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Rentensystem: Blick zurück und nach vorn

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Warum wurde die Ren­ten­re­form ab­ge­lehnt? Der wich­tigste Grund dürfte die Er­höhung des Frau­en­ren­ten­al­te​rs ge­we­sen sein, ohne dass gleich­zei­tig end­lich Lohn­gleich­heit ein­ge­führt wor­den wä­re. Die Män­ner nah­men die Re­form knapp an, die Frauen lehn­ten sie deut­lich ab.

 

Blick zurück:

Die 11. AHV-Revision, die eine Erhöhung des Frauenrentenalters vorsah, brachte es 2004 auf 32,1% ja-Stimmen. 

Die Erhöhung der Mehrwertsteuer für AHV und IV, die gleichzeitig zur Abstimmung kam, wurde nur von 31,4% der Stimmberechtigten gutgeheissen.

Die Senkung des BVG-Umwandlungssatzes​ kam 2010 auf 27,4% ja-Stimmen.

 

Dass es die diesjährige Rentenreform auf 47.3% Ja-Stimmen und die Mehrwertsteuer-Erhöhu​ng auf 49.95% gebracht hat, obwohl sie zurecht unbeliebten Inhalt haben, ist wohl den 70 Franken AHV-Erhöhung zu verdanken. Wenn SVP und FDP nun eine oder mehrere reine Abbauvorlagen fordern, werden sie damit so deutlich Schiffbruch erleiden wie 2004 und 2010. Die Lösung liegt nicht in einer rechteren, sondern einer linkeren Vorlage.

Darin, auf die Erhöhung des Frauenrentenalters zu verzichten, bis endlich die Lohngleichheit durchgesetzt ist.

Darin, diese Lohngleichheit auch wirklich durchzusetzen und nicht im Parlament zu verhindern. Seit 1981 steht die Lohngleichheit in der Verfassung. Umgesetzt ist sie heute 2017 immer noch nicht.

Darin, die AHV so zu stärken, dass sie ihren Auftrag erfüllen kann. Ergänzungsleistungen sind nur nötig, weil die Renten die Existenzsicherung nicht gewährleisten, wie sie sollten.

 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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71%
(7 Stimmen)
Werner Nabulon sagte October 2017

Für jeden hatte es etwas dabei, was störend war.

Ich bin beileibe alles andere wie ein Linker. Jedoch so wie diese Rente(n) daherkommt, 1Säule, 2Säule, 3Säule, was das alles kostet, geht einfach zu weit. Das Pensionsalter erhöhen, so wie das System ist, Irrsinn.

Eine Rente staatlich, ein Verbot für Spielgeld an Börsen, abschaffen von BVG (das ist die reinste Abzocke) dafür eine starke Rente für alle. Einen Teil durch Lohn, einen Teil durch MWST, Tabak, Alkoholsteuer, usw, finanziert.
Und zum Thema Gleichberechtigung, ja in einem Neuen System möchte ich gleiches Pensionsalter sehen, Frau und Mann. Handwerkern kann man zugestehen, mit 60 in Pension zu gehen.
Übrigens würde ich auch die KK in eine, zum Beispiel an die SUVA angehängte Kasse machen.

Nun bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich nicht etwa zum Kommunisten mutiert bin.


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71%
(7 Stimmen)
jan eberhart sagte September 2017

Was nun genau der Grund war, sei dahingstellt.

Die Linken behaupten, das Rentenalter 65 für Frauen sei nun endgültig abgelehnt. Die Rechten behaupten, die 40 Fr. seien ausschlaggebend gewesen.

Die Juso und Linkausssen fordern die Aufhebung des BVG zugunsten der AHV, während die FDP ihren Plan B in der Schublade hat.

Tatsache ist, dass das Nein der Bürgerlichen in der Deutschschweiz und das Nein von Linkaussen in Genf und Waadt zuviel für die Rentenreform war. Nach Berechnungen hätte es reichen können ohne Widerstand von Linksaussen.

Aber für die Linken ist es nun wieder sehr praktisch: Nun kann man wieder als versuchen, die Reformversuche zu torpedieren, weil es nur um Sozialabbau ginge.

Auch die Junparteien der FDP und SP haben mitgemischt, aus verschiedenen Gründen. Nach Statistiken liessen sich mehr Junge motivieren, ein Nein in die Urne zu werfen.




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75%
(8 Stimmen)
Emil Huber sagte September 2017

Bund hat plötzlich wegen der Ablehnung der AHV "Reform" oder der Ablehnung der Zusatzfinanzierung der AHV durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer "zu viel Geld"

http://www.m​sn.com/de-ch/nachrich​ten/schweiz/pl%c3%b6t​zlicher-geldsegen-bei​m-bund/ar-AAsvvJh?li=​BBqfRGn

Wo doch vorher so viel Panik über die Kosten gemacht wurde?







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38%
(8 Stimmen)
Ernst Jacob sagte September 2017

Nun, Herr Pfister, wenn Sie es als Selbstverständklichke​it erachten, dass erstmals sämtliche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um jeder Frau das Gefühl zu verschaffen, wirklich in allen Belangen als ganz besonders schützenswerte Spezie abgesichert zu sein, schon des alleinigen Frau sein's wegen, und nur, damit die verfassungsmässige Gleichtstellung dann zur Folge hätte, dass Frauenbonusse, wie das AHV Eintritts-Alter, überhaupt zur Diskussion stehen, dann wissen Sie ganz offenbar wirklich nicht, wie Frauen funktionieren.

Es ist nämlich schon ein Privileg allein, als FRAU geboren zu sein. EIn sehr kostbares Privileg, zumindest für die Frauen, die lernen und so wissen, wie Frau damit umgehen muss. Und die Frauen, denen vielleicht kulturelle, gesellschaftliche, oder auch nur ganz persönliche Grenzen im Wege stehen, den Vorteil Frau auch erfolgreich auszuspielen, denen steht dann vielfach die politische Landschaft zur Verfügung, um die vermeintlichen Nachteile, nur Frau zu sein, zumindest mit gesetzgeberischen Mitteln zu kompensieren zu versuchen. Das geht vom ganz profanen Lamentieren bis zum busenfreien Rumtanzen, mit Geschrei, und um irgend etwas geht es immer dabei.

Aber wer könnte es besser verstehen als ich. Es ist auch ein schwieriger Weg, als Frau. Der Anspruch, die Verlockungen, der Leichtsinn, oder ganz einfach nur das Geld, sind all überall vorhanden, und den Prinzessinnen-Traum träumt ja Jede, wer könnte es daher einer Frau übelnehmen, allein schon aus Missgunst auf Andere, und so auch im politischen Umfeld, den 'Habenden' bei jeder Gelegenheit etwas am Bein zu kratzen.

Und spätestens seit dem Zischtigs-Talk vor einigen Wochen, ist es mir klar, sogar die Natur wurde von einer Frau beschuldigt, doch eigentlich sehr ungerecht zu sein, weil nicht alle Frauen mit den gleichen Attributen ausgestattet seien. Wobei, sie sind es ja, wir Männer sind ja auch nicht alle gleich gross, und lang, und hart. Für mich aber stellte sich eher noch die Frage, wieso das Schweizer TV solche Leute in einer ernsthaften Diskussion teilnehmen lässt, denn wer so denkt, sollte meiner Meinung nach sicher keinen Anspruch darauf haben, überhaupt irgendwo noch ernst genommen zu werden.

Was ist also Frau, und wer !? Aber mit Sicherheit nicht die Frauen gaben den Ausschlag dafür, dass die Abstimmung so verlief, es gab doch sehr gute andere Gründe auch. Wie der mit dem Neurentner-Bonus, hat doch mit Gleichstellung auch nichts zu tun. Und dann die 70 Stutz, das reicht doch Rentnern genau noch dazu, sich die ständig teurer werdenden Zigi's noch leisten zu können, ohne anderswo dafür sparen zu müssen.

70 Stutz, wenn ich daran danke, dass Strolche 30 Riesen und mehr kosten, pro Monat, umgerechnet also 400 Rentner, die dafür weniger erhalten würden. Und was werden denn 70 Stutz in zehn Jahren noch wert sein, 5 Päckli Zigi's, wenn's gut geht, nur, Rauchen ist ja sowieso tödlich, daher ist es doch im Alter sicher besser, wenn man's nicht mehr tut...

Wir sind am Verblöden. Die Alten, und die Jungen dazu. Oder zumindest eine Minderheit, von uns, denn die Mehrheit hat den Mist in der Luft zerrissen. Und ich bin eigentlich froh darüber, gar nicht gegangen zu sein, ich habe mich schon genug darüber geärgert, dass sich Leute, die im Jahr ~150 Riesen Lohn erhalten, um für unser Land und unsere Gesellschaft zu sorgen, nicht dafür schämen, einen derartigen Schwachsinn vom Stapel zu lassen.

Es ist der Beleg für die Ignoranz, die man zunehmend Denen entgegenbringt, die dafür sorgten, dass es so Vielen heute so gut geht. Eine Schande, und das, sollten Sie trotzdem mit Ihrer Annahme richtig gehen, vor Allem für die Spezie FRAU.

Unkorrigiert​, aber trotzdem wahr.


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30%
(10 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte September 2017

Links/grün will unter allen Umständen immer mehr Ausgaben tätigen, z.b. die Sozialleistungen noch mehr ausbauen, diese Leute damit noch träger machen, unternehmen aber gleichzeitig alles, nämlich dass immer mehr ohne Papiere (ist in Tat eine Straftat und Deutschland hat bereits zehntausende Strafverfahren laufen) zunehmend einwandern und zu 93 % dann den Sozialkassen lebenslang zur Last fallen, diese dadurch ausbluten helfen. Nur schon dieses ewige Gejammere in Bern die AHV gehe pleite, dies geht vielen so auf den Keks. Leute die nie etwas in die Sozialkassen eingezahlt haben werden finanziell besser gehalten als Menschen die hier 45 Jahre fleissig gearbeitet haben. Gibt es eine grössere Ungerechtigkeit, etwas noch paradoxeres in der Schweiz?.
Paradoxal ist doch dass für das Asylwesen reichlich Geld fliesst, aber es dann immer heisst dass für die Anliegen der hiesigen Bevölkerung Geldmangel herrsche: das ist Doppelmoral des feinsten, und eine gewollte Prioritätensetzung der gegenwärtigen linken Politik, machen wir uns doch nichts vor. "Vorläufig aufgenommen" muss zeitlich endlich begrenzt werden, Punkt. Also endlich auch kein Familiennachzug mehr, keine Heimreisen in ihre Heimat wo sie angeblich verfolgt werden.

"Vorläufig​ aufgenommen" ist für Migranten, die nicht den Kriterien für Flüchtlinge im Sinne der UN Flüchtlingskonvention​ entsprechen, eine Möglichkeit auf einen sehr bequemen dauerhaften Aufenthalt in der Schweiz, der dem Steuerzahler extrem teuer zu stehen kommt - und dies in einem Kontext einer angeblich strauchelnden AHV, auf die wir früher oder später alle angewiesen sind.

Am Sonntag hat das Stimmvolk des Kantons Zürich mit 67,2 Prozent Ja-Stimmen einer Initiative zugestimmt, welche diesen Personen während ihres Aufenthalts in der Schweiz analog den Asylsuchenden nur noch Asylfürsorge gewähren will – sofern sie nicht für sich selber aufkommen können. Bisher erhielten sie (in Basel z.B.) die vollen Sozialhilfebeiträge.

Bis zu zehn Millionen Franken jährlich können im Kanton Zürich durch die Streichung nun doch gespart werden. Dies, weil eine Einzelperson mit F-Status neu nur noch etwas mehr als 300 statt wie bisher rund 900 Franken Bares erhält. Sogar die sonst linke Stadt Zürich hat der Kürzung mit 54 Prozent zugestimmt. Und von wegen kein Geld mehr i.d. AHV/IV Kassen, man sollte halt rechnen und dazu auch den Verstand einmal gebrauchen können. In den 3. Weltländern Afrikas beträgt ein Tageslohn z.B. durchschnittlich $ 3 und bei uns bekam bisher auch ein abgewiesener Asylant, tagsüber herumlungernd, weil er nicht ausreisen will bei bisherigen 900 CHF (Wohnung, Arzt, Zahnarzt, Abo ect.) ganze 30 Franken täglich fürs Nichtstun. Also ohne zu arbeiten noch 10 x mehr als zuhause mit arbeiten. So kann man sie doch sehr gut verstehen dass sie alle zu Millionen noch möglichst schnell hierher kommen wollen. Ich denke die Menschen hier sind aber weder blind noch blöd, dies ist der wichtigste Grund warum viele NEIN zur AHV-"Revision" stimmten, und das ist auch gut so. Ein Umdenken für die Einheimische arbeitende Bevölkerung endlich (ist im Eid enthalten) einzustehen, das wird es dennoch noch lange nicht geben. Erst wirkliche Not macht etwas erfinderischer.

Da​nn das ewige gleicher Lohn für Mann und Frau. Richtig muss es heissen gleichen Lohn für gleiche Leistung. Obwohl das Weib ja primär nichts dafür kann (ausser im nächsten Leben dann halt als Mann zu inkarnieren) hat es doch die Menstruation im Gegensatz zum Manne, die mehr oder weniger eine ganze Woche die Leistungsfähigkeit mancher Frau auf 70-80 % senkt. Klar ich finde es ebenfalls nicht richtig dass die Firmen Frauen vielfach nicht so gerne einstellen wie Männer, denn Männer können bekanntlich (noch) nicht Schwanger werden und Monate dann ausfallen. Aber das Parlament ist ja auch nicht fähig endlich ein Muttergeld die ersten vier Jahre auszuzahlen von z.B. 2000 bis 3000 Franken. Wohl verstanden jeder widerrechtlich einreisender Wirtschaftsmigrant bekommt monatlich doch noch mehr. Hierin in ihrer Gebährfähigkeit ist die Frau gegenüber dem Mann ja privilegiert, eben im Mutter sein können. Nur sollte man endlich die Mütter entsprechend auch "entschädigen" für die für die Gesellschaft wertvollste "Arbeit", entsprechend adäquat wertschätzen. Aber eben indem Kleinkinder Wärme, Geborgenheit und Mutterliebe erfahren würden, folglich dann ganzheitlicher werden, würden fortan ja der linkslastigen Sozialindustrie keine Moneten "en Mass" mehr einbringen. Darum ist es so wie es ist. Mir sagte kürzlich erst ein junger Mann, er wandere jetzt definitiv aus, denn er arbeite doch nicht 45 Jahre lang und habe am Schluss eine kleineren Betrag zum Leben zur Verfügung, als ein heutiger Armutsmigrant per sofort. Er wolle dieses ungerechte System hier bei uns nicht mehr länger unterstützen.



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(8 Stimmen)
Georg Bender sagte September 2017

Solange die Ökonomen, Politiker und Medien das Geldsystem so verstehen., dass Schulden aus Kapital und Ausgaben aus Einnahmen entstehen, kann der Betrug nur gelingen, weil die Dummheit der Regierenden auf die Dummheit der Menschen trifft.

Das Umgekehrte ist richtig! Geld ist Mittel zum Zweck und muss zuerst ausgegeben werden bevor es eingenommen werden kann. Der Staat als Währungshoheit, braucht keine Steuereinnahmen um das Gemeinwohl abzudecken. Sie werden für Lenkungsmassnahmen (Preisstabilität, Gesundheit, etc.) verwendet.

Wie soll der Rückfluss (Beiträge) über das Erwerbseinkommen funktionieren, wenn die Erwerbsarbeit um 40% reduziert und durch Automatisierung ersetzt wird?

Wie sagt doch Wirtschaftsprof. Mitchell, Australien im Buch von Warren Mosler: "Die sieben unschuldigen, aber tödlichen Betrügereien der Wirtschaftspolitik": Die Ökonomen, Politiker und Medien können das Geldsystem nicht verstehen, weil sie zu wenig schlau sind.

Bevölkerung lässt sich leider gerne belügen und betrügen?

Rentenre​form welche die Zukunft sichert:
Die Sozialkosten sind im Produkt/Leistung enthalten und werden vom End- Verbraucher oder Nutzer getragen. Weder der Arbeitgeber- noch der Arbeitnehmer (auch die Jungen) sind Zahler! Die Pflichtleistungen werden zum Wert der Arbeit/Leistung addiert (die Kampagne der Jungliberalen ist ein eindeutiger Betrug. Von der Wirtschaftsleistung aus der Real- und Finanzwirtschaft, ist der Rückfluss zwischen der Wirtschaft und Staat abzuwickeln. Anleitung: Warenumsatzsteuerzeit​alter!

Wieso ahndet die Staatsanwaltschaft das Offizialdelikt Betrug nicht?

Weil jedoch der Rückfluss der Rentenausgaben (zuerst sind die Ausgaben, oder stammen die Einnahmen aus dem Himmel?) über das Erwerbseinkommen abgewickelt wird, kann der Betrug von Renteneintrittsalter und Demografie zelebriert werden.

Diese These wird mit dem Rückfluss über andere Steuersubstrate, untermauert. So wird ein fixer Tarif von 19,55% der gesamten Rentenleistung über das Bundesbudget umgebucht. Damit werden im geltenden System die Wirtschaft und Arbeitnehmer entlastet.

Die Wirtschaftsleistung ist nicht abhängig von der Erwerbstätigkeit, solange die Bedürfnisse der Bevölkerung anderweitig abgedeckt werden können.





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(10 Stimmen)
Hans Knall sagte September 2017

Die fehlende Einführung der Lohngleichheit kann nicht der wichtigste Grund für die Ablehnung gewesen sein, Herr Pfister.

Denn die Lohngleichheit ist in der Schweiz längst „eingeführt“. Und in der Bundesverfassung verankert (Art.8). Und als Gesetz verpflichtend (Gleichstellungsgeset​z Art.3). Also mehr einführen geht nicht, sonst kommt alles hinten wieder raus.

Was Ihr Linken endlich einführen solltet, ist die Einsicht, dass das so ist.


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40%
(5 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte September 2017

Solange das Frauenrentenalter nicht mindestens gleich ist wie das für Männer (eigentlich müsste es ja höher sein bezogen auf die Lebenserwartung) werde ich immer ein Nein einlegen.
Ob die Lohngleichheit wirklich so gross ist... Aber jedenfalls ist das eine andere Baustelle.
Genau so lass ich mir nicht die MwSt. Franken aus der Tasche ziehen um irgendwann mal Fr. 70.00 mehr zu erhalten. Zudem wären mit diesen Fr. 70.00 die Einbusen der NICHT für alle obligatorischen BVG mit der für alle obligatorischen AHV ausgeglichen worden.

Die AHV Organisation sollte endlich mal mit dem Sparen des aufgeblasenen Bürokratie Monsters beginnen, da wäre schon ein paar Millionen drin.
Braucht es 78 über die ganze Schweiz verteilte Kassen um eine Abrechnung der Fertig ausgefüllten Deklaration zu bearbeiten ?
Ich mache selber die AHV Abrechnung genauso wie eine MwSt Abrechnung, diese werden elektronisch übertragen.
Die Beträge sind dann klar ersichtlich und bei der MwSt. kann der Betrag überwiesen werden.
Bei der Ausgleichskasse darf ich nun noch als Kleinbetrieb 5% der Beiträge zusätzlich als Bearbeitungsgebühr zahlen damit sie mir 4-5 Rechnungen im Jahr schicken.

Es braucht keine linke oder rechte Vorlage, sondern eine wirkliche Reform.
Jeder sollte mal gelernt haben, wenn das Geld nicht reicht, erst mal zu schauen welche Ausgabe ist unnötig, weil ausser dem Staat kaum einer so einfach seine Einnahmen erhöhen kann.



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50%
(10 Stimmen)
Urs Gassmann sagte September 2017

Dass die Erhöhung des Frauenrentenalters der wichtigste Grund für die Ablehnung gewesen sei,
ist wohl etwas übertrieben, letztere mag seitens einiger Wählerinnen höchstens Zünglein an der Waage gespielt haben. Mir ist bis dahin unbekannt gewesen, dass die Stimmenzähler auch noch ermitteln, welches Geschlecht wie abgestimmt hat, und ich bitte Herrn Pfister um Erklärung, woher er weiss, dass die Frauen die Reform deutlich abgelehnt hätten. Herr Pfister schreibt ja selbst, die ominösen 70 Franken hätten die Ja-Stimmen nach oben getrieben. Ich widerspreche auch hier: Dieses Zückerchen war Anlass zu vielen Neinstimmen (auch z.T. bei mir, nicht zuletzt, weil ich selbst nicht der 1. Klasse der vorgeschlagenen AHV zugehören würde). Die Arbeitgeber sind nach wie vor gesonnen, den Männern einen „unerklärbaren“ Anteil von 8-9% mehr Lohn auszurichten als den Frauen. Das muss ganz offensichtlich durchaus rationelle Gründe haben, sonst müsste ja der Unternehmer eigentlich nur Frauen einstellen, um auf diese Weise erhebliche Minderausgaben zu erzielen. Die Lohnungleichheit ist also so etwas wie als gottgegeben zu betrachten, was aber durch gesetzliche Regelungen – Herr Pfister will wohl wieder eine Quotenregelung aufs Tapet bringen – unabänderlich sein dürfte; die alles umfassende Quotenregelung ist praktisch undurchführbar, und die Chancen, diesen Unsinn durchzubringen, sind denn auch äusserst gering.

Es dünkt mich, Herr Pfister sollte uns seine privaten Wahlanalysen ersparen, umso mehr, als sie
auch noch die Drohung enthalten, dass weitere Reformen nur Erfolg haben würden, wenn sich das
Stimmvolk vermehrt dem Sozialismus zuwende.




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