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Vernunft ist keine Nische.

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Der zu­neh­mende Po­pu­lis­mus, bzw. der po­li­ti­sche Er­folg der Po­pu­lis­ten muss zu den­ken ge­ben. Und es ist ein Irr­glaube zu mei­nen, Po­pu­lis­mus finde nur im Aus­land statt. Auch in der Schweiz wer­den Po­pu­lis­ten de­mo­kra­tisch ge­wählt.

Es nützt bei solchen Wahlerfolgen nicht wahnsinnig viel, wenn man sich jeweils nur für ein paar Tage entrüstet und danach wieder zur Tagesordnung zurückkehrt. Und diese Tagesordnung sieht dann so aus, dass diejenigen mit dem grössten Lärm am meisten Raum und Scheinwerferlicht in den Medien erhalten.

Es wird zwar häufig geschrieben, dass es Alternativen zum Populismus brauche. Aber es wird nicht geschrieben, dass genau diese Alternativen existieren. Man thematisiert den Populismus immer wieder und verschweigt gleichzeitig, dass es politische Kräfte gibt, die sich für fortschrittliche Lösungen und vernünftige Kompromisse einsetzen.

Die Antwort auf den Populismus ist politische Vernunft. Und politische Vernunft ist nicht einfach nur eine programmatische Nische. Vernunft ist viel mehr. Vernunft ist ein Grundbedürfnis. Vernunft ist eine Wertehaltung. Vernunft bedeutet Rückgrat. Vernunft braucht Mut.

Das ist die Geschichte, die endlich erzählt werden müsste! Denn in diesem Land fehlt nicht die politische Vernunft. Es fehlt die Berichterstattung über die politische Vernunft.

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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33%
(6 Stimmen)
Yvonne Bloch sagte Vor 7 Tagen

Vernunft müsste noch genauer definiert werden. Vernunft kann je nach Adressat vernünftig sein für den einen, jedoch unvernünftig für den anderen. Orientierung als Fähigkeit zur Erkenntnis kann auch bedeuten, dass ein Individuum aufgrund der subjektiven Beobachtungen und Erfahrungen einen Sachverhalt subjektiv anders wertet als eine Gruppe, die sich auf die Wertvorstellungen und festgefahrenen Mustern aufgrund einer Dynamik verlässt. Vernunft würde dann auch bedeuten, die Gruppendynamik zu durchbrechen und eigene Werterkenntnisse zu bilden, damit die subjektive Vernunft seine Daseinsberechtigung behält.


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73%
(11 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte November 2017

Ein mutiger Blog, ich muss es sagen.

Ist es überhaupt möglich ein guter Politiker zu sein, wenn dieser Politiker nicht hie und da ein bisschen populistisch argumentiert?

Popu​lismus ist ja nicht einfach lügen.
Populismus ist zudem nicht immer unvernünftig.
Aber auch nicht besonders vernünftig - jedoch manchmal zweckmässig.


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38%
(13 Stimmen)
Alex Müller sagte November 2017

Populistische Rhetorik zielt auf ein "Gefühl" ab. - wie es Hr. Bender schon erwähnt hat. Um dieses "Gefühl" zu beackern - also z.B. vor den Wahlen Versprechungen zu machen, wird dieses unbestimmte Gefühl dann aufgenommen, um einen "Schuldigen" zu benennen. Der Redner verspricht dann, er werde sich um "alles" kümmern, und das "Übel" für die Bürger beseitigen. Natürlich nur, wenn er gewählt würde. denn sonst werde es - ohne ihn - immer schlimmer.
Man kann solche Rhetorik auch lernen. Werbe- und Beratungsfirmen kennen solche Rhetorik schon lange.
Hier einige Kapiteltitel aus einem Rhetorikbuch von Gloria Beck "Verbotene Rhetorik" oder "Die Kunst der Manipulation: 325 Seiten).
Hier also die Kapiteltitel:
Charis​​ma-Technik, Feindbildtechnik, Gerüchte-Technik, Einschmeicheltechnik,​​ Claqeur-Technik, Assoziations-Technik,​​ Intrigen-Technik, Lügen-Technik, Prediger-Technik, Reziprozitätstechnik,​​ Sprachmanipulations-T​​echnik, Sündenbocktechnik. Falsche-Argumente-Tec​​hnik, Abhängigkeits-Technik​​. etc. .
Nun sehen wir, das was so an Stammtischen unbewusst an bösen Sprüchen abläuft, gibt es als Fachwissen in Rhetorikseminaren - gegen Geld - als Weiterbildung.




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46%
(13 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte November 2017

Uh, was für ne steife Brise! Fast könnten Sie mir leid tun. Vernünftig wär ev. die Strategie mal zu ändern (oder nur schon mal die Pose), meinen Sie nicht?!

Wieso treten Sie dann nicht mal in einen politisch vernüftigen Dialog, mit dem Popolus, anstatt ihm hier nur, wie der Pfafe ob der Kanzel, Martin Landolts Wort zum Sonntag zu predigen? Keine Angst, ans Kreuz werden wir Sie schon nicht grad nageln, aber wer weiß, ev. ja mal etwas erläuchten? Wenn Sie sich ab der Kanzel trauen.

Denn wir leben in einem Zeitalter in dem nicht Religionen, sonder politische "Glaubensrichtungen" ganze Nationen spalten. Und uns hier und heute "mutig" den einvernehmlichen Konsens zu predigen, mit der Aussicht auf Weltfrieden lockend, ist inzwischen wohl so vernünftig, wie dem Juden zu predigen er solle doch vernünftig sein und wenigens zur Hälfte an Jesus glauben, sowie die Christen es vernünftig nur noch zur Hälfte tun sollen um so den Glaubenskrieg zu verhindern, in der Überzeugung, die nicht grad überzeugend wirkt, dass zwei halbe ja schließlich wieder ein Ganzes ergeben, während der Krieg längst tobt. Aber Hey, die kath. Kirche hat's auch verschlafen, ist wohl göttlich, ähm Menschlich, ich mein politisch korrekt, oder so!

Für diesen Lösungsansatz braucht es jedoch keine Vernunft, über Mut könnte man noch diskutieren, aber Rückgrad, lässt sich für seine Überzeugung wohl eher ans Kreuz nageln, anstatt den Andersgläubigen möglich tief ins Kreuz zu kriechen.

Und irgendwann, Herr Landolt, werden selbst so vernünftige Talente wie Sie erkennen müssen, dass der Zug für bisschen hü und bisschen hot, längst abgefahren ist und müssen sich entscheiden. Hü oder Hot?

Vernünftig wäre es doch, lieber heute als morgen endlich klar Farbe zu bekennen und eine konsequente Politik, sachlich zu vertreten. Mit sachdienlichen Argumenten und eben nicht, mit dem Meimeifinger ab der Kanzel dem sündigen Popolus drohend, fromme Reden schwingend über Dinge, von denen man selbst leider doch weit entfernt ist. Tut mir leid, aber mit soviel Vernunft, Mut und Rückgrad, überzeugen Sie wohl nicht mal kleine Kinder.

Jetzt sei vernünftig und mach was ich sage, weil ich es sage. Wenn du nicht willst wie ich will, bist du schuld wenn wir heute keinen schönen Tag zusammen haben.
Wenn du dich nicht für blöd verkaufen, wie eine Gans rupfen, einschüchtern, verunglimpfen und entrechten, entwaffnen, entmündigen lässt, bist du ein Populist. Der neue Antichrist?
Fehlt echt nur das Amen und 10 Vater unser!




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58%
(19 Stimmen)
Karlos Gutier sagte October 2017

Eine typisch populistische Partei ist die BDP, man vermisst Vernunft und Rückgrat hat sie keines, eine Partei die eigentlich niemand braucht.


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58%
(19 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte October 2017

Was bedeutet Populismus?

Populi​smus ist eine Form des Opportunismus, bei der ein Politiker oder auch eine ganze Partei dem Volk das verspricht, was dieses seiner Meinung nach hören will. Also an und für sich absolut nichts negatives als das es auch schon wieder von Ihnen Herr Landolt, zu leichtfertig als Negativum einfach ungebührlich diffamierend & verleumderisch ausschliesslich in die rechte Ecke gestellt wird. Populismus ist doch was das Volk meint, welche Taten es von der Politikerkaste mit Recht erwartet. In einer Demokratie scheint das aber von links und rechts ein Erfolg versprechender Weg zu sein, um Wähler zu gewinnen. Eine Politik nach Umfragen, wie sie z. B. von der deutschen Kanzlerin Merkel gerne betrieben wird, ist so auch populistisch. Dabei muss sich ein Populist eben nicht unbedingt an allen Wählern orientieren, sondern kann als Links- oder Rechtspopulist auch einen bestimmten Teil der Wählerschaft adressieren, dem er gefallen möchte. Nicht populistisch ist einerseits eine sachorientierte oder sogar technokratische Politik, andererseits eine ideologische Politik, die sich an einer Weltanschauung orientiert, ob diese nun gerade gut ankommt oder nicht. Sorry Herr Landolt, aber wenn ich dies so ungeniert offen sagen darf, meiner Meinung betreiben Sie und ihre Partei doch viel eher eine ideologische Politik, erst noch in widerlicher Anbiederung an die SP & die grünen Polit-Ideologen, welche ganz sicher nie alleine eine Mehrheit bilden könnten, wären da nicht noch die "bürgerlichen" FDP- und die CVP-ler, welche dem Schweizer Linkspopulismus widerlich & buhlerisch diesen Linksideologen als Steigbügelhalter wacker Schützenhilfe leisteten zu einer alles bestimmenden Links-Mehrheit. Dies geschieht ganz offensichtlich gegen eine Mehrheit der Bürger/Innen. Und gelten doch allgemein bekannt die FDP-Wirtschaftspartei​ und die SP-Linksextrem-Lenini​deologen klar als politische Gegner, so kann folgerichtig dieses sich gemeinsam in dasselbe "Politbettchen legen", so auch leicht als reine politische "Prostitution" wahrgenommen werden. Und was ist die Triebfeder dazu, mit Sicherheit damit beide Parteien über kurz oder lang nicht noch ganz in der politischen Bedeutungslosigkeit versinken.

Warum wird Populismus denn immer, vor allem gegen die wählerstärkste Partei SVP mit einem Wähleranteil von um die 30 %, denn so oft verleumderisch als Schimpfwort gebraucht? Es ist doch demokratisch auf die Wünsche und Vorstellungen der Wähler einzugehen, doch die meisten Wähler wünschen sich echte Überzeugungen von ihren Politikern. Diese sollen derselben Meinung sein, aber aus eigener Überzeugung und nicht nur deshalb, weil sie die Meinung der Wähler spiegeln sollten. Der Populist gilt, weil er seine Fahne nach dem Wind hängt, als unglaubwürdig und unzuverlässig. Darum soll der politische Gegner gerne auch damit "fertig" gemacht werden. Hinzu kommt, dass sich doch viele Wähler nur echte Anführer wünschen, eine meiner Meinung in der Schweiz fast völlig ausgestorbene "Rasse", während die Populisten ihnen nur hinterherlaufen. Dementsprechend werden die meisten Populisten sich selbst nicht als Populisten bezeichnen, sondern auch hier den Wählerwünschen entsprechen und behaupten, mit festen Überzeugungen vorneweg zu gehen. Mittel- bis langfristig fällt dann jedoch auf, dass sich diese angeblichen Überzeugungen ständig ändern wie bei einer Windfahne, so z.B. bei Frau BK-Merkel in Deutschland. Hat sie nicht ganze 1,5 Millionen grossteils reine Wirtschafts-Migranten​​ im Jahre 2015 Tür und Tor an der Grenze rechts- & verstragswidrig (entgegen den Schengen- Dublinverträgen) einfach unerhört selbstherrlich geöffnet, dies ohne zuvor das EU-Parlament oder die 28 EU-Mitgliedstaaten auch nur zu konsultieren?. Und hat sie sich damit nicht auch noch selbst überhöht, nämlich indem sie auch noch ausrief; "Wir schaffen das". Wer selbst eigenmächtig befiehlt der bezahlt dann folgerichtig auch selber die Zeche, ist doch eine allgemeingültige Volksweisheit. In der angeblich demokratischen EU sollen aber auch die Unbeteiligten jetzt bezahlen. Wie die in den 40-er Jahren von den deutschen Nazis besetzten Länder goutieren werden erneut wie von einem vierten Reich schon wieder bevormundet zu werden, darauf kommt in Brüssel offensichtlich Niemand. Befeuert nicht genau dies enorm auch die aktuellen Bestrebungen von Grossbritannien, Norditalien & der Katalanen in Spanien ?. Sicher ein Hauptgrund warum sich mit Ungarn, Polen und Österreich jetzt eine Opposition gegen die bisherige deutsch-französiche Hegemonie in der EU formiert. Und Sie Herr Landolt wie ihre politischen Kumpane, sind Sie nicht auch für ein "Rahmen-Anbindungs-Ve​​rtrag" der Schweiz an dieses bürokratisch undemokratische EU-Gebilde?. Entspricht nicht diese Haltung geradezu fundamental einem Linkspopulismus?.



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64%
(14 Stimmen)
Ernst Jacob sagte October 2017

> Der Begriff "Rechtspopulismus" wurde im Zusammenhang mit der FPÖ erfunden

wie so viele andere Dinge auch, und der neue chinesische Kaiser will deshalb wohl jetzt dem Rest der Welt beweisen, dass der Linkspopulismus doch eigentlich so ziemlich genau das Gleiche ist. Denn auch er spricht vom Volk, nur wissen ja die Chinesen schon seit 4000 Jahren, wie das VOLK funktioniert, weil Chinesen ja schon zivilisiert waren, als Männer bei uns ihre Weiber noch an den Haaren hinter sich herzogen.

Und deshalb wissen die Chinesen auch, dass man einzelnen Menschen nur einen sehr begrenzten Freiraum gewähren darf, währenddem man bei uns die politisch Kleinsten medial immer an vorderster Front präsentiert, damit Diese dem blöden Rest der Nation dann zum Voraus schon mit Einsprachen und Klagen drohen können, wenn es um etwas geht, was ihrer extremen Ideologie nicht passt.

China wäre wohl heute noch ein armes Land, würde man politisch auf solche Gift-Freaks hören. In China braucht es daher gar keine SVP, und schon gar nicht eine AFD, und ein Grüner, der in China eine Strasse verhindern wollte, die letztlich ja nachher dafür sorgt, dass Waren und Menschen mit weniger Energieaufwand und Abgasen von einem zu anderen Ort gebracht werden kann, würde eher noch in einem Sanaturium zwangslanden, als von den Medien zumindest zur Kentnis genommen.

Der neue Kaiser wird daher Lenker sein, und Lenker brauchen, aber sicher nicht Bremser. Wir aber sollten uns vielleicht eher noch Gedanken darüber machen, wie lange noch sogenannte Organisationen wie der VCS in der Weiterentwicklung unserer nationalen Infrastruktur auch nur noch das Recht erhalten sollten, politisch eine Rolle spielen zu dürfen. Es ist nämlich auch Extremismus, die politischen Rechte bis ins Extreme auszunutzen, und so in Kauf zu nehmen, dass das ganze Land dadurch mittelfristig einen noch gar nicht bezifferbaren wirtschaftlichen Schaden erleidet, eventuell in einen Rückstand gerät, der dann gar nicht mehr aufholbar ist.

Die wirtschaftliche Welt dreht sich täglich schneller, und China hat das längst schon begriffen. Da geht es dann auch nicht mehr um rechts und links, da geht es nur noch um im Stechschritt voran. Und da unterscheidet sich Links und Rechts in Nichts. Dem Kapital aber kann das gleich sein, denn auch Kapital hat nichts mit politischen Ansichten zu tun. Die kann man ja immer noch verbal beschönigend anpassen, so wie die Nelly Nationalrat aus dem Kanton Bern.

Vernunft wäre also eher, zu akzeptieren, dass NICHTS mehr so ist, wie es vor wenigen Jahren noch war. Wir stehen an der Schwelle zu einem Zeitalter, welches nicht einmal Orwell zu erträumen gewagt hätte. Und die Allermeisten machen freiwillig auch noch mit, und empfinden es sogar als geil. Und auch unsere 'sozialen' Medien, das gemischtwirtschaftlic​he Monopol, mit dem offenen Ohr für die vermeintlich Unterpriviligierten, Abhängigen, und dem armen Rest der Welt, der doch nur so sein und leben möchte wie wir.

Auch wenn eigentlich ein verbrieftes Menschenrecht auf den freien und unbehinderten Empfang radio-elektrischer Signale bestehen würde, abgesegnet vor ein paar Jahrzehnten vom Europ.Gerichtshof. Aber auch Solches verschweigt natürlich die gesammte Linke, es geht ja um gutbesoldete Jobs, und ein Stutz pro Tag Steuern dafür wäre ja auch kein Betrag, da kann man doch Mennschenrechte ruhig etwas verletzen, und die dann trotzdem beschnüffeln, verfolgen, und bestrafen, die nicht bezahlen wollen.

Vernunft ist nur eine Nische, und wieso sollte Vernunft bei Politiker|inne|n mehr verbreitet sein als beim Rest vom Volk ?
Man wählt ja meisten doch die, die Einem irgendwo ähneln. Aber wer dieses Mal zu spät kommt, dessen Nachfahren bestraft dann wirklich das Leben, auch ohne Natur, denn die macht sowieso, was sie will.


Meine ich wenigstens, wennauch immer unkorrigiert.


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70%
(23 Stimmen)
Georg Stamm sagte October 2017

Die Populisten, wie Sie sie nennen, werter Herr Landolt, gibt es, weil die traditionellen Parteien die prioritären Probleme der Menschen nicht anpacken. Beispiel: Kostenexplosion im Gesundheitswesen. Was liefern da SP, BDP, Grüne usw. ? Beispiel: Kostenexplosion im Asylwesen. Ausser von der SVP kann man von keiner Partei da etwas erwarten. Und bitte nicht vergessen: Der Steuerkuchen wächst nur wenig. Wenn also bei diesen Beispielen die Kosten explodieren (die privaten und die öffentlichen), dann bleibt andernorts weniger. Beispiel: Entwicklungshilfe (man fragt sich, wie lange da noch entwickelt werden muss): Anstatt zu sparen, wird noch ausgebaut mit dem Segen des Parlaments. Es gäbe noch weitere Beispiele von Versagen des Bundesparlaments und seiner "Nicht-populistischen​ Parteien". Und eben deshalb gibt es die anderen, auch in D und in Oe und in F.


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62%
(21 Stimmen)
Jakob Speiser sagte October 2017

Aber, aber, Herr Landolt, schon vergessen ? Der üble BDP-Populismus mit Widmer-Schlumpf (und sie populisiert ja munter weiter (siehe AHV Reform )) !! Was war denn während ihrer Amtszeit? Der totale Links-Populismus, permanent angefeuert und unterstützt von SP und roten Medien inkl. SRF.! Das Desaster müssen nun alle andern ausbaden. Und übrigens, ihr Politikerinnen habt ja alles in den Händen, macht doch ganz einfach das, was unserer Nation und dem Volk nützt.
Bemühen sie zudem, doch mal den Balken im eigenen Auge zu sehen.


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72%
(18 Stimmen)
Werner Nabulon sagte October 2017

Anstelle sich Gedanken über den "Populismus" zu machen..

Könnte man die Sorgen Nöte Probleme ernst nehmen, heisst, dem Volk glauben dass sie diese Sorgen haben, dass sie dieses und jenes nicht wollen, danach Handeln.

Nicht darüber wenn Wahlen sind sprechen, schön haben wir darüber geredet, sondern die Aufgaben welche die PolitikerInnen vom Volk bekommen haben, auch lösen...und zwar sofort, ohne wenn und aber.

Gilt nicht nur für die Schweiz.


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65%
(20 Stimmen)
Hans Knall sagte October 2017

„Populismus“ ist einer der raffiniertesten Begriffsformungen der einen regelrechten Psychokrieg gegen das Volk (populus) führenden selbsternannten „Eliten“ weltweit.

Einersei​ts wird suggeriert, Populismus sei ein unreflektiertes „dem-Volk-nach-dem-Mu​nde-reden“ durch machtgierige Politiker, denen es nur um die eigene Wahl (eigene Vorteile) gehe. Man kann also damit vereinfacht einen politischen Gegner attackieren ohne sachliche Argumente gegen dessen „populistische“ Vorschläge vorzubringen.

Aber​ die bedeutend grössere Wirkung wird dadurch erzielt, dass damit ja auch ausgedrückt wird, dass die Volksmeinung latent falsch ist oder zumindest nicht „der Vernunftpolitik“ (als Gegenentwurf zu Populismus und Volksmeinung) entspricht.

Mit dem Begriff „Populismus“ hat sich die wie gesagt, selbsternannte, „Elite“ einen doppelseitigen Totschläger geschaffen. Man bezeichnet einen Missliebigen als Populisten und stellt damit gleich alle aus dem „Populus“ ins Abseits, deren Meinung er vertritt.

Die Wirkung zielt auf die immer mehr werdenden Sozialstaatsabhängige​n, auf die Selbstverantwortungs-​Ablehner, auf die Obrigkeitsgläubigen, auf die Staatsprofiteure und all die „Gutmenschen“ der One-World-Order-Sklav​en. Wer zur richtigen Seite gehören will muss alles ablehnen was der „Populist“ sagt, sonst gelangt er umgehend in den Schlagbereich des Doppelhammers.


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72%
(18 Stimmen)
Emil Huber sagte October 2017

Der Populismus entsteht dadurch, weil ein grosser Teil der Politiker in einem Elfenbeinturm lebt und die Sorgen und Nöte von einem Teil der Bevölkerung nicht sehen kann oder will. Dieser Teil existiert nur als Prozentzahl und hat keine Lobby und wird politisch übergangen, was ihn in die Fänge der Populisten treibt, welche dann meist nicht das halten, was sie versprechen oder die Zustände gar noch verschlimmern.

Sta​tt dass die Politiker diese Sorgen und Nöte ernst nehmen würden schüren sie noch zusätzlich Ängste vor Wahlen und Abstimmungen um zu manipulieren. Dauerbrenner war in der Schweiz Drohung von Verlust von Arbeitsplätzen bei der USRll und USRlll, PFZ, mehr Ferien für alle, Mindestlohn, Gerechte Löhne 1:12, Erbschaftssteuer Reform.

Und natürlich Abwanderung pauschalbesteuerter superreicher Milliardäre und Millionäre soll nicht verschwiegen werden. Schon tragisch, wenn wir Kamprad nicht mehr haben…

Dann folgt die Staatsverschuldung, es muss gespart werden, es braucht dazu Schuldenbremsen, hiess es. Wobei sich niemand fragt, bei wem der Staat überhaupt Schulden hat und wohin die Zinsen dafür gehen. Warum ist in einer „Demokratie“ ein Staat und seine Einwohner abhängig von Privat- und Zentralbanken, warum kann der Staat das Geld nicht selbst in bedarfsgerechter Höhe selbst schöpfen und ausgeben, so dass die Bedürfnisse der Wirtschaft, die Staatsaufgaben und Soziales problemlos abgedeckt werden können?

Die „unabhängige“ Nationalbank führt ein Eigenleben und kann machen was sie will, Ergebnis ist, dass der CH Bürger nun auf seine eigene Währung Negativzinsen blechen kann…

„Gib mir die Macht über die Währung eines Landes und es ist egal, wer dessen Gesetze macht“ sagte einst jemand. Nur ist das dann keine Demokratie mehr, da Geld in der Zivilisation immer grossen Einfluss auf unser Leben hat. Es entscheidet nicht zuletzt über Macht und Ohnmacht.

Neuster Clou die Renten. Ein schwarzes Bild wurde gemalt, populistisch wurde und wird verkündet, die AHV wäre am absaufen, die PK’s kämen in Schieflage, populistisch wurden die Jungen gegen die Alten aufgehetzt indem man Panik stiftete, die Jungen bekämen einmal keine AHV mehr, obwohl man genau wissen müsste, dass dies in einem Umlageverfahren gar nicht möglich ist.



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67%
(15 Stimmen)
jan eberhart sagte October 2017

Der Begriff "Rechtspopulismus" wurde im Zusammenhang mit der FPÖ erfunden. Man wollte Haider abgrenzen, aber nicht als Rechtextremist bezeichen. So erfand man den Zwischenbegriff "Rechtspopulist".

​Populus ist lateinisch und bedeutet Volk. Populismus ist also Politik für das Volk (was ja nicht per se gut oder schlecht ist).

in römischer Zeit gab die Popularen und Optimaten. Dabei war mehr eine Methode gemeint, als eine bestimmte politische Richtung oder Partei

Ich glaube kaum, dass der Schweizer Stimmbürger so einfach über die sogenannten Eliten schimpfen kann. Hier hat er mehr Mitbestimmungsrechte und kann mit der Volksinitiative selber Impulse setzen.

Die wichtigen Themen werden an der Urne vorgebracht, wo die Mehrhehit entscheidet und damit dem ganzen Legimität zuweist.




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74%
(19 Stimmen)
Alex Schneider sagte October 2017

Die Frage heute ist, wie es dazu kommen konnte, dass sich die classe politique so weit vom Volkswillen entfernen konnte.



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35%
(17 Stimmen)
Georg Bender sagte October 2017

Der Populismus entsteht aus Unzufriedenheit.

D​iese Unzufriedenheit ist im Preis der Produkte oder Dienstleistungen enthalten. Wir sind nun im 21. JH. Die Schuldenwirtschaft wird nur wenigen Ländern erlaubt, damit die Ausbeutung der Wessis funktioniert.

Wenn​ die Vernunft im Denkvermögen der Regierenden enthalten wäre, wären die Existenzkämpfe und Armut längst überwunden. Es käme niemanden in den Sinn, er würde für jemand anders seine Lebensqualität opfern.

Ohne Existenzangst und Armut, wäre einzig das Zusammenleben mit Fremden zu organisieren.

Von Vernunft reden aber keine zu haben, ist starker Tabak.

Quizfrage mit der Bitte um Lösung: Wäre es möglich schon mit 20, oder früher in die Rente zu gehen! Diese Realität kann schneller kommen als man denkt!



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