Schweiz: Herr Thiam, CEO der CS, die u. a. in Moçambique in Korruptionsskandale verwickelt ist.

Simbabwe: Herr Finanzminister Ncube, der sich in Absprache mit Multis mit Gold und Diamanten bereichert, während Proteste der verarmten Bevölkerung durch die Armee brutal niedergeschlagen werden. 

Türkei: Herr Aussenminister Cavusoglu, der 2017 in Hamburg öffentlich den Gruss der rechtsextremistischen​​​​​​​​​​​​​ «Grauen Wölfe», die für zahlreiche Morde verantwortlich sind, gemacht hat.

Tschechien: Herr Parlamentspräsident und Flüchtlingshasser Babis, gegen den eine Untersuchung wegen Subventionsbetrugs läuft.

USA: Herr Wirth, CEO der Chevron, die das Gift aus der Ölförderung in Ecuador seit Jahren in den Amazonas leitet.

USA: Herr MacMillan, Chef von Walmart, der sich weltweit einen Namen durch seine miserablen Arbeitsbedingungen und seinen erbitterten Kampf gegen die Gewerkschaften gemacht hat.

(Mehr in der WoZ vom 24. Januar 2019)

 

Man muss sich nicht wundern, dass immer wieder gegen diese Veranstaltung in Davos demonstriert wird. Oder wie sehen Sie das, liebe Leserinnen*? Glauben Sie, die zuständigen Behörden müssten einige dieser Personen an der Einreise hindern oder sie hier verhaften?

 

Bis heute (28. August 2019) haben sich bereits 3000 (!) Leserinnen* für dieses aktuelle politische Thema interessiert, die es schätzen, dass ich die Inhalte tagebuchartig entwickle, so, wie ein Blog eben gemeint ist. Alle meine Blogs haben bis zu diesem Datum zusammen162000 Leserinnen* erreicht.

(* Männer sind mit gemeint; die maskulinen Bezeichnungen sind ja in den femininen enthalten.)


Kommentare von Lesern zum Artikel

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79%
(14 Stimmen)
Alex Müller sagte January 2019




Zurück zum WEF. Dr. Claus Schwab hat dieses jährliche Treffen gegründet. Er schuf ein Forum, wo sich Leute aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aus der ganzen Welt zusammenfinden und zu einem jährlichen Hauptthema gemeinsam diskutieren können. Das hat jahrelang funktioniert. Ob Herr Schwab dieses Konzept noch so weiterführen kann, scheint angesichts der Grösse der Veranstaltung (3000 Besucher) fraglich. Denn es gibt Besucher, welche unannehmbare Bedingungen zu stellen beginnen. Beispiel 2018 Donald Trump, wollte nur einen Redeauftritt. Es durften keine Fragen aus dem Publikumgestellt werden. (Dies wäre aber die zentrale Funktion dieses Forums. Weiter forderte Trump für seinen Besuch 2019 , dass Teilnehmer aus Russland, an keiner WEF-Veranstaltung teilnehmen dürften, wo Amerikaner zugegen wären. Also eine Einmischung in das Konzept des WEF. Was hätte dann Trump in Davos gewollt? Und was hätte er überhaupt beitragen können? Claus Schwab konnte froh sein, dass dann die Amerikaner absagten..




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24%
(17 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte January 2019

Hier eine Ergänzung zu den Vertretern Brasiliens am WEF:

Herr Präsident Bolzonaro ist auch da. Er isst zwar im Migros-Restaurant (!) in Davos, aber seinen Hass gegen Homosexuelle kleidet er in folgendes Bekenntnis: «Ich hätte lieber einen Sohn, der bei einem Unfall stirbt, als einen schwulen Sohn.» Seine Begeisterung für die brasilianische Militärdiktatur versieht er mit folgendem Satz: «Der grosse Fehler der Diktatur war es, dass sie Menschen nur gefoltert hat. Nicht getötet.»

blick.ch​/news/politik/fam/fra​nk-a-meyer-die-kolumn​e-nur-gefoltert-id151​38719.html


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19%
(16 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte January 2019

Hier noch ein Beispiel zur Folterherrschaft des saudischen Königshauses:

Amne​sty International liegen Zeugenaussagen vor, wonach mehrere inhaftierten saudische Menschen- und Frauenrechtsverteidig​erinnen bei Verhören Folter, sexuellen Übergriffen und weiteren Formen der Misshandlung ausgesetzt sind. Es handelt sich um Aktivistinnen, die seit Mai 2018 bis heute ohne Anklage im westsaudischen Dhahban-Gefängnis willkürlich festgehalten werden.

Amnesty International liegen drei unabhängige Zeugenaussagen vor, nach denen die AktivistInnen, die im Mai 2018 festgenommen worden sind, wiederholt mit Stromschlägen und Schlägen gefoltert worden seien. Manche von ihnen konnten anschliessend kaum mehr gehen oder stehen. In einem Fall soll eine Aktivistin an der Decke aufgehängt worden sein, eine weitere Aussage besagt, dass eine der festgehaltenen Frauen wiederholt sexuellen Übergriffen durch Vernehmungsbeamte ausgesetzt worden sei, die Gesichtsmasken trugen.

«Sollten sich diese schockierenden Berichte über Folter, sexualisierte Übergriffe und weitere Formen der Misshandlung bestätigen, dann bringen sie nur wenige Wochen nach der brutalen Tötung von Jamal Khashoggi weitere skandalöse Menschenrechtsverletz​ungen durch die saudischen Behörden ans Licht», so Lynn Maalouf, Nahost-Expertin bei Amnesty International. «Die saudischen Behörden sind direkt für das Wohlergehen dieser inhaftierten Menschen verantwortlich. Doch stattdessen berauben sie die Frauen nicht nur seit Monaten ihrer Freiheit, weil sie friedlich ihre Meinung gesagt haben, sondern darüber hinaus setzen sie sie schweren körperlichen Qualen aus.»

amnesty.ch/de/lae​nder/naher-osten-nord​afrika/saudi-arabien/​dok/folter-und-sexual​isierte-gewalt-gegen-​inhaftierte-frauenrec​htsaktivistinnen

A​ber dessen ungeachtet wollen alle, auch Schweizer Firmen, mit Saudi-Arabien Geschäfte machen, und den Vertretern Saudi-Arabiens werden in Davos die blutigen Hände geschüttelt.


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18%
(17 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte January 2019

Hier noch einige Angaben zur Vergiftung des Amazonas und der Indios:

2018 hat das oberste Gericht Ecuadors den Klägern Recht gegeben und Texaco/Chevron dazu verurteilt, den Indios Entschädigungen in der Höhe von 9,5 Milliarden US-Dollar zu bezahlen. Jetzt, da endlich ein Urteil vorliegt, kann man von einem Triumph der Bevölkerung sprechen; sie hat gewonnen. Das Urteil ist ein Präzedenzfall, ein Alarmsignal an die gesamte Industrie, die Umweltstandards einzuhalten und für die Sicherheit der Bevölkerung zu sorgen. Nun muss Chevron die Schäden beheben. Da ist aber bis heute nichts gegangen.

Deshalb ist ein Erfolg der Konzernverantwortungs​initiative so wichtig. Notfalls können dann solche Konzerne auch in der Schweiz belangt werden.


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58%
(12 Stimmen)
Simon Matt sagte January 2019

Das WEF steht für World Economic Forum; auf gut Deutsch Welt Wirtschaftsforum.

​Beim Wort "Wirtschaft" kommt mir ein Witz in den Sinn:

Sagt die eine Mutter zur anderen: "Mein Sohn studiert Wirtschaft". Sagt die andere: "Er hat recht, gesoffen wird immer".

Die "Linken" demonstrieren gegen das WEF. Sie sind gegen die Globalisierung.
Die "Nationalisten" sind auch gegen die Globalisierung. Sie streben aber eine Revolution von oben an, statt von unten.


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53%
(19 Stimmen)
Dany Schweizer sagte January 2019

Herr Oberli

Es mag sein, dass Sie die Menschen (Besucher) nicht mögen und irgenwelche Dinge diesen Anlasten. Aber glauben Sie in der Tat, dass man diese einfach zurückweisen kann, nur weil SIE irgenwelche Argumente "herzuabern" um einen Grund zu haben?

Die meisten Arguemten Ihrerseits mögen Anhaltspunkte für Unrecht haben, aber scheinen nicht genügend Handhabung zu besitzen sie zu verurteilen. Und solange jemand nicht verurteilt ist, kann man diesen den Besucht bestimmt nicht verwehren. Ob uns das passt oder nicht.


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22%
(18 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte January 2019

Hier noch einige Angaben zu den Gerichtsverfahren gegen Glencore:

Glencore​ ist der grösste Rohstoffhänder weltweit, mit Hauptsitz in Baar in der Schweiz. Seit Jahren machen Umweltorganisationen dem Konzern diversen Vorwürfen, so wegen Menschenrechtsverletz​ungen, Umweltverschmutzungen​, Steuermanipulationen und Korruption.

Gegen den Rohstoffgiganten liegen jedenfalls betr. den Kauf von Minen in der "Demokratischen Republik Kongo" (Kongo-Kinshasa) genügend Beweise vor, sodass PublicEye 2017 in der Schweiz offiziell eine Strafanzeige eingereicht hat. Die Untersuchung soll bestätigen, dass Veruntreuungen und korrupte Geschäfte vorgekommen sind. Im Zusammenhang mit dem Kauf von Minen in Kongo-Kinshasa wurden den Schweizer Strafverfolgungsbehör​den jedenfalls genügend Beweise übergeben.
naturschu​tz.ch/news/strafanzei​ge-gegen-rohstoffgiga​nten-glencore/120841


2018 eröffnete Brasilien ein ähnliches Verfahren gegen Glencore. Ausserdem klagten auch die Aktionäre von Glencore wegen falscher Angaben des VR zu den Korruptionsaffären.

2019 hat Herr BR Cassis in Sambia eine höchst umstrittene Kupfermine von Glencore in Sambia besucht und gelobt (!). Die Mine wird aber seit Jahren weltweit kritisiert. Medien und Nichtregierungsorgani​sationen werfen den Betreibern und damit Glencore vor, in Sambia keine Steuern zu bezahlen, Anwohner zu vergiften und die Umwelt zu zerstören. Oliver Classen, Sprecher der NGO Public Eye, verweist auf einen Rechenschaftsbericht,​ den Glencore aufgrund einer EU-Direktive veröffentlichen musste. Darin bestätigt der Rohstoffmulti, dem sambischen Staat keinen Rappen Gewinnsteuern abzuliefern. Glencore ist Teil der Probleme von Sambia, nicht Teil der Lösung.
derbund.ch/schweiz/​standard/glencore-nut​zt-ignazio-cassis-fue​r-prkampagne/story/15​166272?track


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67%
(15 Stimmen)
jan eberhart sagte January 2019

Hatte Lenin nicht beste Kontake zu den Genossen in der Schweiz, bevor er in der Oktoberrevolution Weltruhm erlangte?


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63%
(16 Stimmen)
jan eberhart sagte January 2019

wenn die schweiz nur mit echten demokraten und menschenfreuden handel und kontake betreiben würde, müsste man ein grossteil der erde ignorieren.

Hat man mit Stalin, Mao und den anderen roten auch tun müssen.


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56%
(16 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte January 2019

Sollten die Vorwürfe berechtigt sein können sie auch zur Rechenschaft gezogen werden, wenn die gesetzlichen Bestimmungen der Herkunftsländer dies zulassen.

Anders bei Trollen, die verstecken sich hinter wechselten Namen damit sie nicht fassbar sind.
Der Verfasser dieses cut and paste Beitrages gehört ja nun bekanntlich zur Kategorie Troll und kann zwar permanent mit dem Finger auf andere zeigen ohne den Mut zu haben, seine echten Namen drunter zu schreiben.




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27%
(15 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte January 2019

Hier einige Angaben zum Wasserhandel von Nestlé:

753 Mio Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. 2,5 Mia haben keine geeigneten sanitären Anlagen zur Verfügung. 85 Prozent der Weltbevölkerung leben in der trockensten Hälfte der Erde.

Dennoch gehen Wasserhändler wie Nestlé genau an diese Orte, um dort das Wasser in Flaschen abzufüllen. Denn für sie ist es dort günstig. Nestlé ist der weltweit größte Nahrungsmittelkonzern​​. Mehr als 7 Mia Euro Umsatz macht dieser Weltkonzern jährlich nur mit dem Wasserhandel.

Das Wasser wird direkt aus dem Grundwasser abgepumpt, weil das Grundwasser in zahlreichen Ländern gesetzlich nicht geschützt ist. Die Gesetze beziehen sich nur auf den Schutz von Flüssen und Seen. So war es Nestlé in Kalifornien selbst während der Dürre erlaubt, Wasser aus dem Grundwasser abzupumpen, während das Wasser für die Farmen und die Haushalte rationiert werden musste.

"In Doornkloof, Südafrika, besitzt Nestlé eine weitere Wasserfabrik. Hier hat der Konzern die Wasserrechte exklusiv für 20 Jahre erhalten. Kontrollen über ihre Arbeit gab es von staatlicher Seite bisher nicht. Mitarbeiter des Konzerns geben an, dass sie zwei 0.5 Liter Flaschen der bekannten Wassermarke Pure Life am Tag bekommen. Und das, wo der Konzern stets dafür wirbt, mindestens zwei Liter Wasser am Tag zu trinken. Die Mitarbeiter kommen zum Teil aus dem Dorf neben der Fabrik. Hier gibt es kein fließendes Wasser. Jeden Tag müssen die Menschen, darunter viele Kinder, weite Strecken zurücklegen, um an Wasser zu gelangen."

earthli​​nk.de/2015/07/nestle​s​-eiskaltes-geschaef​t-​mit-dem-wasser/


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